Kaum eine Ingenieursdisziplin befindet sich derart im Wandel wie die Energietechnik. Themen wie die Endlichkeit fossiler Energieträger, der Ausstieg aus der Kernenergie, Methoden zur effizienteren Energienutzung, die Nutzung regenerativer Energien für eine klimaneutrale Versorgung, verbunden mit visionären Energiespeichertechnologien, stehen im Fokus und das im Kontext steigenden weltweiten Energiebedarfs.

All diesen Themen kommen wir mit unserem Bachelorstudiengang Energieprozesstechnik entgegen und bilden junge Menschen zu Ingenieurinnen und Ingenieuren aus, die der Komplexität der Thematik gewachsen sind und die Energiewende aktiv mitgestalten können.

  • Präsentation im Labor
Abschluss
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
7 Semester
Zulassungsbeschränkung
keine
Studienfachanteile
Besonderheiten
  • Der Bachelorstudiengang Energieprozesstechnik an der TH Nürnberg wurde im Jahr 2011 neu eingeführt.

  • Für Forschungs- und Übungsarbeiten gibt es auf unserem Campus hochmoderne Labore und Computerräume. Dort bekommen Sie praxisnahe Einblicke in die aktuellen Anwenderprogramme, gängige Ingenieursmethoden und innovative Lösungsansätze für verschiedenste Fragestellungen der Energietechnik.

  • Die Fakultät Verfahrenstechnik ist in zahlreiche Kooperationen mit der Wirtschaft eingebunden, an denen Sie in Form von Forschungsprojekten aktiv teilnehmen können.

  • Die Fakultät Verfahrenstechnik unterhält enge Kontakte zu einer Vielzahl von Hochschulen, Unternehmen und Institutionen im europäischen Ausland und in Übersee. Diese Kontakte werden gepflegt durch Forschungskooperationen, Studenten- und Dozentenaustausch. Sie ermöglichen den Studierenden der Fakultät, ein praktisches Studiensemester oder die Bachelorarbeit im Ausland anzufertigen. 
Interessante Zahlen und Daten

Rund 500 Studierende nutzen zurzeit das Angebot der Fakultät Verfahrenstechnik; Sie werden von 13 Professoren betreut.

Studienbeginn
Wintersemester
Beginn Sommersemester nur für Hochschulwechsler bei Einstieg in ein höheres Semester möglich (Bewerbungszeitraum: 15.11.2018 - 15.1.2019)
Bewerbungszeitraum
Für das Wintersemester: 02.05.2018 bis 14.09.2018
Duale Studienvarianten
Energieprozesstechnik dual
Zuständige Fakultät
Verfahrenstechnik
Aufbauende Studiengänge
Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik (M. Eng.)
Maschinenbau (M. Sc.)
Energiemanagement und Energietechnik (M. Eng.)
Akkreditiert

Der Bachelorstudiengang Energieprozesstechnik ist auf 7 Semester Regelstudienzeit angelegt und ist in zwei Studienabschnitte eingeteilt.

Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen im Sinne einer rechtsverbindlichen Information finden Sie im Modulhandbuch.

Erster Studienabschnitt - Module im 1. und 2. Semester

Der Inhalt des ersten Studienabschnitts ist aufgeteilt in:

  • Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen,
  • Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen sowie
  • Apparate und Anlagen.

Die Module der letzten Kategorie "Apparate und Anlagen" führen Sie frühzeitig an konkrete Fragestellungen der Energieverfahrenstechnik heran.

Lernziele
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

  • das Konzept der Komplexen Zahlen in Berechnungen anzuwenden
  • Zahlenreihen auf Konvergenz und Divergenz hin zu analysieren
  • schwierige Funktionen in Taylor-Reihen zu entwickeln bzw. durch Taylor-Polynome zu approximieren
  • Methoden der Differentialrechnung für Funktionen mehrerer Variabler anzuwenden


Inhalt

  • Komplexe Zahlen und ihre Anwendungen:
    Darstellungsformen, Gauß‘sche Zahlenebene, Grundrechenarten im Komplexen, Wurzel im Komplexen, Fundamentalsatz der Algebra, Beschreibung von Schwingungen
  • Folgen und Reihen:
    Grenzwerte, Reihen, Konvergenzkriterien, Funktionenfolgen und Funktionenreihen, Potenzreihen, Konvergenzradius, Taylor-Reihen, Restglieder
  • Funktionen mehrerer Variabler:
    Grundbegriffe, partielle Ableitungen, Satz von Schwarz, totales Differenzial, Fehlerrechnung, Regressionsgerade, Kettenregel, Gradient, Richtungsableitung

Lernziele

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

  • Inhalt und Bedeutung der Begriffe bestimmtes Integral, unbestimmtes Integral und uneigentliches Integral wiederzugeben
  • Methoden verschiedener Integrationstechniken wiederzugeben und anzuwenden mit Hilfe elementarer Lösungsmethoden Differentialgleichungen 1. und 2. Ordnung zu lösen
  • Berechnungen mit Matrizen und Determinanten durchzuführen sowie diese bei der Lösung von linearen Gleichungssystemen anzuwenden


Inhalt

  • Integralrechnung einer Variablen:
    Integralbegriff, elementare Integrale, Integrationsmethoden Stammfunktionen, unbestimmte Integrale, Hauptsatz der Integralrechnung, uneigentliche Integrale
  • Gewöhnliche Differenzialgleichungen:
    Grundbegriffe, Lösungsmethoden für Differenzialgleichungen 1. und 2. Ordnung
  • Lineare Algebra:
    Matrizen, lineare Gleichungssysteme, Determinanten

Lernziele

Allgemeine und Anorganische Chemie (Seminaristischer Unterricht):

Ziel des Moduls ist es, Studierende mit naturwissenschaftlichen Denkweisen und Grundprinzipien, speziell auf dem Gebiet der Chemie, vertraut zu machen. Studierende werden dabei befähigt, grundlegende Konzepte und Modelle der Allgemeinen, Anorganischen und Physikalischen Chemie zu verstehen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen in ihre akademischen Entscheidungs-und Handlungsprozesse verantwortungsvoll im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes mit einzubinden.
Studierende können selbstständig einfache oder vorgegebene komplexe chemische Prozesse und Reaktionen mit Feststoffen, Flüssigkeiten, Gasen, Lösungen oder Mischungen stöchiometrisch, energetisch und entropisch bilanzieren und ihre Ergebnisse bewerten.

Seminar in Allgemeiner und Anorganischer Chemie (Übung):

Studierende kennen grundlegende Konzepte und Modelle zu Selbst- und Methodenkompetenzen (u.a. zu Motivation, Feedback, Zeitmanagement, Präsentation, Kommunikation und Gruppendynamik), können diese in einem einfachen akademischen Kontext anwenden und ihren Entwicklungsprozess selbstkritisch reflektieren.
Studierende können sich mittels Literaturquellen einfache chemische Zusammenhänge selbstständig erarbeiten, in der Gruppe neue Fragestellungen dazu gemeinsam lösen und die so erarbeiteten Inhalte anschließend als Gruppe mittels selbst erstellter Poster oder Moderationskarten präsentieren. Studierende können einfache Vorträge inhaltlich und methodisch kritisch reflektieren und sich gegenseitig ein konstruktives und beschreibendes Feedback geben.

 

Inhalt

Allgemeine und Anorganische Chemie (Seminaristischer Unterricht):

Grundlegende Konzepte der Chemie werden von den Studierenden verstanden und können auf einfache Frage- und Problemstellungen selbstständig angewendet und die Resultate bewertet werden. Dies umfasst insbesondere die folgenden Themenkomplexe:

  • Umgang mit Größen und Einheiten (SI-System, DIN 1301)
  • Aufbau von Materie (Atome, Moleküle)
  • Periodensystem der Elemente
  • Konzept der Elektronegativität
  • Physikochemische Grundlagen (z.B. Aggregatzustände, Wärmekapazität)
  • Chemische Bindungsarten
  • Intermolekulare Wechselwirkungskräfte
  • Beschreibung des Verhaltens idealer und realer Gase
  • Reaktionsgleichungen und Stöchiometrie
  • Chemische Kinetik
  • Gleichgewichtsreaktionen, insbesondere Löslichkeits- und Säure-Base-Gleichgewichte
  • Komplex- und Fällungsreaktionen
  • Säure-Base-Konzepte, insbesondere nach Arrhenius, Brönsted und Lewis
  • Titration, Puffer, pH-Wert-Berechnungen
  • Oxidationszahlen und Redoxgleichungen
  • Grundlagen der Elektrochemie (Leitfähigkeit, Normalpotentiale, Nernst-Gleichung)
  • Grundlagen der Thermodynamik (z.B. Hauptsätze der Thermodynamik, Entropie)
  • Grundlagen der Thermochemie (z.B. Bilanzierung, Reaktionsenthalpien, Freie Enthal-pie)
  • Grundlagen der Quantenmechanik


Seminar in Allgemeiner und Anorganischer Chemie (Übung):

Studierende werden an die selbstständige Literaturarbeit mit naturwissenschaftlich-technischen Fachbüchern und DIN-Normen herangeführt, erlernen, ihre Arbeitsergebnisse in Gruppen selbstorganisiert zu diskutieren, zu verschriftlichen, zu präsentieren und sich gegenseitig konstruktives Feedback zu geben. 
In diesem begleiteten Prozess lernen Studierende dadurch wichtige Schlüsselkompetenzen kennen, üben in einer geschützten und wertschätzenden Umgebung, diese weiter auszubauen und vertiefen dabei die Themengebiete aus der Vorlesung durch selbstständige Literaturarbeit bzw. durch das gemeinsame Lösen von Problemstellungen und Aufgaben in Kleingruppen.

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • das Newton'sche Schnittprinzip auf Fragestellungen der Technischen Mechanik anzuwenden
    • Lagerreaktionen im ebenen und räumlichen Fall zu berechnen
    • Schwerpunktskoordinaten eines mechanischen Systems zu berechnen
    • Beanspruchungsgrößen im ebenen und räumlichen Fall zu berechnen
    • Bewegungen starrer Körper unter dem Einfluss von äußeren Kräften zu beschreiben und zu berechnen
    • die Aussagen des Impuls-und Drallsatzes zu benennen und in Berechnungen anzuwenden
    • Schwingungsvorgänge mit einem Freiheitsgrad rechnerisch zu bestimmen und zu beschreiben


    Inhalt

    • Grundbegriffe der Technischen Mechanik
    • Zentrale Kräftesysteme
    • Statisches Moment
    • Allgemeine ebene Kräftesysteme
    • Bauteilsysteme in der Stereostatik
    • Kräfte im Raum
    • Schwerpunkte
    • Schnittgrößen am Balken
    • Kinematik
    • Kinetik starrer Körper
    • Schwingungen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die grundlegenden Berechnungsmethoden zur korrekten festigkeitsmäßigen Auslegung und Konstruktion von verfahrenstechnischen und energieprozesstechnischen Komponenten anzuwenden
    • die Bedeutung des Spannungs- und Dehnungsbegriffes wiederzugeben und anzuwenden
    • das elastischen Materialverhalten bei Zug/Druck, Biegung und Torsion zu berechnen
    • zulässige Bauteilbelastungen bei statischer und dynamischer Beanspruchung zu berechnen
    • Stabilitätsprobleme zu verstehen und zu berechnen


    Inhalt

    • Allgemeine Betrachtungen zu Festigkeitslehre
    • Zug- und Druckbeanspruchung
    • Biegung, Torsion, Knickung
    • Zusammengesetzte Beanspruchung
    • Mehrachsige Spannungszustände
    • Bauteil- und Betriebsfestigkeit
    • Ausgesuchte Basiselemente von Apparaten und Anlagen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die physikalischen Grundlagen der Strömungsmechanik wiederzugeben
    • geeignete mathematische Werkzeuge zur Lösung fluidmechanischer Aufgaben anzuwenden
    • den Druck und die Strömungsgeschwindigkeit in durchströmten Rohrleitungen und anderen fluiden Systemen zu bestimmen
    • die Kraftwirkung von Fluiden auf überströmte Wände zu berechnen
    • Druckverluste in durchströmten Elementen mit dem Ziel der Rohrleitungs- und Pumpendimensionierung zu berechnen


    Inhalt

    • Hydrostatik
    • Hydrodynamik
    • Grundbegriffe strömender Fluide
    • Kontinuitätsgleichung
    • Bernoulli-Gleichung für ideale und reale Fluide
    • Druckverlustberechnung
    • Impulsbilanz 

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die Bedeutung der zentralen BegriffeEnergie und Entropie wiederzugeben
    • energietechnische und verfahrenstechnische Aufgabenstellungen in der Technischen Thermodynamik zu interpretieren und zu lösen
    • Massenbilanzen, Energiebilanzen auf der Basis des ersten Hauptsatzes und Entropiebilanzen auf der Basis des zweiten Hauptsatzes aufzustellen
    • Zustandsgrößen idealer Gase, inkompressibler Fluide und reiner realer Fluide zu ermitteln
    • Zustandsänderungen für Einstoffsysteme zu berechnen und in Zustandsdiagrammen darzustellen
    • einfache Prozesse selbständig energetisch und entropisch zu analysieren


    Inhalt

    • System und Zustand
    • Thermische, kalorische und Entropie-Zustandsgleichungen
    • Der 1. Hauptsatz der Thermodynamik
    • Energiebilanzgleichungen
    • Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik
    • Entropiebilanzgleichungen
    • Energieumwandlungen und die Hauptsätze der Thermodynamik
    • Exergie, Anergie und Exergieverluste
    • Zustandsdiagramme
    • Prozesse

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • Gleich- und Wechselstromkreise zu berechnen
    • die grundlegenden Beziehungen der elektrischen Energieversorgung und der elektrischen Antriebstechnik wiederzugeben und anzuwenden
    • einfache elektrische Antriebe zu dimensionieren

    Inhalt

    • Physikalische Grundlagen der Elektrotechnik
    • Gleich- und Wechselstromkreise
    • Dreiphasen-Wechselstrom
    • Transformator und elektrische Energieversorgung
    • Elektromotor, Grundlagen der elektrischen Antriebe
    • Übungen zu den aufgeführten Themen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • Wesentliche Eigenschaften und Strukturen von Werkstoffen wiederzugeben
    • Eigenschaften von Werkstoffen aus deren Strukturen abzuleiten
    • das Werkstoffverhalten in Abhängigkeit mechanischer und thermischer Beanspruchung aufgrund deren Eigenschaften zu bestimmen
    • verschiedene Brucherscheinungen zu benennen und aus technischen Unterlagen eines Versagensfalls zu erkennen
    • aus Brucherscheinungen Versagensmechanismen abzuleiten
    • Zusammensetzungen und Massenanteilen auftretender Werkstoffphasen bei Mehrstoffsystemen aus Phasendiagrammen abzuleiten
    • resultierenden technischen Werkstoffeigenschaften aus Phänomenen der Phasenumwandlungen abzuleiten
    • Methoden der Werkstoffprüfung zu benennen und diese zur Bestimmung von Werkstoffeigenschaften anzuwenden


    Inhalt

    Lehrveranstaltung Werkstoffkunde I

    • Struktur amorpher und kristalliner Festkörper
    • Fehlstellen/Defekte kristalliner Festkörper
    • Diffusion
    • Mechanische Eigenschaften von Werkstoffen
    • Versetzungen und Verfestigungsmechanismen
    • Werkstoffversagen


    Lehrveranstaltung Werkstoffkunde II

    • Phasendiagramme
    • Phasenumwandlungen
    • Eisenwerkstoffe
    • Nichteisenmetalle
    • Einsatz metallischer Werkstoffe
    • Werkstoffprüfung

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • Funktionsweise und Aufbau der für physikalische, chemische und thermische Prozesse verfügbaren Apparate, Komponenten und Anlagen zu beschreiben und deren Anwendungsmöglichkeiten zu benennen,
    • für Beispielprozesse geeignete Apparate, Komponenten und Anlagen auszuwählen.


    Inhalt

    • Anhand grundlegender Prozesse werden die Komponenten energietechnischer Anlagen erläutert.
    • Es werden Hinweise zur sicheren Auswahl geeigneter Komponenten für die Erfüllung spezifischer Aufgaben unter prozesstechnischen, werkstofflichen sowie betriebswirtschaftlichen Aspekten gegeben.

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • technische Problemstellungen zu analysieren und in einen Lösungsalgorithmus zu übertragen,
    • einen vorgegebenen Berechnungsalgorithmus in einer Tabellenkalkulation zu realisieren,
    • Messdaten mit geeigneten numerischen Methoden zu analysieren und mit adäquaten physikalischen Modellen zu beschreiben,
    • die wesentlichen Elemente einer Programmiersprache in Verbindung mit der Tabellenkalkulation anzuwenden.


    Inhalte

    • Arbeitsweise und Anwendung einer Tabellenkalkulation
    • Erstellen wissenschaftlicher Diagramme
    • Anwendung wichtiger Tabellenfunktionen aus Mathematik und Statistik
    • Regressionstechniken mit linearen und nichtlinearen Modellen
    • Programmiertechniken in Verbindung mit der Tabellenkalkulation
    • Anwendung numerischer Verfahren zur Auswertung von Messdaten und zur Berechnung bzw. Simulation physikalischer und technischer Vorgänge, insbesondere das Lösen linearer und nichtlinearer Gleichungssysteme
    • Matrizenoperationen
    • numerische Integration von Funktionen
    • numerisches Lösen von Differentialgleichungen
    • Fehlerrechnung und Fehlerabschätzung

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • Messgeräte für elektrische Größen wie Spannung, Strom, Widerstand einsetzen und verschiedene Schaltungen (z.B. spannungs-, stromrichtig) anzuwenden
    • Messgeräte, insbesondere das Oszilloskop, für vielfältige messtechnische Aufgaben in Gleichstrom- und Wechselstromkreisen anzuwenden.
    • Charakteristische Eigenschaften eines Elektromotors messtechnisch zu erfassen und ein einfaches Antriebssystem zu entwickeln
    • Stromlaufpläne einfacher elektronischer Schaltungen (z.B. Brückengleichrichter) zu in-terpretieren
    • elementare Schaltungen der Messtechnik mit Operationsverstärkern realisieren

    Inhalte

    Laborversuche zu den Themengebieten:

    • Grundlagen der elektrischen Messtechnik (Spannung, Strom, Leistung, Widerstand)
    • Elektrische Messtechnik im Gleichstromkreis
    • Elektrische Messtechnik im Wechselstromkreis
    • Elektrischer Antrieb (am Beispiel des Gleichstrommotors)
    • Einfache elektronische Schaltungen (Gleichrichter, Operationsverstärker)

    Zweiter Studienabschnitt - Module im 3. bis 7. Semester

    Die Grundlagenfächer werden weitergeführt und vertieft. Die Kernfächer der Energieprozesstechnik kommen in diesem Studienabschnitt besonders zum Tragen in Modulen zur Wärme- und Stoffübertragung, Thermodynamik und in den Wahlpflichtfächern. Weitere Schwerpunkte liegen in planerischen, konstruktiven sowie mess- und regelungstechnischen Bereichen, welche für den sicheren Betrieb von energietechnischen Anlagen essentiell sind. Darüber hinaus erwerben Sie in den Modulen CAD, Technisch-wissenschaftliches Programmieren, Planung und Kalkulation solide Fertigkeiten, welche in der Berufspraxis von Ingenieurinnen und –ingenieuren zum täglichen Handwerkszeug gerechnet werden können.

    Die starke Praxisorientierung im Studiengang Energieprozesstechnik wird durch das Praxissemester, durch einen Projektkurs und die Möglichkeit der Erstellung der Bachelorarbeit in einem Industrieunternehmen sichergestellt.

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • lineare Gleichungssysteme sowie nicht-lineare Gleichungen und Gleichungssysteme numerisch iterativ zu lösen
    • kubische Splines und Interpolationspolynome aufzustellen
    • bestimmte Integrale mit Näherungsverfahren zu berechnen und Anfangswertprobleme erster und höherer Ordnung näherungsweise zu lösen
    • Anfangswertprobleme erster und höherer Ordnung näherungsweise zu lösen


    Inhalt

    • Iterative Lösung von Gleichungen und Gleichungssystemen
      • Nicht-lineare Gleichungen (Newton-Verfahren)
      • Lineare Gleichungssysteme (Jacobi-Verfahren)
      • Nichtlineare Gleichungssysteme (Newton-Verfahren)
    • Interpolation:
      Lagrange, Interpolation mit natürlichen, kubischen Splines
    • Numerische Integration:
      Summierte Trapezformel, summierte Simpson-Formel
    • Numerische Lösung
      • von Anfangswertproblemen 1.Ordnung ( Explizites Euler-Verfahren, Runge-Kutta-Verfahren 4.Ordnung)
      • von Anfangswertproblemen höherer Ordnung bzw. Systemen von Anfangswertproblemen 1. Ordnung Explizites Euler-Verfahren, Runge-Kutta-Verfahren 4. Ordnung)
      • eines 1-dimensionalen Randwertproblems mit Hilfe von Differenzengleichungen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • energietechnische Aufgabenstellungen mit Mehrstoffsystemen aus den Bereichen feuchte Luft und Verbrennung zu erfassen und zu lösen,
    • die Zustandsgrößen von idealen Gasgemischen zu ermitteln,
    • Zustandsänderungen feuchter Luft zu berechnen und im Mollier-Diagramm darzustellen,
    • die Mengenberechnung für Verbrennungsprozesse durchzuführen,
    • Abgasverluste, Kesselwirkungsgrade und adiabate Verbrennungstemperaturen mit Hilfe von Bilanzgleichungen zu berechnen,
    • die Energieumwandlungen in Verbrennungskraftanlagen energetisch zu analysieren.


    Inhalte

    • Ideale Gasgemische
    • Ideale Gas-Dampf-Gemische: Feuchte Luft
    • Mengenberechnung bei Verbrennungsprozessen
    • Heizwert und Brennwert
    • Energetik der Verbrennungsprozesse
    • Exergie der Brennstoffe
    • Exergieverluste einer Feuerung
    • Verbrennungskraftanlagen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die Funktionsweisen von links- und rechtsläufigen Kreisprozessen zu beschreiben,
    • Prozessdaten von links- und rechtsläufigen Kreisprozessen zu berechnen,
    • effizienzsteigernde Maßnahmen festzulegen und zu beurteilen,
    • die Bedeutung der Gesetzmäßigkeiten der Strömung kompressibler Fluide in Bezug auf die Auslegung von Energieumwandlungsprozessen wiederzugeben und zu beurteilen.


    Inhalte

    • Thermodynamik der rechtsläufigen Kreisprozesse (Clausius-Rankine, Joule, Diesel, Otto, Stirling, GuD, Kombiprozesse, exergetische Betrachtungen, Effizienzsteigerungen)
    • Thermodynamik der linksläufigen Kreisprozesse (Kältemaschine, Wärmepumpe)
    • Thermodynamik der Strömung kompressibler Medien

     Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die Funktionsweise ausgewählter energieprozesstechnischer Apparate und Anlagen zu beschreiben,
    • deren Verhalten experimentell und rechnerisch zu analysieren,
    • übliche Größenverhältnisse ausschlaggebender Betriebsparameter und deren Abhängigkeit wiederzugeben,
    • experimentelle Arbeiten in einem Team zu planen und durchzuführen,
    • Messwerte kritisch zu hinterfragen und zu interpretieren,
    • Versuchsergebnisse vor Zuhörern zu präsentieren.


    Inhalte

    • Ermittlung von Betriebsparametern einer einfachen Dampfkraftanlage
    • Bestimmung von Heizwerten mit einem Kalorimeter
    • Aufnahme von Gebläsekennlinien
    • Ermittlung von Betriebsparametern einer Gasturbine
    • Bestimmung der Betriebscharakteristika eines Kühlturms
    • Betrieb einer Brennstoffzellenanlage
    • Untersuchung der Betriebsparameter von Wasserturbinen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die Bedeutung von Strömungsmaschinen für energietechnische Prozesse wiederzugeben und zu beurteilen,
    • die hydraulischen und thermodynamischen Grundlagen bei der Auslegung anzuwenden,
    • anhand konkreter Aufgabenstellungen relevante Betriebs- und Apparategrößen zu berechnen,
    • geeignete Arten an Strömungsmaschinen nach technischen Erfordernissen auszuwählen,
    • das Potential zur Stromerzeugung und die Wirtschaftlichkeit von Investitionen abzuschätzen.


    Inhalte

    • Beschreibung der unterschiedlichen Bauformen von Pumpen, Ventilatoren und Turbinen
    • Pumpen: Euler‘sche Hauptgleichung für Strömungsmaschinen, Bauformen, Pumpen-kennlinie, Anlagenkennlinie, Volumenstromregelung, Reihen- und Parallelschaltung von Pumpen, Kavitationsvermeidung, NPSH-Wert, Betriebsverhalten (Drosselung, Kennfeld, Wirkungsgrad)
    • Verdichter und Gebläse: Bauformen, Verdichterkennfeld, „Surge“
    • Wasserturbinen: Bauformen von Pelton-, Kaplan-, Francis-, und Ossberger-Turbinen, Wirkungsgrad und Teillastverhalten, Wirtschaftlichkeit von Wasserkraftwerken
    • Dampfturbinen: Bauformen, innerer Wirkungsgrad
    • Gasturbinen: „Königin der Strömungsmaschinen“, Komponenten, Wirkungsgrad

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die grundlegenden physikalischen Beziehungen aus dem Gebiet der Wärmeübertragung wiederzugeben
    • geeignete mathematische Werkzeuge zur Lösung von Wärmeübertragungsaufgaben auszuwählen und einzusetzen
    • Massen- und Energiebilanzen über ein System aufzustellen und die Wärmeströme über die Systemgrenzen richtig zu bestimmen
    • bei der Prozessentwicklung bzw. -optimierung Randbedingungen so zu wählen, dass die Wärmeströme die für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Werte annehmen


    Inhalt

    • Bilanzierung über verfahrenstechnische Anlagen
    • Energiebilanzen bei stationärem und transientem Verhalten
    • Erwärmung und Abkühlung von Rührbehältern
    • Wärmeleitung durch Wände (stationär)
    • Wärmeleitung in Rippen und Stäben
    • Wärmeleitgleichung
    • instationäre Wärmeleitung
    • Dimensionsanalyse, dimensionslose Kennzahlen
    • Wärmeübertragung bei erzwungener und freier Konvektion
    • Wärmeübertrager
    • Wärmestrahlung 

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • Grundsätze der Analogie zwischen Wärme-und Stoffübertragung wiederzugeben und anzuwenden
    • Stoffströme über die Systemgrenzen richtig zu bestimmen
    • die Gesetze des Stofftransportes wiederzugeben und anzuwenden
    • bei der Prozessentwicklung bzw. –optimierung Randbedingungen so zu wählen, dass die Stoffströme die für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Werte annehmen
    • die Veränderung eines Wärmestroms durch gleichzeitig stattfindende Stoffübertragung zu
    • quantifizieren
    • Wärmeströme in Apparaten zu messen, zu berechnen und zu bewerten
    • im Team zusammen zu arbeiten
    • Messwerte kritisch zu hinterfragen und zu interpretieren
    • Versuchsergebnisse vor Zuhörern zu präsentieren


    Inhalte

    Lehrveranstaltung Angewandte Wärme-und Stoffübertragung

    • Äquimolare und einseitige Diffusion
    • Filmmodell
    • Analogie zwischen Wärme-und Stoffübertragung
    • Stoffübergangskoeffizienten
    • Stofftransport in Vielstoffsystemen
    • Stoffübertrager
    • Wärme-und Stoffübertragung bei der Kondensation
    • Wärme-und Stoffübertragung bei der Verdampfung


    Lehrveranstaltung Praktikum in Wärme-und Stoffübertragung

    Laborversuche:

    • Verhalten von Wärmeübertragern
    • Wärmeübertragung bei laminarer Strömung
    • Vergleich von Doppelrohr-, Rohrbündel-und Plattenwärmeübertrager
    • Pumpen-und Anlagenkennlinie
    • Wärmeübergang an berippten Rohren
    • Verdunstungskühlung
    • Stoffübertragung am Rieselfilm
    • Film-und Tropfenkondensation
    • Verdampfung am waagrechten Rohr (Blasen-und Filmsieden)
    • Analogie zwischen Wärme-und Stoffübertragung
    • Wärmeübergang am umströmten Zylinder
    • Diffusion in Gasen
    • Wärmeleitung in Fluiden
    • instationäre Wärmeleitung in Feststoffen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • wesentliche Funktionen einer CAD Software (beispielhaft Siemens NX) bei der Konstruktion von Apparaten der Energieprozesstechnik und Verfahrenstechnik anzuwenden
    • mit Hilfe einer CAD Software 2D- und 3D-Modelle von Apparaten und Rohrleitungskomponenten normgerecht zu erstellen
    • einfache Konstruktionsaufgaben selbständig zu lösen
    • eigene konstruktive Ideen technisch zu kommunizieren
    • Nutzen und Bedeutung verfahrenstechnischer Fließbilder als wichtige praktische Entwicklungs- und Planungsmethode wiederzugeben
    • bestehende Prozesse zu analysieren (Reverse-Engineering) und einfache Fließbilder und RI-Schemata anhand der genormten Symbolik für diese Prozesse zu erstellen,
    • im Team energie- und verfahrenstechnische Prozesse mit besonderem Hinblick auf die Prozessleittechnik und deren Bedeutung für den sicheren Anlagenbetrieb zu planen


    Inhalt

    Lehrveranstaltung Einführung in CAD

    • Einsatzbereiche und Relevanz von CAD /CAE Software in der industriellen Praxis
    • Einführung in die Arbeitsumgebungen „Konstruktion“, „Baugruppen“ und „Zeichnungserstellung“ der Software Siemens NX
    • Grundlagen des Master-Modell Konzepts
    • Grundlegendes Vorgehen bei der 3D-Modellierung von Einzelteilen und Baugruppen
    • Grundlegendes Vorgehen bei der Zeichnungserstellung mit normgerechter Darstellung und Bemaßung in technischen Zeichnungen
    • Modellierung und Zeichnungserstellung von Rohrleitungskomponenten (z.B. Absperrventil) und Apparaten (z.B. Wärmeübertrager) in einer Teamarbeit im Rahmen von Aufgabenstellungen mit konstruktiven Anteilen


    Lehrveranstaltung Erstellung verfahrenstechnischer Fließbilder

    • Inhalte von Grundfließbildern, Verfahrensfließbildern, Rohrleitungs- und Instrumentenfließbildern (R&I Schema) sowie deren verfahrenstechnische Bedeutung
    • Symbole (nach DIN) für: Messstellen, Regelkreise, Sicherheits -und Überwachungsfunktionen
    • Rohre, Rohrklassen, Fittings, Armaturen sowie verfahrenstechnische Bedeutung der einzelnen Elemente
    • Kraftwerkskennzeichnungssystem (KKS) nach VGB Richtlinie
    • Eigenständige Erstellung mehrerer Fließbilder
    • Präsentation ausgewählter fachspezifischer Themen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die grundlegenden naturwissenschaftlichen Grundlagen der für die Prozesstechnik wichtigsten Messprinzipien wiederzugeben
    • wissenschaftliche Methodiken selbständig auf unbekannte, aber fachverwandte Gebiete zu übertragen und anzuwenden
    • Messdatenerfassungssysteme zu konzeptionieren und zu programmieren
    • die Relevanz von Messdatenerfassungssystemen in der Prozessleittechnik wiederzugeben
    • den allgemeinen Aufbau von Messsystemen, die in der Prozessanlagentechnik und in der Prozessforschung eingesetzt werden, zu beschreiben
    • technische Messsysteme zu beurteilen, bedarfsgerecht auszuwählen und einzusetzen
    • den Aufbau der Prozessebene von Leitsystemen zu beschreiben
    • Messsysteme sowohl im Labor als auch im praktischen Betrieb in Anlagen zu prüfen
    • sich in einem Team zu organisieren und zu arbeiten
    • Experimente und Untersuchungen zu planen
    • Versuchsergebnisse kritisch zu hinterfragen, zu interpretieren und vor Zuhörern zu präsentieren


    Inhalt

    Lehrveranstaltung Messtechnik

    • Grundlegende  Messprinzipien  (Temperatur,  Druck,  Durchfluss,  Füllstand, Konzentrationen)
    • Statische und dynamische Kenngrößen von Messeinrichtungen
    • Aufbau von Messsystemen
    • Übertragung von Messsignalen
    • Messdatenerfassung
    • Bestimmung der Messfehler


    Lehrveranstaltung Praktikum in Messtechnik

    • Prüfung von Messeinrichtungen
    • Untersuchung des dynamischen Verhaltens von Messsystemen
    • Aufbau einfacher Messschaltungen
    • Messtechnik in Prozessanlagen
    • Simulation von Messsystemen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die verschiedenen Grundtypen von Automatisierungssystemen zu benennen und zu beschreiben,
    • die wichtigsten Regelstrecken der Prozesstechnik zu modellieren und zu simulieren,
    • das Verhalten der wichtigsten Regelstrecken zu analysieren, zu beurteilen und mit verschiedenen Stelleinrichtungen gezielt zu beeinflussen,
    • Regelstrecken in Anlagen mit wissenschaftlichen Methoden experimentell zu analysieren und in Typen des Übertragungsverhaltens zu klassifizieren,
    • zur Stabilisierung von Prozesse geeignete Regeleinrichtungen auszuwählen und zu parametrieren,
    • die Stabilität von Regelkreisen zu beurteilen und durch Einstellung oder Simulation zu optimieren,
    • die Funktionsweise einer Kaskadenregelung in Prozessanlagen zu beschreiben und zu beurteilen,
    • einfache regelungstechnische Fragestellungen in speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) umzusetzen und zu programmieren,
    • in einem Team organisiert und zielgerichtet Ergebnisse zu erarbeiten,
    • Experimente zu planen und Ergebisse kritisch zu hinterfragen, zu interpretieren und vor Zuhörern zu präsentieren

    Inhalt

    Lehrveranstaltung Regelungstechnik

    • Modellierung von Regelstrecken im Zeitbereich
    • Statische und dynamische Kenngrößen von Regelstrecken
    • Prozessidentifikation
    • Typische Regelstrecken der Prozesstechnik
    • Stetige / unstetige Regler
    • Störungs -und Führungsverhalten von Regelkreisen
    • Schwingungsfähige Systeme und Stabilität
    • Frequenzgangmethoden
    • Simulation von Regelstrecken und –kreisen


    Lehrveranstaltung Praktikum in Regelungstechnik

    • Untersuchen des statischen und dynamischen Verhaltens von Regelstrecken
    • Aufbauen von Regelkreisen
    • Untersuchen des Stör- und Führungsverhaltens von Regelkreisen
    • Konfigurieren und Parametrieren von Automatisierungsgeräten
    • Programmieren speicherprogrammierbarer Steuerungen (SPS)
    • Simulieren von Regelstrecken und –kreisen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • höhere Programmiersprachen einzusetzen und die notwendigen Instrumente zur Erstellung von Softwareprogrammen anzuwenden,
    • numerischer Methoden mittels einer höheren Programmiersprache zur Lösung von technischen Fragestellungen anzuwenden,
    • mathematische Modelle technischer Systeme in einen Rechneralgorithmus umzusetzen und mittels höheren Programmiersprachen zu programmieren,
    • das Verhalten einfacher energieprozesstechnischer bzw. verfahrenstechnischer Komponenten und Anlagen unter Zuhilfenahme einer höheren Programmiersprache zu modellieren und zu simulieren


    Inhalt

    • Elementare Syntax von höheren Programmiersprachen an einem Beispiel
    • Programmvorbereitung
    • Unterprogramme und Module
    • Felder
    • Gebrauch numerischer Bibliotheken
    • Ingenieurmäßige Anwendungsbeispiele

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • verfahrenstechnische Problemstellungen auf die graphische Oberfläche eines Prozesssimulationsprogramms zu übertragen, Komponenten, Thermodynamik und Prozessmodule zu definieren, einen Gesamtprozess stationär zu simulieren und Parametervariationen durchzuführen
    • Simulationsergebnisse zu bewerten bzw. kritisch zu hinterfragen
    • komplexere Aufgabenstellungen zu analysieren und Lösungswege eigenständig zu entwickeln
    • Grundlagenkenntnisse der Apparatedimensionierung und des Cost Engineerings anzuwenden und hieraus Gütefunktionen zur Prozessoptimierung abzuleiten


    Inhalt

    • Einführung in die Nutzung eines kommerziellen Prozesssimulators (z.B. Aspen Plus) und dessen on-line-Hilfe
    • Systematische Entwicklung von Fließbildern mit der graphischen Oberfläche
    • Spezifikation von Komponenten, Thermodynamik und Unit Operations
    • Vertiefung der Kenntnisse der Thermodynamik von Mehrstoffsystemen
    • Stationäre Simulation bereits bekannter Beispiele aus der Verfahrenstechnik und Entwicklung neuer Anwendungen
    • Einführung: Apparatedimensionierung, Kostenermittlung, Optimierung

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die grundlegenden Planungs- und Kalkulationswerkzeuge im Anlagenbau sicher anzuwenden,
    • die grundlegenden Methoden des Projektmanagements zur Abwicklung von Großprojekten zu beschreiben,
    • einfache prozesstechnische Anlagen dreidimensional darzustellen.


    Inhalte

    Lehrveranstaltung Planung und Kalkulation energieprozesstechnischer Anlagen

    • An ausgewählten Beispielen des Anlagenbaus, wie z. B. fossil befeuerte Kraftwerke, Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, etc. werden die Planungs- und Entscheidungsstufen sowie wechselseitigen Abhängigkeiten der beteiligten Gewerke erläutert.
    • Es werden in Anlehnung an die HOAI die verschiedenen ingenieurtechnischen Arbeiten bei der Abwicklung eines Anlagenbauprojektes beschrieben.


    Lehrveranstaltung Aufstellungs- und Rohrleitungsplanung

    • Möglichkeiten und Vorteile der computerunterstützten Anlagenplanung in 3D
    • Kennenlernen der Bedienoberfläche
    • Erzeugen und Bearbeiten der 3D-Darstellung von Anlagenkomponenten
    • Erstellen von 3D-Modellen einfacher Anlagen

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die multidisziplinäre Ausrichtung der Apparatekonstruktion wiederzugeben
    • die verschiedenen Aspekte der apparativen Gestaltung wiederzugeben und anzuwenden
    • die grundlegenden Methoden der Festigkeitsberechnung von Apparateelementen und der verfahrenstechnischen Auslegung von Apparaten anzuwenden
    • nationale und europäische Richtlinien und Vorschriften über die Anforderungen an die Beschaffenheit von Druckgeräten für die Bereitstellung auf dem Markt und die Inbetriebnahme sowie für deren Betrieb anzuwenden (Druckgeräterichtlinie, Druckgeräteverordnung, Betriebssicherheitsverordnung)
    • beim Erstellen der Apparate die wesentlichen Sicherheitsanforderungen der Druckgeräterichtlinie durch das Anwenden harmonisierter Normen zu erfüllen
    • die Funktion von Apparaten in der entsprechenden energie -bzw. verfahrenstechnischen Anlage wiederzugeben
    • Prozesse, die in Apparaten ablaufen, zu planen und zu berechnen
    • Apparate zu konstruieren


    Inhalt

    • Apparatekonstruktion als multidisziplinäre Aufgabe
    • Aspekte und Methoden der apparativen Gestaltung
    • Verfahrenstechnische Auslegung eines ausgewählten Apparats
    • Festigkeitsmäßige Auslegung von Apparateelementen
    • Einsatz der Dimensionierungs-Software für Druckgeräte des TÜV (DIMy)
    • Auslegung und Konstruktion eines ausgewählten Apparats anhand einer exemplarischen Aufgabenstellung in einer Teamarbeit

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • eigene Lernstrategien mit Bezug auf lebenslanges Lernen weiterzuentwickeln,
    • fachbezogene Texte zur Energieerzeugung und zur Energiewende sowie zur Prozess- /Verfahrenstechnik schnell zu verstehen und präzise Antworten auf relevante Fragen selbst zu formulieren,
    • die Struktur und den relevanten englischen Wortschatz für technische Dokumente und Prozesse zu erkennen und wiederzugeben,
    • strukturierte Texte und Vorträge mit technischem Inhalt selbstständig in der englischen Sprache zu verfassen und bzw. vorzutragen


    Inhalt

    • Lesen und Auswerten von englischen Fachtexten
    • Verfassen eines Aufsatzes und anderer Texte im akademischen Stil
    • Hörverständnisübungen
    • Präsentations- und Gesprächstechniken
    • Vertiefung des Wortschatzes mit Bezug auf Energieerzeugung, die Energiewende bzw. Prozess- /Verfahrenstechnik und alltägliche Themen
    • Relevante Grammatikwiederholungen (Seminarsprache Englisch)

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • den Aufbau der Rechtsstruktur der Europäischen Union, insbesondere der Bundesrepublik Deutschland wiederzugeben,
    • den Inhalt der für Planung, Bau und Betrieb energietechnischer Anlagen relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen wiederzugeben,
    • die rechtlichen Rahmenbedingungen auf praktische Problemstellungen anzuwenden


    Inhalt

    • Aufbau, Regelungsgedanken und Ausführungsvorschriften der gesetzlichen Regelwerke die Schutzgüter Mensch, Wasser, Luft und Boden betreffend
    • Untergesetzliche Regelwerke

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Werkzeuge anzuwenden,
    • die Bedeutung und Relevanz grundlegender Begriffe, wie Kostenträger, -stellen und -arten für die Ingenieurtätigkeit in mittelständischen Unternehmen und Konzernstrukturen wiederzugeben


    Inhalt

    • kurze Einführung in die Grundlagen der Betriebswirtschaft
    • Erläuterung der relevanten betriebswirtschaftlichen Begriffe
    • Beispiele aus der typischen Ingenieurtätigkeit (z. B. Planungsarbeit im Ingenieurbüro, Betrieb einer Produktionsanlage, Anlagenbau)
    • Hilfsmittel der betrieblichen Kostenrechnung
    • Kalkulation der verschiedenen Kostenarten
    • betriebswirtschaftliche Bewertung technischer Maßnahmen

    Siehe unter Fachwissenschaftliche Wahlpflichtmodule

    Siehe unter Praxissemester und Praxisseminar

    Siehe unter Bachelorarbeit

    Fachwissenschaftliche Wahlpflichtmodule

    Im 2. Studienabschnitt können Sie sich frei entscheiden, welche fünf Wahlpflichtfächer zur Vertiefung Sie im 4. bis 7. Semester belegen möchten. Es besteht die Auswahl aus verschiedenen Kompetenzfeldern.

    Hinweis: Die untenstehende Liste der fachwissenschaftlichen Wahlpflichtmodule ist voraussichtlicher Natur. Der Fakultätsrat legt Ende jedes Semesters fest, welche Module im jeweils darauffolgenden Semester angeboten werden.

    Kompetenzfeld fossile und nukleare Energietechnik

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die wichtigsten Umwandlungsprozesse fossiler Primärenergie zu beschreiben und zu analysieren,
    • den Aufbau, die Funktionsweise und die Betriebscharakteristika der zugehörigen Anlagen zu beschreiben.


    Inhalt

    • „Turbulente Zeiten der Energieversorgung“
    • Energieverbrauch
    • Fossile Energien: Reserven, Ressourcen, Bedeutung für die Stromproduktion
    • Dampfkraftwerke
    • Aufbau eines Kraftwerkblocks: Feuerungssysteme, Dampferzeuger, Dampfturbinen, Kondensator, „Kaltes Ende“, Speisewasserversorgung, Reinigungssysteme
    • Stoff- und Energieströme
    • Gasturbine
    • Kombikraftwerke
    • Kraft-Wärmekopplung
    • Realisierung und Kosten eines Kraftwerks
    • Leistung- und Wirkungsgradbestimmung in der Praxis

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die grundlegenden Prozessen der Energieumwandlung und den verschiedenen Anlagenkonfigurationen für die Nutzung der Kernenergie zu beschreiben,
    • die technischen und ethischen Aspekte zu den Themen Brennstoffzyklus, zur Betriebssicherheit und zur Endlagerung hinsichtlich eines verantwortungsvollen Umgangs wiederzugeben und zu diskutieren,
    • kerntechnischen Unfälle auf Basis der größten bekannten Beispiele zu anlysieren, deren Auswirkungen auf Menschen und Umwelt und die daraus resultierenden Konsequenzen zu bewerten,
    • alternative kerntechnische Anwendungen wie z.B. die Neutronenquelle oder Teilchenbeschleuniger für die Forschung und Medizintechnik zu beschreiben.


    Inhalt

    • Grundlagen der Kernphysik, Kernspaltung, Kernfusion, Radioaktivität, Kernumwandlung, Neutronen etc.
    • Energieerzeugung durch Kernspaltung, geschichtlicher Hintergrund und aktuelle Situation, verschiedene Anlagenkonzepte, Aufbau und Komponenten, Betriebsweise
    • Sicherheitskonzepte, Störfälle
    • Brennstoffzyklus, radioaktiver Abfall, Endlagerung
    • Vision der Energieerzeugung aus Kernfusion, verschiedene Konzepte (Tokamak und Wendelstein), technische Herausforderungen
    • Neutronenquelle für Forschung und Medizin, FRM2 und Spallationsquelle, Teilchenbeschleuniger

    Reinhaltung der Luft

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • Rauchgasemissionen zu charakterisieren und zu beurteilen,
    • die gebräuchlichen Prozesse der Rauchgasreinigung und deren Verschaltung zu beschreiben,
    • Anlagen der Rauchgasreinigung auszulegen,
    • die einschlägige Mess-, Steuer- und Regeltechnik zu beschreiben und in den Anlagen einzusetzen.


    Inhalt

    • Umweltaspekte
    • Klimawandel, Treibhauseffekt
    • Entstehung und Klassifizierung von Schadstoffen
    • Erfassung von Emissionen
    • Vermeidung von Emissionen durch Primärmaßnahmen
    • Reduktion von Emissionen durch Sekundärmaßnahmen, insbesondere:
      • Entstaubung
      • Entschwefelung
      • Stickoxidreduktion
      • Dioxinproblematik
    • CO2-freies Kraftwerk

    Kompetenzfeld erneuerbare Energien

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die Anforderungen an einen Energiespeicher hinsichtlich Kapazität und Leistung zu ermitteln,
    • die gängigsten Methoden der Energiespeicherung zu benennen, zu beschreiben und diese in Abhängigkeit des jeweiligen Anwendungsfalls technisch und wirtschaftlich zu bewerten,
    • eine Grobauslegung des Energiespeichersystems zu erstellen.


    Inhalt

    • Grundlagen der Energiespeicherung: Größen, Bedarfsermittlung
    • Verfahren zur direkten und indirekten Speicherung von thermischer Energie (sensible und Latentwärmespeicher, Regeneratoren, Hochtemperaturspeicher)
    • Verfahren zur Speicherung von elektrischer Energie (Druckluft- und Pumpspeicherkraftwerke)
    • Verfahren zur Speicherung von Energie mit thermochemischer und elektrochemische Umwandlung (reversible chemische Reaktionen, Batterien, Brennstoffzellen, Power-to-Gas)

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die notwendigen Grundlagen der Physik und Messtechnik anzuwenden,
    • Arten und Betrieb von Anlagen der Solarenergienutzung zu beschreiben,
    • die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit von Anlagen der Solarenergienutzung zu beurteilen,
    • die relevanten Methoden der Sonnenstands- und Sonnenstrahlungsberechnung anzuwenden,
    • potentielle Anwendungen zu erkennen und die richtigen Verfahren und Komponenten zur Sonnenenergienutzung auszuwählen,
    • die notwendigen Schritte zur Standortbeurteilung oder Standortwahl für eine Solaranlage zu unternehmen,
    • über technologische Grundlagen zu referieren und diese mündlich zu präsentieren sowie in Diskussionen zu Fach- und gesellschaftlichen Problemen zu argumentieren.


    Inhalt

    • physikalische Grundlagen der Eigenschaften des Lichts
    • Solarstrahlung, solare Einstrahlung auf die Erde, Messung der Sonnenstrahlung, Strahlungskarten / Datenbanken
    • Grundlagen der Halbleiterphysik, Nutzung des photoelektrischen Effekts zur Stromerzeugung, Standortwahl/Ausrichtung von Photovoltaikanlagen, Betriebsverhalten (Verschattung / Verschmutzung, Erwärmung, Alterung)
    • Halbleitermaterialien zur Solarzellenherstellung
    • Solarthermie, Nutzung von Solarstrahlung als Wärmequelle zur Bereitstellung von Warmwasser und Prozesswärme
    • Nutzung von Solarstrahlung als Quelle für Hochtemperaturwärme zur Stromerzeugung
    • Betriebsverhalten von Anlagen zur solarthermischen Wärme- und Stromerzeugung
    • Anlagenspezifika und Betriebsverhalten, Prototypen, Forschungsaktivitäten
    • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
    • Eigenständige Erarbeitung eines Themas mit Bezug zum Thema Solarenergie (z.B. Aufwindkraftwerke, Pond-Kraftwerke, politische / gesellschaftliche Entwicklungen …)

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • Verfahrens- und Anlagentechnik der Biomassenutzung zu beschreiben,
    • grundsätzliche Auslegungsberechnungen durchzuführen,
    • die Wirtschaftlichkeit von Anlagen der Biomassenutzung zu beurteilen.


    Inhalt

    • Biomassearten und Biomasseentstehung
    • Bereitstellung, Aufbereitung, Transport und Lagerung von Biomasse
    • Grundlagen der thermochemischen Umwandlung von Biomasse
    • Verfahrens- und Anlagentechnik der Verbrennung, Vergasung und Pyrolyse von Biomasse
    • Verfahrens- und Anlagentechnik der Erzeugung von Kraftstoffen aus Biomasse
    • Verfahrens- und Anlagentechnik der Biogaserzeugung, -aufbereitung und -nutzung

    Lernziele

    • die relevanten Methoden der Windenergie anzuwenden,
    • Arten und Betrieb von Windkraftanlagen zu beschreiben,
    • die Wirtschaftlichkeit und Umwelt-verträglichkeit von Windkraftanlagen und Windparks zu beurteilen,
    • die notwendigen Schritte zur Standort-beurteilung oder Standortwahl für eine Windenergieanlage zu unternehmen,
    • über technologische Grundlagen zu referieren und diese mündlich zu präsentieren sowie in Diskussionen zu Fach- und gesellschaftlichen Problemen zu argumentieren.
    • Exploration sowie Arten und Betrieb von Anlagen zur Geothermie-Energienutzung zu beschreiben,
    • potentielle Anwendungen zu erkennen und die richtigen Verfahren und Komponenten zur Geothermie-Energienutzung auszuwählen,
    • dabei die erlernten Grundlagen für die Basis-Auslegung von Geothermie-Kraftwerken anzuwenden,
    • über technologischen Grundlagen der Geothermie zu referieren und diese mündlich zu präsentieren sowie praxisnahe Problemstellungen bewerten zu können.


    Inhalt

    • Energieszenarien, Erneuerbare Energien, Wind als Ressource für die Energieerzeugung
    • Grundlegende atmosphärische Konzepte, zeitliche Entwicklung, Variabilität und Turbulenz, Windgeschwindigkeitsverteilung, Windrose und Windprofil
    • Windressourcenmessung, Standortwahl, meteorologische Instrumente, Qualität und Validierung von Windressourcenmessungen, Darstellung und Analyse von Winddaten
    • Windkraftanlagen (WKA): Turbinen-bestandteile, Klassifizierung, Lei-stungskurve, grundlegende Konzepte der Windradaerodynamik, Steuerung, Netzintegration und -kopplung
    • Windparkdesign, Micrositing, Wind-anlagenauswahl, Ertragsprognose und Wirtschaftlichkeit von WKA, Logistik der Projektumsetzung, onshore und offshore, Umweltverträglichkeit, Zukunftstrends
    • Einführung in die Geothermie, Grundbegriffe, Potentiale, Klassifizierung der Vorkommen, technische Anwendungsfälle
    • Grundlagen der Erkundung (Bohrung) und Förderung
    • Geothermiekraftwerke, thermodynamische Grundlagen, Komponenten, Auslegungskriterien
    • Einflussgrößen auf die Realisierung von Geothermie-Projekten, Bergrecht, Genehmigung, Finanzierung, Marktsituation, Schadenszenarien
    • Exkursion zu einem Geothermiekraftwerk

    Kompetenzfeld CAE (Computer-aided engineering)

    Lernziele

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

    • die grundlegende numerische Ingenieurmethode FEM bei Festigkeitsberechnungen in Problemstellungen der Energieprozesstechnik bzw. Verfahrenstechnik anzuwenden, insbesondere
      • energieprozesstechnische und verfahrenstechnische Komponenten mit Hilfe der FEM-Berechnungsmethoden auszulegen und zu konstruieren,
      • mechanische Strukturanalysen durchzuführen,
      • Thermische Berechnungen durchzuführen
    • Die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen an Apparate zu beurteilen.


    Inhalt

    • Grundbegriffe der linearen Algebra
    • Elastostatik
      • Das grundsätzliche Vorgehen am Beispiel von Stabelementen
      • Balkenelemente
      • Stab-Balkenelemente
      • Scheibenelemente
      • Plattenelemente
      • Volumenelemente
    • Wärmeübertragung
      • Stationäre Wärmeleitung
      • Kopplung Elastostatik - Wärmeübertragung

      Lernziele

      Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

      • die beruflichen Anwendungsgebiete der Strömungssimulation zu benennen,
      • die mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen der Strömungssimulation anzuwenden,
      • geeignete Methoden zur Beschreibung und Lösung eines technischen Problems aus der Strömungsmechanik auszuwählen,
      • Probleme aus der Fluidmechanik mit Hilfe der Methode der Strömungssimulation selbstständig zu lösen,
      • Simulationsergebnisse zu interpretieren und kritisch zu bewerten


      Inhalt

      • Einführung in die Strömungssimulation
      • Grundlegende Bilanzgleichungen (Navier-Stokes)
      • Randbedingungen
      • Verfahren zur Orts- und Zeitdiskretisierung
      • Netzgenerierung
      • Nachrechnung eines einfachen Strömungsexperiments
      • selbstständige Bestimmung von Strömungsfeldern in einfachen Komponenten energie-prozesstechnischer und verfahrenstechnischer Anlagen

      Lernziele

      Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

      • konkrete und anspruchsvolle Fragestellungen der Energieprozesstechnik zu erkennen und zu analysieren,
      • ihre numerisch-mathematischen Kenntnisse auf die jeweilige Problemstellung anzuwenden,
      • die Problemstellungen in numerisch lösbare Gleichungssysteme zu überführen,
      • die sich ergebenden Gleichungssysteme unter Benutzung von CAE-Werkzeugen als Hilfsmittel zu lösen.


      Inhalt

      • Integrale und räumlich verteilte Massen, Stoffmengen- und Energiebilanzen
      • Bilanzierung bei stationärem und instationärem Betrieb
      • numerische Lösung der resultierenden Differential-Algebra-Gleichungssysteme mit unterschiedlichen Werkzeugen

      Kompetenzfeld Querschnittstechnologien

      Lernziele

      Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

      • Rohrleitungen und Rohrleitungssysteme für gebräuchliche Anwendungsfälle festigkeitsmäßig, strömungstechnisch und wärmetechnisch auszulegen und geeignete Werkstoffe auszuwählen,
      • den Aufbau typischer Dampfanlagen und die Funktionen der einzelnen Apparate zu beschreiben,
      • die wichtigen und kritischen Einflussgrößen auf Dampf- und Kondensatsysteme zu benennen und zu beurteilen.


      Inhalt

      • Werkstoffe
      • Rohrleitungselemente und Armaturen
      • Dehnungsausgleich
      • Festigkeitsberechnung
      • strömungstechnische und wärmetechnische Auslegung von Rohrleitungen
      • physikalisch-chemische Eigenschaften von Dampf- und Kondensat
      • wesentliche Komponenten von Dampfkesselanlagen
      • Entlüftung- und Entwässerung von Dampfräumen und Rohrleitungen
      • Kondensatführung und Kondensatwirtschaft

      Lernziele

      Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

      • aktuelle Systeme zur Verteilung elektrischer Energie zu beschreiben und zu beurteilen,
      • die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten des Transports elektrischer Energie in Berechnungen anzuwenden,
      • das Betriebsverhalten gängiger Verteilsysteme zu beschreiben und zu beurteilen.


      Inhalt

      • Versorgungssicherheit
      • Energieerzeugungsarten und deren Anforderungen an Netze
      • Verbundsysteme
      • Energieverbrauch
      • Umwandlung mechanischer in elektrische Energie
      • Grundlagen der Hochspannungsdrehstromübertragung
      • Grundlagen der Hochspannungsgleichstromübertragung
      • Betriebsverhalten von Stromleitungen
      • Blindleistungskompensation in Hochspannungsnetzen
      • Netztopologie, Hochspannungsnetze, Mittelspannungsnetze, Niederspannungsnetze
      • Smart Grids
      • Frequenz- und Spannungsregelung
      • Netzbetrieb, Berechnung von Netzen im stationären Betrieb, Stabilität von Netzen

      Lernziele

      Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

      • energieeffiziente Technologien und deren typischen Kennzahlen in den relevanten Feldern der Technik zu benennen und zu beschreiben,
      • die Energieeffizienz einer Maschine/eines Apparates oder einer Produktionsanlage/ Liegenschaft unter Anwendung übergeordneter Grundprinzipien und geeigneter Effizienzkennzahlen zu überwachen und methodisch zu analysieren,
      • Einsparpotenziale zu identifizieren / die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen zu bewerten,
      • ein Energiemonitoring einzuführen bzw. aufrecht zu erhalten inklusive der Auswahl der dafür notwendigen Messtechnik,
      • die organisatorischen Voraussetzungen für das Erreichen von Energieeinsparzielen wiederzugeben,
      • die Notwendigen Schritte zur Einführung oder Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 zu unternehmen bzw. anzustoßen,
      • über ein selbständig erarbeitetes Thema aus dem Gebiet der Energieeffizienz vorzutragen.


      Inhalt

      • übergeordnete Grundprinzipien (Wertigkeit von Energieformen und Temperaturniveaus, Verluste beim Verdichten von Gasen, Vorzüge stationärer Prozesse)
      • Monitoring/Bilanzierung, organisatorische Voraussetzungen, ISO 50001
      • zur Energiebilanzierung benötigte messtechnische Grundlagen
      • Querschnittstechnologien und deren Effizienzkennzahlen wie elektrische Antriebstechnik, Pumpen, Drucklufttechnik, Wärmedämmung, Kälteanlagen, Beleuchtung, Heizung, Lüftung, Abwärmenutzung (Pinch-Methode, Abwärmeverstromung, Kälteerzeugung aus Abwärme), Wärmebereitstellung und Kraft-Wärme-Kopplung
      • strukturiertes Vorgehen zur Identifizierung von Effizienzpotentialen (z.B. Benchmarking, Bottom-Up-Methodik, Audit nach DIN EN 16247)
      • Verfahrens- und Komponentenauswahl unter Effizienzgesichtspunkten
      • Eigenständige Erarbeitung eines Themas mit Bezug zum Thema Energieeffizienz (z.B. Smart-Metering, Energieeffizienz in der Luftfahrt, im Verkehr, bei der Methanolherstellung …)

      Praxissemester und Praxisseminar im 6. Semester

      Im Praxissemester (6. Semester) lernen Sie in einem Industrieunternehmen oder einer Forschungseinrichtung ingenieurmäßiges Arbeiten anhand von konkreten Aufgabenstellungen. Aufgrund unserer langjährigen Kooperationen mit der Industrie bestehen in der Fakultät enge Verbindungen zu nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen.

      Lernziele

      Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

      • in Teams im prozesstechnischen Berufsumfeld zu arbeiten,
      • praktische, industrielle Aufgabenstellungen in Teams zu lösen,
      • Arbeitsmethoden eines Ingenieurs im beruflichen Umfeld anzuwenden.


      Inhalte

      Mitarbeit an einer energieprozesstechnischen bzw. verfahrenstechnischen Aufgabenstellung in einem Industrieunternehmen, einem Forschungsinstitut oder einer in der Energieprozesstechnik bzw. Verfahrenstechnik aktiven anderen Institution.

      Lernziel

      Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sollten die Studierenden in der Lage sein

      • eine von Ihnen durchgeführte Tätigkeit bzw. ein von Ihnen absolviertes Projekt einem Plenum verständlich und nachvollziehbar mündlich zu präsentieren,
      • Ergebnisse aus ingenieurtechnischen Fragestellungen zusammenzufassen und zu interpretieren

       

      Inhalt

      Vorträge der Studierenden über ihre jeweilige Tätigkeit während des Praxissemesters.

      Bachelorarbeit im 7. Semester

      In der Abschlussarbeit lösen Sie selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden und unter Zuhilfenahme aller während des Studiums erlangten Kompetenzen eine anspruchsvolle energieverfahrenstechnische Aufgabenstellung, fassen die Ergebnisse in einem technisch-wissenschaftlichen Bericht zusammen und präsentieren Ihre Arbeit in einem Seminar.

      Exkursionen, besondere Veranstaltungen

      Die Fakultät Verfahrenstechnik finanziert und organisiert zwischen 10 und 20 Exkursionen im Jahr.

      Tätigkeitsfelder, Berufsbilder

      • Die Energieprozesstechnik ist die maßgebliche Ingenieursdisziplin bei den meisten Energie-umwandlungsprozessen, wie beispielsweise in Kraftwerken, wo Ingenieurinnen und Ingenieure sich derzeit um Verbrennungsprozesse, die Abgasreinigung, den Wasser-Dampf-Kreislauf oder die Wasseraufbereitung kümmern.

      • Ingenieurinnen und Ingenieure der Energieprozesstechnik planen die entsprechenden Prozessschritte, legen dafür Apparate und Anlagen aus, begleiten die Realisierung und betreiben diese. Die Energiewende ist nur mit einem umweltfreundlichen und effizienten Einsatz herkömmlicher und erneuerbarer Primärenergieträger zu bewältigen.

      • Ingenieurinnen und Ingenieure der Energieprozesstechnik mit einschlägigem Wissen über verschiedenste Energieumwandlungstechnologien bewerten z.B. Produktionsstätten hinsichtlich des effizienten Einsatzes von Energie und optimieren die Prozesse. Kurz gesagt, sie (vielleicht auch Sie?) sind für das Gelingen der Energiewende besonders wertvoll.

      • Als Energieprozesstechnikingenieurin oder -ingenieur können Sie in nahezu allen Bereichen der Industrie, Forschung und Entwicklung, dem öffentlichen Dienst und bei Prüfinstitutionen ein Beschäftigungsfeld finden.

      • Von Unternehmen im Bereich Apparate- und Anlagenbau, Energie- und Versorgungstechnik, Umweltschutztechnik und der Energieoptimierung werden Energieprozesstechniker/innen gerne eingestellt.

      • Nicht zuletzt hält der Bereich der erneuerbaren Energien oder die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz zahlreiche spannende Aufgaben für Sie bereit.

      Arbeitsmarktsituation und Einstiegsgehälter

      • Fossile und nukleare Energieträger sollen/müssen künftig aufgrund ihrer Endlichkeit und Sicherheitsproblematik ausschließlich durch erneuerbare Energien ersetzt werden, um die Menschheit nachhaltig mit Energie zu versorgen und das im Kontext steigenden Energiebedarfs. Die derzeitige Wirklichkeit weicht allerdings von dieser Vision erheblich ab. Es liegt also in der Hand motivierter, hochmodern ausgebildeter und kreativer Ingenieurinnen und Ingenieuren (auch) der Energieprozesstechnik, um die gewaltigen Herausforderungen für eine gewohnt stabile, zuverlässige, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung zu meistern.

      • Die Zukunftsaussichten und Arbeitsmarktchancen sind folglich als optimal zu bezeichnen, auch im Hinblick auf die international hohe Anerkennung für deutsche Technologien im Bereich der Energie- und Umwelttechnik.

      • Die Verdienstmöglichkeiten sind als sehr gut einzustufen.

      Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Bachelorabschluss

      Im Anschluss an ein Bachelorstudium der Energieprozesstechnik können Sie an der TH Nürnberg folgende Masterstudiengänge absolvieren:

      • Master Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik (Fachrichtung Energieverfahrenstechnik) an der Fakultät Verfahrenstechnik oder
      • Master Maschinenbau (Fachrichtung Energietechnik) an der Fakultät Maschinenbau oder

      • Master Energiemanagement und Energietechnik an den kooperierenden Hochschulen Ansbach, Weihenstephan-Triesdorf, TH Nürnberg

      Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

      Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

      Für dieses Bachelorstudium gibt es formale Anforderungen, die Sie zwingend erfüllen müssen, um das Studium antreten zu können. Außerdem gibt es eine Reihe persönlicher Anforderungen, die Sie erfüllen sollten.

      Formale Anforderungen

      • Erforderliche Sprachnachweise:

        Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

        • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

        • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)
        • Telc Deutsch C1 Hochschule

        Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

      Persönliche Anforderungen

      • Neugierde und Interesse an energieverfahrenstechnischen und generell naturwissenschaftlichen Fragestellungen ("Ich will wissen, wie das funktioniert")
      • Motivationsfähigkeit
      • Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen
      • Lernen aus eigenem Antrieb
      • Team- und Kommunikationsfähigkeit

      Häufige Stolpersteine

      • Anforderungen in Mathematik: Für Berechnungen sind gute Mathematikkenntnisse nötig.
      • Computeranwendungen: Programmieren ist Teil des Studiums.
      • Nötiges Durchhaltevermögen: Bei Versuchen im Labor und beim Konstruieren ist es beispielsweise nötig, sich über einen längeren Zeitraum mit einer Aufgabenstellung zu befassen und sich von Rückschlägen nicht demotivieren zu lassen.

      Erfülle ich diese Anforderungen und wie kann ich mich vorbereiten?

      Sie sind sich nicht sicher, ob Energieprozesstechnik der richtige Studiengang für Sie ist? Die TH Nürnberg bietet Ihnen zahlreiche Angebote, die Ihnen dabei helfen, genau das herauszufinden.

      Studiengangstest

      Sie können direkt online überprüfen ob dieser Studiengang zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passt.

      Schnuppervorlesung

      Besuchen Sie unsere Schnuppervorlesungen im Studiengang Energieprozesstechnik. So können Sie einen ersten Eindruck von einer Vorlesung in diesem Studiengang bekommen und dabei die Atmosphäre an unserer Hochschule gleich live miterleben.

      Schnuppervorlesungen

      Studienberatungsportal

      Sie möchten sich am liebsten anonym, online und sprechzeitenunabhängig informieren und beraten lassen?

      Studienberatungsportal

      Studienberatung

      Sie suchen individuelle Beratung und Unterstützung bei Studienorientierung und Studienwahl. Dann können Sie sich gerne an unser Team der zentralen Studienberatung wenden.

      Zentrale Studienberatung

      Studienfachberatung

      Sie möchten sich detaillierter über Inhalte der einzelnen Fächer informieren. Dann ist die Studienfachberatung die richtige Anlaufstelle für Sie.

      Beratung auf Veranstaltungen

      • Einmal im Jahr, immer am letzten Mittwoch und Donnerstag im September, finden an der TH Nürnberg die großen Studieninfotage statt. Dort werden alle Bachelorstudiengänge ausführlich vorgestellt.
        Studieninformationstage der TH Nürnberg
      • Die TH Nürnberg ist natürlich auch auf vielen Messen zur Studienwahl mit einem Infostand vertreten. Dort können Sie sich von Studierenden und Studienberatern ausführlich zu allen Studiengängen der TH Nürnberg beraten lassen. Eine Übersicht der Messen, bei denen wir regelmäßig mit dabei sind, finden Sie hier.
        Messen zur Studienwahl

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      Verfahrenstechnik (B. Eng.)
      Maschinenbau (B. Eng.)
      Energie- und Gebäudetechnik (B. Eng.)