NEWS & Veranstaltungen

Horizont 2020: Veröffentlichung von Ausschreibungen zum Thema Künstliche Intelligenz

Zum Abschluss des Programms HORIZON 2020 hat die Kommission über 15 Ausschreibungen zum Thema Künstliche Intelligenz in verschiedenen Arbeitsprogrammen veröffentlicht. Diese befinden sich in den H2020 Arbeitsprogrammen LEIT - Information und Communication Technologies (ICT); LEIT - Nanotechnologies, Advanced Materials, Biotechnology and Advanced Manufacturing and Processing (NMBP), Health Demographic change and wellbeing and Secure societies - Protecting freedom and security of Europe and its citizens.

Eine Übersicht über die Ausschreibungen finden Sie hier.

Horizon 2020: Weitere Ausschreibungen geöffnet – Health, ICT, FET & Batteries

Im Zuge der umfassenden Aktualisierung des Horizon 2020 Arbeitsprogrammes 2018-2020 hat die Europäische Kommission zahlreiche Ausschreibungen in diversen Bereichen für die Einreichung von Projektvorschlägen geöffnet.
 
Nach dem Bereich Nanotechnologie, Materialien, Biotechnologie und Produktion (NMBP) (siehe AiD vom 2. Juli) haben konkret Aufrufe aus den folgenden Bereichen geöffnet:
 

 

 

Health, Demographic Change and Wellbeing (Societal Challenge 1): Ausschreibungen seit 4. Juli 2019 geöffnet, Einreichfristen: 24. September 2019 für einstuf bei zweistufigen bzw. 7. April 2020 für einstufige Einreichverfahren sowie Vollanträge der zweiten Stufe. Zudem hat am 9. Juli die Ausschreibung „AI for Health Imaging“ (DT-TDS-05-2020) an der thematischen Schnittstelle von Gesundheit und Informations- und Kommunikationstechnologien geöffnet (Einreichfrist: 13. November 2019)

 
 

 

Information and Communications Technologies (ICT): Ausschreibungen im Bereiche Artificial Intelligence, Big Data, Software und Interactive Technologies, Next Generation Internet/Media seit 9. Juli geöffnet, einstufiges Verfahren mit Einreichfrist am 13. November 2019

 
 

 

Future and Emerging Technologies (FET) Flagships: Aussschreibungen zum FET Flagship zu Quantentechnologien seit 9. Juli 2019 geöffnet, einstufiges Verfahren mit Einreichfrist am 13. November 2019

 
 

 

Cross-cutting activities: Ausschreibungen zu Next Generation Batteries seit 9. Juli 2019 geöffnet, einstufiges Verfahren mit Einreichfrist am 16. Januar 2020

 

Horizont 2020: Arbeitsprogramme mit den Ausschreibungsthemen für 2020 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat am 2. Juli 2019 die aktualisierten Arbeitsprogramme mit den Ausschreibungsthemen für das letzte Jahr des EU-Rahmenprogramms Horizont 2020 publiziert. Elf Milliarden Euro stehen für die Ausschreibungen in 2020 zur Verfügung.

Arbeitsprogramme

 

 

Antragstellerwerkstatt für Bioökonomie, Energie, NMBP (Nanotechnologies, Advanced Materials, Advanced Manufacturing and Processing, and Biotechnology) und Umwelt am 18. und 19. September in Berlin

Die Nationalen Kontaktstellen für Energie, Bioökonomie, Werkstoffe und Umwelt veranstalten in enger Zusammenarbeit mit den Nationalen Kontaktstellen Nanotechnologie und Produktion am 18. und 19.09.2018 in Berlin eine Antragstellerwerkstatt zu NMBP-Themen (Nanotechnologies, Advanced Materials, Advanced Manufacturing and Processing, and Biotechnology).

Weitere Informationen finden Sie hier

 

 

ICT Proposers' Day 2019 vom 19. bis 20. September 2019 im Messukeskus-Zentrum in Helsinki

Der ICT Proposers 'Day 2019 findet vom 19. bis 20. September 2019 im Messukeskus-Zentrum in Helsinki statt.

Der Fokus des ICT Proposers 'Day 2019 liegt auf den kommenden IKT relevanten Ausschreibungen im Horizont 2020 Arbeitsprogramm 2018-2020 in den Programmteilen „Information & Communication Technologies“, „Future and Emerging Technologies“ (FET) und „Societal Challenges“.

Das Programm umfasst u.a.:

  • Vernetzungs- und Informationsveranstaltungen zu den in Horizont 2020 kommenden IKT Ausschreibungen
  • Informationsveranstaltungen mit Tipps zur Vorbereitung und Einreichung eines Projektantrags
  • Die Europäische Kommission steht für Fragen zu IKT-relevanten Themen im Arbeitsprogramm 2018-2020 zur Verfügung
  • „Face2Face Brokerage“, organisiert durch „Ideal-Ist“ in Kooperation mit dem Enterprise Europe Network (EEN)

Weitere Informationen zum ICT Proposers' Day 2019 finden Sie unter:
https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/digital-excellence-forum-ict-proposers-day-2019

EUA: 1st Energy & Environment Clustering Event 23-24 September 2019 in Durham (UK)

Seit Anfang des Jahres 2019 ist die TH Nürnberg Mitglied im Netzwerk European University Association (EUA), einer der größten Verbünde europäischer Universitäten. Durch die Mitgliedschaft ist es der THN möglich bei interessanten und zukunftsorientierten Veranstaltungen teilzunehmen.

Im Bereich Energie und Nachhaltigkeit findet vom 23. – 24. September das erste „Energy and Environment Clustering Event“ am Durham Energy Institute der Durham University statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der EUA Energy Environment Platform des Netzwerks European Energy Association.

Themen und Fragestellungen

Die von der Europäischen Union und der COP (Pariser Übereinkommen, Vereinte Nationen, 2015) festgelegten Ziele in Bezug auf CO2-Emissionen, Energieeinsparungen und der Nutzung erneuerbarer Energien zielen auf eine Beschleunigung in Richtung Nachhaltigkeit ab. Sie stehen in einem direkten Zusammenhang mit der Art und Weise, wie die Menschen natürliche Ressourcen nutzen, um die Energie zu erzeugen, die unsere Gesellschaften benötigen. Forschung und Bildung an den Hochschulen spielen dabei eine Schlüsselrolle, insbesondere bei der Erforschung neuer Geschäftsmodelle und der Erforschung des Verhaltens der Bürger, um diese Ziele zu erreichen.  Die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen sowie mit den Bürgern ist deshalb entscheidend, um sicherzustellen, dass das neu gewonnene Wissen auch auf allen Ebenen angewandt wird.

 

In diesem Kontext stellt sich die Veranstaltung den folgenden zwei Schlüsselfragen:

Welche Rolle spielt die Forschung, Lehre und Ausbildung in diesem Kontext? Wie können Lösungen für die sozialen und technischen Herausforderungen der Energiewende und der Klimaveränderung gefunden werden?

 

Partizipationsmöglichkeiten – Gesucht sind Best-Practice Initiativen

Es besteht die Möglichkeit sich mit einer Präsentation zu einem der folgenden Themen zu bewerben:

a)       Engagement of consumers and citizen communities in the energy transition and care for the environment, such as consumer behaviour, energy end-user empowerment, informative billing, energy communities, etc. 

b)      Transition to a circular economy for the energy transition and care for the environment, such as the impact on energy efficiency and greenhouse gas emissions.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier. Die Einreichungsfrist für die Beiträge ist jedoch bereits der 21. Juni 2019.

 Die Teilnahme an der gesamten Veranstaltung ist kostenlos. Die Anmeldung wird voraussichtlich ab Mitte Juni 2019 geöffnet sein.

 Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


Antragsworkshop: EU-Anträge überzeugend formulieren vom 7. - 8. November 2019 in Nürnberg

Die bayerische Forschungsallianzlädt zu einem Workshop "EU-Anträge überzeugend formulieren" ein, der am 7. und 8 November 2019 in Nürnberg stattfindet. Der Workshop wurde von der Bayerischen Forschungsallianz gemeinsam mit der Agentur Wortwirtschaft konzipiert.

Themen:

Wie man einen Antrag inhaltlich überzeugend aufbaut, auf den Projektnutzen fokussiert und somit erfolgreich bei der Europäischen Kommission einreicht, zeigen Dr. Nico Riemann, Experte für EU-Antragsunterstützung in der BayFOR, und Elisabeth Grenzebach, Dozentin für wissenschaftliches Schreiben von der Agentur Wortwirtschaft anhand von praktischen Schreibtipps und gezielten Übungen.

Des Weiteren werden folgende Fragen intensiv behandelt:
•    Wie bringe ich mein Forschungsvorhaben auf den Punkt?
•    Was ist das Ziel von Impact und Exploitation und wie stelle ich das am besten dar?
•    Die EU-Kommission besser verstehen und kennen lernen: Welche Werte, Zielvorstellungen und Voraussetzungen muss man beachten?
•    Welche Formulierungen überzeugen die Gutachter und welche nicht?
•    Wo erhalte ich konstruktives Feedback zu meinem Antrag?

 

7. November 2019, 09:30 - 17:30 Uhr, und
8. November 2019, 09:00 - 16:30 Uhr
Bayerische Forschungsallianz, Am Tullnaupark 8, 90402 Nürnberg



International Brokerage Event, H2020 Europa in einer sich verändernden Welt - inklusive, innovative und reflektierende Gesellschaften" , 12. November 2019, Bratislava

Das diesjährige Brokerage Event und der Proposal Check der Gesellschaftlichen Herausforderung 6 "Europa in einer sich verändernden Welt - inklusive, innovative und reflektierende Gesellschaften" von Horizont 2020, das von dem Netzwerk "Net4Society" organisiert wird, findet vom 12. bis 13. November 2019 in Bratislava, Slowakei, statt. Diese internationale Veranstaltung wird Forschungsthemen hervorheben, die im Rahmen der Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für H2020 im Rahmen der Gesellschaftlichen Herausforderung 6 - behandelt werden um mögliche Projektpartner zu identifizieren und die Bildung von Horizon 2020-Projektkonsortien zu erleichtern.

Reisekostenförderung zu dieser Veranstaltung sind über das Projekt OHM-FitforEU möglich.

Informationsveranstaltung zu Kooperationsprojekten mit Finnland unter ZIM International, 4.9.2019, Berlin

Am 04.09.2019 findet in Berlin für alle Interessierten eine Informationsveranstaltung, zur 10. Ausschreibung für Kooperationsprojekte unter ZIM International mit Finnland, statt.

Datum: 04.09.2019

Veranstaltungsort: Campus der nordischen Botschaften in Berlin

Partnering Event der Netzwerke IraSME (ZIM International) & CORNET, 27.11.2019, Namur (Belgien)

Die Netzwerke IraSME und CORNET laden Sie im November nach Namur zu einem erneuten Partnering Event ein. An transnationalen Kooperationsprojekten interessierte Vertreter von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie von Forschungseinrichtungen erhalten Gelegenheit, potentielle Projektpartner zu finden, miteinander ins Gespräch zu kommen und konkrete FuE-Vorhaben vorzustellen. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom wallonischen öffentlichen Dienst (Service Public de Wallonie), dem Finanzierungspartner für die wallonische Region Belgiens.

Das IraSME-Koordinationsbüro steht für Fragen unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung: +49 (0) 30 48163-493 oder unter der E-Mail: internationalataif-projekt-gmbhPunktde

Horizon 2020 ist das 8. Rahmenprgramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren (2014-2020) und ist mit einem Etat von rund 75 Mrd. EUR ausgestattet. Die Förderung deckt die gesamte Innovationskette ab - von der Grundlagenforschung bis hin zur Vorbereitung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen.

Die Mindestvoraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind i.d.R. min. drei Partner aus min. drei unterschiedlichen Ländern. Bei den meisten Anträgen reicht dies jedoch bei weitem nicht aus und man muss deutlich größere Konsortien für eine erfolgreiche Beantragung zusammenstellen. Daher empfiehlt sich bei dem ersten Antrag nicht als Koordinator, sondern zunächst als Partner in ein Konsortium einzusteigen. Einen Koordinator kann man bei den jährlich stattfindenen Brokerage-Events finden, oder während der Präsentation der eigenen Forschungsergebnisse auf internationalen Fachtagungen sowie über das EEN (Enterprise Europe Network).

Im Nachfolgenden bekommen Sie eine Übersicht über die wichtigsten Förderprogramme für internationale Forschungsvorhaben.

Projekttypen im H2020

Im Horizon 2020 gibt es unterschiedliche Projekttypen, welche Einfluss auf die allgemeine Ausgestaltung aber auch auf die Finanzierungskriterien nehmen. Um welchen Projekttyp es sich bei der Förderung handelt, steht in den jeweiligen Work Programmes (Arbeitsprogrammen) ausgeschrieben. Die Work Programmes sind thematisch strukturiert, einen Antrag kann man nur stellen, wenn ein Call (Bekanntmachung) geöffnet ist.

Die wichtigsten Projekttypen und Verfahren werden im Folgenden beschrieben:

Collaborative Projects (RIA und IA) - Verbundprojekte

Verbundprojekte (Collaborative Projects) werden von europäischen Konsortien mit Teilnehmern aus verschiedenen Ländern durchgeführt. Teilnehmen können Hochschulen, Forschungszentren und Unternehmen, wobei die Beteiligung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) besonders begrüßt wird. Größe, Gegenstandsbereich und interne Organisation der Konsortien können je nach Bereich und Thema variieren.

Innerhalb der Collaborative Projects wird in Horizon 2020 zwischen „Research and Innovation Actions“ und „Innovation Actions“ unterschieden.

RIA - Research and Innovation Actions (TRL ca. 1-5)

Ihre hauptsächlichen Aktivitäten sind Forschung und Entwicklung. Jedoch können auch diese Projekte Innovationsaspekte beinhalten. Der TRL (Technology Readiness Level) sollte bei TRL 1-3 (=Grundlagenforschung) in der FET-Maßnahme und TRL 4-5 (=angewandte Forschung) bei den anderen Maßnahmen (z.B. Sociatal challanges oder Eurostars) liegen.

IA - Innovation Actions (TRL ca. 6-7)

Dieser Projekttyp umfasst die technische Demonstration; typische Aktivitäten sind die Erstellung von Prototypen, Tests, Demonstrationen, Durchführung von Pilotprojekten, Produktvalidierung in großem Maßstab und die Entwicklung der Marktfähigkeit.

TRL - Technology Readyness Level: Förderbereiche in Horizon 2020 über die gesamte Innovationskette (Quelle: CloudWATCH2-ID644748)

Cooperation and Support Actions (CSA) - Koordinierungs- und Unterstützungsprojekte

Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (CSA) sind häufig Verbundprojekte, können aber  auch von Einzelantragstellern durchgeführt werden. Zu den typischen Tätigkeiten von CSA-Projekten zählt die Koordinierung oder Unterstützung von Forschungstätigkeiten und -strategien. Dies sind Maßnahmen zur Normung, Verbreitung, Sensibilisierung und Kommunikation, Dienstleistungen zur Vernetzung, Koordinierung oder Unterstützung, politischen Dialogen und Maßnahmen für das wechselseitige Lernen. Darüber hinaus können dies auch Studien, einschließlich Entwurfsstudien für neue Infrastrukturen sein. Außerdem können CSA auch ergänzende Tätigkeiten zur Vernetzung und Koordinierung von Programmen zwischen verschiedenen Ländern umfassen.

weitere Förderinstrumente

Im H2020 gibt es neben unterschiedlichen Projekttypen auch unterschiedliche Instrumente, die sich an unterschiedliche Forschungsbereiche richten. Neben H2020 gibt es weitere Förderprogramme, die sich an internationale Forschungsvorhaben richten. Die wichtigsten sind unten aufgeführt.

Förderprogramme für die Mobilität

BayIntAn - Anbahnung von internationalen Forschungsvorhaben

BayIntAn fördert den Aufbau und Vertiefung von internationalen wissenschaftlichen Kooperationen. Dabei werden Anbahnungshilfen für Forschungskooperationen in Form von Reise- und Aufenthaltskosten gefördert.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftler/-innen(Professoren/-innen, Post-Doktoranden/-innen) staatlicher sowie staatlich geförderter nichtstaatlicher Hochschulen.

Die max. zu beantragende Fördersumme beträgt 10.000 € pro Antrag. Da es sich bei der Förderung um eine Ergänzungsfinanzierung handelt, muss von Seiten der beteiligten Einrichtungen sichergestellt werden, dass die weiteren für die Durchführung des Projekts erforderlichen Mittel (z. B. Personalkosten,Zugang zu Geräten und Infrastruktur etc.) den Projektbeteiligten zur Verfügung gestellt werden. Die beantragten Kooperationsmaßnahmen müssen mindestens mit einem internationalen Partner durchgeführt werden.

 

Weitere Infos gibt es hier

HAW International DAAD - Förderung von Messe- und Kongressreisen

Über das DAAD - in der Fördermaßnahme HAW.International Modul C - werden Kongressreisen und Messereisen  gefördert. Voraussetzung ist eine aktive Teilnahme an ausgewiesenen internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen (Fachtagungen, Konferenzen, Kongressen etc. oder an internationalen Messen im Ausland).   

 Als alleinig ausreichender Förderungsgrund gilt:

  • Präsentation eines Posters, nachgewiesen durch Beitragsannahme des Kongressveranstalters;
  • Präsentation eines Vortrags, nachgewiesen durch Beitragsannahme des Kongressveranstalters und
  • Hauptverantwortliche Einreichung und Leitung eines Panels, nachgewiesen durch Beitragsannahme des Kongressveranstalters

Anträge können stellen:

  • Promovierende und Angehörige des Lehr- und Forschungspersonals an HAWs und FHs sowie
  •  Master- und Diplomstudierende (Diplomstudierende: ab dem 4. Studienjahr)

Gefördert wird der Aufenthalt i.d.R. vom ersten bis zum letzten Veranstaltungstag, maximal jedoch 8 Tage. Die Anzahl der bewilligten Aufenthaltstage richtet sich nach der Ankündigung des Veranstalters.

Die Förderung setzt sich zusammen aus 1. einem Zuschuss zu den Reisekosten in Höhe der jeweils gültigen DAAD Reisekostenpauschale, 2. einem Zuschuss zu den Tagungsgebühren und 3. einem Zuschuss zu den Kosten des Aufenthaltes

(Pauschale pro nachgewiesenem Kongresstag).

Man kann sich ganzjährig und fortlaufend bewerben. Bewerbungen müssen jedoch spätestens 4 Monate (120 Tage) vor dem 1. Tag der Veranstaltung eingereicht werden. Um die Frist zu wahren, kann die Bewerbung zunächst unvollständig eingereicht werden.

Nähere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.


DAAD - Kongress- und Vortragsreisenprogramm

Das Programm fördert die aktive Teilnahme an einer ausgewiesenen internationalen wissenschaftlichen Veranstaltung (Kongress, Konferenz etc.) im Ausland. Voraussetzung ist, dass die Beiträge aktuell und für die weitere wissenschaftliche Entwicklung der Wissenschaftler von Bedeutung sind.

Es stehen zwei Programmlinien zur Verfügung:

1. Kongressreisen: Die Programmlinie „Kongressreisen“ fördert die Präsentation eines wissenschaftlichen Beitrages im Rahmen von Kongressen und Konferenzen.

2. Vortragsreisen: Die Programmlinie „Vortragsreisen“ fördert Vorträge außerhalb von Kongressen und Konferenzen.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich durch Forschungsleistungen ausgewiesene promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Promovierende.

Stipendienleistungen

Die Förderung setzt sich zusammen aus 1. einem Zuschuss zu den Reisekosten in Höhe der jeweils gültigen DAAD-Reisekostenpauschale, 2. einem Zuschuss zu den Tagungsgebühren und 3. einem Zuschuss zu den Kosten des Aufenthaltes (Pauschale pro nachgewiesenem Kongresstag).

Bewerbungstermin

Die Online-Bewerbung muss spätestens 1 Monat (30 Tage) vor Reisebeginn beim DAAD vorliegen. Es gilt das Systemdatum des DAAD-Online-Portals.

Weitere Infos finden Sie hier

H2020 - European Fellowship (EF) - Mobilität für erfahrene Wissenschaftler

European Fellowships richten sich an erfahrene Forschende (experienced researchers), die entweder promoviert sind oder min. vier Jahre Forschungserfahrung (Vollzeitäquivalent) aufweisen können. Das Forschungsthema, welches an einer Gastinstitution durchgeführt werden muss, kann frei gewählt werden.

Gefördert werden 12- bis max. 24-monatige Forschungsaufenthalte in einem Mitgliedstaat der EU oder einem zum Rahmenprogramm assoziierten Staat. Voraussetzung ist jedoch, die grenzüberschreitende Mobilität. Die Forschenden dürfen im Verlauf der letzten drei Jahre nicht länger als zwölf Monate im Zielland ansässig oder tätig gewesen sein (Mobilitätsregel). Die Einreichung des Antrags muss zusammen mit einer Gastinstitution erfolgen, welche frei gewählt werden kann (z.B. Universitäten/Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, internationale Organisationen, Unternehmen usw.).

Wissenschaftler/innen haben hier die Möglichkeit, während des EF Entsendungen (Secondments) in den nicht-akademischen und den akademischen Sektor durchzuführen (für einen erfolgreichen Antrag empfohlen). Die Secondments sollten entscheidend zur Karriereförderung des Fellows und zum (wissenschaftlichen) Impact des Fellowships beitragen. Für eine Vertragslaufzeit von bis zu 18 Monaten kann diese Entsendung bis zu drei Monate dauern, für eine Laufzeit über 18 Monaten bis zu einem halben Jahr. Die Entsendung kann am Stück oder aufgeteilt in mehrere kleine Perioden durchgeführt werden.

H2020 - Research and Innovation Staff Exchange (RISE) - Austausch von Personal und Wissen

RISE = entweder sektorenübergreifendes oder internationales Austauschprogramm für Doktoranden/innen, Postdoktoranden/innen sowie administratives und technisches Personal

Durch RISE werden internationale und intersektorale Kooperationen durch den gegenseitigen Austausch von Personal und Wissen gefördert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen aus dem akademischen und dem nicht-akademischen Bereich sowie zwischen Europa und Drittländern zu stärken.

Die Kooperationen werden auf der Basis eines gemeinsamen Forschungs- oder Innovationsprojekts von einem Konsortium beantragt, das aus min. drei Partnern aus drei verschiedenen Ländern besteht. Mindestens zwei dieser Länder müssen EU-Mitglied- oder assoziierte Staaten sein. Stammen die teilnehmenden Einrichtungen aus dem gleichen Sektor, muss wenigstens ein Teilnehmer in einem Drittstaat ansässig sein.

Gefördert wird der Austausch sowohl von Early Stage Researchers (ESR) als auch von Experienced Researchers (ER). Administratives, Management- und technisches Personal kann ebenfalls ausgetauscht werden.

Die betreffenden Personen müssen min. einen Monat vor der ersten Entsendung an der entsendenden Einrichtung aktiv im Forschungsbereich tätig gewesen sein. Die Entsendungen zu den Partnern können zwischen 1 und 12 Monaten dauern; die Entsendungsperiode kann in mehrere kürzere Einheiten aufgeteilt werden. Während der Entsendung bleibt das Personal an der entsendenden Einrichung angestellt. Nach Ablauf der Entsendungsperiode ist vorgesehen, dass das Personal zur ursprünglichen Einrichtung zurückkehrt, um das gewonnene Wissen in der Entsendeeinrichtung anzuwenden und weiterzuentwickeln.

Entsendungen zwischen Einrichtungen in EU-Mitglied- oder assoziierten Staaten müssen intersektoral stattfinden. Entsendungen in oder von Institutionen aus Drittstaaten können sowohl intersektoral als auch im gleichen Sektor stattfinden. Ein Austausch zwischen Institutionen, die beide in Drittländern oder im gleichen EU-Mitgliedsstaat angesiedelt sind, ist nicht förderfähig. Die allgemeine Marie Skłodowska-Curie Mobilitätsregel findet beim Personalaustausch in RISE keine Anwendung.

Finanziert wird eine Pauschale zur Aufwandsentschädigung des entsendeten Personals sowie Managementkosten und indirekte Kosten der Institution(en).

Kurzinfo

Antragsberechtigt:
Internationaler Austausch: mind. eine Institution außerhalb Europas & zwei Institutionen aus verschiedenen EU-Mitglied- oder assoziierten Staaten

Intersektoraler Austausch: mind. zwei Partner aus verschiedenen Sektoren mit Sitz in unterschiedlichen EU-Mitglied- oder assoziierten Staaten

Aktivitäten: entweder sektorenübergreifendes oder internationales Austauschprogramm für Doktoranden/innen, Postdoktoranden/innen sowie administratives und technisches Personal

Laufzeit der Förderung: maximal 540 Forschermonate für maximal 4 Jahre, Dauer des Austauschs pro Person: 1-12 Monate

Forschungsthema: offen für alle Forschungsgebiete

Was wird gefördert:

  • Ausgetauschtes Personal: Pauschale zur Aufwandsentschädigung (2.100 EUR pro Person/Monat)
  • Antragstellende Institutionen: Zuschuss zu Forschungskosten, Trainings-/Vernetzungsaktivitäten, Konferenzen, Koordinierungs- und Managementkosten, Pauschale für indirekte Kosten
Förderprogramme für die Ausbildung vom wissenschaftlichen Nachwuchs

H2020 - International Training Networks (ITN) - Doktorandenprogramme

Das Ziel von ITN ist die Ausbildung einer neuen Generation von „kreativen und unternehmerischen“ NachwuchswissenschaftlerInnen.

Im Rahmen von ITN werden internationale Doktoranden-Netzwerke gefördert, die ein gemeinsames strukturiertes Programm im Rahmen eines exzellenten Forschungsthemas durchführen. Die Zusammenarbeit zwischen dem akademischen und  dem nicht-akademischen Sektor sowie die Kombination aus forschungsbezogener Ausbildung im Bereich „transferable skills“ (z.b. Kommunikation, Management etc.) sollen zentrale Elemente dieser Programme sein. Die Auswahl des Forschungsthemas ist frei ("bottom up approach"). Die Projektdauer beträgt für die Netzwerkarbeit max. 4 Jahre, davon max. 36 Monate für den Doktroranden.

Je nach Schwerpunkt gibt es drei Submaßnahmen:

ETN – European Training Networks

Das Netzwerk muss min. aus drei (i.d.R. deutlich mehr) Teilnehmern aus min. drei verschiedenen EU Mitgliedstaaten oder assoziierten Staaten bestehen. Darüber hinaus können auch Einrichtungen aus sog. Drittstaaten eingebunden werden.

Es wird erwartet, dass die Projektvorschläge intersektorale und interdisziplinäre Ausbildung sowie hochkaratige Betreuungsarrangements aufweisen.

Jeder Partner (beneficiary) ist verpflichtet, mindestens einen Doktoranden bzw. eine Doktorandin einzustellen.

Partnerorganisationen (z.B. aus der Industrie) vervollständigen das Konsortium und das Weiterbildungsprogramm der Doktoranden, aber sie stellen keine Doktoranden ein. Jede Partnerorganisation muss dem Projektantrag einen "Letter of Commitment" beifügen.

(Durchschnittliche Konsortiumzusammensetzung (Beneficieries) in erfolgreichen ETN-Anträgen: Schnitt 2014: 9.2; Schnitt 2015: 9.4; Schnitt 2016: 9.5) => dabei handelt es sich lediglich um Durchschnittssätze, es wurden auch kleinere Konsortien gefördert.

EID – European Industrial Doctorates

Zusammenschluss von min. einer Einrichtung aus dem akademischen Sektor und min. einer Einrichtung aus dem nicht-akademischen Sektor aus zwei verschiedenen EU Mitgliedsstaaten oder Assoziierten Staaten. Die Doktorandinnen und Doktoranden sind in ein Doktorandenprogramm eines akademischen Partners eingebunden und müssen mindestens 50 % der Zeit im nicht-akademischen Sektor verbringen. Die Betreuung erfolgt durch die Einrichtungen gemeinsam.

EJD – European Joint Doctorates

Für EJD Projekte muss das Konsortium aus min. drei Einrichtungen aus unterschiedlichen EU-Mitglied- und/oder assoziierten Staaten bestehen. Min. drei Einrichtungen im Konsortium müssen die Berechtigung haben, Doktortitel zu vergeben. Zusätzlich können die Netzwerke auch Institutionen aus Drittstaaten (Third Countries) integrieren.

Die Einschreibung in ein Promotionsprogramm sowie die gemeinsame Governance-Struktur, gemeinsame Zulassung und Betreuung sind verpflichtend. In der Regel werden Doppel- oder gemeinsame Abschlüsse vergeben.

Förderprogramme für die Antragstellung eines EU-Projektes

EU-Antrag FH

Mit dieser Maßnahme zielt das BMBF darauf ab, die Beteiligung der FH an „Horizont 2020“ als Partner, möglicherweise auch als Koordinatoren, von EU-Forschungsanträgen zu erhöhen. Es soll gezielt die Erstellung und Einreichung von konkreten Projektanträgen bei der EU unterstützt werden. Die Maßnahme ist auf die aktuellen Ausschreibungen („Calls“) von „Horizont 2020“ ausgerichtet. 

Ohm-FitforEU

Im Rahmen der Fördermaßnahme EU-Strategie FH des BMBF wird die TH Nürnberg bis zum 31. Mai 2022 im Projekt OHM-FitforEU gefördert, um eine EU-Strategie für die THN zu entwickeln, die u.a. vorsieht mehr europäische Forschungsprojekte durchzuführen.

Förderprogramme für KMUs

H2020 - KMU Instrument (SME)

Das SME-Instrument richtet sich ausschließlich an KMU, wobei auch andere Organisationen, so auch Universitäten und öffentliche Forschungseinrichtungen, über Unteraufträge eingebunden werden können. Das SME-Instrument ist ein Projekttyp, der in allen Societal Challenges und LET (Leading and Enabling Technologies) zur Anwendung kommt.

Durch dasSME-Instrument geförderte Projekte müssen marktorientiert sein und eine europäische Dimension aufweisen.

Die Förderung gliedert sich in drei Phasen, die zusammengenommen die gesamte Innovationskette von der Idee zur Markteinführung abdecken sollen: 

In Phase 1 erhalten KMU finanzielle Zuwendungen, die der Durchführung von Machbarkeitsstudien für innovative Projektideen dienen. Die Grants werden über Pauschalsummen in Höhe von 50.000 EUR und für einen Zeitraum von ca. sechs Monaten vergeben.

Die hierauf aufbauende zweite Phase fördert Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, zielt aber insbesondere auf Demonstrationsaktivitäten und die Umsetzung der neuen Entwicklungen in marktfähige Produkte ab. Hier werden Projekte mit einer Laufzeit von ein bis zwei Jahren und Zuwendungssummen zwischen 1 und 2,5 Mio. EUR ausgeschrieben. Wie in anderen Innovationsprojekten von Horizon 2020 beträgt die Förderquote 70% der förderfähigen Kosten; insofern dies im Arbeitsprogramm festgelegt ist, können in bestimmten Projekten auch 100% erstattet werden. Indirekte Kosten werden über die Pauschale in Höhe von 25% der direkten förderfähigen Kosten erstattet.

In Phase 3 wird geförderten KMU ein erleichterter Zugang zu privatem Kapital über die Finanzierungsinstrumente gewährt. Die Unternehmen werden außerdem durch Maßnahmen zum Schutz geistigen Eigentums und über Voucher vergebene Dienstleistungsangebote in ihrer Innovationstätigkeit unterstützt. In dieser dritten Phase werden abgesehen von Koordinierungs-und Unterstützungsmaßnahmen (CSA) keine finanziellen Zuwendungen vergeben.

Durch das KMU-Instrument geförderte Projekte werden in den Phasen 1 und 2 von Coachings begleitet, die durch das Enterprise Europe Network (EEN) vermittelt werden.

KMU und ihre Unterauftragnehmer können die drei Phasen konsekutiv durchlaufen. Phase 2 steht jedoch grundsätzlich auch zuvor noch nicht geförderten KMU offen, insofern sie im Antrag aufzeigen, dass sie die in Phase 1 zu leistenden Arbeiten (Machbarkeitsstudie, Business Plan) bereits vor Beginn des EU-Projektes durchgeführt haben.

Weitere Infos bekommen Sie hier

ZIM-International - IraSME

Mit der Förderung sollen die in den ZIM-Netzwerken organisierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Innovationsnetzwerken anderer Länder gemeinsam technologische Innovationsvorhaben mit hohen Marktchancen durchführen. Dabei wird die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern sowohl im Netzwerk als auch in konkreten FuE-Projekten gefördert.

  • Bei der Zusammenarbeit mit internationalen Kooperationspartnern können die beteiligten Antragstellenden (deutschen) Unternehmen einen um bis zu 10 % erhöhten Fördersatz erhalten.
  • Es ist auch möglich, einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag an einen Forschungspartner im Ausland zu vergeben.
  • Alle ausländischen Kooperationspartner werden als "nicht antragsberechtigte Kooperationspartner" im ZIM-Antrag geführt und müssen ihre Finanzierung eigenständig (bestätigt per LOI) sicher stellen.
  • Einen Antrag kann man stellen, wenn internationale Ausschreibungen geöffnet sind.

Rahmenbedingungen:

Die ZIM-Förderung des Netzwerkmanagements begünstigt nur die deutschen Partner.

Die inhaltlichen ZIM-Kriterien für die Förderung von nationalen Kooperationsnetzwerken müssen erfüllt werden.

Das internationale ZIM-Kooperationsnetzwerk muss im Antrag (in Ergänzung zu den Anforderungen an nationale Netzwerke) nachweisen, dass in einem Umfang mit ausländischen Partnern kooperiert wird, der

  • fachlich-inhaltlich für die Netzwerkkonzeption einen Mehrwert darstellt,
  • einen deutlich höheren Managementaufwand erfordert als nationale ZIM-Kooperationsnetzwerke,
  • in einem ausgewogenen Verhältnis stattfindet,
  • einen erheblichen Nutzen für die deutschen Netzwerkpartner bringt,
  • konkrete internationale FuE-Kooperationen erwarten lässt.

Netzwerkstruktur:

  • Ausländische mittelständische Unternehmen werden als zählbare Netzwerkpartner anerkannt.
  • Ein internationales ZIM-Kooperationsnetzwerk muss aus mindestens vier deutschen Unternehmen im Sinne der ZIM-Richtlinie Nummer 3.1.1 und mindestens zwei ausländischen mittelständischen Unternehmen bestehen, wobei die Anzahl der ausländischen Unternehmen nicht höher als 50 % sein soll.
  • Diese 6 Unternehmen müssen voneinander unabhängig sein.
    Hinweise zur Förderung internationaler ZIM-Kooperationsnetzwerke, Stand 22.12.2017
  • Darüber hinaus muss eine ausländische Einrichtung als Management für die ausländischen Partner beteiligt sein. Dieses soll mit der deutschen Managementeinrichtung vertrauensvoll zusammenarbeiten und die internationale Kooperation durch Bereitstellung und Austausch von Informationen unterstützen. (im Folgenden bezeichnet als ausländischer Koordinator).
  • Der ausländische Koordinator finanziert und gestaltet seine Leistungen und Beiträge aus eigenen Mitteln. (z. B. nationale Förderung)
  • Das ausländische Netzwerk kann schon existieren (kein Förderausschluss).

Förderzeitraum:

  • Die maximale Laufzeit der Phase 1 bei internationalen Kooperationsnetzwerken beträgt 1,5 Jahre.
  • Die Phase 2 bei internationalen Kooperationsnetzwerken dauert in der Regel drei Jahre.

Fördermittel:

  • Die maximalen Förderquoten werden um 5 % auf 95 % in der ersten Förderphase (1,5 Jahre) und um jeweils 10 % auf 80 %, 60 % bzw. 40 % in den darauffolgenden Förderjahren erhöht.
  • Die maximal mögliche Zuwendung beträgt 450.000 Euro, wobei diese für die Phase 1 auf maximal 190.000 Euro begrenzt ist.

Zusätzliche Informationen und Antragsunterlagen für die Phase 1:

  • Darstellung von Zielen und Mehrwert der internationalen Zusammenarbeit in Anlage 4 des Antrages.
  • Beschreibung der internationalen Aktivitäten in den einzelnen Arbeitspaketen in Anlage 4 sowie Kennzeichnung der Arbeitspakete mit erheblichem internationalen Anteil in der Anlage 5 und Ausweisung des Mehraufwands für internationale Aktivitäten in der Anlage 5.
  • Anlagen 8c (Interessenbekundung der internationalen Partner als Nachweis für deren Mitarbeit) für mind. 2 ausländische mittelständische Unternehmen und der Einrichtung, die als ausländischer Koordinator fungieren wird.
  • Kurze Zusammenfassung des Netzwerkvorhabens (Zusammenfassung von Vorhabenbeschreibung und Arbeitsplan), die die Aktivitäten des ausländischen Koordinators beinhaltet.
  • Die internationalen Netzwerkpartner bestätigen durch ihre Unterschrift auf Anlage 8c die Zusammenfassung.
  • Diese Zusammenfassung kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.

Zusätzliche Informationen und Antragsunterlagen für die Phase 2:

  • Darstellung von Aufgabenteilung sowie Zielen, Mehrwert und Nutzen der internationalen Zusammenarbeit in Anlage 4 des Antrages.
  • Beschreibung von Ansätzen für internationale FuE-Kooperationen in Anlage 4 gemäß Technologischer Roadmap (Anlage 7.2).
  • Konzeption für eine gemeinsame – also internationale – Öffentlichkeitsarbeit.
  • Beschreibung der internationalen Aktivitäten in den einzelnen Arbeitspaketen in Anlage 4 sowie Kennzeichnung der Arbeitspakete mit erheblichem internationalen Inhalt in der Anlage 5 und Ausweisung des Mehraufwands für internationale Aktivitäten in der Anlage 5.
  • Vereinbarung zwischen der deutschen Netzwerkmanagementeinrichtung und dem ausländischen Koordinator über die Zusammenarbeit im Netzwerk, in der Vereinbarung werden alle am Netzwerk beteiligten Partner (reguläre und internationale, ggf. assoziierte) aufgelistet
  • die unterschriebene Vereinbarung muss mit dem Antrag zur Phase 2 als Entwurf und in unterschriebener Form spätestens zum Termin der 1. Zahlungsanforderung vorgelegt werden
  • Anlagen 8c (Interessenbekundung der internationalen Partner als Nachweis für deren Mitarbeit) für mind. 2 ausländische mittelständische Unternehmen und der Einrichtung, die als ausländischer Koordinator fungieren wird.
  • Kurze Zusammenfassung des Netzwerkvorhabens (Zusammenfassung von Vorhabenbeschreibung und Arbeitsplan), die die Aktivitäten des ausländischen Koordinators beinhaltet und alle am Netzwerk beteiligten Partner nennt.
  • Die internationalen Netzwerkpartner bestätigen durch ihre Unterschrift auf Anlage 8c die Zusammenfassung.
  • Diese Zusammenfassung kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.

Das Modellprojekt soll begleitend evaluiert werden. Bei Erfolg könnte die internationale Netzwerkförderung in die allgemeine ZIM-Förderung aufgenommen werden.

Weitere Infos finden Sie hier

Eurostars

Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm von EUREKA und der Europäischen Kommission, das unter Horizont 2020 unter dem Namen Eurostars 2 fortgeführt wurde. Ziel von Eurostars ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren. Dabei funktioniert Eurostars nach dem gleichen Prinzip wie die übergeordnete Initiative EUREKA: Eurostars-Projekte sind technologieoffen und dienen zivilen Zwecken. Sie zielen auf die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ können die Projektinhalte von den teilnehmenden Partnern frei bestimmt werden.

Teilnahmevoraussetzungen

Eurostars richtet sich insbesondere an forschungstreibende KMU. Das sind KMU gemäß Definition der EU, die mindestens 10% ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren, bzw. 10% ihres Personals in Forschung & Entwicklung einsetzen. Oder wenn in KMU mit bis 100 Mitarbeitern mindestens 5 bzw. in KMU mit mehr als 100 Mitarbeitern mindestens 10 Vollzeitäquivalente in Forschung & Entwicklung tätig sind.

Als weitere Projektpartner können sich auch KMU, die nicht forschungstreibend sind, Forschungsinstitute und Großunternehmen beteiligen. In Deutschland erhalten Großunternehmen allerdings keine Förderung. Folgende Kriterien muss ein Eurostars-Projekt erfüllen:

  • Konsortialführer ist ein forschungstreibendes KMU aus einem Eurostars-Land
  • Forschungstreibende KMU tragen mindestens 50% der gesamten Projektkosten (ohne Unteraufträge)
  • Teilnahme von Partnern aus mindestens 2 Eurostars-Ländern
  • Maximale Projektlaufzeit: 3 Jahre
  • Markteinführung bis 2 Jahre nach Projektabschluss
  • Ausgewogene Partnerschaft, auf kein teilnehmendes Land fallen mehr als 75% der Projektkosten
  • Alle Projektpartner sind juristische Personen
  • Das Projekt darf nicht bereits anderweitig gefördert werden

Das Verwertungsinteresse der verschiedenen Partner muss klar erkennbar sein. Auch Hochschulen sowie Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sind zur wirtschaftlichen Verwertung ihrer Forschungsergebnisse inkl. Patentierung schutzwürdiger Ergebnisse verpflichtet.

Förderung:

Deutsche Partner eines Projektes erhalten zusammen eine Förderung von maximal 500.000 €.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

sonstige Förderinstrumente

EIT Raw Materials - Förderung von Forschung für Rohstoffe

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FTI - Fast Track to Innovation - themenoffen

Marktnahe Anträge im Förderinstrument "Fast Track to Innovation" stellen eine Ausnahme in Horizon 2020 dar. Das Instrument ist weitestgehend themenoffen

FTI bietet für Antragstellende ein Sprungbrett, um relativ reife, wegweisende neue Technologien, Konzepte und Prozesse schnell in marktfertige Produkte, Verfahren, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder ähnliches zu transferieren. Favorisiert werden interdisziplinäre und transsektorale Ansätze. Dabei zielt FTI auf technologische Durchbrüche und Service-Innovationen ab.

Voraussetzungen:

  • Das Instrument ist für alle Arten von Einrichtungen offen, wie z. B. Industrie (KMU und Großunternehmen), Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Mindestens 60 % des Gesamtbudgets ist jedoch für Industriepartner vorzusehen oder eine Mindestzahl von Industriepartnern ist zu beteiligen. Konkret bedeutet dies: bei drei oder vier Partnern müssen mindestens zwei Partner aus der Industrie stammen, bei fünf Partnern mindestens drei. Alle "pro-profit"-Einrichtungen sind als Industriepartner definiert.
  • Alle 3 - 5 Partner haben ihren Sitz in mindestens drei verschiedenen Staaten der EU oder den assoziierten Staaten.
  • Die Forschung ist abgeschlossen, es liegt ein funktionierender Demonstrator (Technology Readiness Level (TRL) 6 ("Demonstration unter Einsatzbedingungen")) bzw. ein vergleichbares Level bei nichttechnologischen Innovationen vor.
  • Die innovative Idee hat ein sehr großes Marktpotenzial und kann innerhalb von drei Jahren ab Start des FTI-Projekts auf den Markt gebracht werden.

Stichtage:

Stichtage der aktuellen FTI-Ausschreibungen finden Sie hier.

Projekt:

Thematisch gibt es keine Vorgaben. Gefördert werden Aktivitäten zur Förderung von Innovation. Dies reicht von der Demonstrationsphase bis zur Marktaufnahme. Konkret kann dies beispielsweise Pilotierung, Versuchseinrichtungen, Systemvalidierung, Validierung von Geschäftsmodellen, pränormative Forschung oder Standardisierung umfassen. Die Förderquote beträgt für private, gewinnorientierte Organisationen 70 % und für nicht-gewinnorientierte Organisationen 100 % der erstattungsfähigen Kosten. Gegebenenfalls müssen 60 % des Gesamtprojektbudgets an Partner aus der Industrie gehen (siehe oben).

Die Fördersumme beträgt maximal 3 Millionen Euro. Die Laufzeit des Projekts soll zwischen 12 und 24 Monate betragen. Die Förderung erfolgt nach den gängigen Zahlungsmodalitäten von Horizont 2020.

ERA-Net - European Research Area

Mit ERA-NET wird die Zusammenarbeit zwischen nationalen und regionalen Forschungsförderorganisationen bzw. Programmagenturen (zum Beispiel Ministerien, DFG, Projektträgern u.a.) gefördert und koordiniert. Die Fragmentierung des Europäischen Forschungsraums (EFR) soll überwunden werden, indem nationale Programme besser aufeinander abgestimmt, synchronisiert und möglichst in transnationalen Kooperationen gemeinsam umgesetzt werden. ERA-NET zählen zu den sogenannten Öffentlich-Öffentlichen Partnerschaften (englisch Public-Public-Partnerships, abgekürzt P2P).

Es bestehen viele ERA-Net Konsortien, die Ausschreibungen für Kooperationsprojekte durchurchführen. Informationen über aktuelle und auch abgeschlossene ERA-NET Projekte erhalten Sie hier.

Private Public Partnerships - PPP

Die EU Kommission hat mit der Industrie diverse Partnerschaften in Forschung und Innovation etabliert. Diese beruhen auf sog. Roadmaps, die von der EU Kommission und unabhängigen Expertinnen und Experten evaluiert werden. Es sind acht vertragliche Partnerschaften (contractual PPPs) etabliert. Die Förderung der Themen erfolgt über die Work Programmes, es gelten die Beteiligungsregeln von H2020:

Contractual PPPs:

Life programme

LIFE (L'Instrument Financier pour l'Environnement) ist das einzige EU-Förderprogramm, das ausschließlich Umweltschutzbelange unterstützt. Mit dem seit 1992 bestehenden Programm werden Maßnahmen in den Bereichen Biodiversität, Umwelt- und Klimaschutz gefördert. Der Förderbereich "LIFE Natur und Biodiversität" dient dem Schutz von Arten und Lebensräumen gemeinschaftlicher Bedeutung. Das Programm unterstützt dabei vor allem die Errichtung und das Management des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Der Förderbereich "LIFE-Umwelt" schließt neben den Bereichen Wasser, Abfall und Luft auch Ressourceneffizienz sowie Verwaltungspraxis und Information im Umweltbereich ein. Dazu gehören die Erprobung von auf Umweltprobleme ausgerichtete Politik- oder Managementkonzepte und die Demonstration innovativer Technologien auch mit Blick auf die Verbindung zwischen Umwelt und Gesundheit. Projekte des Förderbereiches "Klimaschutz" sollen zur Minderung oder zur Anpassung an den Klimawandel beitragen. Auch Projekte im Bereich "Klima-Governance und Information" sind förderfähig. Unter diesen drei Projektkategorien können Projekte in sehr unterschiedlichen Bereichen umgesetzt werden, wie zum Beispiel Energie, Landwirtschaft, Bewaldung, Transport, Tourismus et cetera.

Das Gesamtbudget von LIFE für den Zeitraum 2014 bis 2020 beträgt insgesamt 3,456 Milliarden Euro. Davon werden 81 Prozent für die Förderung von Projekten in den Mitgliedstaaten eingesetzt.

Am LIFE-Programm können sich öffentliche und private Institutionen aus den EU-Mitgliedstaaten beteiligen (zum Beispiel Verwaltungsbehörden, profit- und nicht profit-orientierte Institutionen, Nicht-Regierungsorganisationen). Die Europäische Kommission nimmt jedes Jahr neue Projekte in die Förderung. Einmal jährlich können Projektanträge bei der Europäischen Kommission eingereicht werden. Die besten Projekte erhalten eine Förderung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Europäischer Struktur- und Investitionsfonds (ESIF)

Über die Hälfte der EU-Mittel wird über die fünf europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) vergeben. Sie werden gemeinsam von der Europäischen Kommission und den EU-Ländern verwaltet. 

Sie sind für Investitionen in die Schaffung von Arbeitsplätzen und einer nachhaltigen und gesunden europäischen Wirtschaft und Umwelt gedacht.

Die fünf Schwerpunktbereiche der ESI-Fonds sind:

  • Forschung und Innovation
  • Digitale Technologien
  • Unterstützung der kohlenstoffarmen Wirtschaft
  • Nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen
  • Kleine Unternehmen

Die europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) sind Folgende:

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – eingerichtet zur Förderung einer ausgewogenen Entwicklung in den verschiedenen Regionen der EU.

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt in Bayern in der Förderperiode 2014 bis 2020 zwei Programme:

Europäischer Sozialfonds (ESF) – unterstützt beschäftigungswirksame Projekte in ganz Europa und fördert das europäische Humankapital, d. h. Arbeitnehmer, junge Menschen und Arbeitsuchende.

Kohäsionsfonds – finanziert Projekte in den Bereichen Verkehr und Umwelt in Ländern, in denen das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf weniger als 90 % des EU-Durchschnitts beträgt. Im Förderzeitraum 2014–2020 sind diese Länder: Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) – ist schwerpunktmäßig auf die Lösung der besonderen Herausforderungen ausgerichtet, denen sich die ländlichen Gebiete der EU gegenübergestellt sehen.

Europäischer Meeres- und Fischereifonds (EMFF) – hilft Fischern bei der Einführung nachhaltiger Fischerei sowie Küstengemeinden bei der Diversifizierung ihrer Wirtschaft im Hinblick auf die Verbesserung der Lebensqualität an den Küsten Europas.

Ausschreibungsthemen finden sich in den zweijährigen H2020-Workprogrammen (Arbeitsprogrammen) und sind bekannt bevor der jeweilige Call (Bekanntmachung) eröffnet wird. Ein Antrag kann allerdings nur im Rahmen eines offenen Calls eingereicht werden. Die Vorbereitung eines Antrags in Horizon 2020 sollte idealerweise bereits vor Öffnung des Calls beginnen. Die Calls sind in der Regel mindestens drei Monate geöffnet.

Die aktuellen Workprogramme sind für die jeweiligen Fachbereiche unten aufgelistet. Bitte beachten Sie, dass nur die Ausschreibungen mit dem Jahr „2020“ im Topic-Identifier (z.B. ICT-52-2020) aktuell sind.

Work Programme Information and Communication Technologies

Das Work Programme 5i. Information and communication technologies (ICT) fokussiert sechs Hauptthemen:

A new generation of components and systems, Advanced Computing, Future Internet,Content technologies and information management, Robotics, Micro- and nano-electronic technologies, Photonic.

Es addressiert aber auch weitere cross-cutting Themen wie Cyber-security, Internet of Things und Research on a Human-centric Digital Age.

Work Programme Nanotechnologies, Advanced Materials, Advanced Manufacturing and Processing, and Biotechnology

Das Work Programme (draft) 5ii. Nanotechnologies, advanced materials, advanced manufacturing and processing, biotechnology addressiert die sog. KETs (Key Enabling Technologies):

  • Nanotechnologies
  • Advanced Materials
  • Advanced Manufacturing and Processing
  • Biotechnology

 

Im Programm sind auch thematische Überschneidungen zu den contractual Public Private Partnerships (cPPPs) enthalten:

  • Energy-efficient Builsings (EeB)
  • Factories of the Future (FoF)
  • Sustainable Process Industries (SPIRE)

Work Programme Climate action, environment, resource efficiency and raw materials

Das Work Programm 12. Climate action, environment, resource efficiency and raw materials hat das Ziel, Europas Wirtschaft und Gesellschaft dabei zu unterstützen, ressourceneffizienter zu handeln. Im Kontext einer wachsenden Weltbevölkerung stehen dabei folgende Themen im Fokus:

  • der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen, Rohstoffen und Ökosystemen
  • die Entwicklung von Strategien zur Anpassung an den Klimawandel

Langfristig wird die Abkoppelung des ökonomischen Wachstums vom Verbrauch von Ressourcen angestrebt.

Work Programme Secure, clean and efficient energy

Das Work Programme 10. Secure, clean and efficient enregy basiert auf dem politisch-strategischen Rahmen des SET-Plans (Strategic Energy Technologies) der Europäischen Union. Dieser integriert die europapolitischen Klimaschutzziele der Energie Union und unterstützt so deren Umsetzung. Die zentralen Förderschwerpunkte der „Challenge Energy“ sind:

  • Erneuerbare Energien
  • Energieeffizienz
  • Verbraucher, Intelligente Städte und Energiesysteme
  • CO2-emissionsfreie fossile Kraftwerke und energieintensive Industriezweige

Work Programme Smart, green and integrated transport

Der Verkehrssektor generiert zudem bis zu 25% aller Emissionen und ist somit auch einer der Hauptverursacher der Treibhausgasemissionen. Dass der Verkehr zu 96% von fossilen Brennstoffen abhängt, soll daher verändert werden. Auch sollen intelligente Systeme entwickelt werden, um Problemen hohen Verkehrsaufkommens zu begegnen. Weitere Ziele und Herausforderungen sind die Reduzierung der Zahl tödlicher Verkehrsunfälle sowie die Situation des städtischen Verkehrs.

Das Work Programme 11. Smart, green and integrated transport adressiert diese Themenbereiche.

Work Programme Marie-Sklodowska-Curie Actions (MSCA)

3. Marie Sklodowska-Curie actions (MSCA) 2018-20_v3.0

offene Calls

ICT: Ausschreibungen im Bereich Artificial Intelligence, Big Data, Software und Interactive Technologies, Next Generation Internet/Media Einreichfrist 13. Nov 2019

offene Calls zu diesem Thema finden Sie hier:

Health, Demographic Change and Wellbeing (Societal Challenge 1): Einreichfristen: 24. September 2019 für die erste Stufe bei zweistufigen bzw. 7. April 2020 für einstufige Einreichverfahren

DT-TDS-05-2020: Trusted digital solutions and Cybersecurity in Health and Care

Digital diagnostics – developing tools for supporting clinical decisions by integrating various diagnostic data SC1-BHC-06-2020

New interventions for Non-Communicable Diseases SC1-BHC-08-2020

Advancing the safety assessment of chemicals without the use of animal testing SC1-BHC-11-2020

Global Alliance for Chronic Diseases (GACD) - Prevention and/or early diagnosis of cancer SC1-BHC-17-2020

Pre-commercial procurement (PCP) for integrated care solutions SC1-BHC-20A-2020

Public procurement of innovative solutions (PPI) for diagnostics for infectious diseases SC1-BHC-20B-2020

Healthcare interventions for the management of the elderly multimorbid patient SC1-BHC-24-2020

Innovative actions for improving urban health and wellbeing - addressing environment, climate and socioeconomic factors SC1-BHC-29-2020

Addressing low vaccine uptake SC1-BHC-33-2020

New approaches for clinical management and prevention of resistant bacterial infections in high prevalence settings SC1-BHC-34-2020

Creation of a European wide sustainable network for harmonised large-scale clinical research studies for infectious diseases SC1-BHC-35-2020

Micro- and nano-plastics in our environment: Understanding exposures and impacts on human health SC1-BHC-36-2020

Towards the new generation of clinical trials – trials methodology research SC1-BHC-37-2020

Use of Real-World Data to advance research on the management of complex chronic conditions SC1-DTH-12-2020

Implementation research for scaling up and transfer of innovative solutions involving digital tools for people-centred care SC1-DTH-13-2020

Towards a Health research and innovation Cloud: Capitalising on data sharing initiatives in health research SC1-HCC-10-2020

Actions in support of the International Consortium for Personalised Medicine SC1-HCO-01-2018-2019-2020

Bridging the divide in health research and innovation – boosting return on investment SC1-HCO-03-2020

ERA-NET to support the Joint Programming Initiative on Antimicrobial resistance (JPIAMR) SC1-HCO-07-2020

ERA-NET: Sustained collaboration of national and regional programmes in cancer research SC1-H

ERA-NET: Sustained collaboration of national and regional programmes in research on brain-related diseases and disorders of the nervous system SC1-HCO-16-2020

Coordinating and supporting research on the human microbiome in Europe and beyond SC1-HCO-17-2020

Developing methodological approaches for improved clinical investigation and evaluation of high-risk medical devices SC1-HCO-18-2020

Reliable and accessible information on cell and gene-based therapies SC1-HCO-19-2020

Coordination of clinical research activities of the European Reference Networks SC1-HCO-20-2020

AI for Health Imaging DT-TDS-05-2020

Coordination and Support to better data and secure cross-border digital infrastructures building on European capacities for genomics and personalised medicine SC1-HCC-06-2020

Support for European eHealth Interoperability roadmap for deployment SC1-HCC-07-2020

AI for Genomics and Personalised Medicine DT-TDS-04-2020

Personalised early risk prediction, prevention and intervention based on Artificial Intelligence and Big Data technologies SC1-DTH-02-2020

International cooperation in smart living environments for ageing people SC1-DTH-04-2020

Accelerating the uptake of computer simulations for testing medicines and medical devices SC1-DTH-06-2020

Pre-commercial Procurement for Digital Health and Care Solutions SC1-DTH-14-2020

Scaling up innovation for active and healthy ageing SC1-HCC-08-2020

Supporting deployment of eHealth in low and lower middle income countries in Africa for better health outcomes SC1-HCC-09-2020

Ausschreibungen zu Next Generation Batteries mit Einreichfrist am 16. Januar 2020

Ab Dienstag, den 9. Juli, ist die Antragstellung in vier Topics des Arbeitsprogrammes "Cross-Cutting Activities" 2020 zu Batteriespeichern über das Funding & Tender Opportunities-Portal möglich.

Die vier Ausschreibungen im Bereich "A large-scale research initiative on Future Battery Technologies" haben ein Fördervolumen von zusammen 42 Millionen Euro.

  • LC-BAT-12-2020: Novel methodologies for autonomous discovery of advanced battery chemistries
  • LC-BAT-13-2020: Sensing functionalities for smart battery cell chemistries
  • LC-BAT-14-2020: Self-healing functionalities for long lasting battery cell chemistries
  • LC-BAT-15-2020: Coordinate and support the large scale research initiative on Future Battery Technologies

Zu den vier Topics berät federführend die NKS Werkstoffe.

Informationen zu den Topics werden im Webinar zum Arbeitsprogramm "Cross-Cutting Activities" gegeben.

ZIM-International - IraSME

Hier können Sie alle aktuellen unten aufgeführten Ausschreibungen sehen.

Momentan sind mit deutscher Kooperation Forschungsvorhaben mit folgenden Ländern möglich:

  • Alberta (bis 25.09.2019)
  • Argentinien (bis 29.11.2019)
  • Finnland (bis 15.11.2019)
  • Katalonien (bis 10.10.2019)
  • Flandern (bis 25.09.2019)
  • Luxemburg (bis 25.09.2019)
  • Österreich (bis 25.09.2019)
  • Russland (bis 25.09.2019)
  • Singapur (bis 25.09.2019)
  • Tschechische Republik (bis 25.09.2015)
  • Türkei (bis 25.09.2019)
  • Vietnam (bis 09.10.2019)
  • Wallonie (Belgien) (bis 25.09.2019)
  • Kanada (bis 29.11.2019)
  • Frankreich (bis 29.11.2019)
  • Singapur (bis 25.09.2019)
  • Israel (bis 28.11.2019)
  • Schweden (bis 14.11.2019)

demnächst werden weitere Ausschreibungen veröffentlicht

  • Brasilien
  • Japan
  • Südkorea

 

 

Climate Action, Environment, Resource Efficiency & Raw Materials - Deadline 05.02.2020

Call Identifier Open Deadline
CE-SC5-07-2020
Raw materials innovation for the circular economy
3 Jul 2019 5 Feb 2020
CE-SC5-08-2020
Raw materials policy support actions for the circular economy
3 Jul 2019 5 Feb 2020
CE-SC5-31-2020
Develop, implement and assess a circular economy oriented product information management system for complex products from cradle to cradle
3 Jul 2019 5 Feb 2020

Ausschreibung des EU-Projekts DigitalHealthEurope zur Förderung von digitalen Lösungen durch Twinning-Maßnahmen - Deadline 07.08.2019

Das EU-Projekt DigitalHealthEurope unterstützt die Kommunikation und Umsetzung von innovativen digitalen Lösungen aus einer Region bzw. einem Land in anderen Regionen und Ländern. In einer aktuellen Ausschreibung werden Twinning-Aktivitäten im Bereich Gesundheit finanziert; dies beinhaltet beispielweise Reisen, Konferenzen, Lizenzgebühren und Kostenübernahmen für professionelle Unterstützung. Die Fördersummen variieren je nach Maßnahme von 5.000 EUR für Austausch und Training bis zu 43.000 EUR für die Übernahme einer digitalen Lösung.

Die Einreichfrist für Anträge endet am 07. August 2019.

Am 25. Juni 2019 findet voraussichtlich ein Webinar hierzu statt.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier: Twinning-Call DigitalHealthEurope-Projekt

Nanotechnologies, Advanced Materials and Production (NMBP) in LEIT - Deadline 03.09.2019

Call Identifier Open Deadline
DT-NMBP-12-2019
Sustainable Nano-Fabrication (CSA)
16 Oct 2018 3 Sep 2019
NMBP-34-2019
In support of documentary standards (CSA)
16 Oct 2018 3 Sep 2019

ICT - Information and Communication Technologies in LEIT - Deadline 14.11.2019

Call Identifier Open Deadline
ICT-11-2018-2019
HPC and Big Data enabled Large-scale Test-beds and Applications
26 Jul 2018 14 Nov 2019
ICT-19-2019
Advanced 5G validation trials across multiple vertical industries
26 Jul 2018 14 Nov 2019
ICT-25-2018-2020
Interactive Technologies
26 Jul 2018 14 Nov 2019
DT-ICT-08-2019
Agricultural digital integration platforms
26 Jul 2018 14 Nov 2019
DT-ICT-10-2018-19
Interoperable and smart homes and grids
26 Jul 2018 14 Nov 2019
DT-ICT-13-2019
Digital Platforms/Pilots Horizontal Activities
26 Jul 2018 14 Nov 2019
Blockchain-EICPrize-2019
EIC Horizon Prize for 'Blockchains for Social Good'
16 May 2018 3 Sep 2019

Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2) - Deadline für die erste Stufe: 26.09.2019

Der 18. Aufruf der Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2) wurde am 26. Juni 2019 veröffentlicht (Deadline der ersten Stufe: 26.09.2019).

Ausschreibungstexte und alle relevanten Ausschreibungsunterlagen finden Sie hier: 18. Aufruf auf der IMI2-Website.

Für die Antragsvorbereitung können Topic-spezifische Webinare der IMI2 sowie ein Webinar zu den Beteiligungsregeln auf der IMI2-Website abgerufen werden: IMI2-Webinare zum 18. IMI2-Aufruf.

Eine Aufzeichnung des nationalen Webinars vom 05. Juni 2019 zu den Themen des Aufrufs finden Sie auf der VBU-Website unter folgendem Link: Webinar zum 18. Aufruf der IMI2.

Eine Möglichkeit zur Partnersuche für die Themen des 18. IMI2-Aufrufes finden Sie auf der IMI-Partnering-Plattform, die die Nationale Kontaktstelle (NKS) Gesundheit in der NKS Lebenswissenschaften im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) anbietet: IMI-Partnering-Plattform.

Förderbekanntmachung des BMBF zur Integration der Länder der Östlichen Partnerschaft in den Europäischen Forschungsraum – Bridge2ERA EaP - Einreichungsfrist: 06.12.2019

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Förderbekanntmachung zur Integration der Länder der Östlichen Partnerschaft in den Europäischen Forschungsraum veröffentlicht: Bridge2ERA EaP.

Ziel der vorliegenden Maßnahme liegt sowohl im Ausbau bestehender Kooperationen als auch darin, neue Kontakte zu knüpfen bzw. neue Kooperationen mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau und die Ukraine) zu initiieren. Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen von Horizont 2020 bzw. Horizont Europa.

Die Einreichfrist endet am 06. Dezember 2019. Weitere Informationen zur Fördermaßnahme und zur Antragseinreichung finden Sie auf der Website des BMBF.

Marie-Sklodowska-Curie Maßnahmen: Individual Fellowships (Deadline: 11.09.2019) und COFUND (Deadline: 26.09.2019) sind geöffnet

Individual Fellowships (IF): Call ID: H2020-MSCA-IF-2019 Deadline: 11.09.2019

European Fellowships richten sich an erfahrene Forschende (experienced researchers), die entweder promoviert sind oder mindestens vier Jahre Forschungserfahrung (Vollzeitäquivalent) nach der Graduierung zum Datum der Einreichungsfrist des Aufrufs aufweisen können.

Gefördert werden 12- bis 24-monatige Forschungsaufenthalte (beim Career Restart Panel bis zu 36 Monate) in einem Mitgliedstaat der EU oder einem zum Rahmenprogramm assoziierten Staat. Voraussetzung ist jedoch die grenzüberschreitende Mobilität. Die Forschenden dürfen im Verlauf der letzten drei Jahre nicht länger als zwölf Monate im Zielland ansässig oder tätig gewesen sein.

 

Co-funding of Regional, National and International Programmes (COFUND): Call ID: H2020-MSCA-COFUND-2019 Deadline 26.09.2019

Ziel: COFUND unterstützt bereits vorhandene oder geplante regionale, nationale oder internationale Mobilitätsprogramme für erfahrene Forschende (Fellowship Programme Panel) und Mobilitätsprogramme für Doktoranden (Doctoral Programme Panel). Dabei zielt die Maßnahme auf eine Steigerung und Verbesserung der in Europa vorhandenen Möglichkeiten für die Unterstützung der Ausbildung und Karriereentwicklung von Forscherinnen und Forschern. Unterstützt werden dabei keine individuellen Forscherinnen und Forscher, sondern Organisationen in Europa, die Mobilitätsprogramme für diese anbieten.