In unserer modernen Gesellschaft ist eine stabile Versorgung mit Wärme, Kälte, Luft, Wasser, Strom und Beleuchtung selbstverständlich. Hinter diesen Funktionen steht jedoch eine komplexe Struktur und ein umfassendes Management:

Energie- und Gebäudetechniker/innen arbeiten auf wissenschaftlicher Basis an der Auslegung, Planung und Kontrolle der dafür notwendigen Einrichtungen und sichern damit die Grundlage für den energiesparenden und nachhaltigen Betrieb unserer Gebäude und Liegenschaften. Hier sind kompetente, analytische und visionäre Köpfe für die folgenden Arbeitsbereiche gefragt:

  • Planung und Projektierung, Bau und Ausführung sowie Entwicklung von gebäudetechnischen Komponenten und Anlagen
  • Energetisches und technisches Gebäudemanagement
  • Berater/in und Sachverständige/r
Aktuelles

Für den Studienbeginn Wintersemester 20/21 ist kein Vorpraktikum erforderlich!

Wegen der Coronakrise entfällt das Vorpraktikum als Zulassungsvoraussetzung für die Einschreibung zum Wintersemester 20/21.

Abschluss
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
7 Semester
Zulassungsbeschränkung
keine
Studienfachanteile
Besonderheiten
  • Eine von der Wirtschaft und Industrie anerkannte solide Ausbildung an Bayerns traditionsreichster Maschinenbau-Fakultät
  • Praxisnahes Studium gestützt durch eine Vielzahl an Industriekontakten
  • Frühzeitiges fachübergreifendes Studieren z.B. im Rahmen der interdisziplinären Projektarbeit mit Architekten und Bauingenieuren
  • Weiterführende Masterprogramme in Ansbach und München
  • Zahlreiche Forschungsthemen aus der Industrie mit Möglichkeiten zur (kooperativen) Promotion
Interessante Zahlen und Daten

Ca. 1.400 Studierende an der Fakultät Maschinenbau; 36 Professoren; ca. 40 Lehrbeauftragte; ca. 50 Meister, Ingenieure und wissenschaftliche MitarbeiterInnen; 20 moderne Labore; 

Studienbeginn
Wintersemester
Beginn Sommersemester nur für Hochschulwechsler bei Einstieg in ein höheres Semester möglich (Bewerbungszeitraum: 15.11.2020 - 15.1.2021)
Bewerbungszeitraum
Für das Wintersemester: 02.05.2020 bis 15.08.2020
Duale Studienvarianten
Energie- und Gebäudetechnik dual
Zuständige Fakultät
Maschinenbau und Versorgungstechnik
Aufbauende Studiengänge
Gebäudetechnik (M. Eng.)
Akkreditiert

Der Studiengang Energie- und Gebäudetechnik ist auf 7 Semester Vollzeitstudium angelegt.

Im ersten Studienabschnitt (1. und 2. Semester) lernen Sie vor allem mathematisch-naturwissenschaftliche sowie ingenieurswissenschaftliche Grundlagen kennen. Im zweiten Studienabschnitt (3. und 4. Semester) steht die Vertiefung der ingenieurswissenschaftlichen Disziplinen im Fokus.

Praxisbezug des Studiengangs

Das Studium der Energie- und Gebäudetechnik an der TH Nürnberg ist stark praxisorientiert. Eine intensive Zusammenarbeit mit Industriefirmen der Region, vielfältige Kooperationen mit ausländischen Partnerhochschulen sowie Projekte der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung prägen die Lern- und Lehratmosphäre an der Fakultät und tragen mit dazu bei, die Absolventinnen und Absolventen optimal auf die heutigen Anforderungen der Berufswelt vorzubereiten.

Ein Praxissemester außerhalb der Hochschule ist fester Bestandteil des Studiums. Wenn Sie sich entscheiden, das Studium dual zu absolvieren, können Sie das Studium außerdem mit intensiven Praxisphasen oder sogar einer Berufsausbildung verknüpfen.

Das fünfte Semester sieht ein 20 wöchiges Industriepraktikum vor, das Ihnen einen ersten Einblick in das Berufsfeld eines Energie- und Gebäudetechnikers in der betrieblichen Praxis  ermöglicht. Sie führen erste ingenieurmäßige Aufgaben aus und wenden  die erlernten  Fähigkeiten und  Kompetenzen dabei an. Im praktischen Studiensemester sind Sie jeweils Freitags mit Ihren Kommilitonen an der Hochschule, um sich über Ihre Erfahrungen im Praxisseminar auszutauschen. Zudem finden zu diesem Termin weitere praxisbegleitende Lehreinheiten statt:  Energetische Gebäudebewertung, Anlagenplanung, Brandschutz.

Praxisteil

Lernziele

Ausbildungsziel der praktischen Ausbildung: Einführung in die Tätigkeit des Ingenieurs anhand konkreter Aufgabenstellungen, je nach Praktikum:

  • Fähigkeit zur Analyse,  
  • Fähigkeit zur Formulierung von Lösungen  
  • Fähigkeit zur Anwendung wissenschaftlich fundierter Methoden  
  • Fähigkeit zur Durchführung von Recherchen  
  • Fähigkeit zur Planung, Durchführung und Steuerung von Prozessen und Anlagen  
  • Fähigkeit zur Wissensvertiefung  
  • Erkennen der Tragweite der Ingenieurtätigkeit  
  • Entwicklung sozialer Kompetenzen (z.B. Kommunikation, Teamarbeit etc.) 

Inhalt

Aus den nachfolgend aufgeführten gebieten ist eine Auswahl mit überwiegender Tätigkeit auf einem Gebiet zu treffen Planungsphasen 1 bis 9 nach HOAI in:

  • Heizungstechnik  
  • Klimatechnik  
  • Sanitäre Haustechnik mit Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung  
  • Kälteversorgung  
  • Gebäudeautomation mit Mess- Steuer- und Regelungstechnik  
  • Elektroplanung
Praxisseminar

Lernziele

Studienziel der praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen: Fähigkeit zum sachkundigen Durchdenken von Vorgängen, Verfahren und Problemen im Betrieb. Fähigkeit zur Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen unter  Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte. Fähigkeit zur Präsentation der Arbeitsergebnisse.

Inhalt

Erfahrungsaustausch, Anleitung und Beratung, Vertiefung und Sicherung der Erkenntnisse, ins-besondere durch Kurzreferate der Studierenden über ihre praktische Arbeit, durch Fragestellung und Diskussion, durch Aufgabenstellung und Erläuterung.

    Praxisbegleitende Lehrveranstaltungen
    • Energetische Gebäudebewertung
    • Anlagenplanung
    • Brandschutz

    Sie haben die Möglichkeit, das reguläre Bachelorstudium Maschinenbau zu verknüpfen mit:

    • einem Ausbildungsberuf = Verbundstudium oder
    • vertieften Praxisphasen = Studium mit vertiefter Praxis

     

     

    Verbundstudium Maschinenbau

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Industriemechaniker/in (IHK).

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 24,5 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Industriemechaniker/in (IHK).

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 24,5 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Industriemechaniker/in (IHK).

    Ablaufplan

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 18 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 23 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 48 Monate (4 Jahre)

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in (IHK).

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 22,5 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in (IHK). Die Berufsschule absolvieren Sie hierbei an der Beruflichen Schule 2 in Nürnberg.

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 24,5 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    verwandte Berufe sind in Absprache mit Kammer und Hochschule möglich

    Generelle Informationen zum Verbundstudium

    Verbundstudium = Ausbildung + Studium

    Bei der dualen Studienvariante Verbundstudium erwerben Sie zwei vollwertige Bildungsabschlüsse: eine Berufsausbildung und einen Hochschulabschluss.

    Im Verbundstudium wird ein Bachelorstudium mit einer regulären Berufsausbildung in einem Unternehmen sowie einer weitergehenden betrieblichen Praxis verknüpft. Dabei absolvieren Sie die gleichen Prüfungen, als ob Sie die Ausbildung und das Studium nacheinander machen würden. Für letzteren Weg würden Sie jedoch sechseinhalb bis sieben Jahre benötigen, wohingegen Sie Ihr Verbundstudium in vier bis viereinhalb Jahren absolvieren können. Sie haben also eine Zeitersparnis von bis zu drei Jahren.

    Während der Berufsausbildung erhalten Sie von Ihrem Betrieb ein Gehalt, das sich am dort üblichen Gehalt für Auszubildende orientiert. Haben Sie Ihre Berufsausbildung abgeschlossen, vereinbaren Sie mit dem Unternehmen das weitere Gehalt. Dieses kann, je nach Branche und Unternehmen, stark variieren.

    1. Bewerben Sie sich rechtzeitig bei einem Unternehmen um einen Platz für ein Verbundstudium. Die Vorlaufzeit bei einigen Unternehmen kann über 12 Monate betragen.

    2. Schließen Sie mit dem Unternehmen den Ausbildungsvertrag (Ausbildungsverträge und weitere Formulare rund um die Ausbildung der IHK) und den Rahmenvertrag Hochschule Dual (Vertrag als Word-Datei) ab.

    3. Mit dem Ausbildungsvertrag bewerben Sie sich schließlich an der TH Nürnberg um einen Studienplatz für ein Verbundstudium. Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz. Um Ihre Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen, können Sie sich bereits vor dem Beginn der Berufsausbildung an der Hochschule um einen Studienplatz bewerben, auch wenn Sie das Studium erst ein Jahr später antreten werden. Sie beginnen also beispielsweise im September Ihre Ausbildung, bewerben sich jedoch schon zwischen dem 2. Mai und 15. Juli des gleichen Jahres (je nach Bewerbungszeitraum für Ihren Studiengang) an der Hochschule.

    Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten:

    3. a) Einmalige Bewerbung, Einschreibung an der Hochschule und Beurlaubung in den ersten beiden Semestern

    Wenn die Bewerbung an der Hochschule erfolgreich ist und Sie einen Zulassungsbescheid erhalten, nehmen Sie den Studienplatz an und immatrikulieren sich auch, obwohl Sie in den ersten beiden Semestern noch nicht an der Hochschule sind. Mit dem Antrag auf Immatrikulation beantragen Sie gleichzeitig zwei Urlaubssemester. Diese Variante hat die Vorteile, daß Sie von Beginn an den Studienplatz sicher haben und sich nur einmal an der Hochschule bewerben müssen. Sie haben also von Anfang an den Studierendenstatus. Dabei ist zu beachten, dass auch für Urlaubssemester der Studentenwerksbeitrag bezahlt werden muss, man aber im Gegenzug das Semesterticket und viele mit dem Studierendenstatus verbundene Vergünstigungen erhält.

    Hinweis: Diese Urlaubssemester werden nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet und der Anspruch auf zwei weitere Urlaubssemester bleibt Ihnen bei dieser Variante erhalten.

    Bewerbungsprozess a): hierbei sind Studierende während des Ausbildungsjahres schon immatrikuliert, müssen jedoch für diese Zeit zwei Urlaubssemester beantragen.

    3. b) Zweimalige Bewerbung an der Hochschule mit Vorwegzulassung

    Wenn die Bewerbung an der Hochschule erfolgreich ist und Sie einen Zulassungsbescheid erhalten, nehmen Sie den Studienplatz zwar an, immatrikulieren sich jedoch noch nicht. Sie haben also während des ersten Ausbildungsjahres noch keinen Studierendenstatus und müssen in dieser auch keine Studentenwerksbeiträge bezahlen. Wenn Sie sich im darauffolgenden Jahr erneut auf denselben Studiengang mit allen Unterlagen frist- und formgerecht bewerben, werden Sie bevorzugt zugelassen. Dies wird „Vorwegzulassung“ genannt. Dafür müssen Sie den früheren Zulassungsbescheid sowie eine Kopie Ihres Ausbildungsvertrags vorlegen.

    Bewerbungsprozess b): hierbei sind Studierende während des ersten Ausbildungsjahres nicht immatrikuliert.

    Hinweis

    Das Unternehmen, bei dem Sie ihr duales Studium absolvieren, muss sich außerdem bei der TH Nürnberg als Partnerunternehmen registrieren lassen. Dies erfolgt über unseren Ansprechpartner für das duales Studium, Herrn Marko Artz, mit dem Meldebogen für technische und betriebswirtschaftliche Studiengänge.

    Studium mit vertiefter Praxis Maschinenbau

    Sie kombinieren das reguläre Bachelorstudium Maschinenbau mit vertieften Praxisphasen.

    Variante A: Ablaufplan

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Variante A: Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 16 Monate inkl. Praxissemester zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 3,5 Jahre

    Variante B: Ablaufplan

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Variante B: Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 28 Monate inkl. Praxissemester zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 4,5 Jahre

    Generelle Informationen zum Studium mit vertiefter Praxis

    Im Gegensatz zum Verbundstudium erwerben Sie beim Studium mit vertiefter Praxis neben Ihrem Studienabschluss keinen zusätzlichen Berufsausbildungsabschluss. Dennoch sammeln Sie auch hier studienbegleitend wertvolle praktische Erfahrungen, denn auch in diesem Modell wechseln sich Praxisphasen im Betrieb und Phasen des Studierens systematisch ab.

    Bei der klassischen Variante des Studiums mit vertiefter Praxis schließt die interessierte Firma mit Ihnen einen Bildungsvertrag, der ab dem 1. Semester eine Zusammenarbeit vorsieht. Im Einzelfall ist nach Rücksprache mit der TH Nürnberg alternativ ein Einstieg bis zum 4. Semester in dieses Studienmodell möglich.

    1. Bewerben Sie sich rechtzeitig (ca. 6–12 Monate vor Studienbeginn) bei einem Unternehmen um einen Platz für ein Studium mit vertiefter Praxis.

    2. Schließen Sie mit dem Unternehmen einen Bildungsvertrag ab:
    3. Mit dem Bildungsvertrag bewerben Sie sich an der TH Nürnberg um einen entsprechenden Studienplatz. Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz.


    Hinweis

    Das Unternehmen, bei dem Sie ihr duales Studium absolvieren, muss sich außerdem bei der TH Nürnberg als Partnerunternehmen registrieren lassen. Dies erfolgt über unseren Ansprechpartner für das duales Studium, Herrn Marko Artz, mit dem Meldebogen für technische und betriebswirtschaftliche Bachelorstudiengänge. Im Bereich Soziale Arbeit müssen zwei Anträge gestellt werden, siehe Dokumente zum Download. Für das Studium mit vertiefter Praxis im Bereich Architektur wenden sich Firmen zwecks Registrierung bitte zunächst formlos an Herrn Marko Artz.

    Partnerunternehmen

    In unserer Unternehmensdatenbank finden Sie zu den Studiengängen passende Unternehmen, mit denen die TH Nürnberg bereits zusammenarbeitet.

    Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch.

    Module im 1. und 2. Semester

    Lernziele

    • Kenntnis der wichtigsten mathematischen Begriffe wie Folge, Funktion, Grenzwert, Ableitung, Integral, Matrix, Differentialgleichung, komplexe Zahl
    • Verständnis der mathematischen Begriffsbildung
    • Fähigkeit, Grenzwerte, Ableitungen und Integrale (evtl unter Zuhilfenahme einer Formelsamm- lung) zu berechnen
    • Fähigkeit, Rechenoperationen mit Matrizen und komplexen Zahlen korrekt auszuführen Fähigkeit, einfache Differentialgleichungen zu löse
    • Fähigkeit, mathematische Modelle in Anwendungen aus Technik und Informatik zu erkennen

    Inhalt

    • Mathematische Grundbegriffe: Mengen, Zahlen
    • Folgen und endliche Summen: Grundbegriffe, arithmetische und geometrische Folgen
    • Funktionen: Grundbegriffe, Grenzwerte, Stetigkeit, die elementaren Funktionen (trigonometrische Funktionen und Umkehrfunktionen, Polynome, Exponentialfunktionen und Logarithmen)
    • Lineare Algebra: Grundbegriffe, Skalarprodukt, Matrizen, Determinanten, lineare Gleichungssysteme, die Inverse einer Matrix
    • Differentialrechnung: Ableitungen, Ableitungsregeln, Extrema, Taylorpolynome, Funktionen in mehreren Veränderlichen; Reihen: Grundbegriffe, Konvergenz, Hinführung Taylorreihen, Potenzreihen, Einführung in Fourierreihen
    • Integration: Grundbegriffe, Integrationstechniken, uneigentliche Integrale, Mehrfachintegrale
    • Komplexe Zahlen: Grundbegriffe, Gauss’sche Zahlenebene, Polarform und Exponentialform
    • Differentialgleichungen: Grundbegriffe, Lösungstechniken, Lineare Differentialgleichungen

    Lernziele

    • Verständnis für physikalische Vorgänge
    • Fähigkeit diese Vorgänge mathematisch zu beschreiben, Anwendungen abzuleiten und aus der Beobachtung spezieller Vorgänge allgemeine Zusammenhänge zu erkennen
    • Sinn für Größenordnungen

    Inhalt

    • Vorspann: Definition und Messung von physikalischen Größen, SI-System, Fehlerrechnung
    • Schwingungslehre: harmonische und gedämpfte Schwingungen, erzwungene Schwingung (Resonanz), Überlagerung von Schwingungen
    • Wellenlehre: Eigenschaften, Ausbreitung und Wechselwirkung von Wellen, Wellen an Grenzflächen, Überlagerung von Wellen
    • Akustik: Ausbreitung von Schallwellen, Schallpegel und Schallintensität, Ultraschall Elektromagnetische Wellen: Entstehung und Eigenschaften, Beugung an Spalt und Gitter Strahlung und Quanten: Photoeffekt, Plancksches Strahlungsgesetz (Wärmestrahlung), Laser

    Lernziele

    • Kenntnis der allgemeinen und anorganischen chemischen Grundlagen
    • Kenntnis der Wasserchemie
    • Kenntnis der Brennstoffchemie
    • Kenntnis der Kunststoffchemie

    Inhalt

    • Atomtheorie, Atommodelle, Radioaktivität
    • Periodensystem, physikalische und chemische Eigenschaften der Elemente
    • Bindungsarten, Ionenbindung, Atombindung, Komplexbindung, metallische Bindung, Wasser- stoffbrückenbindungen, Dipol-Dipol-Wechselwirkungen, Van-der-Waals-Kräfte
    • Stöchiometrie, Substanz- und Molekularformel, Valenzstrichformel
    • Grundbegriffe der Thermodynamik, Enthalpie, chemisches Gleichgewicht, Massenwirkungs-gesetz, Kinetik, Temperatur- und Konzentrationsabhängigkeit, chemischer Reaktionen, Katalyse, Säure-Base-Theorie, pH-Wert, Redoxreaktionen.
    • Wasserchemie, Trinkwassergewinnung, Löslichkeit von Gasen, Chlorierung, Regelung der Was- serhärte, Ionenaustauscher, Osmose, Reinwasserherstellung, Tensidchemie.
    • Verbrennungsreaktionen, Bilanzierung des Stoffumsatzes, Radikalreaktionen, Brennstoffe, vere- delte Brennstoffe, Kohlenwasserstoffe, Gefährlichkeitseinstufung. Rauchgasreinigung, Dioxinproblematik.
    • Kunststoffe: Arten, Aufbau, Eigenschaften, Kennwerte, Verarbeitung, Anwendungsbeispiel (wird in der Werkstofftechnik vertieft), Umweltproblematik

    Lernziele

    Kenntnis der Axiome und Prinzipien der Statik starrer Körper (Schnittprinzip, Gleichgewicht), z.B. zur Anwendung im Stahlbau und Apparatebau, sowie bei Rohrleitungs- und Kanalsystemen.
    Fähigkeit zur Analyse von Bewegungsabläufen und Belastungen in Anlagen und Bauteilen auf- grund äußerer und eingeprägter Kräfte und Momente im Hinblick auf zulässige Spannungen und Verformungen

    Inhalt

    Statik:

    • Grundbegriffe, Axiome, Kräftesysteme
    • Schwerpunkt;
    • Lager- und Schnittgrößen des starren Körpers
    • Fachwerke; Festkörperreibung.

    Kinematik:

    • Grundbegriffe
    • Bewegung eines Punktes
    • Bewegung starrer Körper.

    Kinetik:

    • Newton, Euler, D´Alembert; Energetische Grundbegriffe;
    • Kinetik der Punktmasse und des starren Körpers (Translation, Rotation)
    • Massenträgheitsmomente
    Festigkeitslehre

    Lernziele

    • Kenntnis der Prinzipien und Methoden der Festigkeitslehre für elastische Körper
    • Fähigkeit zur Analyse von statisch und dynamisch beanspruchten Maschinen und Bauteilen und zu ihrer Dimensionierung im Hinblick auf zulässige Spannungen und Verformungen

    Inhalt

    Grundbegriffe und Prinzipien der Elastostatik.

    Überblick über die Werkstoffeigenschaften:

    • Spannungs-Dehnungs-Diagramm
    • Zeit- und Dauerfestigkeit,
    • Verhalten bei zeitlich veränderlicher Belastung
    • zulässige Beanspruchungen

    Berechnung von Flächenmomenten 1. und 2. Ordnung und Widerstandsmomenten.

    Berechnung einfacher Beanspruchungsarten wie: Zug, Druck, Oberflächenbeanspruchung, Abscheren, allgem. Schub, Biegung, Torsion.

    Berechnung knickgefährdeter Bauteile im elastischen und plastischen Bereich. Berechnung zusammengesetzter Beanspruchungen, mehrachsiger Spannungs- und Verformungszustände, Vergleichsspannungen, Sicherheiten gegen Versagensarten bei statisch und dynamisch beanspruchten Bauteilen.

    Maschinenelemente

    Lernziele

    • Fähigkeit zur fallbezogenen Auswahl von Maschinenelementen und Anlagenbauteilen
    • Kenntnis wichtiger Maschinenelemente
    • Kenntnis vorgeschriebener oder anerkannter Berechnungsverfahren

    Inhalt

    • Grundzüge angewandter Festigkeitsberechnungen
    • Nichtlösbare Verbindungselemente ( Schweißen, Löten, Kleben)
    • Lösbare Verbindungselemente (Schrauben )
    • Bewegungsgewinde

     

    Lernziele

    Einblick in den strukturellen Aufbau der Werkstoffe und ihre daraus resultierenden Eigenschaften. Fähigkeit zur Verknüpfung der Werkstoffstruktur mit den Gebrauchseigenschaften.
    Überblick über Prüfverfahren metallischer Werkstoffe.
    Kenntnisse über Baustoffe, Sanitärkeramiken und Fenstergläser, ihre Eigenschaften und Schadenserscheinungen.

    Inhalt

    Metallische Werkstoffe:

    • Übersicht über verschiedene Werkstoffarten und -bezeichnungen.
    • Struktureller Aufbau, elektrische Leitfähigkeit
    • binäre Phasendiagramme, Erstarrung, FeC-Diagramm
    • plastische Verformung, Versetzungen, Brucharten
    • Festigkeitssteigerung durch Legieren, Umformen, Kornfeinung, Härten
    • Wärmebehandlungsarten
    • Werkstoffprüfverfahren
    • Warmfestigkeit, Kriechen, Zeitstandfestigkeit
    • Hochtemperaturoxidation
    • Korrosion, Atmosphärische und Säure
    • Nicht rostende Stähle, Metallurgie und Wärmebehandlung
    • Korrosionsarten

    Sanitärkeramiken und Baustoffe:

    Aluminiumoxid und Siliziumkarbid:

    • Herstellung,
    • spezifische Eigenschaften,
    • Thermoschockempfindlichkeit,
    • konstruktive Gesichtspunkte

    Sanitärkeramik:

    • Schichtaufbau von Ton,
    • Gitterstrukturen,
    • Einfluss der Brenntemperatur,
    • Herstellung und Eigenschaften von Fliesen,
    • Dachziegeln.

    Ziegel- und Gasbetonsteine:

    • Arten,
    • Herstellung,
    • Porosität,
    • Wasseraufnahme,
    • Dampfdurchlässigkeit

    Flachglas:

    • Herstellung,
    • Behandlungen,
    • Glasarten,
    • Eigenschaften,
    • Beschichtungen,
    • Glasfehler.

    Lernziele

    • Überblick über die Zustandsgrößen eines thermodynamischen Systems
    • Kenntnis der Prozeßgrößen Arbeit und Wärme sowie des 1. und 2. Hauptsatzes der Thermodynamik
    • Fähigkeit zur Berechnung grundlegender thermodynamischer Prozesse
    • Ideale Gasgemische - Grundlagen des Themengebietes ‚Feuchte Luft‘

    Inhalt

    Einführung in die technische Thermodynamik (System, Systemgrenzen, Zustandsgrößen…) Zustandsverhalten von idealem Gas, Gasgemischen und Dämpfen

    Grundlegende Theorie der Gleichgewichtsthermodynamik, Anwendungen des 1. und 2. Hauptsatzes der Thermodynamik Grundlegende thermodynamische Prozesse

    Einführung in die Beschreibung der ‚Feuchten Luft‘

    Konstruktion und CAD

    Lernziele

    • Kenntnisse des Technischen Zeichnens
    • Fähigkeiten zur räumlichen Vorstellung und zum Verstehen technischer Zeichnungen Kenntnisse grundlegender Zusammenhänge der konstruktiven Geometrie
    • Fähigkeit, praktische Aufgaben in technische Zeichnungen umzusetzen Fähigkeit zum Freihandzeichnen
    • Fertigkeit, technische Zeichnungen mittels CAD zu erstellen Kenntnisse des 3D-CAD und der CAD-Programmierung

    Inhalt

    Technisches Zeichnen, Einsatzgebiete in der Technischen Gebäudeausrüstung, Normgerechte Darstellung: Gestalt, Maße, Toleranzen, Oberflächenbeschaffenheit, etc. Mehrtafelprojektion und räumliche Darstellung von Gegenständen, Apparaten und Anlagen Axonometrische Darstellung, isometrische Darstellung
    Konstruktive Geometrie, Grundkonstruktionen, Schnitte, Durchdringungen, Abwicklungen Umsetzung praktischer Aufgaben in techn. Zeichnungen, Erstellen von Gesamtzeichnungen Freihandzeichnen, oft benötigte Freihandkonstruktionen, Modellaufnahme von Anlagenbauteilen CAD, Grundlagen, Zeichnen, Ändern, Layer, Blöcke, Referenzen, Attribute, Objekte
    3D-CAD, Modellierung, Volumenkörper, Objekte, BKS, Viewports
    CAD-Programmierung, VBA, AutoCAD-Objekte/Collections, Modellieren, Ändern, Transformation Produktdatenaustausch in der Technischen Gebäudeausrüstung, VDI 3805 Einführung

    Rohrleitungs- und Apparatetechnik

    Lernziele

    • Fähigkeit, Rohrleitungen und Kanäle zu planen sowie Apparate zu Stoff- und Energieumwand- lung in der Versorgungstechnik auszulegen.
    • Kenntnis über Werkstoffe, Rohrleitungs- und Apparateelemente, zeichnerische Darstellung und Dimensionierung
    • Kenntnisse über hydraulische Schaltungen
    • Kenntnisse über sicherheitstechnische Anforderungen an Rohrleitungen und Dampfkessel Fähigkeit zur Dimensionierung von Rohrleitungen und Druckbehältern
    • Kenntnisse über brandschutztechnische Anforderungen an Rohrleitungssysteme

    Inhalt

    • Beispiele für Apparate und Rohrleitungssysteme
    • Zeichnerische Darstellung
    • Werkstoffe für Rohrleitungen
    • Lagerung und Dehnungsausgleich für Rohrleitungen
    • Festigkeitsberechnung für Rohrleitungen und Druckbehälter
    • Strömungstechnische Auslegung von Armaturen und Ventilen
    • Funktionsweise und Auslegung von Pumpen und Ventilatoren
    • Hydraulische Schaltungen in der Heizungs- und Klimatechnik
    • Rohrnetzberechnung und hydraulischer Abgleich
    • Dampfkesselanlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen
    • Dimensionierung von Ausdehnungsgefäßen und Sicherheitsventilen
    • Brandschutz - Musterleitungsanlagenrichtlinie MLAR

    Lernziele

    • Kenntnisse über den Programmentwicklungsprozess
    • Fähigkeit zur Programmierung abgegrenzter Aufgaben
    • Kenntnisse über Handhabung und Besonderheiten einer Programmiersprache

    Inhalte

    • Der Programmentwicklungsprozess, Problemanalyse, Entwicklung des Algorithmus, Umsetzung in eine Programmiersprache.
    • Programmieren mit Visual Basic, Grundsätzlicher Programmaufbau, Entwicklungsumgebung von Visual Basic, Programmsteuerung, Sprachelemente von VB, Funktionen und Prozeduren, Felder und Strukturen.
    • Objektorientierte Programmierung, Objekte, Klassen und Instanzen, Kapselung und Modularisie- rung, Die Methodik der objektorientierten Programmierung an Beispielen.
    • Ereignisorientierte Programmierung, Prinzip, Vorgehensweise bei der Erstellung von Anwen- dungsprogrammen, Beispiele.
    • Einführung in VBA mit Excel

    Lernziele

    • Kenntnisse der Grundbegriffe und Grundgesetze der Elektrotechnik und Elektronik
    • Fähigkeit zur Anwendung der Gesetzmäßigkeiten auf Gleich-, Wechsel- und Drehstrom. Überblick über Halbleiterbausteine
    • Kenntnisse über ausgewählte Bauelemente und deren Grundschaltungen
    • Überblick über das Verhalten und die Kennlinien elektronischer Bauteile
    • Grundkenntnisse über Anwendung von Mikroprozessoren, Mikrocomputern, Peripheriebauele- menten, Speicher und Grundschaltungen

    Inhalt

    • Gleichstrom
    • elektrische Netzwerke,
    • magnetisches und elektrisches Feld
    • Einphasen-Wechselstrom
    • Transformator
    • Wechselstromkreise, Zeigerdiagramme
    • Leistung, Arbeit (Energie), Leistungsfaktor
    • Drehstrom und symmetrische Drehstromverbraucher,
    • Stromflussmechanismen in Halbleitern, Verhalten und Kennlinien von elektronischen und opto- elektronischen Bauelementen (Diode, Transistor, FET, Solarzellen, Thyristor, Operationsverstär- ker, usw.),
    • Grundschaltungen
    • Logikschaltungen.
    • Aufbau und Anwendungen von Mikrocontrollern

    Module im 3. bis 4. Semester

    Lernziele

    • Fähigkeit über Auswahl und Auslegung von Antrieben
    • Kenntnisse über die Bauelemente der Leistungselektronik
    • Kenntnisse über Funktion, Anwendung, Einsatz von Asynchronantrieben und Gleichstromantrieben, einschließlich stationärer Berechnungen
    • Kenntnisse über Einphasen-Wechselstromantriebe und EK-Motoren. Kenntnisse über Motorschutz
    • Kenntnisse über die Komponenten von Schaltanlagen, Sicherheitsvorschriften, Stromlaufpläne, Dokumentation
    • Grundschaltungen von Antrieben und Projektierungshinweise
    • Fähigkeit zur Auslegung von Stark- und Schwachstromnetzen in Gebäuden unter Beachtung der geltenden Regelwerke und Sicherheitseinrichtungen
    • Fähigkeit Pläne für Stark- und Schwachstromnetze erstellen zu können

    Inhalt

    • Allgemeine Grundlagen der Antriebstechnik Bauelemente der Leistungselektronik
    • Drehstrom-Asynchronantriebe
    • Einphasen-Wechselstromantriebe
    • Gleichstromantriebe und EK-Motoren
    • Motorschutz
    • Komponenten von Schaltanlagen, Sicherheitsvorschriften, Dokumentation, Stromlaufpläne Elektrische Grundschaltungen mit Antrieben
    • Stromlaufpläne in Gebäuden
    • Stark- und Schwachstromnetze in Gebäuden
    • Kabelarten und Verlegerichtlinien (Stark- und Schwachstrom) Sicherheitseinrichtungen
    Bautechnik

    Lernziele

    • Einblick in die Baukonstruktionslehre
    • Einführung in die Vermessungskunde und in den Erdbau Kenntnisse grundlegender Bauweisen
    • Kenntnisse der wichtigsten Baustoffe und deren Einsatzgebiete Kenntnisse der wesentlichen Fassadenaufbauten
    • Kenntnisse der wesentlichen Boden- und Deckenaufbauten

    Inhalt

    • Normen der Bautechnik
    • Eigenschaften und Einsatz der wichtigsten Baustoffe Lagemessung und Höhenmessung, Aufmaß, Toleranzen
    • Erkennen und Einstufen der Bodenarten und ihrer bautechnischen Eigenschaften. Gründungen (Bodenplatte, Schlitzgründung, Pfahlgründung, …)
    • Grundlagen der Hochbaukonstruktion
    • Grundlagen des Stahlbetonbaues und des Stahlbaus Konstruktive Maßnahmen zum Bautenschutz
    • Armierung, Durchbrüche, Kernbohrungen
    • Boden-/Deckenaufbauten (Doppelboden, Hohlraumboden, abgehängte Decken) Fassadentechnik (Fassadenarten, Posten-Riegel-Fassade, …)
    Bauphysik

    Lernziele

    Den Studierenden sollen die physikalischen Zusammenhänge auf dem Gebiet des Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutzes vermittelt werden. Die Lehrveranstaltung baut auf soliden Kenntnissen der mathematisch-naturwissenschaftlichen und fachspezifischen Grundlagen auf und vermittelt die Fähigkeit, Gebäude nach bauphysikalischen Kriterien zu beurteilen und energetische Bewertungen von Gebäuden durchzuführen.

    Kenntnis der Baustoffe, Bauteile und Verfahren des Wärme-, Feuchte- und Schallschutzes Fähigkeiten; Gebäude nach wärme- und feuchtetechnischen Gesichtspunkten auszulegen; Fähigkeit, Gebäude und ihr dynamisches Verhalten zu beurteilen; Kenntnis des Einflusses verschiedener Bauausführungen auf den Energieverbrauch;

    Inhalt

    • Baustoffe und Bauteile des Wärme-, Feuchte- und Schallschutzes
    • Verfahren des Wärme-, Feuchte- und Schallschutzes
    • Dynamisches thermisches Gebäudeverhalten
    • Gebäudeplanung nach wärme- und feuchtetechnischen Gesichtspunkten
    • Einfluss verschiedener Bauausführungen auf den Energieverbrauch
    • Bauweisen von Niedrigenergie- und Passivhäusern
    • Gesetzliche Bestimmungen zur Energieeinsparung

    Lernziele

    • Übersicht über thermodynamische Kreisprozesse in Maschinen und Anlagen der Versorgungs- technik und der Energieversorgung.
    • Fähigkeit, diese Kreisprozesse zu berechnen.
    • Kenntnis der Grenzen und Gesetzmäßkeiten der Energieumwandlung.

    Inhalt

    • Zustandsgrößen von Gasen und Dämpfen in Anlagen und Maschinen. Zustandsänderungen feuchter Luft in Anlagen der Versorgungstechnik. Berechnung grundlegender Prozesse mit feuchter Luft
    • Zustandsänderungen in technisch angewandten Kreisprozessen. Berechnung dieser Zustandsänderungen und Kreisprozesse
    • Prozesse zur Umwandlung chemisch gebundener Energie in Wärme. Berechnung von Verbrennungsprozessen
    • Einführung der Größen Exergie und Anergie

    Lernziele

    • Kenntnis der physikalischen Gesetzmäßigkeiten zur Beschreibung ruhender und strömender Fluide
    • Fähigkeit, diese Kenntnisse bei der praktischen Berechnung von versorgungstechnischen Elementen und Anlagen anzuwenden
    • Kenntnisse zur Bestimmung von Druck- und Geschwindigkeitsverteilung in einfachen Rohrleitungsnetzen
    • Fähigkeit strömungsverursachte Kräfte zu bestimmen und bei der Bauteildimensionierung zu berücksichtigen
    • Fähigkeit Gesetzmäßigkeiten der Fluidmechanik auf strömungstechnische Problemstellungen allgemeiner Art zu übertragen
    • Erkennen von Strömungsproblemen mit 3 dimensionalen Charakter oder bei Strömungen mit sehr großen Geschwindigkeiten (Gasdynamik)

    Inhalt

    Terminologie der Fluidmechanik, Druckbegriff, Hydrostatik, Aerostatik, Atmosphäre, Kompressibilität bei Fluiden, Oberflächenspannung (Kraftwirkung), Berechnung der Belastung auf Behälterwände, stationäre reibungsfrei Strömung, Stromlinien, ein- und mehrdimensionale Strömung, Eulergleichungen, Bernoulligleichung, Potentialströmung, Ausfluss aus Behältern unterschiedlicher Konfiguration, Massenerhaltung, Impulssatz, Anwendung des Impulssatzes zur Berechnung von Kräften und Leistungen, laminare und turbulente Strömungen bei Innen- und Außenströmungen, Druckverlustberechnungen, Druck- und Geschwindigkeitsverteilungen in einfachen Leitungssystemen, Widerstandsbegriff und Berechnung des Strömungswiderstandes

    Lernziele

    • Überblick über die Gesetze der Wärme- und Stoffübertragung.
    • Fähigkeit, diese Gesetze bei der praktischen Berechnung versorgungstechnischer Anlagen anzuwenden.

    Inhalt

    • Gesetzmäßigkeiten der Wärme- und Stoffübertragung
    • Darstellung der Analogie zwischen beiden Phänomenen
    • Vorgänge bei Transport von Energie und Stoffen durch Wände bzw. fluide Grenzschichten. Energietransport durch Temperaturstrahlung
    • Anwendung der Gesetze der Wärme- und Stoffübertragung im technischen Bereich
    • Bauarten von Wärmeübertragern
    • Umgang mit Tabellenwerken für Stoffwerte und Zustandsgrößen bei der Berechnung obiger Vorgänge
    • Verfahrensoptimierung bei der Wärmenutzung

    Lernziele

    • Überblick über Automationssysteme und deren Einsatz in der Praxis
    • Kenntnisse der wichtigsten Komponenten von Regelungs- und Steuerungssystemen
    • Fähigkeit zur selbständigen Lösung einfacher regelungs- und steuerungstechnischer Probleme der Heizungs- und Klimatechnik
    • Einblick in die Durchführung von steuerungs- und regelungstechnischen Grundlagenversuchen Fähigkeit, in der Regelungstechnik übliche Kennwerte messtechnisch zu erfassen
    • Fähigkeit, das Verhalten von regelungstechnischen Systemen zu beurteilen Einblick in die Verfahren der Einstellung von regelungstechnischen Komponenten
    • Fähigkeit, Steuerungen zu entwerfen und zu konfigurieren

    Inhalt

    • Darstellungsmethoden und Beschreibungsformen in der Regelungstechnik
    • Messtechnische Ermittlung von regelungstechnischen Kennwerten
    • Planung und Parametrierung von einfachen Regelkreisen
    • empirische Einstellregeln
    • Besondere Regelsysteme, z.B. Zweipunktregelung, Fuzzy-Control
    • Regelverfahren und Regelschaltungen
    • Binäre Steuerungen Praktikumsversuche:
    • Kennlinien und Proportionalwerte
    • Kennwerte des Zeitverhaltens von Regelstrecken Reglerkennwerte
    • Zeitverhalten von Regelkreisen Simulation von Regelstrecken Empirische Reglereinstellungen Regelschaltungen
    • Steuerungen mit Schaltnetzen
    • Steuerungen mit Schaltwerken

    Lernziele

    Das Modul besteht aus einer Vorlesung mit begleitetem Praktikum, das die Studierenden in die Lage versetzen soll, eigenständig Messverfahren und Messsysteme zu verstehen, zu bewerten, auszuwählen und anwenden zu können.

    • Kenntnisse über die Terminologie der Messtechnik
    • Kenntnisse über Messschaltungen und Messsysteme mit analoger und digitaler Signalverarbeitung
    • Kenntnisse über statisches und dynamisches Übertragungsverhalten von Messeinrichtungen
    • Kenntnisse zur Auswahl, Einsatz und Anwendung praxisüblicher Sensoren / Aufnehmer
    • Kenntnisse über die Kalibrierung/Justierung von Aufnehmern / Messketten
    • Kenntnisse über wichtige messtechnische Auswertemethoden
    • Kenntnisse über mögliche Abweichungen in der Messtechnik und deren Einbezug in die Messergebnisanalyse
    • Fähigkeiten zur selbständigen Signalauswertung
    • Verständnis für den Einsatz kommerzieller rechnergestützter Erfassungssysteme

    Inhalt

    Grundbegriffe, Einheitensystem, Messschaltungen, Grundlagen der üblichen in der Praxis einge- setzten Sensoren zur Messung nichtelektrischer Größen, Charakterisierung von Sensoren, Messschaltungen zun zur Reduzierung / Vermeidung von Messabweichungen, Messumformer, statisches und dynamisches Übertragungsverhalten, analoge und digitale Signalverarbeitung, Abweichungsbetrachtungen, Messkettendimensionierung, Filterung, Glättung von Signalen, Signalkonditionierung, Abtastung von Messsignalen, Kalibrierung, Justierung von Aufnehmern, Anpassung von Messketten, rechnergestützte Messsignalerfassung und –auswertung mit kommerzieller Software, Analyse und Dokumentation von Messergebnissen.

    Heizungstechnik

    Lernziele

    • Überblick über die Systeme der Heizungstechnik und Kenntnisse über die Auslegung wesentlicher Komponenten
    • Kenntnis der inneren und äußeren Auslegungs- sowie Betriebsrandbedingungen für Heizungssysteme
    • Fähigkeit zur selbstständigen Planung und Auslegung von Heizungs- und Feuerungsanlagen
    • Fähigkeit zur Beurteilung und energetischen Optimierung von heizungstechnischen Anlagen
    • Kenntnisse in der Anlagenhydraulik und Wärmeübertragung

    Inhalt

    • Wärmeschutznachweis, energetische Beurteilung von Heizungsanlagen Raumkomfort
    • Heizlastberechnung
    • Auslegung Heizkörpern und Fußbodenheizungen
    • Hydraulische Schaltungen in der Heizungstechnik
    • Konstruktionsprinzipien von Heizkessel
    • Verbrennungstechniken, Verbrennungsrechnung
    • Energetische Beurteilung von Heizkesseln
    • Auslegung von Wärmepumpen
    • Auslegung und Wirtschaftlichkeit von solarthermischen Anlagen
    Projektarbeit Heizungstechnik mit CAD

    Lernziele

    • Fähigkeit für eine Heizungsanlage eine Ausführungsplanung zu erstellen
    • Fähigkeit CAD und rechnergestützte Methoden in der Planung einzusetzen
    • Fähigkeit Planungsergebnisse zu dokumentieren und zu präsentieren
    • Erfahrungen in Teamarbeit

    Inhalt

    • Projektarbeit: Wärmeschutznachweis nach ENEV
    • Systemauswahl
    • Bewertung von Planungsalternativen
    • Heizlastberechnung
    • Heizflächenauslegung
    • Rohrnetzberechnung und hydraulischer Abgleich
    • Aufstellung eines Leistungsverzeichnisses
    • Zeichnen von Ausführungsplänen
    • Planungsbericht und Präsentation
    • CAD:
    • Arbeiten mit Blöcken und Attributen
    • Drei dimensionale Darstellung von Rohrnetzen
    • Verknüpfung von CAD mit Berechungsprogrammen für Heizlast und Rohrnetzen
    • Einführung in AUTOCAD MEP – Rohleitungstechnik - Heizung
    • Ausführungspläne für Heizungsanlagen (Schema und Grundriss)
    Klimatechnik

    Lernziele

    • Kenntnis der meteorologischen Grundlagen
    • Kenntnis der thermischen Behaglichkeitskriterien in Gebäuden Kenntnis der Grundlagen der Lüftungstechnik
    • Überblick über die wichtigsten Komponenten von Lüftungs- und Klimaanlagen Fähigkeiten zur Berechnung von Zustandsänderungen feuchter Luft
    • Fähigkeit, die Berechnungsverfahren zur Auslegung von Lüftungs- und Klimasystemen für Gebäuden anzuwenden
    • Berechnungsverfahren zur energieoptimierten Auslegung von Klimaanlagensystemen.

    Inhalt

    • Meteorologische Grundlagen
    • Grundlagen der Thermischen Behaglichkeit in Gebäuden Grundlagen der Lüftungstechnik
    • Komponenten der Lüftungs- und Klimatechnik Kühllasten in Gebäuden
    • DynamischeVerfahren zur Kühllastberechnung
    • Luftzustandsänderungen in Räumen und Klimaanlagen
    • Berechnung lufttechnischer Prozesse
    • Wärmerückgewinnung
    • Raumluftströmungen
    • Komponentenspezifischer und anlagenspezifischer Brandschutz
    Projektarbeit Klimatechnik mit CAD

    Lernziele

    • Fähigkeit eine Klimaanlage nach den anerkannten Regeln der Technik unter dem Einsatz rechnergestützter Verfahren und CAD zu Entwerfen, Auszulegen und die Ausführungsunterlagen zu erstellen
    • Fähigkeit Planungsergebnisse zu präsentieren
    • Erfahrungen in Teamarbeit

    Inhalt

    Projektarbeit:

    • Entwurfs und Auslegungsberechnung für Lüftungs- und Klimaanlagen Rechnergestützte Auslegung
    • Kühllastberechnung
    • Kanalnetzberechnung und Ventilatorauslegung
    • Schalltechnische Berechnung
    • Energetische Beurteilung von RLT Anlagen nach DIN 18599-3 Planungsbericht und Präsentation

    CAD:

    • Einführung in AUTOCAD MEP- Lüftung Vertiefung - 3-D Zeichnen
    • Erstellung von Ausführungsplänen für Lüftungs- und Klimaanlagen mit CAD

     

    Lernziele

    Überblick über Auswahl, Dimensionierung und Zusammenstellung kältetechnischer Anlagen in der Versorgungstechnik. Kenntnis der Hauptkomponenten der in der technischen Gebäudeausrüstung und industriellen Prozesskühlung eingesetzten Kälteversorgungssysteme in ihrer Wirkungsweise und ihrem Zusammenspiel.

    Inhalt

    • Kälteerzeugung mit mechanischer und mit thermischer Verdichtung (Kompressionskälteanlage, Ab- und Adsorptionskälteanlage)
    • Kältespeicherung (Systeme, Anlagenkonzepte, Dimensionierung)
    • Rückkühlung (Varianten, Dimensionierung, Schall, Gebäudeintegration)
    Sanitäre Haustechnik, Wasserver- und Abwasserentsorgung

    Lernziele

    • Überblick über Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung in Gebäuden Überblick über die Anlagen der sanitären Haustechnik.
    • Fähigkeit, Anlagen der Trinkwasserver-, Abwasserentsorgung und der sanitären Haustechnik auszuwählen und nach den anerkannten regeln der Technik auszulegen
    • Fähigkeiten die Ausführungspläne zu erstellen Überblick über sanitäre Einrichtungen und Sanitärräume
    • Fähigkeiten zur Auslegung und Dimensionierung von Komponenten sanitärer Einrichtungen Kenntnis der Planung von Sanitärräumen
    • Überblick über die verfahrenstechnischen Methoden der Trinkwasser- und Abwasserreinigung.

    Inhalt

    • Anlagen der Trinkwasserversorgung Auslegung, Dimensionierung und Planung von
      Anlagen zur Trinkwasser- und Brauchwarmwasserversorgung
    • Sonderanlagen der Trinkwasserversorgung
    • Anlagen zur Abwasserentsorgung
    • Auslegung, Dimensionierung und Planung von Anlagen zur Schmutzwasserentsorgung in Gebäuden
    • Auslegung, Dimensionierung und Planung von Anlagen zur Regenwasserentsorgung
    • Sonderanlagen der Gebäude- und Grundstücksentwässerung
    • Räume mit Sanitäreinrichtungen
    • Planung von Räumen mit Sanitäreinrichtungen
    • Schall- und Brandschutz in der Sanitären Haustechnik
    Gastechnik

    Lernziele

    • Überblick über die Gastechnik, schwerpunktmäßig die Gasinstallationstechnik unter besonderer Berücksichtigung ihrer praktischen Anwendung in der Versorgungstechnik
    • Fähigkeit, Anlagen der Gastechnik im Bereich der Versorgungstechnik in Gebäuden auswählen und dimensionieren zu können
    • Überblick über Komponenten und Apparate in der Gastechnik

    Inhalt

    • Anlagen der Gasversorgung in Gebäuden
    • Auslegung, Dimensionierung und Planung von Anlagen zur Gasversorgung Sonderanlagen der Gasversorgung
    • Apparate und Komponenten der Gasversorgung von Gebäuden
    • Netze

     

    Module im 5. bis 6. Semester

    Betriebswirtschaftslehre (Business Administration and International Management)

    Lernziele

    • Überblick über Betriebswirtschaft und Management vor dem Hintergrund der allgemeinen Globalisierung und der Internationalisierung von Unternehmen
    • Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und internationale Managementgebiete und- methoden als Voraussetzung für Führungspositionen im Mittleren Management (z.B. Projekt-, Vertriebs-, Entwicklungs-, Produktionsleiter)

    Inhalt

    • Abgrenzung Volkswirtschaftslehre – Betriebswirtschaftslehre Internationales Umfeld eines betriebswirtschaftlichen Unternehmens Management Kreislauf
    • Gewinn und Verlustrechnung, Bilanz, Cashflow Rechnung
    • Analyse und Umsetzung von Verbesserungspotenzialen zur Erreichung der vorgegebenen Shareholder-Ziele
    • Internationales Management (Marketing Mix, SWOT Analyse, Produktlebenszyklus, Erfahrungskurve, Produktportfolio, Vertriebswege, Risikomanagement)
    • Finanzierung
    • Budgetierungsprozess
    Recht

    Lernziele

    Kenntnis der rechtlichen Vorgaben zum Planen, zur Ausführung und zum Betrieb von Anlagen der Versorgungstechnik. Fähigkeit, einfache Sachverhalte anhand einschlägiger Gesetzesbestimmungen rechtlich zutreffend beurteilen und betriebliche Entscheidungen auch unter Berücksichtigung rechtlicher Normen treffen zu können.

    Inhalt

    • Der Mensch ist schlecht
    • Alles ist Recht – Kaufvertrag
    • Römisches Recht – Germanisches Recht
    • Zivilrecht – ÖR- Strafrecht
    • BGB – 5 Bücher
    • Schuldrecht – Werkvertrag
    • Vollmacht der Handelnden
    • AGB
    • VOB/B § 1 Widersprüche im Vertrag
    • VOB/B § 2 Das Vergütungssystem
    • VOB/B § 3 Abgrenzung Ausführungs-/Montagepläne
    • VOB/B § 4 Koordination der Gewerke, Bedenken
    • VOB/B § 13 Sachmängelhaftung

     

    Lernziele

    • Kenntnisse über Aufbau und Wirkungsweise von Strömungsmaschinen (Pumpen und Ventilatoren)
    • Kenntnisse, das Betriebsverhalten von Strömungsmaschinen bei der Förderung von Fluiden zu beschreiben
    • Kenntnisse, die Hauptabmessungen einer Strömungsmaschine zu bestimmen
    • Kenntnisse zur Planung, Auswahl und Bewertung von Strömungsmaschinensystemen für versorgungstechnische Anwendungen
    • Kenntnisse für die Planung eines effizienten Anlagenbetriebs unter veränderlichen Betriebsbedingungen.
    • Kenntnisse zur Vermeidung von Kavitation in hydraulischen Anlagen und Maschinen

    Inhalt

    Erhaltungssätze, Drehimpulsmomentensatz, Reihen- und Parallelschaltungen bei Anlagen, Anlagenkennlinien, Interaktion zwischen Strömungsmaschine und Anlage, Geometrie von Laufrädern, Geschwindigkeitspläne, Beschreibung der Leistungsfähigkeit von Strömungsmaschinen – Drosselkurve, Wirkungsgrad, Wellenleistung, Normprüfstände, Affinitätsgesetze, Strömungsmaschi- nensysteme, Laufradgeometrien in Abhängigkeit von der versorgungstechnischen Aufgabe, ein- und zweiflutige Strömungsmaschinenausführungsformen, Stufeneinfluss, Reihen- und Parallelschaltung bei Strömungsmaschinen, typische dimensionslose Größen für den Strömungsmaschi- nenbau, Strömungsmaschinenauswahl für einen effizienten Einsatz unter veränderlichen Betriebsbedingungen, Drehzahlregelung, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Anlagenbetrieb unter veränderlichen Einsatzbedingungen, Kavitation bei der Förderung von Flüssigkeiten, Kavitationskriterien, Kavitationsvermeidung, Schäden durch Kavitation.

    Lernziele

    • Fähigkeit zur Durchführung von Versuchen an Anlagen der Versorgungstechnik
    • Fähigkeit zur Anfertigung und Auswertung von Messprotokollen und Verfassen von Versuchsbe- richten
    • Fähigkeit zur Verknüpfung der gewonnenen Erkenntnisse mit der Theorie Fähigkeit zur Führung und Steuerung von Anlagen
    • Fähigkeit zur Auswahl passender Analyse-, Modellierungs- und Optimierungsmethoden Entwicklung sozialer Kompetenzen (z.B. Kommunikation, Teamarbeit etc.)
    • Fähigkeit zur Präsentation der Arbeitsergebnisse

    Inhalte

    Auszug der angebotenen Versuche:

    • Rückwärmzahlen bei der Wärmerückgewinnung
    • Messung des Befeuchtungswirkungsgrades an verschiedenen Luftbefeuchtern
    • Energiebilanzen an einem atmosphärischen Gaskessel
    • Energiebilanzen und Einstellungen an einem Heizkessel mit Ölgebläsebrenner
    • Energiebilanzen und Messungen an einer Gas-Brennwerttherme Leistungskennziffer einer Kältemaschine
    • Energiebilanz und Messungen an einer Wasser/’Wasser - Wärmepumpe
    • Untersuchung der Wärmeübertragungsvorgänge in einem Heizkessel Messung am Solarprüfstand
    • Messverfahren an Filtern unter dem Einsatz eines Partikelzählers Abnahmeversuch an einer Klimaanlage
    • Messungen am Axialventilator
    • Versuch Gebäudeleittechnik

    Lernziele

    Den Studierenden sollen auf mathematisch- naturwissenschaftlichen und fachspezifischen Grundlagen (Heizung, Klimatechnik, etc.) aufbauend Fähigkeiten zur Planung von Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung vermittelt werden.

    Durch die Art der Lehrveranstaltung (seminaristischer Unterricht mit Studienarbeit) wird eine hohe Eigeninitiative der Studierenden erreicht. Die Lehrveranstaltung wird in enger projektbezogener Zusammenarbeit mit der Fakultät Architektur (teils auch mit anderen nationalen oder internationalen Hochschulen) durchgeführt, um die Studierenden zu einer selbständigen berufsbezogenen Arbeit zu befähigen.

    Fähigkeit zur Gewerke übergreifenden, interdisziplinären Planung im Team Fähigkeit zur wirtschaftlichen und Ressourcen schonenden Planung Fähigkeit zur Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse.

    Inhalt

    • Durchführung und Abwicklung eines Projektes am konkreten Objekt
    • Interdisziplinäre, Integrierte Planungsabläufe/Projektbearbeitung
    • Grundlagenermittlung, Erfassen des Raumprogramms sowie weiterer Randbedingungen
    • Erstellung eines technischen Grobkonzepts und Honorarangebots auf Basis Raumprogramm
    • Lage von Zentralen, Bestimmung der Zentralengrößen
    • Vorplanung, Planung in Varianten
    • Entwicklung wirtschaftlicher und Ressourcen schonender Konzepte
    • Erstellen des Nachweises und Energieausweises nach der gültigen EnEV
    • Detaillierte Wirtschaftlichkeitsnachweis, Annuitätenverfahren und Kapitalwertmethode
    • Entwurf, Auslegung gebäudetechnischer Anlagen und Komponenten
    • Rechnergestützte Auslegung gebäudetechnischer Anlagen
    • Einsatz und Anwendung ausgewählter Programmpakete
    • Auslegung komplexer Anlagen auf Basis von Jahresdauerlinien
    • Betriebskostenberechnung
    • Ausführungsplanung
    • Erstellen von Leistungsverzeichnissen (auszugsweise)

    Die Projekte werden jeweils aktuell ausgewählt, z.B.

    -    Kulturzentrum und Kfz-Zulassungsstelle (Umnutzung und Neunutzung ehem. Montagehalle)

    -    Büros und Loftwohnungen (Umnutzung ehemaliger Lagerhalle)

    -    Gemeindehaus in ländlich-alpiner Region

    -    Jugend- und low-Budget-Hotel, junges und studentisches Wohnen in Mantua (IT)

    -    Sport- und Kulturgebäude (Umnutzung), energieoptimierter Neubau (Revitalisierung Tullnau)

    Es werden jeweils komplexere Aufgaben mit entsprechenden Schnittstellen ausgewählt.

    Der Katalog der Fachwissenschaftlichen Wahlpflichtfächer bzw. -module wird vom Fakultätsrat für jedes Folgesemester beschlossen und hochschulöffentlich bekannt gegeben. 

    Technisches Englisch

    Lernziele

    Wissen:
    1.1    Einblick in die syntaktischen Schwierigkeiten der englischsprachigen Fachliteratur
    1.2    Überblick über die textsortenspezifischen Ausdrucksweisen
    1.3    Kenntnis der Thematik „Englisch in technischen und wissenschaftlichen Berufen“
    1.4    Vertrautheit mit wichtigen in der Industrie häufigen Situationen, in denen Englisch verlangt wird

    Können:
    2.1    Fähigkeit zur Erschließung von Fachtexten
    2.2    Fertigkeit in der Vermeidung von häufig vorkommenden Missverständnissen
    2.3    Beherrschung wesentlicher Sprachfertigkeiten mit Schwerpunkt auf den aktiven (Sprechen, Schreiben)

    Erkennen:
    3.1    Bewusstsein von häufigen Fehlerquellen
    3.2    Einsicht in Lösungsstrategie
    3.3    Verständnis alternativer Lösungen Werten

    Aufgeschlossenheit gegenüber sprachlichen Überlegungen, Bereitschaft zu lebenslangen Vertiefen der Englischkenntnisse

    Inhalt

    • Differences in education and academic grades between German and British engineers
    • Selected texts from diverse scientific sources with varying topics
    • Industrierelevante schriftliche und mündliche Textsorten im Englischen
    • Häufige Fehlerquellen beim Übersetzen
    • Wortkunde der fachsprachlichen Termini
    • Types of clauses (Arten von Nebensätzen)
    • Grammar on demand
    • Verfassen von E-Mails nach konkreten Beschreibungen kommunikativer Situationen
    Allgemeinwissenschaftliches WPF 1 / WPF 2

    Der Katalog der Allgemeinwissenschaftlichen Wahlpflichtmodule (Teilmodule) wird von der Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften geführt. Die detaillierten Festlegungen einschließlich möglicher Wahleinschränkungen zu den einzelnen Teilmodulen sind im Modulhandbuch angegeben.

     

    Bachelorarbeit

    Ihr Studium schließen Sie im 7. Semester mit der Bachelorarbeit ab.

    Exkursionen, besondere Veranstaltungen

    Für die Studierenden des 4. Semesters bietet die Fakultät im Rahmen einer Exkursionswoche verschiedene Firmenbesuche an. Interessierte können das 6. und 7. Semester an der Chinesisch Deutschen Hchschule in Shanghai, China  absolvieren und so einen Doppelabschluss, den Bachelor der Tongij Universität und der  TH Nürnberg gleichzeitig erwerben.

    Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

    Der Bachelor-Studiengang ist so gestaltet, dass die Absolventen für den Einsatz insbesondere in

    folgenden Tätigkeitsfeldern qualifiziert sind:

    • Planung von gebäudetechnischen Systemen in den Bereichen (Phasen1-7 und 9 der HOAI)
    • Bau von gebäudetechnischen Anlagen
    • Spezialist und Führungskraft in Unternehmen der Energie-, Gebäude- und Versorgungstechnik
    • Spezialist und Führungskraft bei kommunalen Versorgungsunternehmen
    • Spezialist und Führungskraft in Hochbauämtern
    • Beratung im Technischen Vertrieb von Produkten, Anlagen und Systemen der
    • Versorgungstechnik und technischen Gebäudeausrüstung
    • Entwicklung von Produkten, Anlagen, Systemen der Versorgungstechnik und Technischen Gebäudeausrüstung
    • Planung und Betrieb im Bereich der Energieerzeugung und Energieverteilung
    • Anlagenbetrieb und Management im Bereich Technische Gebäudeausrüstung
    • Management bzw. technischer Betrieb von Firmen, Liegenschaften, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen

    Als Energie- und Gebäudetechniker arbeiten Sie in Planungsbüros, sind selbständiger Planer, in Architekturbüros, bei Versorgungsunternehmen, in Stadtwerken, in Firmen der Gebäudetechnik und des Anlagenbaus, in Liegenschaftsverwaltungen und in Firmen des Facility Managements.

    Arbeitsmarktsituation und Einstiegsgehälter?

    Die Arbeitsmarktsituation und Nachfrage ist sehr gut. Die Einstiegsgehälter liegen im Bereich von 28.000 bis 45.000 Euro pro Jahr.

    Was machen frühere Absolventen heute?

    Frühere Absolventen des Studiengangs arbeiten als selbständige Planer, sind Gruppenleiter, Abteilungsleiter oder Geschäftsführer, sind selbständige vereidigte Sachverständige für Gebäudetechnik oder sind Professoren an Hochschulen.

    Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Bachelorabschluss

    Im Anschluss an das Bachelorstudium können Sie an der TH Nürnberg ein Masterstudium absolvieren. Folgende passende Masterstudiengänge werden angeboten: Master Gebäudetechnik, Master Energiemanagement und Energeitechnik, Master Facility Management

    Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

    Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

    Für dieses Bachelorstudium gibt es formale Anforderungen, die Sie zwingend erfüllen müssen, um das Studium antreten zu können. Außerdem gibt es eine Reihe persönlicher Anforderungen, die Sie erfüllen sollten.

    Formale Anforderungen

    • Erforderliche Sprachnachweise:

      Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

      • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

      • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)
      • Telc Deutsch C1 Hochschule

      Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

    Persönliche Anforderungen

    • Begeisterungsfähigkeit für Technik
    • Neugierde und Interesse an energetischen Fragestellungen
    • Interesse an regenerativen und umweltfreundlichen Energien
    • Interesse an der Fragestellung: Wie kann ich im Betrieb von Gebäuden Energie einsparen?
    • Spaß am Bau und Ausprobieren und Testen von Anlagen und Maschinen

    Häufige Stolpersteine

    • Anforderungen in Mathe und Physik: Für Auslegung und Berechnungen sind Mathematik- und Physikkenntnisse nötig
    • Für die Konstruktion und Planung ist ein räumliches Vorstellungsvermögen wichtig
    • Disziplin und Ausdauer: Das Studium der Energie- und Gebäudetechnik beinhaltet ein breites Fächerspektrum, das von Anfang an eine kontinuierliche Mitarbeit erfordert
    • In der Vorlesungszeit haben Sie mit Vor- und Nachbereitungen eine 40 - Stundenwoche

    Erfülle ich diese Anforderungen und wie kann ich mich vorbereiten?

    Sie sind sich nicht sicher, ob Energie- und Gebäudetechnik der richtige Studiengang für Sie ist? Die TH Nürnberg bietet Ihnen zahlreiche Angebote, die Ihnen dabei helfen, genau das herauszufinden.

    Studiengangstest

    Sie können direkt online überprüfen ob dieser Studiengang zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passt.

    Schnuppervorlesung

    Besuchen Sie unsere Schnuppervorlesungen im Studiengang Energie- und Gebäudetechnik. So können Sie einen ersten Eindruck von einer Vorlesung in diesem Studiengang bekommen und dabei die Atmosphäre an unserer Hochschule gleich live miterleben.

    Schnuppervorlesungen

    Studienberatungsportal

    Sie möchten sich am liebsten anonym, online und sprechzeitenunabhängig informieren und beraten lassen?

    Studienberatungsportal

    Studienberatung

    Sie suchen individuelle Beratung und Unterstützung bei Studienorientierung und Studienwahl. Dann können Sie sich gerne an unser Team der zentralen Studienberatung wenden.

    Zentrale Studienberatung

    Studienfachberatung

    Sie möchten sich detaillierter über Inhalte der einzelnen Fächer von Energie- und Gebäudetechnik informieren. Dann ist die Studienfachberatung die richtige Anlaufstelle für Sie.

    Beratung auf Veranstaltungen

    • Einmal im Jahr, immer am letzten Mittwoch und Donnerstag im September, finden an der TH Nürnberg die großen Studieninfotage statt. Dort werden alle Bachelorstudiengänge ausführlich vorgestellt.
      Studieninformationstage der TH Nürnberg
    • Die TH Nürnberg ist natürlich auch auf vielen Messen zur Studienwahl mit einem Infostand vertreten. Dort können Sie sich von Studierenden und Studienberatern ausführlich zu allen Studiengängen der TH Nürnberg beraten lassen. Eine Übersicht der Messen, bei denen wir regelmäßig mit dabei sind, finden Sie hier.
      Messen zur Studienwahl

    Ähnliche Studiengänge

    Maschinenbau (B. Eng.)
    Energieprozesstechnik (B. Eng.)