Der Masterstudiengang Maschinenbau ist für Ingenieurinnen und Ingenieure mit Bachelorabschluss im Maschinenbau (7 Semester bzw. 210 Leistungspunkte) oder verwandten Gebieten gedacht. Sie können im Masterstudium anspruchsvolle Themenfelder vertiefen und sich fachlich weiter qualifizieren.

Das Ziel des Masterstudiengangs Maschinenbau ist der Erwerb eines anwendungsbezogenen und forschungsqualifizierenden Abschlusses. Der Masterstudiengang Maschinenbau an der TH Nürnberg umfasst eine Regelstudienzeit von drei Semestern (90 Leistungspunkte) und bietet Ihnen die Möglichkeit einer praxisnahen Ausbildung wie auch einer frühen Forschungsorientierung im Studium.

Sie stellen Ihr Studium aus einer großen Anzuahl von Modulen flexibel und nach Ihren Interessen zusammen. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, eine der vier Vertiefungsrichtungen Energietechnik (ET), Fahrzeugtechnik (FZ), Produktentwicklung (PE) oder Produktionstechnik (PT) im Studium zu erreichen.

  • Masterstudiengang Maschinenbau
Abschluss
Master of Science
Regelstudienzeit
3 Semester
Zulassungsbeschränkung
studiengangsspezifisch
Besonderheiten
  • Wahl aus vier Vertiefungsrichtungen
  • Individuelle Zusammenstellung einzelner Module aus umfassenden Fächerkatalog je nach persönlicher Interessenslage
Interessante Zahlen und Daten

derzeit ca. 80 Studienanfänger pro Semester

Studienbeginn
Wintersemester oder Sommersemester
Bewerbungszeitraum
Für das Wintersemester: 02.05.2019 bis 22.06.2019
Für das Sommersemester: 15.11.2018 bis 15.01.2019
Duale Studienvarianten
Maschinenbau dual
Zuständige Fakultät
Maschinenbau und Versorgungstechnik
Akkreditiert

Der Masterstudiengang Maschinenbau ist ist als Vollzeitstudium mit drei Semestern und 90 ECTS konzipiert. In den ersten beiden Semestern konzentrieren Sie sich auf die von Ihnen zusammengestellten Modulfächer. Im dritten Semester sollten Sie sich vornehmlich mit ihrer Masterarbeit beschäftigen, die 30 ECTS umfasst.

Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch und im Studienplan.

Pflichtmodule

Lernziele

  • Vertiefte Kenntnis von mathematischen Methoden und numerischen Simulationsverfahren mit Anwendung zur Lösung technischer Aufgabenstellungen
  • Sicherer Umgang mit Diskretisierungsmethoden und Beurteilung der Methoden und Ergebnisse
  • Algorithmische Umsetzung verschiedener Verfahren als Grundlage für Computerprogramme

Inhalt

  • Stabilität, Konsistenz, Konvergenz
  • Iterative Verfahren zur Lösung linearer Gleichungssysteme
  • Interpolation mit Splines
  • Mehrschrittverfahren zur Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
  • Finite Differenzen Methoden für partielle Differentialgleichungen
  • Einführung der Finiten Element Methode für elliptische Probleme

Vertiefende Grundlagen

Lernziele

  • Vertiefte Kenntnisse in der Technischen Mechanik
  • Fähigkeit, komplexe dynamische Systeme mit analytischen Methoden beschreiben, analysieren und bewerten zu können

Inhalt

Kontinuumsschwingungen: Grundgleichungen, Randbedingungen, exakte Lösungen, Prinzip der virtuellen Verrückungen, Rayleigh-Quotient, Ritz-Verfahren, Grundlagen der Finite-Elemente-Methode, Mehrkörperschwingungen, Newton-Euler-Formalismus, Kreiseltheorie, Stabilitätskriterien, Relativkinematik, Tensorrechnung in der Kinetik, nichtlineare Schwingungssysteme.

Lernziele

Den Studierenden sind Verschiebungen, Verzerrungen und Spannungen als Zustandsgrößen strukturmechanischer Probleme ebenso bekannt wie die Grundgleichungen, die diese Größen miteinander verknüpfen und die Randbedingungen, die dafür gelten.
Sie haben ihre Kenntnisse über die Methode der Finiten Elemente (FEM) in der Strukturmechanik vertieft, können damit konkrete Aufgabenstellungen sinnvoll bearbeiten und die Qualität der Ergebnisse kritisch beurteilen.
Sie können die Methode der Validierung mit Hilfe einfacher analytischer Modelle gezielt einsetzen, um das Verhalten von speziellen Berechnungsmethoden der FEM zu überprüfen und zu verstehen.

Inhalt

  • Elastizitätstheoretische Grundlagen: Zustandsgrößen, Grundgleichungen, Randbedingungen, analytische Lösungen für einfache Fälle, Energieprinzipien
  • Nichtlinearitäten auf Grund von elastoplastischem Werkstoffverhalten, großen Verformungen und Kontaktproblemen
  • Anwendung des Traglastverfahrens zur Berechnung von Rahmentragwerken
  • Einsatz der FEM in der linearen und nichtlinearen Strukturmechanik: Analyse der Aufgabenstellung, Modellierung, Steuerung des Berechnungsablaufes, Auswertung und Beurteilung der Ergebnisse, Vergleich der Ergebnisse mit analytischen Überschlagsrechnungen

Lernziele

  • Kenntnis vertiefender Bilanzierungs- und Rechenmodelle in Erweiterung der Ansätze des Maschinenbau-Grundlagenkurse
  • Kenntnis der Bewertungsgröße Exergie und der verschiedenen Exergieverlustmechanismen
  • Kenntnis des Verfahrens der Prozesswärmeintegration. Kenntnis physikalisch-chemischer Verfahren zur Umwandlung von Primärenergie in elektrische Energie. Kenntnis erweiterter thermischer und kalorischer Zustandsgleichungen
  • Fähigkeit, energietechnische Prozesse ergänzend zum Energieerhaltungssatz vertieft unter Anwendung des zweiten Hauptsatzes – im Besonderen der Bewertungsgröße Exergie – zu analysieren
  • Fähigkeit, durch Aufstellung eines Exergieflussbildes Exergieverluste aufzudecken und deren Ursachen zuzuordnen
  • Fähigkeit, eine Prozesswärmeanalyse und -integration durchzuführen
  • Fähigkeit, über das klassische Wärme-Kraft-Konzept hinausgehende Verfahren zur Umwandlung von Primärenergie in elektrische Energie technisch und ökonomisch zu bewerten
  • Fähigkeit, mit Zustandsgleichungen praktisch zu arbeiten, d.h. thermische und kalorische Zustandsgrößen mit hoher Genauigkeit zu ermitteln und diese in Bilanzmodelle einzubeziehen
  • Fähigkeit, Zustandsgrößen von Gas- und Flüssigkeitsgemischen zu berechnen
  • Kompetenz, energietechnische Prozesse unter gemeinsamer Anwendung des 1. Und 2. Hauptsatzes zu bewerten und das thermodynamische Optimum vorgeben zu können
  • Kompetenz, eine Prozesswärmeintegration selbständig durchführen zu können
  • Kompetenz zur Auswahl eines Verfahrens zur Erzeugung elektrischer Energie und zur Bewertung weiterer Entwicklungen
  • Kompetenz zu entscheiden, welcher mathematische Aufwand bei vorgegebener Genauigkeit zur Ermittlung thermodynamischer Zustandsgrößen angemessen ist
  • Kompetenz, eine Zustandsgleichung auszuwählen und auszuwerten

Inhalt

Die Exergie als Bewertungsgröße energietechnischer Anlagen

  • Definition der Exergie und Anwendung auf Wärme und kalorische Zustandsgrößen
  • Exergieverlustmechanismen (mechanische, strömungs- und wärmetechnische)
  • Exergiestromdiagramme von Wärme-Kraft-Maschinen, Kälte- und Heizungsanlagen sowie von Wärmepumpen

Prozesswärmeintegration und Pinch-Analyse

  • Erläuterung des Verfahrens
  • Grundlegende Beispiele
  • Graphischer Lösungsansatz
  • Bilanzierungs- und Auswertemethodik

Verfahren zur Umwandlung von Primärenergie in elektrische Energie

  • Rückblick (Wärme-Kraft-Anlagen, Carnot-Faktor, Arbeitsmedien)
  • Alternative Technologien (Brennstoffzelle, Thermoelement, Solarzelle)
  • Brennstoffzelle (Chem.-phys. Grundlagen, Medien, Komponenten)

Praktisches Arbeiten mit Zustandsgleichungen

  • Thermodynamische Eigenschaften reiner Stoffe
  • Thermodynamische Eigenschaften homogener Mischungen
  • Ermittlung thermischer und kalorischer Zustandsgrößen

Lernziele

  • Kenntnisse der allemeinen strömungsmechanischen Grundgleichungen
  • Kenntnisse der Grundlagen numerischer Strömungssimulation
  • Kenntnisse der Grundlagen der Turbulenzmodellierung
  • Fähigkeit zur Durchführung numerischer Strömungssimulationen

Inhalt

  • Behandlung der allgemeinen strömungsmechanischen Grundgleichungen (Kontinuitätsgleichung, Navier-Stokes-Gleichungen)
  • Grundlagen numerischer Strömungssimulationsverfahren (Finite Volumen)
  • Methoden zur Lösung instationärer Strömungen Methoden zur Lösung der Gleichungssysteme
  • Grundlagen der Turbulenzmodellierung
  • Übungen mit modernen CFD-Programmen

Lernziele

  • Überblick über relationale Datenbanken
  • Fertigkeit zum Entwurf einer Datenbank mit ER-Diagrammen
  • Fähigkeit einfache Datenbankabfragen zu erstellen Kenntnisse über den Datenbankeinsatz in der Industrie
  • Kenntnisse über die Grundlagen der Rechnervernetzung
  • Überblick über Schnittstellen zwischen Softwaresystemen

Inhalt

  • Relationale Datenbanken
  • Entity-Relationship-Modellierung
  • Datenqualität
  • SQL
  • Datenbanken im Bereich PLM/PDM
  • Grundlagen der Rechnernetze
  • Reale Netze
  • Schnittstellen zwischen Softwaresystemen

Lernziele 

  • Kenntnisse zu verschiedenen Modellierungsmethoden für dynamische Systeme (Beispiel Werkzeugmaschine)
  • Fähigkeit zur Beurteilung der Maschinendynamik mit system- theoretischen Methoden (Modalanalyse, Bode-Diagramme)
  • Fähigkeit, durch Einbringen regelungs- und steuerungstechnischer Strukturen samt Parametrierung systematisch eine optimale Gesamtdynamik zu erzielen
  • Praktikum: Fertigkeit zur Anwendung der Software MATLAB/SIMULINK zum Lösen der o. g. Aufgabenstellungen

 

Inhalt

1. Einleitung und Übersicht
1.1 Begriffsverständnis „Mechatronik“
1.2 Prinzipielles Vorgehen beim Mechatronik-Ansatz
2. Modellbildung
2.1 Aufbau eines Mehrkörpersystem(MKS)-Modells aus den Kenngrößen mechatronischer Bauteile
2.2 Beispiele zur MKS-Modellierung von Antriebssträngen
2.3 Vom MKS-Modell zu den Bewegungsdifferenzialgleichungen (BDGL)
2.4 Von den BDGL zu anderen Beschreibungsformen (Zustandsraumdarstellung, Übertragungsfunktion, Frequenzgang)
2.5 Beispiele
2.6 Numerische Systembeschreibung mit der Finite-Elemente(FE)-Methode
3. Beurteilung der dynam. Maschineneigenschaften mittels Bode-Diagrammen und Modalanalyse
3.1 - 3.5 Beispiele
4. Regelungsentwurf
4.1 Entwurf von Drehzahl-/Geschwindigkeitsregelungen
4.2 Entwurf von Lageregelungen
4.3 Beispiele
5. Dynamisches Verhalten der geregelten Maschine
5.1 Beurteilung / Verbesserung des Störverhaltens
5.2 Führungsverhalten, Verbesserung durch Vorsteuerung

Lernziele

  • Kenntnis von Methoden zur Automatisierung von Maschinen, Apparaten und Produktionsanlagen
  • Bewertung der verschiedenen Komponenten von Automatisierungssystemen hinsichtlich deren Einsatzmöglichkeiten, Leistungsfähigkeit, Kosten, Vor- und Nachteilen, möglicher Alternativen
  • Beherrschung von Methoden und Werkzeugen zur Planung, Inbetriebnahme, Betrieb und Optimierung von automatisierten Produktionsanlagen

Inhalt

Vertiefte Grundlagen in:

  • Steuerungstechnik mit Schwerpunkt Steuern von Produktionsanlagen
  • Industrielle Kommunikation: Physikalische Grundlagen der Informations- und Datenübertragung, industrielle Feldbusse, Netzwerktechnik
  • Physikalische Grundlagen der Sensortechnik und Aktuatoren
  • Handhabungstechnik: Manipulatoren, Vorrichtungs- und Zuführtechnik, Montagesysteme
  • Abwicklung von Automatisierungsprojekten im Anlagenbau.

Vertiefende Wahlthemen:

(Eine Auswahl aus dem folgendem Katalog wird in den ersten Stunden gemeinsam festgelegt)

  • Prozesssimulation / Virtuelle Inbetriebnahme
  • Mensch- Maschine Interaktion
  • RFID-Technik
  • Automatisierungssysteme im Informationsverbund der Unternehmen
  • Industrie 4.0
  • Leitsysteme
  • Flexible Fertigungssysteme / Produktionssystematik
  • SPS-Programmierung
  • Weitere Vorschläge möglich

Lernziele

  • Kenntnis der Gesetze der Wärmeübertragung und deren Anwendung
  • Kenntnisse über die Berechnung unterschiedlicher technischer Problemstellungen
  • Fähigkeit, Rechengleichungen auf der Grundlage gegebener Randbedingungen auswählen, zu modifizieren und ggf. zu erstellen
  • Kompetenz, Rechenergebnisse kritisch zu interpretieren und ggf. Anwendungsmodelle zu modifizieren
  • Anwendungsfälle, Auslegen und Nachrechnen von Wärmeübertragern und Wärmeübertragunsproblemen
  • Kenntnisse einiger Anwendungsfälle in der Energietechnik

Inhalt

  • Wiederholung der Wärmeübertragungsmechanismen
  • Bilanzgleichungen – Masse, Impuls, Energie mit Überführung in dimensionslose Kennzahlen
  • Wärmeübertragung durch Wände mit vergrößerter Oberfläche (unterschiedliche Rippenformen)
  • Differentialgleichung für das Temperaturfeld
  • Wärmeübertragung mit inneren Wärmequellen und in Brennräumen, stationäre und instationäre, mehrdimensionale Wärmeleitung
  • Vertiefung der Wärmeübertragung durch Wärmestrahlung, Gas- und Flammenstrahlung
  • Bauarten, Auswahl und Auslegung von Wärmeübertragern, weitere technische Anwendungsfälle der Wärmeübertragung
  • Rekuperatoren, Regeneratoren

Profilbildende Wahlpflichtmodule

Entwicklungsprozesse in der Fahrzeugtechnik

Lernziele

  • Kenntnis der Prozesskette „Entstehung neuer Fahrzeuge“ in der Automobilindustrie (Straße und Schiene)
  • Kenntnis über angewendete Methoden in der Fahrzeugentwicklung
  • Kenntnis der Funktion und des Zusammenwirkens unterschiedlicher Bereiche der Entwicklung
  • Fähigkeiten zum Erkennen von Entwicklungsrisiken und – chancen
  • Fähigkeiten zur Definition und Bewertung von Entwicklungszielen

Inhalt

  • Organisationsformen Entwicklung und Konstruktion in Unter- nehmen der Fahrzeugtechnik, Einbindung von Konstruktion und Entwicklung in die Wertschöpfungskette
  • Unterschiede der Auftragsabwicklung in Betrieben der Groß- und Kleinserienfertigung, OEM und Lieferanten
  • Aufgaben Vorentwicklung, Entwicklung, Konstruktion und Versuch
  • Einbindung von Entwicklungspartnern und Unterlieferanten
  • Exemplarische Darstellung der Entwicklungsprozesse für die Entwicklung eines neuen Pkw

 

Konstruktion

Lernziele

  • Fähigkeit zur Konzeption, Konstruktion und rechnergestützten Auslegung komplexer Baugruppen von Straßen- und Schienenfahrzeugen, insbesondere Beherrschung der Schnittstelle Konstruktion und Berechnung
  • Fähigkeit zur Analyse und Lösung auch unvollständig definierter Probleme des Fahrzeugbaus
  • Fähigkeit zur Entwicklung von Lösungen auch zu unüblichen und interdisziplinären Fragestellungen

Inhalt

Am Beispiel praxisorientierter Konstruktionsaufgaben werden die folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten erworben:

  • Anwendung von Ansätzen der Konstruktionsmethodik: Ablaufplanung in der Konstruktion, Problemanalyse, Anwendung von Ideenfindungsmethoden, technische und wirtschaftliche Bewertung von Lösungen
  • Kenntnisse über spezifische fahrzeugtechnische Probleme: Lastannahmen und konstruktive Einflussgrößen aus der Fahrzeugdynamik und Antriebstechnik
  • Anwendung rechnergestützter Methoden zur beanspruchungsgerechten Bauteilgestaltung und Systemoptimierung
  • Arbeit mit Konstruktionsräumen im Konstruktionsteam

Lernziele

  • Kenntnisse über Antriebsprinzipien und Topologien
  • Fähigkeit zur Anforderungsentwicklung, Auswahl und Auslegung von Antriebskonzepten
  • Kenntnisse über alternative Antriebskonzepte
  • Fähigkeit zur Abstraktion von Fahrzeugantrieben sowie zur physikalischen und mathematischen Modellbildung
  • Durchführen von digitalen Simulationen von Fahrzeugantrieben unter Anleitung und Interpretation der Ergebnisse

 

Inhalt

Vertiefungsgebiete der Antriebstechnik

  • Triebstrang als Energiewandlerkette
  • Energiespeicher (elektrisch, mechanisch, pneumatisch, thermisch)
  • Zusammenwirken der Komponenten im Antriebstrang
  • Physikalische Modellbildung
  • Hybridantriebe als Kombination mechanischer, hydraulischer, pneumatischer und elektrischer Antriebskomponenten und de- rer Energiespeicher
  • Hybrideinstufung (micro, mild, full, plug-in)
  • Hybridvarianten (seriell, parallel, torque-split, power-split, axle- split, two-mode)
  • Stufenlose Getriebe
  • Fahrzyklen und Energieeffizienz
  • Systemtopologien und Betriebsstrategien

Modellbildung und Simulation in der Antriebstechnik

  • Einführung in Matlab und Simulink
  • Energiespeicher
  • Fahrwiderstände
  • Antriebsstränge
  • Einführung in 1D- Simulation mittels signalgesteuerter Funkti- onsblöcke
  • Simulation von Betriebsstrategien mittels Stateflow
  • Mathematische Modellbildung auf der Grundlage multiphysika- lischer Zusammenhänge
  • Sensitivitätsanalyse und Optimierung
  • Simulationsprojekt

Lernziele

  • Vertrautheit mit moderner Mess- und Versuchstechnik
  • Fähigkeit zur Anwendung ausgewählter aktueller Methoden und Verfahren zur Untersuchung von Fahrzeugen vor dem Hintergrund mechanischer, strömungsmechanischer oder thermodynamischer Fragestellungen

Inhalt

Seminaristischer Unterricht:

  • methodische Vorgehensweisen in der Versuchstechnik
  • ausgewählte Themen zu moderner Messtechnik und zu Methoden in der Versuchstechnik

Auswahl möglicher Projektthemen: 

  • Versuche aus dem Bereich Fahrdynamik
  • Fahrversuche auf dem Rollenprüfstand
  • Handling-Test auf der Straße
  • Bestimmung betriebsrelevanter Lasten
  • Versuche aus dem Bereich Aerodynamik
  • cw-Wert Optimierung eines Spoilers im Windkanal
  • Versuche aus dem Bereich Fzg-schwingungen und -akustik
  • Übertragungsweganalyse
  • Sounddesign
  • Versuche aus dem Bereich Motoren- und Verbrennungstechnik
  • Einspritzanalyse und Spraybildung
  • Gemischbildung und Homogenisierung
  • Motorische Verbrennung: Brennverlauf
  • Abgasanalyse am realen Motor
  • Homogene Verbrennung in porösen Reaktoren

Lernziele

  • Einblick in die Anwendung von konstruktiven, werkstoff-, fertigungsgerechten und prüftechnischen Kenntnissen bei der Entwicklung und Herstellung von Bauteilen.
  • Überblick über die Zusammenhänge zwischen Einsatzbedingungen, Werkstoffauswahl, Versuch, Fertigungs- und Prüfabläufen unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit.
  • Fähigkeiten zur Problemanalyse und -durchdringung einer technisch-naturwissenschaftlichen    Aufgabenstellung.
  • Fähigkeit zur Analyse und Strukturierung einer Aufgabe
  • Fähigkeit zur Selbstorganisation bei der Bearbeitung der Aufgabe.
  • Fähigkeit zur Präsentation von Arbeitsergebnissen

Inhalt

Anhand einer Aufgabenstellung aus der industriellen Praxis erlernen die Studenten die Zusammenhänge zwischen den gegebenen Einsatzbedingungen, Auslegung und Konstruktion, Werkstoffauswahl, Versuch, Fertigungs- und Prüfabläufen. Die Studenten erarbeiten auf Basis ihrer technisch-naturwissenschaftlichen Kenntnisse in einer Projektgruppe ein Lösungskonzept das in Zusammenarbeit mit Partnern aus der industriellen Praxis im Rahmen von Projekttreffen diskutiert und bewertet wird. Das Ergebnis der Projektarbeit wird im Rahmen einer Abschlusspräsentation vorgestellt.

Lernziele

  • Kenntnis der Eigenschaften und möglicher Einsatzgebiete von Faserkunststoffverbunden im Leichtbau
  • Fähigkeit zur Anwendung von analytischen Berechnungsmethoden und der Finite-Elemente-Methode (FEM) zur Auslegung von Faserkunststoffverbunden hinsichtlich Festigkeit und Steifigkeit

Inhalt

Grundlagen von FVK: 

Seminaristischer Unterricht: 

  • Überblick über Leichtbauwerkstoffe
  • Grundlagen der Faserverbundkunststoffen (FVK)
  • Konstruktionsrichtlinien für Leichtbaukonstruktionen
  • Fertigungsverfahren für FVK-Bauteile

Praktikum:

  • Herstellen von CFK- bzw. GFK-Bauteilen mit gängigen Fertigungsverfahren wie beispielsweise im Handlaminierverfahren oder im Autoklaven
  • Strukturmechanische Tests der hergestellten Bauteile und Überprüfung der Berechnungsergebnisse

Berechnung von FVK: 

Seminaristischer Unterricht:

  • Überblick über einfache Berechnungsmethoden zur Vordimensionierung in der Leichtbaustatik
  • Modellierung, Strukturberechnung und Festigkeitsnachweis von Faserverbundstrukturen

Praktikum:

  • Anwendung analytischer und FEM-basierter Verfahren zur Festigkeitsberechnung von Bauteilen aus FVK

Lernziele

  • Überblick zu strömungstechnischen und thermodynamischen Grundlagen für die Dimensionierung von Turbomaschinen
  • Fähigkeit, den thermodynamischen Kreisprozess von Dampfturbinen zu beschreiben und zu berechnen
  • Kenntnis der thermodynamischen Kreisprozesse von Gasturbinen und G.u.D. – Anlagen
  • Fähigkeit, das stationäre und instationäre Betriebsverhalten von Turbomaschinen in komplexen Anlagen zu beschreiben und zu analysieren.
  • Fähigkeit, das Geräuschverhalten von Arbeitsmaschinen zu beschreiben und zu erfassen
  • Kenntnisse über Einflussgrößen bei der Geräuschentstehung von Arbeitsmaschinen und deren Auswirkung auf das Spektrum

Inhalt

Arbeitsmaschinen:

  • Grundsätzlicher Aufbau von Strömungsmaschinen und deren Betrieb in Anlagen
  • Berechnung des Betriebsverhaltens von Strömungsmaschinen in verzweigten Systemen, incl. Simulation von Drückstößen in verzweigten Anlagen
  • Geräuschentwicklung von Ventilatoren und Pumpen, Maßnahmen zur Verbesserungen des Geräuschverhaltens im Entwicklungsprozess der Strömungsmaschine
  • Geräuschbeurteilung, Geräuschmesstechnik und –berechnung

Kraftmaschinen:

  • Dampfkraftprozesse und ihre Berechnung (Clausius-Rankine Prozess)
  • Teillastbetrieb von Dampfkraftanlagen
  • Gasturbinenprozesse (ohne/mit Luftvorwärmung, G.u.D.)
  • Einfluss der Umgebung (bei Dampf- und Gasturbinen)

Lernziele

  • Einblick in das Hochtemperatur-Werkstoffverhalten
  • Kenntnis der Verformungsmechanismen von metallischen
  • Werkstoffe bei niedrigen und hohen Temperaturen sowie ihre zeitlichen Gesetzmäßigkeiten
  • Fähigkeit zur Beurteilung des Zeitstandverhaltens von Bauteilen und ihrer Sicherheit gegen Bruch
  • Kenntnis neuer metallischer Werkstoffe für die Anwendung im Leichtbau
  • Fähigkeit zur Wahl geeigneter Werkstoffe unter Berücksichtigung ihrer besonderen phys. Eigenschaften anhand eines Anforderungsprofils

Inhalt

  • Werkstoffverhalten bei hohen Temperaturen: Überblick über Verformungsmechanismen bei hohen Temperaturen sowie ihre zeitlichen Gesetzmäßigkeiten
  • Einflussfaktoren (Legierungsbestandteile, Gefügeausbildung, technologische Werkstoffvorbehandlung) auf das mechanische Werkstoffverhalten
  • Lebensdauerabschätzung von Bauteilen anhand von Lebensdauer-Diagrammen
  • Eigenschaften und Anwendungsbeispiele für verschiedene metallische Hochleistungswerkstoffe (hochfeste Stähle, Aluminium-, Titan-, Nickellegierungen, Metall-Matrix-Verbund-Werkstoffe)
  • Methoden der systematischen Werkstoffwahl

Lernziele

  • Kenntnisse über das Qualitätsmanagement und die Qualitätssicherung in den Bereichen Konstruktion, Produktion, Kraftfahrzeugtechnik, Railway und Luftfahrt
  • Fähigkeiten, Qualitätsmanagementsysteme einzuordnen, Anforderungen zu identifizieren und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten
  • Kompetenz, ausgewählte QS-Tools anwenden zu können

Inhalt

Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme in verschiedenen Wirtschaftsbereichen:

  • Konstruktion und Produktion (ISO 9001)
  • Kraftfahrzeugtechnik (ISO/TS 16949)
  • Railway (IRIS)
  • Luftfahrt (ISO 9100)

Werkzeuge der Qualitätssicherung in der Anwendung:

  • FMEA
  • Ishikawa-Diagramm
  • QFD
  • Funktionale Sicherheit
  • Risikomanagement
  • weitere aktuelle Verfahren
  • Wahrscheinlichkeitsdichteverteilungen als Grundlage für die statistische Versuchsplanung (Design of Experiments, DOE)

Projektarbeit: Anwendung der QS-Werkzeuge auf eine konkrete Fragestellung

Lernziele

  • Kenntnis der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Strahlwerkzeugs Laser zur Materialbearbeitung
  • Verständnis der Wechselwirkung von Strahl-, Material- und Umgebungseigenschaften auf den Bearbeitungsprozess
  • Bewertung und Verbesserung von Bearbeitungsprozessen bezüglich Qualität und Effizienz

Inhalt

  • Laserstrahlquellen und die Auswirkung ihrer Strahleigenschaften (Wellenlänge, Intensität,  Polarisation, etc.) auf den Bearbeitungsprozess
  • Komponenten und Systeme zur Strahlformung, Stahlführung und Werkstückhandhabung
  • Wechselwirkung Laserstrahl-Werkstück
  • physikalische und technologische Grundlagen zum Schneiden, Bohren und Abtragen, Schweißen und Oberflächenbehandeln
  • Prozesskontrolle, Sicherheitsaspekte, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

Lernziele

  • Kennen der Anwendungsfelder und Verstehen der Grenzen von Simulationsanwendungen in Produktion und Logistik
  • Analysieren, Abstrahieren und Formulieren von Aufgabenstellungen für Simulationsstudien
  • Anwenden von Vorgehensmodellen zur Erstellung, Durchführung und Bewertung und Validierung von Simulationsmodellen/- studien
  • Beurteilen von Simulationsergebnissen und deren Validität

Inhalt

  • Grundbegriffe Simulation, Modell, System Methode der Ereignisdiskreten Simulation
  • Vorgehensmodelle für Simulationsstudien
  • Statistische Grundlagen, Zufallszahlen Generierung Experimentierplanung und – Auswertung
  • Vorgehensmodelle und Techniken zur Verifikation und Validierung
  • Einbettung von Simulationsstudien in Planungsprozesse
  • Simulationsgestützte Optimierung (Zielgrößen, Stellgrößen, Verfahren)
  • Übung: Erstellung von Simulationsmodellen und Durchführung von Simulationsstudien
Einführung in die Simulationstechnik / Numerik

Lernziele

Vertiefte Kenntnis von numerischen Simulationsmethoden mit Anwendung zur Lösung technischer Aufgabenstellungen

Inhalt

  • Iterative Verfahren zur Lösung linearer Gleichungssysteme
  • Lösung nichtlinearer algebraischer Gleichungssystemen
  • Lineare Optimierung
  • Nichtlineare Optimierung
  • Differenzenverfahren für partielle Differentialgleichungen
Prozessoptimierung

Lernziele

Vertiefte Kenntnis der Methoden für Kreisprozesssimulation und deren Optimierung mit Hilfe numerischer Verfahren.

Inhalt

  • Aufbau von thermodynamischen Prozessen und Schaltungen
  • Durchführung von Prozesssimulationen
  • Entwicklung und Anwendung von Optimierungsstrategien
  • Vergleich analytischer und numerischer Ergebnisse Aufbau automatisierter (skriptgesteuerter) Lösungswege

 

Lernziele

  • Kenntnisse über den Energie- und Ressourcenverbrauch in Anlagen der Energieerzeugung
  • Energiewandlung und Energiespeicherung in Industriebetrieben und Produktionsverfahren
  • Kenntnisse zum Energiemanagement und Energiemanagementsystemen in Betrieben des Maschinenbaus
  • Fähigkeit ein Energiemanagementsystem anwenden zu können
  • Fähigkeit den Energie- und Ressourcenverbrauch von Energie- und Produktionsanlagen zu berechnen
  • Fähigkeit die Kosten für den Energie- und Ressourcenverbrauch von Energie- und Produktionsanlagen zu ermitteln
  • Kenntnisse der Grundlagen zur Simulation von Anlagen
  • Fertigkeit Simulationsergebnisse zu interpretieren und Modelle zu validieren

Inhalt

  • Energie und Energieträger, Ressourcen und Energieverbrauch in Betrieben des Maschinenbaus
  • Energiemanagementsystem nach DIN EN 50001
  • Verfahren zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen
  • Querschnittstechnologien der Energiewandlung in Anlagen Betrieben des Maschinenbaus
  • Kraft – Wärme – Kopplung Absorptionskälteprozess
  • Kraft – Wärme – Kältekopplung
  • Organic – Rankine – Cycle
  • Elektrische Antriebe
  • Einführung in die Simulationstechnik (z. B. Softwaretool EES)
  • Modellbildungssystematik (Abstraktion, Regel-, Methodendefinition), Simulationstechniken, Interpretation

Lernziele

  • Fähigkeit zur Berechnung und Bewertung realer thermodynamischer Kreisprozesse in WKA
  • Fähigkeit zur Anwendung dieser Kenntnisse bei der Energieumsetzung in Turbo- und Verdängermaschinen
  • Vertiefte Kenntnisse von Turbomaschinen und Anlagen einschließlich Windkraftanlagen

Inhalt

  • Reale Kreisprozesse (Turbomaschinen und Verdrängermaschinen)
  • Methoden zur Leistungssteigerung Grundlagen der Verbrennung
  • Ausführung und Betriebsverhalten von Turbinen und Verdichtern Grundlagen Fluggasturbinen und Aeroderivativa
  • Grundlagen Verbrennungskraftmaschinen (stationär)
  • Grundlagen Windkraftanlagen

Lernziele

Fähigkeit zur numerischen Modellierung und ganzheitlichen Optimierung regenerativer Energieversorgungsstrukturen im lokalen, nationalen und internationalen Kontext unter Einbeziehung virtueller Kraftwerksstrukturen.

Inhalt

Zusammenhänge und Anforderungen zur vollständigen Umstellung auf eine systemverantwortliche regenerative Energieversorgung.

Mathematik, numerischen Verfahren und Computereinsatz auf MS-Excel und VBA (Visual Basic für Applikationen) Basis

  • zur Aufbereitung von Verbrauchsanforderungen und Umwandlungspotentialen von Energie aus natürlichen Kreisläufen.
  • zur Modellierung von Vernetzungs- und Speicherstrategien.
  • zur Bestimmung von Speicherbedarf und Speicheranforderungen in Wechselbeziehung zu Erzeugungsstruktur, Netzausbau, Lastmanagement und technologiebedingten Speichereigenschaften.
  • zum automatisierten Bezug und zur Aufbereitung von energiesystemrelevanten Daten aus Internetquellen in unterschiedlichen Bereitstellungsformaten.
  • zum Aufbau von Datenbanksystemen für das Handling der anfallenden großen Datenmengen.
  • zur Darstellung von Systemzusammenhängen regenerativer Versorgungsverhältnisse im lokalen und überregionalen Kontext.
  • zur Bestimmung bedarfsgerecht lieferfähiger regenerativer Stromversorgungsstrukturen mit vorgegebenen Qualitätsmerkmalen und minimierten Stromgestehungskosten aus einem komplexen Bausteinsystem mit mannigfachen Freiheitsgraden.

Referenzarchitektur im Smart Grid, Sicherheitsfragen und Bedeutung und Möglichkeiten dieser Technologien im Energiemarkt.

Lernziele

Die Studierenden kennen die wesentlichen Verfahren, Komponenten und Systeme zur dezentralen Energiespeicherung und von dezentralen Energieversorgungssystemen. Sie sind in der Lage das energietechnische Verhalten von Energiespeichern in einem Simulationsmodell (z.B. Matlab/Simulink) abzubilden. Sie können das Modell eines dezentralen Energiepeichers mit Modellen anderer Komponenten zur dezentralen Erzeugung, Versorgung und Wandlung von Energie wie BHKW’s, Wärmeerzeuger, Nah- und Fernwärmenetze zu einem energietechnischen Systemsimulationsmodell verknüpfen. Die Studierenden können das Verhalten von dezentralen energietechnischen Systemen mit Energiespeichern unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten analysieren und bewerten.

Inhalt

  • Anforderungen an dezentrale Energiespeicher in den Energiesektoren Strom, Wärme und Mobilität
  • Verfahren der dezentralen Energiespeicherung (elektrische, thermische, mechanische und chemisch-physikalische Verfahren)
  • Integration von dezentralen Energiespeichern in die Systemtechnik.
  • Entwurf von dezentralen energietechnischen Systemen mit Energiespeichern
  • Modellierung in einer Systemsimulationssoftware
  • Konkrete Anwendungsfälle aus der Praxis (Beispiele, Gastvorträge, Exkursionen)
  • Auslegung eines ausgewählten Energiesystems (Semesterprojekt)

Lernziele

Fähigkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Bearbeitung eines fachlich breit angelegten und/oder interdisziplinären Projekts

Weitere Lernziele/ -ergebnisse sind (je nach Thema):

  • Fähigkeit, benötigte Informationen zu identifizieren und zu beschaffen
  • Fähigkeit zur Analyse und Lösung unvollständig definierter Probleme des Maschinenbaus
  • Fähigkeit zur zielgerichteten Einarbeitung in neue Problemstellungen
  • Befähigung zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit sowie zur Organisation, Durchführung und Leitung komplexer Projekte
  • Fähigkeit zur Dokumentation und Präsentation von Arbeitsergebnissen
  • Förderung sozialer Kompetenzen (Teamarbeit, Kommunikation, etc.)

Inhalt

Strukturierung und Planung des Projektablaufs, Zerlegung der Aufgabe in eigenständig zu bearbeitende Auftragspakete und Zusammenführung der Teilergebnisse zur Gruppenarbeit einschließlich Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse. Es ist ein fachliches Problem unter Anwendung der vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten, Einbeziehung neuen Wissens und Anwendung der Regeln des Projektmanagements zu bearbeiten.

Lernziele

Fähigkeit zur vertieften wissenschaftlichen Bearbeitung eines fachlich breit angelegten und/oder interdisziplinären Projekts.

Weitere Lernziele/ -ergebnisse sind (je nach Thema):

  • Fähigkeit, benötigte Informationen zu identifizieren und zu beschaffen
  • Fähigkeit zur Analyse und Lösung unvollständig definierter Probleme des Maschinenbaus
  • Fähigkeit zur zielgerichteten Einarbeitung in neue Problemstellungen
  • Befähigung zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit sowie zur Organisation, Durchführung und Leitung komplexer Projekte
  • Fähigkeit zur Dokumentation und Präsentation von Arbeitsergebnissen
  • Förderung sozialer Kompetenzen (Teamarbeit, Kommunikation, etc.)

Inhalt

Strukturierung und Planung des Projektablaufs, Zerlegung der Aufgabe in eigenständig zu bearbeitende Auftragspakete und Zusammenführung der Teilergebnisse zur Gruppenarbeit einschließlich Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse.
Es ist ein komplexes fachliches Problem unter Anwendung der vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten, Einbeziehung neuen Wissens und Anwendung der Regeln des Projektmanagements zu bearbeiten.

Lernziele

Fähigkeit zur vertieften wissenschaftlichen Bearbeitung eines fachlich breit angelegten und/oder interdisziplinären Projekts  innerhalb eines Forschungsprojekts.
Weitere Lernziele/ -ergebnisse sind (je nach Thema):

  • Fähigkeit, benötigte Informationen zu identifizieren und zu beschaffen
  • Fähigkeit zur Analyse und Lösung unvollständig definierter Probleme des Maschinenbaus
  • Fähigkeit zur zielgerichteten Einarbeitung in neue Problemstellungen
  • Befähigung zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit sowie zur Organisation, Durchführung und Leitung komplexer Projekte
  • Fähigkeit zur Dokumentation und Präsentation von Arbeitsergebnissen
  • Förderung sozialer Kompetenzen (Teamarbeit, Kommunikation, etc.)

Inhalt

Strukturierung und Planung des Projektablaufs, Zerlegung der Aufgabe in eigenständig zu bearbeitende Auftragspakete und Zusammenführung der Teilergebnisse zur Gruppenarbeit einschließlich Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse.
Es ist ein komplexes wissenschaftliches Problem unter Anwendung der vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten, Einbeziehung neuen Wissens und Anwendung der Regeln des Projektmanagements zu bearbeiten.

Nichttechnische Module

Strategisches Marketing - Produktideen selbständig am Markt positionieren

Lernziele

  • Fähigkeit eigenständig Ideen und Produkte im Hinblick auf deren Kundennutzen zu bewerten und diese anhand anerkannter Methoden erfolgreich am Markt zu positionieren
  • Kenntnisse über modernes und kundenorientiertes Marketing

Inhalt

Grundlagen

  • Aufgaben des Marketing
  • Marketingstrategie
  • Marketingprozess
  • Marketing-Mix
  • Besonderheiten des Business-to-Business Marketing

Angewandte Methodik

  • Phase 1 Analyse: Verstehen von Märkten und Kundenwünschen / Marktsegmentierung
  • Phase 2 Develop: Definition des Kundennutzen / Differenzierung und Positionierung
  • Phase 3 Design: Das Unternehmensprofil: Leistung / Verhalten / Erscheinungsbild
  • Phase 4 Market: Integrierte Marketingkommunikation

 

Integrierte Produktentwicklung

Lernziele

  • Fähigkeit des bedarfsorientierten Methoden-, Prozess- und Werkzeugeinsatzes um Entwicklungsprozesse zeit- und kostenoptimiert und qualitätsmaximiert abzuarbeiten. Hierbei ist die Produktentwicklung als ein interdisziplinärer Prozess zu verstehen, bei dem alle Fachbereiche im Unternehmen und der Kunde mit eingebunden sind.
  • Mit den vermittelten Fähigkeiten soll der/die Ingenieur/in in der Lage sein, Produktentwicklungsprozesse auf ihre Effizienz zu beurteilen und Maßnahmen zur Wirtschaftlichkeitssteigerung zu erarbeiten.

Inhalt

  • Darstellung der Einflüsse auf Produktkosten, Entwicklungszeit und Qualität
  • Diskussion verschiedener Produktentwicklungsprozesse mit deren Merkmale
  • Faktoren um den Innovationsgrad zu beeinflussen
  • Patentwesen
  • Erarbeitung verschiedener von Innovationsprozessen und Ideenfindungsmethoden und Anwendung dieser anhand von Fallbeispielen
  • Fehler- und Änderungsmanagementprozesse
  • Gestaltungsregeln zur Erzielung optimierter Konstruktionen

Lernziele

  • Überblick über Kostenrechnung, Investitionsplanung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Verstehen und Anwenden der betriebswirtschaftlichen Modelle
  • Fähigkeit, Begriffe aus dem Bereich der Investitionsplanung und Kostenrechnung einzuordnen und im Kontext der konkreten Aufgabe zu bewerten
  • Vertiefung des Stoffes mit verschiedenen Praxisbeispielen

Inhalt

Kostenrechnung:

Grundlagen der Kostenrechnung, Rechnungsprinzipien, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Vollkostenrechnung / Teilkostenrechnung, Kostenanalyse / Kostenkontrolle

Investitionsplanung:

Grundlagen, Verfahren der Investitionsrechnung / Wirtschaftlichkeitsrechnung, Statische Verfahren, Dynamische Verfahren, Sonderverfahren

Weitere Aspekte:

Beurteilung von Vorteilhaftigkeit, optimaler Ersatzzeitpunkt, Planung bei Unsicherheit

Unternehmensplanspiel:

Parallel zur Vorlesung werden die erworbenen Fähigkeiten in dem komplexen Unternehmensplanspiel „General Management“ der Fa. TATA Interactive Systems GmbH in Gruppenarbeit angewendet und vertieft.

Scientific Writing (Virtuelle Hochschule Bayern)

Lernziele
The online seminar “Scientific Writing” aims at targeting students of natural sciences and health sciences who wish to improve their academic writing skills in English. The course navigates from dealing with basic linguistic features to complex expertise of academic writing. Initially the course deals with the important aspects of English language in unison with the text requirements of natural and health sciences. The course then explains how to search, store and utilize the scientific literature. Later the course offers learning units that help in acquiring expertise in drafting various parts of a scientific publication. Additionally, these learning units offer a step-by-step opportunity to compose one’s own scientific publication. Subsequently, the course explains how to publish and present a scientific publication. In this part of the course students can acquire knowledge not only regarding the procedure of submitting an article to a journal, but also concerning the oral and poster presentation of the scientific publication.

Inhalt

GETTING STARTED

  • Introduction
  • Literature search I
  • Literature search II - citation programs THE WRITING PROCESS
  • Scientific Style: Language and Expression
  • Writing a scientific paper I: Overview
  • Writing a scientific paper II: Methods
  • Writing a scientific paper III: Results
  • Writing a scientific paper IV: Introduction and Aims
  • Writing a scientific paper V: Discussion and Conclusion
  • Writing a scientific paper VIa: Title
  • Writing a scientific paper VIb: Abstract
  • Writing a scientific paper VII: Visuals and Layout
  • Writing a scientific paper VIII: Bibliography and Citation PUBLISHING AND PRESENTING
  • Selection of the Journal
  • Submission to the Journal and outcomes
  • 1ral presentation of Scientific Results 17.Posters
  • Peer-reviewing   
Kreativität und Innovation (Virtuelle Hochschule Bayern)

Lernziele

Kreativität und Innovation sind zentrale Elemente der heutigen wissensbasierten Gesellschaften Europas, um den Chancen und Herausforderungen der Globalisierung wirksam begegnen zu können. Beide Aspekte sind eng verknüpft, denn Kreativität bietet die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung innovativer Ideen“ (Ex-Bundesbildungsministerin Schavan). Kreativität hat vielfältige Facetten von Kunst über Wissenschaft bis hin zur un- ternehmerischen Kreativität.
Primäre Zielsetzung dieses Kurses ist die Förderung der Kreativitäts- und Innovationsfähigkeit sowie die exemplarische praktische Umsetzung der angeeigneten Kenntnisse und Fertigkeiten im Rahmen eines interdisziplinären Ideen- /Innovationswettbewerbs.
Dieser E-Learning-Kurs wurde mit Unterstützung von Professoren des Instituts für Interdisziplinäre Innovationen an der Ohm Hochschule Nürnberg www.iii.ohm-hochschule.de aus den Ausbildungsrichtungen Technik, Betriebswirtschaft, Sozialwis- senschaften und Design sowie der u. a. externen Kooperationspartner entwickelt.

Inhalt

  • Einleitung
  • Kreativitätsprozess
  • Kreativitätstechniken
  • Problemlösungsmethoden
  • Innovationsprozess
  • Wirtschaftliche Verwertung
  • Ethische und soziale Aspekte
  • Teamarbeit/Wettbewerb
  • Ergänzendes Lehrmaterial
  • Lernkontrolle/Weiterarbeit
  • Literatur- und Linkverzeichnis
Unternehmerische  Kompetenzen  und  Unternehmensgründung

Lernziele

Die Studierenden erwerben Kenntnisse, die für eine eigene Unternehmensgründung wichtig, aber viel mehr noch in jeder zukünftigen abhängigen Beschäftigung unerlässlich sind.

Inhalt

Die Veranstaltung ist in zehn thematische Hauptteile eingeteilt, welche nach und nach im Laufe des Semesters auf WueCampus freigeschaltet werden.

  • Idee und Potential
  • Persönlichkeit
  • Gewerbliche Schutzrechte
  • Geschäftsplanerstellung
  • Unternehmensform und Recht
  • Marketing und Strategie
  • Networking
  • Finanzmanagement
  • Projekt- und Zeitmanagement
  • IT-Sicherheit und Social Media

Mit dieser Veranstaltung vermitteln wir Studierenden aller Studiengänge einen umfassenden Einblick in die relevanten Aspekte einer Selbständigkeit bzw. einer Unternehmensgründung. Referentinnen und Referenten aus Theorie und Praxis vermitteln anwendungsnah und mit viel Spaß am Thema Erfahrungen und Wissen. Die Studierenden erwerben Kenntnisse, die für eine eigene Gründung wichtig, aber viel mehr noch in jeder zukünftigen abhängigen Beschäftigung unerlässlich sind.

Allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtfachmodul

Lernziele

Vermittlung von themenübergreifenden Kompetenzen und Fähigkeiten, die die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen je nach Neigung und fachlicher Ausprägung ergänzen und/oder vertiefen.

Inhalt

siehe zugeordnete Lehrveranstaltungen

Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer

  • Theorie des erfinderischen Problemlösens
  • Erneuerbare Energien Photovoltaik
  • Hybridantriebstechnik
  • Product Lifecycle Management
  • Ergonomie und Design
  • Usability und Risikomanagment bei Medizinprodukten und medizinischen Netzwerken
  • Getriebetechnik - Verzahnungen
  • Getriebetechnik - Einsatzgebiete
  • Projektmanagement im Maschinenbau
  • Energiemärkte, -handel
  • Technische Grundlagen des ressourcenschonenden und intelligenten Wohnens
  • Klebetechnik

Spezialisierungsrichtungen

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, eine der vier Vertiefungsrichtungen Energietechnik (ET), Fahrzeugtechnik (FZ), Produktentwicklung (PE) oder Produktionstechnik (PT) im Studium zu erreichen.

Masterarbeit

Im 3. Semester vertiefen Sie Ihre fachlichen Kenntnisse durch die Masterarbeit. Sie befassen sich selbstständig mit einem aktuellen, anspruchsvollen Forschungs- oder Entwicklungsthema. Es besteht die Möglichkeit, ihre Masterarbeit in einer Arbeitsgruppe an der Hochschule oder in externen Forschungseinrichtungen bzw. Unternehmen durchzuführen.

Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

Als eine der führenden und umsatzstärksten Industriezweige Deutschlands ist der Maschinen- und Anlagenbau wichtigster Arbeitgeber für Ingenieurinnen und Ingenieure. Nahezu die Hälfte arbeitet dabei in Forschung, Entwicklung und Konstruktion und damit im innovativen „Herzstück“ der Unternehmen. Hier und in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft sind Sie als hochqualifizierte Fachkraft des Maschinenbaus gefragt.

Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Masterabschluss

Mit dem Abschluss M.Sc. Maschinenbau der TH Nürnberg erfüllen Sie auch eine wichtige Voraussetzung für eine mögliche nachfolgende Promotion an einer Universität oder ggf. auch einer Fachhochschule (kooperative Promotion). Die TH Nürnberg bietet Ihnen dafür als forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Bayern beste Voraussetzungen.

Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

Informationen zur Zulassung

Zulassungsvorraussetzung zu diesem Masterstudiengang sind ein erfolgreicher Studienabschluss in einem Bachelor- oder Diplomstudiengang der Fachrichtung Maschinenbau mit 210 Leistungspunkten, insbesondere des Bachelorstudiengangs Maschinenbau der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, oder ein gleichwertiger Abschluss, sowie eine für das Masterstudium einschlägige Berufspraxis im Bereich Maschinenbau außerhalb der Hochschule von mindestens einem Jahr, soweit nicht das Hochschulstudium oder der gleichwertige Abschluss eine einschlägige Praxiszeit im Bereich Maschinenbau von mindestens 20 Wochen umfasst hat. Einzelheiten der Zulassung sind in der Studien- und Prüfungsordnung geregelt.

Erforderliche Sprachnachweise

Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

  • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)
  • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)

Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

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Sie möchten sich detaillierter über Inhalte einzelner Fächer des Masterstudiengangs Maschinenbau informieren? Dann ist die Studienfachberatung die richtige Anlaufstelle für Sie.