17.12.2021

Mehr erfolgreiche Softwareprojekte

TH Nürnberg gründet Institut für Angewandte Informatik

Neue Softwareentwicklungen schaffen es häufig nicht über das Entwicklungsstadium hinaus. Um die Grundlage für langfristig erfolgreiche IT-Projekte an der Hochschule zu schaffen, hat die TH Nürnberg nun das Institut für Angewandte Informatik gegründet.

Nürnberg, 17. Dezember 2021.
Die Fakultät Informatik entwickelt und betreibt Softwaresysteme für den Produktiveinsatz – darunter die seit vielen Jahren erfolgreiche Hochschuljobbörse (www.hochschuljobboerse.de), die sich an Studierende und Alumni richtet. Viele Softwareprojekte kommen allerdings gar nicht erst zustande oder enden direkt nach ihrer Entwicklung wieder. Denn der Langzeitbetrieb erfordert neben der Entwicklung auch Ressourcen für Design, Service, Wartung oder Weiterentwicklungen – ein Aufwand, der aus Personal- und Kostengründen oftmals nicht zu leisten ist.
An diesem Punkt setzt nun das neugegründete Institut für Angewandte Informatik (IFAI) an. Im IFAI sollen die genannten Aktivitäten fortgeführt und mit Blick auf stärkeren Forschungsbezug, neue Produktideen und intensiveren Transfer in die Region sogar ausgebaut werden. „Wir unterstützen die Fakultäten und Einrichtungen der TH Nürnberg, um hochschulweit mehr IT-Projekte zu ermöglichen und dadurch mehr innovative Dienstleistungen zu schaffen“, sagt Prof. Dr. Uwe Wienkop, Leiter des IFAI.  
Das neue Institut unterstützt Hochschulangehörige vom Projektantrag über das Design bis hin zu Wartung und Weiterentwicklung ihrer Softwareprodukte. Es bietet Studierenden der TH Nürnberg zudem Möglichkeiten für Praktika, Projekt- oder Abschlussarbeiten und leistet so einen wichtigen Beitrag zu einer praxisorientierten Ausbildung.  
„Durch das Institut für Angewandte Informatik erhält die TH Nürnberg einen kräftigen Schub bei der Planung, Entwicklung und Markteinführung von Softwareprojekten“, sagt Prof. Dr. Niels Oberbeck, Präsident der TH Nürnberg. „Durch die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung im Institut können wir eine große Bandbreite im Bereich Informatik bedienen. Gemeinsam mit unserem Zentrum für Künstliche Intelligenz machen wir so unsere Hochschule im Zeitalter der Digitalisierung zukunftsfähig.“  
¬Durch seine Anbindung an die Fakultät Informatik kann das IFAI auf ein großes Netzwerk an Unternehmen in der Metropolregion Nürnberg zurückgreifen. Gemeinsame Softwareentwicklungsprojekte können mithilfe des IFAI so die Wirkung der Hochschule in der Gesellschaft erhöhen und ihre Drittmitteleinnahmen steigern. Als Vorzeigeprojekt dient hier die Hochschuljobbörse, die in den letzten fünf Jahren jährlich Drittmitteleinnahmen von durchschnittlich 520.000 Euro erzielt hat.

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