29.10.2020

Fotowettbewerb „Pandemie in Pixeln“: Jury kürt die zehn interessantesten Werke

Die vielseitigen Einreichungen zeigen, wie die Corona-Pandemie unseren Alltag prägt und verändert

Das Klinikum Nürnberg, der Nürnberger Campus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, die Technische Hochschule Nürnberg und LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation riefen im Juni gemeinsam den Fotowettbewerb „Pandemie in Pixeln“ aus. Nun hat die Jury die zehn Preisträgerinnen und Preisträger gekürt. Ihre Dokumente dieser außergewöhnlichen Zeit sind ab sofort online zu sehen, in Kürze werden sie auch in einem Preisverleihungsvideo, einem Bildband, einer Schaufenster- und einer digitalen Ausstellung präsentiert.

Nürnberg, 29. Oktober 2020.
Die Corona-Pandemie hat unser tägliches Leben grundlegend verändert und auf den Kopf gestellt. Das Klinikum Nürnberg, die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, die Technische Hochschule Nürnberg und LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation nahmen das zum Anlass, den Fotowettbewerb „Pandemie in Pixeln" auszurufen. Ihr Ziel war es, dem Leben im Ausnahmezustand Konturen und ein Gesicht zu verleihen und so ein fotografisches Panorama der Pandemie zu schaffen.
Alle Bürgerinnen und Bürger konnten ihre Bilder dieser außergewöhnlichen Phase über die Website pandemiepixel.de hochladen und so am Fotowettbewerb teilnehmen. „Die Fotografien zeigen ganz persönliche Perspektiven auf Corona und auf die alltäglichen Spuren dieser gesundheitlichen Bedrohung", bilanziert Dr. Stephan Kolb, Leiter des Bereichs Bildung und Wissenschaft am Klinikum Nürnberg, den Fotowettbewerb. „Auf ebenso vielseitige wie kreative Weise fand eine fotografische Auseinandersetzung mit der Pandemie statt. Die Motive reichen von der Hektik des Klinikalltags bis hin zur Einsamkeit im eigenen Zuhause ", so Kolb weiter. Auch Prof. Dr. Niels Oberbeck, Präsident der TH Nürnberg, zeigt sich beeindruckt von der Resonanz zu „Pandemie in Pixeln": „Viele Studierende und viele Professorinnen und Professoren untersuchen derzeit die technologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Der Fotowettbewerb hat die wissenschaftliche Perspektive um eine ästhetisch-künstlerische ergänzt und sie in einzelnen Einreichungen sogar direkt beleuchtet. Auch Themen wie digitale Lehre und das Arbeiten im Home Office wurden aus ganz neuen und originellen Blickwinkeln betrachtet."

Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen fest
Eine zehnköpfige Jury, die aus Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Nürnberg, des Nürnberger Campus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, der TH Nürnberg, der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation besteht, wählte aus mehreren hundert Bildern die zehn interessantesten Werke aus. Die meisten Einreichungen kamen aus der Metropolregion Nürnberg, es nahmen aber auch einige Fotografinnen und Fotografen aus anderen Teilen Deutschlands und sogar aus europäischen Nachbarländern am Wettbewerb teil. Die Siegerinnen und Sieger wurden bereits benachrichtigt und erhalten nun ihre attraktiven Gewinne.

Die Jury stimmte für diese zehn Werke:
1.    „Corona-Konzert" von Sabine Mondorf
2.    „Marktregulierung" von Anni Chen
3.    „Raus zum 1. Mai" von Christopher Carlisle
4.    „COVID-Zelt" von Bastian Prechtl
5.    „Corona-Choreographie" von Annemarie Schorcht
6.    „Tanning 2020" von Elisabeth Thoma
7.    „Generationenschranke!!!!!" von Janne Wuestmann
8.    „Isolation-19" von Lea Fleischer
9.    „Coronoia" von Stefan Hellweger
10.    „In Quarantäne" von Josef Hinterleitner

Die prämierten Bilder sind ab sofort auf der Website pandemiepixel.de in einer Bildergalerie zu sehen. Aufgrund der derzeitigen Abstandsregeln und Hygienebestimmungen wollen die Veranstalter des Wettbewerbs auf eine klassische Preisverleihung verzichten. Stattdessen wird ein Preisverleihungsvideo erstellt, in dem die Preisträgerinnen und Preisträger, die Jury und die Institutionen zu Wort kommen.
„Wir freuen uns sehr über die große Aufmerksamkeit, die der Fotowettbewerb erfahren hat", erklärt Prof. Michael Jostmeier, emeritierter Professor für Computer Generated Imaging (CGI) und Fotografie an der Fakultät Design der TH Nürnberg und Vorsitzender der Wettbewerbsjury. „Die eingereichten Bilder sind eindrucksvolle Zeitdokumente und bieten faszinierende Einblicke in verschiedene Lebenswelten. Sie zeichnen sich durch ganz vielfältige Bildsprachen und Motive aus", so Jostmeier weiter. Nicht nur die Maskenpflicht und Abstandsregeln wurden häufig fotografisch festgehalten und interpretiert, auch leere Straßen, geschlossene Läden und der Schutz von Risikogruppen waren wiederkehrende Themen. Stilistisch reichte das Spektrum der Einreichungen von Schwarzweißporträts über einprägsame Schnappschüsse bis hin zur Fotokunst.
Ausgewählte Fotografien dieses Wettbewerbs sollen nun in einem Bildband festgehalten werden, außerdem werden sie in einer digitalen Ausstellung präsentiert. Die Vorbereitungen hierzu haben bereits begonnen. Ab Mitte November werden die Fotografien der Preisträger*innen und andere Einreichungen zudem in den Schaufenstern des Künstlerhauses im KunstKulturQuartier in der Nürnberger Königstraße zu sehen sein und können so im Vorübergehen von Passantinnen und Passanten betrachtet werden.

Der Fotowettbewerb „Pandemie in Pixeln“ wird unterstützt von der STAEDTLER Stiftung, der Kost-Pocher'schen Stiftung und dem Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2025 der Stadt Nürnberg.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und die Fotografien der Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie unter pandemiepixel.de

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