NEWS & Veranstaltungen

6 Millionen EU-Mittel für die Erprobung neuer Ansätze in der beruflichen Weiterbildung

Zwei Aufrufe zur Einreichung von innovativen Projektvorschlägen zu den Themen „Digitale Transformation und Nachhaltigkeit" sowie „Gleichstellung“ starten am 15.07.2022. Weiterbildungsanbieter können innovative Konzepte für die Erprobung neuer beruflicher Fähigkeiten und Methoden für die Arbeitswelt bis zum 10.10.2022 einreichen. Die Projekte werden mit 6 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus finanziert.

Der erste Aufruf „Digitale Transformation und Nachhaltigkeit der Wirtschaft – Berufliche Kompetenzen für die Zukunft“ adressiert die Weiterentwicklung von konkreten Lösungen in Bezug auf den tiefgreifenden Transformationsprozess in der Wirtschaft. Digitalisierung und Klimawandel  werden zu massiven Veränderungen in der Arbeitswelt führen. Es besteht Handlungsbedarf, damit die beruflichen Kompetenzen der Menschen mit diesen Veränderungen Schritt halten. Die Förderhöhe beläuft sich auf 75% der Gesamtkosten aus dem ESF+ und 10 % aus bayerischen Landesmitteln. Für diesen Aufruf stehen 3,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Um die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Geschlechtergerechtigkeit in der heutigen Arbeitswelt weiter voranzubringen, müssen auch die Kompetenzen im Bereich der Gleichstellung gestärkt werden. Der zweite Aufruf „Gleichstellung stärken“ fördert die Entwicklung und Erprobung von neuen Ansätzen für Weiterbildung von Gleichstellungsbeauftragten und Personalverantwortlichen aus der Privatwirtschaft und in Wohlfahrtsorganisationen mit 2,5 Mio. Euro. Die Projekte werden mit 100% finanziert -  80 % der Gesamtkosten trägt der ESF+ und 20 % der Freistaat Bayern.

Mehr Informationen finden Sie unter Priorität 2: Soziale Innovation

Matchmaking-Event zwischen Forschenden an HAWs und aus Nordamerika

Die Initiative Supporting the Internationalisation of Research at Universities of Applied Sciences (UDIF-HAW) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) veranstaltet am 18. Oktober 2022 ein Networking-Event. Es zielt darauf ab, Forschende deutscher Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit Forschenden in Kanada und den USA zu einem wissenschaftlichen Austausch zusammenzubringen. In fünf verschiedenen Breakout-Rooms zu den Themen

  • Secure Digitalisation of Industrial Engineering,
  • Transformation of the Energy Sector in the Wake of Climate Change,
  • Health Care and Social Medicine throughout the Life Course,
  • Smart Cities,
  • Innovative Materials – from Synthesis to Application

stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konkrete Forschungsprojekte oder ihre Forschungsschwerpunkte im Rahmen von fünfminütigen Pitches vor. Daran anschließend finden zehnminütige Diskussionen statt.

Bis zum 31. August 2022 können unter unten stehendem Link kurze Abstracts und Poster unter Angabe der gewünschten thematischen Zuordnung eingereicht werden. Eine Delegationsreise nach Nordamerika folgt im Frühjahr 2023. Eine Bekanntmachung des Termins sowie die Möglichkeit zur Einreichung von Interessensbekundungen folgen in Kürze.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der DFG-Initiative UDIF-HAW statt. Die Initiative bietet Themen-Länder-bezogene Netzwerk-Veranstaltungen und Delegationsreisen an. Ziele sind die Unterstützung der Internationalisierung von Forschung an HAWs sowie die stärkere Bekanntmachung von DFG-Förderformaten unter HAW-Forschenden.

 

Weiterführende Informationen

 Informationen zum Matchmaking-Event finden Sie unter:

www.dfg.de/dfg_profil/internationale_zusammenarbeit/nachrichten/berichte/2022/220407_veranstaltung_udif_haw/index.html

 Link zur Registrierung:

https://events-dfg.aloom.de/networking-research-event---connecting-researchers-from-german-universities-of-applied-sciences-with-researchers-in-canada-and-the-usa/#page74198

 Allgemeine Informationen zur Initiative UDIF-HAW finden Sie unter:

www.dfg.de/dfg_profil/internationale_zusammenarbeit/udif_haw_initiative

 

Ansprechpersonen

Dr. Jennifer Gronau, Tel. +49 228 885-2388

Felina Wittke, Tel. +49 228 885-3074

udif-hawatdfgPunktde

Aufruf zur Einreichung von zusätzlichen Anträgen auf Anschubförderung im Programm „Bayerisch-tschechische akademische Projekte 2022“ zur Intensivierung der grenzüberschreitenden Kooperationen zwischen bayerischen und tschechischen Hochschulen in der 2. Jahreshälfte 2022

Als zukunftsweisende Antwort auf die belastenden pandemiebedingten Lockdowns und Grenzschließungen in den Jahren 2020 und 2021 kann vom Freistaat Bayern im Sommer und Herbst 2022 die Förderung bayerisch-tschechischer Hochschulkooperationen kurzfristig aufgestockt werden, um an die sehr guten bilateralen Beziehungen anzuknüpfen und eine Wiederaufnahme der intensiven Zusammenarbeit in Forschung und Lehre flexibel zu unterstützen. Auch angesichts der großen Anzahl guter im Rahmen des Joint Call eingereichter Anträge soll ein weiterer Beitrag zum Anschub von grenzüberschreitenden Kooperationen geleistet werden.

Eine schnelle und unbürokratische Förderung durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur kann auf Basis eines einfachen Förderantrags und die anschließende Zuweisung direkt an die bayerische Hochschule innerhalb von wenigen Wochen erfolgen.

Gefördert werden:

  • Gastvorträge, Blockseminare, Workshops und Tagungen (auch online / hybrid),
  • Hochschulbesuche und Hospitationen an wissenschaftlichen Einrichtungen im Nachbarland,
  • Vorbereitung von gemeinsamen Publikationen und künftigen Förderanträgen,
  • gezielte Einbindung von Studierenden und jungen Forschenden aus Bayern und Tschechien mit Interesse an Studium und Forschung im Nachbarland,
  • aktive Wiederbelebung bestehender und Anbahnung neuer Kooperationen zwischen bayerischen und tschechischen staatlichen Hochschulen sowie staatlich geförderten Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft.

Besonders begrüßt wird auch die Einbindung von Geflüchteten aus der Ukraine in die bayerisch-tschechischen Hochschulkooperationen.

Förderfähig sind:

  • Reisekosten (aus / nach Tschechien bzw. zu internationalen Veranstaltungen),
  • Sachkosten (notwendige Projektausgaben, Material, Veranstaltungskosten usw.),
  • Personalkosten (Aufstockung von Verträgen mit Forschenden, zusätzliche Hilfskräfte u.ä.).

Die Abrechnung der Zuweisung muss bis spätestens 12.12.2022 erfolgen.

Die Antragstellung ist laufend möglich (vorbehaltlich der Fördermittelausschöpfung). Die Zu-/Absage erfolgt in der Regel innerhalb von 4 Wochen nach der Antragstellung (im August bis zu 6 Wochen). Für bereits früher beantragte Projekte, die bisher nicht aus anderen Förderprogrammen finanziert wurden und im 2. Hj. 2022 umgesetzt werden können, ist eine Antragstellung mit Verweis auf bereits bei der BTHA eingereichte Unterlagen möglich. Dies gilt insbesondere für nicht erfolgreiche Anträge im Rahmen des Joint Call Bayern – Tschechien.

Weitere Infos und Formulare: https://www.btha.cz/de/foerderung/akademische-projekte

EU-Kommission stellt die "Neue Europäische Innovationsagenda" vor

Die Europäische Kommission hat am 5. Juli 2022 eine neue Europäische Innovationsagenda angenommen und veröffentlicht, mit dem Ziel, Europa in eine führende Position in der globalen Innovationslandschaft zu bringen. Sie stellt den Weg bereit, um neue Technologien zur Bewältigung der dringensten gesellschaftlichen Herausforderungen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

Europas Stärken:
  • Führungsrolle in der Wissenschaft - 20% aller hochkarätigen Veröffentlichungen weltweit
  • Starke industrielle Basis & ein lebendiges Startup-Ökosystem
  • Ehrgeizige Rahmenbedingungen zur Förderung von Innovation in einem großen Binnenmarkt
  • Talentbasis - 17,5 Millionen Studenten & über 1 Million Forschende
  • Demokratische Gesellschaft und stabile Institutionen

Europa möchte der Ort sein, an dem die besten Talente Hand in Hand mit den besten Unternehmen arbeiten und an dem tiefgreifende technologische Innovationen gedeihen und bahnbrechende innovative Lösungen auf dem gesamten Kontinent schaffen, die die Welt inspirieren werden.

5 Leitthemen im Fokus:
  • Unterstützung des Unternehmenswachstums durch verbesserten Zugang zu Finanzmitteln
  • Förderung von Experimentier- und Testräumen sowie öffentlicher Auftragsvergabe durch neue Regeln mit mehr Möglichkeiten
  • Stärkung der europäischen Innovationsökosysteme, Förderung regionaler Innovationsprojekte zur Stärkung und besseren Vernetzung europäischer Innovationsakteure, Regionen im Rücksand eingeschlossen
  • Förderung, Anwerbung und Bindung von Talenten durch mehr Ausbildungsstellen im Bereich Deep-Tech, verstärkte Unterstützung von Innovatorinnen und Innovationen mit Aktienoptionen für Start-up-Mitarbeiter
  • Verbesserung der Instrumente zur Politikgestaltung durch klarere Terminologie, Indikatoren und Datensätze sowie politische Unterstützung der Mitgliedsstaaten

Europa setzt insbesondere auf innovative Lösungen in der Deep Technology, also die Entwicklung von Technologielösungen auf Grundlage wesentlicher wissenschaftlicher oder technischer Herausforderungen, wie zum Beispiel:

  • Verringerung der Treibhausgasemissionen und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften
  • Bessere Gesundheit der Bürger, einfacheres Verbraucherleben und günstigere sowie reibungslosere Geschäfte der Unternehmen
  • Stärkung der technischen Souveränität, Verbesserung der Ernährungssicherheit, gleichzeitig Verbesserung der wirtschaftlichen und ökologischen Nachhaltigkeit sowie Verringerung der Energieabhängigkeit

 Weitere Informationen:

Prioritäten der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft im Bereich Forschung und Entwicklung: Synergien, Infrastrukturen & Innovation

„Rethink, Rebuild, Repower“

Unter diesem Motto hat Tschechien am 01. Juli für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Dessen Programm zielt insbesondere auf die Stärkung von Forschungsinfrastrukturen und Synergien zwischen bestehenden Förderprogrammen sowie die Fortsetzung der Verhandlungen über die bevorstehende EU-Innovationsagenda mit den Mitgliedsstaaten.

Die Schaffung von Synergien und verbesserte Verknüpfung von existierenden EU-Fördermitteln soll der Erhöhung von Forschung und Innovation sowie der Ausschöpfung des vollen Potenzials der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit dienen. Dafür stellt die EU von 2021 bis 2027 einen erhöhten Anteil der Kohäsionsgelder für die Finanzierung von Forschung und Entwicklung bereit.

Für die Stärkung europäischer Forschungsinfrastrukturen sind höhere Investionen der Mitgliedstaaten notwendig. Für die diesbezügliche Verpflichtung der Mitgliedstaaten soll die ESFRI Roadmap (European Strategy Forum on Research Infrastructures) umgesetzt werden. Diese beinhaltet die besten europäischen Wissenschaftseinrichtungen, basierend auf einem gründlichen Bewertungs- und Auswahlverfahren. Zudem veranstaltet die tschechische Regierung die "International Conference on Research Infrastructures" (ICRI) vom 19. bis 21. Oktober 2022 mit dem Ziel der Etablierung eines globalen Ökosystems für Forschungsinfrastrukturen.

Zur Förderung von Innovationen wird auf die Weiterentwicklung der Europäischen Innovationsagenda fokussiert. Dadurch soll die EU bei technologieintensiven Innovationen und Start-ups weit vorne stehen. Vorteile der Agenda umfassen den erleichterten Zugang zu Finanzmitteln, verbesserte Rahmenbedingungen für Innovationen, Beiträge zur Schaffung von "regionalem Raum für Innovationen", die Anwerbung und langfristige Bindung von Talenten in technologieintensiven Bereichen sowie eine verstärkte politische Unterstützung der Mitgliedsstaaten.

EU-Africa cooperation in Research & Innovation

Als strategischer Partner ist die EU bestrebt, die Zusammenarbeit mit Afrika zu verstärken, um Maßnahmen zu fördern, die darauf abzielen, lokal angepasste Lösungen für Herausforderungen zu finden, die globaler Natur sind, aber Afrika oft am härtesten treffen. Die Umfassende Strategie mit Afrika und der Gesamtansatz für Forschung und Innovation sind die jüngsten politischen Initiativen der EU, die Forschung und Innovation als Schlüsseldimension nachhaltiger Entwicklung priorisieren. Der High Level Policy Dialogue (HLPD) der Afrikanischen Union und der Europäischen Union zu Wissenschaft, Technologie und Innovation ist das politische Forum, in dem ein regelmäßiger Austausch zur Forschungs- und Innovationspolitik zwischen beiden Kontinenten stattfindet und in dem langfristige Prioritäten zur Stärkung der Zusammenarbeit festgelegt werden.

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"Kaffeepause" der NKS DIT

Zuletzt am 28.07.2022 fand ein offener Austausch mit der NKS DIT (Nationale Kontaktstelle Digitale und Industrielle Technologien) statt. Dabei wurde über die verschiedenen NKS Ansprechpersonen informiert und wann diese angesprochen werden sollten. Nach einem kurzen Vortrag wurde mit den Teilnehmenden diskutiert. Hier können Sie sich über die vergangene Veranstaltung informieren.

Die „Kaffeepause“ der NKS DIT findet regelmäßig in der letzten Woche eines Monats mit verschiedenen Kurzvorträgen und Vortragenden statt. Hierbei können aktuelle Fragen mit der NKS DIT und den Teilnehmenden diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Rechtliche, administrative und finanzielle Regelungen in Horizont Europa

Ort: Online-Veranstaltung

Termine:

  • 07.09.2022
  • 12.10.2022
  • 30.11.2022

In dieser Veranstaltung informiert die Nationale Kontaktstelle Recht und Finanzen (KKS RuF) über die für Horizont Europa geltenden rechtlichen und finanziellen Regelungen. An jedem dieser 3 Termine findet jeweils ein Modul statt.

Das erste Modul befasst sich mit der Beteiligung, der Antragstellung und dem Konsortialvertrag in Horizont Europa. Das zweite Modul fährt mit der Budgetplanung, den Fördergrundsätzen und den Zahlungsmodalitäten fort. Schließlich wird im 3. Modul Begriffserklärungen und Geistiges Eigentum in Hoizont Europa behandelt.

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt und Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist noch nicht möglich.

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Battery Innovation Days 2022

Ort: Brüssel & Online

Termin: 13. bis 14. September 2022

Die wichtigsten europäischen Forschungs- und Innovationsinitiativen von heute werden ein einzigartiges Hybrid-Erlebnis veranstalten, das zahlreiche wichtige Akteure und Experten aus dem Batteriebereich zusammenbringen soll, einschließlich Vertretern der Europäischen Kommission.

Die Entwicklung von effiziententen Batterien ist äußerst bedeutend für unsere Zukunft. Es stellt eine große Herausforderung dar, einen emissionsfreien, verantwortungsvollen und nachhaltigen Markt zu erreichen. Die Veranstaltung soll der Erweiterung von Wissen und der Förderung des Austauschs über den Einsatz von Spitzentechnologien in den Bereichen Batteriematerialien, Zelldesign, Herstellung und Recycling dienen.

Die Teilnahme ist kostenlos, und der Kauf von Tickets wurde bereits gestartet.

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Horizont Europa Kompakt – Vorstellung der neuen Arbeitsprogramme für 2023/24 in Säule 2

Ort: Online-Veranstaltung

Termin: 15.09.2022, 10:00 - 16:00 Uhr

In dieser Veranstaltung von Enterprise Europe Netzwerk Berlin-Brandenburg und Berlin Partner wird das kommende Arbeitsprogramm der Säule 2 von Horizont Europa präsentiert.

Dazu werden folgende Themen für das neue Arbeitsprogramm 2023/2024 in Zusammenarbeit mit den jeweils beratenden Kontaktstellen vorgestellt:

  • Cluster 1: Gesundheit
  • Cluster 2: Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft
  • Cluster 3: Zivile Sicherheit für die Gesellschaft
  • Cluster 4: Digitalisierung, Industrie & Weltraum
  • Cluster 5: Klima, Energie und Mobilität
  • Cluster 6: Lebensmittel und natürliche Ressourcen

Link zur Veranstaltung

Zur Anmeldung

Weitere Informationen

 

Zusätzlich präsentiert das Enterprise Europe Netzwerk Berlin-Brandenburg seit dem 02.06.2022 immer donnerstags jeweils ein Thema, das Sie einer erfolgreichen Projektteilnahme näherbringt.

Folgende Themen werden noch in den Sommerferien besprochen:

RP Start – Horizont Europa für Einsteigerinnen und Einsteiger

Termine:

  • 15.09.2022 (Berlin, Anmeldung geöffnet)
  • 18.10.2022 (Online-Veranstaltung, Anmeldung vsl. ab 30.08.2022)

RP Start macht startklar: Dieses Online-Seminar macht Sie vertraut mit Horizont Europa, dem Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (2021 - 2027). Die Veranstaltung richtet sich an potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bisher nur wenige oder keine Berührungspunkte mit der europäischen Forschungspolitik hatten, sich aber auf eine zukünftige Antragstellung vorbereiten wollen

Zu den Inhalten der Veranstaltung gehören die Grundlagen der EU-Forschungsförderung, Ziele, Struktur und Budget von Horizont Europa, Inhalte und Fördermöglichkeiten, Voraussetzungen, Programmbereiche, Besonderheiten und die wichtigsten Begriffe der europäischen Forschungspolitik.

Die Anmeldung ist bis zum 25. August 2022 möglich, sofern die maximale Zahl an Teilnehmenden nicht bereits vorher erreicht wird. Die Teilnahmegebühr beträgt 100€.

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INNOVEIT WEEKS - Europe's largest innovation ecosystem

Ort: 10 Orte in Europa

Termin: 15. September bis 11. Oktober 2022

Das Europäische Institut für Innovation und Technology (EIT) veranstaltet europaweit eine umfangreiche Veranstaltungsreihe. Hier kommen Vertretende aus der Industrie, Universitäten, Start-ups, Forschende, Wissenschaftler/innen, Investoren/innen und EU-Politiker/-innen zusammen, mit dem Ziel Innovationen voranzutreiben.

Auf den einzelnen INNOVEIT Events haben Sie die Möglichkeit vom EIT unterstützte Unternehmer und Innovatoren zu treffen und wichtige EU-Politiken und -Initiativen wie den Green Deal, das neue europäische Bauhaus und den EU-Wiederaufbaufonds in Aktion zu sehen, die in Europa hergestellte Lösungen durch Innovationen liefern. Hier können Sie inspirierende Innovationen der EIT-Community entdecken und selbst erfahren, wie Sie der EIT-Community beitreten können, egal, wie weit Sie im Innovationsprozess sind.

Termine und Orte der Events:

  • INNOVEIT Stockholm am 15.09.22 - Innovation in Higher Education: A Vision for the Future
  • INNOVEIT Budapest am 17.09.22 - EIT Alumni CONNECT: Young Leaders for the Future of Europe
  • INNOVEIT Brno am 20.09.22 - European Innovation Agenda for the Mobility ecosystem
  • INNOVEIT Paris am 21.09.22 - Creating resilient innovation ecosystems for Europe in health
  • INNOVEIT Tallinn am 21.09.22 - Investing in Talent and Skills for the Future
  • INNOVEIT Warsaw am 22.09.22 - Connecting regions, industries, and innovators
  • INNOVEIT Berlin am 23.09.22 - Building the New European Bauhaus
  • INNOVEIT Bilbao am 05.10.22 - Women Leadership & Entrepreneurship
  • INNOVEIT Athens am 06.10.22 - Digital production and artificial intellegence for environmental & social sustainability

Am 11. Oktober 2022 findet schließlich der große INNOVEIT Brussels - EIT Summit, der Höhepunkt zum Abschluss der INNOVEIT weeks, statt. Hier werden die Hauptsäulen und das Ökosystem des EIT präsentiert und die Nominierten der EIT Awards für besondere Errungenschaften vorgestellt.

Link zur Veranstaltungsreihe

European Sustainable Energy Week 2022

Ort: Brüssel

Termin: 26. bis 29. September 2022

Die Europäische Woche für nachhaltige Energie (EUSEW) ist die größte jährliche Veranstaltung zum Thema erneuerbare Energien und effiziente Energienutzung in Europa und umfasst eine Reihe von Aktivitäten, die darauf abzielen, eine sichere Energiezukunft für Europa aufzubauen.

In diesem Jahr nimmt die EUSEW ein hybrides Format zum Thema „Going green and digital for Europe’s energy change“ an. Vor Ort in Brüssel findet die Policy Conference statt, wo über Themen wie der REPowerEU-Plan, Digitalisierung, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Verbraucher und eine faire Energiewende und Dekarbonisierung gesprochen wird.

Zusätzlich wird vom 19. bis 23. September ein weiteres Programm angeboten wie die Verleihung der European Sustainable Energy Awards, der 3. European Youth Energy Day (EYED) und Energy Talks über neue Ideen für saubere Energie. Von Juni bis September finden zudem weltweit lokal organisierte Sustainable Energy Days statt.

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Key Technologies in the Bioeconomy

Ort: Straubing

Termin: 27. bis 29. September 2022

Die Global Bioeconomy Alliance der Technischen Universität München, Campus Straubing for Biotechnology and Sustainability, veranstaltet eine Konferenz zum Thema Schlüsseltechnologien in der Bioökonomie.

Zu den Themen gehören neue Konzepte zur Verwertung biogener Abfallströme, Integration von Wasserstoff in die Biotechnologie, Biotech mit Hybridtechnologien, biobasierte Materialien sowie regionale und globale Auswirkungen der Bioökonomie. Zum Programm gehören wissenschaftliche Sitzungen, offene und interne Diskussionsrunden mit hochrangigen nationalen und internationalen Regierungsvertretern und Bioökonomie-Experten, die Präsentation von Bioökonomie-Regionen und die Präsentation von Start-ups und Technologieanbietern.

Die Teilnehmergebühr beträgt bei Buchung bis zum 15.08.22 350€.

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European Research and Innovation Days 2022

Ort: Online-Veranstaltung

Termin: 28.-29. September 2022

Die Europäische Kommission veranstaltet jährlich ein Forschungs- und Innovationsevent. Politikerinnen und Politiker, Unternehmerinnen und Unternehmer, Forschende und Interessierte kommen zusammen, um über die Zukunft der Forschung und Innovation in Europa zu diskutieren.

Auch dieses Jahr finden Sie hier die Gelegentheit, Lösungen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und strategischen Autonomie Europas zu debattieren und sich über Themen wie die neue Europäische Innovationsagenda, das Europäische Jahr der Jugend, den Reichtum der europäischen kulturellen Kreativität und die EU-Missionen auszutauschen.

Bei den Research and Innovations Days können Sie, mit Hilfe eines Networking-Tools, Teilnehmer mit ähnlichen Interessen suchen und mit ihnen virtuelle Treffen organisieren. Außerdem wir es den Teilnehmern möglich sein, sich auf einer interaktiven und reaktionsfähigen Plattform zu bewegen, die es ihnen ermöglicht, sich zu Wort zu melden, mit Fachleuten zu chatten und sich während der zweitägigen Veranstaltung aktiv an Live-Umfragen zu beteiligen.

Lasst uns zusammen die Zukunft gestalten!

Eine Registrierung ist ab sofort möglich, die Teilnahme ist kostenlos.

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European Hydrogen Week 2022

Ort: Brüssel (teilweise hybrid)
Termine: 24. bis 28. Oktober 2022

Die European Hydrogen Week ist die größte, jährliche Veranstaltung, die dem Wasserstoff gewidmet ist, organisiert von der Clean Hydrogen Partnerschaft mit der Europäischen Kommission, Hydrogen Europe und Hydrogen Europe Research. Die Wasserstoffwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle in der Energiewende, mit der großen Herausforderung, die schnell wachsende Menge anerneuerbarer Energie zu nutzen. Deshalb setzen immer mehr Unternehmen und Investoren auf Wasserstoff.

Teilnehmende können alles über aufkommende wasserstoffbasierte Lösungen, Trends und Ansätze im globalen Energiesektor erfahren. Das Programm umfasst u. a. eine poltische Konferenz über Forschung und Innovation in der EU, eine hochrangige Konferenz, die sich auf die globalen, europäischen und nationalen Wasserstoffentwicklungen konzentriert und an der politische Entscheidungsträger, Industrievertreter und Experten aus der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette als Redner teilnehmen werden, und außerdem eine B2B-Konferenz als Quelle der Inspiration für Interessengruppen, da sie eine breite Palette von Aspekten in Bezug auf Technologie-, Markt- und Finanzentwicklungen im Wasserstoffsektor abdecken wird.

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EU-Kompakt I - Einführung in die europäische Forschungsförderung

Ort: Bonn

Termin: 22. bis 24. November 2022

KoWi bietet zweimal jährlich (Frühjahr und Herbst) ein „EU-Kompakt I“-Seminar an. Diese Online-Veranstaltung bietet einen umfassenden Einstieg in das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation: „Horizon Europe“. Das Seminar richtet sich speziell an Einsteiger/innen in die EU-Forschungsförderung und erfordert keine Vorkenntnisse. Es soll vor allem EU-Referenten/innen, Multiplikatoren/innen und Administratoren/innen helfen, forschungspolitische Zusammenhänge und administrative Rahmenbedingungen der EU-Forschungsförderung besser kennen und verstehen zu lernen.

An drei Seminartagen wird Basiswissen über Strukturen, Verfahren, Programminhalte und Instrumente der europäischen Forschungsförderung anhand des aktuellen EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“ vermittelt. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbundforschung sowie Mobilitäts-, Exzellenz- und Nachwuchsförderung. Zudem gibt es praxisnahe Erläuterungen zur Antragstellung, Begutachtung und Projektdurchführung.

Die Teilnahmegebühr für das Seminar beträgt 250,- EUR (inkl. Materialkosten, Getränke, 3 Mittagessen und 1 Abendessen). Die Seminarzeiten sind jeweils von 10:30 bis 13:30 Uhr inkl. Mittagspause, am 3. Tag von 10:00 bis 13:00 Uhr.

Eine Anmeldung für dieses Seminar ist ab dem 19.09.2022, 10:00 Uhr möglich.

Informationen zum Seminar
Übersicht zu den KoWi-Veranstaltungsformaten

RP Aktiv - Horizont Europa für Antragstellende

Ort : Online-Veranstaltung

Termin: 01.12.2022

RP Aktiv richtet sich an alle, die bereit sind im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – Horizont Europa aktiv zu werden. Die Veranstaltung adressiert explizit Personen, die sich gerade in der Vorbereitungsphase für eine Antragstellung in Horizont Europa befinden. Sie ist offen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Wissenschaftsbereichen und mit Forschung und Innovation befassten Institutionen. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind ein gutes allgemeines Verständnis der europäischen Forschungspolitik und Grundkenntnisse zum Rahmenprogramm Horizont Europa, wie sie bei RP Start ermittelt werden.

Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Überblick über die Antragstellung, deren Anforderungen, notwendige Regularien und Dokumente, die Projektplanung, die Konsortiumsbildung, und das Schreiben und Einreichen des Antrags.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, die Teilnahme ist kostenlos und die Anmeldung ist vsl. ab dem 25.10.22 möglich.

Link zur Veranstaltung

European Innovation Council Summit 2022

Ort: Brüssel

Termin: 07. bis 08. Dezember 2022

Am 7. und 8. Dezember werden in Brüssel Start-ups, Forschende, Investoren, Politiker und Unternehmen beim EIC-Gipfel zusammenkommen, der wichtigsten europäischen Deep-tech-Innovationsveranstaltung des Jahres.

Hier können Sie sich mit anderen Teilnehmenden vernetzen und sich über Entwicklungen und Herausfordeurngen der europäischen Innovationspolitik austauschen. Außerdem erhalten Sie Unterstützung beim Aufbau Ihres Geschäfts und beim Vorantreiben Ihrer Forschung.

Ab Oktober kann man sich für eine Live-Teilnahme registrieren.

Link zur Veranstaltung

Horizon Europe ist das 9. Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren (2021-2027) und ist mit einem Etat von rund 95,5 Mrd. EUR ausgestattet. Die Förderung deckt die gesamte Innovationskette ab - von der Grundlagenforschung bis hin zur Vorbereitung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen.

Die Mindestvoraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind i.d.R. mind. drei Partner aus mind. drei unterschiedlichen Ländern. Bei den meisten Anträgen reicht dies jedoch bei weitem nicht aus und man muss deutlich größere Konsortien für eine erfolgreiche Beantragung zusammenstellen. Daher empfiehlt sich bei dem ersten Antrag nicht als Koordinator, sondern zunächst als Partner in ein Konsortium einzusteigen. Einen Koordinator kann man bei den jährlich stattfindenen Brokerage-Events, während der Präsentation der eigenen Forschungsergebnisse auf internationalen Fachtagungen, über das EEN (Enterprise Europe Network) oder über das Partner Search (europa.eu) Portal finden.

 

 

Projekttypen im Horizon Europe

Im Horizon Europe gibt es unterschiedliche Projekttypen, welche Einfluss auf die allgemeine Ausgestaltung und auf die Finanzierungskriterien nehmen. Um welchen Projekttyp es sich bei der Förderung handelt, steht in den jeweiligen Work Programmes (Arbeitsprogrammen) ausgeschrieben. Die Work Programmes sind thematisch strukturiert. Einen Antrag kann man nur stellen, wenn ein Call (Bekanntmachung) geöffnet ist.

Die wichtigsten Projekttypen und Verfahren werden im Folgenden beschrieben:

Collaborative Projects (RIA und IA) - Verbundprojekte

Verbundprojekte (Collaborative Projects) werden von europäischen Konsortien mit Teilnehmern aus verschiedenen Ländern durchgeführt. Teilnehmen können Hochschulen, Forschungszentren und Unternehmen, wobei die Beteiligung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) besonders begrüßt wird. Größe, Gegenstandsbereich und interne Organisation der Konsortien können je nach Bereich und Thema variieren.

Innerhalb der Collaborative Projects wird in Horizon 2020 zwischen „Research and Innovation Actions“ und „Innovation Actions“ unterschieden.

RIA - Research and Innovation Actions (TRL ca. 1-5)

Ihre hauptsächlichen Aktivitäten sind Forschung und Entwicklung. Jedoch können auch diese Projekte Innovationsaspekte beinhalten. Der TRL (Technology Readiness Level) sollte bei TRL 1-3 (= Grundlagen-Forschung) in der FET-Maßnahme und TRL 4-5 (= angewandte Forschung) bei den anderen Maßnahmen (z.B. Sociatal challanges oder Eurostars) liegen.

IA - Innovation Actions (TRL ca. 6-7)

Dieser Projekttyp umfasst die technische Demonstration; typische Aktivitäten sind die Erstellung von Prototypen, Tests, Demonstrationen, Durchführung von Pilotprojekten, Produktvalidierung in großem Maßstab und die Entwicklung der Marktfähigkeit.

TRL - Technology Readyness Level: Förderbereiche in Horizon 2020 über die gesamte Innovationskette (Quelle: CloudWATCH2-ID644748)

Cooperation and Support Actions (CSA) - Koordinierungs- und Unterstützungsprojekte

Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (CSA) sind häufig Verbundprojekte, können aber  auch von Einzelantragstellern durchgeführt werden. Zu den typischen Tätigkeiten von CSA-Projekten zählt die Koordinierung oder Unterstützung von Forschungstätigkeiten und -strategien. Dies sind Maßnahmen zur Normung, Verbreitung, Sensibilisierung und Kommunikation, Dienstleistungen zur Vernetzung, Koordinierung oder Unterstützung, politischen Dialogen und Maßnahmen für das wechselseitige Lernen. Darüber hinaus können dies auch Studien, einschließlich Entwurfsstudien für neue Infrastrukturen sein. Außerdem können CSA auch ergänzende Tätigkeiten zur Vernetzung und Koordinierung von Programmen zwischen verschiedenen Ländern umfassen.

Förderinstrumente im Horizon Europe

Im Horizon Europe gibt es verschiedene Förderinstrumente, die sich an bestimmte Forschungsbereiche richten. Zusätzlich gibt es neben Horizon Europe weitere Förderprogramme, die sich an internationale Forschungsvorhaben richten.

Die wichtigsten Förderprogramme sind hier aufgeführt:

Förderprogramme für die Mobilität

HAW International DAAD - Förderung von Messe- und Kongressreisen

Über das DAAD - in der Fördermaßnahme HAW.International Modul C - werden Kongressreisen und Messereisen  gefördert. Voraussetzung ist eine aktive Teilnahme an ausgewiesenen internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen (Fachtagungen, Konferenzen, Kongressen etc. oder an internationalen Messen im Ausland).   

 Als alleinig ausreichender Förderungsgrund gilt:

  • Präsentation eines Posters, nachgewiesen durch Beitragsannahme des Kongressveranstalters;
  • Präsentation eines Vortrags, nachgewiesen durch Beitragsannahme des Kongressveranstalters und
  • Hauptverantwortliche Einreichung und Leitung eines Panels, nachgewiesen durch Beitragsannahme des Kongressveranstalters

Anträge können stellen:

  • Promovierende und Angehörige des Lehr- und Forschungspersonals an HAWs und FHs sowie
  •  Master- und Diplomstudierende (Diplomstudierende: ab dem 4. Studienjahr)

Gefördert wird der Aufenthalt i.d.R. vom ersten bis zum letzten Veranstaltungstag, maximal jedoch 8 Tage. Die Anzahl der bewilligten Aufenthaltstage richtet sich nach der Ankündigung des Veranstalters.

Die Förderung setzt sich zusammen aus 1. einem Zuschuss zu den Reisekosten in Höhe der jeweils gültigen DAAD Reisekostenpauschale, 2. einem Zuschuss zu den Tagungsgebühren und 3. einem Zuschuss zu den Kosten des Aufenthaltes

(Pauschale pro nachgewiesenem Kongresstag).

Man kann sich ganzjährig und fortlaufend bewerben. Bewerbungen müssen jedoch spätestens 4 Monate (120 Tage) vor dem 1. Tag der Veranstaltung eingereicht werden. Um die Frist zu wahren, kann die Bewerbung zunächst unvollständig eingereicht werden.

Nähere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.


DAAD - Kongress- und Vortragsreisenprogramm

Das Programm fördert die aktive Teilnahme an einer ausgewiesenen internationalen wissenschaftlichen Veranstaltung (Kongress, Konferenz etc.) im Ausland.

Die Auswahlkriterien
  1. Studienphase: Sie verfolgen aktuell Ihre Promotion oder haben diese bereits abgeschlossen.
  2. Hochschule: Sie müssen an einer deutschen Hochschule promovieren bzw. beschäftigt sein.
  3. Veranstaltung: Sie werden an einem Kongress, Vortrag, Tagung oder ähnlichem Event im Ausland teilnehmen bzw. wurden dazu eingeladen.
  4. Teilnahmebedingungen: An Kongressen müssen Sie sich aktiv beteiligen (z.B. Vortrag halten oder Panel konzipieren). Zu Vorträgen müssen Sie eine Einladung erhalten haben.
  5. Ort: Ihr Lebensmittelpunkt muss in Deutschland sein. Wenn Sie bereits im Ausland leben bzw. forschen, ist eine Förderung nur in Ausnahmefällen möglich.
  6. Nationalität: Das Förderprogramm richtet sich vornehmlich an Deutsche.


Es stehen zwei Programmlinien zur Verfügung:

1. Kongressreisen: Die Programmlinie „Kongressreisen“ fördert die Präsentation eines wissenschaftlichen Beitrages im Rahmen von Kongressen und Konferenzen.

2. Vortragsreisen: Die Programmlinie „Vortragsreisen“ fördert Vorträge außerhalb von Kongressen und Konferenzen.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich durch Forschungsleistungen ausgewiesene promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Promovierende.

Stipendienleistungen

Die Förderung setzt sich zusammen aus 1. einem Zuschuss zu den Reisekosten in Höhe der jeweils gültigen DAAD-Reisekostenpauschale, 2. einem Zuschuss zu den Tagungsgebühren und 3. einem Zuschuss zu den Kosten des Aufenthaltes (Pauschale pro nachgewiesenem Kongresstag).

Bewerbungstermin

Eine Antragsstellung ist jederzeit möglich, zu beachten ist allerdings die Bearbeitungsdauer, die Einreichung Ihrer Bewerbung sollte daher ca. 4 Wochen vor Reisestart eingereicht sein.

Für 2022 sind Bewerbungen zurzeit nicht möglich aufgrund erschöpfter Mittel.

Weitere Infos finden Sie hier

Horizon Europe - Postdoctoral Fellowship (PF) - Mobilität für erfahrene Wissenschaftler

Postdoctoral Fellowship richten sich an erfahrene Forschende (experienced researchers), die promoviert sind und maximal acht Jahre Vollzeit-Forschungserfahrung aufweisen. Die Einreichung des Antrags muss zusammen mit einer Gastinstitution erfolgen, welche frei gewählt werden kann (z.B. Universitäten/Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, internationale Organisationen, Unternehmen usw.).

 

Die Postdoctoral Fellowships unterteilen sich in zwei unterschiedliche Programme:

  • European Postdoctoral Fellowships können an einer Gasteinrichtung in einem EU-Mitgliedsstaat oder assoziierten Staat stattfinden. Diese können zwischen einem und zwei Jahren dauern. Bewerben können sich Forscher jeder Nationalität.
  • Global Postdoctoral Fellowships beinhalten eine „outgoing phase“ und somit eine Gasteinrichtung in einem außereuropäischen und nicht assoziierten Staat. In diesem werden die ersten ein bis zwei Jahre verbracht, gefolgt von einer obligatorischen Rückkehrphase von einem Jahr an eine Organisation mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat oder einem assoziierten Staat. Nur Staatsangehörige oder langfristig Aufenthaltsansässige dieser Staaten können sich bewerben.

 

Für alle Geförderten gilt die Mobilitätsregel: sie dürfen in den 36 Monaten vor der Einreichungsfrist nicht länger als 12 Monate im Land der Gasteinrichtung gelebt oder gearbeitet haben (bei Global Postdoctoral Fellowships gilt als Referenz die Gasteinrichtung der „outgoing phase“).

Horizon Europe - Staff Exchange (SE) - Austausch von Personal und Wissen

Sektorenübergreifendes, internationales und interdisziplinäres Austauschprogramm für Doktoranden/innen, Postdoktoranden/innen sowie administratives und technisches Personal

Durch SE werden internationale, intersektorale und interdisziplinäre Kooperationen durch den gegenseitigen Austausch von Personal und Wissen gefördert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen aus dem akademischen und dem nicht-akademischen Bereich sowie zwischen Europa und Drittländern zu stärken.

Die Kooperationen werden auf der Basis eines gemeinsamen Forschungs- oder Innovationsprojekts von einem Konsortium beantragt, das aus min. drei Partnern aus drei verschiedenen Ländern besteht. Mindestens zwei dieser Länder müssen EU-Mitglied- oder assoziierte Staaten sein. Stammen die teilnehmenden Einrichtungen aus dem gleichen Sektor, muss wenigstens ein Teilnehmer in einem Drittstaat ansässig sein.

Gefördert wird der Austausch sowohl von Early Stage Researchers (ESR) als auch von Experienced Researchers (ER)Administratives, Management- und technisches Personal kann ebenfalls ausgetauscht werden.

Die betreffenden Personen müssen min. einen Monat vor der ersten Entsendung an der entsendenden Einrichtung aktiv im Forschungsbereich tätig gewesen sein. Die Entsendungen zu den Partnern können zwischen 1 und 12 Monaten dauern; die Entsendungsperiode kann in mehrere kürzere Einheiten aufgeteilt werden. Während der Entsendung bleibt das Personal an der entsendenden Einrichung angestellt. Nach Ablauf der Entsendungsperiode ist vorgesehen, dass das Personal zur ursprünglichen Einrichtung zurückkehrt, um das gewonnene Wissen in der Entsendeeinrichtung anzuwenden und weiterzuentwickeln.

Entsendungen eines alleinigen Sektors (Wissenschaft oder Industrie) sind erlaubt, falls diese interdisziplinäre Forschung betreiben. Die allgemeine Marie Skłodowska-Curie Mobilitätsregel findet beim Personalaustausch in RISE keine Anwendung.

Finanziert wird eine Pauschale zur Aufwandsentschädigung des entsendeten Personals sowie indirekte Kosten der Institution(en).

 

Kurzinfo

 

Antragsberechtigt:

Internationaler Austausch: mind. eine Institution außerhalb Europas & zwei Institutionen aus verschiedenen EU-Mitglied- oder assoziierten Staaten.

Intersektoraler Austausch: mind. zwei Partner aus verschiedenen Sektoren mit Sitz in unterschiedlichen EU-Mitglied- oder assoziierten Staaten.

Im selben Sektor innerhalb EU-Mitglied- oder Horizon Europe-assoziierten Staaten sind Entsendungen nur auf interdisziplinärer Ebene möglich.

 

Aktivitäten: entweder sektorenübergreifendes, internationales oder interdisziplinäres Austauschprogramm für Doktoranden/innen, Postdoktoranden/innen sowie administratives und technisches Personal

 

Laufzeit der Förderung: maximal 360 Personenmonate für maximal 4 Jahre, Dauer des Austauschs pro Person: 1-12 Monate

 

Forschungsthema: offen für alle Forschungsgebiete

 

Was wird gefördert:

  • Ausgetauschtes Personal: Pauschale zur Aufwandsentschädigung
  • Antragstellende Institutionen: Zuschuss zu Forschungskosten, Trainings-/Vernetzungsaktivitäten, Konferenzen, Koordinierungs- und Managementkosten, Pauschale für indirekte Kosten
Förderprogramme für die Ausbildung vom wissenschaftlichen Nachwuchs

Horizon Europe - Doctoral Networks (DN) - Doktorandenprogramme

Das Ziel von DN ist die Ausbildung einer neuen Generation von „kreativen und unternehmerischen“ NachwuchswissenschaftlerInnen.

Im Rahmen von DN werden internationale Doktoranden-Netzwerke gefördert, die ein gemeinsames strukturiertes Programm im Rahmen eines exzellenten Forschungsthemas durchführen. Die Zusammenarbeit zwischen dem akademischen und dem nicht-akademischen Sektor sowie die Kombination aus forschungsbezogener Ausbildung im Bereich „transferable skills“ (z.b. Kommunikation, Management etc.) sollen zentrale Elemente dieser Programme sein. Die Auswahl des Forschungsthemas ist frei ("bottom up approach"). Die Projektdauer beträgt für die Netzwerkarbeit max. 4 Jahre, davon max. 36 Monate für den Doktroranden.

Das Netzwerk muss min. aus drei (i.d.R. deutlich mehr) Teilnehmern aus min. drei verschiedenen EU Mitgliedstaaten oder assoziierten Staaten bestehen. Darüber hinaus können auch Einrichtungen aus sog. Drittstaaten eingebunden werden. Es wird erwartet, dass die Projektvorschläge intersektorale und interdisziplinäre Ausbildung sowie hochkaratige Betreuungsarrangements aufweisen. Jeder Partner (beneficiary) ist verpflichtet, mindestens einen Doktoranden bzw. eine Doktorandin einzustellen. Partnerorganisationen (z.B. aus der Industrie) vervollständigen das Konsortium und das Weiterbildungsprogramm der Doktoranden, aber sie stellen keine Doktoranden ein. Jede Partnerorganisation muss dem Projektantrag einen "Letter of Commitment" beifügen. (Durchschnittliche Konsortiumzusammensetzung (Beneficieries) in erfolgreichen ETN-Anträgen: Schnitt 2014: 9.2; Schnitt 2015: 9.4; Schnitt 2016: 9.5) => dabei handelt es sich lediglich um Durchschnittssätze, es wurden auch kleinere Konsortien gefördert.

Je nach Schwerpunkt gibt es zwei Submaßnahmen:

 

ID – Industrial Doctorates

Sie bilden Doktoranden aus, die ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und außerhalb der Wissenschaft, insbesondere in Industrie und Wirtschaft, tätig sein möchten. Einzelne Teilnehmer müssen in ein Promotionsprogramm eingeschrieben sein und gemeinsam von den akademischen und nicht-akademischen Partnern betreut werden.

JD – Joint Doctorates

Sie bieten eine hochintegrierte Art der internationalen, intersektoralen und interdisziplinären Zusammenarbeit in der Doktorandenausbildung, die zu einem gemeinsamen Doktortitel oder mehreren Doktorgraden der beteiligten Institutionen führt. Doktorandinnen und Doktoranden müssen in einem gemeinsamen Programm eingeschrieben und gemeinsam betreut werden.

Förderprogramme für die Antragstellung eines EU-Projektes

FH-Europa

Ziel der Förderung

Mit der Maßnahme „FH-Europa“ zielt das BMBF darauf ab, die Beteiligung der FH und HAW an EU-Programmen wie „Horizont Europa“ oder an weiteren EU-Programmen wie „Green Deal“ oder „EUREKA“ zu erhöhen. Zweck ist es, FH und HAW in die Lage zu versetzen, ihre Netzwerke auf europäischer Ebene auszubauen und zu stärken sowie sich nachhaltig und längerfristig mit ihren Forschungsschwerpunkten in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu etablieren.

Antragsberechtigung 

Gefördert werden Maßnahmen, die zur Erstellung von Forschungsanträgen bei „Horizont Europa“ sowie weiteren EU-Forschungsprogrammen nötig sind: unter anderem Reisen zu Kooperationspartnern oder zu Beratungsgesprächen (zum Beispiel zu Vertreter/innen der Nationalen Kontaktstellen), Personal zur Erstellung von Anträgen oder Lehrvertretungen für die projektleitenden FH- und HAW-Professoren. Zudem sind auch unabhängig von der konkreten Antragsunterstützung solche Maßnahmen förderfähig, die mit der Vernetzung bestehender Forschungsschwerpunkte oder der Vernetzung der FH und HAW im europäischen Forschungsraum in direktem Zusammenhang stehen und noch nicht auf einen konkreten Call ausgerichtet sind. 

Art und Umfang der Förderung

Die maximale Projektlaufzeit beträgt 12 Monate, die Zuwendung sollte 75.000 Euro nicht überschreiten. Pro FH oder HAW sind maximal zwei zeitgleich laufende Projekte zulässig.

 

Fortlaufende Maßnahme - Antragseinreichung jederzeit möglich bis 30.06.2027.

Weitere Informationen

Förderrichtlinie: FH-Europa 2020

Ohm-FitforEU

Im Rahmen der Fördermaßnahme EU-Strategie FH des BMBF wird die TH Nürnberg bis zum 31. Dezember 2022 im Projekt OHM-FitforEU gefördert, um eine EU-Strategie für die THN zu entwickeln, die u.a. vorsieht mehr europäische Forschungsprojekte durchzuführen.

Förderprogramme für Anschubfinanzierungen

Antragstellung für die Anschubfinanzierung Horizont Europa

Ziel dieses Förderprogrammes ist die verstärkte Vernetzung und Zusammenarbeit im Europäischen Forschungsraum (EFR) . Dabei sollen angehende Koordinatoren unterstützt werden, gemeinsam mit Forschungspartnern Projektanträge für Verbundvorhaben für die thematischen Cluster im Pfeiler II von Horizont Europa zu erarbeiten.

Das Förderprogramm richtet sich an außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen sowie andere Isntitutionen, die Forschungsbeiträge liefern, Kommunen und kommunale Unternehmen sowie KMU.

Gefördert wird die Sondierung, Konsortialbildung und Entwicklung von Projektanträgen für Verbundprojekte (keine CSAs), über einen Zeitraum von maximal 12 Monaten. Die Förderung endet in der Regel spätestens im Monat der Einreichung des Antrags auf europäischer Ebene. Das Fördervolumen beträgt bis zu 50.000 EUR und zuwendungsfähige Ausgaben bzw. Kosten umfassen Mittel u. a. für Netzwerktreffen und Workshops, für Personal zu Koordinierung sowie Reise- und Aufenthaltsausgaben/-Kosten für Antragstellende und Partnerinstitutionen, Aufträge an Dritte.

 

Zeitliche Planung für die Antragstellung

Einstufiges Verfahren: Auswahl und Bewilligung nach den Stichtagen 31. Mai / 30. September / 31. Januar

  • Bewertungsverfahren: ca. 1 ½ Monate
  • Bei positiver Evaluation: mind. weitere 1 ½ Monate für die Bewilligung/bis Zustellung des Bescheides einplanen (Vorhabenbeginn erst mit Zustellung des Bescheides; keine rückwirkende Förderung möglich)
  • mind. 3-4 Monate bis Projektstart (sowie hinreichend Zeit für Vorhaben) einplanen.

Antragstellung über https://foerderportal.bund.de/easyonline

 

Auswahlkriterien:
  • Erfüllung der Fördervoraussetzungen, Übereinstimmung mit Förderzielen
  • Relevanz des Vorhabens und Passgenauigkeit mit Horizont-Europa-Themen
  • Bewertung des geplanten Konsortiums
  • Kompetenzen des Antragstellers für die Konsortialbildung, die Antragstellung und die spätere Koordination
  • Angemessenheit und Notwendigkeit der beantragten Fördermittel

Fördervoraussetzung: Absehbare Förderoption im 2. Pfeiler von HEU

Auswahlkriterium: Passfähigkeit mit einem Horizont-Europa-Thema

 

Der 2. Pfeiler von HEU

Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas

Für deren Cluster, Work programmes und zugeordneter EU-Partnerschaften siehe Reiter "Work Programmes"

BayIntAn - Anbahnung von internationalen Forschungsvorhaben

BayIntAn fördert den Aufbau und Vertiefung von internationalen wissenschaftlichen Kooperationen. Dabei werden Anbahnungshilfen für Forschungskooperationen in Form von Reise- und Aufenthaltskosten gefördert.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftler/-innen(Professoren/-innen, Post-Doktoranden/-innen) staatlicher sowie staatlich geförderter nichtstaatlicher Hochschulen.

Die max. zu beantragende Fördersumme beträgt 10.000 € pro Antrag. Da es sich bei der Förderung um eine Ergänzungsfinanzierung handelt, muss von Seiten der beteiligten Einrichtungen sichergestellt werden, dass die weiteren für die Durchführung des Projekts erforderlichen Mittel (z. B. Personalkosten,Zugang zu Geräten und Infrastruktur etc.) den Projektbeteiligten zur Verfügung gestellt werden. Die beantragten Kooperationsmaßnahmen müssen mindestens mit einem internationalen Partner durchgeführt werden.

 

Weitere Infos gibt es hier

Ziel der Förderung

Das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) schreibt die Anschubfinanzierung Förderjahr 2021 für neue Projekte in Forschung und/oder Lehre sowie für digitale Kooperationen und/oder digitale Lehrangebote bzw. Veranstaltungen zwischen bayerischen und lateinamerikanischen WissenschaftlerInnen aus. 

Die Förderung, die auch für Projektkosten der lateinamerikanischen Partner verwendet werden kann, wird für neue und innovative Projekte vergeben, z.B. für:

·         Gemeinsame Forschungsvorhaben

·         Konzeption gemeinsamer Studiengänge

·         Gemeinsame Projekte zur Verbesserung der Lehre

·         Digitale Projekte in Forschung und Lehre

 

Die Ausschreibung ist themenoffen und richtet sich an Projekte aus allen Fachrichtungen einschließlich interdisziplinärer Projekte. Besonders begrüßt werden Projekte, die den wissenschaftlichen Nachwuchs einbeziehen.

 

Antragsberechtigung 

Antragsberechtigt sind LehrstuhlinhaberInnen, ProfessorInnen, PostdoktorandInnen und BerufswissenschaftlerInnen staatlicher bayerischer Institutionen und Hochschulen sowie den staatlich geförderten Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft in Bayern.

Förderberechtigt sind die ProjektleiterInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen (Promotionsstudierende und PostdoktorandInnen) sowie ForscherInnen bayerischer Hochschulen und lateinamerikanischer Hochschulen sowie lateinamerikanischer universitärer Forschungsinstitutionen, die eine Kooperationspartnerschaft (z.B. durch ein Memorandum of Understanding) unterhalten oder dies durch einen Letter of Intent beabsichtigen.

Die bayerische Institution ist verwaltender Fördermittelempfänger und kann die Mittel antragsgemäß sowohl an bayerische als auch an die lateinamerikanischen PartnerwissenschaftlerInnen weitergeben.

 

Art und Umfang der Förderung

Die maximale Fördersumme beträgt 6.000 € pro Antrag und pro Jahr.

Folgende projektbezogene Aufwendungen können bezuschusst bzw. von BAYLAT gefördert werden:

  • Flugtickets (Hin- und Rückflug) in der Economy-Class bis zum und vom Ort des Projektpartners. Bei entsprechender Begründung, können die Reisekosten des/der lateinamerikanischen Kooperationspartner/in übernommen werden.
  • Transportkosten für Mietwagen und Taxi können mit gesonderter Begründung bezuschusst werden.
  • Der Aufenthalt von ProjektwissenschaftlerInnen, maximal mit den feststehenden Auslandstage und -übernachtungsgeldern pro Person entsprechend der geltenden Bayerischen Auslandsreisekostenverordnung (BayARV) und den entsprechenden gültigen Reisekostensätzen Ausland.
  • Versicherungen - für lateinamerikanische WissenschaftlerInnen können Beiträge zu einer zusätzlichen Krankenversicherung und ggf. anderen Versicherungen bis zu maximal 100,00 € pro Monat übernommen werden - bayerische WissenschaftlerInnen müssen die Beiträge zu einer zusätzlichen Krankenversicherung und ggf. anderen Versicherungen aus den Reisekostensätzen selbst entrichten.
  • für das Projekt vorgesehene und unerlässliche Bewirtungskosten können bis max. 600,00 € übernommen werden
  • Labormaterialien können bis max. 600,00 € übernommen werden. (Dazu ist ein Nachweis erforderlich)

Ziel der Förderung

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

 

Antragsberechtigung 

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

 

Art und Umfang der Förderung

In der Regel beträgt der Förderumfang pro Projektantrag bis zu 5.000,--€.

 

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

·         Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,

·         Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,

·         Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,

·         Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

 

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Ziel der Förderung

BayCHINA fördert den Austausch zwischen Dozenten aus Bayern und China sowie die Zusammenarbeit in Forschung & Lehre. Bei Bedarf vermittelt das BayCHINA Kontakte zu chinesischen Institutionen und Wissenschaftlern.

Das BayCHINA fördert Forschungsprojekte über einen projektbezogenen Wissenschaftleraustausch, der dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen bayerischen und chinesischen Institutionen dient. Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Das Förderprogramm richtet sich an alle Disziplinen und ist grundsätzlich themenoffen. An den Projekten sollen Nachwuchswissenschaftler beteiligt werden.

 

Antragsberechtigung 

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer und Wissenschaftler bayerischer und chinesischer staatlicher Hochschulen und universitätsnaher Forschungseinrichtungen. Der Antrag ist von der bayerischen Seite einzureichen.

 

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien: • Wissenschaftliche Exzellenz, Nutzen und Realisierbarkeit des Projektes • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern

 

Art und Umfang der Förderung

·         Gefördert werden Hochschullehrer und Wissenschaftler bayerischer und chinesischer staatlicher Hochschulen und universitätsnaher Forschungseinrichtungen

·         Ausschließlich Reisekostenunterstützung mittels Pauschalen im Sinne einer Teilfinanzierung

·         Die Förderhöhe wird auf die jeweiligen Anträge hin bemessen. Im Regelfall

o   Flugkosten von maximal € 1.000/Person

o   Übernachtungspauschale max. € 80 in Bayern/ CNY 450 in China

o   Bei Aufenthalten über 10 Tage muss mit einer angemessenen Reduzierung der Übernachtungspauschale – im Hinblick auf die Gesamtkosten des Aufenthalts – gerechnet werden.

DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft - Aufbau internationaler Kooperationen

Antragstellende, die eine wissenschaftliche Kooperation mit ausländischen Partnerinnen oder Partnern aufbauen möchten, können Mittel für Auslandsreisen, Gastaufenthalte oder projektvorbereitende Workshops beantragen. 

 

Ziel der Förderung

Das Förderinstrument dient der Anbahnung internationaler Kooperationen. Dazu stehen die Bausteine projektvorbereitender Workshop, Auslandsreisen und Gastaufenthalte zur Verfügung. 

 

Antragsberechtigung 

Promovierte Wissenschaftler: innen, die im deutschen Wissenschaftssystem tätig sind. Für Angehörige einer außeruniversitären Forschungseinrichtung gelten gesonderte Regelungen. 

 

Art und Umfang der Förderung

Bausteine können kombiniert werden, wenn diese in einem zeitlichen Zusammenhang stehen und dadurch die Vorbereitung einer Kooperationsmaßnahme besonders effektiv erfolgen kann. Die Laufzeit der Förderung beträgt maximal 12 Monate ab Zeitpunkt der Bewilligung. Innerhalb dieses Zeitraums müssen die einzelnen Maßnahmen durchgeführt werden. 

Beantragt werden können:

  • Auslandsreisen oder Gastaufenthalte in Deutschland (jeweils max. drei Monate)
  • projektvorbereitende Workshops

Diese Kosten können gegebenenfalls durch eine ausländische Partnerorganisation kofinanziert werden, wenn entsprechende Abkommen vorliegen. 

Formulare und Merkblätter finden Sie hier

 

 

Förderprogramme für KMUs

ZIM-International

Mit der Förderung sollen die in den ZIM-Netzwerken organisierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Innovationsnetzwerken anderer Länder gemeinsam technologische Innovationsvorhaben mit hohen Marktchancen durchführen. Dabei wird die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern sowohl im Netzwerk als auch in konkreten FuE-Projekten gefördert.

  • Bei der Zusammenarbeit mit internationalen Kooperationspartnern können die beteiligten Antragstellenden (deutschen) Unternehmen einen um bis zu 10 % erhöhten Fördersatz erhalten.
  • Es ist auch möglich, einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag an einen Forschungspartner im Ausland zu vergeben.
  • Alle ausländischen Kooperationspartner werden als "nicht antragsberechtigte Kooperationspartner" im ZIM-Antrag geführt und müssen ihre Finanzierung eigenständig (bestätigt per LOI) sicher stellen.
  • Einen Antrag kann man stellen, wenn internationale Ausschreibungen geöffnet sind.

Rahmenbedingungen:

Die ZIM-Förderung des Netzwerkmanagements begünstigt nur die deutschen Partner.

Die inhaltlichen ZIM-Kriterien für die Förderung von nationalen Kooperationsnetzwerken müssen erfüllt werden.

Das internationale ZIM-Kooperationsnetzwerk muss im Antrag (in Ergänzung zu den Anforderungen an nationale Netzwerke) nachweisen, dass in einem Umfang mit ausländischen Partnern kooperiert wird, der

  • fachlich-inhaltlich für die Netzwerkkonzeption einen Mehrwert darstellt,
  • einen deutlich höheren Managementaufwand erfordert als nationale ZIM-Kooperationsnetzwerke,
  • in einem ausgewogenen Verhältnis stattfindet,
  • einen erheblichen Nutzen für die deutschen Netzwerkpartner bringt,
  • konkrete internationale FuE-Kooperationen erwarten lässt.

Netzwerkstruktur:

  • Ausländische mittelständische Unternehmen werden als zählbare Netzwerkpartner anerkannt.
  • Ein internationales ZIM-Kooperationsnetzwerk muss aus mindestens vier deutschen Unternehmen im Sinne der ZIM-Richtlinie Nummer 3.1.1 und mindestens zwei ausländischen mittelständischen Unternehmen bestehen, wobei die Anzahl der ausländischen Unternehmen nicht höher als 50 % sein soll.
  • Diese 6 Unternehmen müssen voneinander unabhängig sein.
    Hinweise zur Förderung internationaler ZIM-Kooperationsnetzwerke, Stand 22.12.2017
  • Darüber hinaus muss eine ausländische Einrichtung als Management für die ausländischen Partner beteiligt sein. Dieses soll mit der deutschen Managementeinrichtung vertrauensvoll zusammenarbeiten und die internationale Kooperation durch Bereitstellung und Austausch von Informationen unterstützen. (im Folgenden bezeichnet als ausländischer Koordinator).
  • Der ausländische Koordinator finanziert und gestaltet seine Leistungen und Beiträge aus eigenen Mitteln. (z. B. nationale Förderung)
  • Das ausländische Netzwerk kann schon existieren (kein Förderausschluss).

Förderzeitraum:

  • Die maximale Laufzeit der Phase 1 bei internationalen Kooperationsnetzwerken beträgt 1,5 Jahre.
  • Die Phase 2 bei internationalen Kooperationsnetzwerken dauert in der Regel drei Jahre.

Fördermittel:

  • Die maximalen Förderquoten werden um 5 % auf 95 % in der ersten Förderphase (1,5 Jahre) und um jeweils 10 % auf 80 %, 60 % bzw. 40 % in den darauffolgenden Förderjahren erhöht.
  • Die maximal mögliche Zuwendung beträgt 450.000 Euro, wobei diese für die Phase 1 auf maximal 190.000 Euro begrenzt ist.

 

Zusätzliche Informationen und Antragsunterlagen für die Phase 1:
  • Darstellung von Zielen und Mehrwert der internationalen Zusammenarbeit in Anlage 4 des Antrages.
  • Beschreibung der internationalen Aktivitäten in den einzelnen Arbeitspaketen in Anlage 4 sowie Kennzeichnung der Arbeitspakete mit erheblichem internationalen Anteil in der Anlage 5 und Ausweisung des Mehraufwands für internationale Aktivitäten in der Anlage 5.
  • Anlagen 8c (Interessenbekundung der internationalen Partner als Nachweis für deren Mitarbeit) für mind. 2 ausländische mittelständische Unternehmen und der Einrichtung, die als ausländischer Koordinator fungieren wird.
  • Kurze Zusammenfassung des Netzwerkvorhabens (Zusammenfassung von Vorhabenbeschreibung und Arbeitsplan), die die Aktivitäten des ausländischen Koordinators beinhaltet.
  • Die internationalen Netzwerkpartner bestätigen durch ihre Unterschrift auf Anlage 8c die Zusammenfassung.
  • Diese Zusammenfassung kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.
Zusätzliche Informationen und Antragsunterlagen für die Phase 2:
  • Darstellung von Aufgabenteilung sowie Zielen, Mehrwert und Nutzen der internationalen Zusammenarbeit in Anlage 4 des Antrages.
  • Beschreibung von Ansätzen für internationale FuE-Kooperationen in Anlage 4 gemäß Technologischer Roadmap (Anlage 7.2).
  • Konzeption für eine gemeinsame – also internationale – Öffentlichkeitsarbeit.
  • Beschreibung der internationalen Aktivitäten in den einzelnen Arbeitspaketen in Anlage 4 sowie Kennzeichnung der Arbeitspakete mit erheblichem internationalen Inhalt in der Anlage 5 und Ausweisung des Mehraufwands für internationale Aktivitäten in der Anlage 5.
  • Vereinbarung zwischen der deutschen Netzwerkmanagementeinrichtung und dem ausländischen Koordinator über die Zusammenarbeit im Netzwerk, in der Vereinbarung werden alle am Netzwerk beteiligten Partner (reguläre und internationale, ggf. assoziierte) aufgelistet
  • die unterschriebene Vereinbarung muss mit dem Antrag zur Phase 2 als Entwurf und in unterschriebener Form spätestens zum Termin der 1. Zahlungsanforderung vorgelegt werden
  • Anlagen 8c (Interessenbekundung der internationalen Partner als Nachweis für deren Mitarbeit) für mind. 2 ausländische mittelständische Unternehmen und der Einrichtung, die als ausländischer Koordinator fungieren wird.
  • Kurze Zusammenfassung des Netzwerkvorhabens (Zusammenfassung von Vorhabenbeschreibung und Arbeitsplan), die die Aktivitäten des ausländischen Koordinators beinhaltet und alle am Netzwerk beteiligten Partner nennt.
  • Die internationalen Netzwerkpartner bestätigen durch ihre Unterschrift auf Anlage 8c die Zusammenfassung.
  • Diese Zusammenfassung kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.

 

Das Modellprojekt soll begleitend evaluiert werden. Bei Erfolg könnte die internationale Netzwerkförderung in die allgemeine ZIM-Förderung aufgenommen werden.

Weitere Infos finden Sie hier

Eurostars

Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm von EUREKA und der Europäischen Kommission, das unter Horizont 2020 unter dem Namen Eurostars 2 fortgeführt wurde. Ziel von Eurostars ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren. Dabei funktioniert Eurostars nach dem gleichen Prinzip wie die übergeordnete Initiative EUREKA: Eurostars-Projekte sind technologieoffen und dienen zivilen Zwecken. Sie zielen auf die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ können die Projektinhalte von den teilnehmenden Partnern frei bestimmt werden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Eurostars richtet sich insbesondere an forschungstreibende KMU. Das sind KMU gemäß Definition der EU, die mindestens 10% ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren, bzw. 10% ihres Personals in Forschung & Entwicklung einsetzen. Oder wenn in KMU mit bis 100 Mitarbeitern mindestens 5 bzw. in KMU mit mehr als 100 Mitarbeitern mindestens 10 Vollzeitäquivalente in Forschung & Entwicklung tätig sind.

Als weitere Projektpartner können sich auch KMU, die nicht forschungstreibend sind, Forschungsinstitute und Großunternehmen beteiligen. In Deutschland erhalten Großunternehmen allerdings keine Förderung. Folgende Kriterien muss ein Eurostars-Projekt erfüllen:

  • Konsortialführer ist ein forschungstreibendes KMU aus einem Eurostars-Land
  • Forschungstreibende KMU tragen mindestens 50% der gesamten Projektkosten (ohne Unteraufträge)
  • Teilnahme von Partnern aus mindestens 2 Eurostars-Ländern
  • Maximale Projektlaufzeit: 3 Jahre
  • Markteinführung bis 2 Jahre nach Projektabschluss
  • Ausgewogene Partnerschaft, auf kein teilnehmendes Land fallen mehr als 75% der Projektkosten
  • Alle Projektpartner sind juristische Personen
  • Das Projekt darf nicht bereits anderweitig gefördert werden

Das Verwertungsinteresse der verschiedenen Partner muss klar erkennbar sein. Auch Hochschulen sowie Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sind zur wirtschaftlichen Verwertung ihrer Forschungsergebnisse inkl. Patentierung schutzwürdiger Ergebnisse verpflichtet.

Förderung:

Deutsche Partner eines Projektes erhalten zusammen eine Förderung von maximal 500.000 €.

Der nächste Stichtag: 15. September 2022 (14 Uhr)

Informationen zum Stichtag im Frühjahr 2023 folgen sobald wie möglich

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Finanzierung und Investitionen durch den EIC-Fonds für einzelne Start-ups und kleine Unternehmen, um bahnbrechende Innovationen zu entwickeln und zu erweitern.

Der EIC Accelerator richtet sich an Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

  • mit einem innovativen Produkt, einer Dienstleistung oder einem Geschäftsmodell,
  • mit dem Potential, neue Märkte zu schaffen oder bestehende Märkte zu stören,
  • mit der Ambition, europaweit und global zu skalieren.
Antragsberechtigt sind:
  • einzelne KMU aus einem EU-Mitgliedstaat oder aus einem zu Horizont Europa assoziierten Land
  • „Small Mid-Caps“ (bis zu 499 Mitarbeitende) aus einem EU-Mitgliedstaat oder einem assoziierten Land (nur für die Investmentkomponente und für TRL-9-Aktivitäten),
  • eine oder mehrere natürliche Personen (einschließlich einzelner Unternehmer) oder juristische Personen, die ein Unternehmen in der EU oder einem assoziierten Land gründen, bzw. in ein KMU oder „Small Mid-Cap“ investieren und in dessen Namen einen Antrag stellen möchten.

Neben diesen Zulassungskriterien, gibt es noch Faktoren, die zutreffen müssen, damit die Antragsstellung im EIC Accelerator erfolgversprechend ist. Dazu zählen eine hochrisikoreiche Innovation mit Disruptionspotential und ein motiviertes Team mit komplementären Kompetenzen. Mehr zu den Begutachtungskriterien hier.

Für die Förderung durch den EIC Accelerator muss mindestens TRL 5 abgeschlossen sein (siehe Technology Readiness Level).

Teilnahmebedingungen:

siehe Informationen der NKS.

 

Es wird unterschieden zwischen EIC Accelerator Open und EIC Accelerator Challenges.

Der EIC Accelerator Open

  • ausgerichtet ausschließlich auf KMU und Start-ups
  • themenoffen (botom-up)
  • Unterstützung von KMU mit Wachstumspotenzial, konkrete und hochriskante Innovationen zur Marktreife zu entwickeln.
  • Förderquote: 70%
  • Option der Beantragung von Beteiligungskapital in Kombination mit Fördergeldern (Zuschüssen)
  • Förderung zwischen 0,5-2,5 Millionen Euro & Beteiligungskapital von bis zu 15 Millionen Euro

Der EIC Accelerator Challenges fördert exakt wie beim EIC Accelerator Open KMU (v. a. Start-ups, Spin-outs und Scaling-ups) mit innovativen Ideen, jedoch mit Fokus auf folgende Themen:

  • Technologies for Open Strategic Autonomy: hochinnovative und hochriskante Ideen, die zu neuen Geschäftsmodellen und Smart Products führen. Die Firma soll das Potenzial haben, Weltmarktführer in der Entwicklung strategischer Technologien in den folgenden Bereichen zu werden
  • Technologies for "Fit for 55": Innovationen und Technologien, die einen bedeutenden Beitrag für das Ziel der Klimaneutralität im Jahre 2050 sowie für die Ambitionen des European Green Deals leisten. Die Projekte sollen zudem einen Einfluss auf die Reduzierung der CO2-Emissionen in Europa sowie auf den Übergang in eine nachhaltigere und grünere Wirtschaft haben .Insbesondere werden grüne Technologielösungen in folgenden Bereichen erwartet: Erneuerbare Energien inkl. Wasserstoff, Sanierung und die Steigerung von Energieeffizienz von Gebäuden, kohlenstoffarme Industrien, Dekarbonisierung schwer abbaubarer Industrien, nachhaltige Mobilitätslösungen sowie Batterien und andere Energiespeichersysteme.

 

Dreistufiges Antragsverfahren

1. Stufe: Kurzer Antrag (Short Application)

  • Fragebogen über eine auf künstlicher Intelligenz basierende IT-Plattform (bis zu 10 Seiten)
  • Video (3 Minuten)
  • „Pitch Deck“ (10 Seiten)

Rückmeldung nach ca. 4 Wochen

2. Stufe: Voll-Antrag (Full Application)

  • Bis zu 75-seitiger Antrag auf Englisch exklusive Anhang (vorgegebene Vorlage). Die Erstellung des Antrags läuft über eine auf künstlicher Intelligenz basierende IT-Plattform.
  • Konzeption der Antragsvorlage als Business Plan.
  • Hauptkriterien: Excellence, Impact, Implementation (jeweils 1/3).
  • Einreichung zu bestimmten Stichtagen (s. u.)

Rückmeldung nach ca. 3-4 Wochen

3. Stufe: Interview (Pitch)

  • Persönliches Interview in Brüssel vor Experten-Panel: Nur für die Anträge, die über dem Schwellenwert platziert sind.
  • Beinhaltet: 10 Minuten Pitch-Präsentation der Antragsteller und eine 20-30 minütige Q&A-Session im Anschluss.
Aktuelle Fristen:
  • Kurzanträge (Short Application) können laufend eingereicht werden.
  • Nächster Stichtag für Voll-Anträge (Full Application): 5. Oktober 2022
  • Interview-Wochen für Stichtag 5.10.22: 21. November bis 2. Dezember 2022

 

Weiterführende Links:

sonstige Förderinstrumente

DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft - Antragstellung mit europäischen Kooperationspartner/-innen (im Weave Lead Agency-Verfahren)

Ziel der Förderung

Durchführung eines thematisch und zeitlich begrenzten Forschungsvorhabens als Sachbeihilfe in der Einzelförderung mit Partnerinnen und Partnern aus dem europäischen Ausland.

Antragsberechtigung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachdisziplinen an deutschen Forschungseinrichtungen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung (i. d. R. Promotion) und deren Partnerinnen und Partner aus dem europäischen Ausland, die ihrerseits bei der jeweiligen Förderorganisation im Ausland antragsberechtigt sein müssen.

Nicht antragsberechtigt bei der DFG: Angehörige(r) einer Einrichtung, die nur erwerbswirtschaftlichen Zwecken dient; Angehörige(r) einer Einrichtung, dem/der es nicht gestattet ist, Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form zu veröffentlichen.

Anforderungen an das Projekt

Weave zielt auf integrierte Kooperationsprojekte ab, in welche die Kooperationspartnerinnen bzw. -partner aus den beteiligten Ländern substanzielle wissenschaftliche Beiträge einbringen.

Die Projekte stehen im Wettbewerb mit den rein nationalen Anträgen. Hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität des Forschungsvorhabens auf internationalem Niveau ist daher erforderlich.

Anträge für bi- oder trilaterale Forschungsprojekte mit Forschungsanteilen in Deutschland und Partnerländern (mit deren Förderorganisationen die DFG im Rahmen von Weave kooperiert) werden bei der federführenden Förderorganisation (Lead Agency) in einem der Partnerländer eingereicht.

Im Falle einer Bewilligung werden die Projektteile durch die jeweils zuständige Förderorganisation finanziert.

Art und Umfang der Förderung

Art und Umfang der Förderung des deutschen Projektteils richten sich nach den Regeln der Sachbeihilfe.

Dauer der Förderung

Projektspezifisch (max. 36 Monate)

Formulare und Merkblätter

EIT Raw Materials - Förderung von Forschung für Rohstoffe

Das Konsortium wird von dem EIT (European Institute of Innovation and Technology) finanziert und ist weltweit das größte Netzwerk im Rohstoffsektor. Über 120 Kern- und 180 Projektpartner aus Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen sind aus mehr als 20 EU-Länder im Konsortium vertreten, unter anderem die TH Nürnberg. Die Vision des Zusammenschlusses ist es, Rohstoffe zu einer großen Stärke Europas zu machen und somit die Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit von anderen Staaten zu sichern.

Einmal jährlich wurde bisher ein sogenannter KAVA Call veröffentlicht, auf welchen sich alle Projektpartner bewerben konnten. Mittlerweile werden diese sogar mehrmals im Jahr bekannt gegeben. Der nächste (KAVA 10) Call wird voraussichtlich im September 2022 veröffentlicht. Um Teilzunehmen müssen sich min. drei Projektpartner aus min. drei unterschiedlichen EU-Mitgliedsstaaten zusammenschließen. Im Ersten Schritt muss ein 3-4 seitiger Entwurf vorgelegt werden, welcher keine detaillierten Informationen über Arbeitspakete und die jeweiligen Budgets enthält. Dieser wird nach folgenden Kriterien beurteilt:

  • Ziele und Ergebnisse des Projekts
  • Beitrag des Projektes zu den Zielen des EIT, KIC und der UN für nachhaltige Entwicklung
  • Marktpotential
  • Qualität des Konsortiums

Sollte der Entwurf geeignet sein, wird anschließend der vollständige Vorschlag eingereicht.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

ERA-Net - European Research Area

Mit ERA-NET wird die Zusammenarbeit zwischen nationalen und regionalen Forschungsförderorganisationen bzw. Programmagenturen (zum Beispiel Ministerien, DFG, Projektträgern u.a.) gefördert und koordiniert. Die Fragmentierung des Europäischen Forschungsraums (EFR) soll überwunden werden, indem nationale Programme besser aufeinander abgestimmt, synchronisiert und möglichst in transnationalen Kooperationen gemeinsam umgesetzt werden. ERA-NET zählen zu den sogenannten Öffentlich-Öffentlichen Partnerschaften (englisch Public-Public-Partnerships, abgekürzt P2P).

Es bestehen viele ERA-Net Konsortien, die Ausschreibungen für Kooperationsprojekte durchurchführen. Informationen über aktuelle und auch abgeschlossene ERA-NET Projekte erhalten Sie hier.

Private Public Partnerships - PPP

Die EU Kommission hat mit der Industrie diverse Partnerschaften in Forschung und Innovation etabliert. Diese beruhen auf sog. Roadmaps, die von der EU Kommission und unabhängigen Expertinnen und Experten evaluiert werden. Es sind acht vertragliche Partnerschaften (contractual PPPs) etabliert. Die Förderung der Themen erfolgt über die Work Programmes, es gelten die Beteiligungsregeln von H2020:

Contractual PPPs:

Life programme

LIFE (L'Instrument Financier pour l'Environnement) ist das einzige EU-Förderprogramm, das ausschließlich Umweltschutzbelange unterstützt. Mit dem seit 1992 bestehenden Programm werden Maßnahmen in den Bereichen Biodiversität, Umwelt- und Klimaschutz gefördert.

Förderbereiche
  • "LIFE Natur und Biodiversität" dient dem Schutz von Arten und Lebensräumen gemeinschaftlicher Bedeutung. Das Programm unterstützt dabei vor allem die Errichtung und das Management des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000.
  • "LIFE-Umwelt" - schließt neben den Bereichen Wasser, Abfall und Luft auch Ressourceneffizienz sowie Verwaltungspraxis und Information im Umweltbereich ein. Dazu gehören die Erprobung von auf Umweltprobleme ausgerichtete Politik- oder Managementkonzepte und die Demonstration innovativer Technologien auch mit Blick auf die Verbindung zwischen Umwelt und Gesundheit.
  • "Klimaschutz" - soll zur Minderung oder zur Anpassung an den Klimawandel beitragen. Auch Projekte im Bereich "Klima-Governance und Information" sind förderfähig. Unter diesen drei Projektkategorien können Projekte in sehr unterschiedlichen Bereichen umgesetzt werden, wie zum Beispiel Energie, Landwirtschaft, Bewaldung, Transport, Tourismus et cetera.

Am LIFE-Programm können sich öffentliche und private Institutionen aus den EU-Mitgliedstaaten beteiligen (zum Beispiel Verwaltungsbehörden, profit- und nicht profit-orientierte Institutionen, Nicht-Regierungsorganisationen). Die Europäische Kommission nimmt jedes Jahr neue Projekte in die Förderung. Einmal jährlich können Projektanträge bei der Europäischen Kommission eingereicht werden. Die besten Projekte erhalten eine Förderung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Europäischer Struktur- und Investitionsfonds (ESIF)

Über die Hälfte der EU-Mittel wird über die fünf europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) vergeben. Sie werden gemeinsam von der Europäischen Kommission und den EU-Ländern verwaltet. 

Sie sind für Investitionen in die Schaffung von Arbeitsplätzen und einer nachhaltigen und gesunden europäischen Wirtschaft und Umwelt gedacht.

Die fünf Schwerpunktbereiche der ESI-Fonds sind:

  • Forschung und Innovation
  • Digitale Technologien
  • Unterstützung der kohlenstoffarmen Wirtschaft
  • Nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen
  • Kleine Unternehmen

Die europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) sind Folgende:

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – eingerichtet zur Förderung einer ausgewogenen Entwicklung in den verschiedenen Regionen der EU.

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt in Bayern in der Förderperiode 2014 bis 2020 zwei Programme:

Europäischer Sozialfonds (ESF) – unterstützt beschäftigungswirksame Projekte in ganz Europa und fördert das europäische Humankapital, d. h. Arbeitnehmer, junge Menschen und Arbeitsuchende.

Kohäsionsfonds – finanziert Projekte in den Bereichen Verkehr und Umwelt in Ländern, in denen das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf weniger als 90 % des EU-Durchschnitts beträgt. Im Förderzeitraum 2014–2020 sind diese Länder: Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) – ist schwerpunktmäßig auf die Lösung der besonderen Herausforderungen ausgerichtet, denen sich die ländlichen Gebiete der EU gegenübergestellt sehen.

Europäischer Meeres- und Fischereifonds (EMFF) – hilft Fischern bei der Einführung nachhaltiger Fischerei sowie Küstengemeinden bei der Diversifizierung ihrer Wirtschaft im Hinblick auf die Verbesserung der Lebensqualität an den Küsten Europas.

Ausschreibungsthemen finden sich in den zweijährigen Horizon Europe work programmes (Arbeitsprogrammen). Diese sind bekannt, bevor der jeweilige Call (Ausschreibung) eröffnet wird. Ein Antrag kann allerdings nur im Rahmen eines offenen Calls eingereicht werden. Die Vorbereitung eines Antrags in Horizon Europe sollte idealerweise bereits einige Monate vor Öffnung des Calls beginnen. Die Calls sind in der Regel mindestens drei Monate geöffnet.

Es existieren bereits vorläufige Listen möglicher Themen für die work programmes 2023-2024. Zu beachten ist, dass diese Entwürfe von der Europäischen Kommission weder angenommen noch verabschiedet wurden.

Neu sind bei HORIZON Europe die Forschungs- und Innovationsmissionen (insgesamt 5), die darauf abzielen, innerhalb eines definierten Zeitrahmens Lösungen für einige der größten weltweiten Herausforderungen zu entwickeln.

Neben den Ausschreibungen gibt es auch Partnerschaften in den verschiedenen Clustern. Diese sollen dazu beitragen, die erforderlichen zusätzlichen privaten und öffentlichen Mitteln zu mobilisieren und die Forschungs- und Innovationsprioritäten europaweit aufeinander abzustimmen.

Hier finden Sie die aktuellen work programmes in den verschiedenen Clustern:

Work Programme: Cluster 1 - Health

Das Work Programme Cluster 1 "Health" orientiert sich an folgenden Programmschwerpunkten (Destinations):

  1. Staying healthy in a rapidly changing society
  2. Living and working in a health-promoting environment
  3. Tackling diseases and reducing disease burden
  4. Ensuring access to innovative, sustainable and high-quality health care
  5. Unlocking the full potential of new tools, technologies and digital solutions for a healthy society
  6. Maintaining an innovative, sustainable and globally competitive health industry
Mission:
  • Conquering Cancer: Mission Possible - bis 2030 mehr als 3 Millionen Leben retten bzw.  verlängern und die Lebensqualität von Erkrankten verbessern

European Partnership for EU-Africa Global Health (EDCTP3)

Erhöhung der Gesundheitssicherheit in Subsahara-Afrika und Europa durch Beschleunigung der klinischen Entwicklung wirksamer, sicherer, zugänglicher, geeigneter und erschwinglicher Gesundheitstechnologien sowie Interventionen der Gesundheitssysteme für Infektionskrankheiten mit einer universellen Gesundheitsversorgungsperspektive in Partnerschaft mit Afrika und internationalen Geldgebern.

 

Innovative Health Initiative (IHI)

Eine kollaborative Plattform, die die Sektoren Pharmazeutika, Diagnostika, medizinische Geräte, Bildgebung und digitale Bereiche für vorwettbewerbliche Forschung und Innovation in Bereichen mit ungedecktem Bedarf im Bereich der öffentlichen Gesundheit zusammenbringt, um die Entwicklung und Einführung von Innovationen im Gesundheitswesen zu beschleunigen, die auf den Menschen ausgerichtet sind.

 

European Partnership for the Assessment of Risk from Chemicals (PARC)

Das Zusammenbringen europäischer Risikobewertungs- und Regulierungsbehörden, um eine gemeinsame Forschungsagenda umzusetzen und sicherzustellen, dass sie in der Lage sind, mit anhaltenden oder neu entstehenden Herausforderungen umzugehen. Es wird die Einführung neuer Methoden, Werkzeuge, Technologien und Informationen zur Identifizierung chemischer Gefahren und zur Risikobewertung fördern und die Entwicklung und Nutzung von Human-Biomonitoring-Kapazitäten in Europa unterstützen.

 

European Partnership - European Research Area for Health (ERA4Health)

Es gibt eine unnötige Verdoppelung von Verfahren, Sitzungen und in einigen Fällen eine Diversifizierung der Kriterien. Diese Partnerschaft wird eine wichtige Plattform für die flexible gemeinsame Programmierung von Forschungsprogrammen sein und die meisten dieser Finanzierungsorganisationen, einschließlich der meisten kleineren EU-Forschungsförderer, effektiv koordinieren.

 

European Partnership on Transforming Health and Care Systems (THCS)

Verbesserung von Gesundheits- und Versorgungsmodellen in einer alternden, datengetriebenen und digitalen Gesellschaft, Umstellung auf ganzheitliche Gesundheitsförderung und personenzentrierte Versorgungsansätze durch Gesundheitspolitik und Gesundheitssystemforschung.

Die Partnerschaft zielt darauf ab, zum Übergang zu nachhaltigeren, widerstandsfähigeren, innovativeren und qualitativ hochwertigeren Gesundheits- und Pflegesystemen beizutragen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht.

 

European Partnership for Personalised Medicine

Ziel der Partnerschaft ist es, die Forschung im Bereich der personalisierten Medizin zwischen der EU, den EU-Ländern und -Regionen zu koordinieren und zu fördern.

Angleichung nationaler Forschungsstrategien, Förderung von Exzellenz, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Akteure in der personalisierten Medizin und Verbesserung der Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Ländern.

Diese Partnerschaft ist für das Work Programme 2023/24 geplant.

 

European Partnership on Rare Diseases

Verbesserung der Integration, Wirksamkeit, Produktion und sozialen Wirkung der Forschung zu seltenen Krankheiten durch Entwicklung, Demonstration und Förderung der europäischen/ weltweiten Produktion, gemeinsamen Nutzung und Nutzung von Forschungs- und klinischen Daten, Materialien, Prozessen, Wissen und Know-How.

Die Partnerschaft wird nationale, lokale und europäische Forschungs- und Innovationsprogramme koordinieren und die Forschungsfinanzierung und die Umsetzung forschungsunterstützender Aktivitäten wie Schulungen, Datenzugangsinfrastrukturen, Datenstandards usw. kombinieren.

Diese Partnerschaft ist für das Work Programme 2023/24 geplant.

 

European Partnership for One Health - Antimicrobial Resistance (AMR)

Die Partnerschaft zielt darauf ab, die vielen Aspekte der antimikrobiellen Resistenz (AMR) zusammenzubringen, sowie Aktivitäten und Finanzierung zwischen den Ländern sowie mit der Kommission zu koordinieren und abzustimmen. Dadurch soll die Fragmentierung der AMR-Forschungslandschaft überwunden und die verschiedenen Forschungsbereiche (in Bezug auf die Gesundheit von Mensch und Tier, Lebensmittelsicherheit und Umwelt) integriert werden. Es wird zum EU-Aktionsplan One Health gegen antimikrobielle Resistenzen sowie zum WHO Global Action Plan on AMR beitragen.

Diese Partnerschaft ist für das Work Programme 2023/24 geplant.

 

European Partnership on Pandemic Preparedness

 Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, dass besser koordinierte EU-Maßnahmen zur Reaktion auf gesundheitliche Notfälle erforderlich sind. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die Bereitschaft der EU zu verbessern, neu auftretende infektiöse Gesundheitsbedrohungen vorherzusagen, zu verhindern und darauf zu reagieren, indem die Finanzierung von Forschung und Innovation auf EU-, nationaler (und regionaler) Ebene besser koordiniert wird, um gemeinsam vereinbarte Ziele und eine vereinbarte strategische Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA) zu erreichen ). Die Partnerschaft wird zum Aufbau eines kohärenten Europäischen Forschungsraums (EFR) beitragen, der es den Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission ermöglicht, Forschung und Innovation zur Vorbereitung auf Pandemien schnell und gemeinsam zu unterstützen.

Diese Partnerschaft ist für das Work Programme 2023/24 geplant.

Work Programme: Cluster 2 - Culture, creativity and inclusive society

Das Work Programme Cluster 2 "Culture, creativity and inclusive society" orientiert sich an folgenden Programmschwerpunkten (Destinations):

  1. Innovative research on democracy and governance
  2. Innovative research on the european cultural heritage and the cutural and creative industries
  3. Innovative research on social and economic transformations

 

 

Work Programme: Cluster 3 - Civil Security for Society

Das Work Programme Cluster 3 "Civil Security for Society" orientiert sich an folgenden Programmschwerpunkten (Destinations):

  1. Better protect the EU and its citizens against Crime and Terrorism
  2. Effective management of EU external borders
  3. Resilient Infrastructure
  4. Increased Cybersecurity
  5. Disaster-Resilient Society for Europe
  6. Strengthened Security Research and Innovation

 

 

Work Programme: Cluster 4 - Digital, Industry and Space

Das Work Programme Cluster 4 "Digital, Industry and Space" orientiert sich an folgenden Programmschwerpunkten (Destinations):

  1. Climate neutral, circular and digitised Production
  2. Increased Autonomy in key strategic Value Chains for resilient Industry
  3. World leading Data and Computing Technologies
  4. Digital and emerging Technologies for Competitiveness and fit for the Green Deal
  5. Open strategic Autonomy in Developing, Deploying and using global space-based Infrastructures, Services, Applications and Data
  6. A human-centered and ethical Development of digital and industrial Technologies
European Partnership for High Performance Computing (EuroHCP)

Bis 2027 soll ein weltweit führendes, föderiertes und hypervernetztes Ökosystem für Supercomputing, Quantencomputing, Dienste und Dateninfrastruktur entwickelt, bereitgestellt, erweitert und gepflegt werden. Die autonome Produktion innovativer und wettbewerbsfähiger Supercomputing-Systeme wird auf der Grundlage einheimischer europäischer Komponenten, Technologien und Kenntnisse sowie der Entwicklung einer breiten Palette von Anwendungen, die für diese Systeme optimiert sind, unterstützt. Die Nutzung dieser Supercomputing-Infrastruktur soll auf eine große Zahl öffentlicher und privater Nutzer ausgedehnt und die Entwicklung von Schlüsselqualifikationen unterstützt werden, die die europäische Wissenschaft und Industrie benötigt.

 

European Partnership for Key Digital Technologies (KDT)

Elektronische und photonische (lichtbasierte Technologien) Komponenten und die Software, definiert, wie sie als Teil eines Systems funktionieren, sind die digitalen Schlüsseltechnologien. Übergeordnetes Ziel der KDT-Partnerschaft ist es, die digitale Transformation aller Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, für Europa nutzbar zu machen und den European Green Deal anzugehen. Bis 2030 wird die Führungsrolle der EU in der KDT industrielle Hochburgen stärken, die sich abzeichnende Chancen genutzt haben, um technologische Souveränität zu etablieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

 

European Partnership for Smart Networks and Services

Die Partnerschaft zielt darauf ab, die technologische Souveränität in Bezug auf intelligente Netze und Dienste im Einklang mit der EU-Industriestrategie und der 5G-Cybersicherheits-Toolbox zu unterstützen. Es wird dazu beitragen, den digitalen und grünen Übergang zu ermöglichen und die Coronavirus-Krise sowohl in Bezug auf Technologien zur Reaktion auf Gesundheitskrisen als auch in Bezug auf die wirtschaftliche Erholung anzugehen.

 

European Partnership on Artificial Intelligence, Data and Robotics

Um Europa den größtmöglichen Nutzen aus KI, Daten und Robotik zu ziehen, wird diese Partnerschaft Innovation, Akzeptanz und Einführung dieser Technologien vorantreiben. Die Partnerschaft wird neue Märkte und Anwendungen fördern und Investitionen anziehen, um einen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert für Unternehmen, Bürger und die Umwelt zu schaffen. Bis 2030 wird die europäische Souveränität bei der Entwicklung und dem Einsatz von vertrauenswürdiger, sicherer und robuster KI, Daten und Robotik erwartet, die mit den Werten und Vorschriften der EU vereinbar sind.

 

European Partnership for Photonics - for a Healthy, Green & Digital Future

Photonik (lichtbasierte Technologien) ist ein wesentlicher Baustein für die digitale Transformation und für eine grüne und gesunde Zukunft in Europa. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, photonische Innovationen zu beschleunigen, die technologische Souveränität Europas zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu steigern und die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wohlstand langfristig sicherzustellen. Bis 2030 wird Europa seine Führungsrolle bei Kern- und neuen Photoniktechnologien behaupten.

 

European Partnership for Clean Steel - Low Carbon Steelmaking (CSP)

Im Einklang mit den Zielen des europäischen Grünen Deals unterstützt die Partnerschaft die Führungsrolle der EU bei der Umwandlung der Stahlindustrie in eine CO2-neutrale Industrie und dient als Katalysator für andere strategische Sektoren. Bis 2027 werden mindestens 2 Demonstrationsprojekte umgesetzt, die zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 50 % führen, und bis 2030 in mindestens 12 von der Partnerschaft finanzierten Bereichen Technologiereifegrad 8 erreichen sollen. Das letzte Ziel ist es, die CO2-Emissionen bis 2050 um 80-95 % zu reduzieren und letztendlich CO2-Neutralität zu erreichen.

 

European Partnership on Metrology

Diese Partnerschaft zielt darauf ab, Europas weltweite Führungsrolle in der Metrologieforschung durch die Einrichtung selbsterhaltender europäischer Metrologienetzwerke zu beschleunigen. Es soll neue innovative Produkte unterstützen, um auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Gesundheit, Umwelt und Klimawandel zu reagieren und eine effektive Gestaltung und Umsetzung der erforderlichen Vorschriften und Standards zu ermöglichen.

 

European Partnership Made in Europe

Made in Europe zielt darauf ab, die Zahl und Attraktivität von Arbeitsplätzen in der Fertigung zu erhöhen und gleichzeitig die ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit für zukünftige Generationen in Europa zu sichern. Die Partnerschaft wird zu einer wettbewerbsfähigen, grünen, digitalen, widerstandsfähigen und menschenorientierten Fertigungsindustrie in Europa beitragen. Sie wird im Zentrum eines doppelten ökologischen und digitalen Wandels stehen und sowohl Treiber als auch Träger dieser Veränderungen sein. Die Vision für 2030 der Partnerschaft besteht darin, die globale Position der europäischen Fertigungsindustrie in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und Technologieführerschaft zu stärken.


Processes4Planet – Transforming the European Process Industry for a sustainable society

Das Ziel von P4Planet ist es, die europäische energieintensive Prozessindustrie bis 2050 kreislauffähig und klimaneutral zu machen und ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Mindestens 10 führende Sektoren der europäischen Prozessindustrie werden an der Umsetzung der Partnerschaft beteiligt sein. Dazu gehören Zement, Stahl, Keramik, Chemie, Maschinenbau, Mineralien und Erze, Nichteisenmetalle, Wasser, Raffinerien sowie Zellstoff oder Papier. Die Partnerschaft arbeitet an neu entstehenden Technologien und an der Ausweitung bereits entwickelter Technologien auf höhere technologische Reifegrade (TRLs), um die erwarteten CO2-Emissionsreduktionen bis 2030 zu erzielen und ihre volle Wirkung bis 2050 zu erzielen Gesellschaft, andere Forschungs- und Innovationspartnerschaften und -initiativen sowie andere relevante Interessengruppen sind von entscheidender Bedeutung.

     

    European Partnership for Globally competitive Space Systems

    Die Vision besteht darin, die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors zu unterstützen und die EU-Kapazität für den Zugang und die Nutzung des Weltraums zu stärken. Dazu gehören schnelle und strukturierte Fortschritte bei ausgewählten innovativen Roadmaps für Forschung und Innovation kritischer Raumfahrtsysteme wie zum Beispiel Wiederverwendbarkeit, Demonstration im Orbit, Montage und Fertigung, um eine globale, industrielle Führung zu erlangen.

    Work Programme: Cluster 5 - Climate, Energy and Mobility

    Das Work Programme Cluster 5 "Climate, Energy and Mobility" orientiert sich an folgenden Programmschwerpunkten (Destinations):

    1. Climate sciences and responses for the transformation towards climate neutrality
    2. Cross-sectoral solutions for the climate transition
    3. Sustainable, secure and competitive energy supply
    4. Efficient, sustainable and inclusive energy use
    5. Clean and competitive solutions for all transport modes
    6. Safe, resilient Transport and Smart Mobility services for passengers and goods
    Missionen:
    • Accelerating the transition to a climate prepared and resilient Europe -
      Ein resilientes Europa, um dem Klimawandel zu begegnen
    • 100 Climate-neutral cities by 2030 – by and for the citizens -
      100 klimaneutrale Städte bis 2030 – mit und für die Gesellschaft
    European Partnership for transforming Europe's rail system

    Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Entwicklung und den Einsatz innovativer Technologien (insbesondere digitale und Automatisierung) zu beschleunigen und die Ziele des europäischen Grünen Deals zu erreichen. Es wird Lösungen mit breiter Unterstützung in der gesamten EU entwickeln – bis zu 75 % Marktakzeptanz bis 2030, Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Schiene und Unterstützung der europäischen Technologieführerschaft im Schienenverkehr.

     

    European Partnership for Integrated Air Traffic Management (ATM)

    Die digitale Transformation des Flugverkehrsmanagements wird den europäischen Luftraum zum effizientesten und umweltfreundlichsten der Welt machen. Dies wird die Wettbewerbsfähigkeit und Erholung des europäischen Luftfahrtsektors in einem Europa nach der Corona-Krise unterstützen. Schlüsselbereiche: Verbesserung der Konnektivität, Luft-Boden-Integration und Automatisierung, Erhöhung der Flexibilität und Skalierbarkeit des Luftraummanagements und sichere Integration von Drohnen.

     

    European Partnership for Clean Aviation

    Die Partnerschaft wird bahnbrechende neue Flugzeugtechnologien entwickeln, um den europäischen Green Deal und die Klimaneutralität bis 2050 zu unterstützen. Diese Technologien werden eine Netto-Treibhausgasreduktion (THG) von nicht weniger als 30 % im Vergleich zum Stand von 2020 bewirken. Kunst. Die technologische und industrielle Bereitschaft wird den Einsatz neuer Flugzeuge mit dieser Leistung bis spätestens 2035 ermöglichen, sodass bis 2050 75 % der weltweiten Zivilluftfahrtflotte ersetzt werden kann. Das entwickelte Flugzeug wird eine Netto-CO2-Reduktion von bis zu 90 % ermöglichen, wenn es mit dem Effekt nachhaltiger „Drop-in“-Treibstoffe oder null CO2-Emissionen im Flug bei Verwendung von Wasserstoff als Energiequelle kombiniert wird.

     

    European Partnership on Clean Hydrogen

    Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Entwicklung und den Einsatz europäischer sauberer Wasserstofftechnologien zu beschleunigen und zu einem nachhaltigen, dekarbonisierten und vollständig integrierten Energiesystem beizutragen. Die Clean Hydrogen Partnership bringt alle relevanten Akteure (europäische Unternehmen, Hochschuleinrichtungen und Forschungs- und Technologieorganisationen) über die gesamte Wertschöpfungskette von sauberem Wasserstoff zusammen. Dies reicht von der Produktion bis hin zu Anwendungen, einschließlich Lagerung und Verteilung, in allen Wirtschaftssektoren und insbesondere in schwer reduzierbaren Bereichen wie Transport und Schwerindustrie.

     

    People-centric sustainable built environment (Built4People)

    Die Vision der Partnerschaften sind qualitativ hochwertige, kohlenstoffarme, energie- und ressourceneffiziente gebaute Umgebungen, die den Übergang zur Nachhaltigkeit vorantreiben. Die Partnerschaft bringt die gesamte Wertschöpfungskette zusammen und wird branchenrelevante Innovationscluster in der gesamten EU entwickeln. Die Ziele sind wissenschaftlich (ganzheitliche Innovation für Nachhaltigkeit schaffen), wirtschaftlich (den Sektor durch nachhaltigen Betrieb wiederbeleben) und gesellschaftlich (Verhaltensänderung hin zu einer nachhaltigen Lebensweise herbeiführen). Die Ziele werden durch einen nutzerzentrierten Ansatz erreicht.

     

    European Partnership – Towards zero-emission road transport (2ZERO)

    Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Entwicklung eines emissionsfreien Verkehrs in Europa mit einem Systemansatz zu beschleunigen, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und eine Multi-Stakeholder-Roadmap für ein klimaneutrales und sauberes Straßenverkehrssystem zu liefern. Es wird die Mobilität und die Sicherheit von Menschen und Gütern verbessern und die künftige europäische Führungsrolle in Innovation, Produktion und Dienstleistungen sicherstellen. Die wichtigsten Errungenschaften bis 2030 werden sich auf den breiten Einsatz emissionsfreier, erschwinglicher benutzerorientierter Lösungen, die Reduzierung der CO2-Emissionen und die Verbesserung der Luftqualität konzentrieren. Eine große Herausforderung wird die Einführung emissionsfreier und wettbewerbsfähiger schwerer Nutzfahrzeuge für den Langstreckenverkehr sein.

     

    European Partnership on Connected, Cooperative and Automated Driving (CCAM)

    Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Implementierung innovativer, vernetzter, kooperativer und automatisierter Mobilitätstechnologien und -dienste (CCAM) zu beschleunigen. Indem es die Akteure der komplexen sektorübergreifenden Wertschöpfungskette zusammenbringt, wird es eine gemeinsame, kohärente und langfristige europäische Forschungs- und Innovationsagenda entwickeln und umsetzen. Bis 2030 wird die Partnerschaft inklusive, nutzerorientierte und gut integrierte Mobilitätskonzepte mit erhöhter Sicherheit und reduziertem CO2-Fußabdruck demonstriert haben, die durch CCAM ermöglicht werden. Es wird Europa zu einem weltweit führenden Unternehmen bei der Einführung vernetzter und automatisierter Mobilität für Personen und Güter machen.

     

    European Partnership on zero-emission waterborne transport

    Um den Binnen- und Seeschiffsverkehr radikal zu verändern, Wissen und Technologien zu entwickeln und Lösungen zu demonstrieren, die eine emissionsfreie Schifffahrt für alle Schiffstypen und -dienste ermöglichen. Es wird dazu beitragen, Europas weltweite Führungsrolle bei umweltfreundlichen Schifffahrtstechnologien weiter zu stärken. Dies wird eine Grundlage für die Schifffahrt schaffen, um eine klimaneutrale Zukunft mit der Demonstration einsetzbarer emissionsfreier Lösungen zu untermauern, die bis 2030 für alle wichtigen Schiffstypen und -dienste geeignet sind.

     

    Batt4EU - European Partnership for an Industrial Battery Value Chain

    Diese Partnerschaft zielt kurz- bis mittelfristig darauf ab, die Entwicklung eines erstklassigen europäischen Forschungs- und Innovationsökosystems für Batterien (das derzeit nicht existiert) zu unterstützen, mit Blick auf die industrielle Führung Europas bei der Entwicklung und Produktion von Batterien für die nächste Generation stationärer und mobiler Anwendungen. Langfristig ist das Ziel, über 2030 hinaus zukunftsweisende Batterietechnologie zu entwickeln.

     

    European Partnership – driving urban transitions to a sustainable future (DUT)

    The partnership will engage and enable the whole spectrum of urban stakeholders (local authorities,municipalities, business and citizens) to co-create innovative, systemic and people-centric approaches, tools, methods and services in support of urban transformative transitions. This will lead to more efficient and decarbonised use of energy, sustainable and people-friendly mobility systems, circular and environmental-friendly use of resources, for the well-being of citizens and preservation of biodiversity.

     

    European Partnership for Clean Energy Transition

    Als transformatives Forschungs- und Innovationsprogramm in ganz Europa wird diese Partnerschaft die Energiewende in all ihren Dimensionen vorantreiben und beschleunigen. Es wird gemeinsame Forschungs- und Innovationsprogramme auf regionaler, nationaler und globaler Ebene ermöglichen, die von Industrie, öffentlichen Organisationen, Forschung und Bürgerorganisationen gemeinsam unterstützt werden, um Europa zu einem Vorreiter bei Energieinnovationen und schließlich zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen.

    Work Programme: Cluster 6 - Food, Bioeconomy, Natural Resources, Agriculture and Environment

    Das Work Programme Cluster 6 "Food, Bioeconomy, Natural Resources, Agriculture and Environment" orientiert sich an folgenden Programmschwerpunkten (Destinations):

    1. Biodiversity and ecosystem services
    2. Fair, healthy and environment-friendly food systems from primary production to consumption
    3. Circular economy and bioeconomy sectors
    4. Clean environment and zero pollution
    5. Land, ocean and water for climate action
    6. Resilient, inclusive, healthy and green rural, coastel and urban communities
    7. Innovative governance, environmental observations and digital solutions in support of the Green Deal
    Missionen:
    • Restore our Oceans and Waters - Die gesundheit unserer Meere und unseres Wassers wiederherstellen
    • Soil Deal for Europe - 100 "living labs" und Leuchtturm-Initiativen schaffen, welche die Überleitung zu gesünderen Böden bis 2030 anführen sollen.
    European Partnership accelerating farming systems transition: agroecology living labs and research infrastructures

    Die Partnerschaft zielt darauf ab, ein Netzwerk von Reallaboren und Forschungsinfrastrukturen zu strukturieren und zu unterstützen, um den Übergang zur Agrarökologie in ganz Europa zu beschleunigen. Es wird Räume für langfristige, standortspezifische, Multi-Stakeholder- und reale Experimente bieten und einsatzbereite Praktiken liefern, die Landwirte dabei unterstützen, agrarökologische Praktiken in dem Umfang zu verstehen und umzusetzen, der für positive wirtschaftliche, ökologische und soziale Auswirkungen erforderlich ist. Bis 2030 wird das Ökosystem rund um die Agrarökologie auf EU-Ebene besser vernetzt sein, das Wissen über agrarökologische Prozesse wird die Akzeptanz der Agrarökologie durch Landwirte und die Umwelt fördern und die soziale Leistung der Landwirtschaft wird verbessert.

     

    European Partnership for Animal Health and Welfare (PAHW)

    Die Partnerschaft zielt darauf ab, Schlüsselwissen, Dienstleistungen und Produkte bereitzustellen, um die Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Tieren und den Tierschutz auf koordinierte Weise erheblich zu verbessern, wodurch die Tierproduktion aufrechterhalten und die öffentliche Gesundheit geschützt wird. Es wird Referenzlabors und Fördereinrichtungen einbeziehen und mit dem Privatsektor zusammenarbeiten. Bis 2030 werden die Programme weiter aufeinander abgestimmt, das Forschungs- und Innovationsökosystem für Tiergesundheit und Tierschutz wird gestärkt, die Bereitschaft verbessert und zusätzliche Lösungen bereitgestellt, um vorrangige ansteckende Tierkrankheiten zu verhindern, zu erkennen und darauf zu reagieren, antimikrobielle Resistenzen zu bekämpfen und den Tierschutz zu verbessern.

     

    European Partnership for Agriculture of Data

    Diese Partnerschaft wird die nachhaltige Landwirtschaft in der EU sowie die Politiküberwachung und -umsetzung durch den Einsatz von Digital- und Datentechnologien in der Umweltbeobachtung unterstützen. Die Partnerschaft wird EU-weite Datensätze und Informationen durch die Kombination von Geodaten- und Erdbeobachtungsdatensätzen generieren und Datentechnologien einsetzen, um Lösungen für den Agrarsektor bereitzustellen, die eine effizientere, umweltfreundlichere und rentablere Produktion ermöglichen und die Überwachungskapazitäten in allen Politikbereichen stärken.

     

    European Partnership for rescuing biodiversity to safeguard life on Earth

    Ziel der Initiative ist es, eine übergreifende Plattform bereitzustellen, die nationale, lokale und europäische Forschungs- und Innovationsprogramme verbindet und Geld- und Sachmittel zur Unterstützung eines Ziels kombiniert – bis 2030 ist die Biodiversität in Europa wieder auf dem Weg der Erholung. Es entwickelt gemeinsam mit Interessengruppen multidisziplinäre Forschungs- und Innovationsprogramme, richtet ein europäisches Netzwerk harmonisierter Beobachtungsstellen für die Überwachung der Biodiversität ein, stellt eine Evidenzgrundlage für die Entwicklung und den Einsatz naturbasierter Lösungen bereit und führt eine breite Palette von Aktivitäten durch, um die Relevanz zu erhöhen. Wirkung und Sichtbarkeit von Forschung und Innovation in der EU bei der Bewältigung der Biodiversitätskrise im Einklang mit der EU-Biodiversitätsstrategie für 2030.

     

    European Partnership for a climate neutral, sustainable and productive Blue Economy (SBEP)

    Die Partnerschaft wird einen gerechten und integrativen Übergang zu einer klimaneutralen, nachhaltigen und produktiven blauen Wirtschaft durch zentrale Interventionsbereiche ermöglichen, die für einen gesunden Ozean, das Wohlergehen der Bürger und eine blaue Wirtschaft sorgen, die im Einklang mit der Natur steht und deren Vorteile gerecht verteilt sind. Das SBEP zielt auf die Ziele des Grünen Deals und des digitalen Europas ab und trägt zum Global Earth Observing System bei, indem es relevante Quadruple-Helix-Akteure mobilisiert, die wissensbasierte Lösungen und innovative Governance-Modelle mitgestalten und mitliefern, und indem es finanzielle Ressourcen für gemeinsame Zwecke bündelt transnationale Aufrufe und Ressourcen für andere Aktivitäten. Die Integration von Meeresbeckeninitiativen und -strategien wird sicherstellen, dass auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene Wirkung erzielt wird.


    European Partnership for Safe and Sustainable Food Systems

    Die Partnerschaft wird europäische und nationale F&I-Bemühungen koordinieren, ausrichten und wirksam einsetzen, um Lebensmittelsysteme für Zusatznutzen durch einen integrierten und transdisziplinären Systemansatz zukunftssicher zu machen, und Lösungen für die „Farm to Fork“-Strategie bereitstellen. Die Partnerschaft wird die wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie die gemeinsame Erfahrung von Praktikern und Bürgern liefern, um die Transformation lokaler, nationaler, europäischer und globaler Lebensmittelsysteme zu unterstützen. Ziel der Partnerschaft ist es, „gemeinsam eine EU-weite engagierte Forschungs- und Innovationspartnerschaft zu entwickeln und umzusetzen, um den Übergang zu einer gesunden Ernährung zu beschleunigen, die sicher und nachhaltig produziert und in widerstandsfähigen EU- und globalen Lebensmittelsystemen konsumiert wird“.

     

    European Partnership for a Circular bio-based Europe

    Ziel der Initiative ist es, wesentliche Beiträge zu den Klimazielen bis 2030 zu leisten, den Weg zur Klimaneutralität bis 2050 zu ebnen und die Nachhaltigkeit und Zirkularität von Produktions- und Konsumsystemen im Sinne des European Green Deal zu erhöhen. Es zielt darauf ab, die nachhaltige Beschaffung und Umwandlung von Biomasse in biobasierte Produkte zu entwickeln und auszubauen, wobei der Schwerpunkt auf der multiskaligen Bioraffinerieverarbeitung und der Anwendung von Kreislaufwirtschaftsansätzen wie der Nutzung biologischer Abfälle aus Landwirtschaft, Industrie und kommunalen Sektoren liegt. Es zielt auch darauf ab, biobasierte Innovationen auf regionaler Ebene im Hinblick auf die Wiederbelebung ländlicher und marginaler Regionen einzusetzen.

     

    European Partnership water security for the planet (Water4All)

    Ziel der Initiative ist es, systemische Veränderungen in der gesamten Wasserforschungs-Innovationspipeline voranzutreiben und das Matchmaking zwischen Problembesitzern und Lösungsanbietern zu fördern. Es schlägt ein Portfolio multinationaler, facettenreicher und sektorübergreifender Ansätze vor, die politische, ökologische, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Überlegungen umfassen, um langfristig Wassersicherheit für alle zu ermöglichen.
    Bis 2030 soll Wasserstress reduziert, Wasserressourcen und Ökosysteme besser geschützt und die Widerstandsfähigkeit, Minderung und Anpassung von Wassersystemen an globale Veränderungen verbessert werden.

    Offene Calls

    ZIM-International

    Hier können Sie alle aktuellen Ausschreibungen sehen.

    LIFE Programme

    Climate Change Adaptation

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  04 October 2022

     

    Climate Change Mitigation

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  04 October 2022

     

    Climate Governance and Information

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  04 October 2022

     

    Nature Governance

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  04 October 2022

     

    Nature and Biodiversity

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  04 October 2022

     

    Circular Economy, resources from Waste, Air, Water, Soil, Noise, Chemicals, Bauhaus

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  04 October 2022

     

    Environment governance

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  04 October 2022

     

    National Finance Roundtables for sustainable energy investments

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Innovative financing schemes for sustainable energy investments

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Project Development Assistance for sustainable energy investments

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Supporting the clean energy transition of the business sector

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Integration of low-grade renewable energy or waste heat in high temperature district heating

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Mainstreaming sustainable energy investments in the financial sector

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Towards an effective implementation of key legislation in the field of sustainable energy

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Towards a zero-emission building stock: strengthening the enabling framework for deep renovation

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Accelerating deployment and affordability of heat pumps through collective purchase actions and procurement

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Technical support to clean energy transition plans and strategies in municipalities and regions

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Energy performance and Smart Readiness of buildings – making the instruments work

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Making the "Energy efficiency first" principle more operational

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Developing support mechanisms for energy communities

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022


    Addressing building related interventions in vulnerable districts

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Integrated Home Renovation Services

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    New ecodesign and energy labelling compliance support facility for suppliers and retailers

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    BUILD UP Skills - Strategies and training interventions enabling a decarbonised building stock

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

     

    Setting up facilitation structures to accelerate the renovation wave in the public sector

    Opening date17 May 2022                                                   
    Deadline date  16 November 2022

    Offene Calls - HORIZON Europe

    HORIZON Europe: Cluster 3 - Civil Security for Society

    Transition towards Quantum-Resistant Cryptography

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    Trustworthy methodologies, tools and data security “by design” for dynamic testing of potentially vulnerable, insecure hardware and software components

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    Improved monitoring of threats, intrusion detection and response in complex and heterogeneous digital systems and infrastructures

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    Development and validation of processes and tools used for agile certification of ICT products, ICT services and ICT processes

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    Enhanced situational awareness and preparedness of first responders and improved capacities to minimise time-to-react in urban areas in the case of CBRN-E-related events

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Improved crime scene investigations related to transfer, persistence and background abundance

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Better, more portable and quicker analysis and detection for customs

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Improved international cooperation addressing first responder capability gaps

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Enhanced capacities of first responders more efficient rescue operations, including decontamination of infrastructures in the case of a CBRN-E event

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Effective fight against illicit drugs production and trafficking

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Effective fight against trafficking in human beings

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Autonomous systems used for infrastructure protection

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Enhanced preparedness and management of High-Impact Low-Probability or unexpected events

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Improved disaster risk pricing assessment

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Effective fight against corruption

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    OPEN TOPIC

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Improved impact forecasting and early warning systems supporting the rapid deployment of first responders in vulnerable areas

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Enhanced security of, and combating the frauds on, identity management and identity and travel documents

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    OPEN TOPIC

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Improved quality assurance / quality control of data used in decision-making related to risk management of natural hazards, accidents and CBRN events

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Public spaces are protected while respecting privacy and avoiding mass surveillance

    Type of actionHORIZON Coordination and Support Actions
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Improved underwater detection and control capabilities to protect maritime areas and sea harbours

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Better understanding of citizens’ behavioural and psychological reactions in the event of a disaster or crisis situation

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Knowledge Networks for security Research & Innovation

    Type of actionHORIZON Coordination and Support Actions
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Social innovations as enablers of security solutions and increased security perception

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Nature-based Solutions integrated to protect local infrastructure

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Stronger grounds for pre-commercial procurement of innovative security technologies

    Type of actionHORIZON Coordination and Support Actions
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Enhanced citizen preparedness in the event of a disaster or crisis-related emergency

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Better understanding the influence of organisational cultures and human interactions in the forensic context as well as a common lexicon

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Enhanced fight against the abuse of online gaming culture by extremists

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

     

    Increased foresight capacity for security

    Type of actionHORIZON Coordination and Support Actions
    Opening date30 June 2022
    Deadline date  23 November 2022

    HORIZON Europe: Cluster 4 - Digital, Industry and Space

    New algorithms for applications on European exascale supercomputers

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date20 April 2022
    Deadline date  27 October 2022

     

    AI, Data and Robotics for Industry optimisation (including production and services) (AI, Data and Robotics Partnership)

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    2D materials-based devices and systems for energy storage and/or harvesting

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    Pushing the limit of physical intelligence and performance

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    2D-material-based composites, coatings and foams

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                         
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    Increased robotics capabilities demonstrated in key sectors (AI, Data and Robotics Partnership)

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                        
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    New generation of advanced electronic and photonic 2D materials-based devices, systems and sensors

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    Supporting the coordination of the Graphene Flagship projects

    Type of actionHORIZON Coordination and Support Actions
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    2D materials-based devices and systems for biomedical applications

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    AI for human empowerment (AI, Data and Robotics Partnership)

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    European Network of AI Excellence Centres: Expanding the European AI lighthouse

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions 
    Opening date16 June 2022
    Deadline date  16 November 2022

     

    CASSINI Prize for digital space applications

    Type of actionHORIZON Inducement Prize                          
    Opening date05 July 2022
    Deadline date  03 May 2022

    HORIZON Europe: Cluster 5 - Climate, Energy and Mobility

    Fundamental Science and Outreach for Connected and Automated ATM

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fundamental Science and Outreach for Multimodality and Passenger Experience

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    ATM application-oriented Research for Aviation Green Deal

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Knowledge Transfer Network

    Type of actionHORIZON JU Coordination and Support Actions
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    ATM application-oriented Research for U-space and urban Air Mobility

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    ATM application-oriented Research for Virtualisation and Cyber-secure Data Sharing

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    ATM application-oriented Research for Multimodality and Passenger Experience

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fundamental Science and Outreach for Capacity-on-demand and Dynamic Airspace

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    ATM application-oriented Research for Artificial Intelligence (AI) for aviation

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fundamental Science and Outreach for Civil/military Interoperability and Coordination

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fundamental Science and Outreach for U-space and Urban Air Mobility

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fundamental Science and Outreach for Virtualisation and Cyber-secure Data Sharing

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    ATM application-oriented Research for Air-Ground Integration and Autonomy

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fundamental Science and Outreach for Artificial Intelligence (AI) for Aviation

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    ATM application-oriented Research for Capacity-on-demand and Dynamic Airspace

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    ATM application-oriented Research for Connected and Automated ATM

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fundamental Science and Outreach for Aviation Green Deal

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Master Planning & Monitoring

    Type of actionHORIZON JU Coordination and Support Actions
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Capacity-on-Demand and Dynamic Airspace

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Master Plan Phase C Air-ground Integration and Autonomy

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Performance Management & Network impact Assessment

    Type of actionHORIZON JU Coordination and Support Actions
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Civil-military Interoperability & Coordination

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fast Track Innovation and Uptake Artificial Intelligence for Aviation

    Type of actionHORIZON JU Innovation Actions                        
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Master Plan Phase C Capacity-on-Demand and Dynamic Airspace

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Master Plan Phase C Civil-military Interoperability & Coordination

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Master Plan Phase C Connected and Automated ATM

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Air-Ground Integration and Autonomy

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Artificial Intelligence for Aviation

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fast Track Innovation and Uptake Capacity-on-Demand and Dynamic Airspace

    Type of actionHORIZON JU Innovation Actions                        
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fast Track Innovation and Uptake Multi-modality and Passenger Experience

    Type of actionHORIZON JU Innovation Actions                        
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fast Track Innovation and Uptake U-space and Urban Air Mobility

    Type of actionHORIZON JU Innovation Actions                        
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Aviation Green Deal

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Industrial Research & Validation for Connected and Automated ATM

    Type of actionHORIZON JU Research and Innovation Actions 
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Fast Track Innovation and Uptake Virtualisation and Cybersecure Data-Sharing

    Type of actionHORIZON JU Innovation Actions                        
    Opening date07 April 2022
    Deadline date  13 October 2022

     

    Innovative renewable energy carrier production for heating from renewable energies

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                             
    Opening date26 May 2022
    Deadline date  27 October 2022

     

    Digital solutions for defining synergies in international renewable energy value chains

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions      
    Opening date26 May 2022
    Deadline date  27 October 2022

     

    Renewable energy carriers from variable renewable electricity surplus and carbon emissions from energy consuming sectors

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                             
    Opening date26 May 2022
    Deadline date  27 October 2022

     

    AU-EU Energy System Modelling

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions      
    Opening date26 May 2022
    Deadline date  27 October 2022

     

    Direct renewable energy integration into process energy demands of the chemical industry

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions      
    Opening date26 May 2022
    Deadline date  27 October 2022

     

    Technological interfaces between solar fuel technologies and other renewables

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions      
    Opening date26 May 2022
    Deadline date  27 October 2022

     

    Renewable energy incorporation in agriculture and forestry

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                             
    Opening date26 May 2022
    Deadline date  27 October 2022

     

    Demonstration of complete value chains for advanced biofuel and non-biological renewable fuel production

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                             
    Opening date26 May 2022
    Deadline date  27 October 2022

     

    Support to the activities of technology areas of the SET Plan: Action dedicated to energy efficiency in industry

    Type of actionHORIZON Coordination and Support Actions     
    Opening date06 September 2022
    Deadline date  24 January 2023

     

    Efficient and circular artificial photosynthesis

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions    
    Opening date06 September 2022
    Deadline date10 January 2023

     

    Development of digital solutions for existing hydropower operation and maintenance

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions    
    Opening date06 September 2022
    Deadline date10 January 2023

     

    Sustainable and resource-efficient solutions for an open, accessible, inclusive, resilient and low-emission cultural heritage: prevention, monitoring, management, maintenance, and renovation (Built4People)

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions    
    Opening date06 September 2022
    Deadline date24 January 2023

     

    Integrated wind farm control

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions    
    Opening date06 September 2022
    Deadline date10 January 2023

     

    Efficient and low-emission technologies for industrial use of combustion and gasification systems from low-value biogenic residues and wastes

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions    
    Opening date06 September 2022
    Deadline date10 January 2023

     

    Recycling end of life PV modules

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                           
    Opening date06 September 2022
    Deadline date10 January 2023

     

    Smart-grid ready and smart-network ready buildings, acting as active utility nodes (Built4People)

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                           
    Opening date06 September 2022
    Deadline date24 January 2023

     

    More sustainable buildings with reduced embodied energy / carbon, high life-cycle performance and reduced life-cycle costs (Built4People)

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                           
    Opening date06 September 2022
    Deadline date24 January 2023

     

    Innovative components and/or sub-systems for CSP plants and/or concentrating solar thermal installations

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                           
    Opening date06 September 2022
    Deadline date10 January 2023

     

    Novel Thin Film (TF) technologies targeting high efficiencies

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions    
    Opening date06 September 2022
    Deadline date10 January 2023

     

    Development of algal and renewable fuels of non-biological origin

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions    
    Opening date06 September 2022
    Deadline date10 January 2023

     

    Designs, materials and solutions to improve resilience, preparedness & responsiveness of the built environment for climate adaptation (Built4People)

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                           
    Opening date06 September 2022
    Deadline date24 January 2023

     

    Solutions for the sustainable, resilient, inclusive and accessible regeneration of neighbourhoods enabling low carbon footprint lifestyles and businesses (Built4People)

    Type of actionHORIZON Innovation Actions                           
    Opening date06 September 2022
    Deadline date24 January 2023

     

    Best international practice for scaling up sustainable biofuels

    Type of actionHORIZON Research and Innovation Actions    
    Opening date06 September 2022
    Deadline date10 January 2023