16.06.2025

Zukunft gestalten - Junge Impulse für den Ökolandbau 2045

„Wie sieht eine ökologische Landwirtschaft der Zukunft aus - und wie kommen wir dahin?“ Mit dieser Fragestellung haben sich junge Menschen aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Start-ups und Zivilgesellschaft beim Organic Future Camp 2025 von 16. Juni 2025 bis 18. Juni 2025 im Vorfeld der Ökofeldtage beschäftigt.

Finanziert vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), entstand ein interdisziplinärer Austausch, bei dem konkrete Perspektiven und Ideen für den Ökolandbau von morgen entwickelt wurden.

Katrin Pérko, Viktoria Vogel und Felix Hirschberg (Management in der Ökobranche) waren Teil dieses intensiven Prozesses. In gemischten Teams erarbeiteten sie eine ambitionierte, realitätsnahe und basisdemokratische Vision für den Ökolandbau und die Landwirtschaft der Zukunft. Diese mündete in einem 16-Punkte-Plan, der abschließend bei den Ökofeldtagen direkt an das BMLEH übergeben wurde. Die Forderungen richten sich an politische Entscheidungsträger und umfassen unter anderem:

  • Verbindliche politische Rahmenbedingungen für den Ökolandbau,
  • Gezielte Förderung von Innovation und Bildung,
  • Faire Marktbedingungen für ökologisch wirtschaftende Betriebe.

Ein besonderes Merkmal des Organic Future Camp war das gemeinsame Leben und Arbeiten unter freiem Himmel - auch das Zelten auf dem Acker wurde Teil der Erfahrung. Der direkte Kontakt mit dem Boden und den natürlichen Bedingungen vor Ort trug wesentlich zum Verständnis und zur Ernsthaftigkeit des Diskurses bei.

Im Anschluss an das Camp boten die Ökofeldtage vielfältige Gelegenheiten zur praktischen Vertiefung: Technik-, Fachvorträge und Gespräche mit Landwirten zeigten, wie sich Visionen mit bestehender Praxis verbinden lassen. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass junge Perspektiven und partizipative Formate entscheidend sind, wenn es darum geht, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und langfristig in die politische Gestaltung einzubringen.

Ein herzlicher Dank gilt dem BMLEH, der BLE, dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) sowie allen Beteiligten, die diesen zukunftsweisenden Austausch ermöglicht haben. Weitere Informationen gibt es hier und hier.

Zurück
Anfahrt