Der mit der Promotion verbundene Qualifizierungsprozess besteht in erster Linie in der Forschungstätigkeit und der Erstellung der Dissertation. Ein promotionsbegleitendes Programm soll diesen Prozess optimal unterstützen. Neben der Förderung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen gehören zu einem promotionsbegleitenden Programm auch die Persönlichkeitsbildung, Karriereentwicklung und Vernetzung. In Kombination mit Ihren individuellen Voraussetzungen sowie der fachspezifischen Einbettung möchten wir Ihnen einen Programm bieten, das eine größtmögliche Freiheit zur eigenen Entfaltung mit einem Mindestmaß an Pflichtelementen kombiniert, die im Sinne der Qualitätssicherung erforderlich sind.

Organisatorisch ist die Umsetzung des promotionsbegleitenden Programms an den Betreuungshochschulen angesiedelt. Die miteinander abgestimmten Angebote stehen jedoch allen Promovierenden der Promotionszentren der kooperierenden Hochschulen offen und werden gegenseitig anerkannt. Gleichwertige Veranstaltungen anderer Einrichtungen können ebenfalls anerkannt (z.B. BayZiel, BayWISS) werden.

Die Veranstaltungsformate sind in der Regel kostenfrei. Für die Teilnahme wird Ihnen eine Bescheinigung ausgestellt.

Gerne stehen Ihnen die Geschäftsstelle sowie die professoralen Mitglieder beratend zur Seite.

Elemente des promotionsbegleitenden Programms

Das promotionsbegleitende Programm besteht aus fachübergreifenden (allgemeines promotionsbegleitendes Programm) und fachspezifischen (fachliches promotionsbegleitendes Programm) Elementen. Das allgemeine promotionsbegleitende Programm ist in § 13 Abs. 6 RPromO beschrieben und besteht aus Wahlpflicht- und Pflichtelementen, die als Voraussetzung zur Zulassung zum Promotionsverfahren nachzuweisen sind, sowie fakultativen Elementen, die Sie freiwillig besuchen und ggf. individuell mit Ihrer (Erst-)Betreuerin oder Ihrem (Erst-)Betreuer vereinbaren können. Das allgemeine promotionsbegleitende Programm muss von Promovierenden aller Promotionszentren absolviert werden. Das fachliche promotionsbegleitende Programm wird in der jeweiligen FPromO festgelegt.

Angebote für das Sommersemester 2026

Gute wissenschaftliche Praxis

Datum: 04. & 18.05.2026

Uhrzeit: 16:00-17:30 Uhr online (04.05.), 13:00-17:30 Uhr Präsenz (18.05.)

Referent: Prof. Dr.-Ing. habil. Rainer Engelbrecht

Max. Teilnehmerzahl: 12

Ort: Virtuell & Präsenz in Nürnberg, Raum: WE.008

Kurzbeschreibung: In den Seminarveranstaltungen sollen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse über gute wissenschaftliche Praxis (GWP) anhand des Kodex und der Leitlinien der DFG vertiefen, sowie die Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und den Umgang mit wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der Ohm erlernen. Im Anschluss sollen einzelne Regelungen und Definitionen zur GWP in Zweiergruppen in Präsenz präsentiert und gemeinsam diskutiert werden.

Hinweis: Auf Wunsch des Referenten werden nur Teilnehmende mit gültiger Ohm-Mailadresse zugelassen.

Souveräne und lebendige Vorträge auf wissenschaftlichen Konferenzen: 
Best-Practice Techniken für Promovierende

Datum: 19.03.2026

Uhrzeit: 09:00-13:00 Uhr

Referierende: Dr. Michael Gordian

Max. Teilnehmerzahl: 20

Ort: Virtuell

Kurzbeschreibung: Das vierstündige Webinar soll mit praktischen, aufeinander aufbauenden Einzel- und Gruppenübungen, Auflockerungsmodulen, strukturierten Reflexions- und Diskussionsrunden, sowie Input-Sessions vom Referenten folgende Skills vermitteln: 

  • Einstieg in den Vortrag und die Relevanz des Forschungsthemas hervorheben
  • Die Kunst des Kurzvortrages: Pyramidale vs. Trichterform
  • Best-practice rhetorische Techniken und Tipps für überzeugende Vorträge
  • Den S.T.A.R.-Moment präzise und wirkungsvoll formulieren und den Vortrag klar strukturieren (Lincoln-Technik)
  • Moduswechsel für mehr Abwechslung in wissenschaftlichen Vorträgen
  • Profi-Techniken zur Foliengestaltung. Do’s and Dont’s Power Point
  • Kritische Fragen wirkungsvoll meistern nach dem 3-Stufen-Modell
  • Umgang mit Nervosität, Aussetzern oder Pannen

 

Science Pitch

Datum: 21.04.26 

Uhrzeit: 9:00 – 14:00 Uhr

Referentin: Dr. Eva Reichmann

Max. Teilnehmerzahl: 15

Ort: Virtuell

Kurzbeschreibung: Science Pitch und ähnliche Settings sind eine Form der Wissenschaftskommunikation – Promovierende können das Erlernte nicht nur im Rahmen der Forschung an der Hochschule einsetzen, sondern auch später im Arbeitskontext. Denn auch Unternehmen oder Einrichtungen informieren externes Publikum über ihre Arbeit, Fortschritte oder Erkenntnisse. Nicht erst seit der Erfindung des Science Slams ist es für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtig, in wenigen Sätzen die Kernpunkte der eigenen Forschung zusammenfassen zu können. Während es beim Science Slam durchaus kurzweilig sein darf, ist es in anderen Kontexten (z.B. Berufungsverhandlungen oder Akquise von Ressourcen) eher zielführend, präzise und ernst zu bleiben. 

Inhalte: 

  • Warum soll ich pitchen – ich kann doch auch vollständig erklären
  • Pitchen ist Wissenschaftskommunikation
  • Kernideen herunterbrechen - Komplexität reduzieren
  • Struktur und Aufbau für Pitches/Wissenschaftskommunikation
  • Welche (Fach-)Begriffe müssen bleiben – welche kann ich wie ersetzen?
  • „Es geht nicht um mein Thema, sondern um mich“ – Pitch zum persönlichen professionellen Profil

Pitches für verschiedene Ziele und Settings (hier wird bei den Teilnehmenden abgefragt, für welche Kontexte sie das Pitchen üben wollen)

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