Kompetenzzentrum für Soziale Innovationen, Methoden und Analysen (KoSIMA)

Die Forschungsgruppe für Soziale Innovationen, Methoden und Analysen beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit und entwickelt wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze für eine nachhaltige soziale Entwicklung. 

Im Mittelpunkt stehen Fragen des gesellschaftlichen Wandels, der regionalen Entwicklung sowie der Gestaltung zukunftsfähiger Lebens- und Arbeitswelten. Durch die Verbindung von empirischer Sozialforschung, innovativen Methoden und engem Praxisbezug schafft die Forschungsgruppe belastbare Grundlagen für Entscheidungen in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Forschung für gesellschaftliche Zukunftsfragen

Geleitet wird die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Sabine Fromm, die seit vielen Jahren zu sozialen Transformationsprozessen, demografischem Wandel und regionaler Entwicklung forscht. Gemeinsam mit ihrem Team untersucht sie, wie gesellschaftliche Veränderungen das Zusammenleben von Menschen beeinflussen und welche Faktoren Innovationen und positive Entwicklungsprozesse auf lokaler und regionaler Ebene fördern.

Die Forschungsgruppe verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit einer starken Anwendungsorientierung. Ziel ist es, gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur zu analysieren, sondern aktiv zur Gestaltung tragfähiger Lösungen beizutragen.

Demografischer Wandel und regionale Entwicklung

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erforschung ländlicher Räume. Dabei untersucht die Forschungsgruppe die Auswirkungen des demografischen und sozialen Wandels auf Gemeinden, Regionen und lokale Netzwerke. Im Fokus stehen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Lebensqualität sowie der Zukunftsfähigkeit von Kommunen.

Aktuelle Forschungsarbeiten beschäftigen sich insbesondere mit der Rolle von Schlüsselpersonen in lokalen Entwicklungsprozessen. Analysiert wird, unter welchen Bedingungen Engagement entstehen, erhalten und langfristig wirksam werden kann. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Kommunen, Initiativen und politische Entscheidungsträger abzuleiten.

Bildung, Fachkräfte und Arbeitswelt

Ein weiteres zentrales Arbeitsfeld umfasst die Themen Berufsorientierung, Ausbildung, Fachkräftesicherung sowie Bildung und Personalentwicklung. Gemeinsam mit Schulen, Unternehmen, Kommunen und weiteren Praxispartnern entwickelt die Forschungsgruppe innovative Konzepte, die auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt reagieren.

Dabei stehen insbesondere die Gewinnung und Bindung von Fachkräften, die Gestaltung von Bildungs- und Übergangsprozessen sowie die Förderung regionaler Entwicklungspotenziale im Mittelpunkt.

Soziale Innovationen und Technologie

Im Rahmen des Technologietransferzentrums Nürnberger Land „Smart People | Smart Production“ arbeitet die Forschungsgruppe an der Schnittstelle von Sozialwissenschaften und Technologieentwicklung. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte konzipiert, die gesellschaftliche und technologische Fragestellungen miteinander verbinden.

Ein besonderes Interesse gilt dabei technologischen Innovationen in den Bereichen Soziales, Pflege, Bildung und Arbeit. Die Forschungsgruppe untersucht, wie neue Technologien bedarfsgerecht eingeführt, von den Nutzerinnen und Nutzern angenommen und wissenschaftlich begleitet werden können.

Methodenkompetenz und Wissenstransfer

Kennzeichnend für die Forschungsgruppe ist ihre besondere Expertise in der empirischen Sozialforschung. Sie entwickelt und nutzt innovative Forschungs- und Analysemethoden, um komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar zu machen und fundierte Entscheidungsgrundlagen bereitzustellen.

Neben der Durchführung von Forschungsprojekten unterstützt die Forschungsgruppe öffentliche Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen durch wissenschaftliche Begleitung, Evaluation und methodische Beratung. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.

Ziel ist es, soziale Innovationen zu fördern, Transformationsprozesse besser zu verstehen und evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu entwickeln. So entstehen Erkenntnisse, die nicht nur Wissen schaffen, sondern konkrete Impulse für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft geben.

Name Kontakt
Sabine Fromm Sabine Fromm
Prof. Dr. rer. pol.
Raphael Verstege Raphael Verstege
Prof. Dr.