01.01.2026

Adultismus und Protagonismus

Adultzentrismus und kindlicher Protagonismus im internationalen Vergleich

Projektdaten

Laufzeit01.01.2026 - 31.07.2026
ForschungsschwerpunktSoziale & ökonomische Transformation
ProjektleitungProf. Dr. Steffen Brockmann Huber
Fakultät Sozialwissenschaften
Projektpartner

Prof. Dr. Fabian Cabaluz Ducasse
Universidad de Playa Ancha, Chile
Facultad de Ciencias de la Educación (Fak. Erziehungswissenschaften)

Prof. Dr. Cornelia Brockmann Huber
Fakultät Sozialwissenschaften
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

FördergeberBayerische Forschungsallianz / BayIntAn

Beschreibung

Das geplante Kooperationsprojekt zwischen der Ohm und der UPLA zielt auf die Initiierung eines bilateralen wissenschaftlichen Austauschs zum Thema kindlicher Protagonismus in der Sozialpädagogik. Im Zentrum steht die Frage, welche Impulse die deutschsprachige Sozialpädagogik aus dem lateinamerikanischen Diskurs über kindlichen Protagonismus erhalten kann (vgl. Brockmann Huber & Brockmann Huber 2025) – und umgekehrt, welche Anregungen die chilenischen Kolleginnen und Kollegen aus partizipativen Projekten der Sozialpädagogik in Deutschland gewinnen können. Es geht also um den Dialog und Austausch von in unterschiedlichen Kontexten gewonnenem Wissen.
An der UPLA wurde vor einiger Zeit eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe zum Thema kindlicher Protagonismus gegründet. Ziel des Projekts ist es, den wissenschaftlichen Dialog mit dieser Arbeitsgruppe zu intensivieren und gleichzeitig praktische Ansätze der Sozialen Arbeit mit Kindern in beiden Ländern kennenzulernen. Auf deutscher Seite sollen Projekte in Nürnberg wie die Kinderkommission, die „Straße der Kinderrechte“ und das gerade abgeschlossene Lehr-Lernforschungsprojekt „Adultismus und Partizipation aus der Perspektive von Kindern“ (Brockmann Huber & Brockmann Huber 2025) vorgestellt werden. Neben dem inhaltlichen Austausch ist die Erarbeitung einer gemeinsamen wissenschaftlichen Publikation vorgesehen. Darüber hinaus soll der Austausch der Vorbereitung eines gemeinsamen Förderantrags dienen. Der Austausch erfolgt sowohl digital (über Zoom und E-Mail) als auch im Rahmen zweier persönlicher Begegnungen.

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