28.02.2026

SimPrint

Aufklärung des Filmbildungsprozesses bei gedruckten Photovoltaikzellen durch Simulation und Experimente

Projektdaten

Laufzeit36 Monate
ForschungsschwerpunktEnergie & Ressourcen
Projektleitung

Prof. Dr. rer. nat. Jan Lohbreier
Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften (AMP)

Dr. rer. nat. Andreas Distler
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU)

ProjektpartnerEnergiecampus Nürnberg - EnCN
FördergeberDFG

Beschreibung

Erneuerbare Energien bilden die Grundlage für eine nachhaltige Energieversorgung und sind somit ein entscheidender Faktor beim Übergang zu grüner Energie. Insbesondere die Photovoltaik (PV) birgt ein erhebliches Potenzial für die Dezentralisierung der Energieversorgung, da sie Strom dort liefern kann, wo er lokal benötigt wird. Eine neue Generation der PV, nämlich die gedruckte Photovoltaik, ermöglicht eine lösungsmittelbasierte, kostengünstige und energieeffiziente Herstellung von Solarmodulen mit minimalem Gewicht, Flexibilität, optimaler Leistung bei schwachem und diffusem Licht sowie unbegrenztem Designpotenzial (z. B. Farbe, Form…). Im Gegensatz zu herkömmlicher PV auf Siliziumbasis eignen sich diese Module daher besonders für Anwendungen im Bereich des internet-of-things (IoT), für intelligente Kleidung sowie für die Integration in Gewächshäuser oder Gebäudefassaden. Die intrinsischen Eigenschaften der gedruckten PV ermöglichen es zudem, die Solarmodule halbtransparent zu gestalten, wodurch die Energieerzeugung in transparenten Fassadenbereichen (z. B. Fenstern und Glasfassaden) möglich wird, die einen wesentlichen Teil moderner Hausfronten ausmachen. 
Perowskit-Solarzellen (PSC) und organische Photovoltaik (OPV) sind derzeit die beiden dominierenden Technologien im Bereich der gedruckten PV. Da es sich bei beiden um relativ junge Photovoltaik-Technologien handelt und ihr Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft ist, ist ihr Marktanteil trotz der Bemühungen mehrerer Pionierunternehmen noch gering. 

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