17.04.2026

Ausgezeichnet für exzellente Lehre und innovative Ansätze

Prof. Dr. Carolin Freier von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) wurde mit dem Preis für gute Lehre ausgezeichnet. Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, überreichte ihr und weiteren Preisträgerinnen und Preisträgern die Auszeichnung im Rahmen des Tags für gute Lehre an der Technischen Hochschule Augsburg. 

Die Jury hebt insbesondere Freiers innovativen Ansatz hervor: „Freier verbindet Forschung und Lehre auf vorbildliche Weise und versteht beide Bereiche nicht als additive Elemente, sondern als symbiotisch miteinander verknüpfte Praxis“, sagt Dr. Katharina Baumeister-Krojer, stellvertretende Referatsleiterin „Zukunft der Lehre“ im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, und ergänzt: „Mit ihrem innovativen Ansatz zeigt sie, wie Lehre Zukunftskompetenzen stärkt und Studierende zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern ihres Bildungswegs macht.“

Freier ist seit 2021 Professorin für Theorien und Handlungslehre in der Sozialen Arbeit und forscht und lehrt schwerpunktmäßig zu Digitalisierung in der Sozialen Arbeit, KI-unterstützter Lehre sowie der Sozialstaatsforschung. 

Neben ihrer Lehrtätigkeit an der Ohm engagiert sie sich in verschiedenen Gremien. Dazu zählen unter anderem der Promotionsausschuss des Promotionszentrums „Sozial- und gesundheitswissenschaftliche Gestaltung von Transformationsprozessen“, ihre Rolle als Multiplikatorin für digitale Prüfungen in der Fakultät Sozialwissenschaften sowie ihre Mitarbeit im Beirat des Instituts für E-Beratung.

„Meine Lehre verbindet klassische Methodenkompetenzen mit der Integration praxisrelevanter KI-Tools, um Studierende zu befähigen, wissenschaftlich fundiert, digital souverän und verantwortungsvoll zu handeln“, sagt Freier. Dazu integriert sie gezielte Übungen und Reflexionseinheiten, in denen Studierende den Einsatz von KI im Schreibprozess erproben und kritisch bewerten. 

Freiers Lehrkonzept setzt auf aktive Beteiligung: Studierende beschäftigen sich aktiv mit ihrem Lernprozess, gestalten Themen, Formate und teils auch Seminarinhalte eigenständig mit und entwickeln so Reflexions-, Entscheidungs- und Selbstorganisationskompetenzen. Prüfungsformate orientieren sich an der wissenschaftlichen Praxis, etwa durch die Erstellung publikationsnaher Manuskripte.

Zugleich schafft Freier eine unterstützende Lernumgebung, in der Unsicherheiten, etwa im Umgang mit KI, offen aufgegriffen werden. So entstehen Räume für wissenschaftliche Neugier, eigenständiges Denken und die Entwicklung einer professionellen Haltung. Freier betont: „Es ist mir ein Anliegen, meinen Studierenden einen niederschwelligen Einstieg in die wissenschaftliche Textproduktion zu geben, um Hürden abzubauen und Freude an einer wissenschaftlichen Laufbahn zu wecken.“

Mit dem Preis für gute Lehre würdigt der Freistaat Bayern herausragende Lehrleistungen an bayerischen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und an Kunsthochschulen. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. 

 

 

Weiterführende Informationen:

Bildinformation „25-04-17_Ohm_Carolin-Freier.jpg“: Prof. Dr. Carolin Freier von der Fakultät Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm wurde mit dem Preis für gute Lehre ausgezeichnet. (Foto: Oskar Heger)

 

Kontakt: 

Matthias Wiedmann, Pressesprecher
T +49 911 5880-4101
presse@th-nuernberg.de
www.th-nuernberg.de

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