16.03.2026

Rettungsrobotik und Nachwuchstalente: Ohm erfolgreich bei RoboCup German Open

Teams der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) und ihrer Partnerschulen zeigen bei den RoboCup German Open in Köln starke Leistungen. Neben einem Podestplatz in der Rettungsrobotik sorgen insbesondere Schülerteams aus der Region für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitungen für die RoboCup-Weltmeisterschaft 2027 in Nürnberg. 

Vom 9. bis 14. März fanden in Köln die RoboCup German Open statt – die deutsche Meisterschaft des internationalen Robotik-Wettbewerbs RoboCup. Teams aus Forschung und Nachwuchsprogrammen präsentierten dort ihre neuesten Entwicklungen: von fußballspielenden Robotern über Rettungsrobotik bis hin zu intelligenten Assistenzsystemen für Industrie und Haushalt. 

Die Ohm war bei den RoboCup German Open in mehrfacher Hinsicht vertreten. Mit ihrem Team AutonOhm trat die Hochschule in der Rescue League an und stellte dort ihre aktuellen Entwicklungen im Bereich der Rettungsrobotik vor. Das Hochschulteam erreichte am Ende den dritten Platz. 

Darüber hinaus engagierten sich Forschende und Studierende der Hochschule auch organisatorisch in mehreren Wettbewerben. Die Ohm war Mitorganisator der Smart Manufacturing League und übernahm zudem die Organisation der Rapidly Manufactured Robot Competition (RMRC), einer Brückenliga zwischen RoboCupJunior und den Major-Ligen des RoboCup.

Hier verlief der Wettbewerb aus Ohm-Sicht besonders erfolgreich: Alle drei Podiumsplätze gingen an Partnerschulen aus dem Netzwerk der Hochschule. Den ersten Platz belegte das Team CJTec vom Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium in Lauf an der Pegnitz. Platz zwei ging an Bento Robotics von der Wilhelm-Löhe-Schule in Nürnberg. Den dritten Platz sicherten sich die CJT Bot Banditen, ebenfalls vom Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium. Das Team ist zugleich das jüngste der gesamten Liga, was den Erfolg besonders bemerkenswert macht. 

„Mit den Brückenligen erschließen wir ein enormes Potenzial für die MINT-Nachwuchsförderung“, sagt Prof. Dr. Stefan May, Professor für Mobile Robotik an der Ohm. „Die Schülerinnen und Schüler arbeiten hier mit Technologien, zu denen viele sonst erst an der Hochschule Zugang haben: Sie programmieren in Hochsprachen, konstruieren und optimieren komplexe Robotiksysteme und entwickeln KI-gestützte Lösungen. Genau dieser praxisnahe Zugang macht den Wettbewerb so wertvoll.“ 

Auch Prof. Dr. Thomas Sander aus dem Labor für Mobile Robotik betont die besondere Motivation der jungen Teilnehmenden: „Robotik-Wettbewerbe holen viele Jugendliche von der Spielekonsole weg. Wer einmal erlebt hat, wie spannend es ist, einen eigenen Roboter zu bauen und zum Laufen zu bringen, merkt schnell: Das macht oft noch mehr Spaß als jedes Computerspiel. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Schulen inzwischen mit großem Engagement dabei sind.“ 

Der Blick der Robotik-Community richtet sich derweil bereits auf die kommenden Jahre: Der RoboCup 2027 – die Weltmeisterschaft der Robotik – wird in Nürnberg stattfinden. Die Ohm übernimmt dabei eine zentrale Rolle in der Organisation und Koordination der Veranstaltung und arbeitet gemeinsam mit zahlreichen Partnern daran, das internationale Event in Franken zu einem Erfolg zu machen. 

 

 

Weiterführende Informationen: 

Bildinformation „PM_RoboCup German Open v1.jpg“: Rettungsroboter Schrödi bahnt sich bei den RoboCup German Open in Köln seinen Weg durch den Parcours. (Foto: Frank Erpinar / RoboCup Germany)

Bildinformation „PM_RoboCup German Open v2.jpg“: Das Robotik-Team “AutonOhm” der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm belegte bei den RoboCup German Open in Köln den dritten Platz in der Rettungsrobotik. (Foto: Tobias Schwarz)  

Link zum Labor für Mobile Robotik: https://www.th-nuernberg.de/fakultaeten/efi/forschung/forschungsaktive-labore/mobile-robotik/ 

 

Kontakt:

Matthias Wiedmann, Pressesprecher
T +49 911 5880-4101
presse@th-nuernberg.de
www.th-nuernberg.de 

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