25.06.2026

„Irgendwas mit Medien!“ - Live-Podcast und Studieninfo beim BBQ

Wie sollte es anders sein? Es war heiß beim Studienwahl-BBQ Mitte Juni, zu dem auch die Fakultät AMP eingeladen hatte. Zum Glück war der Raum für den Live-Podcast einigermaßen kühl, so dass die beiden Hosts Sara Krammer und Karina Preiß – beide aus dem Studiengang Technikjournalismus & Technik-PR - ihre Fragen konzentriert vortragen und das Gespräch mit Studiengangleiter Prof. Volker Banholzer kritisch führen konnten. Denn der Inhalt des Podcasts kann für Studieninteressierte eine wichtige Entscheidungshilfe für Unternehmenskommunikation, Public Relations oder Journalismus sein.

Nürnberg, Juni 2026. Mit dem Titel „Irgendwas mit Medien“ ging es rund eine halbe Stunde lang im Live-Stream des Podcasts Redaktionschaos um den neuen Bachelorstudiengang Unternehmenskommunikation & Journalismus an der Technischen Hochschule Nürnberg. Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studieninteressierte in den neuen Studiengang starten und gleich bei der Bewerbung zwischen drei Vertiefungsrichtungen wählen. Nämlich zwischen Technikjournalismus & Technik-PR, Wissenschaftsjournalismus & Wissenschafts-PR und Politische Kommunikation & Public Affairs. Mit diesen drei Vertiefungsrichtungen erweitert die Ohm ihr Angebot im Bereich der Kommunikationsstudiengänge und bietet wieder ein bundesweit einzigartiges Studienprogramm. Der Podcast hatte aber auch eine Besonderheit, nämlich ein Mikrofon-Premiere. Neben Sara Krammer, Studentin im sechsten Semester Technikjournalismus & Technik-PR, nahm zum ersten Mal Karina Preiß den Platz hinter dem Mikrofon ein und moderierte durch das Gespräch mit Studiengangleiter Prof. Volker Banholzer.

Erstmals Wissenschaftsjournalismus an einer HAW

Der Studiengang ist neu an der Ohm, aber bietet auch etwas Besonderes im bundesweiten Vergleich. Denn, durch diese Neuerung kann erstmals an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Wissenschaftsjournalismus & Wissenschafts-PR studiert werden. Und die Entscheidung für dieses Angebot war wohlüberlegt, so Studiengangleiter Banholzer. „Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind ein wichtiges Standbein des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland“. Und hierfür sei eine kompetente und strategische Wissenschaftskommunikation für Forschende und Institutionen notwendig und ebenso gut ausgebildete Journalistinnen und Journalisten, die die Akteure aus Forschung und Forschungspolitik für die Gesellschaft begleiten. „Und diese Kommunikateure für Wissenschaftsjournalismus und Wissenschafts-PR bilden wir künftig an der Technischen Hochschule Nürnberg aus,“ so Banholzer. Die neue Vertiefungsrichtung Wissenschaftsjournalismus & Wissenschafts-PR richtet sich an Interessierte, die laborwissenschaftliche Grundlagen in Chemie oder Biologie mit journalistischen Fähigkeiten oder der strategischen Organisationskommunikation für Forschungseinrichtungen oder Hochschulen verbinden wollen.

Diese Vertiefungsrichtung bietet, ebenso wie Technikjournalismus & Technik-PR, eine Ausbildung in Online- oder Radiojournalismus, Podcast- oder Videoproduktion ebenso wie in Marketing und strategischer Kommunikation für Unternehmen oder Forschungseinrichtungen. Absolventinnen und Absolventen der neuen Vertiefungsrichtung Wissenschaftsjournalismus & Wissenschafts-PR arbeiten dann bei forschenden Industrie-, Pharma- oder Medizinunternehmen im Marketing und der Unternehmenskommunikation, bei spezialisierten PR-Agenturen, in der Hochschulkommunikation sowie im Fachjournalismus und Fachressorts von Nachrichtenmedien.

Erfolgreiches Angebot Technikjournalismus & Technik-PR bleibt im Programm

Der eigenständige Bachelorstudiengang Technikjournalismus & Technik-PR wird als gleichnamige Vertiefungsrichtung im neuen Bachelorangebot fortgeführt. „Wie erfolgreich das Konzept ist, das hat die Re-Akkreditierung im Frühjahr dieses Jahres nochmal bestätigt, „so Volker Banholzer. Technikjournalismus & Technik-PR wird seit 2009 an der TH Nürnberg angeboten. Mit diesem Studiengang kam die integrierte Ausbildung von ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen mit Elektrotechnik und Maschinenbau sowie den praktischen Elementen von Journalismus und der strategischen Kommunikation und Public Relations für Industrie- und Technologieunternehmen in die Umsetzung. Ein Konzept, das auch das Modell für die Wissenschaftskommunikation sei, so Banholzer. Das Verständnis für die Entwicklungsarbeit in Tech-Unternehmen sei sowohl für die Arbeit in einer Redaktion als auch für die Unternehmenskommunikation essentiell. 

Die Absolventinnen und Absolventen von Technikjournalismus & Technik-PR arbeiten bei führenden Industriekonzernen als Redenschreiber, im Marketing und der Corporate Communications oder bei Start-ups und KMUs sowie im Content-Marketing in Fachmedienhäusern oder in der Redaktion von Regional- und Fachmedien oder haben selbst Agenturen gegründet. 

Premiere Politische Kommunikation

Auch die Vertiefungsrichtung Politische Kommunikation & Public Affairs ist an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften nur in Nürnberg studierbar. Auch Technologie- und Innovationspolitik brauchen kompetente und gute ausgebildete Kommunikateurinnen und Kommunikateure. Die Vertiefungsrichtung bildet für die Arbeit in Abgeordnetenbüros, in Think Tanks, NGOs aber auch für die Public Affairs von Tech-Unternehmen aus und kombiniert Grundlagen in Politikwissenschaft und Wirtschaft mit Fähigkeiten in strategischer Kommunikation und Konzeption von Kampagnen. Auch hier stehen praktische Seminare im Mittelpunkt, die Audio-, Podcast- und Videoproduktion für die Organisationskommunikation vermitteln. 

KI-sichere Berufsperspektiven

„Das Angebot und die Vertiefungsrichtungen sind in enger Abstimmung mit Industrieunternehmen, Wissenschaftsinstitutionen und politischen Einrichtungen entstanden,“ unterstreicht Studiengangleiter Prof. Volker Banholzer. „Sie bieten damit eine Ausbildung mit sehr guten Berufsaussichten.“ Die Ausbildung sei praxisnah, integriere aber auch Kommunikationstheorien und aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz in Journalismus und PR oder die Wirkungen von Technik und Wissenschaft in der Gesellschaft.

Der Studiengang integriert bereits in die Ausbildung Kooperationen mit Industrie und Wirtschaft, wie die Podcast-Serie von der Fachmesse Smart Production Solutions in Nürnberg. Die Arbeiten der Studierenden erscheinen zudem regelmäßig in den Blogs futurecommunication oder befootec. Absolventinnen und Absolventen von Technikjournalismus & Technik-PR arbeiten seit Jahren erfolgreich in der Unternehmenskommunikation von großen und mittelständischen Industrieunternehmen, in PR-Agenturen oder als Redakteurinnen und Redakteure in Nachrichten- oder Fachmedien. Oder sie studieren im noch jungen, aber bereits akkreditierten  Masterstudiengang Innovationskommunikation an der TH Nürnberg.

Sara Krammer und Karina Preiß, die beiden Hosts der Podcast-Folge „Irgendwas mit Medien“ waren auch nach der Sendung gefragte Gesprächspartner. Die interessierten Schülerinnen und Schüler, die den Stream live am Podcast-Tisch verfolgt hatten, stellen noch einige Fragen zum Studium an der Ohm. Wenn aus dem „Irgendwas mit Medien“ ein „genau Unternehmenskommunikation & Journalismus“ geworden ist, dann ist die Bewerbung für den Studienstart im Oktober noch bis zum 15. August möglich.

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