22.06.2026

CERES-Preis für Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre verliehen

Am Ohm Sustainability Campus Neumarkt (OSCN) der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) wurde am 20. Juni der CERES-Preis für Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre verliehen. Mit dem Preis zeichnen die Innovation und Zukunft Stiftung und der OSCN herausragende Bachelorarbeiten aus, die sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Resilienz befassen.

Insgesamt wurden drei Preise vergeben, die jeweils mit 1.000 Euro dotiert sind. Über die Auszeichnungen entschied eine unabhängige Fachjury unter Leitung von Prof. Dr. Tobias Gaugler, Professor für nachhaltiges Ressourcenmanagement an der Ohm. Aus einer Vielzahl von 50 qualifizierten Bewerbungen wählte die Jury die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die prämierten Bachelorarbeiten leisten mit wissenschaftlicher Qualität und innovativen Ansätzen Beiträge zu einer nachhaltigen und widerstandsfähigen Zukunft.

Gaugler hob hervor: „Bei unserer Entscheidung war uns wichtig, Perspektiven zu fördern, die über kurzfristige Lösungen hinausgehen. Diese Arbeiten eröffnen konkrete Wege für langfristig resiliente Systeme und machen zugleich deutlich: Forschung kann gesellschaftlichen Wandel aktiv mitgestalten.“

Den Preis für Resilienz in der Wirtschaft erhielt Luise Winkler von der Technischen Universität München für ihre Arbeit zum Thema „Inwiefern kann Nutzhanf [Cannabis sativa L.] als nachhaltiger Rohstoff zur ökologischen und technologischen Transformation der Lebensmittelindustrie beitragen und welche Hemmnisse bestehen derzeit entlang der Wertschöpfungskette?“. Die Arbeit untersucht das Potenzial von Nutzhanf als nachhaltigem Rohstoff und beleuchtet zugleich bestehende Herausforderungen in der praktischen Umsetzung.

Mit dem Preis für Resilienz in der Gesellschaft wurde Friederike Henger von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für ihre Bachelorarbeit „Umgang mit der Klimakrise - Wie gestalten pädagogische Programme die Förderung psychischer Resilienz und Handlungsfähigkeit im Umgang mit der Klimakrise?“ ausgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bildungsangebote Menschen darin unterstützen können, psychisch resilient und handlungsfähig auf die Klimakrise zu reagieren.

Der Preis für Resilienz in der Ernährung ging an Leonard Kokorsch von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für die Arbeit „Planung und Umsetzung eines energieautarken Aquaponiksystems in Nordtansania“. Die Arbeit zeigt, wie innovative Ernährungssysteme unter besonderen ökologischen und infrastrukturellen Bedingungen nachhaltig gestaltet werden können.

Die Verleihung fand im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Wissenschaft und Stiftung statt, darunter Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Neumarkts Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, Barbara und Manfred Schmitz, Vorstände der Innovation und Zukunft Stiftung, sowie die Vizepräsidentin für Bildung der Ohm, Prof. Dr. Christina Zitzmann. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des Preises als Plattform zur Förderung junger Talente und zukunftsorientierter wissenschaftlicher Arbeiten.

Barbara Schmitz, Vorständin der Innovation und Zukunft Stiftung, betonte: „Uns ist es wichtig, junge Menschen in ihrem Engagement sichtbar zu machen und ihre Arbeit wertzuschätzen. Die prämierten Bachelorarbeiten zeigen eindrucksvoll, mit wie viel Engagement und Überzeugung die nächste Generation an Lösungen für eine nachhaltige Zukunft arbeitet.“

Der CERES-Preis für Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre wird von der Innovation und Zukunft Stiftung in Kooperation mit dem Ohm Sustainability Campus Neumarkt vergeben. Ausgezeichnet werden Bachelorarbeiten, die mit wissenschaftlicher Qualität und innovativen Ansätzen Beiträge zu einer nachhaltigen und widerstandsfähigen Zukunft leisten.

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