19.06.2026

20 Jahre Austausch und Perspektiven für MINT-Studentinnen

BayernMentoring unterstützt seit 20 Jahren MINT-Studierende in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung und stellt die Weichen für einen gelungenen Karrierestart. Die Ohm ist von Anfang an dabei. Zum Jubiläum trafen sich an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt Mentorinnen, Mentees und Programmverantwortliche aus ganz Bayern.

Im Fokus standen ein Rückblick, Austausch und die Rolle von Mentoring heute. Trotz steigender Frauenanteile in MINT-Fächern bestehen weiterhin Hürden, insbesondere beim Übergang in den Beruf sowie in Führungs- und Forschungspositionen. Häufig fehlen Orientierung, Netzwerke und Vorbilder. Hier setzt BayernMentoring an: Das Programm begleitet Studentinnen ein Jahr lang mit einer erfahrenen Mentorin und bietet ergänzend Workshops, Seminare und Netzwerktreffen.

Teilnehmerinnen gewinnen Einblicke in Karrierewege, knüpfen Kontakte und schärfen ihre beruflichen Ziele. „Gerade an den entscheidenden Übergängen im Karriereverlauf macht Mentoring den Unterschied: Es ermöglicht einen Perspektivwechsel, schafft Klarheit über den eigenen Weg und trägt dazu bei, strukturelle Hürden abzubauen. Aus ersten Kontakten entstehen so echte Chancen“, berichtet die Koordinatorin an der Ohm Livia Facklam.

Die Jubiläumsveranstaltung machte den Nutzen sichtbar: Bei dem bayernweiten Netzwerktreffen erprobten die Teilnehmerinnen ein interaktives Format zu „Written Mentoring“ und lernten neueste Erkenntnisse zur Wirkung des Programms kennen. In der Podiumsdiskussion „Unspoken! Worüber wir (Frauen) mehr sprechen sollten“ diskutierten sie zentrale, oft unausgesprochene Themen rund um Studium und Karriere.

Zum Abschluss erhielten engagierte Mentorinnen den BayernMentoring-Award, darunter vier Mentorinnen der Ohm. Melanie Gill durfte den Preis „Long-Term-Mentoring“ entgegennehmen, Teja Rebholz den Award „Zukunftsgestalterin“, Helga Mazilescu den „Inspirationspreis“ und Kathrin Alex erhielt den „Ehrenpreis“.

Unternehmen wie die N-ERGIE unterstützen das Mentoring-Programm als Sponsoren.

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Hochschulservice für Familie, Gleichstellung und Gesundheit

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