03.07.2024

Wie zufrieden sind die Besucherinnen und Besucher mit dem Christkindlesmarkt?

Im Auftrag der Stadt Nürnberg hat Prof. Dr. Florian Riedmüller aus der Fakultät Betriebswirtschaft mit einem Forschungsteam untersucht, wie zufrieden die Besucherinnen und Besucher mit den Angeboten der "Stadt aus Holz und Tuch" sind. Die Ergebnisse der Befragung lassen aufhorchen. Auffallend viele sind jünger als 30 und es kamen immer mehr Menschen von weit her, um den weihnachtlichen Markt zu besuchen, besonders aus Tschechien und Österreich. 2023 stieg der Anteil der internationalen Besucherinnen und Besucher von 11,1 Prozent (2019) auf 16,9 Prozent. 21,6 Prozent kamen aus Bayern und 28,5 Prozent aus dem übrigen Deutschland. 2019 waren das 17,4 beziehungsweise 23,1 Prozent. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Angebote rund um Glühwein und Lebkuchen bei den Nürnbergern und den Bewohnern der Metropolregion an Attraktivität verlieren, denn die Anzahl von Besucherinnen und Besucherin ist mit rund zwei Millionen pro Jahr gleich geblieben.

Über 80 Prozent der 2.000 Befragten bewerteten die Angebote mit "gut" oder "sehr gut". Besonders hervorgehoben wurden das kulinarische Angebot, die Freundlichkeit des Verkaufspersonals und die Dekoration der Stände. Durchschnittlich 46,30 Euro gab jeder Gast auf dem Markt aus, 7,50 Euro mehr als 2019. Deutlich wurde auch, dass die Besucherinnen und Besucher darüber hinaus die lokale Wirtschaft beflügeln, besonders in der Innenstadt. 41,5 Prozent nutzten die Angebote der Gastronomie, 27,1 Prozent kauften ein, 6,6 Prozent gingen ins Museum und 2,5 Prozent besuchten Theater, Kinos oder Konzerte. Fast jeder Dritte blieb über Nacht.

Erste Konsequenzen aus der Befragung sind Pläne für eine behutsame Weiterentwicklung des Nürnberger Christkindlesmarkts.

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