25.02.2022

Vier Hochschulen, ein Themenkreis, ein Ziel

TH Nürnberg beim fachwissenschaftlichen Kolloquium Wike³

In Hessen und Sachsen-Anhalt ist sie schon möglich: die Promotion an Hochschulen. Im Jahr 2010 hatte das Bundesverfassungsgericht anerkannt, dass die Wissenschaftsfreiheit im Grundgesetz inklusive der Freiheit der Forschung auch für die Professorenschaft an Hochschulen gilt. In Bayern besteht aktuell die Möglichkeit zu sogenannten kooperativen Promotionen im Zusammenwirken mit Universitäten.

Beim 18. Treffen des fachwissenschaftlichen Kolloquiums Wike³ diskutierten vier bayerische Hochschulen, darunter auch die TH Nürnberg, ein gemeinsames Ziel: ein Graduiertenkolleg für Doktorandinnen und Doktoranden der elektrischen Energietechnik und Elektromobilität. Zweimal im Jahr finden ein regional vernetzter fachlicher Austausch und eine kritische Reflexion für rund dreißig Promovierende sowie Professorinnen und Professoren statt. Aktuell promovieren zwanzig junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, weitere 22 Promotionsverfahren konnten bisher erfolgreich abgeschlossen werden. Seit 2018 erschienen 175 wissenschaftliche Publikationen, 68 unter ihnen sind peer-reviewed, also durch Expertinnen und Experten begutachtet.

Die Mitglieder von Wike³ wünschen sich eine konsequente Weiterführung ihres wissenschaftlichen Weges hin zu einem Promotionscluster mit einer Überführung der Doktorandinnen und Doktoranden in ein Graduiertenkolleg (einem Studien- und Forschungsprogramm mit dem Ziel, den Doktorgrad zu erlangen).

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