Wir sind für Sie da – bei Diskriminierung und sexualisierter Gewalt

An unserer Hochschule sollen sich alle Menschen sicher und respektiert fühlen – beim Lernen, Lehren und Arbeiten. Doch manchmal erleben Menschen etwas diskriminierendes oder etwas, das persönliche Grenzen überschreitet. Wenn Sie so etwas erlebt haben, lassen wir Sie nicht allein.

Unsere Beratung ist für alle Angehörigen der Hochschule da – ganz gleich, ob im Studium, in der Lehre oder in der Verwaltung.

Zentrale Ansprechperson

Christin Wolter
Psychologin

christin.wolter@th-nuernberg.de

Ihre Ansprechpartnerin ist Christin Wolter (Kontaktdaten siehe oben).

Sie ist Psychologin und hat viel Erfahrung in der Beratung bei Diskriminierung und sexualisierter Gewalt. Bei Bedarf kann das Gespräch gemeinsam mit einer zweiten Beratungsperson stattfinden – im Sinne eines geschützten und achtsamen Gesprächrahmens. So können wir gemeinsam gut auf Ihre Anliegen schauen. 

Genauso dürfen Sie gerne jemanden als Begleitperson mitbringen, wenn es Ihrem Wohlbefinden dient. Auch ist es möglich, um ein Gespräch bei einer der funktionalen Ansprechpersonen (siehe Tabelle) zu bitten.

BetroffeneFunktionale Ansprechperson innerhalb der Ohm
Alle Hochschulangehörige und Gäste

Zentrale Ansprechperson bei Diskriminierung und/oder zentrale Ansprechperson bei sexualisierter Gewalt und sexueller Belästigung (nach BayHIG Art. 25 Abs.1 und Abs.2)

Zentrale Ansprechperson für Antisemitismus

StudierendeBeauftragte für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft und Kunst der Fakultät (Frauenbeauftragte) und/oder Dekanat und/oder Psychologische Studienberatung und/oder Behindertenbeauftragte für Studierende und/oder AStA und/oder zentrale Studienberatung
  • Lehrende
  • Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeitende in den Fakultäten
  • Promovierende in den Fakultäten
Frauenbeauftragte der Fakultät und/oder Dekanat und/oder Schwerbehindertenvertretung
  • Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeitende in fakultätsunabhängigen Instituten und Zentren
  • Promovierende in diesen Instituten
Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft und Kunst der Hochschule (Hochschulfrauenbeauftragte) oder deren Stellvertretung und/oder Leitung des Instituts und/oder Schwerbehindertenvertretung
Wissenschaftsstützende Beamtinnen und Beamte und Mitarbeitende in Technik und VerwaltungGleichstellungsbeauftragte und/oder Dekanat bzw. Abteilungsleitung und/oder Schwerbehindertenvertretung und/oder Personalrat

Was ist uns wichtig? - Ihr Recht auf Schutz

Für uns ist wichtig:

  • Wir möchten, dass Sie sich im Gespräch sicher, ernst genommen und gut begleitet fühlen.
  • Wir tauschen uns regelmäßig aus, um unsere Arbeit zu reflektieren und zu verbessern.
  • Wir arbeiten eng mit anderen Beratungsstellen zusammen.

Sie haben ein Recht auf Schutz.

Als Hochschulmitglied haben Sie das Recht auf Schutz vor Diskriminierung und sexualisierter Gewalt. Wir sind da, um Sie dabei zu unterstützen, dieses Recht wahrzunehmen.

Beratung bei Diskriminierung, sexueller Belästigung oder Gewalt an der Ohm

Wir hören zu. Wir unterstützen. Sie entscheiden.

Worum geht es?

An der Ohm setzen wir uns für einen respektvollen, diskriminierungsfreien und sicheren Hochschulalltag ein.
Wenn Sie Diskriminierung, sexuelle Belästigung oder Gewalt erlebt oder beobachtet haben, kommen Sie auf uns zu.

Wir bieten Ihnen eine vertrauliche Beratung.

Sie können sich an uns wenden, wenn Sie…

  • sich ungerecht behandelt oder ausgegrenzt fühlen,
  • diskriminiert wurden – zum Beispiel wegen Ihrer Herkunft, Ihres Geschlechts, Ihrer Religion, einer Behinderung, Ihres Alters oder Ihrer sexuellen Orientierung,
  • sexuelle Belästigung oder sexualisierte Gewalt erlebt haben.
  • beobachtet haben, wie andere ungerecht behandelt oder ausgegrenzt wurden.

Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es Diskriminierung war – sprechen Sie mit uns. Wenn Sie sich unwohl fühlen oder etwas erlebt haben, das Sie belastet, können wir gemeinsam hinschauen.

  • Vertrauliches Gespräch in sicherer Atmosphäre
  • Parteilichkeit: Ihre Erfahrung wird ernst genommen und Sie erfahren Solidarität
  • Klärung Ihres Anliegens: Was brauchen Sie? Was wäre hilfreich?
  • Information über Ihre Rechte und Handlungsmöglichkeiten

Unterstützung auf Ihrem Weg – Sie entscheiden, wie es weitergeht

  • Sie haben etwas erlebt und möchten es jemandem anvertrauen
  • Sie sind unsicher, ob ein Verhalten übergriffig oder diskriminierend war
  • Sie möchten wissen, welche Handlungsmöglichkeiten Sie haben
  • Sie möchten Unterstützung, um mit einer Situation umzugehen
  • Sie möchten, dass ein Vorfall aufgearbeitet oder geklärt wird
  • Sie möchten eine offizielle Beschwerde einreichen

Sie können mit uns…

  • ein Gespräch vereinbaren, in dem wir gemeinsam über Ihre Situation sprechen,
  • Informationen bekommen – über Ihre Möglichkeiten an der Hochschule und über externe Hilfsangebote,
  • Unterstützung bei Gesprächen erhalten – zum Beispiel, wenn Sie ein klärendes Gespräch führen oder sich beschweren möchten.

Alles, was Sie uns sagen, bleibt vertraulich. 

Informationen werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung weitergegeben – auch, dass ein Kontakt zur Beratungsstelle stattgefunden hat, bleibt ohne Ihre Erlaubnis zur weiteren Kommunikation vertraulich.

Was heißt das ganz konkret?

  1. Sie nehmen Kontakt mit uns auf – ganz unverbindlich
  2. Wir vereinbaren ein vertrauliches Gespräch – gern mit Begleitperson
  3. Sie erzählen, was Sie beschäftigt
  4. Wir informieren Sie über mögliche Schritte
     (z. B. Klärungsgespräch, externe Beratung, offizielle Beschwerde)
  5. Sie entscheiden, ob, wann und wie es weitergeht

Wichtig: Keine Schritte werden ohne Ihre Zustimmung eingeleitet.

Beispiele für mögliche Wege (immer freiwillig):

  • Beratung & Orientierung (auch ohne Details zu nennen)
  • Klärungs-/Schlichtungsgespräch mit Unterstützung
  • Begleitung bei einer offiziellen Beschwerde
  • Weitervermittlung an spezialisierte Beratungsstellen