06.07.2026

Zweiter wissenschaftlicher Workshop des Forschungsimpulses „DuraFuelCell“ treibt Brennstoffzellenforschung voran

Interdisziplinärer Austausch im TUM Akademiezentrum Raitenhaslach ergänzt durch Industrieeinblicke und neue Forschungspartnerschaften

Der Forschungsimpuls „DuraFuelCell“ der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm setzt seinen erfolgreichen Weg fort. Vom 6. bis 8. Juli 2026 reisten die Teilprojektleitenden, ihre Arbeitsgruppenmitglieder sowie hochkarätige Kooperationspartner zu einem intensiven dreitägigen wissenschaftlichen Workshop und Vernetzungstreffen nach Burghausen. Die Reise bot eine ideale Verknüpfung von Spitzenforschung, industrieller Praxis und strategischer Netzwerkbildung.

Einblicke in die industrielle Praxis: Werksbesichtigung bei Wacker Chemie

Zum Auftakt der Reise am 6. Juli besuchten die Teilnehmenden das Werk der Wacker Chemie AG in Burghausen. Als größter Chemiekonzern Bayerns und global agierendes Unternehmen demonstrierte Wacker eindrucksvoll, wie trotz aktueller Branchenkrisen gezielt auf Innovationen gesetzt wird. Besonders die Präsentation zur Herstellung von hochreinem Polysilizium – einer Schlüsselkomponente für Halbleitertechnologien und moderne KI-Rechenzentren – lieferte den Forschenden wertvolle Einblicke an der Schnittstelle von Materialwissenschaften und industrieller Anwendung.

Spitzenforschung im historischen Ambiente des TUM Akademiezentrums

Der wissenschaftliche Kern des Programms fand am 7. Juli im geschichtsträchtigen Prälatenbau des ehemaligen Zisterzienserklosters Raitenhaslach – heute das Akademiezentrum der Technischen Universität München (TUM) – statt. Die 23 Teilnehmenden nutzten das inspirierende Umfeld für einen tiefgehenden Austausch über den aktuellen Stand der Brennstoffzellenforschung an der Ohm.

In englischsprachigen Vorträgen präsentierten die Referentinnen und Referenten die neuesten Ergebnisse und Meilensteine der einzelnen DuraFuelCell-Teilprojekte. Bereichert wurde das wissenschaftliche Spektrum durch die Gastvorträge namhafter Kooperationspartner: Prof. Dr. Marc Willinger (TUM) und Prof. Dr.-Ing. Christian Bergler (OTH Amberg-Weiden) stellten ihre aktuellen Arbeiten vor und zeigten vielversprechende Schnittmengen auf.

Die anschließende lebhafte Poster-Session bot vor allem den Doktorandinnen und Doktoranden Raum zur Vernetzung. Hier wurden neue methodische Ansätze diskutiert sowie zukünftige gemeinsame Experimente und Analysen koordiniert. Der Tag schloss mit einer zukunftsweisenden Brainstorming-Session zur Vorbereitung des Fortsetzungsantrags für den Forschungsimpuls DuraFuelCell.

Vernetzung mit der TH Rosenheim initiiert

Zum Abschluss der Reise am 8. Juli stand die strategische Vernetzung im Fokus: Ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Technischen Hochschule Rosenheim am Campus Burghausen legte den Grundstein für eine neue Forschungskooperation.

Prof. Dr. Dominik Pentlehner (Dekan der Fakultät für Chemische Technologie und Wirtschaft) und Prof. Dr.-Ing. Johannes Völkl (Studiendekan Hydrogen Technology) stellten wegweisende Initiativen wie das Wasserstoff-Reallabor Burghausen vor. Im Gegenzug gaben die Ohm-Professoren Prof. Dr. Maik Eichelbaum und Prof.       Dr.-Ing. Ulrich Ulmer einen fundierten Einblick in das Projekt DuraFuelCell sowie weitere Aktivitäten des H2Ohm-Instituts. Nach einer anschließenden Besichtigung der Laborflächen des Campus Burghausen waren sich alle Beteiligten einig, die wissenschaftliche Zusammenarbeit rund um die Wasserstofftechnologien zukünftig stark zu intensivieren.

Nachhaltige Vernetzung als Erfolgsmodell

Dieser zweite Workshop festigt das etablierte Format, das auch in Zukunft mindestens einmal jährlich alle Akteure zusammenbringen wird. Das Ziel bleibt, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Teilprojekten kontinuierlich zu vertiefen und das externe Netzwerk zu führenden Kooperationspartnern weiter auszubauen.

Mehr erfahren: Weitere Informationen zum DuraFuelCell Forschungsimpuls finden Sie unter www.th-nuernberg.de/durafuelcell.

 

Weiterführende Informationen:

Bildaufnahmen von Dr. Marie Liebmann und Vincent Sämann

Bild 1: Die Teilprojektleitenden, ihre Arbeitsgruppenmitglieder sowie Kooperationspartner des Forschungsimpulses DuraFuelCell besichtigten am 6.Juli 2026 das Werk der Wacker Chemie AG in Burghausen.

Bild 2: Am 7. Juli 2026 veranstaltete der FIP DuraFuelCell im Festsaal des Akademiezentrums Raitenhaslach seinen zweiten wissenschaftlichen Workshop. Der Kooperationspartner und Gastgeber Prof. Dr. Marc Willinger (TUM) zeigt vielversprechende Schnittmengen mit dem Forschungsimpuls auf.

Bild 3: Der wissenschaftliche Mitarbeiter Nikolas Seidl präsentiert Ergebnisse und Meilensteine des DuraFuelCell-Teilprojektes F.

Bild 4: Die Teilnehmenden nutzen die lebhafte Poster-Session um methodische Ansätze sowie zukünftige gemeinsame Experimente zu diskutieren.

Bild 5: Gruppenfoto der Teilnehmenden des zweiten wissenschaftlichen Workshops DuraFuelCell im Akademiezentrum der Technischen Universität München (TUM) in Raitenhaslach.

Bild 6: In der Brainstorming-Session wurden von den Teilnehmenden Themen zur Vorbereitung des Fortsetzungsantrags für den Forschungsimpuls DuraFuelCell zusammengetragen.

Bild 7: Am 8. Juli fand ein Austauschtreffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Technischen Hochschule Rosenheim am Campus Burghausen statt.

Bild 8: Florian Seuß (Ohm) bei der Besichtigung des Virtual Reality Labs der Technischen Hochschule Rosenheim am Campus Burghausen.

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