Anmeldung zur Veranstaltung:

Auf dem Weg zur Normalität?
LGBTQ+-Familien und ihr Kampf um Anerkennung

Datum: 17. Juni 2026
Uhrzeit: 17:30-19:00 Uhr

Online via MS Teams (Den Zugangslink erhalten Sie eine Woche vor der Veranstaltung per Mail)

Hinweis zum Einlassvorbehalt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht, auch im digitalen Raum, Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Im Rahmen des Salons des Kompetenzzentrums Gender & Diversity (KomGeDi) der Technischen Hochschule Nürnberg stellen Julia Teschlade, Mona Motakef und Christine Wimbauer zentrale Ergebnisse ihrer Studie „Auf dem Weg zur Normalität? LGBTQ+-Familien und ihr Kampf um Anerkennung“ vor. 

LGBTQ+-Familien – also lesbian, gay, bisexual, trans* und queere Familien – sind heute sichtbarer denn je. Zugleich rücken sie gegenwärtig besonders in den Fokus politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und Deutungskämpfe. Sie stellen klassische Vorstellungen von Elternschaft und Familie in Frage. 

Auch im Recht gibt es zunehmend Gleichstellung, wie die »Ehe für alle«. Doch diese Entwicklungen sind ambivalent: Viele (rechtliche) Hürden bleiben bestehen, neue Ausschlüsse entstehen und wir erleben wieder Rückschritte. 

In dem Online Vortrag geben die Autorinnen der Studie Einblicke in den Alltag von LGBTQ+-Familien, die auf qualitativen Familieninterviews basieren. 
Wie verwirklichen sie ihren Kinderwunsch? Mit welchen rechtlichen und gesellschaftlichen Barrieren sind sie dabei konfrontiert und wie gehen sie damit um? Wie gestalten sie ihr Familienleben? 

Hierbei wird deutlich, dass LGBTQ+-Familien auch auf altbekannte heterosexuelle Familiennormen zurückgreifen, diese aber gleichzeitig erweitern. Durch ihre alltäglichen Kämpfe um Anerkennung prägen und verändern sie, was Familie und Elternschaft heute bedeuten – und in Zukunft bedeuten können.

  • Dr. Julia Teschlade ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrbereich Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse an der Humboldt-Universität zu Berlin.
     
  • Prof. Dr. Mona Motakef ist Professorin für Soziologie der Geschlechterverhältnisse an der TU Dortmund.
     
  • Prof. Dr. Christine Wimbauer ist Professorin für Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse an der Humboldt-Universität zu Berlin.
1