28.07.2026

Die Ohm gestaltet die Zukunft der Hochschullehre mit Künstlicher Intelligenz

Wie verändert Künstliche Intelligenz Studium und Lehre? Und wie kann ihr Einsatz so gestaltet werden, dass Studierende bestmöglich beim Lernen unterstützt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das neue bayernweite Programm „KI-Lernlabor“, das im September 2026 startet.

Die Ohm übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Das an der Hochschule angesiedelte Forschungs- und Innovationslabor Digitale Lehre ist für die Entwicklung und Durchführung des Programms verantwortlich. Damit gestaltet die Ohm den hochschulübergreifenden Austausch zum lernförderlichen Einsatz Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre in Bayern maßgeblich mit. Zugleich beteiligt sie sich gemeinsam mit der Hochschule München mit einem eigenen Team am KI-Lernlabor. Das Vorhaben wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gefördert.

Künstliche Intelligenz ist längst im Hochschulalltag angekommen. Sie verändert die Art und Weise, wie Studierende lernen, wie Lehrende Lehre gestalten und wie Hochschulen Wissen vermitteln. Gleichzeitig wirft ihr Einsatz zahlreiche didaktische, organisatorische und ethische Fragen auf. Das KI-Lernlabor schafft einen Raum, in dem diese Fragen hochschulübergreifend bearbeitet werden.

Im Mittelpunkt stehen interdisziplinäre Teams aus Studierenden, Lehrenden sowie Mitarbeitenden aus Hochschuldidaktik und digitaler Lehre. Gemeinsam entwickeln sie Ideen, Konzepte und Lösungsansätze für einen verantwortungsvollen, fairen und lernförderlichen Einsatz von KI in Studium und Lehre. Dabei geht es unter anderem um die Gestaltung von Lernprozessen mit KI, die Veränderung von Rollen und Verantwortlichkeiten im Hochschulkontext sowie um den Aufbau von KI-Kompetenzen an Hochschulen.

Das Programm verfolgt einen partizipativen Ansatz: Die Teilnehmenden bringen eigene Fragestellungen und Herausforderungen ein und entwickeln diese ein Jahr lang gemeinsam weiter. Unterstützt werden sie durch wissenschaftliche Impulse, kollegialen Austausch und die Vernetzung mit anderen Hochschulen in Bayern.

Das KI-Lernlabor bietet den beteiligten Hochschulen die Möglichkeit, neue Perspektiven auf Lernen und Lehren im KI-Zeitalter zu entwickeln und gemeinsam eine Orientierung für den Umgang mit einer der prägenden Technologien unserer Zeit zu schaffen. Die Mitwirkenden stellen ihre Erkenntnisse und Ergebnisse der Hochschulöffentlichkeit zur Verfügung.

Folgende Hochschulen wurden für die Teilnahme am Programm KI-Lernlabor ausgewählt:

  • Hochschule Ansbach
  • Hochschule Hof
  • Hochschule Kempten
  • Hochschule Neu-Ulm
  • Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm gemeinsam mit der
  • Hochschule München
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Das erste Gesamttreffen des Programms mit dem Startschuss für die hochschulübergreifende Zusammenarbeit findet vom 21. bis 23. September 2026 im Ohm Innovation Center statt.

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