11.11.2019

Fast 200 Jahre alt und doch kein bisschen greise

TH Nürnberg feiert bei der Akademischen Jahrfeier den 186. Jahrestag des Amtsantritts von Georg Simon Ohm. Wissenschaftsminister Sibler verkündet den neuen Präsidenten der TH Nürnberg.

Die TH Nürnberg feiert in diesem Jahr das 196. Gründungsjahr ihrer ältesten Vorläufereinrichtung. In einem feierlichen Rahmen zeichnet die Hochschule Studierende aus, die großen Einsatz in ihrem Studium gezeigt haben, sich in der Praxis bewährt und spannende Forschungsthemen entwickelt haben. In den letzten 196 Jahren ist viel passiert. Aber eines ist sicher: die TH Nürnberg ist keineswegs greise geworden. Im Gegenteil, die Technische Hochschule Nürnberg hat die Herausforderungen einer sich schnell veränderten Gesellschaft angenommen und sich in den letzten Jahren für das kommende Jahrzehnt fit gemacht.  Es besteht also allen Grund zum Feiern. Eine weitere Besonderheit wird die Feier prägen: Der Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler MdL, wird in seiner Rede am Abend auch den neuen Präsidenten der TH Nürnberg verkünden, der als Nachfolger des jetzigen Amtsinhaber Prof. Dr. Michael Braun im März nächsten Jahres sein Amt antreten wird.  

Nürnberg, 11. November 2019.
1823 ist das Jahr, in dem die älteste Vorläufereinrichtung der TH Nürnberg gegründet wurde. Johannes Scharrer, der damalige zweite Nürnberger Bürgermeister und Schöpfer der ersten Deutschen Eisenbahn, gründete die „Städtische Polytechnische Schule“. 196 Jahre ist das nun her und die TH Nürnberg ist in dieser Zeit um ein Vielfaches gewachsen und gehört alles andere als zum alten Eisen. Inzwischen umfasst sie zwölf Fakultäten mit den unterschiedlichsten Fachrichtungen, über 1.000 Lehrende vermitteln ihr Wissen an die inzwischen knapp 13.000 Studierenden. Ihren Ursprung hat die TH Nürnberg allerdings nie vergessen und so feiert sie jedes Jahr die traditionsreiche Akademische Jahrfeier. In diesem feierlichen Rahmen zeichnet die Hochschule ihre Studierenden aus, die großen Einsatz in ihrem Studium gezeigt, sich in der Praxis bewährt und spannende Forschungsthemen entwickelt haben.
Auch die Partner der TH Nürnberg aus der Metropolregion unterstützen die Hochschule und ihre Studierenden jedes Jahr tatkräftig und verleihen Preise für herausragende Arbeiten. Die Förderpreise haben dabei einen Gesamtwert von 22.100 Euro. Darüber hinaus gibt es ein noch besonderes Ereignis: Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler MdL, wird in seiner Rede am Abend nicht nur über die Errungenschaften der TH Nürnberg reden, sondern auch den neuen Präsidenten der TH Nürnberg verkünden, der als Nachfolger des jetzigen Amtsinhaber Prof. Dr. Michael Braun im März nächsten Jahres dessen Amt antreten wird.

Der diesjährige Förderpreis der N-ERGIE Aktiengesellschaft geht an das Forschungsprojekt „Smart Urban Development in Nürnberg: Visualisierung einer intelligenten und nachhaltigen Stadtentwicklung“ der Fakultät Betriebswirtschaft. Mit dem Preis, der mit 4.000 Euro dotiert ist, unterstützt die N-ERGIE das Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Ebinger. Ziel des Vorhabens ist es, die gesellschaftlichen Anforderungen mit intelligenten, vernetzten, technologischen Lösungsansätzen in Verbindung mit der städtischen Infrastruktur in Einklang zu bringen – denn die Akzeptanz der Bürger ist die Erfolgsvoraussetzung für nachhaltigen Wandel. Die N-ERGIE wählte dieses IT-Projekt aus, da es sich in Hinblick auf Innovationen für mehr Nachhaltigkeit mit wichtigen gesellschaftlichen und technischen Fragestellungen der Zukunft beschäftigt. Mit seinem Förderpreis unterstreicht das Unternehmen seine intensive Verbundenheit mit der Hochschule. „Die Technische Hochschule ist für unser Unternehmen seit vielen Jahren ein wichtiger Partner, wenn es um die Erforschung innovativer Zukunftslösungen geht. Wir schätzen besonders die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die sich auf vielen Ebenen und in zahlreichen Themenfeldern abspielt: Das reicht von der Umsetzung der dezentralen Energie- und Verkehrswende über Ladeinfrastruktur für Elektromobilität bis hin zur Digitalisierung“, sagt Josef Hasler, Vorsitzender des Vorstands der N-ERGIE Aktiengesellschaft.
Die DATEV eG fördert studentische Talente in der Metropolregion Nürnberg, die sich an der Hochschule und darüber hinaus besonders auszeichnen. Denn Engagement und Eigeninitiative sind Kernwerte der Unternehmenskultur. Die DATEV eG sucht deshalb für ihre Förderpreise Menschen mit Lust auf neue Wege, die gemeinsam die digitale Zukunft gestalten wollen. „DATEV sieht die Förderung junger Menschen als gesellschaftliche Verpflichtung. Wir möchten mit dem Preis Absolventen belobigen, die bei ihren hervorragenden Arbeiten neue Blickwinkel einnehmen, Innovationen vorausdenken und sich neben ihrem Studium engagieren. Der ganzheitliche Blick auf das Engagement der Studierenden während ihres gesamten Studiums gepaart mit dem Einsatz der betreuenden Professoren für ihre Studierenden ist die Besonderheit am TH Förderpreis, weshalb DATEV diese Auszeichnung weiterhin gerne unterstützt“, so Jürgen Irrgang, Leiter Recruiting Center.
Franken-Schotter liefert jährlich etwa zwei Millionen Tonnen Naturstein-Produkte in mehr als 50 Länder der Welt. Laut eigenen Angaben ist das Unternehmen mittlerweile das führende Naturstein-Unternehmen in Deutschland und darüber hinaus im Werksteinbereich der größte Jura-Kalkstein-Produzent der Welt. „Daher ist es eigentlich selbstverständlich, dass ein Unternehmen, das sich eine derartig starke Stellung auf dem Markt erarbeitet hat, auch Kontakt zur Wissenschaft und Forschung sucht. Wir unterstützen innovative Leistungen und fördern auf dem Gebiet der angewandten Ingenieurwissenschaften besondere Einzelleistungen durch Neu- und Weiterentwicklungen. Es ist uns eine große Freude eine Arbeit zu unterstützen, die zukunftsorientiert und somit von großer Bedeutung für die Baustoffindustrie ist“, meint Thomas Herrscher, Prokurist Franken-Schotter. Die Projektarbeit von Kevin Zeyer und Jan Sebastian Hildebrand liefert einen wertvollen Beitrag zum umweltverträglichen Bauen und zur Entlastung der Umwelt, da dadurch Energie und Ressourcen geschont werden können.
Im Bund der Freunde haben sich in einem gemeinnützigen Verein Freunde und Förderer der Hochschule zusammengeschlossen. Der Förderverein ist Mittler zwischen den Belangen der Hochschule und den Interessen von Wirtschaft und Bewohner der Region. Bereits seit 1985 verleiht der Bund der Freunde e.V. Förderpreise an herausragende Studierende der Ausbildungsrichtungen Technik, Betriebswirtschaft, Sozialwissenschaften und Design. „Die aktive Förderung der Studierenden und die Unterstützung und Begleitung der Technischen Hochschule Nürnberg ist dem BdF seit mehr als 60 Jahren ein großes Anliegen. Der Bund der Freunde sieht sich als Partner der TH Nürnberg, um Studierende zu begleiten und Ihnen einen sicheren Start in das Berufsleben zu ermöglichen. “ meint Martin Schmitt, 1. Vorsitzender des „Bund der Freunde“.


Förderpreis des Bund der Freunde e.V.                5.000 Euro
Preisträger/innen:
Johannes Kleemann, Fakultät Verfahrenstechnik,
Corinna Patzak, Fakultät Architektur
Ina Schmidt, Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik
Monika Schober, Fakultät Betriebswirtschaft
Tansu Shaw, Fakultät Sozialwissenschaften


Franken-Schotter-Preis                        5.000 Euro
Preisträger:
Jan Sebastian Hildebrand, Fakultät Werkstofftechnik.
Kevin Zeyer, Fakultät Werkstofftechnik


Förderpreis der DATEV eG                        4.500 Euro
Preisträger/innen:
Lisa-Sophie Hanack, Fakultät Sozialwissenschaften,
Lena Lucia Kühnlein, Fakultät Design,
Helena Sakellaris, Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und     Allgemeinwissenschaften,
Patrick Teufel, Fakultät Informatik,
Jakob Trost, Fakultät Design


Förderpreis der N-ERGIE Aktiengesellschaft            4.000 Euro
Preisträger:
Prof. Dr. Frank Ebinger


DAAD-Preis                                1.000 Euro
Preisträgerin:
Sarmila Kamalanathan, Fakultät Verfahrenstechnik

Förderpreis der Hochschulfrauenbeauftragten            1.000 Euro
Preisträgerin:
Julia Pflaum, Fakultät Verfahrenstechnik

Karl-Rieger-Preis                            1.600 Euro
Preisträger:
Christoph Mahler, Fakultät Bauingenieurwesen,
Pascal Modlich, Fakultät Bauingenieurwesen


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Hochschulkommunikation, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presseatth-nuernbergPunktde

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