04.11.2026

Druck, Austausch und gemeinsame Experimente im Neuen Museum

Das erste Risotopia Festival im Neuen Museum Nürnberg brachte am 31. Oktober Menschen, Ideen und Printkultur zusammen. Im Zentrum des Tages standen die zahlreichen - ausgebuchten - Workshops, in denen Besucherinnen und Besucher unterschiedliche Druckprodukte selbst gestalten und drucken konnten.

Mit dabei waren The Happy Club aus München, Complex Pleasures aus Nürnberg, Lars Kampf, Studierende der Fakultät Design (PrintLAB), Marius Deichmann, Alexander Branchyk von drucken3000 aus Berlin, Zinezitta aus Nürnberg sowie das Kollektiv SCHLOSS aus Nürnberg. Sie eröffneten vielfältige Zugänge zur Risografie und experimentellen Druckkultur und machten das gemeinsame Gestalten, Ausprobieren und Drucken zum Herzstück des Festivals.

Auch die Papiermuster von Metapaper luden dazu ein, Materialien zu entdecken und neue Ideen für eigene Druckprojekte zu entwickeln. Fachvorträge und eine lebendige Podiumsdiskussion rundete den Tag ab. Das Risotopia Festival war das erste seiner Art. Studierende der Fakultät Design und der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg hatten es organisiert.

Die Risografie ist ein kostengünstiges Schablonendruckverfahren und lässt sich als eine Mischform aus Siebdruck und Kopierapparat beschreiben. Mit dem Risografen kann in Sonderfarben wie beispielsweise Gold, Weiß oder fluoreszierendem Pink gedruckt werden. Die unverwechselbaren, leicht verschwommenen und sehr lebendigen Farben sorgen dafür, dass diese Technik auch heute noch bei vielen Künstlerinnen und Künstlern sowie Verlegern beliebt ist.

Im PrintLAB der Ohm können Studierende analoge Drucktechniken wie Risografie, Linol- und Holzschnitt, Kaltnadelradierung und Monotypie ausprobieren.

 

 

Zurück
Anfahrt