01.11.2026

Wie kann Künstliche Intelligenz die Nachhaltigkeitsziele der UN unterstützen?

Die Ohm und BAYHOST veranstalten vom 29. bis 30. Oktober 2026 einen Workshop, um Kooperationen an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit mit Ländern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa zu initiieren. Die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) stellte geeignete europäische Förderprogramme vor und beriet die Teilnehmenden zur Antragstellung. 

Der Workshop stieß auf äußerst hohe Resonanz und zog etwa 80 Präsenz- und 20 Online-Teilnehmende an. Diese kamen unter anderem von 10 bayerischen Hochschulen und von Universitäten und Forschungseinrichtungen aus 10 Ländern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Ukraine und Ungarn). Darüber hinaus besuchten den Workshop auch einige Gäste aus der Wirtschaft und aus anderen Bundesländern und Ländern. 

Künstliche Intelligenz ist ein wichtiger Bestandteil der Forschungsaktivitäten der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, sei es in Innovationsvorhaben mit industriellen Anwendungen, im Gesundheits- und Sozialwesen, bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen oder in der Mensch-Maschine-Interaktion. An der Ohm werden intelligente digitale Lösungen für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft erforscht und entwickelt.

Einer der wichtigsten Programmpunkte war die Vorstellung des in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana angesiedelten International Research Centre on Artificial Intelligence (IRCAI) under the auspices of UNESCO. IRCAI erforscht, wie Künstliche Intelligenz eingesetzt werden kann, um die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals: SDGs) zu erreichen. Zu seinen Hauptaktivitäten gehören Grundlagen- und Anwendungsforschung, Bildung zur Förderung der KI-Kompetenz, der Aufbau von KI-Forschungsnetzwerken, Wissenstransfer, Politikberatung und die Förderung der Nord-Nord- und Nord-Süd-Kooperation. 

Die Teilnehmenden aus Bayern und dem östlichen Europa konnten im Rahmen des Workshops ihre Forschungsschwerpunkte und Kooperationsvorschläge präsentieren. Der Schwerpunkt lag auf Forschung zu Künstlicher Intelligenz für die Bereiche Medizin und Gesundheit, Energie, Arbeit und Wirtschaft sowie Bildung. 

In zahlreichen Einzelgesprächen knüpfte die Teilnehmenden Kontakte für gemeinsame Projekte und Förderanträge. 

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