22.09.2026

Stadt(ver)führungen 2026: Das war an der Ohm geboten

Im Rahmen der Stadt(ver)führungen begrüßte die Ohm am 20. September 25 Interessierte im Ohm Innovation Center (OIC) auf dem ehemaligen AEG-Gelände. Sie erhielten Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und Labore der Hochschule.

Zum Auftakt stellte Prof. Dr.-Ing. Areti Papastavrou, Vizepräsidentin für Forschung, die Hochschule sowie das Ohm Innovation Center vor. Die anschließende Führung durch das Forschungsgebäude begann in den LeoLabs mit Werkstätten, Tonstudio, Soundlabor und Co-Working-Spaces.

Es folgten aktuelle Forschungsarbeiten der Gruppe Automotive Software Systems Engineering (AS²E) von Prof. Dr. Ramin Tavakoli Kolagari. Die Bandbreite der vorgestellten Themen reichte von IT-Sicherheit im Fahrzeug über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Auswertung von Sonardaten bis hin zu einem Forschungsprojekt zur Entfernung der invasiven Quagga-Muschel aus Gewässern.

Weitere Station war das Labor Sustainable Materials & AI for Engineering von Prof. Dr. Barbara Hintz. Vorgestellt wurden Ansätze zur ressourceneffizienten Entwicklung von Werkstoffen durch die Verknüpfung von Materialforschung, Simulation und additiver Fertigung. Dabei zeigte sie unter anderem, wie mineralische Rest- und Recyclingstoffe als Ausgangsmaterialien für neue Werkstoffe genutzt werden können. Zum Abschluss präsentierte Laboringenieur Tilo Vollweiler im Wasserbaulabor das Modell einer Talsperre im Maßstab 1:10. 

Die Veranstaltung bot Einblicke in die Forschungsinfrastruktur der Ohm und verdeutlichte die Vielfalt der anwendungsorientierten Forschung an Nürnbergs größter Hochschule.

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