25.02.2022

Hightech-Anforderungen in Kooperationen lösbar

TH Nürnberg veranstaltet Technologieforum

Trifft Sensorik auf Material, entstehen sogenannte „Sensing Materials“ – technologisch oft eine Herausforderung, doch es gibt bereits Beispiele für eine erfolgreiche Verbindung. Zu finden sind diese Hightech-Lösungen im bayerischen Sensorik Netzwerk. In Kooperation mit dem Polymer Optical Fiber Application Center (POF-AC) der TH Nürnberg und dem Cluster MAI Carbon lud der Strategische Partnerschaft Sensorik e. V. zu Impulsen aus Wissenschaft und Wirtschaft ein.

Im Workshop „Trends, Treiber, Barrieren für den Einsatz von Smart Materials“ vertieften Fachleute dann offene Forschungsfragen. Prof. Dr. Rainer Engelbrecht und Prof. Dr. Olaf Ziemann, Institutsleiter des POF-AC, gaben einen Einblick in potenzielle Anwendungen in der Automobilindustrie, Energie-, Umwelt-, Haus- oder Gebäudetechnik. Seit rund 20 Jahren erforscht und entwickelt das Institut Komponenten und Systeme der Faseroptik und der optischen Technologien.

„Temperaturen von Brennstoffzellen und Batterien, Generatoren oder Motoren können wir mittels unserer Sensoren ohne Kupferkabel überwachen“, so die Professoren. Vorteil hiervon sind die günstigen Bauteile. Auch Kalkablagerungen in nicht einsehbaren Wasseraufbereitungsanlagen sind messbar. Ebenso möglich ist die Überwachung von Geotextilien, das sind Gitter aus hochfesten Polymerfäden, die Erdbauwerke wie Dämme oder Hänge verstärken.

Weitere Informationen zum POF-AC

Vollständiger Pressebericht zum Technologieforum

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