Controller gestalten und begleiten den Management-Prozess der Zielfindung, Planung und Steuerung und tragen damit eine Mitverantwortung für die Zielerreichung.

Controller werden im Unternehmen häufig als Schnittstelle nach innen bezeichnet. Sie arbeiten der Unternehmensführung in Sachen Entscheidungsfindung zu, treffen diese Entscheidungen jedoch auf höchster Ebene meist nicht selbst. Zusätzlich gilt der Bereich Controlling als Schnittstelle zwischen Personal und Geschäftsleitung. Der Geschäftsleitung steht er bei der Definition und Erreichung von Zielen zur Seite. Zudem erläutert er deren Erreichung bzw. Nicht-Erreichung. In den Abteilungen unterstützt er die Leiter durch Vorschläge und Planungen für die Umsetzung von Unternehmenszielen.

Um dem Posten eines Controllers gerecht zu werden, sind spezifische fachliche Kenntnisse, vor allem im betriebswirtschaftlichen Bereich von Nöten. So gehört es unter anderen zu den Aufgabenfeldern des Controlling, die Rechnungslegung zu überwachen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Ähnlich verhält es sich diesbezüglich im Bereich der Bilanzkontrolle. 
Geschäftsprozesse, Unternehmenserfolge, wie auch Verluste sowie sämtliche Ausgaben werden vom Controller innerhalb der Anfertigung des Jahresberichtes und der hierfür benötigten Gewinn- und Verlustrechnung verfolgt und gegebenenfalls überarbeitet.

Kritik und Anregungen zu diesen Seiten bitte direkt an Koordinator Prof. Dr. Klaus Stemmermann.

Ausbildungsziel

Bachelor

Zielsetzung des Studienschwerpunktes Controlling ist es, den Studierenden ein vertieftes Wissen auf dem Gebiet des Controllings, sowie einen sicheren Umgang mit den Controlling-Instrumenten zu vermitteln. Um den Anforderungen gerecht zu werden, ist die Lehrveranstaltung systematisch in zwei Ausbildungseinheiten untergliedert.

In der ersten Ausbildungseinheit “Controlling I“, erlangt der Studierende zunächst fundierte Grundkenntnisse über den Aufbau und die Arbeitsweise des Funktionsbereiches Controlling, die Einsicht in betriebswirtschaftliche Steuerungserfordernisse und eine Einübung in praxisorientierte Steuerungstechniken. 

Die Lehrveranstaltung „Controlling I“ ist mit einem „Seminar Controlling“ erweitert. 
Zielsetzung des Seminares  ist es, den Studierenden Kenntnisse im Bereich des internationalen Controllings und darüber hinaus Fähigkeiten im Einsatz mit führungsorientierten Steuerungstechniken zu vermitteln.

In der zweiten Ausbildungseinheit „Controlling II“ wird durch eine praxisorientierte Lehrmethodik ein vertiefter Kenntnisstand auf einzelnen ausgewählten Controlling-Gebieten erreicht, sowie die Fähigkeit zum praktischen Umgang mit den Controlling-Instrumenten erlangt.

Anforderungsprofil

Studierende des Studienschwerpunktes Controlling sollten analytisches Denkvermögen, konzeptionelle Fähigkeiten, geistige Flexibilität mitbringen und in größeren Zusammenhängen denken können.

Ein guter Controller ist heute sowohl in großen als auch in kleinen und mittleren Unternehmen unabdingbar für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. Die Bedeutung von Controlling im Management hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dieses ist nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden Informationsbedarfs der Unternehmen zurückzuführen.

Der Schwerpunkt Controlling ist gleichermaßen geeignet für Studierende mit und ohne ein schnittige berufliche Erfahrung. Fundierte Kenntnisse der Kosten- und Leistungsrechnung, der Buchhaltung und Bilanzierung und ein sicherer Umgang mit Microsoft Excel sind empfehlenswert.

Berufliche Perspektiven

Controlling ist ein in Industrieunternehmen seit langem eingeführtes Konzept. Zuweilen tragen mehr als ein Prozent der Beschäftigten die Stellenbezeichnung Controller. Letztere sind am Stellenmarkt sehr begehrt.  

Auch der öffentliche Sektor und andere Dienstleistungsbereiche (z.B. der Handel) fragen seit kurzem verstärkt Controller nach, deshalb versuchen immer mehr Lehrstühle an den Universitäten und (Fach-)Hochschulen den enormen Bedarf zu decken. 

Controlling hat in den letzten Jahren seine Hochkonjunktur erreicht und wird  auch in Zukunft eine wesentliche Kernkompetenz in wirtschaftlichen Unternehmen sichern. Hinzu kommt, dass auch im Bereich des externen Rechnungswesens gute Controlling Kenntnisse immer häufiger verlangt werden.

Lehrangebot

Grundmodul
Nr.ModulSWSDozent/inECTS
G9Kosten- und Leistungsrechnung4Preißler/Nobach5
Schwerpunkt
Nr.ModulLehrveranstaltungSWSDozent/in
F10.2Controlling IControlling I4Nobach/Stemmermann
F10.2Controlling IIControlling II4Nobach/Stemmermann
Fachspezifisches Wahlpflichtmodul
Nr.LehrveranstaltungSWSDozent/in
F18Finanzcontrolling2Weisel
F18Controlling mit SAP ERP2Rank

 

Lehrende