Hochschulgebäude in der Oedenberger Straße.

Die Geschichte der Fakultät Betriebswirtschaft - Die Anfänge in den 60er und 70er Jahren

1963
Vorläufereinrichtung der Ausbildungsrichtung Wirtschaft war die seit 1963 bestehende Höhere Wirtschaftsfachschule der Stadt Nürnberg.

Unter der Leitung von Dr. Ott wurde die Wirtschaftsfachschule im Jahre 1963 gegründet. Der Unterricht lief im Oktober 1963 an. Die Schule gehörte zum Typus der Allgemeinen Höheren Wirtschaftsfachschulen. Das Studium erstreckt sich über vier Abendsemester und vier Tagessemester. Nach den vier Abendsemestern findet eine Vorprüfung, nach den vier Tagessemestern die Hauptprüfung statt.

1966

Am 1. Oktober 1966 wird eine sechs semestrige Tagesschule an der Höhere Wirtschaftsfachschule der Stadt Nürnberg eröffnet. Bei der neuen Tagesschule wird die Vorprüfung nach dem 3. Semester und die Hauptprüfung nach dem 6. Semester abgenommen. Die Unterrichtsfächer lauteten: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Produktionswirtschafts- bzw. Absatzlehre, Organisation, Datenverarbeitung, Finanzmathematik, Betriebliches Rechnungswesen, Wirtschaftsrecht, Betriebliches Steuerrecht, Volkswirtschaftslehre, Deutsch, Wirtschaftsgeschichte, Politische Gegenwartskunde, Wirtschaftsgeographie, Englisch oder Französisch, Menschenführung im Betrieb.

Der Absolventen- und Förderverein der Wirtschaftsfachschule wird 1966 gegründet, damals unter der Bezeichnung „Absolventen- und Förderverein der Höheren Wirtschaftsfachschule der Stadt Nürnberg e.V.“.

1971
Die Fachhochschule Nürnberg (FHN) wurde als staatliche Fachhochschule des Freistaates Bayern am 1. August 1971 aufgrund des Bayerischen Fachhochschule Gesetzes als Körperschaft des öffentlichen Rechts errichtet. Sie umfasst vier Ausbildungsrichtungen: Technik, Wirtschaft, Sozialwesen und Gestaltung. Mit dem Inkrafttreten des Fachhochschulgesetzes 1971 wurde die Höhere Wirtschafts-Fachschule (HWF) der Stadt Nürnberg zum Fachbereich Betriebswirtschaft der Fachhochschule Nürnberg. Gründungsdekan des Fachbereiches war Prof. Karlheinz Lochner im aktiven Dienst. Der Freistaat Bayern plante daher die Zusammenführung der gesamten Fachhochschule Nürnberg in Wöhrd. Wenn man einst unter dem Dach ist, lassen sich Teams von Ingenieuren, Wirtschaftlern und Designern denken, die Projekte gemeinsam bearbeiten. Die Umwandlung des Ohm-Polytechnikums in die Fachoberschule Nürnberg mit der Angliederung von drei neuen Ausbildungsrichtungen Betriebswirtschaft, Sozialwesen und Gestaltung sowie die Ausweitung der Ausbildungsrichtung Technik ist der Anlass für die Erreichung der Erweiterungsneubauten. Dort soll die Hochschule nun zügig auf 4.100 Studienplätze (2.300 Technik, 860 Wirtschaft, 740 Sozialwesen, 200 Gestaltung) ausgebaut werden. Dass die Ausbildungsrichtung Gestaltung mit der für Wirtschaft in einem Fachbereich organisiert ist, stellt ein deutsches Hochschul-Unikum dar.

1974
Seit 1. Oktober 1974 gilt das Bayerische Hochschulgesetz einheitlich für Universitäten, Kunsthochschulen und Fachhochschulen. Hierzu kam die Höhere Fachschule für Graphik und Werbung der Stadt Nürnberg, die als Fachrichtung Gestaltung in die Fachhochschule Nürnberg integriert und im WS 1974/1975 organisatorisch der Fachrichtung Betriebswirtschaft inklusive der Umbenennung zum Fachbereich Betriebswirtschaft/Gestaltung (FB BW/G) zugeordnet wurde. Diese beiden Fachrichtungen Betriebswirtschaft und Gestaltung verblieben in ihren städtischen Räumen, die Fachrichtung Gestaltung in der Schule Adam-Kraft-Straße, die Fachrichtung Betriebswirtschaft in der Volksschule Oedenberger Straße und im Kalbsgarten.

1978
Praktisch gleich geblieben sind die Studentenzahlen in der Ausbildungsrichtung Wirtschaft mit 624 Studierenden und in der Ausbildungsrichtung Gestaltung mit 157 Studierenden.

1979
Herausragendes Ereignis während des Jahres 1979 war der Abschluss eines Mietvertrages für das Gebäude der Firma Metrawatt in der Welserstraße 43. Nach jahrelang beharrlichen Forderungen des Fachbereichs auf angemessene Unterbringung und energischen Initiativen des Präsidenten der Hochschule unterzeichnete die Fachhochschule Nürnberg im September 1979 die Urkunde. Das umzubauende Fabrikgebäude soll die Fachrichtung Betriebswirtschaft und einen Teil der Fachrichtung Gestaltung bis zum Neubau an der Wassertorstraße vorübergehend aufnehmen. Die Ausbildungsrichtungen Wirtschaft, Sozialwesen und Gestaltung- sie haben ihre Wurzeln in ehemaligen Höheren Fachschulen der Stadt Nürnberg- sind bisher über das Stadtgebiet verstreut. Vom WS 1971/1972 bis WS 1979/1980 haben 992 Absolventen die Hochschule Betriebswirt (grad.) verlassen.

Hochschulgebäude in der Welserstraße.

Die Weiterentwicklungen in den 80er Jahren

1980

Zum 1. März 1980 tritt Dekan Prof. Dr. Dietmar Dorn (für 3 Jahre bis zum 28. Februar 1983) die Nachfolge des bisherigen Dekans Prof. Dr. Bruno Wolf an.

Der Fachbereich Betriebswirtschaft der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule bietet seit Wintersemester 1979/1980 die geforderten Kenntnisse in Berufs- und Arbeitspädagogik im Wahl bzw. Wahlpflichtbereich an und nimmt die der AEVO entsprechenden Prüfungen ab. Das Ergebnis wird unter der Wahlfachbezeichnung "Berufs- und Arbeitspädagogik" mit einer Gesamtnote in das Diplomzeugnis eingetragen. Seit 1980 erwarben pro Semester etwa 30 Abgänger des Fachbereich BW auf diese Weise Ihre Ausbildungen und damit eine nicht zu verachtende zusätzliche Qualifikation, die auch bei Bewerbungen nützlich sein kann.

1981
Der Fachbereich Betriebswirtschaft und Gestaltung kann im Jahre 1981 über erfreuliche Entwicklungen und Tendenzen berichten. Am 10. Dezember 1981 fand anlässlich der Inbetriebnahme des eigenen Lehrgebäudes der ehemaligen Metrawatt-Fabrik in der Welserstraße 43 eine Feier statt, zu der die Fachhochschule zahlreiche Freunde und Förderer begrüßen konnte. Das „neue“ Domizil beherbergt neben dem Dekanat und einigen Professorenzimmern Hörsäle verschiedener Größe, ein Sprachlabor und eine Bibliothek für die Ausbildungsrichtung Wirtschaft sowie Labors der Ausbildungsrichtung Gestaltung. In Anbetracht der stark wachsenden Studentenzahlen konnten die Räume im Schulhaus Oedenbergerstraße nicht aufgegeben werden, so dass die Fachrichtung Wirtschaft noch immer nicht geschlossen untergebracht wurde. Zehn Jahre besteht die Fachhochschule Nürnberg nunmehr als eine Hochschule neuen Typs, deren Aufgabenstellung in ganz besonderer Weise auf die Praxis hin orientiert ist. Das Studium Betriebswirtschaft umfasst acht Semester. Das dritte und sechste Semester sind für alle Studenten verbindliche praktische Studiensemester. Der Studierende soll im ersten Praxissemester Einblicke in Arbeitsablauf und Arbeitsmethoden des verschiedenen Bereichs eines Wirtschafts- oder Verwaltungsbetriebes erhalten. Im zweiten Praxissemester wird er an die selbständige Lösung von Aufgaben in den Betrieben herangeführt und somit praxisnah auf seine Berufstätigkeit vorbereitet. Während der beiden Praxissemester wird der Student an seinen Arbeitsplatz durch den laufenden Kontakt zwischen den Professoren der Hochschule und den Firmen betreut. Praxisbegleitende Lehrveranstaltungen an der Hochschule vertiefen diesen Kontakt. Dieses praxisorientierte Studium nach dem sogenannten Bayerischen Modell sichert den Absolventen einen raschen Einstieg in die Berufswelt und erhöht die Chancen am Arbeitsmarkt. Es können künftig weitere Studienschwerpunkte eingerichtet werden, z.B. Steuern, Logistik, Fremdverkehr, Außenhandel. Nach bestandener Abschluss-Prüfung wird der akademische Grad Diplom-Betriebswirtschaft verliehen. In der Fachrichtung Betriebswirtschaft lehren 1981 rund 20 Professoren. 24 Lehrbeauftragte aus Wirtschaft und Verwaltung vertiefen die Kontakte zur Praxis. Außerdem unterstützt ein sehr aktiver „Absolventen- und Förderverein (AUF)“ die Studenten und Hochschullehrer im Beruf und an der Hochschule. In den letzten zehn Jahren hat sich an der Fachhochschule Nürnberg, der zweitgrößten Bayerns, die Studentenzahl verdoppelt auf fast 5.200. Davon studieren in der Ausbildungsrichtung Technik über 3.200, in Sozialwesen circa 900, in Wirtschaft 860 und in Gestaltung 160 junge Menschen, die zu fast 70% aus unserer Region kommen.

Mit der Ecole Superieure de Commerce et d'Administration des Entreprises Toulouse (ESC) bahnt sich eine Partnerschaft an. Die E.S.C.A.E. gehören zu den Grandes Ecoles, also – wie die Fachhochschulen – zum tertiären Bildungssektor.

1983
Zum 1. März 1983 tritt Dekan Prof. Dr. Martin Brons (für 4 Jahre bis zum 30. September 1987) die Nachfolge des bisherigen Dekans Prof. Dr. Dietmar Dorn an.

Zum 1. März 1983 wurde die Ausbildungsrichtung Gestaltung als selbständiger Fachbereich der Fachhochschule Nürnberg aus dem Doppelfachbereich Betriebswirtschaft/Gestaltung ausgegliedert. Sowohl Betriebswirtschaft als auch Gestaltung sind damit wieder eigenständige Fachbereiche in der FH Nürnberg.

Im Bereich des Faches „Berufspädagogik“ hat sich der Modellversuch konsolidiert. Im Rahmen des Studiums kann das Fach als Wahlfach studiert werden. Die Studenten erhalten damit die zusätzliche Berechtigung, als Ausbilder in Betrieben tätig zu werden (AdA-Schein).

Beim Besuch des Präsidenten, Prof. Dr. Helmut Stahl, zusammen mit Prof. Dr. Dorn, Fachbereich Betriebswirtschaft, bei der Ecole Superieure de Commerce (ESC) in Toulouse wurde ein Kooperationsabkommen zwischen den beiden Hochschulen über einen Studentenaustausch nach dem Programm "Integrierte Auslandsstudien" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) vereinbart. Auf der Grundlage einer Übereinkunft, die der Präsident der FHN Prof. Dr. Helmut Stahl und der Dekan des Fachbereiches Betriebswirtschaft und Gestaltung Prof. Dr. Dietmar Dorn bei ihrem Besuch in Toulouse vom 11. bis 13. Oktober 1982 mit der Leitung der ESC getroffen hatten, wurde zwischen beiden Hochschulen im März 1983 eine vertragliche Vereinbarung geschlossen und die Partnerschaft der Fachhochschule Nürnberg mit der Ecole Superieure de Commerce et d'Administration des Entreprises Toulouse (ESC) besiegelt. Ziel ist es, zu einer gegenseitigen Verleihung der Diplome zu kommen.

1984
Mittlerweile waren 1.400 im Studiengang Betriebswirtschaft eingeschrieben. Mit dem Napier College of Commerce and Technology in Edinburgh wurden Kontakte angebahnt. Zunächst kommen zwei Studentinnen aus Edinburgh zu Nürnberger Gastfamilien; ein Nürnberger Student wird dafür nach Edinburgh gehen.

1985
Der Fachbereich Betriebswirtschaft aktiviert seine Auslandsarbeit. Er folgt damit regionalen Bedürfnissen: Mittelfranken ist einer der exportintensivsten Räume der Bundesrepublik. Im "Normaljahr" 1984 betrug die Exportquote 34,4 %; Rund 75.000 Arbeitsplätze der Region sind unmittelbar exportabhängig.

1986

Den Studenten wird ab Herbst 1986 die Möglichkeit geboten, sich in einem neuen Schwerpunkt „Außenwirtschaft“ – es ist der achte in der Angebotspalette von BW – zu spezialisieren. Exportkundige Führungskräfte, besonders für Mittel- und Kleinbetriebe, sollen hier sachkundige Grundbildung erhalten. Das Projekt ist für Bayern einmalig im Hochschulbereich: Weder Universitäten noch andere Fachhochschulen bilden spezielle Exportpraktiker aus. Der neue Schwerpunkt ist auch als Keimzelle für Weiterbildungsangebote konzipiert.

Die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg, die Fachhochschule Würzburg-Schwein-furt, die Vereinigung der Arbeiterverbände in Bayern und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst haben den Modellversuch eines betriebswirtschaftlichen „Studiums mit Zusatzpraxis" entwickelt. Interessenten wird hierbei die Möglichkeit zu einer effizienteren, umfassenderen Betriebspraxis ohne Verlängerung der Studiendauer geboten. Zwar werden die beiden obligatorischen Praxissemester von bisher 40 auf insgesamt 64 Wochen erweitert, doch wird die zusätzliche Zeit aus den Semesterferien gewonnen.

Im Jahre 1986 wird auch erstmals der Weg für ein Doppeldiplom beschritten. Als erste Studentin der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule wird Veronique Pajot in diesem Jahr ein Doppeldiplom erhalten. Bevor sie zum Wintersemester 1985/1986 ihr zweisemestriges Ergänzungsstudium am Fachbereich Betriebswirtschaft der FHN erfolgreich beendete, hatte sie die Wirtschaftshochschule in Toulouse bereits mit dem "Diplome d'Etudes Superieures Commerciales, Administratives et Financieres (DESCAF)" abgeschlossen. Der Fachbereich ist an dieser Vertiefung der Partnerschaft, die ja auch den europäischen Wert des Nürnberger Diploms dokumentiert, sehr interessiert und entwickelt im Sinne der Verpflichtungen aus dem Partnerschaftsvertrag ein entsprechendes Modell.

Nach jahrelangem Drängen verfügt der Fachbereich Betriebswirtschaft der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg (FHN) jetzt endlich über eine Mensa, wenn auch nur in Miniaturausgabe.

1987
Zum 1. Oktober 1987 tritt Dekan Prof. Dr. Adalbert Ruschel (für 7 Jahre bis zum 28. Februar 1994) die Nachfolge des bisherigen Dekans Prof. Dr. Martin Brons an.

Die Raumsituation hat sich zu genau dem entwickelt, was im letzten Jahresbericht befürchtet wurde, nämlich zum Engpass für alle Planungen. Die Sanierungen unserer Außenstelle im Schulhaus Oedenberger Straße und die Aufteilung der Semestergruppen auf Welserstraße, Heroldsberger Weg und Julius-Leber-Straße brachten zeitweise fast unüberwindbare Schwierigkeiten mit sich. Die Begeisterung für den neuen Schwerpunkt Außenwirtschaft hat sich auch in der Nachfrage unserer Studenten nach Auslandpraktika niedergeschlagen und zu der Gründung des „Ohm International Club“ geführt. Mit dem Wintersemester 1987/1988 begann der Fachbereich einen Modellversuch „Studium mit Zusatzpraxis“, bei dem der Praxisanteil des Fachhochschulstudiums von 40 auf 64 Wochen erhöht wurde.

1988

Nach Einführung eines Numerus Clausus für die Fachbereiche Betriebswirtschaft durch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat der Fachbereichsrat BW beschlossen, für Nürnberg die bisherigen Studienanfänger-Zahlen auch weiterhin zuzulassen.

Die beiden Teilbibliotheken Betriebswirtschaft und Gestaltung wurden zusammengelegt und erweitert.

Grafikauszug aus der Broschüre für das International Business Studienprogramm.

Die Umgestaltungen in den 90er Jahren

1992

Der 1966 gegründete „Absolventen- und Förderverein der Höheren Wirtschaftsfachschule der Stadt Nürnberg e.V.“ wird 1992 offiziell umbenannt in den „Absolventen- und Förderverein des Fachbereichs Betriebswirtschaft an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg e.V." (Kurz: „AUF e.V."). Der AUF sieht sich als Bindeglied zwischen Studierenden, Absolventen/innen, Professoren/innen der Fakultät Betriebswirtschaft der TH Nürnberg und Wirtschaftsunternehmen.

1994

Zum 1. März 1994 tritt Dekan Prof. Dr. Roland Gegner (für 16 Jahre - mit Unterbrechung vom 1. Oktober 2007 bis 30. April 2008 - bis zum 30. September 2013) die Nachfolge des bisherigen Dekans Prof. Dr. Adalbert Ruschel an.

Der Ö-Pro e.V. - Studentisches Netzwerk für nachhaltige Entwicklung wird 1994 am Fachbereich Betriebswirtschaft an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg mit aktiver Unterstützung von Prof. Dr. Volker Stahlmann und Prof. Dr. Werner Wild gegründet. Ö-Pro verfolgt Ziele, wie z.B. Umweltschutz im regionalen Bereich, Stärkung des Umweltbewusstseins, Förderung regenerativer Energien, Förderung nachhaltigen Wirtschaftens und Vermittlung von Praktika und Diplomarbeiten im Bereich Umwelt.

1996

Mit der Konzeption des Masterstudiengangs Weiterbildung Internationale Betriebswirtschaft (WIB) unter der Federführung von Prof. Dr. Eberhard Feuchtmeyer im Jahr 1996 und dem Beginn unter bescheidensten Verhältnissen in der Bismarckstraße im Wintersemester 1997/1998 war der Fachbereich Betriebswirtschaft der erste in Süddeutschland, der 1998 MBA-Urkunden im Alten Rathaus der Stadt Nürnberg vor großer Kulisse verleihen durfte. WIB war auch das Referenzprojekt für die finanzielle Förderung des grundständigen englischsprachigen Studiengangs International Business, der ein Jahr später begann. In den folgenden Jahren konnte WIB als anerkannte Marke für Internationale Weiterbildung als erstes gebührenpflichtige Studiums an der Hochschule ausgebaut werden und den Weg ebnen für das spätere Georg-Simon-Ohm Management-Institut.

1998

Im Wintersemester 1998/1999 startet der erste englischsprachige Diplomstudiengang an der Hochschule in der Betriebswirtschaft nach Gründung durch Prof. Dr. Klaus Stocker, Prof. Dr. Werner Fees sowie Frau Elisabetta Fabi, der sowohl bei Studierenden als auch der Industrie sehr beliebt und erfolgreich ist.

Eines der Besonderheiten des Studiengangs ist die kleine Anzahl an eingeschriebenen Studenten, was sich positiv auf das Miteinander von Studenten und Professoren und die Kooperationen mit der Wirtschaft auswirkt. Jedes Wintersemester werden bei über 400 Bewerbungen nur 60 Studienplätze angeboten, von denen jeweils ca. 40% der Studenten international sind. Die Vorlesungen finden 100% auf Englisch statt. Die Wirtschaftsfakultät der TH Nürnberg bietet jedes Semester über 110 Bachelor, Master, MBA Kurse in englischer Sprache an, so viele wie keine andere Wirtschaftsfakultät einer Hochschule in Deutschland. Zusätzlich wählen die IB Studenten ab dem ersten Semester eine zweite Fremdsprache (eine von ca. 20 möglichen Fremdsprachen). Die Internationalität wird durch den Aufenthalt der Studenten im Ausland untermauert: so verbringen diese ein Semester an einer der über 80 Partneruniversitäten im Ausland und absolvieren zudem ein 6-monatiges Praktikum in einem Unternehmen ebenfalls im Ausland. Durch diese Erfahrungen werden die interkulturellen Kompetenzen der Studenten gefördert und Sprachkenntnisse perfektioniert. Nicht nur der einjährige Auslandsaufenthalt, sondern auch die Inhalte des Studiengangs, die unter anderem von Gastprofessoren und Wirtschaftsvertreter aus aller Welt gelehrt werden, bereitet die Studenten bestens auf deren späteren Werdegang in einem internationalen Umfeld vor.

Durch die vielen Gruppen- und Projektarbeiten (häufig in Praxisprojekten mit Firmen) eignen sich die Studenten eine strukturierte sowie ergebnisorientierte Arbeitsweise an und lernen, wie wichtig Teamarbeit in der heutigen globalisierten Welt ist. Abgerundet werden die Lerninhalte durch Offsites und Firmenbesuche.

Der IB-Studiengang richtet sich an jene junge Menschen mit ausgeprägtem Interesse an internationalen, wirtschaftlichen Zusammenhängen, die durch praxisnahe Fallstudien veranschaulicht werden. Die Begeisterung für das Lernen neuer Sprachen, der Wirtschaft, dem freien Präsentieren vor Gruppen und der Mitarbeit an innovativen Firmenprojekten, sind eine gute Voraussetzung um sich im Rahmen dieses Studiums zu verwirklichen.

Die Absolventen der vergangenen Jahre arbeiten mittlerweile in über 30 Ländern für Kleine- aber auch große Unternehmen und internationale Organisationen wie z.B. Weltbank, EU, UNO, adidas, Puma, Siemens, BNP Parisbas, Microsoft, Google, DATEV, KPMG, BMW, AUDI, L’Oréal, Rödl & Partner und viele Hidden Champions und Start Ups.

Die Innovationswerkstatt e.V. wurde 1998 aus einem Kreis von Professoren und Studierenden der Fakultät Betriebswirtschaft der TH Nürnberg gegründet. Er bildet eine Plattform, die Theorie, Praxis und angewandte Forschung verbindet und Studierenden aus unterschiedlichen Fachrichtungen ermöglicht, erlerntes Wissen interdisziplinär an konkreten Aufgabenstellungen der Industrie und Wirtschaft aus den Bereichen, Marketing und Vertrieb, Produkt- und Marktfeldstrategien, Innovation und Business Development, national sowie auch international anzuwenden und umzusetzen.

1999
Rechtzeitig zum Beginn des Sommersemesters 1999 am 15. März 1999 konnte der Neubau für die Fachbereiche Betriebswirtschaft und Sozialwesen in der Bahnhofstraße 87 fertiggestellt werden. Rund 3.000 Studierende und ca. 100 Dozenten und Mitarbeiter waren unmittelbar vom Umzug betroffen. Die Teilbibliothek für Betriebswirtschaft und Sozialwissenschaften, die sich ebenfalls im Gebäude in der Bahnhofstraße 87 befindet, versorgt seit diesem Neubau die Studierenden beider Fachbereiche mit Fachliteratur.

Gesundheitsökonomie in Neumarkt ab 2008 (im Bild sitzend von links nach rechts): Der Vorstand der Kliniken, Peter Weymayr, der Rektor der FH Nürnberg, Professor Michael Braun, Landrat Albert Löhner, der Vorstandsvorsitzende der Bionorica AG, Professor Michael Popp, sowie der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Neumarkt-Parsberg, Karl Novotny (Foto: Gaupp)

Die Ausprägungen in den 2000er Jahren

2000

Im Wintersemester 2000/2001 lösen der neukonzipierte siebensemestrige Diplomstudiengang Betriebswirtschaft (Abschluss: Diplom-Betriebswirt/-in (FH)) und der sechssemestrige Bachelorstudiengang Internationale Betriebswirtschaft (Abschluss: Bachelor of International Business Administration (B.B.A.)) als Nachfolger die bisherigen Fachhochschulstudiengänge Betriebswirtschaft und Internationale Betriebswirtschaft ab. Der Diplomstudiengang Betriebswirtschaft war mit zehn Schwerpunktvertiefungen (Finanzen, Marketing, Organisation und Wirtschaftsinformatik, Personalwirtschaft, Rechnungswesen und Controlling, Unternehmensbesteuerung, Logistik, Material- und Produktionswirtschaft, Verkehrswirtschaft, Außenwirtschaft, Umweltmanagement und Wirtschaftsrecht) ausgestaltet, von denen zwei Schwerpunkte von den Studierenden wählbar waren.

2002

Der Masterstudiengang International Business (Abschluss: Master of Business Administration (MBA) wird zum Start des Wintersemesters 2002/2003 unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Stocker mit den beiden Studienschwerpunkten International Finance und International Marketing eingeführt.

Im Jahr 2002 wird auch das Georg-Simon-Ohm Management-Institut (GSO-MI) für alle Weiterbildungsaktivitäten der Fakultät Betriebswirtschaft als Nachfolge-Einrichtung des WIB (Weiterbildung Internationale Betriebswirtschaft) und eigenständige Institution der TH Nürnberg gegründet. Ziel des Management-Instituts ist es, Führungskräfte und High Potentials durch berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung auf die Anforderungen des globalen Wettbewerbs vorzubereiten. Spezialisiert auf professionelle, akademische Weiterbildungen war schon das GSO-MI der Partner für "lebenslanges Lernen" im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Das Institut bietet anspruchsvolle Masterstudiengänge in General Management (MBA) als internationales Angebot und Supply Chain Management als Logistik-Mastervertiefung sowie Lehrgänge zu den Themen Beschaffung, Rating, Restrukturierung, Einkaufscontrolling und BWL vertiefen.

2004

Der Fachbereich BW beteiligt sich am I.C.S.-Studienmodell (Fördermodell für Studierende) und wird von I.C.S. als Partner geführt.

Ein neuer Kooperationsvertrag mit der Partnerhochschule „Università degli Studi di Trento“ (Universität Trient, Italien) wird geschlossen.

Am Fachbereiche Betriebswirtschaft wird ein neues Sponsoring-Konzept durch Frau Beck mit Hörsaal-Sponsoring und Hörsaalstuhl-Sponsoring vorgestellt und eingeführt.

2005
Der Bachelorstudiengang Internationale Betriebswirtschaft wird im Wintersemester 2005/2006 auf sieben Semester ausgebaut und kann mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ (B.A.) abgeschlossen werden.

Weitere Hochschulkooperationen entstehen mit der City Polytechnic of Hong Kong (Hongkong) und der Hague University of Professional Education (Niederlande).

2006

Der Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft mit sechs Theoriesemester und einem Praxissemester startet im Wintersemester 2006/2007 (Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)).

Eine Kooperation mit dem Landkreis Neumarkt zur Clusterinitiative Energie und Umwelt wird geschlossen. Der Fachbereich BW beteiligt sich daran.

2007
Zum 1. Oktober 2007 tritt Dekan Prof. Friedrich Seiler (für 1 Jahr bis 30. April 2008) die Nachfolge des bisherigen Dekans Prof. Dr. Roland Gegner an.

Der deutschsprachige Masterstudiengang Betriebswirtschaft (Abschluss: Master of Arts (M.A.) wird zum Wintersemester 2007/2008 mit vier Masterschwerpunkten (Marketingforschung und Innovation, Unternehmensfinanzierung und Banken, Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung, Supply Chain und Information Management) unter der Koordination von Prof. Dr. Ralf Bogdanski eingeführt.

2008

Zum 1. Mai 2008 tritt Dekan Roland Gegner (für insgesamt 16 Jahre seit 1. März 1994 - mit Unterbrechung vom 1. Oktober 2007 bis 30. April 2008 - bis zum 30. September 2013) die Nachfolge des bisherigen Dekans Prof. Friedrich Seiler an.

Neben den bereits bestehenden zehn Studienschwerpunkten werden zum Sommersemester 2008 weitere vier Schwerpunkte im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft aufgenommen. Es gibt nun einen weiteren Marketing-Schwerpunkte (aus Marketing wird neu Marketing I und II), einen weiteren Rechnungswesen-Controlling-Schwerpunkte (aus Rechnungswesen / Controlling wird neu Rechnungswesen und Controlling), einen weiteren Steuern-Schwerpunkte (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre wird neu eingeführt) und den zusätzlich konzipierten Schwerpunkt Gesundheitsökonomie (erste Vorlesungen sind für das Wintersemester 2008/2009 vorgesehen).

Der englischsprachige Masterstudiengang International Business (Abschluss: Master of Business Administration (MBA)) wird zum Wintersemesterbeginn 2008/2009 abgelöst durch die beiden eigenständigen Masterstudiengänge International Finance and Economics (Abschluss: Master of Science (M.Sc.)) und International Marketing (Master of Arts (M.A.)) ersetzt. Die Umsetzungen führen Prof. Dr. Margo Bienert (MIMA) und Prof. Dr. Uwe Mummert (MIFE) federführend durch.

Seit dem Wintersemester 2008/2009 gibt es dann auch faktisch anhand von Vorlesungsangeboten die Möglichkeit, an der Fakultät Betriebswirtschaft den Studienschwerpunkt "Gesundheitsökonomie" zu wählen. Für den Gesundheitsmarkt sollen fundiert denkende Ökonomen ausgebildet werden, die mit ihrem Sachverstand dazu beitragen, dass in Zukunft mehr effiziente Lösungen und weniger Kostendämpfungsmaßnahmen unser Gesundheitswesen prägen. Speziell für den Schwerpunkt wurde am Klinikum Neumarkt ein eigenes Studienzentrum errichtet. Nun ist auch die dazugehörige Stiftungsprofessur, die von den Firmen Bionorica, Neumarkter Lammsbräu, der Sparkasse Neumarkt-Parsberg und dem Klinikum unterstützt wird, seit September mit Prof. Dr. Frank-Ulrich Fricke in Neumarkt besetzt worden.

Seit 2008 werden Erstsemestereinführungstage mit begleitenden Tutorinnen und Tutoren für die neuen Studierenden an der Fakultät BW veranstaltet. Durch eine intensive Einführung und eine umfangreiche Betreuung der Erstsemester durch studentische Begleiterinnen und Begleiter konnte eine effektive und effiziente Integration der neuen Studierenden erreicht werden.

2009
Ein 15. Studienschwerpunkt und somit eine zweite Logistik-Vertiefung wird im Sommersemester 2009 im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft angeboten. Aus dem bisherigen Schwerpunkt Logistik, Material- und Produktionswirtschaft, Verkehrswirtschaft entstehen die beiden Schwerpunkte Logistik und Supply Chain Management I: Einkauf und Distribution sowie Logistik und Supply Chain Management II: Produktion und Verkehr.

Der neue interdisziplinäre Bachelorstudiengang International Business and Technology (IBT) der Fakultäten AW, BW, EFI und MB/VS lieft im ersten Semester 2011/2012 an der TH Nürnberg sehr gut an. Die Verbindung der wirtschaftlichen und technischen Themen wurde und wird von den Studierenden hervorragend angenommen.

Die Ereignisse in den 2010er Jahren

2010

Mit dem Ausbau von Lerninseln in den Jahren 2010 (und Erweiterungsbauarbeiten 2013) wurde das Selbststudium und die Gruppenarbeit gestärkt.

2011

Der englischsprachige Bachelorstudiengang International Business and Technology mit dem Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.) startet zum Wintersemester 2011/2012 unter der Programmleitung von Prof. Dr. Birgit Eitel an der Fakultät Betriebswirtschaft (BW) in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Fakultäten AMP (Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften), EFI (Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik) und MB/VS (Maschinenbau und Versorgungstechnik).

Zur Verbesserung der sozialen Situation wurde eine zentrale Cafeteria mit dem Namen BistrOHM im Hörsaalgebäude aus dem Fakultätsbudget der Fakultät Betriebswirtschaft finanziert und installiert.

Man beteiligt sich zudem bei der Aufnahme des Doppelten Abiturjahrgangs und startet im Sommersemester 2011 mit einem speziellen Vorlesungsprogramm für eine G9-Studierendengruppe mit 27 Erstsemestern im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft.

Das neu gegründet Kompetenzzentrum Gender and Diversity (kurz: KomGeDi) nimmt mit einer Gründungsfeier am 16. November 2011 seine Arbeit auf. Es wurde als fakultätsübergreifende Einrichtung (aus den Fakultäten AMP, BW und SW) unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Laila Hofmann (BW) und Prof. Dr. Renate Bitzan (SW) gegründet. Ziel des Kompetenzzentrums ist die Bündelung, die Generierung und der Transfer von Gender- und Diversity-Kompetenzen innerhalb und außerhalb der Hochschule.

2012
Im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft wurde zum Wintersemester 2012/2013 mit der Vertiefungsrichtung Angewandte Volkswirtschaftslehre ein 16. Studienschwerpunkt eingeführt.

2013

Zum 1. Oktober 2013 tritt Dekan Prof. Dr. Uwe Mummert (für 4 Jahre bis zum 30. September 2017) die Nachfolge des bisherigen Dekans Prof. Dr. Roland Gegner an.

Für den Masterstudiengang Wirtschaftsrecht (Abschluss: Master of Laws (LL.M.)) konnte unter der zuständigen Studiengangsleiterin Prof. Dr. Irmgard Gleußner im Wintersemester 2013/2014 der Startschuss erfolgen.

Ebenfalls zum Wintersemester 2013/2014 konnte die Fakultät Betriebswirtschaft gemeinsam mit den Fakultäten Architektur (AR), Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (EFI) und Sozialwissenschaften (SW) ein zusätzliches Hochschulgebäude in der Bahnhofstraße 90 mit Hörsälen, Seminarräumen und Büros beziehen.

Das Kompetenzzentrum „Corporate Development, Management Accounting & Financial Control (CMAC)“ unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Klaus Stemmermann aus der Fakultät Betriebswirtschaft startet zum 3. Mai 2013. Das Kompetenzzentrum CMAC beteiligt sich an der Weiterentwicklung solcher Methoden und Techniken, führt interdisziplinär ausgelegte, angewandte Forschungsprojekte durch, vernetzt eigene Forschungsvorhaben international in der Hochschullandschaft und informiert interessierte Dritte hierüber.

2015
Der Masterstudiengang Steuerberatung (Abschluss: Master of Arts (M.A.)) als sehr berufsbegleitendes Hochschulstudium angelegt auf die Bedürfnisse angehender Steuerberater/innen kann im Wintersemester 2015/2016 unter der Programmleitung von Prof. Dr. Susanne Schmidt-Pfeiffer mit einer ersten Studierendengruppe starten.

2016
Zum Wintersemester 2016/2017 startete der interdisziplinären Bachelorstudiengang
Management in der Biobranche (Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)) koordiniert unter dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Frank Ebinger in Kooperation der Fakultät Betriebswirtschaft (BW) mit der Fakultät Angewandte Chemie (AC) am Außenstandort in Neumarkt in der Oberpfalz im Haus St. Marien mit ersten Vorlesungen.

Am 28. Juni 2016 wurde ein weiterer wichtiger Baustein zur Fortentwicklung des Steuerstudiums an der TH Nürnberg gelegt: Die Gründungsversammlung des Vereins „Netzwerk Steuern – Verein zur Förderung des Steuerstudiums an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm e. V. “ fand in den Räumen der Fakultät Betriebswirtschaft statt.

Im Jahr 2016 wurde zudem die OHM Professional School (OPS) als eigenständiges Institut der Technischen Hochschule Nürnberg gegründet. Dazu fusionierten die beiden bereits existierenden Institutionen Georg-Simon-Ohm Management-Institut (GSO-MI) und Verbund IQ, um deren Kompetenzen unter einem Dach zu bündeln. Die Lehrangebote der beiden Vorgänger wurden übernommen und werden seitdem unter dem Namen der OHM Professional School angeboten.

2017
Zum 1. Oktober 2017 tritt Dekan Prof. Dr. Frank-Ulrich Fricke die Nachfolge des bisherigen Dekans Prof. Dr. Uwe Mummert an.

Der NCT-Schwerpunkt Technik, Wirtschaft und Gesellschaft wird seit dem Wintersemester 2017/2018 auf Seite der TH Nürnberg durch die halbe Forschungsprofessur für Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement durch den Inhaber Prof. Dr. Frank Ebinger der Fakultät Betriebswirtschaft repräsentiert.

Mit dem Branchenexperten Prof. Dr. Heiko Wrobel wird zudem seit dem Wintersemester 2017/2018 zu einem Drittel die erste Großhandelsprofessur in Deutschland in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft an der Fakultät Betriebswirtschaft der TH Nürnberg vergeben. Als Leiter des Geschäftsfeldes „Großhandel/B2B“ an der FraunhoferArbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) in Nürnberg entsteht hier eine neue Schnittstelle zwischen der TH Nürnberg und dem Fraunhofer SCS.

2019

Das Kompetenzzentrum „Soziale Innovationen, Methoden, Analysen (KoSIMA)“ nimmt zum Jahresstart 2019 unter der akademischen Federführung von Prof. Dr. Robert Jäckle (Fakultät BW) und der Fakultät SW als Kompetenzcluster von Sozial-, Wirtschafts- und Datenexperten an der TH Nürnberg die Arbeit auf. Gesellschaftliche Entwicklungen analysieren und soziale Innovationen (mit-)gestalten ist die Zielsetzung des KoSIMA.

Hochschulgebäude in der Bahnhofstraße.

Heute

Die Fakultät für Betriebswirtschaft ist eine der führenden Einrichtungen für angewandtes Management in Deutschland. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis lehren und forschen mehr als 50 Professorinnen und Professoren mit langjähriger Berufserfahrung aus der freien Wirtschaft. Die Dozentinnen und Dozenten sind in ihren wirtschaftswissenschaftlichen Fachgebieten international gefragte Expertinnen und Experten, sie sind mit den Unternehmen der Metropolregion eng vernetzt. Das Studienprogramm besteht aus deutsch- und englischsprachigen Studiengängen auf Bachelor- und Masterniveau mit über 3.000 Studierenden. Zahlreiche renommierte Lehrbeauftragte aus führenden Unternehmen sowie Lehrassistentinnen und Lehrassistenten der betriebswirtschaftlichen Fächergruppen sichern eine qualifizierte fachliche Betreuung. Ein modernes Lernumfeld und virtuelle Lehrunterstützung führen zu einer exzellenten Qualität in der Lehre.