Forschungsprojekte

Skalierbare verhaltensökonomisch motivierte Maßnahmen zu Sicherung des Studienerfolgs (SvStud)

Projektleiter: Prof. Dr. Robert Jäckle

Mitarbeiter: Lars Behlen

Projektlaufzeit: Januar 2021 bis Januar 2024

GemueseWert - Mehr Bio-Gemüse aus dem Knoblauchsland für die Metropolregion Nürnberg?!

Projektleiter: Prof. Dr. Jan Niessen

Projektlaufzeit: August 2020 bis Juli 2023

Beschreibung: Im Projekt „GemueseWert“ werden Potenziale zur Stärkung von Wertschöpfungsketten für Bio-Gemüse aus dem Nürnberger Knoblauchsland und der Öko-Modellregion Nürnberg, Nürnberger Land, Roth untersucht. Ein studentisches Projektteam mit Prof. Dr. Jan Niessen erforscht die Hemmnisse und Potenziale zur Ausweitung der Bio-Gemüseproduktion im Auftrag der Franken-Gemüse Knoblauchsland eG Nürnberg. Dabei werden insbesondere Kooperationen zur Vermarktung betrachtet sowie Informations- und Weiterbildungsbedarfe über verschiedene Wertschöpfungsketten hinweg erfasst.

Trotz hoher Nachfrage nach (regionalem) Bio-Gemüse und ambitionierten politischen Zielen zur Steigerung des Bio-Anteils in der Landwirtschaft (Stichwort „Rettet die Biene“), besteht noch großes Wachstumspotenzial in der Metropolregion Nürnberg. Bisherige Ansätze, die steigende Nachfrage und politischen Ziele zur Ausweitung des Bio-Landbaus zu nutzen, konnten bis heute nur geringe Effekte erzielen. Vor dem Hintergrund der Transformation und notwendigen Ökologisierung der Agrar- und Ernährungssysteme liegt hier ein interessantes und anwendungsorientiertes Forschungsfeld – insbesondere für den betriebswirtschaftlichen Bachelorstudiengang „Management in der Biobranche“.

Projektlaufzeit: 01.08.2020 – 31.07.2023: Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

Internetseite der Biometropole Nürnberg:
https://www.die-biometropole.de/bio-projekte

Imagefilm (DE GemüseWert. Bio von hier mit dir.):
https://www.youtube.com/watch?v=f47WPdZ3DTE

Curriculum Z. Zukunftskompetenzen für Transformation und nachhaltiges Wirtschaften im 21. Jahrhundert

Projektleiter: Prof. Dr. Jan Niessen

Mitarbeiter/in: Deborah Halang, Florian Matzak

Projektlaufzeit: März 2021 bis September 2022

Beschreibung: Mit den Zielen der Nachhaltigen Entwicklung sind unterschiedliche Fragestellungen und Herausforderungen für eine nachhaltige Wirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre verbunden. Denn die bevorstehende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft wird sich auch auf ökonomische Theorien, Modelle, Methoden und damit die Lehre in diesen Bereichen auswirken. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts Curriculum Z. werden neben interdisziplinären und systemischen Ansätzen die Bedeutung sozialer und kultureller Innovationen für zukunftsorientierte Kompetenzentwicklung hervorgehoben.

Dabei werden folgende Leitfragen fokussiert: Welche Kompetenzen und Fertigkeiten benötigen Betriebswirt*innen, um eine sozial-ökologische Transformation partizipativ und wohlfahrtsorientiert zu gestalten? Wie sind die Inhalte, Theorien und Modelle der Betriebswirtschaft mit ihrer Funktionallehre in den jeweiligen Fächern weiter zu entwickeln? Auch gilt es zu untersuchen, wie entsprechende Kompetenzen methodisch-didaktisch vermittelt werden und Lernende sich diese motiviert und umsetzungsorientiert aneignen können.

Den Ausgangspunkt für die erforderlichen Transformationsprozesse bilden die naturwissenschaftlichen Rahmenbedingungen, die planetaren Grenzen und die Notwendigkeit reproduktionsfähiger Ökosysteme. Darüber hinaus werden soziale Dimensionen und demokratisch-humanistische Werte in den Blick genommen, um eine nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft zu denken und diese in der Praxis zu gestalten. Anhand ausgewählter Umsetzungsbeispiele nachhaltiger Unternehmensführung aus der Praxis werden Möglichkeitsräume aufgezeigt und konkretisiert.

Gemäß dieser Eckpunkte werden Lehrinhalte und didaktische Konzepte ausgearbeitet, erprobt und hinsichtlich des Kompetenzerwerbs reflektiert. Die Einbeziehung der Studierenden und eine kontinuierliche Feedbackkultur kann dabei implizit Selbstlernkompetenzen und Organisationsfähigkeit stärken. Die Ergebnisse des Projekts werden über die Hochschule hinaus mit externen Expert*innen reflektiert und kalibriert. Dadurch sollen unterschiedliche Perspektiven und Disziplinen bei der Erarbeitung nachhaltiger betriebswirtschaftlicher Curricula berücksichtigt werden.

PedeListics: PedeListics transportieren Sendungen in Städten nachhaltig – via elektrisch unterstütztem Pedelec-Lastenfahrrad

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Bogdanski

Mitarbeiter: Marius Bayer, Cathrin Cailliau, Marc Reed, Markus Seidenkranz

Projektlaufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2021

Auftraggeber: Gefördert durch Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Stadt Landshut, Stadt Erlangen, Stadt Nürnberg, Stadt Regensburg, Sanacorp Pharmahandel GmbH, Handwerkskammer für Mittelfranken, IHK Nürnberg für Mittelfranken, unterstützt durch Center for Transportation & Logistics Neuer Adler e.V., BAYK AG, b&p mobility GmbH, T-Systems International GmbH

Hintergrund: Pedelec trifft auf Logistik – Smart Pedelec Logistics: PedeListics ist ein innovativer Ansatz zur Bewältigung von Verkehrsprobleme in urbanen Ballungszentren. Dabei betrachten wir Städte integriert aus der Sicht von Kommunen, Wirtschaft, Logistik und Handel. Das Pedelec-Lastenrad ist in unserem Konzept Teil eines Transportsystems und nicht das alleinige Fahrzeug. Konventionelle Lieferfahrzeuge wie der Transporter kommen weiterhin dort zum Einsatz, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist – allerdings in neuen, nach Fahrzeug optimierten Touren. Sehr sperrige, schwere oder umfangreiche Sendungen bzw. Güter liefert ein Auto. Da Lastenräder aber im Stadtverkehr schneller, wendiger und umweltfreundlicher sind, nimmt die Belastung ab und das gesamte Transportsystem wird effizienter. Der Personalaufwand bleibt gleich, da die Touren von konventionelle Lieferfahrzeugen durch Lastenrad-Touren ersetzt werden. So sorgt PedeListics für weniger Emissionen in der Stadt, einen stadtverträglichen, minimalinvasiven Transport sowie flüssigen und sicheren Verkehr durch weniger Parken in zweiter Reihe.

Internetseite zu PedeListis

Effekte der Corona-Krise auf die Arbeitsmarktdynamik (KoSIMA)

Projektleiter: Prof. Dr. Hans-Dieter Gerner

Projektlaufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2021

Hintergrund: Vorlaufforschungsprojekt der Technischen Hochschule Nürnberg

Biophilic design in urban planning

Projektleiter: Prof. Dr. Birgit Eitel

Projektlaufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2021

Hintergrund: Vorlaufforschungsprojekt der Technischen Hochschule Nürnberg

LEONARDO - Zentrum für Kreativität und Innovation (LEONARDO)

Unsere Volkswirtschaft und unsere Gesellschaft leben von ständig neuen Ideen. Jedoch wird in die Entwicklung, Einführung und Produktion ungleich mehr investiert als in den eigentlichen Ideations-, Investitions- oder Kreativprozess. Viele Ideen bleiben in der Initialphase stecken, weil sie nicht kommuniziert oder ausreichend dokumentiert und gewürdigt werden.

Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm hat deshalb in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Nürnberg und der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg eine Transferstrategie entwickelt, die den Fokus auf die frühe Innovationsphase und deren kontinuierliche Begleitung legt. Sie soll die Anzahl von qualitativ wertvollen, unkonventionellen Ideen erhöhen und diese anschließend in die bestehenden Transferkanäle einspeisen. Das Konzept setzt darauf, einen strukturierten Kreativitäts- und Innovationsprozess für die kritische Frühphase der Ideengenerierung zu entwickeln und zu vermitteln. Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Partner aus Unternehmen, Kommunen oder Wohlfahrtverbänden werden an den themenoffenen Innovations- und Transferprozessen von 2018 bis 2022 beteiligt sein. Das Potential des neuen Angebotes wird in der übergreifenden, stimulierenden Zusammenarbeit von kreativen, sozial und wirtschaftswissenschaftlichen, technischen, naturwissenschaftlichen und künstlerischen Expertinnen und Experten liegen.

 

Projektbeteiligungen der Fakultät Betriebswirtschaft:

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Das Auto als Kommunikationsplattform der Zukunft

Aktuelle Entwicklungen wie Elektroantrieb und autonomes Fahren werfen Fragen auf, wie zukünftig die Kommunikation zwischen dem Menschen, dem Fahrzeug und der Umgebung aussehen wird. Ziel des Projekts ist es, neuartige Konzepte in anschaulicher und greifbarer Prototypenform zu entwickeln und zu erproben.

Projektbeteiligte:  Prof. Dr.-Ing. Alexander von Hoffmann, Prof. Markus Kaiser, Prof. Yves Ebnöther, Prof. Dr. Alexander Hahn

Hochschule(n): Technische Hochschule Nürnberg, Fakultäten Elektrotechnik Feinwerkstechnik Informationstechnik, Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften (Technikjournalismus), Design, Betriebswirtschaft

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Emotion AI – Ist der mitleidigste Computer der beste Computer?

Computer sollen nicht nur explizite Signale des Menschen – wie Touchgesten, Klicks und Texteingaben – oder die Inhalte eines Sprachkommandos verarbeiten können, sondern auch den emotionalen Kontext einer Interaktion verstehen. Das Feedback des Computers, das auf die Stimmung oder Emotion des menschlichen Nutzers abgestimmt ist, ermöglicht dabei Emotion Artificial Intelligence (AI): die emotionale Intelligenz des Computers / der Maschine.

Ziel des Projekts Emotion AI ist, auf Basis interdisziplinärer Kollaboration Anwendungsfälle zu entwickeln und zu prototypen. Ein spezifischer Fokus wird hier auf der User Experience der Anwendungen liegen. Die Ideationsphase soll explizit „Edge Cases“ erzeugen, damit das volle Potenzial der interdisziplinären Ausrichtung genutzt wird und nicht nur alltägliche Anwendungsfälle generiert werden.

Projektbeteiligte: Prof. Yves Ebnöther, Prof. Dr. Alexander Hahn, Prof. Dr.-Ing. Alexander von Hoffmann, Prof. Markus Kaiser, Prof. Tilman Zitzmann

Hochschule(n): Technische Hochschule Nürnberg, Fakultät Design, Fakultät Betriebswissenschaften, Fakultät Elektrotechnik Feinwerkstechnik Informationstechnik, Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften (Technikjournalismus)Kooperationspartner:  Campus der Sinne des Fraunhofer IIS, Erlangen; tawny.ai, München; Innovationsagentur HYVE AG, München; Design Sprint Agentur No Pilots, München

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Nachhaltige Ideen entwickeln, gesellschaftliches Handeln planen


Studierende haben eine große Motivation und vielfach auch erste Ideen, um nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Nutzen in unterschiedlichen Bereichen konkret voranzutreiben und damit Veränderungen zu bewirken. Das Projekt beschäftigt sich mit der Möglichkeit dieses Engagements im Rahmen einer fakultätsübergreifenden Lehrveranstaltung mit dem Ziel, Ideenentwicklung und -umsetzung zu fördern.

Projektbeteiligte:  Prof. Dr. Beatrice Dernbach, Prof. Dr. Frank Ebinger, Prof. Dr. Bruno Hauer, Prof. Dr.-Ing. Wolfram Stephan, Prof. Dr. Susanne Weissman

Hochschule(n): Technische Hochschule Nürnberg, Fakultäten Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften (Kommunikation, Nachhaltigkeit), Betriebswirtschaft, Maschinenbau und Versorgungstechnik, Sozialwissenschaften
Kooperationspartner: hejhej-mats

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Spiel-Design-Elemente als Basis für eine Innovationsplattform zur Entwicklung sozialer Technologien

Brett- und Gesellschaftsspiele konstruieren durch ihre Regelwerke vielfältige Kombinationen aus Spiele-Design-Elementen, die insbesondere motivationale Wirkung entfalten können. Daneben zeigen sich auch im Bereich des freien, nicht-regelbasierten Spiels wie im musikalischen Handeln solche Strukturen. Diese gesammelten Erkenntnisse sollen hier in verschiedenen Formaten aufbereitet und gemeinsam mit externen Partner*innen in neue Kontexte übertragen werden.

Projektbeteiligte:  Prof. Dr. Laila Hofmann, Prof. Dr. Robert Lehmann, Prof. Dr. Thomas Voit, Prof. Rainer Kotzian

Hochschule(n): Technische Hochschule Nürnberg, Fakultäten Betriebswirtschaft, Sozialwissenschaften, Informatik, Hochschule für Musik Nürnberg, Elementare Musikpädagogik

Forschungsgruppen (Abgeschlossen)

Verhaltensökonomisch motivierte Maßnahmen zur Sicherung des Studienerfolgs (VStud)

Projektleiter: Prof. Dr. Robert Jäckle

Projektlaufzeit: November 2016 bis Dezember 2020

Beschreibung: Eine große Zahl von Studierenden verlässt die Hochschulen ohne Abschluss und auch Absolventen benötigen für ein erfolgreiches Studium oft länger, als die vorgesehene Regelstudienzeit. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Studierende gehen Nebenjobs nach, studieren für eine gewisse Zeit im Ausland oder es bieten sich Alternativen zum Hochschulabschluss. Zugleich sind lange Studiendauer und Studienabbruch für viele Studierende keine gewünschte Entwicklung, sondern Folgen begrenzt rationalen Handelns, wobei psychologische Faktoren oftmals eine entscheidende Rolle spielen. In der politischen und akademischen Diskussion ist die  Sicherung des Studienerfolgs seither ein wichtiges Thema. Jedoch legt die bildungsökonomische Literatur ihren Fokus dabei traditionell eher auf den Zusammenhang zwischen Lehrveranstaltungen und Studien- bzw. Schulerfolg. So liegt der Schwerpunkt beispielsweise auf der Verbesserung des Betreuungsschlüssels oder der Erweiterung der Ausbildung der Lehrer. Psychologische Faktoren finden in der Diskussion bislang kaum Berücksichtigung. Vor diesem Hintergrund untersucht das Forschungsprojekt „Verhaltensökonomisch motivierte Maßnahmen zur Sicherung des Studienerfolgs" gezielt die psychologische Wirkung der Rahmenbedingungen des Studiums.

Projektdatenblatt TH Nürnberg

3D Food Printing (3DFP) in Europe - Emerging Business Models and Supply Chain Aspects

Projektleiterin: Prof. Dr. Helen Rogers

Mitarbeiter: Ritesh Ghosh Dastidar

Projektlaufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2020

Hintergrund: Vorlaufforschungsprojekt der Technischen Hochschule Nürnberg

DIGITALUX - Digital Empathy im User Experience Research

Projektleiter: Prof. Dr. Alexander Hahn

Projektlaufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2020

Beschreibung: Digital Empathy im User Experience Research – Entwicklung einer integrierten Affective Computing Messmethode zur digitalen Aufmerksamkeits- und Emotionsforschung Lehrforschung – forschendes Lernen

Hintergrund: Vorlaufforschungsprojekt der Technischen Hochschule Nürnberg

Video-Assist Einbindungskonzept Basis-Signal Zuschauer Experience

Projektleiter: Prof. Dr. Alexander Hahn, Prof. Dr. Florian Riedmüller

Projektlaufzeit: März 2020 bis Oktober 2020

Beschreibung: Video-Assist Einbindungskonzept Basis-Signal Zuschauer Experience

Steigerung der Recruitingkompetenz und -effizienz durch den Einsatz apparativer Diagnostik und (non-)digitaler Qualitätsaudits im HRM

Projektleiter: Prof. Dr. Raphael Verstege

Mitarbeiter: Andreas Kopp

Projektlaufzeit: Januar 2019 bis Dezember 2019

Hintergrund: Vorlaufforschungsprojekt der Technischen Hochschule Nürnberg

VALUE@SERVICE: Nachhaltige logistische Mehrwertdienste für den stationären Einzelhandel und für Apotheken durch kooperative Ressourcennutzung in logistischen Netzwerken

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Bogdanski

Mitarbeiter: Marius Bayer, Cathrin Cailliau, Marc Reed, Markus Seidenkranz

Projektlaufzeit: Juli 2017 bis Dezember 2019

Auftraggeber: Gefördert durch Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, DPD, Sanacorp, tiramizoo, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Erlangen

 

Hintergrund: Projekt LEV@KEP: Entwicklung eines zulassungsfreien Light Electric Vehicle für eine Nachhaltige Stadtlogistik sowie Projekt VALUE@SERVICE: Nachhaltige logistische Mehrwertdienste für Einzelhandel und Apotheken (Laufzeit 07/2017 – 12/2019)

Beide Projekte bauen auf dem erfolgreichen „Pilotprojekt zur Nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikro-Depot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg“ auf, ein international preisgekröntes und innovatives Stadtlogistikkonzept (https://www.vcoe.at/projekte/vcoe-mobilitaetspreis-2017/vcoe-mobilitaetspreis-2017-oesterreich-kategorie-internationale-vorbildprojekte). Es hat sich dabei erwiesen, dass das Fehlangebot eines wirklich logistikgerechten Lastenfahrrades am Markt ein Hemmschuh für die weitere Ausrollung des Konzeptes ist.

Das Projekt LEV@KEP soll folgerichtig in Zusammenarbeit der ZEG Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG, der b&p engineering mobility GmbH und der TH Nürnberg Georg Simon Ohm ein LEV entwickeln, welches speziell auf die Anforderungen des Mikro-Depot-Konzeptes zugeschnitten ist. Das LEV soll durch seine kompakte, wendige und flexible Baustruktur, eine einfache und schnelle Auslieferung in den Innenstädten und Wohngebieten gewährleisten, verbunden mit enormer Wirtschaftlichkeit umweltfreundlicher Reduktion von Verkehr und Emissionen, und im anschließenden Feldversuch im Stadtlabor Nürnberg erprobt werden. Die TH Nürnberg wird die bisherigen Erkenntnisse aus dem laufenden Mikro-Depot-Betrieb einbringen, den Entwicklungsprozess aus branchenbezogener Sicht der künftigen Anwender im Kurier-, Express- und Paketbereich begleiten und den Feldtest der Prototypen systematisch auswerten. Die Realisierung des Fahrzeugkonzeptes sowie der Prototypen erfolgt in Verantwortung der ZEG Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG und der b&p engineering mobility GmbH. Dieses Vorgehen sichert ein hohes Maß an Marktkonformität, Qualität und Zuverlässigkeit des zukünftigen, lokal emissionsfreien Fahrzeugs. Im Rahmen des beschriebenen Vorhabens sollen auch unterschiedliche Aufbauten entwickelt werden, die speziell auf die Anforderungen der Nachhaltigen Stadtlogistik mit LEV für Pharma- und Lebensmittellieferungen zugeschnitten sind. Die IHK Nürnberg und die Stadt Nürnberg haben die TH mit der Aufbauentwicklung beauftragt, hierbei ist T-Systems International Partner für digitale Schnittstellen.

Das Projekt VALUE@SERVICE soll das Mikro-Depot-Konzept für weitere Branchen und Anwendungen öffnen: Same-Day-Delivery für den Einzelhandel, Apothekenbelieferungen, Next-Day-Delivery vom Einzelhandel zu überregionalen Kunden und Retourenabwicklung im Onlinehandel. Alle genannten Branchen benötigen für ihr Geschäftsmodell einen auch in Zukunft restriktionsfreien verkehrlichen Zugang zu ihren Kunden im urbanen Raum und sind darum sehr interessiert an ökologisch, ökonomisch und verkehrlich nachhaltigen Logistikkonzepten, insbesondere auf der „Letzten Meile“, aber auch im gesamten Netzwerk. Im Ergebnis  abgestimmter kooperativer Nutzungskonzepte können die Projektpartner DPD GeoPost Deutschland GmbH, Tiramizoo GmbH und Sanacorp Pharmahandel GmbH sowie die Stadt Erlangen vorhandene mobile und stationäre Netzwerkressourcen effizienter nutzen und eine nachhaltige Stadtlogistik mit LEV ausbauen. Der Projektpartner T-Systems International unterstützt das Konzept mit digitalen Anwendungen, es soll eine LEV Last Mile Plattform entwickelt werden, welche speziell auf die Anforderungen der Stadtlogistik zugeschnitten ist. Die im Projekt VALUE@SERVICE erarbeiteten branchenspezifischen Anforderungen an die Pedelec-Lastenfahrräder fließen in das Projekt  LEV@KEP ein.

 

Projektdatenblatt TH Nürnberg

LEV@KEP: Begleitforschung für die Entwicklung eines zulassungsfreien LEV (Light Electric Vehicle) für eine Nachhaltige Stadtlogistik, insbesondere für das Mikro-Depot-Konzept in der KEP-Branche

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Bogdanski

Mitarbeiter: Marius Bayer, Cathrin Cailliau, Marc Reed, Markus Seidenkranz

Projektlaufzeit: Juli 2017 bis Dezember 2019

Auftraggeber: Gefördert durch Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, IHK Nürnberg, Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg

 

Hintergrund: Projekt LEV@KEP: Entwicklung eines zulassungsfreien Light Electric Vehicle für eine Nachhaltige Stadtlogistik sowie Projekt VALUE@SERVICE: Nachhaltige logistische Mehrwertdienste für Einzelhandel und Apotheken (Laufzeit 07/2017 – 12/2019)

Beide Projekte bauen auf dem erfolgreichen „Pilotprojekt zur Nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikro-Depot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg“ auf, ein international preisgekröntes und innovatives Stadtlogistikkonzept (https://www.vcoe.at/projekte/vcoe-mobilitaetspreis-2017/vcoe-mobilitaetspreis-2017-oesterreich-kategorie-internationale-vorbildprojekte). Es hat sich dabei erwiesen, dass das Fehlangebot eines wirklich logistikgerechten Lastenfahrrades am Markt ein Hemmschuh für die weitere Ausrollung des Konzeptes ist.

Das Projekt LEV@KEP soll folgerichtig in Zusammenarbeit der ZEG Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG, der b&p engineering mobility GmbH und der TH Nürnberg Georg Simon Ohm ein LEV entwickeln, welches speziell auf die Anforderungen des Mikro-Depot-Konzeptes zugeschnitten ist. Das LEV soll durch seine kompakte, wendige und flexible Baustruktur, eine einfache und schnelle Auslieferung in den Innenstädten und Wohngebieten gewährleisten, verbunden mit enormer Wirtschaftlichkeit umweltfreundlicher Reduktion von Verkehr und Emissionen, und im anschließenden Feldversuch im Stadtlabor Nürnberg erprobt werden. Die TH Nürnberg wird die bisherigen Erkenntnisse aus dem laufenden Mikro-Depot-Betrieb einbringen, den Entwicklungsprozess aus branchenbezogener Sicht der künftigen Anwender im Kurier-, Express- und Paketbereich begleiten und den Feldtest der Prototypen systematisch auswerten. Die Realisierung des Fahrzeugkonzeptes sowie der Prototypen erfolgt in Verantwortung der ZEG Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG und der b&p engineering mobility GmbH. Dieses Vorgehen sichert ein hohes Maß an Marktkonformität, Qualität und Zuverlässigkeit des zukünftigen, lokal emissionsfreien Fahrzeugs. Im Rahmen des beschriebenen Vorhabens sollen auch unterschiedliche Aufbauten entwickelt werden, die speziell auf die Anforderungen der Nachhaltigen Stadtlogistik mit LEV für Pharma- und Lebensmittellieferungen zugeschnitten sind. Die IHK Nürnberg und die Stadt Nürnberg haben die TH mit der Aufbauentwicklung beauftragt, hierbei ist T-Systems International Partner für digitale Schnittstellen.

Das Projekt VALUE@SERVICE soll das Mikro-Depot-Konzept für weitere Branchen und Anwendungen öffnen: Same-Day-Delivery für den Einzelhandel, Apothekenbelieferungen, Next-Day-Delivery vom Einzelhandel zu überregionalen Kunden und Retourenabwicklung im Onlinehandel. Alle genannten Branchen benötigen für ihr Geschäftsmodell einen auch in Zukunft restriktionsfreien verkehrlichen Zugang zu ihren Kunden im urbanen Raum und sind darum sehr interessiert an ökologisch, ökonomisch und verkehrlich nachhaltigen Logistikkonzepten, insbesondere auf der „Letzten Meile“, aber auch im gesamten Netzwerk. Im Ergebnis  abgestimmter kooperativer Nutzungskonzepte können die Projektpartner DPD GeoPost Deutschland GmbH, Tiramizoo GmbH und Sanacorp Pharmahandel GmbH sowie die Stadt Erlangen vorhandene mobile und stationäre Netzwerkressourcen effizienter nutzen und eine nachhaltige Stadtlogistik mit LEV ausbauen. Der Projektpartner T-Systems International unterstützt das Konzept mit digitalen Anwendungen, es soll eine  LEV Last Mile Plattform entwickelt werden, welche speziell auf die Anforderungen der Stadtlogistik zugeschnitten ist. Die im Projekt VALUE@SERVICE erarbeiteten branchenspezifischen Anforderungen an die Pedelec-Lastenfahrräder fließen in das Projekt LEV@KEP ein.

 

Projektdatenblatt TH Nürnberg

Strategien zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bestehender Wärmenetze in ländlichen Regionen unter Berücksichtigung ökologischer Auswirkungen und spezifischer Rahmenbedingungen des jeweiligen Systems

Projektleiterin: Prof. Dr. Birgit Eitel

Mitarbeiter/in: Margit Deutschmann, Peter Heymann, Dimitar Ivanov

Projektlaufzeit: Januar 2017 bis Dezember 2017

 

Hintergrund: Vorlaufforschungsprojekt der Technischen Hochschule Nürnberg

Vertragsanalyse bei Risikokapitalbeteiligungen (Ventury Analytics)

Projektleiter: Prof. Dr. Dirk Honold

Projektmitarbeiter: Patrick Hümmer

Projektlaufzeit: Januar 2019 bis Dezember 2019

WEBBASIERTE, ÖKONOMISCHE SIMULATION UND VERTRAGSANALYSE ZUR OPTIMIERTEN ENTSCHEIDUNGSFINDUNG BEI VENTURE CAPITAL BETEILIGUNGE

Beschreibung: Viele große Unternehmen haben als Start-up gestartet. Für die Gründung eines solchen Unternehmens ist eine innovative Geschäftsidee oftmals nicht ausreichend, vor allem wenn das nötige Kapital fehlt. Investoren können die Gründer durch Risikokapital unterstützen. Die Finanzierungsverträge im Rahmen solcher Venture Capital Finanzierungen sind aber oft sehr komplex und das Know How der involvierten Parteien ist unterschiedlich gut ausgeprägt. Hinzu kommt, dass in der frühen Phase der Finanzierung häufig neue Investoren beitreten, mit jeweils neuen Verträgen. Für die Ausgestaltung dieser Verträge werden in der Regel Rechtsanwälte und Berater hinzugezogen, die die Kosten der Abwicklung in die Höhe treiben. Welche Auswirkungen die Vertragsinhalte im Detail auf die ökonomischen Positionen der einzelnen Gesellschafter haben, wird vergleichsweise jedoch wenig Aufmerksamkeit gewidmet. So können vereinbarte Sonderechte in Abhängigkeit der Unternehmensentwicklung massive Auswirkungen auf die zu verteilenden Erlöse am Ende der Beteiligungsphase haben. Im schlimmsten Fall führt die Unachtsamkeit während der Vertragsverhandlungen zum Scheitern des Unternehmens. Aber auch Missverständnisse und Benachteiligungen sind mögliche Resultate. Im Projekt wurde eine speziell auf Venture Capital Verträge zugeschnittene Simulations- und Analysesoftware entwickelt, die die beteiligten Parteien in den Vertragsvereinbarungen unterstützt.

 

Projektdatenblatt TH Nürnberg

Machbarkeitsstudie Messeformate „Fairer Handel“ in der Metropolregion Nürnberg

Projektleiter: Prof. Dr. Frank Ebinger

Mitarbeiter: Andreas Belger, Fabian Maier

Projektlaufzeit: Dezember 2018 bis November 2019

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NCT-Forschungsprofessur Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement
Der NCT-Schwerpunkt Technik, Wirtschaft und Gesellschaft wird auf Seite der TH Nürnberg durch die Forschungsprofessur für Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement (Inhaber: Prof. Dr. Frank Ebinger) repräsentiert.

Internetseite zur NCT-Forschungsprofessur (inklusive weiterer Informationen zu den Projekten)

Kommunalen Beschaffungspraxis in der Metropolregion Nürnberg - Unterstützung der Auswertung und Analyse

Projektleiter: Prof. Dr. Frank Ebinger

Mitarbeiter: Sebastian Meyer

Projektlaufzeit: Januar 2018 bis April 2019

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NCT-Forschungsprofessur Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement
Der NCT-Schwerpunkt Technik, Wirtschaft und Gesellschaft wird auf Seite der TH Nürnberg durch die Forschungsprofessur für Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement (Inhaber: Prof. Dr. Frank Ebinger) repräsentiert.

Internetseite zur NCT-Forschungsprofessur (inklusive weiterer Informationen zu den Projekten)

Begleitforschung Entwicklung von SDGs (Sustainable Development Goals) in ausgewählten Referaten der Stadt Nürnberg

Projektleiter: Prof. Dr. Frank Ebinger

Mitarbeiter: Sebastian Meyer

Projektlaufzeit: Januar 2018 bis April 2019

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NCT-Forschungsprofessur Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement
Der NCT-Schwerpunkt Technik, Wirtschaft und Gesellschaft wird auf Seite der TH Nürnberg durch die Forschungsprofessur für Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement (Inhaber: Prof. Dr. Frank Ebinger) repräsentiert.

Internetseite zur NCT-Forschungsprofessur (inklusive weiterer Informationen zu den Projekten)

Bildungsökonomische Maßnahmen zur Verbesserung von Studienleistungen

Projektleiter: Prof. Dr. Robert Jäckle

Mitarbeiter: Peter Frenzel

Projektlaufzeit: Juli 2015 bis November 2016


Kurzbeschreibung: Der demografische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel stellt Deutschland vor eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Wissenschaftler, Politiker und weite Teile der Bevölkerung sind sich indes einig: Nur durch eine geeignete Bildungsoffensive lassen sich die Potentiale und Chancen dieses Wandels konstruktiv nutzen.
Jedoch sind bildungspolitische Maßnahmen – beispielsweise die Optimierung des Betreuungsverhältnisses zwischen Lehrenden und Studierenden – kostenintensiv. Vor diesem Hintergrund ist es zunächst sinnvoll, die bestehenden Bildungseinrichtungen auf ihre Verbesserungspotenziale hin zu durchleuchten.
Die Möglichkeiten und Grenzen werden nun im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Nürnberg untersucht. Unter dem Titel „Bildungsökonomische Maßnahmen zur Verbesserung der Studienleistung“ sollen neue Erkenntnisse der Bildungsökonomie dazu dienen, die institutionellen Rahmenbedingungen des Bildungsangebots an Hochschulen und Universitäten zu verbessern.

Weiterführende Informationen:

Projektdatenblatt TH Nürnberg

Digitale Disruption und Geschäftsmodelle in der Fintech-Industrie - Deutschland und USA im Vergleich

Projektleiter: Prof. Dr. Matthias Fischer

Projektlaufzeit: Januar 2017 bis Dezember 2017

Projektinhalte: Fintechs sind technologiegetriebene Geschäftsmodelle in der Finanzdienstleistungsindustrie, die neuartige Lösungen in diesem Bereich bieten. So hat zum Beispiel der Bezahldienst Paypal die Marktlücke bei Internetbezahlverfahren geschlossen, die etablierte Anbieter bis dahin ignoriert haben. „Der Fokus traditioneller Unternehmen auf die bisherigen erfolgreichen Produkte verschließt den Blick auf mögliche Innovationen und lässt daher Platz für den Markteintritt neuer digitaler Wettbewerber“, erläutert Prof. Dr. Matthias Fischer, Fakultät Betriebswirtschaft an der TH Nürnberg.
Die Studie zeigt auf, welche Synergien sich aus der Zusammenarbeit von klassischen Anbietern mit innovativen Fintechs ergeben. „Aus den Untersuchungsergebnissen werden Handlungsempfehlungen für die Politik und die Wirtschaft abgeleitet, um Chancen und Risiken der Digitalisierung für Verbraucher und traditionelle Unternehmen adäquat zu berücksichtigen“, so Prof. Dr. Fischer. „Außerdem liefern wir wertvolle Anhaltspunkte für die erfolgreiche Umsetzung von digitalen Geschäftsmodellen.“ Die Studie wird Empfehlungen zur Steuerung des digitalen Wandels aufzeigen und erläutern, was etablierte Anbieter von Start-Ups lernen können.
In den USA ist bereits seit 2011 eine Welle von Fintech Start-Ups zu verzeichnen, in Deutschland ist dieser Trend erst seit 2014 erkennbar. Durch den internationalen Vergleich zwischen den beiden Ländern werden die Erfahrungen mit Fintechs im amerikanischen Markt berücksichtigt, um Nutzungspotenziale für den deutschen Markt zu evaluieren.
Ziel des Forschungsprojektes von Prof. Dr. Fischer ist es, die Gefahren für traditionelle Offline-Geschäftsmodelle aufzuzeigen, wenn Innovationen der Fintech Start-Ups ignoriert werden. So erwartet Prof. Fischer, dass in der Zukunft vermehrt Algorithmen basierte Software und automatisierte Berater auf Websites die persönliche traditionelle Beratung in Sachen Finanzen ersetzen werden. „Die Studie ist unverzichtbar, damit etablierte Anbieter die Chancen und Risiken von neuen disruptiven innovativen Geschäftsmodellen erkennen und entsprechende Anpassungsmaßnahmen implementieren können“, erklärt Prof. Dr. Fischer. „Die Thematik hat nicht nur für die Politik, sondern auch für die Unternehmen und die Verbraucher eine hohe Bedeutung – ein spannendes Beispiel für die anwendungsorientierte Forschung der TH Nürnberg.“

 

Projektdatenblatt TH Nürnberg

Ergebnisblatt TH Nürnberg

Nachhaltigkeitstransformation - Explorative Fallstudie zu den Wirkungen des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (Vorlaufsforschung)

Projektleiter: Prof. Dr. Frank Ebinger

Mitarbeiter: Sebastian Fuchs

Projektlaufzeit: Dezember 2018

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NCT-Forschungsprofessur Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement
Der NCT-Schwerpunkt Technik, Wirtschaft und Gesellschaft wird auf Seite der TH Nürnberg durch die Forschungsprofessur für Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement (Inhaber: Prof. Dr. Frank Ebinger) repräsentiert.

Internetseite zur NCT-Forschungsprofessur (inklusive weiterer Informationen zu den Projekten)

Analyse eines Haltestellenkonzeptes für Lastenfahrradschnittstellen in der Stuttgarter Innenstadt

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Bogdanski

Mitarbeiter: Marius Bayer, Marc Reed, Markus Seidenkranz

Projektlaufzeit: Dezember 2017 bis Juli 2018

Auftraggeber: Daimler AG, Stuttgart

 

Hintergrund: Innerhalb des Projekts wird ein innovatives logistisches System für die effiziente Zustellung von Paketen auf der letzten Meile in Kombination von konventionellen Nutzfahrzeugen und Lastenfahrrädern auf Realisierbarkeit untersucht. Der aktuelle Zielprozess sieht vor, dass konventionellen Nutzfahrzeuge in den Depotstandorten außerhalb der Stadt mit Paketen beladen werden. Diese fahren danach in die Städte und treffen sich an vorher definierten Haltestellen mit den Lastenfahrrädern. Nach Übergabe der Pakete beginnen die Lastenfahrräder ihre individuellen Ausliefertoren. Das konventionelle Nutzfahrzeug begibt sich ggf. zu weiteren Haltestellen, liefert selber Pakete aus oder fährt zurück zum Depot.

Pilotprojekt zur nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikro-Depot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Bogdanski

Mitarbeiter: Marius Bayer, Markus Seidenkranz

Projektlaufzeit: Oktober 2015 bis Oktober 2017


Hintergrund: Das Pilotprojekt basiert auf der konzeptionellen Vorarbeit in der Studie von Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski  über die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen Nachhaltiger Stadtlogistik durch Kurier-, Express- und Paketdienste am Beispiel der Städte Nürnberg und Frankfurt am Main, im Auftrag des BIEK e.V., veröffentlicht am 27.02.2015. Ziel der beiden Teilprojekte in Nürnberg ist der Nachweis der Praxistauglichkeit und der  Nachhaltigkeit des Mikro-Depot-Konzeptes in der KEP-Branche. Realisiert werden soll eine auf der „Letzten Meile“ emissionsfreie Ver- und Entsorgung von Einzelhandel, Gewerbetreibenden und Privatpersonen mit Paketen durch eine innovative Sonderform des kombinierten Verkehrs als horizontale Unternehmenskooperation, die die Zustellung und Abholung von Sendungen fußläufig mit Transporthilfen und mit Lastenfahrrädern ermöglicht.

1. Teilprojekt Innenstadt
Untersuchungsgegenstand ist die Fußgängerzone in der Nürnberger Altstadt mit den bisher restriktiven Lieferzeitfenstern zur Ver- und Entsorgung durch motorisierte Nutzfahrzeuge. Hier ist insbesondere die nachhaltige Sicherstellung der ökonomischen Geschäftsgrundlagen und der Wettbewerbsfähigkeit des nicht filialisierten Einzelhandels im Fokus, unter Einhaltung der sozialen Nachhaltigkeitsziele der Stadt Nürnberg. Insbesondere sind hier Konzepte zu prüfen, welche die Sicherheit der Fußgänger gewährleisten. Weiterhin soll der ökonomische und ökologische Nutzen des Mikrodepot-Konzeptes praktisch nachgewiesen werden.

2. Teilprojekt Wohngebiet
Untersuchungsgegenstand ist ein ausgewähltes flächiges Wohn- und Gewerbegebiet, z.B. Nürnberg-Langwasser oder die Südstadt, mit entsprechenden verkehrlichen Belastungen und daraus resultierenden Problemen mit der Luftreinhaltung. Hier ist der praktische Nachweis des ökologischen Nutzens des Mikrodepot-Konzeptes im Fokus, insbesondere eine Emissionsreduzierung der Luftschadstoffe und eine Reduzierung der verkehrlichen Belastung. Weiterhin soll der ökonomische und soziale Nutzen des Mikrodepot-Konzeptes praktisch nachgewiesen werden, unter Prüfung von weiteren nachhaltigen Zustellalternativen.

Die zu erwartenden Ergebnisse der beiden Pilotprojekte sind auf eine Vielzahl von Kommunen in Bayern und in Deutschland übertragbar, wie auch die Treiber und Ziele der Stakeholder einer Nachhaltigen Stadtlogistik übertragbar sind.


Projektdatenblatt TH Nürnberg

Die Förderung der Marktdurchdringung der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung in urbanen Gebieten als Beitrag zur Energiewende (TriMa)

Projektleiterin: Prof. Dr. Birgit Eitel

Mitarbeiter/in: Margit Deutschmann, Peter Heymann, Dimitar Ivanov

Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Berlin.

Projektlaufzeit: Januar 2015 bis Dezember 2017


Kurzbeschreibung: Im Rahmen dieses Forschungsprojektes werden die Hemmnisse der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) analysiert und dargestellt sowie Maßnahmen zur Überwindung dieser Hemmnisse entwickelt. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die relevanten Akteure bei der Marktdurchdringung der KWKK-Technologie unterstützt werden, wobei der Fokus bei den Kommunen als Betreiber liegt. Das Vorhaben dient der Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen und birgt beträchtliches Potenzial, eine Emissionsminderung kosteneffizient und breitenwirksam zu erreichen. Die Breitenwirksamkeit ist durch die Vielzahl an potentiellen Kommunen in Deutschland gegeben, während der Projektphase werden acht Kommunen exemplarisch analysiert. Weitere Informationen finden Sie hier:

Weiterführende Informationen:

Internetseite TriMa


Projektdatenblatt TH Nürnberg

Effektives Compliance Management in China zur Vermeidung von Korruption?

Projektleiter: Prof. Dr. Werner Fees

Mitarbeiter: Alexander Rohde

Projektlaufzeit: Januar 2015 bis Juli 2016


Hintergrund und Forschungsziel: Forschungsziel dieses empirischen Projektes ist die Beantwortung der Frage, ob und inwieweit compliance-konformes Verhalten im Geschäftsleben vorhergesagt und gegebenenfalls beeinflusst werden kann.
Compliance-Management-Systeme – also unternehmensinterne Verhaltenscodices – sind mittlerweile nicht nur in Großunternehmen, sondern auch in mittelständischen Unternehmen institutionalisiert. Die Anwendung dieser Regularien stößt in anderen Kulturkreisen auf organisatorische Schwierigkeiten und Unverständnis. Gleichwohl müssen Unternehmen – oft unter dem Druck erforderlicher Zertifizierungen – ein regelkonformes Verhalten, auch in ausländischen Tochtergesellschaften sicherstellen.
Anhand des ausgewählten Forschungsmodells soll herausgefunden werden, inwieweit die grundsätzlichen Einstellungen zu Compliance, sozio-kulturellen Normen und wahrgenommenen Mechanismen zur Verhaltenskontrolle in China auf die Absicht chinesischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken, ein regelkonformes Verhalten gemäß den Compliance-Regularien zu zeigen.
Das Projekt verfolgt das Ziel, Verbesserungsvorschläge für die in der Praxis bestehenden Compliance-Strukturen deutscher Tochter-Unternehmen in China zu entwickeln.

Nürnberger Mikro-Depot-Konzept in der KEP-Branche: Übertragbarkeit auf andere Städte und Integration von innovativen Same-Day-Delivery-Konzepten

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Bogdanski

Mitarbeiter: Marius Bayer, Markus Seidenkranz

Projektlaufzeit: Januar 2017 bis Dezember 2017

 

Hintergrund: Vorlaufforschungsprojekt der Technischen Hochschule Nürnberg

 

Projektdatenblatt TH Nürnberg

Strengthening Incubation Methods and Processes for EIT RawMaterials (SIMP)

Projektleiterin: Prof. Dr. Helen Rogers, Prof. Dr. Werner Fees

Projektlaufzeit: Januar 2016 bis Dezember 2016

Project Discription (Background of the project):

Entrepreneurship support services (ESS) are aimed at strengthening the capabilities of KIC partners so that they can provide superior ESS to their local customers. In the EIT Raw Materi-als the local customers are divided into four different categories:

  • Business ideas in Pre-incubation stage
  • Start-up
  • SME
  • Intrapreneurs

For the local customer group of “Start-up stage”, the Incubators (or similar providers) inside local or regional innovation system connected to the Universities, are an established ESS actor with a multitude of established processes, tools and methods. These methods are typically de-veloped based on the need of an effective process and support for a Start-up to develop and commercialize their new technology/ solution to a market.
The existing processes and methods are well described and can therefore effectively be shared and exchanged between partners. Sharing of existing methods is to some extent a rather rec-ognized working method between Incubators and similar ESS actors working with “Start-up stage“ on a national level, but does not exist as an established procedure on an international level. However, there are no processes or methods specifically adopted for Start-ups aiming to commercialize new technology/ solutions within the Raw Material industry.
Based on the adoption need it is important to have multiple industry partners and Research institutes involved in this project as so called supportive partners. Supportive partner means:

  • influencing the development of the new ESS
  • taking part of the results
  • will not claim any costs or provide any KCA

This development need is related to other ongoing development projects (KCAs) where the in-cubators are developing their methods and processes. Those projects are typically financed with regional or national funding and thus not aiming at reinforcing a whole European industry or towards the Raw Material industry.

Weiterführende Informationen: Internetseite EIT RawMaterials

EIT RawMaterials
EIT RawMaterials

Nachhaltige Stadtentwicklung in der Stadt Nürnberg: energetische Quartierskonzepte „Gibitzenhof“ und „Langwasser“

Projektleiterin: Prof. Dr. Birgit Eitel


Mitarbeiter: Peter Heymann

Projektlaufzeit: Oktober 2016 bis Mai 2018

Kurzbeschreibung: Das Forschungsprojekt „Nachhaltige Stadtentwicklung in der Stadt Nürnberg“ im Auftrag des Bürgermeisteramtes der Stadt Nürnberg dient der Entwicklung der beiden energetischen Quartierskonzepte „Gibitzenhof“ und „Langwasser“. Es greift als zentralen Punkt die energetische Gebäudesanierung auf, da trotz Verfügbarkeit zahlreicher technischer Komponenten derzeit zu wenige Gebäude energetisch saniert werden. Die relevanten Akteure unter Immobilieneigentümern, Mieter, Planern, Kreditinstituten und Handwerksbetrieben werden zu den bestehenden Sanierungshemmnissen befragt. Aus den Befragungen werden Maßnahmen zum Abbau der Hemmnisse entwickelt. Diese können beispielsweise in der Beratung, Information und Förderung der Akteure bestehen. Parallel werden in ökonomischer und ökologischer Bewertung geeignete technische Sanierungsmaßnahmen abgeleitet, die in den beiden Quartieren zur Anwendung kommen können. Das urbane Quartier „Gibitzenhof“ ist durch dichten Geschosswohnungsbau in Blockbebauung gekennzeichnet. Es beinhaltet mit ca. 6.500 Wohneinheiten ca. 2,5 % des Nürnberger Wohnungsbestandes. Das kleinere Quartier „Langwasser“ mit ca. 140 Wohneinheiten im Bereich der Goldberger und Coseler Straße ist durch den Siedlungstyp „Reiheneinfamilienhäuser“ geprägt. Die Forschungergebnisse können auch auf Quartiere mit vergleichbarer Bebauung im Nürnberger Stadtgebiet übertragen werden. Die Beratung der beteiligten Akteure über die gewonnenen Erkenntisse soll zu einer Steigerung von Sanierungsquote und –qualität beitragen.
Neben dem Forschungspartner „Energieagentur Nordbayern GmbH“ sind die kommunale Wohnbaugesellschaft „wbg Nürnberg GmbH“ und die Nürnberger Baugenossenschaft „Selbsthilfe eG“ mit einem umfangreichen Wohngebäudebestand im Quartier Gibitzenhof beteiligt.Das Forschungsprojekt „Nachhaltige Stadtentwicklung in der Stadt Nürnberg“ im Auftrag des Bürgermeisteramtes der Stadt Nürnberg dient der Entwicklung der beiden energetischen Quartierskonzepte „Gibitzenhof“ und „Langwasser“. Es greift als zentralen Punkt die energetische Gebäudesanierung auf, da trotz Verfügbarkeit zahlreicher technischer Komponenten derzeit zu wenige Gebäude energetisch saniert werden. Die relevanten Akteure unter Immobilieneigentümern, Mieter, Planern, Kreditinstituten und Handwerksbetrieben werden zu den bestehenden Sanierungshemmnissen befragt. Aus den Befragungen werden Maßnahmen zum Abbau der Hemmnisse entwickelt. Diese können beispielsweise in der Beratung, Information und Förderung der Akteure bestehen. Parallel werden in ökonomischer und ökologischer Bewertung geeignete technische Sanierungsmaßnahmen abgeleitet, die in den beiden Quartieren zur Anwendung kommen können. Das urbane Quartier „Gibitzenhof“ ist durch dichten Geschosswohnungsbau in Blockbebauung gekennzeichnet. Es beinhaltet mit ca. 6.500 Wohneinheiten ca. 2,5 % des Nürnberger Wohnungsbestandes. Das kleinere Quartier „Langwasser“ mit ca. 140 Wohneinheiten im Bereich der Goldberger und Coseler Straße ist durch den Siedlungstyp „Reiheneinfamilienhäuser“ geprägt. Die Forschungergebnisse können auch auf Quartiere mit vergleichbarer Bebauung im Nürnberger Stadtgebiet übertragen werden. Die Beratung der beteiligten Akteure über die gewonnenen Erkenntisse soll zu einer Steigerung von Sanierungsquote und –qualität beitragen.
Neben dem Forschungspartner „Energieagentur Nordbayern GmbH“ sind die kommunale Wohnbaugesellschaft „wbg Nürnberg GmbH“ und die Nürnberger Baugenossenschaft „Selbsthilfe eG“ mit einem umfangreichen Wohngebäudebestand im Quartier Gibitzenhof beteiligt.

Kompetenzen der Zukunft

Projektleiterin: Prof. Dr. Yasmin Mei-Yee Weiß

Projektlaufzeit: August 2016 bis Februar 2017


Hintergrund: Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt werden sich die Anforderungen an Mitarbeiter ändern. Das hat große Auswirkungen sowohl auf Personalentwicklung in den Firmen, wie die Lehre an Schulen und Hochschulen. Durch eine empirische Untersuchung hat die TH Nürnberg erfasst, inwiefern sich die benötigten Kompetenzen verändern werden. Die Parteien beabsichtigen im Rahmen des Projekts "Kompetenzen der Zukunft" die Ergebnisse dieser Untersuchungen in der Unternehmerschaft zu verbreiten. Hierzu sind eine Publikation und fünf Workshops geplant.

3D-Druck Lieferkette

Projektleiterin: Prof. Dr. Helen Rogers

Mitarbeiterin: Claudia Amankwah

Projektlaufzeit: Juli 2017 bis Dezember 2018

 

Forschungsprojektvorstellung Forschung & Innovation TH Nürnberg

Projektdatenblatt TH Nürnberg

Die Konsequenzen der Finanzregulierung für die Geschäftsmodelle der genossenschaftlichen Finanzgruppe

Projektleiter: Prof. Dr. Matthias Fischer

Mitarbeiter: Dominik Wagner

Projektlaufzeit: Juni 2014 bis Oktober 2016

Publikation: „Genossenschaftsbanken im Umbruch: Einfluss der Finanzmarktregulierung auf das Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften“, Kai-Ingo Voigt / Matthias Fischer, 10/2016 

  • Herausforderungen der Regulierung sowie Anpassungsmöglichkeiten für das Geschäftsmodell
  • Systematische Erfassung aller Regulierungsnotwendigkeiten
  •  Strategische Handlungsalternativen für Banken

Produktinfo: Die Folgen der Finanzmarktregulierung für das Geschäftsmodell von Genossenschaftsbanken wurden bislang zu wenig erforscht. Aus diesem Grund widmet sich das vorliegende Werk dieser Fragestellung. Dafür wurde eine mehrstufige, umfangreiche empirische Untersuchung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften in all seinen Facetten negativ beeinflusst wird. Hierbei sind vor allem die Kosten und Einnahmequellen sowie die Schlüsselaktivitäten am intensivsten betroffen, wodurch der wertschöpfende Teil des Geschäftsmodells stark beeinträchtigt wird. Viele Kreditgenossenschaften beschäftigen sich aktuell zwar mit den Herausforderungen durch die Regulierung, oft existiert aber kein nachhaltiges Lösungskonzept. Die Publikation macht deutlich, welche strategischen Anpassungen des Geschäftsmodells notwendig sind, um die Gefährdungen durch die Finanzmarktregulierung zu vermeiden und die Zukunftsfähigkeit von Kreditgenossenschaften zu sichern. Die Autoren geben einen wichtigen systematischen Einblick in die Herausforderungen und zeigen Handlungsempfehlungen für die kreditgenossenschaftliche Bankenpraxis.

Entwicklung des strategischen Einkaufs im Mittelstand

Projektleiter: Prof. Dr. Gerhard Heß

Mitarbeiter: Martin Bergmann

Projektlaufzeit: Mai 2012 bis April 2014

SIMA - Sicherheit und Mobilität im Alter durch rechtssichere und wirtschaftliche Nutzung von Informationstechnologien

Projektleiter: Prof. Dr. Martin Heckelmann

Mitarbeiterin: Christine Schödel

Projektlaufzeit: Mai 2015 bis Dezember 2015

Hintergrund: Vorlaufforschungsprojekt der Technischen Hochschule Nürnberg

 

Forschungsbericht zum Vorlaufforschungsprojekt SIMA

Nachhaltige Metropolregion Nürnberg - Analyse zum Stand von Nachhaltigkeitsnetzwerken in der Metropolregion Nürnberg

Projektleiter: Prof. Dr. Frank Ebinger

Mitarbeiter: Daniel Link

Projektlaufzeit: Mai 2015 bis Dezember 2015

Hintergrund: Vorlaufforschungsprojekt der Technischen Hochschule Nürnberg

Entwicklung eines regionalökonomischen Modells zur Berechnung der Auswirkungen von Energieeffizienzmaßnahmen in Landkreisen und Kommunen - (RÖME)

Projektleiterin: Prof. Dr. Birgit Eitel

Mitarbeiter: Sebastian Glauber

Projektlaufzeit: Januar 2014 bis März 2015

Kurzbeschreibung: Üblicherweise messen Studien im Bereich Klimaschutz und Energie die Effekte in CO2 Reduktionen sowie absoluten Einsparungen in Energieeinheiten. Aus einer volks- und regionalwirtschaftlichen Perspektive sind des Weiteren die mit der Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen verbundenen Auswirkungen auf regionaler Ebene monetär zu bewerten. Nur so können die potentiellen Impulse für eine Region, die durch verstärkte Anstrengungen im Bereich der Energieeffizienz entstehen, sichtbar gemacht werden, was das Ziel dieses Forschungsvorhabens darstellt.

Entwicklung eines Schulungstools zur Liquiditätsoptimierung bei KMU (E-Learning)

Projektleiter: Professor Dr. Thomas Bahlinger

Mitarbeiterin: Birgit Nausester

Projektlaufzeit: Oktober 2012 bis September 2014

Hintergrund: Liquidität ist kurzfristig das wichtigste Unternehmensziel, wichtiger als das Erwirtschaften angemessener Gewinne, denn Zahlungsunfähigkeit ist der häufigste Insolvenzgrund bei kleinen und mittleren Unternehmen. Trotz guter Umsätze können Unternehmen bei fehlender Liquidität offene Rechnungen, Löhne und Gehälter nicht mehr zahlen. Dies kann zu einem Dominoeffekt führen: Nichtbezahlte Rechnungen des einen Unternehmens führen zu Zahlungsproblemen bei anderen Unternehmen.

Liquiditätsdefizite sind zwar kein mittelstandsspezifisches Problem, jedoch sind Liquiditätsprobleme bei kleinen Unternehmen überproportional anzutreffen. Gründe hierfür sind:
a) kleine Unternehmen haben typischerweise eine hohe Kapitalbindung im Anlagevermögen;
b) kleine Unternehmen leiden verstärkt unter verspäteten Zahlungen;
c) kleine Unternehmen erhalten oftmals keine Überbrückungskredite bei finanziellen Engpässen.
 
Ziel der Unternehmen ist daher die Verbesserung der eigenen Liquidität durch ein Liquiditätsmanagement. Hierzu sind die klassischen Bankkredite durch eine effizientere Nutzung anderer Ressourcen zu ergänzen. Darüber hinaus ist eine zweckmäßige Liquiditätsplanung durchzuführen. KMU verfügen jedoch in der Regel weder über die nötige eigene Finanzexpertise, noch über externe Berater, um Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Liquiditätssituation zu kennen.

Ziel: Das im Rahmen des Projekts entwickelte Schulungstool soll kleinen und mittleren Betrieben helfen:
•    Klarheit über ihre Liquiditätssituation zu erhalten;
•    Gestaltungsmöglichkeiten zur kurz-, mittel- und langfristigen Verbesserung der Liquidität zu erkennen;
•    überschüssige Liquidität optimiert anzulegen.

Weiterführende Informationen:

Internetseite Bonität und Liquidität bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

Entwicklung eines Schulungstools zur Verbesserung der Bonität bei KMU (E-Learning)

Projektleiter: Prof. Dr. Thomas Bahlinger

Mitarbeiter: Prof. Dr. Matthias Fischer, Matthias Bauer

Projektlaufzeit: März 2011 bis Februar 2013

Hintergrund: Zur Verbesserung der Kreditversorgung des Mittelstandes ist es von wesentlicher Bedeutung, die Bonität der Unternehmen zu erhöhen. Denn Banken stützen ihre Kreditwürdigkeitsprüfungen nach wie vor auf eine ausführliche Untersuchung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (Finanzrating) der Kapital suchenden Unternehmen. KMU verfügen in der Regel jedoch weder über die nötige eigene Finanzexpertise, noch über externe Berater, um Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung des Finanzratings zu kennen.

Ziel: Entwicklung eines innovativen computerbasierten Schulungstools, das kleinen und mittleren Betrieben helfen soll,
1. Klarheit über ihre aktuelle Bonität zu erhalten und
2. Gestaltungsmöglichkeiten zur kurz- und langfristig Verbesserung der Bonität zu erkennen.

Weiterführende Informationen:

Internetseite Bonität und Liquidität bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)