Die fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft bewirkt einen ständigen Wandel der internationalen Märkte. Diese aktive Weltökonomie erfordert auf lange Sicht hochqualifizierte Wirtschaftsexpertinnen und -experten sowie Managerinnen und Manager, die mit Weitblick an einer stabilen Zukunft arbeiten.

Ziel des Studiums ist es, Studierenden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse anwendungsbezogene Inhalte der Betriebswirtschaft zu vermitteln. Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen werden auch soziale und methodische Kompetenzen sowie Schlüsselqualifikationen gefördert, die zur Persönlichkeitsbildung und Führungsfähigkeit beitragen. Das Studium berücksichtigt ausgewogen die theoretischen und praktischen Gesichtspunkte der Ausbildung. Es vermittelt die für die Anwendung betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, ein breites Wissen und Verstehen der wissenschaftlichen Grundlagen sowie ausgewählte vertiefende Wissensbestände. Mit Hilfe der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten, sind Studierende in der Lage Problemlösungen selbständig zu erarbeiten,  Führungsaufgaben in Wirtschaft und Verwaltung zu übernehmen oder unternehmerisch bzw. freiberuflich tätig zu werden.


Abschluss
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
7 Semester
Zulassungsbeschränkung
Numerus Clausus
Grenznoten der letzten Semester
Studienfachanteile
Besonderheiten
  • Breite betriebswirtschaftliche Schwerpunktausbildung: Drei Schwerpunkte aus insgesamt 16 möglichen Schwerpunkten
  • Weitreichende Verzahnung zu großen Unternehmen der Region
  • Internationale Dozenten und Studierende
  • Innovative Methoden in Forschung und Lehre
Studienbeginn
Wintersemester oder Sommersemester
Beginn im Sommersemester nur für Hochschulwechsler (bei Einstieg in ein höheres Semester)!
Bewerbungszeitraum
Für das Wintersemester: 02.05.2018 bis 15.07.2018
Für das Sommersemester: 15.11.2017 bis 15.01.2018
Duale Studienvarianten
Betriebswirtschaft dual
Zuständige Fakultät
Betriebswirtschaft
Aufbauende Studiengänge
Betriebswirtschaft (M. A.)
International Marketing (M. A.)
International Finance and Economics (M. Sc.)
Wirtschaftsrecht (LL. M.)
Steuerberatung (M. A.)
Akkreditiert

Der Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft an der TH Nürnberg ist auf 7 Semester Regelstudienzeit angelegt.

Im ersten und zweiten Semester werden die Grundlagen für die späteren Funktionallehren sowie Schwerpunkte gelegt. Neben Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre liegt der Fokus auf Wirtschaftsmathe und Betriebsstatistik sowie dem Aufbau der Wirtschaftssprache Englisch.

Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch. Dieses wird gerade überarbeitet und steht Ihnen vollständig ab Oktober 2018 hier zur Verfügung.

Module im 1. bis 2. Semester

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Die Studierenden verfügen über ein ausgedehntes und integriertes Wissen der Betriebswirtschaftslehre und der daraus resultierenden konstitutiven, institutionellen und entscheidungsorientierten Handlungsalternativen.
  • Zusammenstellen betriebswirtschaftlicher Modelle, Konzepte und Lösungsansätze zur Lösung von Managementaufgaben im Rahmen von Fallbeispielen.
  • Verbinden von situationsspezifischen Methoden der Entscheidungsvorbereitung und Entscheidungsfindung im betriebswirtschaftlichen Umfeld.


Inhalt

  • Einführung
  • Ziele, Kennzahlen, Strategien, Unternehmensethik
  • Produktionsfaktoren
  • Art und Aufbau von Unternehmen
  • Größe und Wert von Unternehmen
  • Betriebliche Funktionen
  • Standort
  • Rechtsformen
  • Unternehmenszusammenschlüsse

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Die Studierenden erlernen die mathematische Beschreibung und Analyse ökonomischer Sachverhalte.
  • Die Studenten können am Ende des Moduls ökonomische Problemstellungen mathematisch formulieren.
  • Die Studenten erlernen zudem, komplexe mathematische Probleme zu lösen und die Ergebnisse zu erklären und zu interpretieren.
  • Weiterhin verfügen die Studenten am Ende der Veranstaltung über die Fähigkeit, umfangreiche Datensätze zu strukturieren und mittels mathematischer Methoden zu verarbeiten.

Inhalt

  • Gängige Funktionstypen mit ökonomischen Beispielen
  • Ableitung einer Funktion einer /mehrerer Veränderlicher
  • Maximierung und Minimierung von Funktionen
  • Lagrange-Ansatz
  • Matrizenrechnung
  • Gauß-Verfahren
  • Determininantenberechnung
  • Finanzmathematik bestimmtes und unbestimmtes Integral

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Die Veranstaltung vermittelt die Zielsetzungen von Jahresabschlüssen, die Grundlagen der handelsrechtlichen Jahresabschlusserstellung sowie die Grundlagen der Jahresabschlussauswertung.
  • Im Laufe der Veranstaltung erlernen die Studierenden die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen der Buchhaltung und Bilanzierung.
  • Die handelsrechtlichen Vorschriften werden durch vielfältige Geschäftsvorfälle und Beispiele veranschaulicht, kategorisiert und beurteilt.
  • Die Studierenden sind in die Lage, eigenständig grundlegende, aber auch komplexere Sachverhalte einzuordnen sowie buchhalterisch und bilanziell abzubilden.
  • Sie können verschiedene Bilanzpositionen hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis klassifizieren, interpretieren und Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen konzipieren.
  • Darüber hinaus erkennen die Studierenden Ansätze zur Beeinflussung von Jahresabschlüssen durch bilanzpolitische Maßnahmen und können deren Implikationen auf die Jahresabschlussanalyse ableiten.


Inhalte

  • System der doppelten Buchführung
  • Aufgaben und Adressaten des Jahresabschlusses
  • Gliederung von Bilanz und Erfolgsrechnung
  • Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
  • Besonderheiten bei verschiedenen Bilanzposten: Anlage- und Umlaufvermögen; Eigenkapital; Verbindlichkeiten und Rückstellungen
  • Bilanzanalyse und Bilanzpolitik

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Die Studierenden können zentrale Aufgaben bei der Gründung und Führung eines Unternehmens beschreiben und einordnen: Sie können eine Marktanalyse vornehmen und relevante Kundensegmente identifizieren.
  • Die Studierenden sind in der Lage eine Kosten- und Erlösschätzung für ein Geschäftsmodell durchzuführen und die grundlegende Finanzierung zu planen.
  • Sie können Mitarbeiter für ein Unternehmen rekrutieren und einen Webauftritt konzeptionell gestalten.
  • Die Studierenden werden in die Lage versetzt, ein Geschäftsmodell anhand vorgegebener Marktinformationen eigenständig zu konzipieren und die zentralen Schritte für eine Präsentation an potentielle Investoren aufzubereiten.

Inhalt

  • Virtuelle Lernmodule zu Marktanalyse und Marktsegmentierung, Kosten- und Erlösplanung, Finanzierungsplanung, Mitarbeiterrekrutierung und einem Unternehmens-Webauftritt
  • Fallstudien zu den einzelnen Lernmodulen anhand einer vorgegeben Branche
  • Diskussion der erzielten Ergebnisse und Best-Practice- Beispiele zu den einzelnen Lernmodulen im Plenum
  • Videodokumentation zu den erzielten Erkenntnissen

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Unternehmen bewegen sich sowohl als Anbieter wie auch als Nachfrager auf Märkten, die durch eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure und Regeln charakterisiert sind. Die Mikroökonomik vermittelt wie Märkte funktionieren. Als Grundlagenfach stellt sie darüber hinaus Kenntnisse und Methoden zur Verfügung, die auch in anderen Bereichen der Betriebswirtschaftslehre Anwendung finden.
  • Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um das Verhalten der zentralen Akteure eines preisgesteuerten Marktsystems, d.h. die privaten Haushalte bzw. Konsumenten und Unternehmen, zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, etwa die Auswirkungen von Preisveränderungen und Eingriffen in den Markt zu verstehen und zu beurteilen. Nach Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Veränderungen der Marktumgebung erkennen und deren Konsequenzen einschätzen, um daraus Optionen für das unternehmerische Handeln generieren zu können. Dabei können Studierende die erlernten Erkenntnisse auf die für das Unternehmen jeweils relevanten Märkte verallgemeinern und auf den jeweiligen Kontext anwenden.


Inhalt

  • Grundbegriffe der Mikroökonomik
  • Marktgleichgewicht und Analyse von Wettbewerbsmärkten
  • Konsumenten-/Produzentenrente
  • Entscheidungen unter Knappheit
  • Marktnachfrage der Konsumenten/Haushalte
  • Verhaltensökonomik
  • Produzentenverhalten
  • Produktion und Kosten
  • Gewinnmaximierung und Angebot einer Firma
  • Marktangebot einer Branche
  • Monopol und Marktmacht
  • Spieltheorie
  • Externe Effekte und Allmendegüter
  • Öffentliche Güter

Wirtschaftsinformatik

Lernziele

  • Die Studierenden können aktuelle betriebliche Problem- und Aufgabenstellungen den wichtigsten Handlungsfeldern der Wirtschaftsinformatik zuordnen
  • Die Studierenden können grundlegende Modelle aus dem IT-Umfeld wie Daten- oder Prozessmodelle entwerfen und deren Einsatzfelder im Rahmen der Neu- bzw. Weiterentwicklung betrieblicher Informationssysteme zuordnen
  • Die Studierenden sind in der Lage, den Aufbau betrieblicher Informationssysteme zu entwickeln und deren Bedeutung aus operativer wie strategischer Sicht zu schlussfolgern
  • Die Studierenden sind in der Lage, betriebliche Informationssysteme anhand grundlegender Kriterien zuzuordnen und konkrete Beispiele für die unterschiedlichen Ausprägungen zu entwickeln
  • Die Studierenden sind in der Lage, die wichtigsten Inhalte der Themen IT und Organisation zusammenzustellen sowie Interdependenzen zu schlussfolgern

Inhalt

  • Grundlagen, Ziele und Handlungsfelder der Wirtschaftsinformatik
  • Bedeutung und grundlegender Aufbau betrieblicher Informations- bzw. Anwendungssysteme
  • Bedeutung und Grundlagen der Modellierung
  • Auswahl und Einführung betrieblicher Standardsoftware
  • Entwicklung von Individualsoftware; Grundlagen und Vorgehensmodelle des Software Engineerings
  • Klassifizierung und Beispiele betrieblicher und überbetrieblicher Informationssysteme
  • Bedeutung der und Ansätze zur Integration von Informationssystemen
  • Strategische und operative Bedeutung der IT für Unternehmen
  • Grundlagen zum Wertbeitrag der IT sowie zum Business-IT-Alignment
  • Grundlagen zu IT-Strategie, -Governance und -Controlling
  • Zusammenhang und wechselseitige Implikationen von IT und Organisation
  • Grundlagen der IT-Aufbau- und Ablauforganisation
  • Grundlagen zu IT-Sourcing sowie zu Outsourcing und Offshoring

Übungen zur Wirtschaftsinformatik

Lernziele

  • Die Studierenden können ein sequenzielles Vorgehensmodell im Kontext des IT-Projektmanagements entwickeln
  • Die Studierenden sind in der Lage, Business- Anforderungen im Kontext eines IT-Projekts zu sammeln sowie zu analysieren und organisieren
  • Die Studierenden sind in der Lage, ein semantisches Datenmodell (Entity-Relationship-Modell) auf Basis erhobe- ner Anforderungen im Kontext eines IT-Projekts mit Hilfe eines Standard-Tools wie ARIS Express zu entwerfen
  • Die Studierenden sind in der Lage, ein logisches Datenbankschema aus einem konzeptuellen Datenbankschema zu entwickeln
  • Die Studierenden sind in der Lage, ein physisches Datenbankschema mit Hilfe eines relationalen Datenbankmanagementsystems wie Microsoft Access aus einem logischen Datenbankschema zu entwickeln
  • Die Studierenden sind in der Lage, eine relationale Datenbank zu entwickeln, auszuwerten und mithin Informationen aus Daten zur Unterstützung konkreter betrieblicher Prozesse abzuleiten
  • Die Studierenden kennen die grundlegenden Konstrukte der Standard Query Language (SQL) und können Daten- bankabfragen in SQL generieren
  • Die Studierenden sind in der Lage, aus Daten gewonnene Informationen mit Hilfe eines Standard-Tools wie Microsoft Excel aufzubereiten und zu visualisieren
  • Die Studierenden können Informationen zur Unterstützung konkreter betrieblicher Prozesse mit Hilfe eines Standard-Tools wie Microsoft Excel weiterverarbeiten

 

Inhalt

  • Anforderungserhebung und -analyse im Kontext eines IT- Projekts am Beispiel einer Fallstudie
  • Semantische Datenmodellierung mit Hilfe eines Standard-Tools wie ARIS Express – Entwurf eines Entity-Relationship- Modells
  • Überführen eines Entity-Relationship-Modells in ein logisches Datenbankmodell
  • Überführen eines logischen Datenbankmodells in ein physisches (relationales) Datenbankmodell mit Hilfe eines relationalen Datenbankmanagementsystems wie Microsoft Access
  • Auswertung einer relationalen Datenbank mit Hilfe von Abfrageassistenten bzw. SQL; Gewinnung von Informationen aus Daten zur Unterstützung konkreter betrieblicher Prozesse
  • Informationsaufbereitung und -visualisierung mit Hilfe eines Standard-Tools wie Microsoft Excel
  • Informationsverarbeitung zur Unterstützung konkreter betrieblicher Prozesse mit Hilfe von Standard- sowie komplexer Funktionen eines Standard-Tools wie Microsoft Excel

Lernziele

  • Sprachlicher kompetenter Umgang mit den englischsprachigen internationalen Geschäftsabläufen, Managementkonventionen und Unternehmenskulturen
  • Details allgemeiner sowie auf die Betriebswirtschaft bezogener Texte schnell verstehen und präzise Antworten auf relevante Fragen selber formulieren können
  • Einen strukturierten Aufsatz zu einem beliebigen Thema schreiben können
  • Mündliche Kommunikation im internationalen geschäftlichen Umfeld

Inhalt

Das übergeordnete Ziel ist die erfolgreiche betriebswirtschaftliche Kommunikation in englischer Sprache im multikulturellen Umfeld.

Die eigenen Lernstrategien untersuchen bzw. entwickeln mit Bezug auf lebenslanges Lernen

Folgende Kompetenzfelder werden u.a. behandelt:

  • Communication
  • International Marketing
  • Building Relationships
  • Success
  • Job Satisfaction
  • Risk

Die Lehrveranstaltung ist unterteilt in einen Block zur schriftlichen und einen Block zur mündlichen Kommunikation (jeweils 2 SWS).

Lernziele

  • Fachkompetenz:
    Die Studierenden sammeln grundlegende Kenntnisse im Bereich der Ertragsteuern und der Umsatzsteuer. Darüber hinaus werden verfahrensrechtliche und gesamtökonomische Aspekte der Steuererhebung vermittelt.
    Die Studierenden werden in der Lage sein, steuerliche Fragestellungen in Unternehmen zu entwickeln und Lösungsansätze entwerfen. Es werden Fallbeispiele behandelt, in welchen die Studierenden Handlungsalternativen generieren können.
  • Lern- bzw. Methodenkompetenz: Die Studierenden können die Arbeitsschritte bei der Lösung einfacher steuerlicher Fragestellungen der gestaltenden Steuerberatung im Bereich der Unternehmen in für sie ungewohntem und fachübergreifendem Kontext selbständig ableiten, planen und konzipieren.
  • Selbstkompetenz: Die Studierenden lernen, die eigenen Stärken und Schwächen im Hinblick auf steuerliche Fragestellungen einzuschätzen.
  • Sozialkompetenz: Die Studierenden sind in der Lage, sich in einem Team mit zum Teil unterschiedlichen Qualifikationen einzugliedern und die Arbeits- und Lebenswelt konstruktiv mitzugestalten.


Inhalte

  • Grundlagen der Steuerlehre
  • Grundlagen und Ermittlung des Einkommensteuer
  • Grundlagen und Ermittlung der Gewerbesteuer
  • Grundlagen und Ermittlung der Körperschaftsteuer
  • Grundlagen und Ermittlung der Umsatzsteuer

Lernziele

  • Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, aus von ihnen generierten Datensätzen die darin enthaltenen Informationen mit den Standardwerkzeugen der Statistik zu extrahieren
  • Studierende erarbeiten Sich die Kompetenz für unterschiedliche Datensätze die geeigneten statistischen Verfahren zu identifizieren und anzuwenden. Aus den Datensätzen können die Studierenden mittels der im Kurs vermittelten Kompetenzen Prognosen entwickeln.
  • Zudem werden die Studierenden mittels der Veranstaltung dazu befähigt, aus einer Stichprobe Eigenschaften der Gesamtpopulation abzuleiten und diese statistische Technik mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen zu verbinden.


Inhalt

  • Beschreibende Statistik
    Modus, Median, arithmetisches Mittel, Varianz, Standardabwei-chung und Variationskoeffizient / Konzentrationsmessung / Indi-ces / Lineare Einfachregression / Lineare Mehrfachregression / Korrelationskoeffizient / Zeitreihen-Analyse / Prognose
  • Wahrscheinlichkeitslehre und schließende Statistik
    Die Axiome des Kolmogoroff, abhängige und unabhängige Ereignisse/ Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung einer Zufallsvariablen/ Binomialverteilung, Hypergeometrische Verteilung, Poissonverteilung und die Normalverteilung, Vorstellung des Zentralen Grenzwertsatzes Schließende Statistik, Stichprobe und Grundgesamtheit, Erwartungstreue von Schätzern, Vertrauensintervalle für das arithmetisches Mittel und für den Anteilswert, notwendiger Stichprobenumfang/ Nullhypothese und Alternativhypothese, Alpha-Fehler und Beta-Fehler, Gütefunktion eines Tests; Tests für den Mittelwert (ein- und zweiseitige Fragestellung), Tests für den Anteilswert (ein- und zweiseitige Fragestellung), Chi-Quadrat Tests.

Lernziele

  • Ziel der Lehrveranstaltung ist es Grundkenntnisse der Kosten- und Leistungsrechnung als Teil des internen Rechnungswesens in Unternehmen zu vermitteln.
  • Durch die Veranstaltung soll der Student in die Lage versetzt werden, grundlegende Anforderungen in der Zurechnung von Kosten in Unternehmen zu erkennen, ein angemessenes Kosten- und Leistungsrechnungssystem selbständig erstellen und als Kontroll- und Informationssystem nutzen zu können. Dabei werden das Erkennen typischer Problemfelder eingeübt, mögliche Problemlösungen erprobt und umsetzungsorientiert aufbereitet.

Inhalt

  • Abschnitt 1: Grundlagen und Grundbegriffe 
  • Abschnitt 2: Kostenartenrechnung
  • Abschnitt 3: Kostenstellenrechnung
  • Abschnitt 4: Kostenträgerrechnung
  • Abschnitt 5. Deckungsbeitragsrechnung
  • Abschnitt 6: Prozesskosten- und Zielkostenrechnung

Lernziele

Unternehmen agieren nicht im luftleeren Raum, sondern sind eingebunden in ein wirtschaftliches Umfeld, in dem makroökonomische Variablen wie Inflation, Zinsniveau und Wechselkurse, aber auch das Verhalten wirtschaftlicher und politischer Akteure maßgeblichen Einfluss auf die aktuelle Lage der Unternehmen und ihre Entwicklungsmöglichkeiten haben. Die Makroökonomik beschäftigt sich mit diesem wirtschaftlichen Umfeld.

  • Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden zum einen das begriffliche Handwerkszeug, um die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen einschätzen und mit der spezifischen Situation der Unternehmen verbinden zu können.
  • Zum anderen erlernen die Studierenden Methoden und Ansätze, um das Zusammenwirken wesentlicher makroökonomischer Variablen zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, Annahmen etwa über die aktuelle konjunkturelle Situation zu formulieren und zu prüfen, die Gründe für Arbeitslosigkeit, Inflation und Wachstum abzuleiten und Maßnahmen der Wirtschaftspolitik auf ihre Wirksamkeit hin zu beurteilen.
  • Nach Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig unternehmensrelevante Schlussfolgerungen aus der gesamtwirtschaftlichen Lage ziehen und zu erwartende Verände-rungen einschätzen, um daraus Optionen für das unternehmeri-sche Handeln abzuleiten.

Inhalt

  • New Economics: Glücksforschung und Behavioral Economics
  • Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung einschließlich Zahlungsbilanz
  • Komponenten der volkswirtschaftlichen Gesamtnachfrage
  • Geldtheorie und Geldpolitik des Eurosystems
  • Arbeitsmarkt
  • Inflation
  • Konjunktur und Wirtschaftswachstum

Lernziele

  • Klassifizieren der Fallfragen des Wirtschaftsprivatrechts, insbesondere Trainieren und Zuordnen der Anspruchsgrundlagen zu vertragsrechtlichen Fallgestaltungen sowie Schlussfolgern der Grenzen der Vertragsgestaltung
  • Entwickeln der Kenntnisse auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes und Analysieren der verschiedenen Leistungsstörungen sowie deren Rechtsfolgen


Inhalte

Abschnitt 1: Vertragsschluss (BGB AT)

  • Aufbau der Rechtsordnung in Deutschland
  • Willenserklärungen und Rechtsgeschäft
  • Abgabe und Zugang von Willenserklärungen
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  • Nichtigkeitsgründe
  • Anfechtbarkeit von Willenserklärungen
  • Stellvertretung, Verjährung von Ansprüchen

Abschnitt 2: Leistungsstörungen im Vertrag (BGB Schuldrecht)

  • Pflichtverletzungen im Vertrag
  • Schuldnerverzug
  • Gewährleistungsrechte beim Kaufvertrag
  • Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten

Abschnitt 3: Verbraucherschutzrechte, AGB

  • Verbraucherbegriff, Unternehmerbegriff
  • Fernabsatzverträge sowie außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge
  • Besonderheiten Vertragsschluss
  • Widerrufsrecht
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen

Abschnitt 4: Deliktsrecht

  • Unerlaubte Handlungen, Produkthaftung

Beispielstundenplan 1. Semester

Schwerpunkte

Ab dem 4. Semester wählen Sie Ihren ersten von drei Schwerpunkten. Schwerpunkt 2 und 3 wählen Sie dann im 6. Semester. Folgende 16 Schwerpunkte stehen zur Auswahl:

  • Wirtschaftsrecht
  • Finanzen
  • Human Resources Management
  • Controlling
  • Außenwirtschaft
  • Organisation und Wirtschaftsinformatik
  • Angewandte internationale Volkswirtschaftslehre
  • Logistik und Supply Chain Management I: Einkauf und Distribution
  • Logistik und Supply Chain Management II: Produktion, Verkehr und Transport
  • Marktforschung und Kommunikation
  • Vertriebs- und Kundenmanagement
  • Rechnungswesen
  • Unternehmensbesteuerung
  • Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer
  • Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
  • Nachhaltigkeitsmanagement
  • Gesundheitsökonomie

Module 3. und 4. Semester

Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:
Individuelle Kompetenzentwicklung
Allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtfach

Individuelle Kompetenzentwicklung

Qualifikationsziele

  • Die Studierenden kennen die Grundlagen der Kompetenzforschung (u.a. Kompetenzmodelle, Kompetenzmessung) und deren Bedeutung für das Arbeitsleben im Zeitalter der Industrie 4.0. Sie können unterschiedliche Kompetenzen differenzieren und beschreiben, sowie diesen Kompetenzen Übungen zur Entwicklung zuordnen. Zudem kennen sie unterschiedliche Verfahren zur Kompetenzmessung.
  • Die Studierenden können die eigenen Lernprozesse anhand eines selbsterstellten Kompetenzprofils gestalten, reflektieren und methodisch erweitern.
  • Die Studierenden lernen, die eigenen Stärken und Schwächen in Beziehung zu aktuell und zukünftige geforderten Kompetenzen im Zeitalter der Industrie 4.0 zu erkennen. Gleichzeitig konzipieren sie ein eigenes, wertbasiertes  Kompetenzprofil und leiten daraus individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten ab. Sie können in Verbindung von Selbst- und Fremdeinschätzung ihre eigenen Arbeits- und Verhaltensweisen kritisch reflektieren. Sie können so ihr Kompetenzspektrum weiter ausbauen und sich den veränderten Bedingungen des Arbeitsmarktes besser anpassen.
  • Die Studierenden können kooperativ, vertrauensvoll und eigenverantwortlich in Teams arbeiten und unterstützen sich gegenseitig dabei, das eigene Verhalten hinsichtlich der individuellen Kompetenzentwicklung kritisch zu reflektieren und zu erweitern. Des Weiteren können sie fachbezogene Inhalte klar und zielgruppengerecht präsentieren und argumentativ vertreten.

Inhalte

  • Bedeutung von Kompetenzen bzw. Kompetenzentwicklung im Hinblick auf Industrie 4.0
  • Grundlagen der Kompetenzforschung (Kompetenzmodelle, Kompetenzmessung)
  • Entwicklung und Anwendung von Übungen zur Kompetenzentwicklung

 

Allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtfach

 

 

Qualifikationsziele

Das Fachmodul Nachhaltige Unternehmensführung dient als Einführung in die Unternehmensführung und das Nachhaltigkeitsmanagement. Im Verlauf der Veranstaltung erhalten die Studierenden einen fundierten Überblick über zentrale Aufgaben und Instrumente der Unternehmensführung (Management) sowie über Meilensteine und Herausforderungen der Nachhaltigen Entwicklung. Sie können die Wechselwirkungen, die zwischen Unternehmen, Stakeholdern und der natürlichen Umwelt bestehen, verstehen und beurteilen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig typische für nachhaltige Unternehmensführung relevante Problemsituationen analysieren und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen zur Lösungsfindung zu entwerfen.

Die Studierenden können

  • typische Problemstellungen und Herausforderungen der Unternehmensführung analysieren und bewerten.
  • die Notwendigkeit einer Unternehmensethik begründen.
  • die Herausforderungen der Nachhaltigen Entwicklung beschreiben und analysieren.
  • die politischen und historischen Meilensteine Nachhaltiger Entwicklung darstellen.
  • Elemente nachhaltiger Unternehmensführung erklären.
  • Leitlinien und Handlungsfelder nachhaltiger Unternehmensführung erläutern und vergleichen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende Antworten für Unternehmen auf die Herausforderungen der Nachhaltigen Entwicklung ableiten und entwickeln.

 

Inhalte

  • Managementbegriff und grundlegende Aufgaben des Managements
  • Management im Kontext von Wirtschaftsordnung und Gesellschaft
  • Grundlagen der Unternehmensethik
  • Grundlagen operativen Managements:
    • Begriffsbestimmung
    • Historie der Management Lehre
    • Konzeptionelle Grundlagen des Managements
    • Das System der Unternehmensplanung: Grundlagen
    • Arten operativer Pläne
    • Das Problem der Unsicherheit
    • Ausgewählte Planungsmodelle
    • Die Umsetzung der Pläne in Budgets
    • Neuere Ansätze operativen Managements
  • Grundlagen strategischen Managements
    • Strategiebegriff, inklusive Strategieparadigmen
    • Konzepte und Methoden der Wettbewerbsstrategie
    • Konzepte und Methoden der Unternehmensstrategie
  • Freiwillige Initiativen und Leitlinien auf europäischer und globaler Ebene im Zusammenhang mit Nachhaltiger Wirtschaftseise von Unternehmen
  • Institutionen, Strategien und Organisationen in Deutschland als externe Ansatzpunkte für CSR
  • Nachhaltige Unternehmensführung
    • Verständnis und Motivation: Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns und anderer theoretischer Ansätze von verantwortlicher Unternehmensführung
    • Elemente: Corporate Governance, Corporate Social Responsibility, Triple Bottom Line, Handlungsfelder Ökonomie / Ökologie / Arbeitsplatz / Gemeinwesen
    • Leitlinien und Handlungsfelder: EU-CSR-Berichtspflicht, Leitlinien EMAS, Global Reporting Initiative, Global Compact Prinzipien, Deutscher Nachhaltigkeitskodex

Qualifikationziele

In den Modulen des zweiten Studienabschnitts erweitern Studierende auf Basis der erfolgreich absolvierten Grundlagenmodule wirtschaftswissenschaftliche Inhalte, lernen diese zu verbinden sowie abzuleiten und weiterzuentwickeln.  
Die Studierenden sollen ein Verständnis der Logistik als Querschnittsfunktion in der betrieblichen Wertschöpfung (Beschaffung, Produktion, Distribution einschließlich Entsorgung) entwickeln. Sie sollen logistische Denkmethoden und Entscheidungsmodelle kennen lernen und diese Methoden und Modelle anwenden lernen. Insbesondere sollen sie lernen, eigenständige Lösungen logistischer Problemstellungen im Rahmen von Fallaufgaben zu entwickeln.
Die Studierenden sollen die Diskussion und die Lösungsfindung von logistischen Entscheidungsproblemen trainieren.

Die Studierenden können

  • die Bedeutung der Logistik für den finanziellen und den Markterfolg eines Unternehmens beurteilen und begründen
  • die Bedeutung der Logistik innerhalb einer Volkswirtschaft einschätzen und begründen
  • grundlegende logistische Kennzahlen berechnen und interpretieren
  • Wertbeitragsziele im Einkauf und in der Beschaffung analysieren und deren Zielkonflikte mit anderen funktionalen Einheiten im Unternehmen beurteilen.
  • wesentliche Entscheidungsprobleme entlang des operativen Beschaffungsprozesses und der Disposition analysieren und beurteilen sowie quantitative Lösungen ermitteln.
  • wesentliche Entscheidungsprobleme entlang des Lieferantenauswahlprozesses analysieren und beurteilen.
  • Entscheidungen über den Einsatz von Verkehrsmitteln ableiten
  • wesentliche Entscheidungsprobleme bei Transport-, Umschlags- und Lagermanagement beurteilen
  • Bestandshöhen und Bestellmengen ermitteln und entsprechende Entscheidungen schlussfolgern.
  • die Aufgaben, Besonderheiten, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von logistischen Netzwerken und Distributionssystemen erklären und bewerten Grundprinzipien und Basiszusammenhänge in logistischen Netzwerken und Distributionssystemen erklären und bewerten Herausforderungen und Lösungsansätze zur Gestaltung von Logistiknetzwerken und Logistikprozessen im Handel erklären und bewerten.
  • die Entstehung des Mehrwerts erklären (Wertschöpfung), Faktoreinkommen und Wertschöpfungstiefe berechnen.
  • Produktionsfunktionen und Kostenfunktionen ableiten und berechnen
  • die Hebelwirkung des Produktentstehungsprozesses (PEP) erklären und alle relevanten Entitäten des PEP unterscheiden.
  • die gängigen Analysemethoden des Produktprogramms zuordnen.
  • das Konstantmodell in der Absatzprognose anwenden.
  • Zielkonflikte der Programmplanung analysieren.
  • die grundsätzliche  Abfolge der plangesteuerten Disposition anwenden.
  • die Durchlaufterminierung in der Produktionssteuerung anwenden.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Fallaufgaben aus Logistik, Produktion und Einkauf  analysieren, deren Konsequenzen bewerten, um daraus Konsequenzen für die betriebliche Praxis zu generieren.

Inhalte

  • Einführung
  • Geschäfts- und Logistikprozesse im Unternehmen 
  • Produktentwicklung, Konstruktion Arbeitsplanung
  • Transportieren, Umschlagen, Lagern
  • Materialarten und Klassifizierung
  • Materiallagerung und -transport
  • Materialbedarfsplanung und Distribution
  • Einkauf und Beschaffung
  • Grundlagen der Produktion 
  • Der Produktentwicklungsprozess
  • Produktionsplanung und -steuerung
  • Logistische Netzwerke
  • Distribution
  • Handelslogistik
  • Mobilität und Verkehr

Qualifikationsziele

In den Modulen des zweiten Studienabschnitts erweitern Studierende auf Basis der erfolgreich absolvierten Grundlagenmodule wirtschaftswissenschaftliche Inhalte, lernen diese zu verbinden sowie abzuleiten und weiterzuentwickeln. 
Im Laufe der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, marktorientiertes Handel im Allgemeinen sowie Konsumentenverhalten im Speziellen zu verstehen und relevante Informationen sowie strategische und operative Marketingoptionen zu analysieren. Damit werden die Studierenden in die Lage versetzt, Marketingkonzepte zu verstehen, zu beurteilen und zu entwickeln.

Die Studierenden können

  • Grundlagen des Konsumentenverhaltens erklären und einfache Marktforschungstechniken anwenden.
  • Grundlegende Analyse- und Planungsinstrumente des strategischen Marketings anwenden und strategische Gestaltungsoptionen von Unternehmen bewerten.
  • Instrumente des operativen Marketings unterscheiden, erklären und auf Basis der strategischen Analyse im Hinblick auf bestimmte Unternehmensziele beurteilen sowie in Zusammenhang setzen.
  • Marketingkonzepte aus strategischer und operativer Sicht für Unternehmen bewerten, entwickeln und einschätzen, wie diese in der Praxis effektiv umgesetzt werden.
  • Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Marketingkonzepte verschiedener Unternehmen planen und hinterfragen und diese im Hinblick auf Ziele aus strategischer und operativer Perspektive überprüfen und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen marktorientierten Handels zu generieren.

Inhalte

  • Grundlagen des Marketing
  • Konsumentenverhalten
  • Grundlagen der Marktforschung
  • Strategisches Marketing
  • Customer Relationship Marketing
  • Produktpolitik
  • Preispolitik
  • Vertriebspolitik
  • Kommunikationspolitik
  • Online-Marketing

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:
    Einführung in das Personalmanagement
    Grundlagen der Organisationslehre

    Einführung in das Personalmanagement

    Qualifikationsziele

    Die Studierenden können

    • die grundlegenden Begriffe des Personalmanagements darstellen und erklären.
    • relevante Arbeitsfelder eines modernen Personalmanagements identifizieren.
    • die wichtigsten personalwirtschaftlichen Instrumente bewerten.
    • die Rollen der am Personalarbeitsprozess Beteiligten im Unternehmen planen.
    • die Bedeutung sozial-psychologischer Aspekte für die Personalwirtschaft ableiten.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Entwicklungen im Unternehmensumfeld analysieren und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen für das Personalmanagement zu generieren.


    Inhalte

    • Grundlagen der Personalwirtschaft und der Personalpolitik
    • Personalplanung,-beschaffung, -einsatz und -austritt
    • Betriebliche Entgeltgestaltung
    • Personalbeurteilung
    • Personalentwicklung
    • Grundlagen der Führung und Motivation von Mitarbeiter_innen

     

    Grundlagen der Organisationslehre

    Qualifikationsziele

    Die Studierenden können

    • gängige Lösungsansätze bei organisatorischen Problemstellungen entwickeln. 
    • die Eignung grundlegender Organisationsmethoden zuordnen.
    • den Begriff und die Funktion einer Unternehmenskultur ableiten und die Zusammenhänge zwischen Unternehmenskultur und Führung entwickeln.
    • Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Bedingungen für effizientes Lernen in der Organisation ableiten und deren Ergebnisse bewerten, um daraus Optionen für die Unternehmensorganisation zu generieren.


    Inhalte

    • Grundbegriffe der Organisationsgestaltung
    • Organisationstheoretische Ansätze
    • Bausteine der Organisationsstruktur (Stellen, Abteilungen)
    • Aufbauorganisatorische Strukturierungstypen
    • Darstellungstechniken der Aufbauorganisation
    • Gestaltung von Abläufen (Prozessen)
    • Darstellungstechniken der Ablauforganisation
    • Unternehmenskultur: Begriff und Funktion
    • Lernen in der Organisations Optionen für die Unternehmensorganisation zu generieren

     

     

    Qualifikationsziele

    • Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden grundlegende Instrumente und Methoden zur Finanzierung von Unternehmen sowie zur Beurteilung von Real- und Kapitalmarktinvestitionen zu analysieren und anzuwenden.  
    • Die Studierenden können kapitalmarkt- und nicht kapitalmarkt-bezogene Investitionsalternativen beurteilen. Sie können die Ergebnisse der Bewertungsmethoden selbständig analysieren und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.
    • Die Studierenden können Vorschläge zur Auswahl geeigneter Finanzierungsinstrumente eigenständig entwickeln. Sie können Zusammenhänge zwischen der Ausgestaltung der Instrumente und den betrieblichen Erfordernissen und Zielsetzungen analysieren und bewerten.
    • Nach Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Investitions- und Finanzierungsalternativen bewerten und deren Auswirkungen auf den Unternehmenswert
      sowie die Liquiditätslage des Unternehmens beurteilen. Sie können die gewonnenen Erkenntnisse vor dem Hintergrund der Annahmen der behandelten Methoden kritisch reflektieren.


    Inhalte

    • Grundlagen: Zielbezug finanzwirtschaftlicher Entscheidungen, Cashflows, Zeitwert des Geldes, Renditen
    • Bewertung von Kapitalmarktinvestments: Bondbewertung; Bewertung von Aktien
    • Beurteilung von Realinvestitionen: Dynamische Investitionsrechenverfahren; Nutzungsdauerentscheidung; Budgetbeschränkungen; Entscheidung unter Unsicherheit
    • Quellen und Instrumente zur Unternehmensfinanzierung: Innenfinanzierung; Kredit- und Anleihefinanzierung; Aktienfinanzierung; sonstige Finanzierungsquellen
    • Finanzplanung: Kapitalstruktur und LeverageEffekt; Working Capital Management und kurzfristige Finanzplanung
    • Finanzderivate

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    Angewandte Quantitative Analysen – Allgemeiner Teil

    Qualifikationsziele

    Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um betriebswirtschaftliche Fragestellungen quantitativ mit Hilfe von Standardsoftware zu analysieren und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Damit sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzt werden, Fragestellungen quantitativ analytisch zu erfassen, zu bearbeiten und verschiedene Lösungsansätze zu entwickeln.

    Die Studierenden können

    • statistische Verfahren anwenden und mithilfe geeigneter Software umsetzen (z.B. Cluster- und Regressionsanalysen).
    • Visualisierungen beurteilen und angemessene Darstellungsformen wählen.
    • Problemstellungen in adäquate Analysemethoden und graphische Darstellungsformen umsetzen.
    • Untersuchungsdesigns Schritt für Schritt zur Beantwortung vielfältiger Fragestellungen entwickeln und Analysen durchführen.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Fragestellungen mithilfe quantitativ analytischer Methoden beantworten und deren wirtschaftswissenschaftliche Tragweite beurteilen.


    Inhalte

    • Einführung
      • Handlungsorientierung quantitativer Methoden
      • Quantitative vs. qualitative Analysen
      • Business Intelligence und Statistik
    • Allgemeiner Prozess quantitativer Analysen
      • Fragestellung / Zieldefinition
      • Datengewinnung und Untersuchungsdesign
      • Analyse und Visualisierung
    • Analyse
      • Grundlegende statistische Maßzahlen
      • Clusteranalyse
      • Multiple Lineare Regression
      • Generalisierte Lineare Modelle
      • Ausblick auf weitere Verfahren
    • Visualisierung
      • Visualisierungsproblem
      • Regeln guter Visualisierung
      • Navigation und Berichtsverteilung

     

     

    + eine der folgenden Lehrveranstaltungen Quanitative Analysen - Spezieller Teil:


    Angewandte Quantitative Analysen in der Wirtschaftsinformatik oder

    Quantitative Analysen in der angewandten Wirtschaftsforschung oder

    Angewandte Quantitative Analysen im Finanz- und Risikomanagement oder

    Angewandte Quantitative Analysen in der Marktforschung oder

    Angewandte Quantitative Analysen in der Unternehmensbesteuerung

     

     

     

     

    Qualifikationsziele

    Ziel ist der Erwerb von Kenntnissen über den wissenschaftlichen Erkenntnis- und Arbeitsprozess mit Fokus auf dem Erlernen und Anwenden der Methoden, Techniken und Formvorschriften zur Anfertigung wirtschaftswissenschaftlicher Arbeiten.

    Die Studierenden können

    • ein wissenschaftliches Projekt konzipieren und planen;
    • verfügbare IT-Unterstützungen (Recherche-, Datenbank-Tools und Standardsoftware) im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts anwenden;
    • geeignete Methoden und Softwaretools zur Lösung eines betriebswirtschaftlichen Problems auswählen und anwenden;
    • alternative Problemlösungen bewerten, vergleichen und Handlungsvorschläge entwickeln;
    • die Ergebnisse des wissenschaftlichen Projekts in Form eines angemessen strukturierten schriftlichen Berichts niederlegen;
    • die verwendeten Quellen in nachvollziehbarer Weise offen legen und andere Erfordernisse wissenschaftlicher Form einhalten;
    • Durchführung und Ergebnisse einer Projektarbeit innerhalb einer sinnvollen Struktur mit unterstützenden Visualisierungen kommunizieren.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung haben die Studierenden in eigenständiger Weise ein wissenschaftliches Projekt durchgeführt und eine schriftliche Arbeit (Studienarbeit) verfasst. Diese ist im Umfang geringer als die Bachelorarbeit, erfordert aber die gleichen Kenntnisse, Methoden und Techniken.


    Inhalt

    • Wissenschaftstheoretische Grundlagen der BWL
    • Themenwahl und Forschungsfragen
    • Literaturrecherche und -auswertung
    • Strukturierung einer wissenschaftlichen Arbeit
    • Überzeugend argumentieren
    • Wissenschaftliche Form (Zitate, Fußnoten, Literaturverzeichnis)
    • Abbildungen, Visualisierung und Präsentation
    • Bibliotheksrecherche (für Fortgeschrittene)
    • Literaturverwaltungssoftware Citavi
    • Standardsoftware zur Erstellung und Bearbeitung von großen Dokumenten, Schaubildern und Diagrammen
    • Standardsoftware zur Aufbereitung und Auswertung empirischer Daten

    Qualifikationsziele

    Im Lauf der Veranstaltung wenden die Studierenden Methoden an, die sie im Rahmen des ersten Studienabschnitts kennengelernt haben. Sie sollen dabei die Zusammenhänge unterschiedlicher betriebswirtschaftlicher Teildisziplinen ableiten und die Teildisziplinen miteinander verbinden. Auf dieser Basis konzipieren sie zweckrationale Entscheidungen im Rahmen einer Wirtschaftssimulation.

    Die Studierenden können

    • aktuelle Teilthemen und Handlungsfelder des betriebswirtschaftlichen Managements erschließen und analysieren.
    • Interdependenzen zwischen verwandten Handlungsfeldern des Managements erkennen und untersuchen.
    • qualitative wie quantitative Wirkeffekte und Nutzenpotenziale ausgewählter Entscheidungsalternativen des Managements kategorisieren und beurteilen.
    • die Risiken und negativen Implikationen unter Unsicherheit getroffener Managemententscheidungen quantifizieren und erklären.
    • Entscheidungen im Team entwickeln und daraus eine abgestimmte Teamhandlung ableiten.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbstständig unternehmerische Entscheidungen auf der Basis angewandter betriebswirtschaftlicher Managementmethoden ableiten. Sie entwerfen eigenständig Teilpläne für unterschiedliche betriebswirtschaftliche Funktionen und verbinden diese zu einem kohärenten Gesamtplan.

    Inhalt

    Ausgewählte Wirkeffekte, aktuelle Handlungsfelder sowie Trends und Entwicklungen des angewandten Managements, wie z.B.

    • Nachhaltige Unternehmensführung
    • Angewandte Buchhaltung, Bilanzierung, Kostenrechnung und Finanzierung
    • Marketing und Vertrieb
    • Corporate Social Responsibility
    • Kennzahlengestützte Unternehmensführung
    • Business-IT-Alignment
    • Big Data & Analytics
    • Omni Channel Management
    • Social Media

    Siehe unter Schwerpunkte

    Praxissemester (5. Semester)

    Das 5. Semester ist das Praxissemester, welches sich aus dem praktischen Studiensemester und dem Praxissforschungsseminar zusammensetzt. Gewählte Schwerpunkte können in diesem Semester vertieft werden.

    Ziel des praktischen Studiensemesters ist es, eine enge Verbindung zwischen Studium und Berufspraxis herzustellen: Die Studierende sollen durch die Anwendung der in den betriebswirtschaftlichen Fachsemestern an der Hochschule erworbenen Kenntnisse über zeitgemäße Arbeitsverfahren zur Lösung der wichtigsten kaufmännischen Aufgaben in Unternehmen und Banken nicht nur die theoretischen Studieninhalte besser verstehen, sondern diese auch analysieren und evaluieren können.

    Module 6. und 7. Semester

    Siehe unter Schwerpunkte

    Siehe unter Schwerpunkte

    Qualifikationsziele

    Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden des Projektmanagements, um die typischen Chancen und Risiken hierbei zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, die hohe Komplexität eines effektiven und erfolgreichen Projektmanagements zu verstehen und zu beurteilen. Dies geschieht im Rahmen eines blended learning Konzepts, in dem Vorlesung und Planspiel eng vernetzt erfolgen.

    Die Studierenden kennen und verstehen die

    • Notwendigkeit und Vorteile von Projektmanagement (PM) 
    • Ziele und Zusammenhänge des PM in Unternehmen 
    • Stellung des PM in einer Organisation
    • Verantwortlichkeiten von Projektmitarbeitern und Projektleiter
    • Methoden und Techniken zur Planung, Durchführung und Überwachung von Projekten 

    Die Studierenden können

    • Verfahren und Instrumente des Projektmanagements erklären und situationsgerecht anwenden
    • aus praktischen Aufgabenstellungen Projekte entwickeln
    • Erfolgs- und Problemursachen analysieren
    • Verschiedene Verfahren hinsichtlich ihrer Eignung beurteilen, das geeignete Konzept entwickeln und deren Konsequenzen bewerten

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung sind die Studierende in der Lage, Projekte aus der Praxis aufgabengerecht zu strukturieren, unter Einhaltung von Zeit-, Kosten- und Qualitätszielen zu konzipieren, zu organisieren und erfolgreich zu steuern.


    Inhalte

    • Projektbegriff und –Eigenschaften
    • Aufgabenbereiche des Projektmanagement
    • Projektorganisation
    • Projektinitiative
    • Projektplanung und seine Instrumente
    • Projektdurchführung und –Kontrolle
    • Zusammenarbeit in Projektteam
    • Besonderheiten internationaler Projekte
    • Ausgewählte Projektbeispiele in Industrieunterhemen

    Qualifikationsziele

    Unternehmen sind auf Märkten aktiv, auf denen sie mit ihren Kunden und Zulieferern aber auch mit ihren Konkurrenten interagieren. Märkte führen jedoch nicht automatisch zu hoher unternehmerischer Aktivität und einer Vielzahl von Transaktionen. Ein
    solches Versagen der Marktarchitektur kann nachteilige Implikationen für Unternehmen und die ganze Gesellschaft nach sich ziehen. Ineffiziente Märkte sind durch eine geringe Marktdichte gekennzeichnet oder brechen im Extremfall vollständig zusammen. Staatliche Regulierung stellt eine mögliche Lösung für diese Probleme dar.Unternehmen sind aber auch selbst – ohne Eingriffe des Staates – dazu in der Lage, die Effizienz der Märkte steigern, indem sie z.B. Marktnischen ausnutzen und sich so Wettbewerbsvorteile verschaffen.
     
    Die Veranstaltung entwickelt und vertieft das Verständnis der Studierenden bezüglich der Funktionsweise von Märkten. Der Unterricht vermittelt Methoden, die es den Studierenden erlauben, diese Erkenntnisse im Unternehmenskontext anzuwenden und nutzbar zu machen. Des Weiteren werden die Studierenden in die Lage versetzt, die Bedeutung von Marktregulierungen zu beurteilen. Sie erarbeiten sich ein Verständnis dafür, warum diese nicht notwendigerweise zur Verringerung der Effizienz der Märkte führt, sondern im Gegenteil, diese sogar erhöhen kann. Die Studierenden unterscheiden im obigen Kontext kurz- und langfristige Entwicklungen und können den Aspekt der Nachhaltigkeit in diesem Zusammenhang korrekt ableiten.
     
    Die Veranstaltung baut auf dem Basiswissen der Mikro- und Makroökonomik sowie dem betriebswirtschaftlichen und quantitativen Vorwissen der Studierenden auf und vermittelt ein betriebswirtschaftlich relevantes Instrumentarium zur Analyse von Marktversagen und Markteffizienz. Am Übergang zum Master/ Berufsleben können die Studierenden nach dem Abschluss der Veranstaltung die wirtschaftspolitische Rolle des Staates und den Einfluss dieser auf die Unternehmenswelt selbständig beurteilen. Sie überprüfen, wann Markteingriffe angezeigt sind, wann privatwirtschaftliche Initiativen erfolgsversprechend sind, und zu welchen Interaktionen zwischen Staat und Unternehmen es kommen kann. Daraus können sie beispielsweise Optionen für sog. Public-Private Partnerships und andere Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft generieren.


    Inhalte


    Analyse der Markteffizienz

    • Klassische Wohlfahrtsökonomik
    • Gefangenendilemma
    • Allgemeine Lebenszufriedenheit und Happiness
    • Nachhaltigkeit
    • Verhaltensökonomische Wohlfahrtsökonomik (liberaler
    • Paternalismus, Nudging etc.)


    Einführung in das Marktversagen

    • Externe Effekte
    • Öffentliche Güter
    • Allmende-Problematik
    • Asymmetrische Informationen


    Staatliche Regulierung und nachhaltige Wirtschaftspolitik

    • Zahl- und Traglast von Steuern und Subventionen (wem kommen Steuern und Subventionen tatsächlich zugute?)
    • Internalisierung externer Effekte (Ökosteuern, Zertifikatehandel etc.)
    • Coase-Theorem und Transaktionskosten – wieviel Regulierung ist überhaupt nötig?
    • Wettbewerbspolitik (Monopolkommission, Regulierungsbehörden, internationale Aspekte etc.)
    • Privatisierung: was, wann und wie viel?
    • Rahmenbedingungen staatlicher Ausschreibungen
    • Public-Private Partnership


    Unternehmerische Strategien zur Steigerung der Markteffizienz

    • Informationen, Daten und Netzwerke
    • Standards
    • Kommunikation und Kundenorientierung (z. B. Nutzung neuer Medien und sozialer Netzwerke)
    • Verträge, Auktionen

    Qualifikationsziele

    Im Lauf der Veranstaltungen erhalten die Studierenden einen fundierten Überblick über Konzepte, Entscheidungsmethoden und Prozesse des strategischen Managements von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie im Handel, sodass sie diese wiedergeben, analysieren und verbinden können.
      
    Die Studierenden können

    • Konzepte und Methoden des Strategischen Managements schildern (z.B. in Bezug auf die Wettbewerbsstrategie)
    • Prozesse des Strategischen Managements skizzieren und erklären.
    • Praktische Problemsituationen untersuchen.
    • Zur Problemlösung geeignete Methoden bestimmen und anwenden.


    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig strategische Problemsituationen analysieren und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen zur Lösungsfindung zu entwerfen.


    Inhalte

    • Managementbegriff
    • Grundlagen der Unternehmensethik
    • Strategiebegriff, inklusive Strategieparadigmen
    • Konzepte und Methoden des Strategischen Managements von Zielsetzung und strategischer Analyse über strategische Wahl bis zur Implementierung von Strategien
    • Kernkompetenzmanagement
    • Strategische Kontrolle, insbesondere Balanced Scorecard
    • Besonderheiten des Internationalen Managements
    • Theorien der internationalen Unternehmensführung
    • Internationale Orientierung von Unternehmungen
    • Strategisches Management im internationalen Kontext
    • Globalisierung und Verantwortung
    • Strategiegerechte Gestaltung von Organisationen
    • Meta-Steuerung des Strategieprozesses

    Fachspezifische Wahlpflichtmodule

    Hier wählen Sie 2 Module aus folgenden Angeboten:

    • Finanzcontrolling
    • E-Services Finanzwesen
    • Aktuelle Fragen aus dem Bereich Finanzen
    • Marktforschung mit SPSS
    • Markenführung
    • Netvertising / Online-Marketing
    • Demographische Entwicklung und Marketing
    • Sponsoring - Management
    • Electronic Business
    • Grundlagen der Programmierung
    • SAP ERP Grundlagen
    • Grundfragen der Berufsbildung
    • Rechtsgrundlagen der Berufsbildung
    • Sozialisation und Kommunikation in der beruflichen Bildung
    • Gestaltung von Lernprozessen in der beruflichen Bildung
    • Betriebliche Praxis handlungsorientierten Lernens und Lehrens
    • Unternehmensüberwachung
    • Controlling mit SAP ERP
    • Berichtswesen mit SAP ERP
    • DATEV-Führerschein (mit Datev-Software)
    • SAP ERP Materialwirtschaft/Produktionsplanung u. -steuerung
    • Grundlagen des Güterkraftverkehrs
    • Strategic Management
    • Case Studies in Int. Business
    • Int. Accounting and Taxation
    • International Management
    • Energy and Development
    • Zukünftige Energieversorgung
    • Nachhaltigkeit als Treiber von Innovationen
    • Prävention und Gesundheitsförderung
    • Evidenzbasierte Medizin und ihre Bedeutung für den Marktzugang
    • Public Management / Management von Nonprofit Unternehmen
    • Kommunikative Kompetenzen für Ihren Managementalltag erfolgreich erweitern und trainieren

     

     

    Exkursionen, besondere Veranstaltungen

    Jeder Schwerpunkt bietet regelmäßig schwerpunktspezifische Exkursionen zu Unternehmen in der Region oder überregional an.

    Bachelorarbeit im 7. Semester

    Ihr Studium schließen Sie durch eine Projekt- und Bachelorarbeit im 7. Semester ab. Diese in Bayern einmalige Kombination bietet Ihnen die Gelegenheit, 5 Monate an einer anspruchsvollen Aufgabenstellung in einer Hochschule, einer Forschungseinrichtung oder einem Industrieunternehmen im In- und Ausland zu arbeiten.

    Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

    Das Ruder im Griff: Betriebswirtinnen und Betriebswirte sind in leitenden Positionen in Unternehmen tätig. Sie managen Unternehmen und Personal, verantworten Geschäftsabschlüsse und Finanzen, engagieren sich als Geschäftsführer/in oder Prokurist/in in weltweit aktiven Unternehmen. Sie leiten Teams, organisieren Planung und Verwaltung und führen Verhandlungen mit Geschäftspartnern. Sie erstellen die Personalbedarfsplanung oder managen die Logistik von Firmen. Im Marketingumfeld agieren Sie als aktive Kommunikationsplanerin oder Kommunikationsplaner, entwickeln Konzepte und Strategien und verwalten die entsprechenden Budgets. Als Betriebswirt/in verantworten Sie selbständig oder im Team Finanzierungskonzepte und beraten Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft.

    Was machen frühere Absolventinnen und Absolventen heute?

    Auf den Seiten der Fakultät Betriebswirtschaft können Sie nachsehen, in welchen Positionen und welchen Unternehmen ehemalige TH Nürnberg Absolventinnen und Absolventen heute arbeiten.

    Alumniportraits der Fakultät Betriebswirtschaft

    Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Bachelor

    An der TH Nürnberg können folgende Masterstudiengänge im Anschluss absolviert werden:

    • Master Betriebswirtschaft
    • Master in International Marketing
    • Master in Finance and Economics
    • Master Wirtschaftsrecht
    • Master Steuerberatung

    Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

    Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

    Für dieses Bachelorstudium gibt es formale Anforderungen, die Sie zwingend erfüllen müssen, um das Studium antreten zu können. Außerdem gibt es eine Reihe persönlicher Anforderungen, die Sie erfüllen sollten.

    Formale Anforderungen

    Persönliche Anforderungen

    • Neugierde und Interesse an wirtschaftlichen Fragestellungen
    • Gute Englischkenntnisse
    • Gute Mathekenntnisse

    Häufige Stolpersteine

    Mathematik und Statistik:
    Durch mathematische Funktionen können viele wirtschaftliche Sachverhalte dargestellt werden, wie zum Beispiel Nachfrage- und Absatzentwicklungen. Daher gehören das Lösen von Gleichungs- und Ungleichungssystemen bzw. das Arbeiten mit mathematischen Funktionen zu den ganz wesentlichen Kompetenzen in einem BWL-Studium.

    Erfülle ich diese Anforderungen und wie kann ich mich vorbereiten?

    Sie sind sich nicht sicher, ob Betriebswirtschaft der richtige Studiengang für Sie ist? Die TH Nürnberg bietet Ihnen zahlreiche Angebote, die Ihnen dabei helfen, genau das herauszufinden.

    Studiengangstest

    Sie können direkt online überprüfen ob dieser Studiengang zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passt.

    Schnuppervorlesung

    Besuchen Sie unsere Schnuppervorlesungen im Studiengang Betriebswirtschaft. So können Sie einen ersten Eindruck von einer Vorlesung in diesem Studiengang bekommen und dabei die Atmosphäre an unserer Hochschule gleich live miterleben.

    Schnuppervorlesungen

    Studienberatungsportal

    Sie möchten sich am liebsten anonym, online und sprechzeitenunabhängig informieren und beraten lassen?

    Studienberatungsportal

    Studienberatung

    Sie suchen individuelle Beratung und Unterstützung bei Studienorientierung und Studienwahl. Dann können Sie sich gerne an unser Team der zentralen Studienberatung wenden.

    Zentrale Studienberatung

    Studienfachberatung

    Sie möchten sich detaillierter über Inhalte einzelner Fächer des Studiengangs Betriebswirtschaft informieren. Dann ist die Studiengangsbetreuung die richtige Anlaufstelle für Sie.

    Beratung auf Veranstaltungen

    • Einmal im Jahr, immer am letzten Mittwoch und Donnerstag im September, finden an der TH Nürnberg die großen Studieninfotage statt. Dort werden alle Bachelorstudiengänge ausführlich vorgestellt.
      Studieninformationstage der TH Nürnberg
    • Die TH Nürnberg ist natürlich auch auf vielen Messen zur Studienwahl mit einem Infostand vertreten. Dort können Sie sich von Studierenden und Studienberatern ausführlich zu allen Studiengängen der TH Nürnberg beraten lassen. Eine Übersicht der Messen, bei denen wir regelmäßig mit dabei sind, finden Sie hier.
      Messen zur Studienwahl

    Ähnliche Studiengänge

    International Business (B. A.)