Die fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft bewirkt einen ständigen Wandel der internationalen Märkte. Diese aktive Weltökonomie erfordert auf lange Sicht hochqualifizierte Wirtschaftsexpertinnen und -experten sowie Managerinnen und Manager, die mit Weitblick an einer stabilen Zukunft arbeiten.

Ziel des Studiums ist es, Studierenden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse anwendungsbezogene Inhalte der Betriebswirtschaft zu vermitteln. Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen werden auch soziale und methodische Kompetenzen sowie Schlüsselqualifikationen gefördert, die zur Persönlichkeitsbildung und Führungsfähigkeit beitragen. Das Studium berücksichtigt ausgewogen die theoretischen und praktischen Gesichtspunkte der Ausbildung. Es vermittelt die für die Anwendung betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, ein breites Wissen und Verstehen der wissenschaftlichen Grundlagen sowie ausgewählte vertiefende Wissensbestände. Mit Hilfe der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten, sind Studierende in der Lage Problemlösungen selbständig zu erarbeiten,  Führ ungsaufgaben in Wirtschaft und Verwaltung zu übernehmen oder unternehmerisch bzw. freiberuflich tätig zu werden.


Abschluss
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
7 Semester
Zulassungsbeschränkung
Numerus Clausus
Grenznoten der letzten Semester
Studienfachanteile
Besonderheiten
  • Breite betriebswirtschaftliche Schwerpunktausbildung: Drei Schwerpunkte aus insgesamt 16 möglichen Schwerpunkten
  • Weitreichende Verzahnung zu großen Unternehmen der Region
  • Internationale Dozenten und Studierende
  • Innovative Methoden in Forschung und Lehre
Studienbeginn
Wintersemester
Beginn Sommersemester nur für Hochschulwechsler bei Einstieg in ein höheres Semester möglich (Bewerbungszeitraum: 15.11.2018 - 15.1.2019)
Bewerbungszeitraum
Für das Wintersemester: 02.05.2019 bis 15.07.2019
Duale Studienvarianten
Betriebswirtschaft dual
Zuständige Fakultät
Betriebswirtschaft
Aufbauende Studiengänge
Betriebswirtschaft (M. A.)
International Marketing (M. A.)
International Finance and Economics (M. Sc.)
Wirtschaftsrecht (LL. M.)
Steuerberatung (M. A.)
Akkreditiert

Der Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft an der TH Nürnberg ist auf 7 Semester Regelstudienzeit angelegt.

Im ersten und zweiten Semester werden die Grundlagen für die späteren Funktionallehren sowie Schwerpunkte gelegt. Neben Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre liegt der Fokus auf Wirtschaftsmathe und Betriebsstatistik sowie dem Aufbau der Wirtschaftssprache Englisch.

Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch. Dieses wird gerade überarbeitet und steht Ihnen vollständig ab Oktober 2018 hier zur Verfügung.

Module im 1. bis 2. Semester

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Die Studierenden verfügen über ein ausgedehntes und integriertes Wissen der Betriebswirtschaftslehre und der daraus resultierenden konstitutiven, institutionellen und entscheidungsorientierten Handlungsalternativen.
  • Zusammenstellen betriebswirtschaftlicher Modelle, Konzepte und Lösungsansätze zur Lösung von Managementaufgaben im Rahmen von Fallbeispielen.
  • Verbinden von situationsspezifischen Methoden der Entscheidungsvorbereitung und Entscheidungsfindung im betriebswirtschaftlichen Umfeld.


Inhalt

  • Einführung
  • Ziele, Kennzahlen, Strategien, Unternehmensethik
  • Produktionsfaktoren
  • Art und Aufbau von Unternehmen
  • Größe und Wert von Unternehmen
  • Betriebliche Funktionen
  • Standort
  • Rechtsformen
  • Unternehmenszusammenschlüsse

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Die Studierenden erlernen die mathematische Beschreibung und Analyse ökonomischer Sachverhalte.
  • Die Studenten können am Ende des Moduls ökonomische Problemstellungen mathematisch formulieren.
  • Die Studenten erlernen zudem, komplexe mathematische Probleme zu lösen und die Ergebnisse zu erklären und zu interpretieren.
  • Weiterhin verfügen die Studenten am Ende der Veranstaltung über die Fähigkeit, umfangreiche Datensätze zu strukturieren und mittels mathematischer Methoden zu verarbeiten.

Inhalt

  • Gängige Funktionstypen mit ökonomischen Beispielen
  • Ableitung einer Funktion einer /mehrerer Veränderlicher
  • Maximierung und Minimierung von Funktionen
  • Lagrange-Ansatz
  • Matrizenrechnung
  • Gauß-Verfahren
  • Determininantenberechnung
  • Finanzmathematik bestimmtes und unbestimmtes Integral

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Die Veranstaltung vermittelt die Zielsetzungen von Jahresabschlüssen, die Grundlagen der handelsrechtlichen Jahresabschlusserstellung sowie die Grundlagen der Jahresabschlussauswertung.
  • Im Laufe der Veranstaltung erlernen die Studierenden die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen der Buchhaltung und Bilanzierung.
  • Die handelsrechtlichen Vorschriften werden durch vielfältige Geschäftsvorfälle und Beispiele veranschaulicht, kategorisiert und beurteilt.
  • Die Studierenden sind in die Lage, eigenständig grundlegende, aber auch komplexere Sachverhalte einzuordnen sowie buchhalterisch und bilanziell abzubilden.
  • Sie können verschiedene Bilanzpositionen hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis klassifizieren, interpretieren und Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen konzipieren.
  • Darüber hinaus erkennen die Studierenden Ansätze zur Beeinflussung von Jahresabschlüssen durch bilanzpolitische Maßnahmen und können deren Implikationen auf die Jahresabschlussanalyse ableiten.


Inhalte

  • System der doppelten Buchführung
  • Aufgaben und Adressaten des Jahresabschlusses
  • Gliederung von Bilanz und Erfolgsrechnung
  • Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
  • Besonderheiten bei verschiedenen Bilanzposten: Anlage- und Umlaufvermögen; Eigenkapital; Verbindlichkeiten und Rückstellungen
  • Bilanzanalyse und Bilanzpolitik

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Die Studierenden können zentrale Aufgaben bei der Gründung und Führung eines Unternehmens beschreiben und einordnen: Sie können eine Marktanalyse vornehmen und relevante Kundensegmente identifizieren.
  • Die Studierenden sind in der Lage eine Kosten- und Erlösschätzung für ein Geschäftsmodell durchzuführen und die grundlegende Finanzierung zu planen.
  • Sie können Mitarbeiter für ein Unternehmen rekrutieren und einen Webauftritt konzeptionell gestalten.
  • Die Studierenden werden in die Lage versetzt, ein Geschäftsmodell anhand vorgegebener Marktinformationen eigenständig zu konzipieren und die zentralen Schritte für eine Präsentation an potentielle Investoren aufzubereiten.

Inhalt

  • Virtuelle Lernmodule zu Marktanalyse und Marktsegmentierung, Kosten- und Erlösplanung, Finanzierungsplanung, Mitarbeiterrekrutierung und einem Unternehmens-Webauftritt
  • Fallstudien zu den einzelnen Lernmodulen anhand einer vorgegeben Branche
  • Diskussion der erzielten Ergebnisse und Best-Practice- Beispiele zu den einzelnen Lernmodulen im Plenum
  • Videodokumentation zu den erzielten Erkenntnissen

Lernziele

  • In den Modulen des ersten Studienabschnitts setzen sich die Studierenden kritisch mit wirtschaftswissenschaftlichen Theorien auseinander und verbinden unterschiedliche Methoden des Fachgebiets.
  • Unternehmen bewegen sich sowohl als Anbieter wie auch als Nachfrager auf Märkten, die durch eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure und Regeln charakterisiert sind. Die Mikroökonomik vermittelt wie Märkte funktionieren. Als Grundlagenfach stellt sie darüber hinaus Kenntnisse und Methoden zur Verfügung, die auch in anderen Bereichen der Betriebswirtschaftslehre Anwendung finden.
  • Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um das Verhalten der zentralen Akteure eines preisgesteuerten Marktsystems, d.h. die privaten Haushalte bzw. Konsumenten und Unternehmen, zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, etwa die Auswirkungen von Preisveränderungen und Eingriffen in den Markt zu verstehen und zu beurteilen. Nach Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Veränderungen der Marktumgebung erkennen und deren Konsequenzen einschätzen, um daraus Optionen für das unternehmerische Handeln generieren zu können. Dabei können Studierende die erlernten Erkenntnisse auf die für das Unternehmen jeweils relevanten Märkte verallgemeinern und auf den jeweiligen Kontext anwenden.


Inhalt

  • Grundbegriffe der Mikroökonomik
  • Marktgleichgewicht und Analyse von Wettbewerbsmärkten
  • Konsumenten-/Produzentenrente
  • Entscheidungen unter Knappheit
  • Marktnachfrage der Konsumenten/Haushalte
  • Verhaltensökonomik
  • Produzentenverhalten
  • Produktion und Kosten
  • Gewinnmaximierung und Angebot einer Firma
  • Marktangebot einer Branche
  • Monopol und Marktmacht
  • Spieltheorie
  • Externe Effekte und Allmendegüter
  • Öffentliche Güter

Wirtschaftsinformatik

Lernziele

  • Die Studierenden können aktuelle betriebliche Problem- und Aufgabenstellungen den wichtigsten Handlungsfeldern der Wirtschaftsinformatik zuordnen
  • Die Studierenden können grundlegende Modelle aus dem IT-Umfeld wie Daten- oder Prozessmodelle entwerfen und deren Einsatzfelder im Rahmen der Neu- bzw. Weiterentwicklung betrieblicher Informationssysteme zuordnen
  • Die Studierenden sind in der Lage, den Aufbau betrieblicher Informationssysteme zu entwickeln und deren Bedeutung aus operativer wie strategischer Sicht zu schlussfolgern
  • Die Studierenden sind in der Lage, betriebliche Informationssysteme anhand grundlegender Kriterien zuzuordnen und konkrete Beispiele für die unterschiedlichen Ausprägungen zu entwickeln
  • Die Studierenden sind in der Lage, die wichtigsten Inhalte der Themen IT und Organisation zusammenzustellen sowie Interdependenzen zu schlussfolgern

Inhalt

  • Grundlagen, Ziele und Handlungsfelder der Wirtschaftsinformatik
  • Bedeutung und grundlegender Aufbau betrieblicher Informations- bzw. Anwendungssysteme
  • Bedeutung und Grundlagen der Modellierung
  • Auswahl und Einführung betrieblicher Standardsoftware
  • Entwicklung von Individualsoftware; Grundlagen und Vorgehensmodelle des Software Engineerings
  • Klassifizierung und Beispiele betrieblicher und überbetrieblicher Informationssysteme
  • Bedeutung der und Ansätze zur Integration von Informationssystemen
  • Strategische und operative Bedeutung der IT für Unternehmen
  • Grundlagen zum Wertbeitrag der IT sowie zum Business-IT-Alignment
  • Grundlagen zu IT-Strategie, -Governance und -Controlling
  • Zusammenhang und wechselseitige Implikationen von IT und Organisation
  • Grundlagen der IT-Aufbau- und Ablauforganisation
  • Grundlagen zu IT-Sourcing sowie zu Outsourcing und Offshoring

Übungen zur Wirtschaftsinformatik

Lernziele

  • Die Studierenden können ein sequenzielles Vorgehensmodell im Kontext des IT-Projektmanagements entwickeln
  • Die Studierenden sind in der Lage, Business- Anforderungen im Kontext eines IT-Projekts zu sammeln sowie zu analysieren und organisieren
  • Die Studierenden sind in der Lage, ein semantisches Datenmodell (Entity-Relationship-Modell) auf Basis erhobe- ner Anforderungen im Kontext eines IT-Projekts mit Hilfe eines Standard-Tools wie ARIS Express zu entwerfen
  • Die Studierenden sind in der Lage, ein logisches Datenbankschema aus einem konzeptuellen Datenbankschema zu entwickeln
  • Die Studierenden sind in der Lage, ein physisches Datenbankschema mit Hilfe eines relationalen Datenbankmanagementsystems wie Microsoft Access aus einem logischen Datenbankschema zu entwickeln
  • Die Studierenden sind in der Lage, eine relationale Datenbank zu entwickeln, auszuwerten und mithin Informationen aus Daten zur Unterstützung konkreter betrieblicher Prozesse abzuleiten
  • Die Studierenden kennen die grundlegenden Konstrukte der Standard Query Language (SQL) und können Daten- bankabfragen in SQL generieren
  • Die Studierenden sind in der Lage, aus Daten gewonnene Informationen mit Hilfe eines Standard-Tools wie Microsoft Excel aufzubereiten und zu visualisieren
  • Die Studierenden können Informationen zur Unterstützung konkreter betrieblicher Prozesse mit Hilfe eines Standard-Tools wie Microsoft Excel weiterverarbeiten

 

Inhalt

  • Anforderungserhebung und -analyse im Kontext eines IT- Projekts am Beispiel einer Fallstudie
  • Semantische Datenmodellierung mit Hilfe eines Standard-Tools wie ARIS Express – Entwurf eines Entity-Relationship- Modells
  • Überführen eines Entity-Relationship-Modells in ein logisches Datenbankmodell
  • Überführen eines logischen Datenbankmodells in ein physisches (relationales) Datenbankmodell mit Hilfe eines relationalen Datenbankmanagementsystems wie Microsoft Access
  • Auswertung einer relationalen Datenbank mit Hilfe von Abfrageassistenten bzw. SQL; Gewinnung von Informationen aus Daten zur Unterstützung konkreter betrieblicher Prozesse
  • Informationsaufbereitung und -visualisierung mit Hilfe eines Standard-Tools wie Microsoft Excel
  • Informationsverarbeitung zur Unterstützung konkreter betrieblicher Prozesse mit Hilfe von Standard- sowie komplexer Funktionen eines Standard-Tools wie Microsoft Excel

Lernziele

  • Sprachlicher kompetenter Umgang mit den englischsprachigen internationalen Geschäftsabläufen, Managementkonventionen und Unternehmenskulturen
  • Details allgemeiner sowie auf die Betriebswirtschaft bezogener Texte schnell verstehen und präzise Antworten auf relevante Fragen selber formulieren können
  • Einen strukturierten Aufsatz zu einem beliebigen Thema schreiben können
  • Mündliche Kommunikation im internationalen geschäftlichen Umfeld

Inhalt

Das übergeordnete Ziel ist die erfolgreiche betriebswirtschaftliche Kommunikation in englischer Sprache im multikulturellen Umfeld.

Die eigenen Lernstrategien untersuchen bzw. entwickeln mit Bezug auf lebenslanges Lernen

Folgende Kompetenzfelder werden u.a. behandelt:

  • Communication
  • International Marketing
  • Building Relationships
  • Success
  • Job Satisfaction
  • Risk

Die Lehrveranstaltung ist unterteilt in einen Block zur schriftlichen und einen Block zur mündlichen Kommunikation (jeweils 2 SWS).

Lernziele

  • Fachkompetenz:
    Die Studierenden sammeln grundlegende Kenntnisse im Bereich der Ertragsteuern und der Umsatzsteuer. Darüber hinaus werden verfahrensrechtliche und gesamtökonomische Aspekte der Steuererhebung vermittelt.
    Die Studierenden werden in der Lage sein, steuerliche Fragestellungen in Unternehmen zu entwickeln und Lösungsansätze entwerfen. Es werden Fallbeispiele behandelt, in welchen die Studierenden Handlungsalternativen generieren können.
  • Lern- bzw. Methodenkompetenz: Die Studierenden können die Arbeitsschritte bei der Lösung einfacher steuerlicher Fragestellungen der gestaltenden Steuerberatung im Bereich der Unternehmen in für sie ungewohntem und fachübergreifendem Kontext selbständig ableiten, planen und konzipieren.
  • Selbstkompetenz: Die Studierenden lernen, die eigenen Stärken und Schwächen im Hinblick auf steuerliche Fragestellungen einzuschätzen.
  • Sozialkompetenz: Die Studierenden sind in der Lage, sich in einem Team mit zum Teil unterschiedlichen Qualifikationen einzugliedern und die Arbeits- und Lebenswelt konstruktiv mitzugestalten.


Inhalte

  • Grundlagen der Steuerlehre
  • Grundlagen und Ermittlung des Einkommensteuer
  • Grundlagen und Ermittlung der Gewerbesteuer
  • Grundlagen und Ermittlung der Körperschaftsteuer
  • Grundlagen und Ermittlung der Umsatzsteuer

Lernziele

  • Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, aus von ihnen generierten Datensätzen die darin enthaltenen Informationen mit den Standardwerkzeugen der Statistik zu extrahieren
  • Studierende erarbeiten Sich die Kompetenz für unterschiedliche Datensätze die geeigneten statistischen Verfahren zu identifizieren und anzuwenden. Aus den Datensätzen können die Studierenden mittels der im Kurs vermittelten Kompetenzen Prognosen entwickeln.
  • Zudem werden die Studierenden mittels der Veranstaltung dazu befähigt, aus einer Stichprobe Eigenschaften der Gesamtpopulation abzuleiten und diese statistische Technik mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen zu verbinden.


Inhalt

  • Beschreibende Statistik
    Modus, Median, arithmetisches Mittel, Varianz, Standardabwei-chung und Variationskoeffizient / Konzentrationsmessung / Indi-ces / Lineare Einfachregression / Lineare Mehrfachregression / Korrelationskoeffizient / Zeitreihen-Analyse / Prognose
  • Wahrscheinlichkeitslehre und schließende Statistik
    Die Axiome des Kolmogoroff, abhängige und unabhängige Ereignisse/ Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung einer Zufallsvariablen/ Binomialverteilung, Hypergeometrische Verteilung, Poissonverteilung und die Normalverteilung, Vorstellung des Zentralen Grenzwertsatzes Schließende Statistik, Stichprobe und Grundgesamtheit, Erwartungstreue von Schätzern, Vertrauensintervalle für das arithmetisches Mittel und für den Anteilswert, notwendiger Stichprobenumfang/ Nullhypothese und Alternativhypothese, Alpha-Fehler und Beta-Fehler, Gütefunktion eines Tests; Tests für den Mittelwert (ein- und zweiseitige Fragestellung), Tests für den Anteilswert (ein- und zweiseitige Fragestellung), Chi-Quadrat Tests.

Lernziele

  • Ziel der Lehrveranstaltung ist es Grundkenntnisse der Kosten- und Leistungsrechnung als Teil des internen Rechnungswesens in Unternehmen zu vermitteln.
  • Durch die Veranstaltung soll der Student in die Lage versetzt werden, grundlegende Anforderungen in der Zurechnung von Kosten in Unternehmen zu erkennen, ein angemessenes Kosten- und Leistungsrechnungssystem selbständig erstellen und als Kontroll- und Informationssystem nutzen zu können. Dabei werden das Erkennen typischer Problemfelder eingeübt, mögliche Problemlösungen erprobt und umsetzungsorientiert aufbereitet.

Inhalt

  • Abschnitt 1: Grundlagen und Grundbegriffe 
  • Abschnitt 2: Kostenartenrechnung
  • Abschnitt 3: Kostenstellenrechnung
  • Abschnitt 4: Kostenträgerrechnung
  • Abschnitt 5. Deckungsbeitragsrechnung
  • Abschnitt 6: Prozesskosten- und Zielkostenrechnung

Lernziele

Unternehmen agieren nicht im luftleeren Raum, sondern sind eingebunden in ein wirtschaftliches Umfeld, in dem makroökonomische Variablen wie Inflation, Zinsniveau und Wechselkurse, aber auch das Verhalten wirtschaftlicher und politischer Akteure maßgeblichen Einfluss auf die aktuelle Lage der Unternehmen und ihre Entwicklungsmöglichkeiten haben. Die Makroökonomik beschäftigt sich mit diesem wirtschaftlichen Umfeld.

  • Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden zum einen das begriffliche Handwerkszeug, um die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen einschätzen und mit der spezifischen Situation der Unternehmen verbinden zu können.
  • Zum anderen erlernen die Studierenden Methoden und Ansätze, um das Zusammenwirken wesentlicher makroökonomischer Variablen zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, Annahmen etwa über die aktuelle konjunkturelle Situation zu formulieren und zu prüfen, die Gründe für Arbeitslosigkeit, Inflation und Wachstum abzuleiten und Maßnahmen der Wirtschaftspolitik auf ihre Wirksamkeit hin zu beurteilen.
  • Nach Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig unternehmensrelevante Schlussfolgerungen aus der gesamtwirtschaftlichen Lage ziehen und zu erwartende Verände-rungen einschätzen, um daraus Optionen für das unternehmeri-sche Handeln abzuleiten.

Inhalt

  • New Economics: Glücksforschung und Behavioral Economics
  • Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung einschließlich Zahlungsbilanz
  • Komponenten der volkswirtschaftlichen Gesamtnachfrage
  • Geldtheorie und Geldpolitik des Eurosystems
  • Arbeitsmarkt
  • Inflation
  • Konjunktur und Wirtschaftswachstum

Lernziele

  • Klassifizieren der Fallfragen des Wirtschaftsprivatrechts, insbesondere Trainieren und Zuordnen der Anspruchsgrundlagen zu vertragsrechtlichen Fallgestaltungen sowie Schlussfolgern der Grenzen der Vertragsgestaltung
  • Entwickeln der Kenntnisse auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes und Analysieren der verschiedenen Leistungsstörungen sowie deren Rechtsfolgen


Inhalte

Abschnitt 1: Vertragsschluss (BGB AT)

  • Aufbau der Rechtsordnung in Deutschland
  • Willenserklärungen und Rechtsgeschäft
  • Abgabe und Zugang von Willenserklärungen
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  • Nichtigkeitsgründe
  • Anfechtbarkeit von Willenserklärungen
  • Stellvertretung, Verjährung von Ansprüchen

Abschnitt 2: Leistungsstörungen im Vertrag (BGB Schuldrecht)

  • Pflichtverletzungen im Vertrag
  • Schuldnerverzug
  • Gewährleistungsrechte beim Kaufvertrag
  • Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten

Abschnitt 3: Verbraucherschutzrechte, AGB

  • Verbraucherbegriff, Unternehmerbegriff
  • Fernabsatzverträge sowie außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge
  • Besonderheiten Vertragsschluss
  • Widerrufsrecht
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen

Abschnitt 4: Deliktsrecht

  • Unerlaubte Handlungen, Produkthaftung

Beispielstundenplan 1. Semester

Schwerpunkte

Schwerpunktbeschreibung

Zielsetzung des Schwerpunkts Finanzen ist es, den Studierenden eine fundierte Ausbildung in den Bereichen Unternehmensfinanzierung, Finanzmärkte, Risikomanagement, Investment Banking und Finanzdienstleistungen zu vermitteln. Das Feld Finanzen ist ein hoch dynamisches und spannendes Arbeitsgebiet. Hier sind Theorie und Praxis heute noch stärker miteinander verzahnt als früher. Dies wird bewiesen durch die Tatsache, dass sowohl Finanzinstitutionen als auch Industrie- und Dienstleistungsunternehmen fortwährende Nachfrage nach modernen Finanzierungsmethoden und -techniken haben.

Module

Finanzen I

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund- bzw. Fachmodulen besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Laufe der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Fragen der Unternehmensfinanzierung und des Bankmanagements zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, das Themengebiet Corporate Finance und das Themengebiet des Bankmanagements in ausgewählten Bereichen zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Methoden der Aktien-/Bond-/Unternehmensbewertung anwenden, Aktienbewertungen erklären, Cashflows quantifizieren auf Basis von Present Values mit der Diskontierung von Annuitäten und ewigen Renten.
  • Unternehmen hinsichtlich ihrer Eigenkapital- und Fremdfinanzierung analysieren; Unternehmen mit Börsenmultiplikatoren zu vergleichen.
  • Methoden der Unternehmensfinanzierung und Steuerung beurteilen, die Performance von M&A-Transaktionen be-werten und zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen M&A-Transaktionen zu unterscheiden.
  • Methoden zur wertorientierten Unternehmenssteuerung für Banken und Unternehmen entwickeln, EVA-Konzepte zu ordnen und die Konsequenzen für den Unternehmenswert ableiten, RAROC und andere Steuerungskonzepte kritisch zu vergleichen und deren Stärken und Schwächen zu bewerten.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Investitionsalternativen des Unternehmens mit DCF-Methoden überprüfen und die Konsequenzen von Methoden der wertorientierten Unternehmenssteuerung bei Banken bewerten, um daraus Optionen für das unternehmerische Han-deln in Unternehmen und Banken zu generieren.

Inhalt

  • Grundlegende Konzepte der Investitionsbewertung und NPV-Rechnung, Bewertung von Aktien und Bonds
  • DCF, Multiples, NAV-Verfahren, Berechnung der Kapitalkosten und Portfoliotheorie
  • Konzepte der Eigenkapital- und Fremdkapitalfinanzierung
  • Bewertung von Finanzunternehmen und wertorientierte Unternehmensführung bei Banken und Versicherungen
  • M&A und Shareholder Value, Bewertung von M&A-Transaktionen, M&A-Prozess
  • Herausforderungen bei Investition und Finanzierung am Beispiel von aktuellen Themen wie z.B. Fintechs

Finanzen II

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund- bzw. Fachmodulen besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Instrumente und Methoden zur Finanzierung von Unternehmen in verschiedenen Unternehmensphasen unter Berücksichtigung von Risiko und Laufzeiten zu analysieren und anzuwenden. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, die Unternehmensfinanzierung zu verstehen und zu beurteilen, sowie aus dem Erlernten Finanzierungsstrategien für Unternehmen in verschiedenen Entwicklungsstadien und Unternehmenssituationen zu entwickeln.

Die Studierenden können ausgehend vom Shareholder und Sta-keholder Value und der Corporate Governance in den Unternehmen die verschiedenen Risiken der Finanzierung und deren Kosten einschätzen und berechnen.

Dazu erlenen die Studierenden aufbauend auf den Grundlagen der Ansätze zur Bewertung und des Value-Based-Management verschiedene Methoden der Unternehmensevaluation. Die Bestimmung von Kapitalkosten unter Risiko unter besonderer Berücksichtigung der Portfoliotheorie, des Capital-Asset-Pricing-Modells und von Derivaten ist Teil dessen. Dazu werden die Modigliani/Miller Thesen zur Optimierung des Finanzierungsmix erlernt und deren Bedeutung in der Praxis nachvollzogen und beurteilt auch im Zusammenhang mit dem Leverage-Effekt unter Risiko.

Die umfassenden methodischen Grundlagen der Finanzierung werden auf unterschiedliche Geschäftsmodelle/ Branchen in Abhängigkeit der Unternehmensphase angewendet, dies schließt insbesondere die Konzeption von Innovationsfinanzie-rungen auch mit Venture Capital ein.
Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig die verschiedenen alternativen Finanzierungen der Unternehmen unter Berücksichtigung von Risiko und Laufzeit in Abhängigkeit der Unternehmensphase überprüfen und deren Konsequenzen vor dem Hintergrund der Annahmen der behandelten Methoden kritisch schlussfolgern und ableiten, um daraus Optionen für die Unternehmen und deren Kapitalgeber zu generieren.

Inhalt

Shareholder und Stakeholder Value, Corporate Governance

Übersicht und Merkmale der Kapitalarten

Ansätze zur Bewertung und Value-Based-Management

Bestimmung von Kapitalkosten unter Risiko unter besonderer Berücksichtigung der Portfoliotheorie und von Derivaten

Modigliani/Miller Thesen und Optimierung des Finanzierungsmix

Rendite in Abhängigkeit von operativen und Finanzierungsrisiken

Finanzierung unterschiedlicher Geschäftsmodelle/Branchen in Abhängigkeit der Unternehmensphase mit Wirkungen auf die Entscheidungs-, Kontroll- und Informationsprozesse

Gründungsmanagement, Erstellung von Businessplänen und Venture Capital Finanzierung

Fallstudien

 

 

Schwerpunktbeschreibung

Der Betriebswirt mit dem Schwerpunkt Marktforschung und Kommunikation bestimmt maßgeblich die Marketingstrategie, die Produkt- und Markenpolitik, die Vertriebsstrategie und die Werbekonzeption eines Unternehmens und damit dessen Markterfolg. Marketing steht heute und in der Zukunft vor den immer komplexeren Anforderungen der Märkte sowohl national als auch international und den immer schnelleren Veränderungen, denen sie geopolitisch und gesellschaftlich unterworfen sind. Die neuen Medien sorgen für dynamische Entwicklungen in den Märkten und verändern dadurch nachhaltig die Wirtschaft und die gewohnten Berufsbilder.

Marketing ist Unternehmensphilosophie, -strategie und ein Konzept des Planens und Handelns, das alle Aktivitäten des Unternehmens auf die aktuellen und zukünftigen Erfordernisse der Märkte ausrichtet.

Ziel ist es, Absolventinnen und Absolventen heranzubilden, die aufgrund ihres breiten Basiswissens und ihrer erworbenen Kompetenzen erfolgreich Marketingaufgaben bewältigen können. Es wird besonderer Wert auf die Praxisnähe der Aufgaben und Arbeitssituationen gelegt. Die Absolventinnen und Absolventen sollen unmittelbar nach erfolgreicher Beendigung des Studiums Verantwortung in Marketingaufgaben übernehmen können.

Module

Marktforschung

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Fachmodul F4 Marketing besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand im Bereich der Marktforschung und über die einschlägige Fachliteratur. Sie verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen zur Primär- und Sekundärmarktforschung und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um existierende Marktdaten über Sekundärmarktforschung zu analysieren und neue Marktdaten über Primärmarktforschung zu erheben. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, Marktforschungsmethoden zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Kennzahlen für die Marketingplanung berechnen,
  • Panel- und Trackingdaten analysieren,
  • Methoden der Informationsgewinnung beurteilen und
  • Erhebungskonzepte für spezifische Marktforschungsfragen entwickeln.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig unterschiedliche Erhebungsmethoden einschätzen und deren spezifische Anforderungen bewerten, um daraus Optionen zur Effizienzsteigerung von Marktforschungsprozessen abzuleiten.

Inhalt

  • Auswahlverfahren
  • Methoden der Informationsgewinnung
  • Panel- bzw. Trackingforschung
  • Tests und Testmarktforschung
  • Prognoseverfahren

Kommunikationsmanagement

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Fachmodul F4 Marketing besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand im Bereich des Kommunikationsmanagements und über die einschlägige Fachliteratur. Sie verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen zur On- und Offlinekommunikation und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Kommunikationskonzepte zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, Gestaltungsoptionen der On- und Offline- Kommunikation zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Grundlagen und Besonderheiten der On- und Offline- Kommunikation erklären,
  • Relevante Rahmenbedingungen von kommerziellen Kommunikationsansätzen analysieren,
  • Kommunikative Gestaltungsoptionen von Unternehmen in bestimmten Marktsituationen zu beurteilen und
  • Strategien und Maßnahmen der On- und Offline- Kommunikation ableiten.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Konzepte der On- und Offline -Kommunikation überprüfen und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen zur Optimierung zu generieren

Inhalt

  • Ausgewählte Instrumente der On und Offline-Kommunikation
  • Fallbeispiele zu owned, paid und earned media
  • Trends in der Online-Kommunikation
  • Sponsoringmanagement

 

 

Module

Vertriebsführung

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Fachmodul F4 Marketing besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand im Bereich der Marktforschung und über die einschlägige Fachliteratur. Sie verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen zur Primär - und Sekundärmarktforschung und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um existierende Marktdaten über Sekundärmarktforschung zu analysieren und neue Marktdaten über Primärmarktforschung zu erheben. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, Marktforschungsmethoden zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Kennzahlen für die Marketingplanung berechnen,
  • Panel - und Trackingdaten analysieren,
  • Methoden der Informationsgewinnung beurteilen und
  • Erhebungskonzepte für spezifische Marktforschungsfragen entwickeln.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig unterschiedliche Erhebungsmethoden einschätzen und deren spezifische Anforderungen bewerten, um daraus Optionen zur Effizienzsteigerung von Marktforschungs-prozessen abzuleiten

Inhalt

  • Vertriebssysteme
  • Vertriebssteuerung
  • Strategiegestützter Vertrieb
  • Vertriebscontrolling
  • Electronic Commerce

CRM (Customer Relationship Management)

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Fachmodul F4 Marketing besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand im Bereich Vertriebs- und Kundenmanagement sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Customer Relationship Managements (CRM) und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Unternehmens-Kunden-Beziehungen zu analysieren und zu gestalten. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, strategische und operative Ansätze des CRM zu verstehen, zu beurteilen und zu entwickeln.

Die Studierenden können

  • Konzeptionelle Grundlagen der Kundenorientierung erklären sowie für die Unternehmens-Kunden-Beziehung relevante Einflussfaktoren beschreiben,
  • Optionen der Kundenbeziehungsgestaltung von Unternehmen analysieren,
  • CRM-Strategien und -Instrumente hinsichtlich ihrer Effektivität in der Kundenbeziehungsgestaltung beurteilen und
  • CRM-Konzepte für unterschiedliche Marktsituationen entwickeln.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig unterschiedliche CRM-Ansätze aus strategischer und operativer Sicht überprüfen und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen zur effektiven Kundenbeziehungsgestaltung zu generieren

Inhalt

  • Grundkonzepte der Kundenorientierung
  • Kundenbindungsmanagement
  • Instrumente der Beziehungsgestaltung
  • Messung von Kundenzufriedenheit
  • Kundenwertmodelle
  • CRM-IT-Systeme

Schwerpunktbeschreibung

Zielsetzung des Studienschwerpunkts Organisation und Wirtschaftsinformatik ist es, die Studierenden so auszubilden, dass sie Aufgaben der Organisation und Informationsverarbeitung im betrieblichen Umfeld selbständig und flexibel unter Anwendung geeigneter Methoden und Techniken bewältigen können. Bereits im Grundstudium lernen die Studierenden die Grundlagen der Organisation und Wirtschaftsinformatik kennen und erhalten eine praxisorientierte Grundausbildung am PC. 

Aufbauend auf diesem Grundwissen werden im Studienschwerpunkt vertiefend Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die sich an den sich ständig wandelnden und fortentwickelnden Anforderungen in Wissenschaft und Praxis orientieren.


Module

Organisationsmanagement

Qualitfikationsziele

Aufbauend auf den Grund bzw. Fachmodulen besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls  einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um institutionelle Systeme und deren Informationssysteme zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, Informationssysteme zu verstehen, zu beurteilen, auf fachlicher Ebene zu modellieren und zu konzipieren.

Die Studierenden können die Bedeutung der Modellierung institutioneller Systeme einschätzen. Sie können die Relevanz der prozessorientierten Organisationsgestaltung erläutern. Sie kennen wichtige Methoden zur Prozess- und Datenmodellierung.

Den Studierenden ist die Notwendigkeit der Differenzierung unterschiedlicher Sichten auf das zu analysierende institutionelle System und unterschiedlicher Ebenen der Systembeschreibung bewusst und sie können diese Differenzierung anwenden.

Sie sind in der Lage, je nach Situation und Anforderung die Eignung unterschiedlicher Modellierungsmethoden zu beurteilen, um die richtige Modellierungsmethode auszuwählen.

Sie können wichtige Modellierungsmethoden sicher anwenden. Sie sind insbesondere in der Lage, komplexe Datenmodelle zu entwickeln und relationale Datenbanken zu strukturieren. Die Studierenden erwerben die Kompetenz, arbeitsteilig organisierte Aufgaben in Institutionen als Prozesse wahrzunehmen und zu beschreiben. Sie können Prozesse modellieren, analysieren und
optimieren.

Sie können die Aufgaben des Geschäftsprozessmanagements mithilfe eines Lebenszyklusmodells darstellen und sind in der Lage, die wichtigsten Schritte bei der Geschäftsprozessgestaltung zu veranschaulichen. Sie können die wesentlichen Aspekte der Unterstützung von Geschäftsprozessen mithilfe von Informationssystemen unterscheiden.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Daten und Prozessmodelle als wesentlichen Bestandteil eines Fachkonzepts für ein Informationssystem entwickeln und daraus geeignete Datenstrukturen und optimierte Prozesse ableiten.

Inhalt

  • Abstraktion und Modellbildung
  • Systemmodellierung in Sichten und Beschreibungsebenen
  • Prozessorientierte Organisationsgestaltung
  • Business Process Reengineering
  • Geschäftsprozessmanagement
  • Prozessanalyse
  • Prozessmodellierung
  • Prozessoptimierung
  • Datenmodellierung

Fallstudien zur Wirtschaftsinformatik

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund bzw. Fachmodulen besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls  einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.
Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden und Techniken, um eine betriebswirtschaftliche Problemstellung zu analysieren und darauf aufbauend eine IT-Anwendung zu entwerfen und zu implementieren.

Die Studierenden können gängige Methoden zur Anforderungsanalyse, Daten und Oberflächenmodellierung auf konkrete Anwendungsfälle anwenden.

Sie sind in der Lage, eine IT-Anwendung aus fachlicher Sicht zu entwerfen und ihren Entwurf anhand von Qualitätskriterien zu überprüfen und zu beurteilen.

Auf der Basis fachlicher Entwürfe können Sie die technischen Anforderungen an eine relationale Datenbank ableiten und Datenstrukturen sowie Datenzugriffe entwerfen.

Die Studierenden kennen wesentliche Konstrukte der folgenden Programmiersprachen bzw. -konzepte ...

  • HTML5, CSS3
  • VBScript, JavaScript
  • SQL, ASP

... und können diese im Rahmen der Codierung einer IT-Anwendung einsetzen.

Sie sind in der Lage, eine IT-Anwendung systematisch zu testen und anhand von Qualitätskriterien zu beurteilen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig gängige Methoden und Techniken der Anwendungsentwicklung auf ihre Eignung für eine konkrete Entwicklungsaufgabe überprüfen, auswählen und anwenden.

Inhalt

Das Fach Fallstudien ist als Projektveranstaltung konzipiert, die sich über ein Studiensemester erstreckt. Im Rahmen einer Semesterprojektarbeit sind von den Studierenden weitgehend eigenständig definierte Aufgabenstellungen zu bearbeiten.

Eine Aufgabenstellung (= Teilprojekt) wird dabei immer von einem Projektteam bearbeitet, das sich idealerweise aus drei bis vier Studierenden zusammensetzt.

Ziel ist es, im Laufe des Semesters ausgehend von der Aufgabenstellung über die verschiedenen Phasen des Softwareentwicklungsprozesses zu einer lauffähigen Online-Anwendung zu gelangen.
Parallel zur Projektarbeit haben die Studierenden die Möglichkeit, sich das erforderliche informationstechnische Fachwissen im Rahmen mehrerer Workshops zu erarbeiten.

  • Projektphase 1 : Fachlicher Entwurf
    Entwurf der Funktionalität der Online-Anwendung anhand eines Oberflächen-Prototyps (Mockups).
  • Projektphase 2 : Technischer Entwurf
    Entwurf der Datenbankstrukturen und der in der Online-Anwendung benötigten Datenzugriffe.
  • Projektphase 3 : Realisierung
    Codierung der Online-Anwendung (Oberfläche, Daten-zugriffe und Logik) und Test anhand definierter Anwendungsfälle (Use-Cases)

Schwerpunktbeschreibung

Zielsetzung des Studienschwerpunktes Rechnungswesen ist es, Studierende für Fach- und Führungsaufgaben im Rechnungswesen von nationalen und internationalen Unternehmen der verschiedensten Branchen auf hohem Niveau auszubilden. Im Schwerpunkt Rechnungswesen besteht ein umfassendes und praxisorientiertes Ausbildungskonzept.

Im Basismodul „Rechnungswesen“, das im ersten und im zweiten Semester des Bachelorstudiengangs angeboten wird, werden die Grundlagen vermittelt. Im Rahmen der Veranstaltung „Buchführung und Bilanzierung“ werden den Studierenden Kenntnisse der Zielsetzungen von Jahresabschlüssen, der Grundlagen der handelsrechtlichen Jahresabschlusserstellung sowie der Grundlagen der Jahresabschlussauswertung vermittelt.

Im Vertiefungsmodul des Schwerpunktes wird das Gelernte vertieft. Hierzu werden die Veranstaltungen „Jahresabschluss I“, „Jahresabschluss II“, „Internationale Rechnungslegung“ angeboten. Die Ausbildung in diesem Schwerpunktfach ist stark auf die Vermittlung der notwendigen fachlichen Kompetenz für die berufliche Praxis ausgerichtet. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, die Jahresabschlüsse nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften zu erstellen sowie bilanzpolitische Maßnahmen in Hinblick auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens selbstständig zu beurteilen.


Module

Rechnungswesen I

Qualifikationsziele

Die Studierenden besitzen nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls Rechnungswesen I einen vertieften Kenntnisstand der nationalen Rechnungslegung nach HGB und der internationalen Rechnungslegung nach IFRS sowie der einschlägigen Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch aus- einander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Bilanzen und einzelne Bilanzposten zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, die Besonderheiten der Bilanzierung bei verschiedenen Bilanzposten nach HGB und IFRS zu verstehen und bilanzpolitische Maßnahmen zur Wahrnehmung des Informationsgehalts in Hinblick auf die wirtschaftliche Lage von Unternehmen zu beurteilen.

Die Studierenden können die Bilanzierungsregelungen nach HGB und IFRS auf verschiedene Praxissachverhalte anwenden. Sie können komplexere Sachverhalte einordnen und bilanziell nach HGB und IFRS abbilden. Daneben können die Studiere n- den verschiedene Bilanzposten hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis klassifizieren, interpretieren und Bilanzen konzipieren. Darüber hinaus können sie die signifikanten Unterschiede zwischen der nationalen und internationalen Rechnungslegung erkennen und bewerten.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können die Studierenden selbständig Bilanzen nach HGB und IFRS analysieren und Ansätze zur Beeinflussung von Abschlüssen durch bilanzpolitische Maßnahmen erkennen und deren Implikationen auf die Jahresabschlussanalyse ableiten

Inhalt

a) Jahresabschluss I

1.Theoretische Grundlagen
2. Grundzüge: Buchführung, Inventurvorschriften, Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses
3. Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
4. Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz
5. Bilanzierung dem Grunde nach (Bilanzansatz)
6. Bilanzgliederung
7. Bilanzierung der Höhe nach (bilanzielle Bewertung)

b) Internationale Rechnungslegung

1. Einführung in die internationale Rechnungslegung
2. Vorräte nach IAS 2
3. Sachanlagen nach IAS 16
4. Immaterielle Vermögenswerten nach IAS 38
5. Wertminderungen von finanziellen Vermögenswerten nach IAS 36
6. Rückstellungen nach IAS 37
7. Erlöse aus Verträgen mit Kunden nach IFRS 15

Rechnungswesen II

Qualifikationsziele

Die Studierenden besitzen nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls Rechnungswesen II einen vertieften Kenntnisstand der nationalen Rechnungslegung nach HGB sowie des AktG und des GmbHG sowie der einschlägigen Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander
Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Bilanzen und einzelne Bilanzposten zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, die Besonderheiten der Bilanzierung bei verschiedenen Bilanzposten nach HGB zu verstehen und bilanzpolitische Maßnahmen zur Wahrnehmung des Informationsgehalts in Hinblick auf die wirtschaftliche Lage von Unternehmen zu beurteilen.

Die Studierenden können die Bilanzierungsregelungen nach HGB unter Berücksichtigung des AktG und des GmbHG auf verschiedene Praxissachverhalte anwenden. Sie können komplexere Sachverhalte einordnen und bilanziell nach HGB abbilden. Daneben können die Studierenden verschiedene Bilanzposten hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis klassifizieren, interpretieren und Bilanzen konzipieren.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können die Studierenden selbständig Bilanzen nach HGB analysieren und Ansätze zur Beeinflussung von Abschlüssen durch bilanzpolitische Maßnahmen erkennen und deren Implikationen auf die Jahresabschlussanalyse ableiten.

Inhalt

1. Theoretische Grundlagen und aktuelle Entwicklung
2. Bilanzansatz
3. Bilanzgliederung
4. Bilanzielle Bewertung
5. Einzelfragen der Bilanziellen Bewertung
6. Kapitalflussrechnung
7. Anhang
8. Lagebericht
9. Enforcement der Rechnungslegung in Deutschland

Schwerpunktbeschreibung

Zielsetzung der beiden steuerrechtlichen Studienschwerpunkte ist es, den Studierenden eine qualifizierte, praxisorientierte Ausbildung zu ermöglichen. In den beiden Schwerpunkten besteht ein differenziertes, praxisorientiertes Lehrangebot an nationalen und internationalen steuerrechtlichen Lehrveranstaltungen.

Den Studierenden werden Kenntnisse der wichtigen deutschen Steuergesetze, der Bilanzpolitik, des Bilanzsteuerrechts, des Internationalen Steuerrechts sowie der Rechtsformenwahl vermittelt. Das hierbei erworbene steuerrechtliche Wissen wird durch die anwendungsbezogenen Fallstudien erweitert und vertieft.  Die Studierenden werden in die Lage versetzt, mit Hilfe der Gesetze selbständig  steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten abzuleiten. In den Übungen werden durch komplexe Fragestellungen analytische Fähigkeiten vermittelt. 

Während der Studienschwerpunkt Unternehmensbesteuerung Grundlagen des deutschen und Internationalen Steuerrechts vermittelt, bietet der Studienschwerpunkt Betriebswirtschaftliche Steuerlehre eine weitergreifende Spezialisierung im Bereich der Unternehmensbesteuerung an.

 

Module

Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Grundmodul Betriebliche Steuern besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Steuerwirkungen von Sachverhalten und Entscheidungen im Bereich der Körperschaft -, Gewerbe- und Umsatzsteuer zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, dies- bezügliche Entscheidungen und Wirkungsweisen zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • das Körperschaft-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuergesetz anwenden und damit die jeweilige Steuer berechnen, erklären, quantifizieren
  • Steuerwirkungen analysieren
  • steuerrelevante Entscheidungen beurteilen, prüfen, bewerten und begründen
  • Steuermodelle entwickeln

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig steuerrelevante Entscheidungen überprüfen und deren Konsequenzen ableiten, um daraus Optionen steuer-optimaler Gestaltungen zu generieren.

Inhalt

Körperschaftsteuer
1. Persönliche Steuerpflicht und Befreiungen
2. Abziehbare und nichtabziehbare Ausgaben
3. Verdeckte Gewinnausschüttung / Verdeckte Einlagen
4. Körperschaftsteuerliche Komponente der Zinsschranke
5. Verlustnutzung bei Körperschaften
6. Körperschaftsteuerliche Organschaft
7.Besteuerung in Sonderfällen (§§ 11-13 KStG)
8. Tarif

Gewerbesteuer
1. Steuergegenstand und Steuerschuldner
2. Gewerbeertrag, Hinzurechnungen und Kürzungen
3. Steuermesszahl und Steuermessbetrag

Umsatzsteuer
1. Unternehmer, Unternehmen
2. Steuerbare Umsätze und Leistungsort
3. Steuerbefreiungen, Option zur Steuerpflicht
4. Bemessungsgrundlagen
5. Steuersätze
6. Entstehung der Umsatzsteuer, Steuerschuldner
7. Vorsteuerabzug
8. Umsatzbesteuerung innerhalb der Europäischen Union

Einkommensteuer

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Grundmodul Betriebliche Steuern besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls Einkommensteuer einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Steuerwirkungen von Sachverhalten und Entscheidungen im Bereich der Einkommensteuer zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, diesbezügliche Entscheidungen und Wirkungsweisen zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • das Einkommensteuergesetz anwenden und damit die jeweilige Steuer berechnen, erklären, quantifizieren
  • Steuerwirkungen analysieren
  • steuerrelevante Entscheidungen beurteilen, prüfen, bewerten und begründen
  • Steuermodelle entwickeln

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig steuerrelevante Entscheidungen überprüfen und deren Konsequenzen ableiten und bewerten, um daraus Optionen steueroptimaler Gestaltungen zu generieren

Inhalt

  • Geschichte und Wesen der Einkommensteuer
  • Persönliche Steuerpflicht
  • Sachliche Steuerpflicht
  • Definition, Abgrenzung und Besonderheiten der einzelnen Einkunftsarten
  • Ermittlung der Einkünfte
  • Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte
  • Verlustverrechnungen im Einkommensteuerrecht
  • Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen
  • Persönliche Freibeträge
  • Einkommensteuertarif und Steuerermäßigungen
  • Veranlagung und Steuererhebung

 

 

Schwerpunktbeschreibung

Zielsetzung der beiden steuerrechtlichen Studienschwerpunkte ist es, den Studierenden eine qualifizierte, praxisorientierte Ausbildung zu ermöglichen. In den beiden Schwerpunkten besteht ein differenziertes, praxisorientiertes Lehrangebot an nationalen und internationalen steuerrechtlichen Lehrveranstaltungen.

Den Studierenden werden Kenntnisse der wichtigen deutschen Steuergesetze, der Bilanzpolitik, des Bilanzsteuerrechts, des Internationalen Steuerrechts sowie der Rechtsformenwahl vermittelt. Das hierbei erworbene steuerrechtliche Wissen wird durch die anwendungsbezogenen Fallstudien erweitert und vertieft.  Die Studierenden werden in die Lage versetzt, mit Hilfe der Gesetze selbständig  steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten abzuleiten. In den Übungen werden durch komplexe Fragestellungen analytische Fähigkeiten vermittelt. 

Während der Studienschwerpunkt Unternehmensbesteuerung Grundlagen des deutschen und Internationalen Steuerrechts vermittelt, bietet der Studienschwerpunkt Betriebswirtschaftliche Steuerlehre eine weitergreifende Spezialisierung im Bereich der Unternehmensbesteuerung an.

 

Module

Bilanzsteuerrecht und Rechtsformwahl

a) Bilanzsteuerrecht

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grundmodulen Betriebliche Steuern sowie Buchführung und Bilanzierung besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Teilmoduls Bilanzsteuerrecht einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Steuerwirkungen von Sachverhalten und Entscheidungen im Bereich Bilanzsteuerrecht zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, diesbezügliche Entscheidungen und Wirkungsweisen zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Die einschlägigen Normen des HGB und des EStG anwenden und damit die jeweiligen handels- und steuerbilanziellen Ergebnisse berechnen, erklären, quantifizieren
  • Steuerwirkungen analysieren
  • steuerrelevante Entscheidungen beurteilen, prüfen, bewerten und begründen
  • Steuermodelle entwickeln

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig bilanzsteuerrelevante Entscheidungen über- prüfen und deren Konsequenzen ableiten und bewerten, um daraus Optionen steueroptimaler Gestaltungen zu generieren

Inhalt

  • Steuerbilanz und Steuerbilanzpolitik
  • Maßgeblichkeit der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchung und GoBD
  • Ansatz- und Bewertungsvorschriften im Betriebsvermögen
  • Latente Steuern
  • Steuerfreie Rücklagen
  • Außerbilanzielle Gewinnkorrekturen
  • Fallbeispiel
b) Rechtsformwahl

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Grundmodul Betriebliche Steuern besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Teilmoduls Rechtsformwahl einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Steuerwirkungen von Sachverhalten und Entscheidungen im Bereich Rechtsformwahl zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, diesbezügliche Entscheidungen und Wirkungsweisen zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Rechtsformentscheidungen treffen und damit die jeweilige Steuer berechnen, erklären, quantifizieren
  • Steuerwirkungen analysieren
  • steuerrelevante Entscheidungen beurteilen, prüfen, bewerten und begründen
  • Steuermodelle entwickeln

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studi e- rende selbständig steuerrelevante Entscheidungen überprüfen und deren Konsequenzen ableiten und bewerten, um daraus Optionen steueroptimaler Gestaltungen zu generieren

Inhalt

  • Grundzüge der Besteuerung von Mitunternehmerschaften
  • Sonder- und Ergänzungsbilanzen
  • Rechtsformspezifische Besonderheiten bei der Gewerbesteuer
  • Grundzüge der Besteuerung von Kapitalgesellschaften
  • Thesaurierungsbegünstigung
  • Rechtsformspezifische Besonderheiten bei der GmbH & Co. KG, der Betriebsaufspaltung und der stillen Gesellschaft
  • Die britische Limited als Rechtsformalternative zur GmbH
  • Fallbeispiele zum Steuerbelastungsvergleich

Internationales Steuerrechtund Fallstudien

a) Internationales Steuerrecht

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Grundmodul Betriebliche Steuern besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Teilmoduls Internationales Steuerrecht einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Steuerwirkungen von Sachverhalten und Entscheidungen im Bereich Internationales Steuerrecht zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, diesbezügliche Entscheidungen und Wirkungsweisen zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Die einschlägigen Normen des Internationalen Steuerrechts anwenden und damit die jeweilige Steuer berechnen, erklären, quantifizieren
  • Steuerwirkungen analysieren
  • steuerrelevante Entscheidungen beurteilen, prüfen, bewerten und begründen
  • Steuermodelle entwickeln

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig steuerrelevante Entscheidungen überprüfen und deren Konsequenzen ableiten und bewerten, um daraus Optionen steueroptimaler Gestaltungen zu generieren

Inhalt

  • Entstehen von internationaler Doppelbesteuerung und Methoden zur Milderung/Vermeidung
  • Unilaterale Methoden im dt. EStG, KStG, GewStG und ErbStG
  • Grundzüge des Abkommensrechts
  • Grundzüge des Außensteuerrechts
  • Ausgewählte Beispiele des Unionsrechts
b) Fallstudien

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Grundmodul Betriebliche Steuern besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Teilmoduls Fallstudien einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets Steuern sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Steuerwirkungen von Sachverhalten und Entscheidungen im Bereich Steuerrecht zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, diesbezügliche Entscheidungen und Wirkungsweisen zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Die einschlägigen Normen des nationalen Steuerrechts anwenden und damit die jeweilige Steuer berechnen, erklären, quantifizieren
  • Steuerwirkungen analysieren
  • steuerrelevante Entscheidungen beurteilen, prüfen, bewerten und begründen
  • Steuermodelle entwickeln

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig steuerrelevante Entscheidungen überprüfen und deren Konsequenzen ableiten und bewerten, um daraus Optionen steueroptimaler Gestaltungen zu generieren.

Inhalt

Aktuelle Fälle aus der steuerlichen Beratungspraxis und Rechtsprechung

 

 

Schwerpunktbeschreibung

Zur Vorbereitung auf Führungsaufgaben, in verantwortungsvollen Positionen der Logistikbranche, erhalten Studierende das benötigte Fachwissen. Praxisnahe Kenntnisse der Problemstellungen, Konzepte, Methoden und Instrumente einzelner logistischer Aufgabenbereiche werden ebenfalls vermittelt aus den Themengebieten der Logistik: Einkauf und Beschaffung, Materialsteuerung, Disposition, Produktionsplanung und -steuerung, betriebliche Transport- und Lagerwirtschaft, Distribution, Abfallwirtschaft.

 

Module

Einkauf und Supply Management

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem im zweiten Studienabschnitt (Logistik, Produktion, Einkauf) erlernten Fähigkeiten besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Die Studierenden werden mit den Konzepten, Entscheidungsmethoden und Prozessen im strategischen Einkauf und der Beschaffungslogistik von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie im Handel vertraut gemacht. Si e lernen praktische Problemsituationen zu analysieren und zur Problemlösung ge- eignete Methoden und Prozesse zu identifizieren und anzuwenden.

Die Studierenden können

  • die Wertbeitragsziele des Einkaufs und der Beschaffungslogistik systematisch ableiten und bewerten,
  • Nachhaltigkeit und Compliance im Supply Management erklären und bewerten
  • die Aufgaben im strategischen Einkauf strukturieren und erklären
  • umfassend die Hebel innerhalb der Materialgruppenstrategie, insbesondere Lieferantenbeziehung, Global Sourcing, Lieferantenzahl, System und Modular Sourcing, Bündelungskonzepte, Preis - und Prozessorientierte Hebel, erklären und bewerten
  • situationsspezifisch ein Konzept zur Lieferantenbewertung entwickeln,
  • Konzepte der Lieferantenfreigabe, Lieferantenklassifizierung und der Lieferantenstrategie erklären und bewerten,
  • Prozessschritte und Methoden im Ausschreibungsprozess und in der Lieferantenauswahl erklären und bewerten
  • Ansätze des e-Procurement erklären und bewerten,
  • beschaffungslogistische Konzepte der Direktanlieferung er klären und bewerten
  • wesentliche Kennzahlen und Methoden im Einkaufscontrolling erklären und bewerten.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Fallaufgaben aus zum strategischen Einkauf und zur Beschaffungslogistik analysieren, deren Konsequenzen analytisch, auf Basis der vermittelten Methoden, bewerten, um daraus Lösungsansätze für die betriebliche Praxis abzuleiten.

Inhalt

  • Grundbegriffe im Einkauf und Supply Management
  • Wertbeitragsziele des Einkaufs
  • Nachhaltigkeit im Einkauf
  • Überblick über den Aufbau eines Einkaufsmanagementsystems
  • Formulierung von Materialgruppenstrategien
  • Lieferantenmanagement
  • Ausschreibungsprozess
  • e-Procurement
  • Beschaffungslogistik, insbesondere Direktanlieferung
  • Einkaufscontrolling

Distribution und Supply Chain Management

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem im zweiten Studienabschnitt (Logistik, Produktion, Einkauf) erlernten Fähigkeiten besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Laufe der Veranstaltung erlernen die Studierenden Kenntnisse über die Aufgaben, Besonderheiten, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von Distributionssystemen in Industrie, Handel und Dienstleistungswirtschaft. Sie erlernen Fähigkeiten zum strukturierten Vorgehen bei der Auswahl, Bewertung und Anwendung relevanter Lösungsansätze in der Distributionslogistik.

Die Studierenden können

  • die Auswirkungen von Megatrends auf logistische Netzwerke ableiten und bewerten,
  • die Potenziale und Grenzen von Supply Chain Management aus Theorie und Praxis verbinden und bewerten,
  • unterschiedliche Netzwerktypen in der Logistik und die we sentlichen Designprinzipien logistischer Netzwerke zusammenstellen und bewerten,
  • Lieferservices und deren Bedeutung in logistischen Netzwerken zuordnen und bewerten,
  • grundlegende Transportmuster in der Distribution konzipieren und bewerten,
  • die wesentlichen Komponenten der Netzkonfiguration in der Distribution sammeln und bewerten
  • die kosten- und servicebezogenen Effekte von mehr- und einstufigen Distributionssystemen der Industrie zuordnen und bewerten
  • die kosten- und servicebezogenen Effekte in Produktionsnetzwerken zuordnen und bewerten,
  • die Potenziale und Grenzen des Zentrallagerkonzeptes in der Handels-Distribution verbinden und bewerten,
  • die Potenziale und Grenzen der Cross -Docking- Abwicklung in der Handels -Distribution verbinden und bewerten,
  • das Konzept der Selbstabholung in der Handels-Distribution reflektieren und bewerten,
  • die Besonderheiten von Dienstleisternetzen erkennen und bewerten,
  • unterschiedliche Grundmodelle der Konfiguration von Dienstleisternetzen entwerfen und bewerten,
  • die Netzwerke des Sammelgutverkehrs und des Paketgeschäftes reflektieren und bewerten.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Fallaufgaben aus der Distributionslogistik analysieren, deren Konsequenzen schlussfolgern, auf Basis der vermittelten Methoden, bewerten, um daraus Lösungsansätze für die betriebliche Praxis abzuleiten.

Inhalt

  • Grundlagen logistischer Netzwerke
    (Megatrends und ihre Auswirkungen auf logistische Netzwerke, Begriff und Aufgaben der Logistik, Bedeutung und Designprinzipien logistischer Netzwerke, Serviceanforderungen logistischer
    Netzwerke)
  • Industrielle Distributionssysteme
    (Grundlagen der Warendistribution, Mehrstufige und einstufige Distributionssysteme, Produktionsnetzwerke)
  • Versorgungssysteme des Handels
    (Das Zentrallagerkonzept als handelslogistisches Basismodell, Cross-Docking als bestandslose Belieferungsform, Selbstabholung im Handel)
  • Dienstleisternetze
    (Einordnung und Besonderheiten von Dienstleisternetzen, Grundmodelle der Netzkonfiguration, Netzwerke des Sammelgutverkehrs und des KEP-Geschäftes)

Schwerpunktbeschreibung

Zur Vorbereitung auf Führungsaufgaben, in verantwortungsvollen Positionen der Logistikbranche, erhalten Studierende das benötigte Fachwissen. Praxisnahe Kenntnisse der Problemstellungen, Konzepte, Methoden und Instrumente einzelner logistischer Aufgabenbereiche werden ebenfalls vermittelt aus den Themengebieten der Logistik: Einkauf und Beschaffung, Materialsteuerung, Disposition, Produktionsplanung und -steuerung, betriebliche Transport- und Lagerwirtschaft, Distribution, Abfallwirtschaft.

 

Module

Enterprise Resource Planning

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Fachmodul „Logistik, Produktion, Einkauf“ des 3. Semesters erlangen Studierende durch das Modul Enterprise Resource Planning einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur. Sie verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen im Bereich Enterprise Resource Planning und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden und Instrumente, um Problemlagen zu analysieren sowie Lösungswege des Enterprise Resource Planning zu entwicklen.

Die Studierenden sind in der Lage:

  • die Ansatzpunkte, Methoden und Instrumente des Enterprise Resource Planning darzustellen und zu erklären sowie zu verbinden.
  • zu verstehen, wie die modernen Enterprise Resource Planning Systeme eingesetzt werden können.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende die Möglichkeiten des Enterprise Resource Planning in den Managementfunktionen Planung, Organisation, Kontrolle, Personal und Führung vergleichen und beurteilen. Sie sind in der Lage, konkrete Maßnahmen zusammenzustellen, um Enterprise Resource Planning in die Sach- und Managementfunktionen des Unternehmens zu integrieren.

Inhalt

UE01 Abgrenzung Supply Chain Management und Enterprise Resource Planning
UE02 Überblick Enterprise Resource Planning: Die MRPII Philosophie
UE03 Produktstruktur und Produkt-Zeit-Struktur
UE04 Absatzplanung und Produktionsprogrammplanung
UE05 Materialbedarfsplanung und Kapazitätsplanung

Verkehrswirtschaft und Transportmanagement

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem im zweiten Studienabschnitt (Logistik, Produktion, Einkauf) erlernten Fähigkeiten besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen des Schwerpunkts und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Verkehrsträgerentscheidungen, Marktpositionierungen, Dispositionsaufgaben, Personal - und Marketingfragen zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, die besonderen Managementaufgaben in Transportunternehmen zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden

  • erwerben Kenntnisse zu Funktionsweise und Akteuren in den verschiedenen Verkehrssystemen
  • analysieren und lösen eigenständig ausgewählte Aufgabenstellungen bei den Verkehrssystemen
  • beurteilen und reflektieren kritisch Entscheidungssituationen in Transportsystemen, um Entscheidungen vorzubereiten
  • entwickeln Managemententscheidungen in typischen Situationen bei Speditions- und Transportunternehmen, indem sie betriebswirtschaftliche Konzepte und Entscheidungsmodelle in einen solchen Anwendungskontext übertragen
  • kennen und beurteilen relevante Kenngrößen und "Stellhebel" der Entscheidung in Speditions - und Transportunternehmen

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung verfügen die Studierenden über die Fähigkeit, Managemententscheidungen in Speditions- und Transportunternehmen selbständig abzuleiten, sowie Alternativen zu entwickeln.

Inhalt

  • Transport, Verkehr und Spedition
  • Gütertransporte auf der Straße
  • Gütertransporte auf der Schiene
  • Gütertransporte auf der See
  • Gütertransporte in der Luft
  • Grundlagen des Außenhandels in der Spedition
  • Verkehrsträgerwahl (mit Fallstudien)
  • Strategisches Management
  • Geographische Konfiguration von Transportsystemen
  • Management der Produktionsressourcen
  • Disposition (mit Fallstudien)
  • Kostenrechnung und Kalkulation von Transportdienstleistungen
  • Marketingmanagement
  • Personalmanagement

Schwerpunktbeschreibung

Beschäftigt sich mit dem Austausch von Waren, Dienstleistungen und Gütern zwischen verschiedenen Ländern und der dazugehörigen nachhaltigen Steuerung und Betrachtung von Unternehmen/Partnern/Regionen.  Dies ist Internationalisierung oder Globalisierung mit allen Chancen und Risiken und Vor- und Nachteilen für die Unternehmen, Gesellschaft und Umwelt. Der Schwerpunkt versucht dieser internationalen Bedeutung in vielen Bereichen durch diesen Schwerpunkt nachzukommen.
 

 

Module

 

Außenwirtschaft I

Qualifikationsziele

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden den Umgang mit währungsübergreifenden Finanztransaktionen. Zudem werden Sie mit den wesentlichen Methoden der internationalen Rechnungslegung vertraut gemacht und lernen diese selbständig anzuwenden.

Die Studierenden können

  • Währungskurse anwenden und Cross-Rates berechnen
  • Das Währungsexposure eines Unternehmens analysieren und geeignete Maßnahmen zu dessen Steuerung entwickeln
  • Finanzwirtschaftliche Fragestellungen in international tätigen Unternehmen untersuchen und eigenständig Lösungsmöglichkeiten für die auftretenden Probleme entwickeln
  • Grundlagen der internationalen Rechnungslegung kennen lernen
  • selbständig einzelne Positionen einer Bilanz gemäß IFRS bewerten

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Fragen des Währungsmanagements analysieren und betriebswirtschaftlich geeignete Antworten entwickeln sowie die wesentlichen Bilanzpositionen nach IFRS erstellen und analysieren.

Inhalt

Teil 1: Internationales Finanzmanagement

  •  Währungsmärkte
  • Währungsderivate: Forwards, Futures, Swaps, Optionen
  •  Exposuremanagement: Transaktionsexposure, Ökonomisches Exposure und Translationsexposure
  •  Internationales Unternehmensfinanzierung: Cash Pools, ausländische Direktinvestitionen, Finanzierung an den internationalen Kapitalmärkten


Teil 2: Internationale Rechnungslegung

  • Grundlagen: International Financial Reporting Standards (IFR) und Unternehmenssteuern
  • Umsatzlegung nach IFRS
  • Bestandsbewertung nach IAS 2
  • Rückstellungen und kurzfristige Verpflichtungen nach IAS 37
  • Langfristiges Vermögen nach IAS 16 und IAS 38
  • Finanzinstrumente nach IFRS 9
  • Abschlussbestandteile nach IAS 1 und IAS 7
  • Laufende und latente Ertragssteuern nach IAS 2

Außenwirtschaft II

a) Exportmanagement

Qualifikationsziele

Im Laufe der Veranstaltung erlernen die Studierenden die grundlegenden Kenntnisse und Methoden, um Außenhandelsgeschäfte praxisgerecht ausführen zu können. Sie werden in die Lage versetzt, den Einsatz unterschiedlicher Verkehrsmittel zu beurteilen, Frachtverträge abzuwickeln und Transportrisiken abzu-wägen und abzusichern.

Die Studierenden können

  • Verkehrsverträge abließen und in ihrer rechtlichen Bedeutung unterscheiden
  • Den Einsatz von Verkehrsmitteln abwägen und beurteilen
  • Insbesondere See- und Luftfrachtgeschäfte abwickeln
  • Die rechtliche Bedeutung von Frachtdokumenten erkennen und beurteilen
  • Transportrisiken erkennen und Möglichkeiten für deren Absicherung entwickeln
  • Internationale Liefer- und Zahlungsbedingungen unterscheiden und sachgerecht anwenden
  • Zahlungsrisiken bei Außenhandelsgeschäften absichern
  • Ausfuhr- und Einfuhrverfahren anwenden
  • Einfuhrabgaben in Abhängigkeit von verschiedenen Lieferbedingungen berechnen

Nach Abschluss der Veranstaltung können die Studierenden selbstständig Außenhandelsgeschäfte, insbesondere See- und Luftfrachtgeschäfte abwickeln, Risiken bei Außenhandelsgeschäften erkennen und absichern, um internationale Verträge bestmöglich entwickeln und bewerten zu können.

Inhalt

  • Verkehrsträgereinsatz bei der Abwicklung von Export- und Importgeschäften
  • Rechtliche Rahmenbedingungen beim Einsatz von Logistik-dienstleistern
  • Abwicklung von Seefrachtgeschäften (u.a. Seefrachtvertrag,
  • Rechtliche Grundlagen, Konnossement)
  • Containereinsatz in der Seeschifffahrt
  • Transportrisiken und Haftung des Verfrachters
  • Abwicklung von Luftfrachtgeschäften (u.a. Luftfrachtvertrag, Rechtliche Grundlagen, AirwayBill)
  • Schadensabwicklung im Luftfrachtverkehr
  • Möglichkeiten zur Absicherung des Transportrisikos
  • Abwicklung einer Consolidation
  • Liefer- und Zahlungsbedingungen im Außenhandel, In-coterms 2010
  • Zahlungssicherung mittels Akkreditiv
  • Überblick über das Ausfuhr- und Einfuhrverfahren bei Au-ßenhandelsgeschäften mit Drittländer
  • Berechnung von Einfuhrabgaben
b) Zollrecht und Handelspolitik in der EU

Qualifikationsziele

Im Rahmen der Veranstaltung erlernen die Studierenden Kenntnisse des Europäischen Zollrechts und der Handelspolitik der EU beim Import und Export. Sie werden damit in die Lage versetzt, Import- und Exportvorgänge sach und regelgerecht vorzubereiten, zu überwachen und ggf. an veränderten Rahmenbedingungen anpassen zu können.

Die Studierenden können insbesondere

  • die verschiedenen Rechtsgebiete beim Import und Export von Waren benennen und deren Bedeutung erläutern,
  • die Unterschiede zwischen Warenverkehren innerhalb von Zollunionen und innerhalb von Freihandelszonen erklären,
  • in Fallstudien zwischen verschiedenen Zollverfahren differenzieren und diese sachgerecht auswählen,
  • Importrisiken abschätzen und anhand unterschiedlicher Vertragsbedingungen Importkalkulationen berechnen,
  • die Bedeutung des Authorized Economic Operators (AEO) national und international differenziert bewerten,
  • die zollrechtliche Exportabwicklung erklären und die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten beurteilen,
  • die Bandbreite der internationalen, europäischen und nationalen Exportkontrollmaßnahmen erklären,
  • zwischen unterschiedlichen Ursprüngen differenzieren und präferenzrechtliche Entscheidungen bei veränderten Einkaufs- oder Produktionsabläufen begründen.

Nach Abschluss der Veranstaltung können die Studierenden die mit der Globalisierung verbundenen Risiken und Chancen sowie Wettbewerbsvorteile im internationalen Handel anhand spezifischer Fallkonstellationen rechtlich analysieren und abschätzen, um betriebswirtschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten daraus zu entwerfen und die bestmögliche Lösung entwickeln.
Gleichermaßen  können  sie  rechtliche  Grenzen  im  Außenhandel  erkennen und damit behördliche Sanktionen vermeiden.

Inhalt

  • Internationales Zollvertragsrecht (WTO, WCO, ECE)
  • Zollrechtliche Grundbegriffe (Zollrechtlicher Status, Zollunion, Freihandelszone)
  • Sicherheitsinitiative der EU beim Im- und Export
  • Importabwicklung und Verzollung bei der Einfuhr
  • Wirtschaftliche Bedeutung der verschiedenen Zollverfahren (z.B. Veredelungen und Zolllager)
  • Status des Authorized Economic Operator (AEO)
  • Elektronische Zollabwicklung (ATLAS, NCTS, AES/ECS, AIS/ICS)
  • Internationale Zolldokumente (Carnet TIR, Carnet A.T.A.)
  • Exportabwicklung – Ausfuhrverfahren und passive Veredelung (SDE-Ausfuhr- simplified declaration)
  • Handelspolitische Maßnahmen - Exportkontrolle (internationale Exportregime, Embargos, Rüstungsgüter, Dual-Use-Waren, Terrorismusbekämpfung)
  • Warenursprung und Präferenzen als Wettbewerbsvorteil (Ursprungzeugnisse, EUR.1, EUR
  • MED, A.TR., Ursprungserklärungen auf der Rechnung; Status des Ermächtigten Ausführers)
  • Der Zolltarif der EU als Kalkulationsinstrument - Elektronischer Zolltarif (EZT-Online)
  • Umsatzsteuer im Binnenmarkt und Intrahandelsstatistik (INTRASTAT)
  • Betriebsorganisation - Internal Compliance Program (ICP)

Schwerpunktbeschreibung

Nachhaltigkeitsmanagement versetzt Sie in die Lage, sich den Herausforderungen im Unternehmen durch die Anwendung von Methoden und Instrumenten des strategischen wie operativen Managements konstruktiv im Sinne des Unternehmensziels unter Wahrnehmung gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung stellen zu können. Hierzu beleuchten wir zum einen die Umwelteinflüsse und unternehmensinternen Einflussfaktoren, die zu einer Unabdingbarkeit eines aktiven Nachhaltigkeitsmanagements führen.  Zum anderen lernen Sie Ansatzpunkte für ein Nachhaltigkeitsmanagement auf der normativen, strategischen und operativen Ebene kennen.

 

Module

Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Fachmodul „Nachhaltige Unternehmensführung“ des 3. Semesters erlangen Studierende durch den Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmanagement einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur. Sie verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um das Nachhaltigkeitsmanagement in den Prozess des strategischen Managements einzubeziehen.

Die Studierenden sind in der Lage:

  • die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung für Unternehmen und die Gesellschaft zu verstehen.
  • die Symptome und Ursachen des ökologischen und sozialen Problemdrucks (z.B. Markt - und Staatsversagen) zu beschreiben und zu interpretieren.
  • die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels (z.B. Stake- holder Value vs. Shareholder Value, quantitatives vs. qualitatives Wachstum) zu begründen.
  • Methoden und Instrumente der strategischen Unternehmensführung anzuwenden.
  • Die Positionierung von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit zu beurteilen und daraus Schlussfolgerungen für die weitere Unternehmensentwicklung zu ziehen

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbstständig die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen gegenüberstellen und bewerten. Durch die kennengelernten Methoden und Instrumente können Studierende konkrete Ansatzpunkte einer nachhaltigen Unternehmensführung auf normativer, strategischer und operativer Ebene für Unternehmen ableiten und entwickeln.

Inhalt

  • Grundfragen und Instrumente strategischer Unternehmensführung
  • Kernproblem Zukunftsfähigkeit
  • Das Umweltproblem: Symptome, Ursachen und Folgen, quantitatives und qualitatives Wachstum, Markt - und Staatsversagen
  • Das soziale Problem: Ordnungsrahmen der sozialen Marktwirtschaft, Stakeholder und Shareholder Value, Ungleichgewicht wirtschaftlicher Entwicklung, Globalisierungsdiskussion
  • Leitbild einer nachhaltigen Wirtschaftsweise: Begriff Nachhaltigkeit, historische und globale Entwicklung des Begriffs, starke vs. schwache Nachhaltigkeit, Umweltmanagement als integrativer Bestandteil nachhaltigen Managements
  • Ansatzpunkte einer nachhaltigen Unternehmensführung:
    • Normative Ebene: Grundfragen einer Wirtschaftsordnung, Corporate Social Responsibility, Unternehmensethik
    • Strategische Ebene: Basisstrategien im Nachhaltigkeitsmanagement, Nachhaltigkeit als strategische Chance, neuere Ansätze der nachhaltigen Entwicklung (Prahalad, Hart)
  • Resümee: Anforderungen an eine nachhaltige Unternehmensführung

Operatives Nachhaltigkeitsmanagement

Qualifikationsziele

Aufbauend auf dem Fachmodul „Nachhaltige Unternehmensführung“ des 3. Semesters erlangen Studierende durch den Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmanagement einen vertieften Kenntnisstand des Sachgebiets sowie einschlägiger Fachliteratur. Sie verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden und Instrumente, um Problemlagen zu analysieren sowie Lösungswege des operativen Nachhaltigkeitsmanagements zu erarbeiten.

Die Studierenden sind in der Lage:

  • die Ansatzpunkte, Methoden und Instrumente zur Integration von Nachhaltigkeit in die Sach- und Managementfunktionen darzustellen und zu erklären.
  • zu verstehen, wie die modernen Managementinstrumente eingesetzt werden können, um das Nachhaltigkeitsziel in die jeweiligen Bereichsziele des Unternehmens zu integrieren.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende die Nachhaltigkeitsperformance unterschiedlicher Unter nehmen in den Managementfunktionen Planung, Organisation, Kontrolle, Personal und Führung vergleichen und beurteilen. Sie sind in der Lage, konkrete Maßnahmen ableiten und zusammenzustellen, um Nachhaltigkeitsmanagement in die Sach- und Managementfunktionen des Unternehmens zu integrieren.

Inhalt

  • Nachhaltigkeitsorientierung der Managementfunktionen Planung, Organisation, Kontrolle, Personal und Führung
  • Nachhaltigkeitsorientierung der Sachfunktionen mit Betonung operativer Maßnahmen in den Bereichen:
    • Einführung in die Ökobilanzierung: Naturwissen schaftliche Grundlagen und Stand der Normung
    • Ziel und Untersuchungsrahmen: Analyse von veröffentlichten Carbon-Footprint-Studien
    • Sachbilanz: Theoretische Grundlagen und Modellierung einer Fallstudie
    • Wirkungsabschätzung: Theoretische Grundlagen und Berechnung der Fallstudie
    • Auswertung und kritische Prüfung: Theoretische Grundlagen und Lebensweganalyse der Fallstudie
    • Nachhaltigkeits- und Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001, ISO 26000)
    • Umwelthaftung (Organisationsverschulden, Umweltrechtliche Grundlagen)
    • Nachhaltigkeitsorientiertes Stakeholdermanagement
    • Nachhaltigkeitskommunikation
    • Nachhaltigkeitsberichterstattung (GRI, Kodex)
    • Personalwirtschaft (Mitarbeitermotivation, Personalmanagement, Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur)
    • Nachhaltigkeitsorientierte Wertschöpfungsketten
    • Nachhaltigkeitscontrolling

Schwerpunktbeschreibung

Die Absolventen/innen des Schwerpunkts Wirtschaftsrecht verfügen über fundierte unternehmens- und gesellschaftsrechtliche Kenntnisse, die vom Handelsrecht über das Insolvenzrecht  bis hin zum Recht der verschiedenen Gesellschaftsformen reichen. Neue Gesellschaftsformen, wie die Unternehmensgesellschaft haftungsbeschränkt, werden thematisiert. Auch die wichtigsten ausländischen Gesellschaftsformen, wie die limited, werden behandelt. 

Die Studierenden erlangen juristische Kenntnisse, die über die Landesgrenzen hinaus reichen. Das internationale Wirtschaftsrecht beschäftigt sich mit den Kernproblemen des internationalen Vertragsrechts, dem Recht der Europäischen Union, mit den Rechtsproblemen des Außenhandels sowie mit dem Binnenmarkt und den Grundfreiheiten.

 

Module

Unternehmens- und Gesellschaftsrecht

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund- bzw. Fachmodulen besitzen Studie-rende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls einen vertieften Kenntnisstand über das Handels- und Gesell-schafsrecht sowie über die hierzu veröffentlichte Rechtsprechung und Fachliteratur. Sie verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschung zu diesen Themenbereichen und setzen sich mit dieser kritisch und argumentativ auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um die Rechtsbeziehungen zwischen Kaufleuten zu analysieren sowie die rechtlichen Vorgaben für Personen- und Kapitalgesellschaften zu vergleichen. Damit werden die Studierenden in die Lage versetzt, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Die wesentlichen Eckpunkte des Handelsrechts anwenden
  • Den Numerus Clausus der Rechtsformen in Deutschland zuordnen
  • Die Maßgaben für die Gründung einer Personengesell-schaft (Gewerbetreibende, Freiberufler) untersuchen, die Haftungskonstellationen für die Gesellschafter beurteilen sowie die Auflösungsgründe und deren Folgen analysieren
  • Gesellschaftsrechtliche Klauseln entwerfen und bewerten

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig die Gründung eines Unternehmens aus rechtlicher Sicht überprüfen und die Konsequenzen und Folgen der Rechtsformwahl bewerten. Sie sind damit in der Lage, Optionen für die rechtliche Gestaltung von Start ups zu generieren.

Inhalt

Handelsrecht

  • Aufbau und Rechtswirkungen des Handelsregisters, Proku-ra, Besonderheiten des Handelskaufs, Untersuchungs- und Rügepflicht und Qualitätssicherungsvereinbarungen
  • Gesellschaftsrecht
  • in Deutschland wählbare Rechtsformen (numerus clausus der Gesellschaftsformen), insbesondere Grün-dungsvoraussetzungen
  • Anerkennung ausländischer Gesellschaften, insbesondere die Besonderheiten innerhalb der EU
  • Gründungsschritte einer OHG, KG, GbR, Partnerschaftsgesellschaft, PartmbB sowie einer stillen Gesellschaft
  • persönliche Haftung der Gründer und Gesellschafter einer Personengesellschaft
  • Beendigungstatbestände von Personengesellschaften sowie einzelne Klauseln zur Unternehmensnachfolge
  • Unterschiede zwischen GmbH und UG (haftungsbeschränkt)

 

Internationales Wirtschaftsrecht

Qualifikationsziele

Auf der Basis der Grund- und Fachmodule besitzen die Studie-renden nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunkts einen vertieften Kenntnisstand im betreffenden Sachgebiet und in der dazugehörigen Fachliteratur. Sie verfügen über Kenntnisse aus der aktuellen Forschung und setzen sich mit ihr kritisch auseinander.

Im Verlauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden die juristischen Methoden, um Fallgestaltungen mit Bezügen zum Recht der Europäischen Union analysieren und bewerten zu können. Sie werden so in die Lage versetzt, den Einfluss des Unionsrechts verstehen und beurteilen zu können.

Die Studierenden werden in die Lage versetzt, ...

  • die Handlungsinstrumente der Unionsorgane zu unterscheiden, zu charakterisieren und zu bewerten.
  • anhand von praktischen Fallbeispielen das Rangverhältnis von EU-Recht und nationalem Recht zu durchdringen.
  • die Struktur und Wirkungsweise der Grundfreiheiten der EU auf praktische Fälle - insb. aus der Judikatur des Gerichtshofs - anzuwenden. Die Studierenden lernen dabei, praxisbezogen eigene Argumentationslinien zu entwerfen und zu verteidigen sowie die einschlägige Rechtsprechung zu hinterfragen.
  • das europäische Prozessrecht "hinter" den jeweiligen prakti-schen Fällen zu erkennen. Die Studierenden lernen dabei, die Bedingungen zu analysieren, die eine Zuständigkeit des Gerichtshofs begründen.
  • aktuelle Fälle aus Rechtsprechung und Praxis nach Zulässigkeit und Begründetheit zu prüfen, zu bewerten und einer eigenständigen Lösung zuzuführen.

Die Studierenden sind nunmehr in der Lage, verschiedene euro-parechtliche Fragestellungen, mit denen sie in ihrem Berufsleben konfrontiert sein werden, sachgerecht "zu verorten", zu analysieren und mit Hilfe von Literatur und Rechtsprechung Gutachten zu ihrer Lösung zu konzipieren.

Inhalt

  • Europäische Integration und Rechtsnatur der Union
  • Quellen des primären wie sekundären Unionsrechts: Charakteristika, Abgrenzung und Wirkung
  • Haftungsanspruch nach EU-Recht
  • Unionsrecht „vs.“ nationales Recht: Vorrangprinzip - aus der Perspektive des EuGH und des BVerfG
  • Binnenmarkt und Grundfreiheiten der Union (insb.: freier Warenverkehr)
    • Lösung praktischer Fälle aus dem Sektor des Binnenmarkts in strukturierter und normorientierter Form
  • Grundrechte der EU (Charta der Grundrechte)
  • Allgemeines Verbot der Diskriminierungen (vgl. Art. 18 Abs. 1 AEUV)
  • Wettbewerbs- und Handelspolitik der EU
  • Vorabentscheidungsverfahren nach Art. 267 AEUV - Vorlagerecht und Vorlagepflicht
  • Aufsichtsklagen nach Art. 258, Art. 260 AEUV (inkl.: Zwangsgeld und Pauschalbetrag)
  • Nichtigkeitsklagen nach Art. 263 AEUV (insb.: Klagebe-fugnis von natürlichen/juristischen Personen)
  • Schadensersatzklagen nach Art. 268 AEUV

 

 

Schwerpunktbeschreibung

Controller werden im Unternehmen häufig als Schnittstelle nach innen bezeichnet. Sie arbeiten der Unternehmensführung in Sachen Entscheidungsfindung zu, treffen diese Entscheidungen jedoch auf höchster Ebene meist nicht selbst. Zusätzlich gilt der Bereich Controlling als Schnittstelle zwischen Personal und Geschäftsleitung. Der Geschäftsleitung steht er bei der Definition und Erreichung von Zielen zur Seite. Zudem erläutert er deren Erreichung bzw. Nicht-Erreichung. In den Abteilungen unterstützt er die Leiter durch Vorschläge und Planungen für die Umsetzung von Unternehmenszielen. Um dem Posten eines Controllers gerecht zu werden, sind spezifische fachliche Kenntnisse, vor allem im betriebswirtschaftlichen Bereich von Nöten. So gehört es unter anderen zu den Aufgabenfeldern des Controlling, die Rechnungslegung zu überwachen und gegebenenfalls zu korrigieren. Ähnlich verhält es sich diesbezüglich im Bereich der Bilanzkontrolle. 

Geschäftsprozesse, Unternehmenserfolge, wie auch Verluste sowie sämtliche Ausgaben werden vom Controller innerhalb der Anfertigung des Jahresberichtes und der hierfür benötigten Gewinn- und Verlustrechnung verfolgt und gegebenenfalls überarbeitet.

 

Module

Controlling I

Das Modul besteht aus zwei Veranstaltungen
a) Vorlesung Controlling I
b) Fallbeispiele Controlling I

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund- bzw. Fachmodulen besitzen Studie-rende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand der Grundlagen des Controlling sowie der rentabilitätsorientierten Unternehmenssteuerung. Sie verfügen zudem über Kenntnisse zur aktuellen Forschung, zur einschlägigen Fachliteratur und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

a) Vorlesung Controlling I

Qualifikationsziele

Ziel der Lehrveranstaltung ist es den Teilnehmern die Grundlagen des Unternehmenscontrollings sowie die Beziehung zur Unternehmensführung zu vermitteln. Durch die Veranstaltung soll der Student in die Lage versetzt werden, Komplexität und Transparenzanforderungen in Unternehmen zu erkennen sowie selbständig ein angemessenes Controllingsystem erstellen und als Steuerungssystem in Unternehmen nutzen zu können. Dabei werden das selbständige Erkennen typischer Problemfelder eingeübt, mögliche Problemlösungstechniken erprobt und praxisorientiert aufbereitet.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden die hierzu notwendigen Methoden, um Unternehmensentwicklungen zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, Transparenzanforderungen zu verstehen und bestehende Lösungsansätze zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • die Zielsetzung des Controlling und die Grundlagen der Controlling-Funktion erklären
  • die unternehmensspezifischen Anforderungen an ein Con-trolling-System entwickeln und die Anforderungen an eine Controlling-Organisation ableiten
  • die zentralen Prozesse im Controlling unterscheiden
  • die Zusammenhänge zwischen den Controlling Werkzeu-en beschreiben und die Einsatzmöglichkeiten begründen

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig die Zusammenhänge in bestehenden Control-ling-Systeme von Unternehmen beurteilen, deren Leistungsfähigkeit schlussfolgern, um daraus Optionen zur Weiterentwicklung zu generieren.

Inhalt

  • Zielsetzung des Controlling
  • Grundlagen der Controlling Funktion
  • Aufbau eines Controlling Systems
  • Zentrale Controlling Prozesse
  • Organisation des Controlling
  • Überblick über die Controlling Werkzeuge
  • Ergänzende quantitative Übungen
b) Fallbeispiele Controlling I

Qualifikationsziele

Ziel im Fallbeispiele Controlling I ist es die Teilnehmer für die besonderen Planungs- und Analyseanforderungen im nationalen und internationalen Controlling zu sensibilisieren. Durch die Veranstaltung soll der Student in die Lage versetzt werden, die Anforderungen in der Steuerung mittelgroßer und großer Unter-nehmen zu erkennen sowie angemessene Planungs- und Analyseinstrumente zu entwickeln. Dabei wird mit Bezug zu konkre-ten Branchen das selbständige Erkennen typischer Problemfelder eingeübt, mögliche Problemlösungen erarbeitet und praxisorientiert aufbereitet.

Die Studierenden können

  • Rentabilitätsberechnungen erklären, auf Unternehmensdaten anwenden, Werte ermitteln und beurteilen
  • Die Einflussfaktoren auf die Leistung von Unternehmen ka-tegorisieren, die Zusammenhänge zwischen diesen erklären und die Wirkung von Aktionen auf die Rentabilitätsentwicklung quantifizieren
  • Planungssysteme konzipieren und deren Einsatzmöglichkeiten begründen
  • Systeme zur Analyse von Abweichungen konzipieren und Preis- und Mengenabweichungen berechnen
  • Kalkulationsverfahren vergleichen und ihre Einsatzmöglichkeiten begründen
  • Programm- und Verfahrensentscheidungen begründen

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende die Anforderungen an Planungs- und Analysesysteme von Unternehmen beurteilen, deren Leistungsfähigkeit schlussfolgern,

Inhalt

  • Rentabilitätsberechnungen
  • Kostenrechnungssysteme
  • Einsatzmöglichkeiten der Deckungsbeitragsrechnung
  • Abweichungsanalysen
  • Ergänzende quantitative Übungen

Controlling II

Das Modul besteht aus zwei Veranstaltungen
a) Vorlesung Controlling II
b) Fallbeispiele Controlling II

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund- bzw. Fachmodulen besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand des wertorientierten Controlling sowie der an Cash Flows orientierten Unternehmenssteuerung. Sie verfügen zudem über Kenntnisse zur diesbezüglichen aktuellen Forschung, zur einschlägigen Fachliteratur und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

a) Vorlesung Controlling II

Qualifikationsziele

Ziel der Veranstaltung ist es den Teilnehmern vor dem Hin-tergrund des wertorientierten Controlling die dynamischen Anforderungen im operativen und strategischen Controlling von Unternehmen und Unternehmensgruppen zu vermitteln. Durch die Veranstaltung soll der Student in die Lage versetzt werden, die besonderen Herausforderungen in der Steuerung von Unternehmen in Wachstums- und Krisensituationen zu erkennen sowie selbständig angemessene Analyse- und Steuerungstechniken einzusetzen. Dabei werden mit Bezug zu grundlegenden Rechentechniken das selbständige Erkennen typischer Problemfelder erprobt bzw. eingeübt, mögliche Problemlösungen erarbeitet und praxisorientiert aufbereitet.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden die not-wendigen Methoden, um volatile Unternehmensentwicklungen zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, komplexe Situationen in der operativen und strategischen Unternehmenssteuerung zu verstehen sowie bestehende Lösungsansätze zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • die Zielsetzung und die Grundlagen des wertorientierten Controlling erklären
  • wertorientierte Steuerungsansätze unterscheiden, vergleichen und deren Einsatzmöglichkeiten begründen
  • Verfahren zur Ermittlung von Cash Flows vergleichen und die Zusammenhänge in der Steuerung von
  • Die Einsatzmöglichkeiten von Instrumenten des strategi-schen Controlling begründen
  • Die Anforderungen an die Steuerung von Unternehmen in Wachstums- und Krisensituationen begründen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende die besonderen Herausforderungen in der Steuerung von Unternehmen in Wachstums- und Krisensituationen erkennen, wertorientierte Steuerungssysteme einsetzen, deren Leistungsfähigkeit schlussfolgern, um daraus Optionen zur Weiterentwicklung in konkreten Anwendungssituationen zu generieren.

Inhalt

  • Verfahren der wertorientierten Steuerung
  • Verfahren des strategischen Controlling
  • Verfahren der Cash Flow Berechnung
  • Beteiligungscontrolling
  • Prozesskostenrechnung und Zielkostenrechnung
  • Unternehmenssteuerung in Wachstums- und Krisensituationen
  • Ergänzende quantitative Übungen
b) Fallbeispiele Controlling II

Qualifikationsziele

Ziel bei den Fallbeispielen Controlling II ist es die Teilneh-mer für die besonderen Anforderungen an die Steuerung von Unternehmen in Wachstums- und Krisensituationen zu sensibilisieren. Durch die Veranstaltung soll der Student in die Lage versetzt werden, wertorientierte Verfahren der Unternehmenssteuerung in konkreten Anwendungssituationen einzusetzen. Dabei wird mit Bezug zu unterschiedlichen Branchen das selbständige Erkennen typischer Problemfel-der eingeübt, mögliche Problemlösungen erarbeitet und praxisorientiert aufbereitet.

Die Studierenden können

  •  Unterschiedliche Verfahren der wertorientierten Unternehmenssteuerung unterscheiden und einsetzen
  • Die Entwicklung von Zahlungsströmen in Unternehmen er-klären und Cash Flows berechnen
  • das Verfahren des Target Costing in der strategischen Steuerung von Unternehmen anwenden
  • die Zusammenhänge im Working Capital Management erklären und Handlungsalternativen in Anwendungssituatio-nen quantifizieren
  • Anwendungssituationen für den Einsatz der Prozesskostenrechnung erkennen und Prozesskosten berechnen
  • die Zusammenhänge in der Konsolidierung von Daten erkennen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende die Anforderungen in der Steuerung von Unternehmen in Wachstums- und Krisensituationen erkennen, die Funktionsweise bestehender Systeme beurteilen, deren Leistungsfähigkeit schlussfolgern, um daraus Optionen zur Weiterentwicklung generieren.

Inhalt

  • Berechnungen mittels Verfahren der wertorientierten Steuerung
  • Berechnungen von Cash Flows in unterschiedlichen Unternehmenssituationen
  • Rechenbeispiele zum Working Capital Management
  • Rechenbeispiele zur Prozesskostenrechnung und Zielkostenrechnung
  • Weitere ergänzende quantitative Übungen
 

Schwerpunktbeschreibung

Im Rahmen des Studienschwerpunkts werden die Grundlagen für eine berufliche Zukunft im Gesundheitsmarkt gelegt. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit den Instrumenten und Methoden der Gesundheitsökonomie, mit den Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheitswesens und mit den Gesundheitssystemen anderer Länder. Es werden Spezialprobleme des Gesundheitswesens diskutiert, wie sie sich derzeit aus der aktuellen Tagesdiskussion ergeben, und in Bezug zu den erarbeiteten Lernstoffen gesetzt. Darüber hinaus  werden die Themen Prävention und Ernährung und ihre Auswirkungen auf den Versorgungsbedarf und Versorgungsalltag in eigenen Veranstaltungen behandelt.



Module

Vorlesung Gesundheitsökonomie

a) Einführung in die Gesundheitsökonomie

Qualifikationsziele

In der Lehrveranstaltung des Moduls Gesundheitsökonomie I des zweiten Studienabschnitts entwickeln Studierende Kenntnis se und Fähigkeiten der gesundheitsökonomischen Analyse und deren Anwendung. Durch die Veranstaltung sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, Teilschritte der gesundheitsökonomischen Analyse selbst durchzuführen, sich damit ergebende Probleme zu identifizieren sowie die Ergebnisse der Analyse zu interpretieren und ihre Konsequenzen für die Gestaltung von Gesundheitsversorgungsprogrammen zu erkennen.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden zur Bestimmung relevanter Kosten in der Versorgung in Abhängigkeit von der Perspektive Möglichkeiten der Betrachtung von Nutzen von Gesundheitsgütern und -dienstleistungen sowie Ansätze zur Studiendurchführung. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, situativ Studienansätze zu wählen sowie die zu betrachtenden Input - und Outgrößen zu bestimmen. Darüber hinaus werden sie befähigt, die Ergebnisse von Studien zu interpretieren.

Die Studierenden können

  • Auf Basis von Studiendaten und Tarifwerken die Kosten der Versorgung ermitteln, deren Relevanz für die jeweilige Fragestellung beurteilen sowie die Vergleichsbasis für Kosten- ströme über mehrere Jahre herstellen,
  • Klinische Studien auf relevante Nutzendaten hin analysieren und in die gesundheitsökonomische Analyse integrieren und
  • Die Ergebnisse gesundheitsökonomischer Studien hinsichtlich ihrer Entscheidungsfolgen beurteilen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig gesundheitsökonomische Analysen kritisch prüfen und deren Konsequenzen bewerten, um so Handlungsalternativen für die Gesundheitsversorgung abzuleiten

Inhalt

  • Vorstellung des theoretischen Bezugsrahmens sowie Ableitung der grundlegenden Fragestellungen in der Gesundheitsökonomie
  • Kennenlernen und Anwendung ökonomischer Analysetechniken auf Fragen der Gesundheitsversorgung
  • Beurteilung und Konzeption gesundheitsökonomischer Studien in der Praxis
b) Struktur des deutschen Gesundheitswesens

Qualifikationsziele

In der Lehrveranstaltung des Moduls Gesundheitsökonomie I des zweiten Studienabschnitts lernen Studierende das deutsche Gesundheitssystem kennen. Sie analysieren die Entscheidungsstrukturen und - beteiligte und deren Anreize im System. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, die Beziehungen der Akteure im deutschen Gesundheitswesen untereinander zu er- kennen, die Aufgaben der einzelnen Akteure zu beschreiben sowie sich daraus ergebende Probleme der Systemgestaltung kritisch zu diskutieren. Die Studierenden können Entscheidungen zur Gesundheitsversorgung begründen und Probleme, die sich aus den angewandten Entscheidungskriterien ergeben können, kritisch diskutieren.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden die Strukturen des deutschen Gesundheitswesens und die Unterschiede zwischen privater und sozialer Krankenversicherung. Die Strukturierung der Leistungserbringung sowie die Entscheidungsstrukturen zu den Leistungen des Systems werden erlernt und die Mängel, die sich daraus ergeben, kritisch analysiert. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, Versorgungsentscheidungen zu verstehen und Ansätze für die Beseitigung von Versorgungsmängeln kritisch zu diskutieren.

Die Studierenden können

  • Zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung unterscheiden und die Vor - und Nachteile der beiden Systeme kritisch diskutieren,
  • Den organisatorischen Aufbau der Gesetzlichen Krankenversicherung erklären und unterschiedliche Entscheidungsprinzipien in ambulanter und stationärer Versorgung anwenden,
  • Die Honorargrundsätze in ambulanter und stationärer Versorgung voneinander abgrenzen und daraus entstehende Anreize erläutern,
  • Schwachstellen im deutschen Versorgungssystem analysieren und
  • Vorschläge zur Behebung der Schwachstellen entwerfen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende das deutsche Gesundheitssystem erklären und die Verfahrensweisen z. B. zur Einführung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden begründen.

Inhalt

  • Kennenlernen und kritische Diskussion der Grundprinzipien der GKV
  • Kennenlernen und Bewertung der Rollen der Institutionen und Stakeholder im System
  • Analyse der Prozesse der Leistungserbringung in der GKV
  • Analyse der Finanzierung der GKV (Außenfinanzierung) und der Leistungserbringung in der GKV (Innenfinanzierung) und der Anreizfolgen
  • Analyse der Prozesse der Bewertung von Gesundheitsgütern und -dienstleistungen

Gesundheitsökonomisches Seminar

Qualifikationsziele

Im Seminar Gesundheitsökonomie erweitern die Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten der gesundheitsökonomischen Analyse sowie ihres Verständnisses der Gestaltungsmöglichkeiten von Gesundheitssystemen. Auf Basis des erfolgreich absolvierten Moduls „Vorlesung Gesundheitsökonomie“ lernen die Studierenden die Strukturierung und Analyse gesundheitsökonomischer Fragestellungen in den Bereichen der Analyse von Gesundheitsgütern und -dienstleistungen sowie im Rahmen von Systemvergleichen.

Im Lauf der Veranstaltung wenden die Studierenden ihr in der Vorlesung erworbenes Wissen und ihre Analysekompetenzen auf konkrete gesundheitsökonomische und gesundheitssystem- gestaltende Fragestellungen an. Dies geschieht in einer schriftlichen Hausarbeit und einer zugehörigen Präsentation, um den Erkenntnistransfer zwischen allen Teilnehmern der Veranstaltung zu ermöglichen. Damit werden die Studierenden in die Lage versetzt, komplexe gesundheitsökonomische Fragestellungen auf der Mikro- und der Makroebene zu verstehen, zu strukturieren und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Auf Basis von vorhandenem Wissen und Kompetenzen erworben in der Vorlesung Gesundheitsökonomie Fragestellungen in dem Fach strukturiert und fundiert erläutern, analysieren und kritisch beurteilen mit Blick auf Versorgungsziele und -kosten,
  • Gesundheitssysteme vergleichen und Stärken und Schwächen unterschiedlicher Gestaltungsansätze beurteilen,
  • Fragen zu den Konsequenzen von demographischer Entwicklung und technischem Fortschritt in der Gesundheitsversorgung kritisch analysieren und
  • Vorschläge zur Systemanpassung aufgrund Fehlentwicklungen in Gesundheitssystemen entwickeln.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Gesundheitssysteme und Entscheidungsfindungsverfahren vergleichen sowie Stärken und Schwächen unterschiedlicher Gestaltung schlussfolgern.

Inhalt

  • Anwendung und Vertiefung der Kenntnisse aus der gesundheitsökonomischen Vorlesung
  • Präsentationen der Studierenden zu Fragestellungen des Gesundheitssystemvergleichs sowie der Bewertung von Gesundheitsgütern und -dienstleistungen und weitere Querschnittsthemen im deutschen Gesundheitswesen
  • Vergleichende Analyse internationaler Gesundheitssystemprobleme an ausgewählten Beispielen
  • Vergleichende Analyse ausgewählter Steuerungsprobleme in verschiedenen Ländern
  • Analyse aktueller Probleme der deutschen Gesundheitsversorgung unter verschiedenen Gesichtspunkten der Systemgestaltung sowie unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten

 

 

Schwerpunktbeschreibung

Studierende des Schwerpunktes angewandte internationale Volkswirtschaftslehre sollen ihre analytischen und strategischen Fähigkeiten vertiefen und auf konkrete wirtschafts-, und gesellschaftsrelevante Fragestellungen anwenden können. Dadurch sollen nicht nur aktuelle Geschehnisse auf Basis des Wissens aus dem Studium beurteilt werden können, sondern auch Hintergründe der jeweiligen Debatten und Themengebiete verstanden werden.

Module

Reale Außenwirtschaft

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund- bzw. Fachmodulen besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls „Internationale reale Außenwirtschaft“ einen vertieften Kenntnisstand über die realwirtschaftlichen Aspekte des internationalen Güterhandels und vertiefen zudem ihr Verständnis bezüglich internationaler ökonomischer Zusammenhänge. Der Forschungsstand wird anhand aktueller Herausforderungen kritisch reflektiert und auf konkrete Situationen angewandt.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden die wichtigsten Erklärungsmuster des internationalen Handels: das klassische Außenhandelsmodell von Ricardo, das Heckscher-Ohlin-Modell sowie u.a. die Theorie der Skaleneffekte und deren Auswirkungen auf den internationalen Handel. Diese Modelle tragen dazu bei, besser zu verstehen, welche Vorteile durch den Außenhandel entstehen und warum Länder miteinander handeln. Weiterhin werden die  Auswirkungen verschiedener Instrumente der Handelspolitik wie Export- oder Einfuhrbeschränkungen und Zölle beleuchtet. Darüber hinaus werden die Ursachen und Auswirkungen internationaler Faktorbewegungen, z. B. Migration und Direktinvestitionen, untersucht.

Die Themen der Präsentation werden in der ersten VL bekannt gegeben. Generell wird in den Vorträgen erwartet, Themen, die in der Vorlesung behandelt wurden, auf ein praktisches Beispiel anzuwenden.

Konkret können die Studierenden:

Verschiedene außenhandelstheoretische Modelle anwenden (verstehen, erklären & quantifizieren)

  • Zusammenhänge  zwischen Theorie und Praxis zuordnen und kategorisieren
  • Aktuelle weltpolitische Situationen und Herausforderungen analysieren
  • Aktuelle weltpolitische Zusammenhänge kritisch beurteilen und in Bezug zu der gelernten Theorie setzen
  • Konkret verortete mögliche Lösungsansätze entwickeln und entsprechende Handlungsanweisungen auswählen

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig das aktuelle weltpolitische Geschehen makroökonomisch integriert beurteilen, anhand der vermittelten Theorie kritisch reflektieren und ggf. Konsequenzen/ Handlungserfordernisse für verschiedene Stakeholder ableiten.

Inhalt

I: Außenhandel, Globalisierung, Handelsverflechtungen

II: Opportunitätskosten, Außenhandel Ricardo, absolute u. komparative Kostenvorteile; Gleichgewichtsbildung u. Auswirkung auf Reallöhne, Terms of Trade

III: Gewinner und Verlierer im Modell spezifischer Faktoren.

IV: Heckscher -Ohlin Modell, Short Run - LongRun, Mobilität von Arbeit und Kapital, Leontief Paradoxon; Effekte auf Faktoreinkommen

V: Kapital und Arbeitsmobilität zw. Ländern, Effekte von Migration in der kurzen Frist, Effekte von Migration in der langen Frist, Rybczynski Theorem, FDI in der kurzen Frist, FDI in der langen Frist, Auswirkungen von FDI auf Löhne und Zinsen, Vor - /Nachteile der (Im-)Migration

VI: Steigende Skalenerträge und monopolistischer Wettbewerb, Unvollkommener Wettbewerb, Handel und monopolistischer Wettbewerb, GGW mit Außenhandel im Short Run, GGW im Long Run, Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen, Intraindustrieller Handel und das Gravitationsmodell

VII: Offshoring von Gütern und Dienstleistungen, Relative Nachfrage nach und relatives Angebot an Fachkräften, Veränderung der Handelskosten, der Arbeitskräftenachfrage und des relativen Lohnes Gleichgewicht mit Outsourcing, Gewinne durch Offshoring innerhalb des Unternehmens, Terms of Trade und Dienstleistungsexporte, Die Zukunft des US -amerikanischen komparativen Vorteils

VIII: Instrumente der Außenhandelspolitik, Zolltheorie, Import -/ Exportbeschränkungen, Zölle und Importquoten unter Monopolbedingungen

Monetäre Außenwirtschaft

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund- bzw. Fachmodulen besitzen Studierende nach erfolgreicher Absolvierung des Schwerpunktmoduls „Internationale monetäre Außenwirtschaft“ einen vertieften Kenntnisstand über die Zusammenhänge zwischen Wechselkursen, Wirtschaftspolitik und Außenhandel und vertiefen zudem ihr Verständnis bezüglich internationaler monetär-ökonomischer Zusammenhänge. Der Forschungsstand wird anhand aktueller Herausforderungen kritisch reflektiert und auf konkrete Situationen angewandt.

Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um das Zusammenspiel von Wechselkursen, Geld, Außenhandel und der Wirtschaftspolitik zu verstehen und zu beurteilen. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, theoretische Ansätze und Modelle auf aktuelle Frage- und Problemstellungen der Weltwirtschaft zu übertragen und anzuwenden.

Die Studierenden

  • kennen die Determinanten der Zahlungsbilanz und können diese erläutern,
  • verstehen die Grundlagen der monetären außenwirtschaftlichen Modelle und können diese formal und grafisch darstellen sowie verbal erläutern,
  • können die Modelle auf Fragestellungen der Stabilisierungspolitik anwenden und im Rahmen von Übungsaufgaben auf andere Probleme übertragen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,
  • können die Wirkungen von Stabilisierungspolitik aufzeigen, beurteilen und abzuleiten,
  • beherrschen die Buchungsstruktur der Zahlungsbilanz und können selbst Buchungen durchführen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig die Problemstellungen der Weltwirtschaft beurteilen und deren Konsequenzen ableiten. Darüber hinaus werden die Studierenden in die Lage versetzt, die gegenseitigen Abhängigkeiten von Volkswirtschaften nachvollziehen und in den wirtschaftstheoretischen Kontext einzuordnen

Inhalt

I Grundlagen und Problemstellungen der monetären Außenwirtschaft

  • Wechselkurse und Krisen
  • Schulden und Defizite
  • Regierungen und Institutionen (Governance, Kapitalverkehrskontrollen)

II Wechselkurse und Devisenmärkte

  • Grundlagen zu Wechselkursen
  • Wechselkursregime
  • Devisenmarkt, Derivate, Hedging, Spekulation
  • Arbitrage und Spot Exchange Rates
  • Arbitrage und Zinsen

III Monetärer Ansatz in der langen Frist

  • Gesetz des einheitlichen Preises
  • Kaufkraftparitätentheorie
  • Gütermarktgleichgewicht
  • Geldmarktgleichgewicht
  • „Monetary Regimes”

IV Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR)

  • Erfassung makroökonomischer Aktivitäten
  • Einkommen, Produktion und Ausgaben
  • Zahlungsbilanz
  • Auslandsvermögen

V Güter- und Geldmarktgleichgewicht (IS-LM-Modell) und Stabilisierungspolitik

Human Resources Management

Schwerpunktbeschreibung

Mit dem Schwerpunkt Human Resources Management wird eine Vertiefung angeboten, die nicht nur die Vermittlung personalwirtschaftlicher Fach- u. Methodenkompetenz anstrebt; mindestens ebenso wichtig ist die Vermittlung überfachlicher Schlüsselqualifikationen, die eine erfolgreiche Berufstätigkeit in der heutigen und zukünftigen Arbeitswelt über die fachliche Ausrichtung hinaus ermöglichen; hierzu gehören vorrangig die soziale Kompetenz und Teamfähigkeit. Mit unserem Lehrangebot möchten wir den für zeitgemäße und zukunftsweisende Personalpolitik aufgeschlossenen Unternehmen Impulse für die Weiterentwicklung personalwirtschaftlicher Instrumente, neue Formen effektiver Zusammenarbeit und vorausschauendes Personalmanagement geben.

Module

Handlungsfelder des Personalmanagements

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund- bzw. Fachmodulen besitzen Studie-rende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand auf dem Gebiet der Personalwirtschaft sowie einschlägiger Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen auf dem Feld der Personalwirtschaft und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.
Im Lauf der Veranstaltung lernen die Studierenden verschiedenen personalwirtschaftliche Instrumente kennen und können diese hinsichtlich ihrer Einsatzgebiete differenzieren und analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, personalwirtschaftliche Entscheidungs- und Organisationsprozesse zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Erkennen und erklären, in welchen Prozessschritten be-stimmte personalwirtschaftliche Maßnahmen zum Einsatz kommen.
  • Verschiedene Forschungsansätze in der Personalwirtschaft analysieren und diese miteinander vergleichen, um Zu-sammenhänge zwischen diesen deutlich zu machen.
  • Die strategische Einbettung der Personalwirtschaft im Managementprozess beurteilen und deren Rolle für betriebswirtschaftliche Abläufe bewerten.
  • Auf Basis der theoretischen Kenntnisse zu den Instrumenten und der strategischen Ausrichtung der Personalwirt-schaft und unter Einbezug wissenschaftlicher Grundlagen ausgewählte personalwirtschaftliche Maßnahmen konzipieren und konkrete Handlungsabläufe dazu planen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig den Personalmanagementprozess analysieren und dessen Konsequenzen in der Praxis ableiten und zuordnen, um auf dieser Basis geeignete Maßnahmen für den Praxiseinsatz zu entwerfen und zu konzipieren.

Inhalt

  • Handlungsfelder moderner Personalarbeit
  • Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen des Personalmanagements
  • Aktuelle personalpolitische Trends
  • Anwendung moderner Instrumente der Personalarbeit
  • Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft
  • Rolle der Personalarbeit in der Unternehmenspraxis
  • Training der kommunikativen Kompetenz

Angewandte Personalführung und -entwicklung

Qualifikationsziele

Aufbauend auf den Grund- bzw. Fachmodulen besitzen Studie-rende nach erfolgreicher Absolvierung der Schwerpunktmodule einen vertieften Kenntnisstand zum aktuellen Stand auf dem Gebiet der Personalentwicklung und -führung sowie zur einschlägigen Fachliteratur und verfügen zudem über Kenntnisse aktueller Forschungen zur Personalentwicklung und -führung und setzen sich mit diesen kritisch auseinander.

Im Lauf der Veranstaltung lernen die Studierenden verschiedene Ansätze zur Führung und Entwicklung von Mitarbeitern kennen und können diese hinsichtlich ihrer Einsatzgebiete differenzieren und analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, personalwirtschaftliche Entscheidungs- und Organisationsprozesse zu verstehen und zu beurteilen.

Die Studierenden können

  • Erkenntnisse aus der Führungs- und Motivationsforschung auf Praxisfälle anwenden (berechnen, erklären, quantifizieren)
  • Verschiedene Führungsansätze und -theorien miteinander vergleichen und Zusammenhänge sowie Unterschiede zwischen diesen erkennen und untersuchen
  • Unterschiedliche Ansätze in der Motivationsforschung gegenüberstellen und hinsichtlich ihrer Implikationen für die Personalentwicklung und -führung analysieren und bewerten
  • Verschiedene Maßnahmen zur Personalentwicklung hinsichtlich ihrer motivationalen Wirkung bewerten und auf dieser Basis Entscheidungen zur Durchführung dieser Maßnahmen vorbereiten
  • Personalentwicklungsmaßnahmen und Führungskonzepte für verschiedene Mitarbeitergruppe deren motivationalen Wirkungen zuordnen und daraus Entscheidungen zu deren praktischem Einsatz ableiten

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig verschiedene
Entscheidungen für die Praxis der Mitarbeiterführung zu generieren. Zudem sind die Studierenden in der Lage, Maßnahmen der Personalentwicklung und deren motivationale Wirkung in Verbindung zu bringen und daraus konkrete Maßnahmeplanungen für verschiedene Mitarbeitergruppen abzuleiten.

Inhalt

  • Führung und Verhaltensbeeinflussung
  • Klassische und moderne Führungstheorien
  • Motivationstheorien und -management
  • Kommunikations- und Konfliktmanagement
  • Ansätze der Personalentwicklung
  • Entwicklungsmaßnahmen für verschiedene Mitarbeitergruppen

Module 3. und 4. Semester

Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:
Individuelle Kompetenzentwicklung
Allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtfach

Individuelle Kompetenzentwicklung

Qualifikationsziele

  • Die Studierenden kennen die Grundlagen der Kompetenzforschung (u.a. Kompetenzmodelle, Kompetenzmessung) und deren Bedeutung für das Arbeitsleben im Zeitalter der Industrie 4.0. Sie können unterschiedliche Kompetenzen differenzieren und beschreiben, sowie diesen Kompetenzen Übungen zur Entwicklung zuordnen. Zudem kennen sie unterschiedliche Verfahren zur Kompetenzmessung.
  • Die Studierenden können die eigenen Lernprozesse anhand eines selbsterstellten Kompetenzprofils gestalten, reflektieren und methodisch erweitern.
  • Die Studierenden lernen, die eigenen Stärken und Schwächen in Beziehung zu aktuell und zukünftige geforderten Kompetenzen im Zeitalter der Industrie 4.0 zu erkennen. Gleichzeitig konzipieren sie ein eigenes, wertbasiertes  Kompetenzprofil und leiten daraus individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten ab. Sie können in Verbindung von Selbst- und Fremdeinschätzung ihre eigenen Arbeits- und Verhaltensweisen kritisch reflektieren. Sie können so ihr Kompetenzspektrum weiter ausbauen und sich den veränderten Bedingungen des Arbeitsmarktes besser anpassen.
  • Die Studierenden können kooperativ, vertrauensvoll und eigenverantwortlich in Teams arbeiten und unterstützen sich gegenseitig dabei, das eigene Verhalten hinsichtlich der individuellen Kompetenzentwicklung kritisch zu reflektieren und zu erweitern. Des Weiteren können sie fachbezogene Inhalte klar und zielgruppengerecht präsentieren und argumentativ vertreten.

Inhalte

  • Bedeutung von Kompetenzen bzw. Kompetenzentwicklung im Hinblick auf Industrie 4.0
  • Grundlagen der Kompetenzforschung (Kompetenzmodelle, Kompetenzmessung)
  • Entwicklung und Anwendung von Übungen zur Kompetenzentwicklung

 

Allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtfach

 

 

Qualifikationsziele

Das Fachmodul Nachhaltige Unternehmensführung dient als Einführung in die Unternehmensführung und das Nachhaltigkeitsmanagement. Im Verlauf der Veranstaltung erhalten die Studierenden einen fundierten Überblick über zentrale Aufgaben und Instrumente der Unternehmensführung (Management) sowie über Meilensteine und Herausforderungen der Nachhaltigen Entwicklung. Sie können die Wechselwirkungen, die zwischen Unternehmen, Stakeholdern und der natürlichen Umwelt bestehen, verstehen und beurteilen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig typische für nachhaltige Unternehmensführung relevante Problemsituationen analysieren und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen zur Lösungsfindung zu entwerfen.

Die Studierenden können

  • typische Problemstellungen und Herausforderungen der Unternehmensführung analysieren und bewerten.
  • die Notwendigkeit einer Unternehmensethik begründen.
  • die Herausforderungen der Nachhaltigen Entwicklung beschreiben und analysieren.
  • die politischen und historischen Meilensteine Nachhaltiger Entwicklung darstellen.
  • Elemente nachhaltiger Unternehmensführung erklären.
  • Leitlinien und Handlungsfelder nachhaltiger Unternehmensführung erläutern und vergleichen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende Antworten für Unternehmen auf die Herausforderungen der Nachhaltigen Entwicklung ableiten und entwickeln.

 

Inhalte

  • Managementbegriff und grundlegende Aufgaben des Managements
  • Management im Kontext von Wirtschaftsordnung und Gesellschaft
  • Grundlagen der Unternehmensethik
  • Grundlagen operativen Managements:
    • Begriffsbestimmung
    • Historie der Management Lehre
    • Konzeptionelle Grundlagen des Managements
    • Das System der Unternehmensplanung: Grundlagen
    • Arten operativer Pläne
    • Das Problem der Unsicherheit
    • Ausgewählte Planungsmodelle
    • Die Umsetzung der Pläne in Budgets
    • Neuere Ansätze operativen Managements
  • Grundlagen strategischen Managements
    • Strategiebegriff, inklusive Strategieparadigmen
    • Konzepte und Methoden der Wettbewerbsstrategie
    • Konzepte und Methoden der Unternehmensstrategie
  • Freiwillige Initiativen und Leitlinien auf europäischer und globaler Ebene im Zusammenhang mit Nachhaltiger Wirtschaftseise von Unternehmen
  • Institutionen, Strategien und Organisationen in Deutschland als externe Ansatzpunkte für CSR
  • Nachhaltige Unternehmensführung
    • Verständnis und Motivation: Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns und anderer theoretischer Ansätze von verantwortlicher Unternehmensführung
    • Elemente: Corporate Governance, Corporate Social Responsibility, Triple Bottom Line, Handlungsfelder Ökonomie / Ökologie / Arbeitsplatz / Gemeinwesen
    • Leitlinien und Handlungsfelder: EU-CSR-Berichtspflicht, Leitlinien EMAS, Global Reporting Initiative, Global Compact Prinzipien, Deutscher Nachhaltigkeitskodex

Qualifikationziele

In den Modulen des zweiten Studienabschnitts erweitern Studierende auf Basis der erfolgreich absolvierten Grundlagenmodule wirtschaftswissenschaftliche Inhalte, lernen diese zu verbinden sowie abzuleiten und weiterzuentwickeln.  
Die Studierenden sollen ein Verständnis der Logistik als Querschnittsfunktion in der betrieblichen Wertschöpfung (Beschaffung, Produktion, Distribution einschließlich Entsorgung) entwickeln. Sie sollen logistische Denkmethoden und Entscheidungsmodelle kennen lernen und diese Methoden und Modelle anwenden lernen. Insbesondere sollen sie lernen, eigenständige Lösungen logistischer Problemstellungen im Rahmen von Fallaufgaben zu entwickeln.
Die Studierenden sollen die Diskussion und die Lösungsfindung von logistischen Entscheidungsproblemen trainieren.

Die Studierenden können

  • die Bedeutung der Logistik für den finanziellen und den Markterfolg eines Unternehmens beurteilen und begründen
  • die Bedeutung der Logistik innerhalb einer Volkswirtschaft einschätzen und begründen
  • grundlegende logistische Kennzahlen berechnen und interpretieren
  • Wertbeitragsziele im Einkauf und in der Beschaffung analysieren und deren Zielkonflikte mit anderen funktionalen Einheiten im Unternehmen beurteilen.
  • wesentliche Entscheidungsprobleme entlang des operativen Beschaffungsprozesses und der Disposition analysieren und beurteilen sowie quantitative Lösungen ermitteln.
  • wesentliche Entscheidungsprobleme entlang des Lieferantenauswahlprozesses analysieren und beurteilen.
  • Entscheidungen über den Einsatz von Verkehrsmitteln ableiten
  • wesentliche Entscheidungsprobleme bei Transport-, Umschlags- und Lagermanagement beurteilen
  • Bestandshöhen und Bestellmengen ermitteln und entsprechende Entscheidungen schlussfolgern.
  • die Aufgaben, Besonderheiten, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von logistischen Netzwerken und Distributionssystemen erklären und bewerten Grundprinzipien und Basiszusammenhänge in logistischen Netzwerken und Distributionssystemen erklären und bewerten Herausforderungen und Lösungsansätze zur Gestaltung von Logistiknetzwerken und Logistikprozessen im Handel erklären und bewerten.
  • die Entstehung des Mehrwerts erklären (Wertschöpfung), Faktoreinkommen und Wertschöpfungstiefe berechnen.
  • Produktionsfunktionen und Kostenfunktionen ableiten und berechnen
  • die Hebelwirkung des Produktentstehungsprozesses (PEP) erklären und alle relevanten Entitäten des PEP unterscheiden.
  • die gängigen Analysemethoden des Produktprogramms zuordnen.
  • das Konstantmodell in der Absatzprognose anwenden.
  • Zielkonflikte der Programmplanung analysieren.
  • die grundsätzliche  Abfolge der plangesteuerten Disposition anwenden.
  • die Durchlaufterminierung in der Produktionssteuerung anwenden.

Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Fallaufgaben aus Logistik, Produktion und Einkauf  analysieren, deren Konsequenzen bewerten, um daraus Konsequenzen für die betriebliche Praxis zu generieren.

Inhalte

  • Einführung
  • Geschäfts- und Logistikprozesse im Unternehmen 
  • Produktentwicklung, Konstruktion Arbeitsplanung
  • Transportieren, Umschlagen, Lagern
  • Materialarten und Klassifizierung
  • Materiallagerung und -transport
  • Materialbedarfsplanung und Distribution
  • Einkauf und Beschaffung
  • Grundlagen der Produktion 
  • Der Produktentwicklungsprozess
  • Produktionsplanung und -steuerung
  • Logistische Netzwerke
  • Distribution
  • Handelslogistik
  • Mobilität und Verkehr

Qualifikationsziele

In den Modulen des zweiten Studienabschnitts erweitern Studierende auf Basis der erfolgreich absolvierten Grundlagenmodule wirtschaftswissenschaftliche Inhalte, lernen diese zu verbinden sowie abzuleiten und weiterzuentwickeln. 
Im Laufe der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, marktorientiertes Handel im Allgemeinen sowie Konsumentenverhalten im Speziellen zu verstehen und relevante Informationen sowie strategische und operative Marketingoptionen zu analysieren. Damit werden die Studierenden in die Lage versetzt, Marketingkonzepte zu verstehen, zu beurteilen und zu entwickeln.

Die Studierenden können

  • Grundlagen des Konsumentenverhaltens erklären und einfache Marktforschungstechniken anwenden.
  • Grundlegende Analyse- und Planungsinstrumente des strategischen Marketings anwenden und strategische Gestaltungsoptionen von Unternehmen bewerten.
  • Instrumente des operativen Marketings unterscheiden, erklären und auf Basis der strategischen Analyse im Hinblick auf bestimmte Unternehmensziele beurteilen sowie in Zusammenhang setzen.
  • Marketingkonzepte aus strategischer und operativer Sicht für Unternehmen bewerten, entwickeln und einschätzen, wie diese in der Praxis effektiv umgesetzt werden.
  • Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Marketingkonzepte verschiedener Unternehmen planen und hinterfragen und diese im Hinblick auf Ziele aus strategischer und operativer Perspektive überprüfen und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen marktorientierten Handels zu generieren.

Inhalte

  • Grundlagen des Marketing
  • Konsumentenverhalten
  • Grundlagen der Marktforschung
  • Strategisches Marketing
  • Customer Relationship Marketing
  • Produktpolitik
  • Preispolitik
  • Vertriebspolitik
  • Kommunikationspolitik
  • Online-Marketing

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:
    Einführung in das Personalmanagement
    Grundlagen der Organisationslehre

    Einführung in das Personalmanagement

    Qualifikationsziele

    Die Studierenden können

    • die grundlegenden Begriffe des Personalmanagements darstellen und erklären.
    • relevante Arbeitsfelder eines modernen Personalmanagements identifizieren.
    • die wichtigsten personalwirtschaftlichen Instrumente bewerten.
    • die Rollen der am Personalarbeitsprozess Beteiligten im Unternehmen planen.
    • die Bedeutung sozial-psychologischer Aspekte für die Personalwirtschaft ableiten.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Entwicklungen im Unternehmensumfeld analysieren und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen für das Personalmanagement zu generieren.


    Inhalte

    • Grundlagen der Personalwirtschaft und der Personalpolitik
    • Personalplanung,-beschaffung, -einsatz und -austritt
    • Betriebliche Entgeltgestaltung
    • Personalbeurteilung
    • Personalentwicklung
    • Grundlagen der Führung und Motivation von Mitarbeiter_innen

     

    Grundlagen der Organisationslehre

    Qualifikationsziele

    Die Studierenden können

    • gängige Lösungsansätze bei organisatorischen Problemstellungen entwickeln. 
    • die Eignung grundlegender Organisationsmethoden zuordnen.
    • den Begriff und die Funktion einer Unternehmenskultur ableiten und die Zusammenhänge zwischen Unternehmenskultur und Führung entwickeln.
    • Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Bedingungen für effizientes Lernen in der Organisation ableiten und deren Ergebnisse bewerten, um daraus Optionen für die Unternehmensorganisation zu generieren.


    Inhalte

    • Grundbegriffe der Organisationsgestaltung
    • Organisationstheoretische Ansätze
    • Bausteine der Organisationsstruktur (Stellen, Abteilungen)
    • Aufbauorganisatorische Strukturierungstypen
    • Darstellungstechniken der Aufbauorganisation
    • Gestaltung von Abläufen (Prozessen)
    • Darstellungstechniken der Ablauforganisation
    • Unternehmenskultur: Begriff und Funktion
    • Lernen in der Organisations Optionen für die Unternehmensorganisation zu generieren

     

     

    Qualifikationsziele

    • Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden grundlegende Instrumente und Methoden zur Finanzierung von Unternehmen sowie zur Beurteilung von Real- und Kapitalmarktinvestitionen zu analysieren und anzuwenden.  
    • Die Studierenden können kapitalmarkt- und nicht kapitalmarkt-bezogene Investitionsalternativen beurteilen. Sie können die Ergebnisse der Bewertungsmethoden selbständig analysieren und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.
    • Die Studierenden können Vorschläge zur Auswahl geeigneter Finanzierungsinstrumente eigenständig entwickeln. Sie können Zusammenhänge zwischen der Ausgestaltung der Instrumente und den betrieblichen Erfordernissen und Zielsetzungen analysieren und bewerten.
    • Nach Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Investitions- und Finanzierungsalternativen bewerten und deren Auswirkungen auf den Unternehmenswert
      sowie die Liquiditätslage des Unternehmens beurteilen. Sie können die gewonnenen Erkenntnisse vor dem Hintergrund der Annahmen der behandelten Methoden kritisch reflektieren.


    Inhalte

    • Grundlagen: Zielbezug finanzwirtschaftlicher Entscheidungen, Cashflows, Zeitwert des Geldes, Renditen
    • Bewertung von Kapitalmarktinvestments: Bondbewertung; Bewertung von Aktien
    • Beurteilung von Realinvestitionen: Dynamische Investitionsrechenverfahren; Nutzungsdauerentscheidung; Budgetbeschränkungen; Entscheidung unter Unsicherheit
    • Quellen und Instrumente zur Unternehmensfinanzierung: Innenfinanzierung; Kredit- und Anleihefinanzierung; Aktienfinanzierung; sonstige Finanzierungsquellen
    • Finanzplanung: Kapitalstruktur und LeverageEffekt; Working Capital Management und kurzfristige Finanzplanung
    • Finanzderivate

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    Angewandte Quantitative Analysen – Allgemeiner Teil

    Qualifikationsziele

    Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um betriebswirtschaftliche Fragestellungen quantitativ mit Hilfe von Standardsoftware zu analysieren und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Damit sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzt werden, Fragestellungen quantitativ analytisch zu erfassen, zu bearbeiten und verschiedene Lösungsansätze zu entwickeln.

    Die Studierenden können

    • statistische Verfahren anwenden und mithilfe geeigneter Software umsetzen (z.B. Cluster- und Regressionsanalysen).
    • Visualisierungen beurteilen und angemessene Darstellungsformen wählen.
    • Problemstellungen in adäquate Analysemethoden und graphische Darstellungsformen umsetzen.
    • Untersuchungsdesigns Schritt für Schritt zur Beantwortung vielfältiger Fragestellungen entwickeln und Analysen durchführen.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Fragestellungen mithilfe quantitativ analytischer Methoden beantworten und deren wirtschaftswissenschaftliche Tragweite beurteilen.


    Inhalte

    • Einführung
      • Handlungsorientierung quantitativer Methoden
      • Quantitative vs. qualitative Analysen
      • Business Intelligence und Statistik
    • Allgemeiner Prozess quantitativer Analysen
      • Fragestellung / Zieldefinition
      • Datengewinnung und Untersuchungsdesign
      • Analyse und Visualisierung
    • Analyse
      • Grundlegende statistische Maßzahlen
      • Clusteranalyse
      • Multiple Lineare Regression
      • Generalisierte Lineare Modelle
      • Ausblick auf weitere Verfahren
    • Visualisierung
      • Visualisierungsproblem
      • Regeln guter Visualisierung
      • Navigation und Berichtsverteilung

     

    Angewandte Quantitative Analysen – Spezielle Teile

    (eine der folgenden Lehrveranstaltungen muss belegt werden)

    Angewandte Quantitative Analysen in der Wirtschaftsinformatik

    Qualifikationsziele

    Dieser spezielle Teil der Veranstaltung „Angewandte Quantitati-ve Analysen“ legt den Schwerpunkt auf wirtschaftsinformatorische Fragestellungen aus dem Bereich „Business Intelligence“. Die Studierenden erlernen Methoden zur Aufbereitung von Daten aus verschiedenen Datenquellen und -formaten sowie zur quantitativen Analyse und Darstellung typischer betriebswirtschaftlicher Fragestellungen, um daraus Handlungsimpulse für das Management abzuleiten. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, Daten selbstständig vorzubereiten und analytische Fragestellungen zu beantworten.

    Die Studierenden können

    • Daten aus verschiedenen Quellformaten in eine Soft-ware einlesen und grundlegende Transformationen vor-nehmen.
    • hierarchische Datenstrukturen anlegen, interpretieren und sind in der Lage mehrdimensionale Abweichungs-analysen durchzuführen.
    • Visualisierungen analysieren und angemessene Darstel-lungsformen auswählen.
    • betriebswirtschaftliche Problemstellungen anhand vorlie-gender Zahlen beurteilen und entscheiden, welche Ana-lysemethoden und welche Darstellungsformen adäquat zu verwenden sind.
    • analytische Schritte zur Beantwortung neuer Fragestel-lungen entwickeln, d.h. Ziele definieren, Daten integrie-ren und Analysen durchführen.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig einfache analytische Fragestellungen mithilfe einer Business-Intelligence-Software überprüfen und die betriebswirtschaftlichen Konsequenzen aus den Erkenntnissen bewerten.

    Inhalt des Moduls

    • Datenintegration
    • Pivot-Tabellen mit Slice- und Dice-Funktionen
    • Abweichungskennzahlen und mehrdimensionale Ursachenanalysen
    • Einfache strukturbildende Verfahren
    • Visualisierungsmethoden und Geografische Darstellungsformate


    Quantitative Analysen in der Wirtschaftsforschung

    Qualifikationsziele

    Studierende sollen nach dem Besuch dieser Veranstaltung einfache quantitative Datenanalysen konzipieren, durchführen und die Ergebnisse interpretieren und einordnen können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei in die Lage versetzt, die vorgestellten Methoden, lineare Modelle und generalisierte lineare Modelle, mit Hilfe statistischer Standardsoftware sicher und reflektiert umzusetzen. Überdies sollen die Studierenden nach dem Besuch des Moduls den Stellenwert und die Reichweite empirischer Ergebnisse einschätzen können. Dies muss immer auch vor dem Hintergrund der Daten, die den Analysen zugrunde liegen, geschehen. Abschließend sollen die Studierenden für die Diskussion Korrelation vs. Kausalität sensibilisiert werden.

    Die Studierenden können

    • zwischen Korrelation und Kausalität unterscheiden.
    • eigenständig Studien konzipieren und mit Hilfe statistischer Standardsoftware durchführen.
    • sicher und reflektiert zwischen unterschiedlichen statistischen Modellen wählen und ein adäquates Auswertungsdesign entwickeln.
    • die Ergebnisse empirischer Studien interpretieren, ihre Reichweite vor dem Hintergrundes verwendeten Datenmaterials beurteilen und Handlungsempfehlungen ableiten.

    Inhalt des Moduls

    • Aspekte der Datenerhebung
    • Vertiefende Diskussion der multiplen linearen Regression, Verletzungen der grundlegenden Annahmen
    • Vertiefende Diskussion generalisierter linearer Modelle (Modelle für binäre abhängige Variablen, Modelle für Zähldaten)
    • Dynamische Modelle
    • Korrelation vs. Kausalität


    Angewandte Quantitative Analysen im Finanz- und Risikomanagement

    Qualifikationsziele

    Im Verlauf der Veranstaltung wenden die Studierenden quantita-tive Methoden und Verfahren an, um Fragestellungen aus dem Bereich des unternehmerischen Finanz- und Risikomanagements zu analysieren. Auf Basis eines fundierten Verständnisses der einschlägigen Methoden können die Studierenden die gewonnenen Ergebnisse kritisch beurteilen.

    Die Studierenden können

    • statistische Verfahren zur Lösung von Prognoseproblemen im Kontext der Finanz- und Liquiditätsplanung anwenden und eigenständig Lösungsansätze entwickeln
    • für Finanzinvestments grundlegende Größen und Parameter zur Ermittlung von Rendite und Risiko eigenständig ermitteln und interpretieren
    • verschiedene Methoden zur Bestimmung des Value-at-Risk von Portfolien anwenden.
    • die quantitativen Ergebnisse der Analysen vor dem Hintergrund der jeweiligen Prämissen und Vorgehenswei-sen kritisch bewerten.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können die Studierenden selbständig Modelle zur Prognose entscheidungsrelevanter Größen bzw. zur Risikoabschätzung einfacher Portfolien selbständig entwickeln sowie die Ergebnisse analysieren und beurteilen.

    Inhalt des Moduls

    • Zeitreihen- und Regressionsanalysen
    • Diskrete und stetige Renditen
    • Varianz, Standardabweichung, Kovarianz und Korrelation
    • Value at Risk, Expected Shortfall
    • Varianz-Kovarianz-Ansatz, historische Simulation, Monte Carlo Simulation


    Angewandte Quantitative Analysen in der Unternehmensbesteuerung

    Qualifikationsziele

    Im Verlauf der Veranstaltung wenden die Studierenden quantitative Methoden und Verfahren an, um den Einfluss der Besteuerung auf unterschiedliche unternehmerische Entscheidungen unter Variation von Entscheidungsparametern zu analysieren.

    Damit können die Studierenden die quantitativen Auswirkungen unternehmerischer Entscheidungen unter Einfluss der Besteuerung kritisch beurteilen.

    Die Studierenden können

    • fallstudienbasierte Modellrechnungen entwerfen, deren Entscheidungsparameter variiert werden können, zur Lösung von unternehmerischen Entscheidungen,
    • die für die jeweilige unternehmerische Entscheidung relevanten steuerlichen Konsequenzen eigenständig ermitteln, interpretieren und modelltechnisch umsetzen,
    • die entscheidungsrelevanten Parameter erkennen und modelltechnisch variieren,
    • die quantitativen Ergebnisse der Modellrechnungen vor dem Hintergrund der jeweiligen Prämissen und Vorgehensweisen kritisch bewerten.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können die Studierenden selbständig Modelle zur Quantifizierung der Besteuerung auf unternehmerische Entscheidungen selbständig entwickeln sowie die Ergebnisse analysieren und beurteilen.

    Inhalt des Moduls

    • Modelltechnische Umsetzung unternehmerischer Entscheidungen,
    • Modelltechnische Quantifizierung der Besteuerung,
    • Steuerplanungsmodelle,
    • Einbeziehung der Besteuerung in betriebswirtschaftliche Entscheidungsmodelle,
    • Berechnung betriebswirtschaftlicher „Nachsteuer“-Kennzahlen,
    • Simulation der Entscheidungen bzw. Entscheidungsparameter.


    Angewandte Quantitative Analysen in in Logistik, Supply Chain Management und Produktion

    Qualifikationsziele

    Die Studierenden lernen in der Veranstaltung quantitative Me-thoden an, um Probleme der Produktionswirtschaft, Logistik und Supply-Chain-Planung zu lösen und die Ergebnisse kritisch zu beurteilen.

    Die Studierenden können

    • unter Verwendung elementarer Verfahren des Operations Research Probleme aus verschiedenen betriebswirtschaftlichen Bereichen analytisch lösen,
    • für eine betriebswirtschaftliche Problemsituation ein formalisiertes mathematisches Modell entwickeln und lösen,
    • die Ergebnisse solcher Problemlöseprozesse kritisch re-flektieren und ggf. Modell oder Zielsetzung anpassen.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können die Studierenden selbständig logistische Modelle auf betriebswirt-schaftliche Probleme anwenden sowie die Ergebnisse analysieren und beurteilen.

    Inhalt des Moduls

    • Grundlagen des Operations Research (Aufgaben, Problemtypen, Modelle, grundsätzliche Lösungsverfahren)
    • Lineare Programmierung (Modell, graphische Lösung, rechnerische Lösung, Anwendungsfälle, Software, Übungen)
    • Transportplanung (Modell, heuristische und optimierende Verfahren, Spezialprobleme, Übungen)
    • Netzplantechnik (Vorgangsknotennetzpläne, Vorgangspfeilnetzpläne, Kostenplanung, Kapazitätsplanung, Übungen)
    • Szenariotechnik (Modell, Vorgehensweise, Übungen)
    • Warteschlangentheorie (Warteschlangensysteme, -modelle, Übungen)

     

    Angewandte Quantitative Analysen in der Marktforschung

    Qualifikationsziele

    Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden, um Datensätze aus Marktforschungsstudien mit dem Softwareprogramm SPSS zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, statistisch signifikante Unterschiede im Antwortverhalten unterschiedlicher Teilgruppen zu verstehen und zu beurteilen.

    Die Studierenden können

    • Kreuztabellen (Chi-Quadrat-Tests), Varianzanalysen, Korrelations- und Regressionsanalysen mit SPSS berechnen und erklären
    • Statistisch signifikante Unterschiede und Zusammenhänge zwischen Variablen bzw. Studienteilnehmern analysieren
    • Die Aussagekraft von Marktforschungsstudien anhand von statistischen Gütemaßen beurteilen
    • Auswertungspläne von Marktforschungsstudien unter Einsatz des Softwarepaketes SPSS entwickeln

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig Marktforschungs-Datensätze mit SPSS auswerten und die ermittelten Kennzahlen bewerten, um daraus aussagekräftige Ergebnisse zu generieren.

    Inhalt des Moduls

    • Übersetzung von Fragebögen in SPSS
    • Umgang mit offenen Angaben und Teilmengen
    • Häufigkeiten analysieren und visualisieren
    • Kreuztabellen und Chi-Quadrat-Tests
    • Gruppenmittelwerte und (mehrdimensionale) Varianzanalysen

    Qualifikationsziele

    Ziel ist der Erwerb von Kenntnissen über den wissenschaftlichen Erkenntnis- und Arbeitsprozess mit Fokus auf dem Erlernen und Anwenden der Methoden, Techniken und Formvorschriften zur Anfertigung wirtschaftswissenschaftlicher Arbeiten.

    Die Studierenden können

    • ein wissenschaftliches Projekt konzipieren und planen;
    • verfügbare IT-Unterstützungen (Recherche-, Datenbank-Tools und Standardsoftware) im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts anwenden;
    • geeignete Methoden und Softwaretools zur Lösung eines betriebswirtschaftlichen Problems auswählen und anwenden;
    • alternative Problemlösungen bewerten, vergleichen und Handlungsvorschläge entwickeln;
    • die Ergebnisse des wissenschaftlichen Projekts in Form eines angemessen strukturierten schriftlichen Berichts niederlegen;
    • die verwendeten Quellen in nachvollziehbarer Weise offen legen und andere Erfordernisse wissenschaftlicher Form einhalten;
    • Durchführung und Ergebnisse einer Projektarbeit innerhalb einer sinnvollen Struktur mit unterstützenden Visualisierungen kommunizieren.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung haben die Studierenden in eigenständiger Weise ein wissenschaftliches Projekt durchgeführt und eine schriftliche Arbeit (Studienarbeit) verfasst. Diese ist im Umfang geringer als die Bachelorarbeit, erfordert aber die gleichen Kenntnisse, Methoden und Techniken.


    Inhalt

    • Wissenschaftstheoretische Grundlagen der BWL
    • Themenwahl und Forschungsfragen
    • Literaturrecherche und -auswertung
    • Strukturierung einer wissenschaftlichen Arbeit
    • Überzeugend argumentieren
    • Wissenschaftliche Form (Zitate, Fußnoten, Literaturverzeichnis)
    • Abbildungen, Visualisierung und Präsentation
    • Bibliotheksrecherche (für Fortgeschrittene)
    • Literaturverwaltungssoftware Citavi
    • Standardsoftware zur Erstellung und Bearbeitung von großen Dokumenten, Schaubildern und Diagrammen
    • Standardsoftware zur Aufbereitung und Auswertung empirischer Daten

    Qualifikationsziele

    Im Lauf der Veranstaltung wenden die Studierenden Methoden an, die sie im Rahmen des ersten Studienabschnitts kennengelernt haben. Sie sollen dabei die Zusammenhänge unterschiedlicher betriebswirtschaftlicher Teildisziplinen ableiten und die Teildisziplinen miteinander verbinden. Auf dieser Basis konzipieren sie zweckrationale Entscheidungen im Rahmen einer Wirtschaftssimulation.

    Die Studierenden können

    • aktuelle Teilthemen und Handlungsfelder des betriebswirtschaftlichen Managements erschließen und analysieren.
    • Interdependenzen zwischen verwandten Handlungsfeldern des Managements erkennen und untersuchen.
    • qualitative wie quantitative Wirkeffekte und Nutzenpotenziale ausgewählter Entscheidungsalternativen des Managements kategorisieren und beurteilen.
    • die Risiken und negativen Implikationen unter Unsicherheit getroffener Managemententscheidungen quantifizieren und erklären.
    • Entscheidungen im Team entwickeln und daraus eine abgestimmte Teamhandlung ableiten.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbstständig unternehmerische Entscheidungen auf der Basis angewandter betriebswirtschaftlicher Managementmethoden ableiten. Sie entwerfen eigenständig Teilpläne für unterschiedliche betriebswirtschaftliche Funktionen und verbinden diese zu einem kohärenten Gesamtplan.

    Inhalt

    Ausgewählte Wirkeffekte, aktuelle Handlungsfelder sowie Trends und Entwicklungen des angewandten Managements, wie z.B.

    • Nachhaltige Unternehmensführung
    • Angewandte Buchhaltung, Bilanzierung, Kostenrechnung und Finanzierung
    • Marketing und Vertrieb
    • Corporate Social Responsibility
    • Kennzahlengestützte Unternehmensführung
    • Business-IT-Alignment
    • Big Data & Analytics
    • Omni Channel Management
    • Social Media

    Siehe unter Schwerpunkte

    Praxissemester (5. Semester)

    Das 5. Semester ist das Praxissemester, welches sich aus dem praktischen Studiensemester und dem Praxissforschungsseminar zusammensetzt. Gewählte Schwerpunkte können in diesem Semester vertieft werden.

    Ziel des praktischen Studiensemesters ist es, eine enge Verbindung zwischen Studium und Berufspraxis herzustellen: Die Studierende sollen durch die Anwendung der in den betriebswirtschaftlichen Fachsemestern an der Hochschule erworbenen Kenntnisse über zeitgemäße Arbeitsverfahren zur Lösung der wichtigsten kaufmännischen Aufgaben in Unternehmen und Banken nicht nur die theoretischen Studieninhalte besser verstehen, sondern diese auch analysieren und evaluieren können.

    Module 6. und 7. Semester

    Siehe unter Schwerpunkte

    Siehe unter Schwerpunkte

    Qualifikationsziele

    Im Lauf der Veranstaltung erlernen die Studierenden Methoden des Projektmanagements, um die typischen Chancen und Risiken hierbei zu analysieren. Damit werden Studierende in die Lage versetzt, die hohe Komplexität eines effektiven und erfolgreichen Projektmanagements zu verstehen und zu beurteilen. Dies geschieht im Rahmen eines blended learning Konzepts, in dem Vorlesung und Planspiel eng vernetzt erfolgen.

    Die Studierenden kennen und verstehen die

    • Notwendigkeit und Vorteile von Projektmanagement (PM) 
    • Ziele und Zusammenhänge des PM in Unternehmen 
    • Stellung des PM in einer Organisation
    • Verantwortlichkeiten von Projektmitarbeitern und Projektleiter
    • Methoden und Techniken zur Planung, Durchführung und Überwachung von Projekten 

    Die Studierenden können

    • Verfahren und Instrumente des Projektmanagements erklären und situationsgerecht anwenden
    • aus praktischen Aufgabenstellungen Projekte entwickeln
    • Erfolgs- und Problemursachen analysieren
    • Verschiedene Verfahren hinsichtlich ihrer Eignung beurteilen, das geeignete Konzept entwickeln und deren Konsequenzen bewerten

    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung sind die Studierende in der Lage, Projekte aus der Praxis aufgabengerecht zu strukturieren, unter Einhaltung von Zeit-, Kosten- und Qualitätszielen zu konzipieren, zu organisieren und erfolgreich zu steuern.


    Inhalte

    • Projektbegriff und –Eigenschaften
    • Aufgabenbereiche des Projektmanagement
    • Projektorganisation
    • Projektinitiative
    • Projektplanung und seine Instrumente
    • Projektdurchführung und –Kontrolle
    • Zusammenarbeit in Projektteam
    • Besonderheiten internationaler Projekte
    • Ausgewählte Projektbeispiele in Industrieunterhemen

    Qualifikationsziele

    Unternehmen sind auf Märkten aktiv, auf denen sie mit ihren Kunden und Zulieferern aber auch mit ihren Konkurrenten interagieren. Märkte führen jedoch nicht automatisch zu hoher unternehmerischer Aktivität und einer Vielzahl von Transaktionen. Ein
    solches Versagen der Marktarchitektur kann nachteilige Implikationen für Unternehmen und die ganze Gesellschaft nach sich ziehen. Ineffiziente Märkte sind durch eine geringe Marktdichte gekennzeichnet oder brechen im Extremfall vollständig zusammen. Staatliche Regulierung stellt eine mögliche Lösung für diese Probleme dar.Unternehmen sind aber auch selbst – ohne Eingriffe des Staates – dazu in der Lage, die Effizienz der Märkte steigern, indem sie z.B. Marktnischen ausnutzen und sich so Wettbewerbsvorteile verschaffen.
     
    Die Veranstaltung entwickelt und vertieft das Verständnis der Studierenden bezüglich der Funktionsweise von Märkten. Der Unterricht vermittelt Methoden, die es den Studierenden erlauben, diese Erkenntnisse im Unternehmenskontext anzuwenden und nutzbar zu machen. Des Weiteren werden die Studierenden in die Lage versetzt, die Bedeutung von Marktregulierungen zu beurteilen. Sie erarbeiten sich ein Verständnis dafür, warum diese nicht notwendigerweise zur Verringerung der Effizienz der Märkte führt, sondern im Gegenteil, diese sogar erhöhen kann. Die Studierenden unterscheiden im obigen Kontext kurz- und langfristige Entwicklungen und können den Aspekt der Nachhaltigkeit in diesem Zusammenhang korrekt ableiten.
     
    Die Veranstaltung baut auf dem Basiswissen der Mikro- und Makroökonomik sowie dem betriebswirtschaftlichen und quantitativen Vorwissen der Studierenden auf und vermittelt ein betriebswirtschaftlich relevantes Instrumentarium zur Analyse von Marktversagen und Markteffizienz. Am Übergang zum Master/ Berufsleben können die Studierenden nach dem Abschluss der Veranstaltung die wirtschaftspolitische Rolle des Staates und den Einfluss dieser auf die Unternehmenswelt selbständig beurteilen. Sie überprüfen, wann Markteingriffe angezeigt sind, wann privatwirtschaftliche Initiativen erfolgsversprechend sind, und zu welchen Interaktionen zwischen Staat und Unternehmen es kommen kann. Daraus können sie beispielsweise Optionen für sog. Public-Private Partnerships und andere Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft generieren.


    Inhalte


    Analyse der Markteffizienz

    • Klassische Wohlfahrtsökonomik
    • Gefangenendilemma
    • Allgemeine Lebenszufriedenheit und Happiness
    • Nachhaltigkeit
    • Verhaltensökonomische Wohlfahrtsökonomik (liberaler
    • Paternalismus, Nudging etc.)


    Einführung in das Marktversagen

    • Externe Effekte
    • Öffentliche Güter
    • Allmende-Problematik
    • Asymmetrische Informationen


    Staatliche Regulierung und nachhaltige Wirtschaftspolitik

    • Zahl- und Traglast von Steuern und Subventionen (wem kommen Steuern und Subventionen tatsächlich zugute?)
    • Internalisierung externer Effekte (Ökosteuern, Zertifikatehandel etc.)
    • Coase-Theorem und Transaktionskosten – wieviel Regulierung ist überhaupt nötig?
    • Wettbewerbspolitik (Monopolkommission, Regulierungsbehörden, internationale Aspekte etc.)
    • Privatisierung: was, wann und wie viel?
    • Rahmenbedingungen staatlicher Ausschreibungen
    • Public-Private Partnership


    Unternehmerische Strategien zur Steigerung der Markteffizienz

    • Informationen, Daten und Netzwerke
    • Standards
    • Kommunikation und Kundenorientierung (z. B. Nutzung neuer Medien und sozialer Netzwerke)
    • Verträge, Auktionen

    Qualifikationsziele

    Im Lauf der Veranstaltungen erhalten die Studierenden einen fundierten Überblick über Konzepte, Entscheidungsmethoden und Prozesse des strategischen Managements von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie im Handel, sodass sie diese wiedergeben, analysieren und verbinden können.
      
    Die Studierenden können

    • Konzepte und Methoden des Strategischen Managements schildern (z.B. in Bezug auf die Wettbewerbsstrategie)
    • Prozesse des Strategischen Managements skizzieren und erklären.
    • Praktische Problemsituationen untersuchen.
    • Zur Problemlösung geeignete Methoden bestimmen und anwenden.


    Nach erfolgreichem Abschluss der Veranstaltung können Studierende selbständig strategische Problemsituationen analysieren und deren Konsequenzen bewerten, um daraus Optionen zur Lösungsfindung zu entwerfen.


    Inhalte

    • Managementbegriff
    • Grundlagen der Unternehmensethik
    • Strategiebegriff, inklusive Strategieparadigmen
    • Konzepte und Methoden des Strategischen Managements von Zielsetzung und strategischer Analyse über strategische Wahl bis zur Implementierung von Strategien
    • Kernkompetenzmanagement
    • Strategische Kontrolle, insbesondere Balanced Scorecard
    • Besonderheiten des Internationalen Managements
    • Theorien der internationalen Unternehmensführung
    • Internationale Orientierung von Unternehmungen
    • Strategisches Management im internationalen Kontext
    • Globalisierung und Verantwortung
    • Strategiegerechte Gestaltung von Organisationen
    • Meta-Steuerung des Strategieprozesses

    Fachspezifische Wahlpflichtmodule

    Hier wählen Sie 2 Module aus folgenden Angeboten:

    • Finanzcontrolling
    • E-Services Finanzwesen
    • Aktuelle Fragen aus dem Bereich Finanzen
    • Marktforschung mit SPSS
    • Markenführung
    • Netvertising / Online-Marketing
    • Demographische Entwicklung und Marketing
    • Sponsoring - Management
    • Electronic Business
    • Grundlagen der Programmierung
    • SAP ERP Grundlagen
    • Grundfragen der Berufsbildung
    • Rechtsgrundlagen der Berufsbildung
    • Sozialisation und Kommunikation in der beruflichen Bildung
    • Gestaltung von Lernprozessen in der beruflichen Bildung
    • Betriebliche Praxis handlungsorientierten Lernens und Lehrens
    • Unternehmensüberwachung
    • Controlling mit SAP ERP
    • Berichtswesen mit SAP ERP
    • DATEV-Führerschein (mit Datev-Software)
    • SAP ERP Materialwirtschaft/Produktionsplanung u. -steuerung
    • Grundlagen des Güterkraftverkehrs
    • Strategic Management
    • Case Studies in Int. Business
    • Int. Accounting and Taxation
    • International Management
    • Energy and Development
    • Zukünftige Energieversorgung
    • Nachhaltigkeit als Treiber von Innovationen
    • Prävention und Gesundheitsförderung
    • Evidenzbasierte Medizin und ihre Bedeutung für den Marktzugang
    • Public Management / Management von Nonprofit Unternehmen
    • Kommunikative Kompetenzen für Ihren Managementalltag erfolgreich erweitern und trainieren

     

     

    Exkursionen, besondere Veranstaltungen

    Jeder Schwerpunkt bietet regelmäßig schwerpunktspezifische Exkursionen zu Unternehmen in der Region oder überregional an.

    Bachelorarbeit im 7. Semester

    Ihr Studium schließen Sie durch eine Projekt- und Bachelorarbeit im 7. Semester ab. Diese in Bayern einmalige Kombination bietet Ihnen die Gelegenheit, 5 Monate an einer anspruchsvollen Aufgabenstellung in einer Hochschule, einer Forschungseinrichtung oder einem Industrieunternehmen im In- und Ausland zu arbeiten.

    Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

    Das Ruder im Griff: Betriebswirtinnen und Betriebswirte sind in leitenden Positionen in Unternehmen tätig. Sie managen Unternehmen und Personal, verantworten Geschäftsabschlüsse und Finanzen, engagieren sich als Geschäftsführer/in oder Prokurist/in in weltweit aktiven Unternehmen. Sie leiten Teams, organisieren Planung und Verwaltung und führen Verhandlungen mit Geschäftspartnern. Sie erstellen die Personalbedarfsplanung oder managen die Logistik von Firmen. Im Marketingumfeld agieren Sie als aktive Kommunikationsplanerin oder Kommunikationsplaner, entwickeln Konzepte und Strategien und verwalten die entsprechenden Budgets. Als Betriebswirt/in verantworten Sie selbständig oder im Team Finanzierungskonzepte und beraten Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft.

    Was machen frühere Absolventinnen und Absolventen heute?

    Auf den Seiten der Fakultät Betriebswirtschaft können Sie nachsehen, in welchen Positionen und welchen Unternehmen ehemalige TH Nürnberg Absolventinnen und Absolventen heute arbeiten.

    Alumniportraits der Fakultät Betriebswirtschaft

    Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Bachelor

    An der TH Nürnberg können folgende Masterstudiengänge im Anschluss absolviert werden:

    • Master Betriebswirtschaft
    • Master in International Marketing
    • Master in Finance and Economics
    • Master Wirtschaftsrecht
    • Master Steuerberatung

    Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

    Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

    Für dieses Bachelorstudium gibt es formale Anforderungen, die Sie zwingend erfüllen müssen, um das Studium antreten zu können. Außerdem gibt es eine Reihe persönlicher Anforderungen, die Sie erfüllen sollten.

    Formale Anforderungen

    • Erforderliche Sprachnachweise:

      Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

      • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

      • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)
      • Telc Deutsch C1 Hochschule

      Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

    Persönliche Anforderungen

    • Neugierde und Interesse an wirtschaftlichen Fragestellungen

    • Gute Englischkenntnisse

    • Gute Mathekenntnisse

    Häufige Stolpersteine

    Mathematik und Statistik:
    Durch mathematische Funktionen können viele wirtschaftliche Sachverhalte dargestellt werden, wie zum Beispiel Nachfrage- und Absatzentwicklungen. Daher gehören das Lösen von Gleichungs- und Ungleichungssystemen bzw. das Arbeiten mit mathematischen Funktionen zu den ganz wesentlichen Kompetenzen in einem BWL-Studium.

    Erfülle ich diese Anforderungen und wie kann ich mich vorbereiten?

    Sie sind sich nicht sicher, ob Betriebswirtschaft der richtige Studiengang für Sie ist? Die TH Nürnberg bietet Ihnen zahlreiche Angebote, die Ihnen dabei helfen, genau das herauszufinden.

    Studiengangstest

    Sie können direkt online überprüfen ob dieser Studiengang zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passt.

    Schnuppervorlesung

    Besuchen Sie unsere Schnuppervorlesungen im Studiengang Betriebswirtschaft. So können Sie einen ersten Eindruck von einer Vorlesung in diesem Studiengang bekommen und dabei die Atmosphäre an unserer Hochschule gleich live miterleben.

    Schnuppervorlesungen

    Studienberatungsportal

    Sie möchten sich am liebsten anonym, online und sprechzeitenunabhängig informieren und beraten lassen?

    Studienberatungsportal

    Studienberatung

    Sie suchen individuelle Beratung und Unterstützung bei Studienorientierung und Studienwahl. Dann können Sie sich gerne an unser Team der zentralen Studienberatung wenden.

    Zentrale Studienberatung

    Studienfachberatung

    Sie möchten sich detaillierter über Inhalte einzelner Fächer des Studiengangs Betriebswirtschaft informieren. Dann ist die Studiengangsbetreuung die richtige Anlaufstelle für Sie.

    Beratung auf Veranstaltungen

    • Einmal im Jahr, immer am letzten Mittwoch und Donnerstag im September, finden an der TH Nürnberg die großen Studieninfotage statt. Dort werden alle Bachelorstudiengänge ausführlich vorgestellt.
      Studieninformationstage der TH Nürnberg
    • Die TH Nürnberg ist natürlich auch auf vielen Messen zur Studienwahl mit einem Infostand vertreten. Dort können Sie sich von Studierenden und Studienberatern ausführlich zu allen Studiengängen der TH Nürnberg beraten lassen. Eine Übersicht der Messen, bei denen wir regelmäßig mit dabei sind, finden Sie hier.
      Messen zur Studienwahl

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    International Business (B. A.)