Der Masterstudiengang Steuerberatung ist ein auf den freien Beruf des Steuerberaters bzw. der Steuerberaterin bezogenes Hochschulstudium mit höchstem praxisorientiertem Qualifikationsniveau und orientiert sich direkt an Ihren Bedürfnissen als angehende Steuerberater/innen.

Abschluss
Master of Arts
Regelstudienzeit
5 Semester
Zulassungsbeschränkung
studiengangsspezifisch
Besonderheiten

Der Masterstudiengang Steuerberatung bietet den Studierenden die Möglichkeit die notwendige berufspraktische Tätigkeit neben dem Studium abzuleisten. Dies wird dadurch erreicht, indem die Vorlesungen an zwei Tagen pro Woche stattfinden und durch die fünfsemestrige Studiendauer.

Interessante Zahlen und Daten

Studienanfänger im Wintersemester 2017/2018: 28

Studienbeginn
Wintersemester oder Sommersemester
Bewerbungszeitraum
Für das Wintersemester: 02.05.2019 bis 31.05.2019
Für das Sommersemester: 15.11.2018 bis 15.12.2018
Duale Studienvarianten
Master Steuerberatung Dual
Zuständige Fakultät
Betriebswirtschaft

Der Masterstudiengang Steuerberatung an der TH Nürnberg ist auf 5 Semester Regelstudienzeit angelegt.

Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch

Module im Studium

Lernziele

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Kenntnisse der Besteuerung von Personengesellschaften zu erwerben. Insbesondere werden die Fragen der laufenden Besteuerung vertieft, sowie auch steuerliche Aspekte der Gründung und Beendigung von Personengesellschaften. Die Studierenden werden in der Lage sein, das erlernte Fachwissen auf komplexe wissenschaftliche und praktische Rechtsfragen anzuwenden und selbständig mit strukturierter Vorgehensweise einer praxisgerechten ganzheitlichen Lösung zuzuführen.

Inhalt

  • Unternehmensformen und ihre rechtlichen Grundlagen
  • Laufende Besteuerung
  • Gründung einer Personengesellschaft
  • Eintritt eines Gesellschafters
  • Beendigung der Gesellschaft
  • Betriebsaufspaltung
  • GmbH & Co. KG
  • Familienpersonengesellschaften
  • § 15 a, § 15 b EStG
  • Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer
Besteuerung von Kapitalgesellschaften

Lernziele

Fachkompetenz:
Die Studierenden erwerben Fachkenntnisse bei der Besteuerung von Kapitalgesellschaften, insbesondere werden Fragen der laufenden Besteuerung vertieft. Des Weiteren wird auf spezielle Unternehmenssituationen und deren steuerliche Auswirkungen eingegangen.

Lern- bzw. Methodenkompetenz:
Die Studierenden entwickeln und gestalten, in fachübergreifendem Kontext eingebettet, geeignete Lernstrategien; sie reflektieren und steuern verschiedene Arbeitstechniken und Verfahren.

Selbstkompetenz:
Die Studierenden lernen, die eigene Entwicklung zu definieren und eigene Stärken bzw. Schwächen bezüglich der Besteuerung von Kapitalgesellschaften einzuschätzen und vornehmlich in die berufspraktische Tätigkeit zu übertragen.

Sozialkompetenz:
Die Studierenden können komplexe fachbezogene Inhalte klar und eindeutig formulieren und argumentativ vertreten; dabei lernen sie, das eigene Argumentationsverhalten kritisch-reflexiv zu erweitern

Inhalt

  • rechtliche Grundlagen
  • ergänzende HGB-Vorschriften für Kapitalgesellschaften (Größenklassen, Veröffentlichungspflichten, Eigenkapital)
  • unbeschränkte und beschränkte Steuerpflicht
  • Ermittlung des zvE (abziehbare und nicht abziehbare Betriebsausgaben/Aufwendungen)
  • Gewinnausschüttungen (Besteuerung beim Anteilseigner, offene/verdeckte Gewinnausschüttungen)
  • verdeckte Einlagen
  • Beteiligung an anderen Körperschaften
  • Verlustabzug bei Körperschaften
  • Kapitalerhöhung und Kapitalherabsetzung (steuerliches Einlagekonto)
  • GGF-Gehalt
  • Zinsschranke
  • Organschaft
  • gewerbesteuerliche Bemessungsgrundlage
  • Verluste in der Gewerbesteuer
  • KSt-/GewSt-Rückstellung

Internationales Steuerrecht

Lernziele

Fachkompetenz:
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Basiskenntnisse im Internationalen Steuerrecht (IStR) zu vermitteln. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, grundlegende grenzüberschreitende steuerliche Sachverhalte steuerrechtlich zu würdigen. Sie lernen Vorschriften des IStR anhand zahlreicher Fälle kennen. Dabei werden die innerstaatlichen Vorschriften (wie Steueranrechnung und -abzug in den Einzelsteuergesetzen), das Abkommensrecht, am Beispiel des OECD-MA und dem DBA USA, und das Außensteuergesetz behandelt. Ferner wird in das Unionsrecht anhand ausgewählter EuGH-Entscheidungen und EU-Richtlinien und in das Thema Verrechnungspreise eingeführt

Lern- bzw. Methodenkompetenz:
Die Studierenden können weitgehend selbständig praxisbezogene Fälle auf Basis der erworbenen Fachkenntnisse im Internationalen Steuerrecht erfassen und praxisorientiert lösen.

Selbstkompetenz:
Die Studierenden können eigene Ziele für ihre persönliche Entwicklung definieren und abschätzen, welcher der verschiedenen Bereiche des IStR persönliche und berufliche Perspektiven bietet. Sie können dabei auch die derzeitigen Entwicklungen auf OECD-/G20-und EU-Ebene in ihrer Auswirkung auf „faire“ Besteuerung im internationalen Kontext reflektieren und Grenzen der Steuergestaltung bei grenzüberschreitenden Sachverhalten erkennen.

Sozialkompetenz:
Die Studierenden sind im Stande, komplexere Aufgaben in einer größeren Studierenden-Gruppe - mit zum Teil unterschiedlichen Qualifikationen - kooperativ zu bearbeiten und die Entwicklung ihrer Kommilitonen/-innen zu förder

Inhalt

  • Entstehen von internationaler Doppelbesteuerung und Methoden zur Milderung bzw. Vermeidung
  • Unilaterale Methoden im dt. EStG, KStG, GewStG und ErbStG
  • Grundzüge des Abkommensrechts
  • Grundzüge des Außensteuerrechts
  • Ausgewählte Bereiche des Unionsrechts

Lernziele

Fachkompetenz:
Die Studierenden lernen die Struktur des Bilanzsteuerrechts, die Grundsätze zur Abgrenzung von Betriebs- und Privatvermögen und die Bewertung von Betriebsvermögen nach Handels- und Steuerrecht kennen. Die erworbenen Kenntnisse werden in praxisbezogenen Beispielsfällen vertieft.

Lern- bzw. Methodenkompetenz:
Die Studierenden arbeiten Lösungsschritte im Rahmen der fachlichen Problem- und Fragestellungen zielgerichtet aus und übertragen diese situationsgerecht und anwendungsorientiert auf bilanzsteuerrechtliche Themenbereiche, insbesondere in ihre berufspraktische Tätigkeit.

Selbstkompetenz:
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, die Auswirkungen bilanzsteuerrechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten mit Blick auf ihre eigene persönliche Entwicklung zu hinterfragen und hieraus steuerbilanzpolitische und gesellschaftliche Werte zu kultivieren.

Sozialkompetenz:
Die Studierenden üben geeignetes Kooperationsverhalten in einer größeren Gruppe ein und können ihr Verhalten kritisch-reflexiv einschätzen und beurteilen. In diesem Zusammenhang geben sie ihren Kommilitonen/innen wertschätzende Rückmeldung bzgl. deren Lösungsschritte.

Inhalt

  • Maßgeblichkeit der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
  • Überleitungsrechnung nach § 60 Abs. 2 EStDV (von der Handels zur Steuerbilanz)
  • Steuerbilanzpolitik
  • Bilanzberichtigung und Bilanzänderung
  • Ausgleichsposten
  • Grundstücke
  • immaterielle Wirtschaftsgüter
  • § 6b EStG Rücklage für Ersatzbeschaffung
  • § 7g EStG Investitionsabzugsbetrag
  • Leasing/Forfaitierung/Mietereinbauten
  • Berechnung und Ausweis latente Steuern
  • außerbilanzielle Gewinnkorrekturen
  • Fallbeispiele

Lernziele

Fachkompetenz:
Die Studierenden lernen vertiefte Kenntnis über Steuerplanungsparameter und -modelle bei grenzüberschreitender Unternehmenstätigkeit (Outbound und Inbound).

Lern- bzw. Methodenkompetenz:
Die Studierenden lernen, insbesondere mit Hilfe von Steuer- und Berechnungsmodellen, selbständig Problemlösungsschritte für strategische Fragestellungen in der gestaltenden internationalen Steuerberatung zu entwickeln, durchzuführen und kritisch zu beurteilen.

Selbstkompetenz:
Die Studierenden können ihr Bild über grundsätzliche Wertfragen und gesellschaftsrechtliche Auswirkungen unterschiedlicher steuerlicher Beratungsstrategien reflektieren.

Sozialkompetenz:
Die Studierenden sind dazu fähig, in einer positiven Grundhaltung mit ihren Kommilitonen/innen verantwortungsbewusst zusammen zu arbeiten sowie komplexe fachbezogene Inhalte klar und zielgruppengerecht zu präsentieren und argumentativ zu vertreten.

Inhalt

  • Grundlagen und Parameter der internationalen Steuerplanung
  • Steueroptimale Strukturierung von Outbound-Investitionen
  • Länderbezogene Steueroptimierungsmodelle
  • Auslandsverluste - Grundlagen einer grenzüberschreitenden Nutzung sowie Gestaltungsmöglichkeiten
  • Grenzüberschreitende Finanzierung und ihre steuerliche Optimierung
  • Personalentsendung
  • Personengesellschaften im Abkommensrecht

 

Den zweiten Teil des Moduls bilden Fallstudien zur Internationalen Steuerplanung

Lernziele

Fachkompetenz:
Die Studierenden erwerben spezialisiertes und vertieftes Fachwissen im steuerlichen Verfahrensrecht, insbesondere Kenntnis und Fähigkeit zur Anwendung der grundlegenden Bestimmungen und der Systematik der Abgabenordnung für das Steuererhebungs- und Festsetzungsverfahren. Weiterhin werden tiefgehende Einblicke in die Korrekturvorschriften für Steuerverwaltungsakte sowie des Einspruchsverfahrens erlangt.

Lern- bzw. Methodenkompetenz:
Die Studierenden können die Arbeitsschritte bei der Lösung strategischer Fragestellungen im Bereich des steuerlichen Verfahrensrechts in für sie neuem und fachübergreifendem Kontext selbständig erschließen, strukturieren und erstellen.

Selbstkompetenz:
Die Studierenden lernen, die eigenen Stärken und Schwächen im Hinblick auf steuerliche Beratungsstrategien unter Berücksichtigung des steuerlichen Verfahrensrechts einzuschätzen und daraus eigene Wertfragen abzuleiten.

Sozialkompetenz:
Die Studierenden sind in der Lage, sich in einem Team zu integrieren, verantwortungsbewusst zusammen zu arbeiten, dabei die ökonomischen Auswirkungen ihres Handelns einzuordnen und Gestaltungsalternativen und Lösungsansätze weiter zu entwickeln.

Inhalt

  • Das Steuerrechts-/Steuerschuldverhältnis
  • Steuergeheimnis
  • Besteuerungsgrundsätze
  • Ermittlungsverfahren
  • Verwaltungsaktslehre
  • Steuerfestsetzung durch Steuerbescheid
  • Gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen
  • Korrektur von Steuerverwaltungsakten, insbes. von Steuerbescheiden und gleichgestellten Bescheiden
  • Haftungsbescheid
  • Steuererhebung, Fälligkeit, Zahlung
  • Das außergerichtliche Rechtsbehelfsverfahren

 

 

Umsatzsteuerliche Sonderfälle und grenzüberschreitende Leistungen

Lernziele

Fachkompetenz:
Die Studierenden erlangen fundierte und spezialisierte Kenntnisse im Bereich der Umsatzsteuer. Im Mittelpunkt stehen umsatzsteuerliche Sonderfälle sowie der grenzüberschreitende Waren- und Dienstleistungsverkehr.

Lern- bzw. Methodenkompetenz:
Die Studierenden lernen anhand von komplexen und praxisnahen Fragestellungen, eigenständig und differenziert Problemlösungsstrategien im Bereich der umsatzsteuerlichen Sonderfälle, insbesondere im grenzüberschreitenden Waren-und Dienstleistungsverkehr, zu erstellen und ziel- bzw. anwendungsorientiert umzusetzen.

Selbstkompetenz:
Die Studierenden sind in der Lage, ihr eigenes Bild über gesellschaftsrechtliche Grund- und Wertefragen zu reflektieren und die Konsequenzen steuerlicher Beratung im Bereich der Umsatzsteuer zu beurteilen und abzuschätzen. Dabei lernen sie, die fachlichen Lösungsansätze verantwortungsbewusst im sozialen, kulturellen und berufspraktischen Kontext zu gestalten.

Sozialkompetenz:
Die Studierenden sind im Stande, in einer positiven Grundhaltung komplexe fachbezogene Inhalte zielgruppengerecht zu präsentieren und argumentativ zu vertreten. Im Kreis ihrer Kommilitonen/innen lernen sie, hilfsbereit und entgegenkommend ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen und kritisch-reflexiv weiter zu entwickeln

Inhalt

  • umsatzsteuerliche Organschaft
  • Sonderformen der Lieferung: Kommissionsgeschäft, Werklieferung, Lieferungen im
  • Reihengeschäft, innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft
  • innergemeinschaftlicher gewerblicher Warenverkehr, innergemeinschaftliches Verbringen
  • Spezialnormen zu sonstigen Leistungen: Dienstleistungskommission, Werkleistung, Factoring
  • Steuerbefreiungen (innergemeinschaftliche Lieferungen, Ausfuhrlieferungen) und Verzicht auf
  • Steuerbefreiungen
  • Änderung der Bemessungsgrundlage
  • Übergang der Steuerschuldnerschaft i. S. v. § 13b UStG
  • Vorsteuer-Abzug und Vorsteuer-Berichtigung
  • Differenzbesteuerung
  • Reiseleistungen
Umwandlungssteuerrecht

Lernziele

Fachkompetenz:
Die Studierenden erwerben vertieftes Fachwissen im Umwandlungssteuerrecht, insbesondere Kenntnis über die wesentlichen Voraussetzungen zur steuerneutralen Umwandlung von Unternehmen und Unternehmensteilen sowie einen Überblick über die gängigsten Umwandlungsarten nach UmwG und UmwStG.

Lern- bzw. Methodenkompetenz:
Die Studierenden sind dazu fähig, auf konkrete Fragestellungen im Bereich des Umwandlungssteuerrechts geeignete Arbeitsschritte zur Lösung in für sie neuem und fachübergreifendem Kontext selbständig zu erschließen, zu vergleichen bzw. bewerten und letztendlich durchzuführen.

Selbstkompetenz:
Die Studierenden lernen, Ihre eigenen Stärken und Schwächen zu beobachten und eigene Verantwortung und Bereitschaft zu übernehmen bzw. weiter zu entwickeln, um steuerliche Beratungsstrategien im Umwandlungssteuerrecht abzuwägen und vernunftbetont umzusetzen.

Sozialkompetenz:
Die Studierenden lernen und arbeiten gemeinsam in einer größeren Studierenden-Gruppe, sich an vereinbarte und soziale Regeln zu halten; sie sind in der Lage, mit Konflikten angemessen umzugehen und die Entwicklung anderer positiv zu fördern.

Inhalt

  • Begriff Umwandlung -Gründe für Umwandlungen
  • Umwandlungsgesetz (UmwG) und Umwandlungssteuergesetz (UmwStG)
  • Umwandlungsarten
  • Verschmelzung von Kapital- auf Personengesellschaften
  • Formwechsel
  • Verschmelzung von Kapitalgesellschaften
  • Einbringung in Kapital- und Personengesellschaften
  • Internationalisierung des UmwStG

 

 

Erbschaftsteuer

Lernziele

Fachkompetenz:
Der Erwerb vertiefter Kenntnisse über die aktuellen erbrechtlichen und erbschaft- und schenkungsteuerlichen Rahmenbedingungen und Gestaltungsvariationen der Vermögensübertragung, insbesondere hinsichtlich der Unternehmensnachfolge.

Lern- bzw. Methodenkompetenz:
Entwicklung, Durchführung und Beurteilung von Gestaltungs- und Problemlösungsalternativen sowohl aus erbrechtlicher als auch aus erbschaft- bzw. schenkungsteuerlicher Sicht für strategische und operative Fragestellungen im Bereich der Vermögens- und Unternehmensnachfolge.

Selbstkompetenz:
Reflexion über grundsätzliche Wertfragen und gesellschaftsrechtliche Auswirkungen unterschiedlicher steuerlicher Beratungsstrategien.

Sozialkompetenz:
Erwerb von Fähigkeiten zur Beurteilung und zur Gestaltung erbrechtlicher Regelungen der Vermögens- und Unternehmensübertragung im Hinblick auf eine Konfliktvermeidung bzw. Konfliktverminderung.

Inhalt

  • Gegenstand der Erbschaft- und Schenkungsteuer
  • Persönliche Steuerpflicht
  • Erwerbstatbestände
  • Entstehung der Steuerschuld
  • Bewertung zum Zwecke der Erbschaft und Schenkungsteuer
  • Berechnung der Erbschaft- und Schenkungsteuer
  • Besonderheiten bei der Beendigung der Zugewinngemeinschaft
  • Eckpunkte des Gesetzesentwurfes zur Änderung des Erbschaftsteuergesetzes
  • Übungsfälle zur Unternehmensnachfolge
Konzernsteuerrecht

Lernziele

Fachkompetenz:
Der Erwerb vertiefter Kenntnisse der aktuellen steuerrechtlichen Rahmenbedingungen des allgemeinen Konzernsteuerrechtes sowie bei Unternehmenskäufen und Verkäufen, insbesondere Kenntnis von typischen Strukturierungen und Problemen bei M&A-Transaktionen.

Lern- bzw. Methodenkompetenz:
Den Studierenden werden Fähigkeiten vermittelt, anhand von Praxisfällen zum Konzernsteuerrecht das erworbene Wissen anzuwenden und zu vertiefen.

Selbstkompetenz:
Reflexion über grundsätzliche Wertfragen und gesellschaftsrechtliche Auswirkungen unterschiedlicher steuerlicher Beratungsstrategien.

Sozialkompetenz:
Die Studierenden sind in der Lage, zu den wesentlichen Fragen des Konzernsteuerrechts Stellung zu nehmen. Sie können komplexe fachbezogene Inhalte klar und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentativ vertreten

Inhalt

  • Sanierung von Konzerngesellschaften
  • Verlustberücksichtigung in Konzernstrukturen
  • Konzernklausel in § 8c KStG
  • Stille Reserven-Klausel in § 8c KStG
  • Organschaftsbesteuerung
  • Zinsschranke

Es kann aus einem umfangreichen Katalog aus Wahlfächern z. B. der Bereiche des Masterstudiegangs Steuerberatung oder des Masterstudiengangs Wirtschaftsrecht gewählt werden.

Beispiele bisher angebotener Wahlpflichtmodule:

  • Fallstudien zum Bilanz- und Ertragsteuerrecht
  • Existenzgründung in der steuerlichen Beratungspraxis
  • Mergers & Acquisitions - steuerliche Strukturierung und Gestaltungsberatung bei Unternehmenstransaktionen

Aufbau des Studiums

Aufbau des Studiums

Zeitlicher Ablauf

Bitte beachten Sie, dass der Studiengang so ausgelegt ist, dass Sie während der Vorlesungszeiten bis zu 32 Stunden pro Woche arbeiten können, um die Voraussetzungen der erforderlichen berufspraktischen Tätigkeit zu erfüllen (zur Anerkennung der berufspraktischen Jahre darf eine wöchentliche Arbeitszeit von 16 Stunden nicht unterschritten werden).

Masterarbeit

Im fünften Semester vertiefen Sie Ihre fachlichen Kenntnisse durch die Masterarbeit. Sie befassen sich selbstständig mit einem aktuellen, anspruchsvollen Forschungs- oder Praxisthema. Es besteht die Möglichkeit, ihre Masterarbeit an der Hochschule oder in Kooperation mit einem Unternehmen durchzuführen.

Tätigkeitsfelder, Berufsbilder

In dem Masterstudiengang Steuerberatung steht das gesamte Spektrum des Unternehmensteuerrechts im Zentrum, damit die späteren Steuerberater/innen oder Führungskräfte der Steuerabteilungen auf allen Hierarchiestufen steuerrechtlich sicher begleiten können.

Hier ein Auszug der ausgeschriebenen Berufsbilder vor Abschluss des Steuerberaterexamens:

  • Referent Steuern (m/w)
  • Steuerassistenten (m/w)
  • Business Consultant (m/w)
  • Manager (m/w) Internationales Steuerrecht/Verrechnungspreise
  • Referent Rechnungswesen (m/w)
  • International Tax Manager Indirect Taxes
  • Financial Accountant (m/w)
  • Referent Bilanzierung (m/w)

Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Masterabschluss

Der Masterabschluss an der TH Nürnberg befähigt grundsätzlich zur Promotion. Es sind jedoch ferner die jeweiligen universitätsspezifischen Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen.

Informationen zur Zulassung

Um den Masterstudiengang Steuerberatung studieren zu können, sind  folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

1.1 der Nachweis des erfolgreichen Studienabschlusses in einem wirtschaftswissenschaftlichen
Studium mit 210 Leistungspunkten sowie Kenntnisse des deutschen Steuerrechts und im Bereich
der Buchführung und Bilanzierung im Umfang von mindestens 20 Leistungspunkten oder eines
gleichwertigen Abschlusses

oder 

1.2 der Nachweis des erfolgreichen Studienabschlusses in einem rechtswissenschaftlichen Studium Bachelor of Law (LL.B.) sowie Kenntnisse des deutschen Steuerrechts und im Bereich der
Buchführung und Bilanzierung im Umfang von mindestens 20 Leistungspunkten oder eines
gleichwertigen Abschlusses

oder

1.3  der Nachweis des erfolgreich abgelegten Ersten Juristischen Staatsexamens sowie Kenntnisse
des deutschen Steuerrechts und im Bereich der Buchführung und Bilanzierung im Umfang von
mindestens 20 Leistungspunkten;

2. eine für das Masterstudium einschlägige Berufspraxis im Bereich Wirtschaftsprüfung/
Steuern/Rechnungswesen/Finanzen außerhalb der Hochschule von mindestens einem
halben Jahr in Vollzeit, soweit nicht das Hochschulstudium oder der gleichwertige Abschluss nach
Ziff. 1 eine einschlägige Praxiszeit in Vollzeit im Bereich Wirtschaftsprüfung/Steuern/Rechnungswesen/Finanzen von mindestens 20 Wochen umfasst hat;

3. der Nachweis der studiengangspezifischen Eignung im Rahmen eines Verfahrens nach §§ 5 a)
bis f) der Studien- und Prüfungsordnung.

4. Erforderliche Sprachnachweise:

Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

  • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

  • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)
  • Telc Deutsch C1 Hochschule

Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

 

 

Studienberatungsportal

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