Bild: Martina Wucher

Im Rahmen des Schwerpunktes „Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“ folgte die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Gudrun Brendel-Fischer der Einladung von Prof. Dr. Johannes Kloha und besuchte am 29. November die Fakultät Sozialwissenschaften. Begleitet wurde sie von ihrem Büroleiter Sascha Jäger. Im ersten Teil des Treffens stellte sie ihre Arbeit und aktuelle Projekte vor und beantwortete dabei auch kritische Fragen der Studierenden zum Thema Asyl, Migration und Integration, Rassismus und Diskriminierung. Großes Interesse zeigten die Studierenden insbesondere am Thema Flüchtlingspolitik. Anschließend fand – moderiert durch Prof. Dr. Kloha - ein Gespräch auf Hochschulebene statt, bei welchem Vize-Präsident Prof. Dr. Uwe Mummert u.a. die Diversitätsstrategie, Dekanin Prof. Dr. Ruth Limmer die Fakultät Sozialwissenschaften und Christoph Mühlberg das International Office der THN vorstellten.

Prof. Dr. Kloha bedankte sich im Anschluss für den gewinnbringenden Austausch und stellte fest, dass insbesondere die - durchaus kontroverse - Diskussion mit Studierenden sehr wichtig gewesen ist. 

Foto: Prof. Dr. Walther

Prof. Dr. Christoph Walther, Professor für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Sozialpsychiatrie und Beratung an der Fakultät Sozialwissenschaften, hat mit drei weiteren Herausgeber*innen das Buch „Soziale Arbeit in der Psychiatrie. Lehrbuch“ herausgegeben. Das Buch ist in einer inhaltlich umfangreich überarbeiteten Neuauflage in Kooperation zwischen utb und dem Psychiatrie-Verlag im November erschienen. Die Erstauflage kam bereits 2017 im Psychiatrie-Verlag  heraus.

Dieses Lehrbuch vermittelt einen Überblick über das Arbeitsfeld Psychiatrie und die Methoden, die im ambulanten und (teil-) stationären Bereich eine individuelle, an den Bedürfnissen der Klient*innen orientierte Soziale Arbeit ermöglichen – vorzugsweise im multiprofessionellen Team. Leitideen sind die Lebensweltorientierung als theoretisches Paradigma, die Subjektorientierung als Haltung und die Teilhabe als Interventionsziel. Bachelor- und Masterstudierende können sich mit dem Buch nicht nur theoretische und methodische Grundlagen zur Seminar- und Prüfungsvorbereitung erarbeiten, sie können das Lehrbuch darüber hinaus bei Praktika, im Anerkennungsjahr und später im Beruf als Nachschlagewerk nutzen. Auch Sozialarbeiter*innen aus anderen Arbeitsfeldern, in denen psychiatrische Frage- und Problemstellungen immer wieder eine Rolle spielen, können von dem hier vermittelten Wissen profitieren. Alle Beiträge zeigen, wie im Alltag der Klient*innen auf wissenschaftlich fundierter Basis Impulse gegeben, Entwicklungen angestoßen, Stabilisierungen erreicht und Veränderungen eingeleitet werden können.

Die weiteren Herausgeber*innen des Lehrbuches sind Frau Prof. Dr. Jeannette Bischkopf, Professorin für Psychologie und Gruppendynamik an der Fachhochschule Kiel, Prof. Dr. Daniel Deimel, Professor für Klinische Sozialarbeit an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen und Prof. Dr. Ralf-Bruno Zimmermann, Professor für Sozialpsychiatrische und Sozialmedizinische Grundlagen an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. An dem Buch haben 23 weitere Auto*innen mitgearbeitet, darunter auch Frau Prof. Dr. Viviana Schulz, Professorin für Sozialmedizin an der TH Nürnberg, Fak. Sozialwissenschaften.

Bild: Martina Wucher

Auf Einladung von Prof. Dr. Michael Domes trafen sich an der Fakultät Sozialwissenschaften am 17. und 18.11.2022 die Mitglieder der Fachgruppe „Soziale Arbeit in der Lehre“ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit. Zwei Tage lang wurde hybrid intensiv und produktiv über unterschiedliche Aspekte von guter Lehre diskutiert.

 

Prof. Dr. Germo Zimmermann von der CVJM-Hochschule Kassel stellte am Donnerstag verschiedene kompetenzorientierte Prüfungsformate vor. Der zweite Tag begann mit einem Einblick in das Studiengangskonzept BASA Online von Prof. Dr. Flemming Hansen von der FH Kiel. Diana Skyba, in Vertetung von Prof. Dr. Cordula Borbe, von der HS Nordhausen stellte anschließend ein Lehrkonzept zum Inverted Classroom als Experimentierraum in der Lehre für angewandte Methoden/Projektmanagement in der Sozialen Arbeit vor. Das Treffen endete mit einem Input von Prof. Dr. Robert Lehmann von der TH Nürnberg zum Zertifikatskurs Onlineberatung.

Anlässlich des 8. Europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt haben Bundesfamilienministerin Lisa Paus und die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Kerstin Claus, heute in Berlin die gemeinsame Aufklärungs- und Aktivierungskampagne „Schieb den Gedanken nicht weg!“ vorgestellt. Die Botschaft: Kinder und Jugendliche sind vor allem im eigenen Umfeld der Gefahr sexueller Gewalt ausgesetzt.

Weiterführende Informationen und Materialien finden Sie hier.   

Am Mittwoch, den 09.11.2022 sind 25 Studierende unserer Partnerhochschule Luzern (Schweiz) mit ihren ProfessorInnen Franco Bezzola und Rebekka Ehret zu Gast an unserer Fakultät. Vorgesehen ist der Besuch einer Veranstaltung im Querschnittmodul „Menschenrechte“ (Istanbul-Konvention) und ein Gespräch mit M.A. Michael Helmbrecht über Strategien und Erfahrungen in der Bekämpfung von Rechtsextremismus.

Foto: Adrian Klamp

Die bei Prof. Dr. Christian Ghanem eingereichte Bachelorarbeit von Adrian Klamp wurde mit dem bundesweiten und mit 1.500 € dotierten Förderpreis des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit e.V. (DBSH) und des Fachbereichstags (FBTS) ausgezeichnet. In einer hervorragenden und auf Michél Foucaults Gouvernementalitätsperspektive basierenden Analyse der Sozialen Arbeit stellt die prämierte Bachelorarbeit von Adrian Klamp eine wichtige Grundlage für die kritische Selbstbeobachtung der Sozialen Arbeit und Förderung einer selbstbestimmter Lebensführung dar. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Herbst-Fachbereichstags im Oktober 2022 in Stuttgart statt.

Der Deutsche Berufsverband für Sozialarbeit e.V. (DBSH) und der Fachbereichstag Soziale Arbeit (FBTS) verleihen an eine BA-Absolvent*in einer Fakultät/eines Fachbereichs Sozialwesen, Sozialarbeit, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder Heilpädagogik in der Bundesrepublik Deutschland einen jährlichen Förderpreis (https://www.dbsh.de/profession/ausbildung/studium/foerderpreis.html). 

Im Namen der gesamten Fakultät möchte ich Sie zum Wintersemester 22/23 herzlich willkommen heißen!

Bitte denken Sie daran, Ihre Maske mitzubringen. Bei Fehlen des Mindestabstands in den Veranstaltungsräumen wird das Tragen der Maske angeordnet.

Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit auf unserem Campus und wünsche Ihnen ein anregendes Semester - geben Sie gut aufeinander acht!

Dekanin der Fakultät Sozialwissenschaften

Ruth Limmer 

Foto: Prof. Dr. Brockmann

Auf Initiative von Prof. Dr. Cornelia Huber und Prof. Dr. Steffen Brockmann hat sich der Fakultätsrat in seiner Sitzung am 12. Oktober 2022 einstimmig für einen Kooperationsvertrag zwischen der TH Nürnberg, Fakultät Sozialwissenschaften und dem „Departmento de Cencias Sociales y Humanas“ (Fachbereich Sozial- und Humanwissenschaften) und dem Centro de Investigación en Ciencias Sociales (Zentrum für sozialwissenschaftliche Forschung) der Kath. Universität Cochabamba, Bolivien ausgesprochen. Ziele des geplanten Kooperationsvertrages sind die Schaffung von Möglichkeiten für Auslandssemester an der Kath. Universität Cochabamba bzw. an der TH Nürnberg, der wissenschaftliche Austausch durch Vorträge und gemeinsame Forschungsvorhaben, gemeinsame Projekte, gegenseitige Besuche etc. und mögliche Praxisstellen für Studierende der TH Nürnberg in Cochabamba zu generieren.

Der Kooperationsvertrag ist das Ergebnis eines durch das BayLat finanzierten Projektes zum Aufbau einer Forschungsallianz und zahlreicher Vorgespräche und Planungen zwischen Prof. Dr. Huber, Prof. Dr. Brockmann und Prof. Dr. Ramiro Gastón Lobatón Patiño von der Universidad Católica Boliviana San Pablo. 

Vertreter*innen der Hochschulen und Universitäten Regensburg, Erlangen, München, Coburg, der Evang. Hochschule Nürnberg und der TH Nürnberg hatten sich zu einem Netzwerktreffen „Hochschulen und Universitäten gegen Rechtsaußen“ am Freitag, 7.10.22 an der Fakultät Sozialwissenschaften der TH Nürnberg getroffen. Vorgestellt wurden geplante und laufende Forschungsprojekte und Lehrangebote für die Analyse und Bekämpfung von Rechtsextremismus sowie Menschenrechtsbildungsprojekte. Die Einladung war erfolgt durch die „Projektstelle gegen Rechtsextremismus. Bayerisches Bündnis für Toleranz - Demokratie und Menschenwürde schützen“ und stieß nach Auskunft der Organisatoren auf reges Interesse in den bayerischen Hochschulen und Universitäten. „Eine zunehmende feindliche Stimmung gegenüber Minderheiten und besonders verletzbaren gesellschaftlichen Gruppen macht sozialwissenschaftliche Forschung und Handlungsstrategien gerade in gesellschaftlichen Krisenzeiten unverzichtbar“, so Prof. Dr. Michael Domes (im Bild rechts). Die Technische Hochschule Nürnberg ist Mitglied der „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“, vertreten durch den Sozialwissenschaftler Michael Helmbrecht (Bild zweiter von links). 

Bei Feuer und Notfällen stehen in allen Regionen Bayerns rund 315.000 Aktive in den Freiwilligen Feuerwehren bereit. Bestens qualifiziert – und komplett ehrenamtlich. Erstmals überhaupt werden nun alle diese Aktiven im Rahmen der Studie „Wer löscht morgen?“ der TH Nürnberg zu ihren Erfahrungen befragt. Dazu forscht Prof. Dr. Doris Rosenkranz von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm im Projekt „Wer löscht morgen?“, für das sie und ihr Team vom Bayerischen Innenministerium beauftragt wurden. Im Rahmen der Studie startete nun eine große Online-Befragung. Aus den Ergebnissen werden praktische Empfehlungen erarbeitet. Die Teilnahme an der Umfrage ist noch bis 28. Oktober möglich.

 Hier geht es zur vollständigen Pressemeldung! 

Foto: Mario Kraußer

Der Podcast Wörterwiese stellt Menschen und Projekte der Sozialen Arbeit vor. Das können Forschungsprojekte von Lehrenden, Studierenden und Praxispartnern sein. 

Aber auch persönliche Einblicke in das Studium, den Berufseinstieg und Erfahrungen in diversen Feldern der Sozialen Arbeit werden thematisiert. 

Wir freuen uns genauso über Zuhörende wie über Anfragen zur direkten Teilnahme am Format! 

Links zu den Folgen:

1. Science Slam

2. Alumnitalk - Soziale Arbeit mit Menschen mit psychischer Erkrankung

3. Nachhaltigkeit in der Sozialen Arbeit und der AK Urban Gardening

4. Alumnitalk - JaS: Jugendsozialarbeit an Schulen

5. Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit

6. Alumnitalk - Soziale Arbeit im Jugendamt und in der Jugendschutzstelle

7. Zwiegespräch: Professionalisierung in der Sozialen Arbeit

8. Alumnitalk - Bildungsgerechtigkeit und Projektmanagement

9. Alumnitalk - Zirkuspädagogik in der Sozialen Arbeit

Anlässlich der diesjährigen Armutskonferenz stellt die Stadt Nürnberg in Kooperation mit der Fakultät Sozialwissenschaften im 4. OG der Bahnhofstraße 87 Bilder des Fotografen Peter Roggenthin aus.

Die Aktion des Jahres 2014 stand unter dem Motto „Rolle ihres Lebens“ und befasste sich mit den Träumen von 20 Verkäufer*innen des Straßenkreuzers. Unterstützt wurde die Aktion durch die damalige Klasse 8b der Schule am Hummelsteiner Weg. So sind auch die Schüler*innen auf den jeweiligen Fotos zu sehen.

Die Bilder können hier bis Ende des Wintersemesters 2022/2023 besichtigt werden.

Nach einer langen, pandemiebedingten Pause konnte im Juni 2022 der Austausch zwischen der Stadt Nürnberg und der Fakultät Sozialwissenschaften fortgesetzt werden. Elisabeth Ries, Leiterin des Referats für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg, stellte dem Kollegium der Fakultät Sozialwissenschaften am 01. Juni die zentralen Themen und Herausforderungen des Referats vor. Sie erläuterte die seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2020 gesetzten mittel- und langfristigen Ziele und Interessen des Referats sowie inhaltliche Schnittstellen für einen Austausch bzw. Zusammenarbeit mit der Fakultät. Besonders interessant war das anschließende Gespräch mit dem Kollegium darüber, welche Herausforderungen sich aus ihrer Sicht der Sozialen Arbeit in Nürnberg stellen und welche Implikationen sich daraus für Forschung und Lehre ergeben könnten. Das Format des regelmäßigen Austauschs mit der Stadt Nürnberg wird beibehalten und weiterentwickelt.  

Foto: Sabine Weiß

Auf Einladung des Dekanats der Fakultät Sozialwissenschaften hielt der Nürnberger Oberbürgermeister Marcus König am 12. Mai um 19 Uhr  einen Impulsvortrag zum Thema „Krieg in der Ukraine – Wie reagiert Nürnberg als Stadt der Menschenrechte und des Friedens?“.

Im Anschluss stand Herr König dem Publikum vor Ort und den digital zugeschalteten Zuschauer*innen für den Austausch im Rahmen einer durch den Sozialwissenschaftler Michael Helmbrecht moderierten Fragenrunde zur Verfügung. 

Foto: Boresch Radek