Wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft, die sich durch einen wachsenden Beratungsbedarf auszeichnet. Beratung und Coaching gehören damit zu den zukunftsorientierten Berufsfeldern.

Es ist davon auszugehen, dass der Bedarf an Beratungs- und Coachingkompetenz in verschiedenen Berufsfeldern weiter steigen wird. Mit unserem Weiterbildungsmaster wird Ihnen auf einem wissenschaftlich fundierten Niveau passgenau das nötige Know-how vermittelt, das Sie für diese anspruchsvolle Tätigkeit benötigen. Der Masterstudiengang wendet sich an selbstständige oder angestellte Fachkräfte sowie (künftige) Führungskräfte und Entscheidungsträger(inn)en aus dem Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich.

Abschluss
Master of Arts
Regelstudienzeit
5 Semester
Zulassungsbeschränkung
studiengangsspezifisch

Besonderheiten

Es handelt sich hierbei um einen weiterbildenden bzw. berufsbegleitenden Masterstudiengang, der mit entsprechenden Gebühren verbunden ist. 

Studienbeginn
Sommersemester
Bewerbungszeitraum
Für das Sommersemester: 15.11.2018 bis 15.01.2019
Zuständige Fakultät
Sozialwissenschaften
Akkreditiert

Der Masterstudiengang Beratung und Coaching an der TH Nürnberg ist berufsbegleitend auf 5 Semester Regelstudienzeit angelegt.

Aufbau des Studiums

Studienverlauf Beratung und Coaching

Terminplanung

Dem Dokument können Sie die entsprechenden Präsenzzeiten an der Hochschule im ersten und zweiten Studienplansemester entnehmen.

Bitte beachten Sie hierbei, dass unter Umständen Zusatztermine anfallen können, falls eine Dozentin oder ein Dozent krankheitsbedingt ausfällt und ein Veranstaltungstag in einem Modul verschoben werden muss. Dies würden wir mit Ihnen dann zeitnah verabreden.

Module

Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch.

Lernziele

  • Studierende erhalten einen Überblick über den Studienablauf
  • Sie entwickeln einen differenzierten Begriff von Beratung und Coaching und können beides von anderen Konzepten abgrenzen
  • Sie können Beratung und Coaching in sozialphilosophische Zusammenhänge und Traditionen einordnen
  • Sie kennen die philosophischen und metatheoretischen Grundlagen von Beratung und Coaching und können diese kritisch reflektieren
  • Studierende verstehen die gesellschaftlichen Hintergründe des Beratungs‐ und Coachingbedarfs
  • Sie können die Verwendungsmöglichkeiten von Beratung und Coaching in verschiedenen professionellen Kontexten einschätzen

Inhalt

  • Einführung in das Studium
  • Der Beratungs‐ und CoachingBegriff: Merkmale, Abgrenzungen, Gemeinsamkeiten. Unterschiede zu Pädagogik, Supervision, Psychotherapie
  • Geschichte der Beratung und des Coachings
  • Kulturelle und gesellschaftliche Hintergründe des wachsenden Bedarfs an Beratung und Coaching
  • Philosophische Konzepte im Kontext von Beratung und Coaching
  • Besondere Bedeutung der Fragen von Macht und Zwang
  • Beratung und Coaching in verschiedenen Tätigkeitsfeldern und die daraus resultierenden Anforderungen an Berater
  • Institutionelle Rahmenbedingungen für Beratung und Coaching

 

Lernziele

  • Die Studierenden kennen die theoretischen Ausgangspunkte und die inhaltliche Entwicklung der Heute verbreiteten Beratungs‐ und Coachingansätze (u.a. Psychoanalyse/Tiefenpsychologie, Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie, Verhaltenstherapie, systemische und integrative Ansätze)
  • Die Studierenden sind in der Lage, menschliche Veränderungsprozesse anhand verschiedener Modelle zu erklären
  • Die Studierenden kennen den aktuellen Forschungsstand und die methodischen Herausforderungen der Beratungsforschung
  • Die Studierenden setzen sich vergleichend mit unterschiedlichen Beratungsansätzen auseinander. Sie beginnen sich als künftige Berater(innen) bzw. Coaches methodisch zu positionieren
  • Die Studierenden kennen aktuelle Führungstheorien und deren Bedeutung für die Arbeit als Berater(in)/Coach in Führungskontexten

Inhalt

  • Überblick über psychologische und beratungswissenschaftliche Theorien zur Erklärung von Veränderungsprozessen
  • Überblick über Modelle von Entwicklungsaufgaben, Schwellensituationen und psychosozialen Krisen
  • Empirische Befundlage zu individuellen Veränderungsprozessen (u.a. evidenzbasierte Wirkfaktoren)
  • Theoretisch und empirisch fundierte Handlungsmethoden der verschiedenen Beratungs ‐ und Coachingansätze (u.a. aus psychoanalytisch/tiefenpsychologisch fundierter Beratung, klientenzentrierter Beratung, Verhaltensmodifikation, Selbstmanagement und systemischer Beratung)
  • Kommunikationstheorien und –formen, Kommunikationsstörungen, Feed ‐ back • Überblick über aktuelle Führungstheorien

 

 

Lernziele

Die Studierenden sind zu einer reflektierten und differenzierten Selbsteinschätzung in der Lage:

  • Durch Verknüpfung eigener Beobachtungen mit theoretischen Kenntnissen sind sie zu differenzierten und kontextangemessenen Rückmeldungen fähig
  • Sie kennen das fachliche Vorgehen bei der Erstellung einer Diagnose und Verhaltensprognose
  • Sie sind in der Lage, eigene Ressourcen und Stärken zu erkennen und für Beratungskontexte nutzbar zu machen
  • Sie sind in der Lage, das eigene Verhalten unter Stress zu reflektieren und kennen Ansatzpunkte, wie sie die eigene Bewältigungskompetenz weiter entwickeln können
  • Sie kennen die Herausforderungen bei der Definition der eigenen Rolle als Berater(in)/Coach in verschiedenen Kontexten (z.B. Führung) und Möglichkeiten der Klärung
  • Sie kennen grundlegende schulenübergreifende Strategien der Gesprächsführung und können diese gezielt einsetzen
  • Sie sind sich über das eigene Menschenbild sowie Wertvorstellungen zu Zielen und Vorgehensweisen in der Beratung bewusst, können diese explizieren und als Grundlage der fachlichen Arbeit nutzen

Inhalt

  • Selbst ‐  und Fremdwahrnehmung und Wahrnehmungsfehler
  • Entwicklung differenzierter Rückmeldungen und die Auseinandersetzung mit erhaltenem Feedback
  • Grundlagen der Diagnostik und Verhaltensprognose
  • Erkennen und Aktivierung von Ressourcen sowie eigenen Stärken
  • Stress, Stressbewältigung und Gesundheit
  • Rollenklarheit, Rollenerwartung, Rollendistanz
  • Fachlich begründeter Einsatz grundlegender schulenunabhängiger Strategien der Gesprächsführung
  • Beratung u. Coaching im Gesundheits‐, Sozial‐ bzw. Bildungsbereich sowie in spezifischen Kontexten (z.B. Führung)
  • Reflektion des eigenen Menschenbildes und Wertvorstellungen zu Zielen und Vorgehensweisen im Kontext von Beratung und Coaching 

 

 

Lernziele

  • Reflexion, Analyse und Bearbeitung von Beratungs ‐ und Coachingsitzungen aus der eigenen Praxis
  • Differenziertes Fallverstehen
  • Reflexion und Weiterentwicklung des persönlichen und fachlichen Profils
  • Transfer von theoretischen Studieninhalten auf fallspezifische Situationen 

Inhalt

  • Darstellung von Praxisfällen
  • Exemplarisches Lernen an Praxisfällen
  • Feedback geben und annehmen
  • Identifizierung von persönlichen Lernzielen und dementsprechenden Lernaufgaben
  • Thematisierung offener Lernwünsche

Lernziele

  • Studierende beherrschen die Basisinstrumente zur Herstellung eines Beratungs‐ und Coaching‐Kontraktes und sind in der Lage diesen im Beratungsprozess kritisch zu reflektieren
  • Sie können tragfähige Beratungsbeziehungen aufbauen und gestalten
  • Sie verfügen über die Fähigkeit zur Steuerung und Organisation des Ablaufs auch komplexerer Beratungs‐ und Coachingprozesse
  • Studierende sind in der Lage zur qualifizierten Erstellung von Problemdefinitionen (Diagnostik)
  • Sie können eine Auftrags‐ und Zielklärung herbeiführen sowie eine Ergebnissicherung und einen Prozessabschluss gestalten 

Inhalt

  • Basis des Beratungsprozesses: Einschätzung, Problemdefinition, Diagnose, Zielformulierung, Auftragsklärung und Kontrakt
  • Verfahren und Techniken der Problemdefinition
  • Beratungsauftrag, Beziehungsklärung und Kontraktgestaltung: Bedeutung, Probleme, Fallstricke und Methoden
  • Aufbau und Gestaltung tragfähiger Beratungsbeziehungen
  • Steuerung des Beratungsprozesses anhand konkreter Beispielfälle aus eigener Beratungserfahrung mit vertiefender Diskussion von Problemthemen
  • Methoden der Ergebnissicherung/Evaluation und des Prozessabschlusses 

 

 

Lernziele

  • Studierende beherrschen die Basisinstrumente des Beziehungsaufbaus und der Beziehungsgestaltung im Beratungsprozess in der Dyade
  • Studierende sind in der Lage, eine Beratung / ein Coaching durchzuführen und Beratungsprozesse in der Dyade zu gestalten
  • Studierende können Beratungs‐ und Coachingsettings unter Berücksichtigung feldspezifischer Bedingungen entwickeln und praktisch gestalten
  • Die Studierenden können mit Adressaten/-innen im Beratungs-/Coachingprozess deren individuelle Verwirklichungschancen entwickeln

Inhalt

  • Aufbau und Gestaltung einer tragfähigen Beratungs‐/Coachingbeziehung auf der Grundlage transaktionsanalytischer und kognitiv‐verhaltensorientierter Ansätze
  • Reflexion der Berater‐/Coach‐Rolle und die Klärung sowie der reflektierte Umgang mit Erwartungshaltungen von Adressaten/ ‐innen im Beratungs‐/Coachingprozess
  • Beziehungsklärung und Umgang mit schwierigen Situationen
  • Ziel‐  und Wertklärung zum Aufbau von Veränderungsmotivation
  • Analyse von Verwirklichungspotentialen, Entwicklung von entsprechenden Umsetzungsmöglichkeiten und Aktivierung von Ressourcen der Adressaten/‐innen in Beratungs‐ und Coachingprozessen

 

 

Lernziele

  • Studierende verfügen über Wissen zu Ursachen und Entwicklung von Konflikten
  • Kenntnis der theoretischen Grundlagen der Konfliktberatung
  • Studierende kennen die Anwendungsbereiche für Mediation und Konfliktberatung
  • Studierende sind bei der Bearbeitung von Konflikten zum adäquaten Einsatz von Mediationsansätzen und -strategien in der Lage
  • Studierende verfügen über Handlungskompetenzen im Umgang mit interpersonellen und intrainstitutionellen Konflikten
  • Fähigkeit exemplarische Konfliktkonstellationen aus dem Gesundheits‐, Sozial‐ und Bildungsbereich mit ihren feldspezifischen Besonderheiten zu analysieren  

Inhalt

  • Geschichte und Grundlagen der Mediation/Konfliktberatung
  • Soziale Konflikte, Konfliktarten und Konfliktpotentiale
  • Analyse von Konfliktursachen und Dynamik von Konflikteskalation
  • Einsatzfelder für Konfliktberatung/Mediation und ihre spezifischen Konfliktausprägungen
  • Rolle des Beraters/Coachs in der Triade
  • Bedeutung von Rahmenbedingungen für Konfliktlösungen
  • Typische Abläufe Handlungstypen von Konfliktberatung
  • Gender‐Aspekte in der Konfliktberatung
  • Methoden und Techniken der Gesprächsführung/Moderation in der Konfliktberatung
  • Exemplarische Analyse feldspezifischer Konfliktkonstellationen aus dem Gesundheits‐, Sozial‐ und Bildungsbereich

Lernziele

Insbesondere im Gesundheits‐, Sozial‐ bzw. Bildungsbereich:

  • Kenntnis beratungsrelevanter Aspekte der Gruppendynamik
  • Fähigkeit zur Steuerung von Gruppenprozessen
  • Erlernen ausgewählter Beratungs‐  und Coachingmethoden für die Team‐  und Gruppenarbeit
  • Fähigkeiten zur Beratung im Change Management, insbesondere von Teams und Organisationen 

Inhalt

Insbesondere im Gesundheits‐, Sozial‐ bzw. Bildungsbereich:

  • Gruppen‐ und Teammerkmale / Gruppenvorteile und Voraussetzungen für Synergieeffekte / Gruppenentwicklung und effektive Leitung / Kooperation und Konflikt / Steuerung der Gruppenprozesse durch Moderation
  • Problemlösung in Kleingruppen / Kreativitätstechniken / Vorstellen und Einüben von Methoden zur Bewältigung von Teamkonflikten
  • Reflexion der eigenen Stärken und Schwächen für die Beratung und das Coaching von Gruppen / Teams
  • Grundsätze des Change Managements in Organisationen
  • Aspekte der Kommunikation in Veränderungsprozessen
  • Beratungsqualität für das Change Management in Teams und Organisationen

 

Lernziele

  • Reflexion und Weiterentwicklung des eigenen Beratungs‐ und Coachingprofils und der eigenen Beratungs‐ und Coachingpraxis
  • Selbstreflexion und Feedback zu den eigenen Haltungen und Interventionen in der Beratungs‐ und Coachingarbeit
  • Vertiefung von theoretischen und methodischen Ausbildungsinhalten und deren Transfer auf aktuelle Praxisfälle

Inhalt

  • Darstellung von Praxisfällen
  • Transfer von Theorie sowie Methoden‐ und Interventionswissen auf Praxisfälle
  • Das Selbstverständnis als Berater/in bzw. Coach
  • Vertiefung von persönlichen Lernzielen und Klärung dementsprechender Lernaufgaben
  • Thematisierung offener Lernwünsche 

 

 

 

Beratung und Coaching online

Lernziele

  • Die Studierenden kennen die Besonderheiten der digitalen Kommunikation und haben erweiterte digitale Textkompetenz erworben.
  • Die Studierenden sind vertraut mit den Einsatzbereichen der Onlineberatung / des Onlinecoachings sowie deren spezifischen Chancen und Grenzen.
  • Die Studierenden sind in der Lage, Formen der Onlineberatung und des Onlinecoachings zu unterscheiden und bedarfsgerecht einzusetzen.
  • Die Studierenden sind in der Lage, einen Beratungs‐ bzw. Coachingprozess online zu gestalten.
  • Die Studierenden können ihre erworbenen datenschutzrechtlichen Kenntnisse in ein technisches Konzept übertragen und die Vertraulichkeit der digitalen Kommunikation sichern.
  • Die Studierenden besitzen erweiterte Kenntnisse hinsichtlich Tools, Administration und Qualitätssicherung für Onlineberatung und -coaching.

Inhalt

  • Formen und Besonderheiten der Onlinekommunikation und virtueller Lebenswelten in ihrer Bedeutung für Beratung und Coaching online
  • Einsatzfelder von Onlineberatung und Onlinecoaching im Gesundheits‐, Sozial‐  bzw. Bildungsbereich
  • Konzepte und Formen der Onlineberatung/des Onlinecoachings
  • Kontextgebundene Einsatzgestaltung, Grenzen der Onlineberatung und des Onlinecoachings
  • Schreiben als professionelle Intervention: Übungen zu Kontaktaufnahme, Kommunikations‐ und Gruppendynamik online
  • Gestaltung eines Beratungs‐ /Coachingprozesses online
  • Handhabung beratungs‐ und coachingrelevanter Datenschutz‐ und Sicherheitsfragen
  • Administration und Technik einer Beratungs‐ bzw. Coachingplattform
  • Standards der Onlineberatung / des Onlinecoachings

Lernziele

  • Die Studierenden verfügen über die Fähigkeit zum Selbstmanagement als Berater(in) bzw. Coach.
  • Sie kennen die betriebswirtschaftlichen Grundlagen für die Tätigkeit als Berater(in) bzw. Coach.
  • Sie sind fähig zur professionellen Angebotserstellung als externer bzw. interner Dienstleister.
  • Die Studierenden sind dazu in der Lage, sich selbst mit Blick auf das methodische Vorgehen sowie die institutionellen Rahmenbedingungen/Setting ihrer Arbeit zu positionieren.
  • Sie können das eigene Leistungsangebot als künftige Berater(in) bzw. Coach überzeugend entwickeln und präsentieren.
  • Fähigkeit zur Reflexion berufsethischer Fragen. 

Inhalt

  • Umsetzung des Selbstmanagementansatzes im Kontext der Tätigkeit als Berater(in) bzw. Coach.
  • Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen der Tätigkeit als Freiberufler.
  • Dimensionen des eigenen Profils als Berater(in) bzw. Coach.
  • Entwicklung und Einordnung des präferierten methodischen Vorgehens und des institutionellen Rahmenbedingungen/Setting.
  • Methoden der Profilerstellung.
  • Methoden der professionellen Außendarstellung zur Kundenakquise.
  • Vorgehen bei der Angebotserstellung.
  • Erkennen von ethisch problematischen Kontexten und Reflexion sowie Positionierung zu den damit verbundenen Herausforderungen 

 

 

 

Lernziele

  • Studierende verfügen über grundlegende und ausgewählte vertiefte Kenntnisse des Rechts in der Beratung
  • Sie verstehen die Bedeutung rechtlicher Bestimmungen für die Praxis der Beratung und des Coachings in verschiedenen Settings
  • Studierende erwerben die Befähigung zur selbstständigen Rechtsanwendung in der Praxis der Beratung und des Coachings unter Berücksichtigung der entsprechenden materiell‐rechtlichen und verfahrensrechtlichen Bedingungen
  • Sie verfügen über wesentliche organisatorische und betriebswirtschaftliche Aspekte von Beratung und Coaching
  • Sie erwerben notwendige Kenntnisse und Fähigkeiten zum Selbstmarketing, zur Kundenakquise und zur Platzierung von kundenorientierten Angeboten 

Inhalt

  • Beratungsrecht
  • Datenschutz und Vertrauensschutz
  • Vertragsrecht
  • Rechtsansprüche auf Beratung
  • Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe
  • Zivilrechtliche und strafrechtliche Verantwortung für Beratung
  • Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG)
  • Arbeitsorganisation
  • Möglichkeiten der Kundenakquise
  • Kostenkalkulation, Abrechnung

 

Masterseminar

Lernziele

Erarbeitung einer komplexen Fragestellung aus Beratungs‐ bzw. Coachingkontexten zur wissenschaftlichen Bearbeitung innerhalb einer vorgegebenen Frist; Konzeption und Durchführung des wissenschaftlichen Prozesses 

Inhalt

Planung und Begründung methodischen Vorgehens; Problematisierung offener Fragen im Forschungsprozess; Vertiefte Fundierung und praxisrelevante Diskussion der Ergebnisse eigener Überlegungen zur gewählten Fragestellung aus Beratungs‐ bzw. Coachingkontexten; 

Zusatzqualifikationen

Für Studierende des Studiengangs werden praxisorientierte Weiterqualifizierungen angeboten, die mit einem eigenen Hochschulzertifikat abschließen. Insbesondere die Qualifikation zum/zur Onlineberater/in ist hier von Bedeutung. Diese Qualifizierung entspricht den Richtlinien zur Ausbildung von Onlineberater/innen der Deutschsprachigen Gesellschaft für psychosoziale Onlineberatung (DGOB) und wird in Kooperation mit dem Institut für E-Beratung durchgeführt.

Das Zertifikat beinhaltet zu einem großen Anteil den erfolgreichen Abschluss bestimmter Module an der Hochschule. Darüber hinaus ist die Belegung eines Praxisanteiles bei "Erlebnistage" notwendig.
Der Abschluss besteht aus einem 2- bis 4-tägigem Praxisprojekt mit Bericht, ca. zehn Seiten lang. Studierende, die dieses Qualifizierungsprogramm absolviert haben, erhalten zusammen mit ihrem Abschlusszeugnis ein entsprechendes Zertifikat von der Fakultät.

Link zu weiterführenden Informationen

Was haben Medien mit Pädagogik zu tun? Und erst recht mit Sozialer Arbeit? Die Antworten aus der Praxis reichen von „gar nichts" bis „ganz viel". Manche Pädagoginnen und Pädagogen lehnen vor allem die neuen Medien pauschal ab, weisen auf potenzielle Gefahren hin und wollen die Kinder und Jugendlichen vor möglichst jedwedem Gebrauch schützen. Um aber tatsächliche Gefahren erkennen, einschätzen und wenn möglich auch abwenden zu können, muss man sich mit ihnen auseinandersetzen. Sich den Medien zu verweigern, ist eine Illusion: Der routinierte Umgang mit Computer und Internet ist längst zu einer Schlüsselqualifikation geworden. Medien nehmen Einfluss auf Wirtschaft, Politik, Bildung, Erziehung, Kultur und unser Privatleben – und darüber hinaus auf unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein. Die Medien selbst sind zu einem wichtigen ökonomischen Faktor geworden. Das Wissen über die Wirkungsweise der Medien, ihre vielfältige Angebotsstruktur sowie Basiskenntnisse der Nutzung sind Grundvoraussetzungen für professionelles Handeln in allen Bereichen der Sozialen Praxis.

Link zu weiterführenden Informationen

Sie studieren an der Fakultät Sozialwissenschaften der TH Nürnberg?
Sie mögen die Arbeit am PC und kommunizieren auch gerne online?
Sie können sich vorstellen, Ratsuchende im Internet zu beraten?

Dann nutzen Sie die Gelegenheit und nehmen am Institut für E-Beratung der Fakultät Sozialwissenschaften an einer zertifizierten Weiterbildung teil!

Mit dem „Zertifikatskurs Onlineberatung“ können Sie sich zur Onlineberaterin, zum Onlineberater weiterbilden. Der Kurs vermittelt die fachlichen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten, die für eine kompetente Beratung im Internet erforderlich sind. Das Qualifizierungsangebot findet studienbegleitend statt. Diese berufsorientierte Zusatzqualifikation entspricht den Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für psychosoziale Onlineberatung (DGOB). Für Studierende der Fakultät Sozialwissenschaften ist die Weiterbildung kostenlos.

Link zu weiterführenden Informationen und Anmeldung

Aufgrund ständig wechselnder Anforderungen an unsere Profession durch unterschiedlichste Interessensgruppen ist Projektarbeit heute ein selbstverständlicher Bestandteil unserer alltäglichen praktischen Tätigkeit. Diese Entwicklung greift unsere Fakultät auf und bietet Ihnen mit dem Hochschulzertifikat Projektmanagement die Chance, jene notwendigen Fertigkeiten zu erwerben, die dazu geeignet sind, dieser Herausforderung erfolgreich zu begegnen. Mit unserem Angebot, das speziell für Studierende der Sozialen Arbeit entwickelt wurde, erwerben Sie eine exzellente Zusatzqualifikation, die Ihre beruflichen Einstiegschancen verbessert und zugleich die Perspektive auf höherwertige Aufgaben eröffnet.

Link zu weiterführenden Informationen

Zentraler Gesichtspunkt und Philosophie der Zertifikatskurse ist die enge Verknüpfung von theoretischem Studium und Praxis. Die Zertifikatskurse wurden von Beginn an als Kooperationsprojekte mit kompetenten, im jeweiligen Handlungsfeld erfahrenen Partnern konzipiert. Informationen zu den Praxispartnern und die Regelungen für den Erwerb von Zertifikaten an der Fakultät Sozialwissenschaften entnehmen Sie bitte dem gemeinsamen Infoblatt.

Masterarbeit

In der Masterarbeit vertiefen Sie die im Studium erworbenen Kenntnisse und belegen damit Ihre Kompetenz zu einer selbständigen wissenschaftlichen Arbeit. Hierbei kommen wissenschaftliche Methoden zur Recherche, zur Analyse und zur Darstellung komplexer Sachverhalte aus Beratungs- und Coachingkontexten zur Anwendung. Es besteht die Möglichkeit, Ihre Masterarbeit  auch in Kooperation mit Ihrer oder einer anderen Praxisstelle zu erstellen.

Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

Gut qualifizierte Berater und Coaches werden am Arbeitsmarkt im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich sehr nachgefragt.

Durch Ihr Masterstudium haben Sie im Beruf die Möglichkeit, zusätzliche Komptenzbereiche mit erweiterter Entscheidungsbefugnis zu erhalten oder in Zukunft eine Leitungsfunktion einnehmen.

Wenn Sie einen Stellenwechsel anstreben, können Sie sich passgenauer auf Stellen im Beratungsbereich bewerben.

Im öffentlichen Dienst haben Sie sich mit dem Master die Einstellungsvoraussetzungen für den höheren Dienst erworben.

Auch eine selbständige Tätigkeit als freiberuflicher Coach, sei es nebenberuflich oder hauptberuflich, lässt sich realisieren.

Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Masterabschluss

Mit dem Masterabschluss haben Sie grundsätzlich die Voraussetzung für eine nachfolgende Promotion erfüllt.

Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

Informationen zur Zulassung

Folgende zwei Voraussetzungen für die Zulassung für den Masterstudiengang müssen Sie erfüllen:

1. erfolgreicher Abschluss eines grundständigen Studiums an einer Hochschule im Umfang von mindestens 210 Leistungspunkten nach ECTS oder ein gleichwertiger Abschluss mit einem Prüfungsgesamtergebnis von 3,0 oder besser oder einer relativen Note, die einen Abschluss
unter den 65 % der besten Absolventen und Absolventinnen nachweist

und

2. eine einschlägig qualifizierte berufspraktische Erfahrung im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungsbereich, in dem die Bewerberin oder der Bewerber als Fach- oder Führungskraft Veränderungs- oder Entwicklungsprozesse bei Einzelnen, Gruppen oder Institutionen begleitet haben von nicht unter einem Jahr nach Abschluss des vorangegangenen Studiums.

Bei einem grundständigen Studium mit weniger als 210 aber mindestens 180 Leistungspunkten können Weiterbildungen auf die fehlenden 30 ECTS angerechnet werden. Es besteht derzeit kein Numerus Clausus und kein Auswahlverfahren.

Studienberatungsportal

Im Studienberatungsportal können Sie sich ganz einfach und unkompliziert beraten lassen.

Studienberatungsportal

Studienberatung

Sie suchen individuelle Beratung und Unterstützung bei Studienorientierung und Studienwahl? Dann können Sie sich gerne an unser Team der zentralen Studienberatung wenden.

Zentrale Studienberatung

Studienfachberatung

Sie möchten sich detaillierter über Inhalte einzelner Fächer des Masterstudiengangs Beratung und Coaching informieren? Dann ist die Studienfachberatung die richtige Anlaufstelle für Sie.