Das für den Hochschulbereich in Deutschland relativ junge Konzept des Service Learning erweitert das Hochschulangebot um die Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Partnern aus Sport, Kultur und Wohlfahrt sowie mit Kommunen. In dem Maße, in dem sich Hochschulen stärker als Teil gesellschaftlicher Netzwerke verstehen, werden Lehre und Studium eng mit aktuellen gesellschaftlichen Bezügen verknüpft.

Die Technische Hochschule Nürnberg kooperiert seit Jahren mit Wohlfahrtsverbänden, Sportvereinen, Museen und anderen gemeinnützigen Organisationen. Zahlreiche Projekte wurden mittlerweile realisiert. Die TH-Koordinierungsstelle „Service Learning - Kompetenz durch Engagement“ fungiert dabei erfolgreich als Ansprechpartnerin und Vermittlerin konkreter Projekte.  

Laufzeit: 01.10.2020 – 31.08.2021

Projektleitung

  • Prof. Dr. Doris Rosenkranz

Projektmitarbeiterin

  • N. N.

Hochschulen werden im Rahmen des Service Learning als Teil lokaler (Sozial-)Räume – der Kommune, der Nachbarschaft – betrachtet. Lehre und Bildung als Kernkompetenzen werden damit inhaltlich um den Aspekt Gemeinnützigkeit erweitert. Grundlegendes Merkmal von Service Learning dabei ist die didaktische Einbindung - in Form einer Lehrveranstaltung, eines Lehrprojekts oder einer Abschlussarbeit im Bachelor oder Master-Studium.

Zur Umsetzbarkeit des Service Learning bedarf es der Vorstellung und des gegenseitigen Kennenlernens aller wichtigen Akteure, nämlich der Studierenden, der gemeinnützigen Partner*innen der Region sowie der Lehrenden der TH Nürnberg. Dazu bietet sich eine eintägige, öffentlichkeitswirksame, praxisnahe Veranstaltung an: der sog. „Marktplatz des Engagements“. Nach der Vorstellung der ansässigen gemeinnützigen Organisationen entstehen für die Studierenden aller Fachrichtungen neue Ideen für Lehrprojekte und interessante Projekt- und Abschlussarbeiten. Der Kompetenzerwerb durch Engagement wird gefördert, das Thema Service Learning innerhalb der Hochschule wird weiterhin erfolgreich umgesetzt.  

 

Das Drittmittelprojekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.