Ziel des konsekutiven Master Soziale Arbeit ist es, berufliche Praxis in Leitungsfunktionen der Sozialen Arbeit durch Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte und Methoden mit fächerübergreifenden Bezügen und praxisbezogener Ausrichtung vorzubereiten.

Der Master Soziale Arbeit ist anwendungsorientiert, hält aber auch die Perspektive der Forschung offen. Im Studium sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, durch ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis auf dem neuesten Stand des Wissens ihre bereits erworbenen sozialarbeiterischen Handlungskompetenzen zu vertiefen oder zu erweitern, um Probleme, Bedürfnisse und Wünsche der Adressaten Sozialer Arbeit besser identifizieren und möglichst optimale Hilfen erbringen zu können.

Abschluss
Master of Arts
Regelstudienzeit
3 Semester
Zulassungsbeschränkung
studiengangsspezifisch
Besonderheiten
  • Qualifiziert für alle Handlungsfelder Sozialer Arbeit
  • im Unterschied zu eher spezialisierten Weiterbildungsmaster-Studiengängen universalistisch und breit angelegt
Interessante Zahlen und Daten

Etwa ein Drittel der Erstsemester wechselt mit Abschlüssen, die an anderen Hochschulstandorten erworben wurden, gezielt für ein Masterstudium nach Nürnberg.
Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen ist seit 2012 kontinuierlich angestiegen, von 24 im Studienjahr 2011/2012 auf 40 im Studienjahr 2014/2015.

Studienbeginn
Sommersemester
Bewerbungszeitraum
Für das Sommersemester: 15.11.2018 bis 15.12.2018
Zuständige Fakultät
Sozialwissenschaften
Akkreditiert

Der Masterstudiengang Soziale Arbeit an der TH Nürnberg ist auf 3 Semester Regelstudienzeit angelegt.

Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Studienführer.

Module im Studium

Lernziele

  • Grundlegendes sozialwissenschaftliches Wissen zu Entwicklungen der modernen Gesellschaft und daraus sich ergebenden neuen sozialen Problemen und Bedarfslagen
  • Fähigkeit, das erworbene Wissen für Diagnosen der Gegenwartsgesellschaft, für die soziale Diagnose in diversen Handlungsfeldern und für den Zugang zu neuen Problemlagen und Ansätzen in der Sozialen Arbeit einzusetzen
  • Kompetenz zur Sozialberichterstattung auf lokaler Ebene als Stärkung der Selbsthilfepotenziale im Stadtteil
  • Kompetenz, öffentliche und politische Diskurse zur Definition sozialer Probleme (Zuwanderung, Armut, vgl. Lerninhalte) zu rekonstruieren und kritisch auf Aufgaben der eigenen Profession beziehen zu können
  • Kompetenz, neue Leitbilder und Instrumente der Sozialpolitik und des Rechts unter den Bedingungen der modernen Gesellschaft zu verstehen

Inhalt

1. Soziale Probleme und soziale Ungleichheit in der (spät)modernen Gesellschaft

  • Klassen und Schichten in der Ersten, Zweiten und der Dritten Moderne: vom Pauperismus zur neuen Underclass?
  • Soziale Exklusion
  • Lebenslagen, Subkulturen, Milieus, schichtspezifisches Verhalten und Lebensstile in ihrer Relevanz für die Soziale Arbeit (Gesundheit etc.)
  • Geschlechterrollen im sozialen Wandel
  • Individualisierung und Pluralisierung von Lebensformen
  • Neue Anforderungen an Lebensverläufe: Bildungs- und Erwerbsverläufe, Armut und abweichende Karrieren
  • Veränderung der Leistungspotenziale von Familien und sozialen Netzwerken
  • Empirische Befunde zur Sozialstruktur: Armut, soziale Lage von Kindern, Jugendlichen, Familien und Älteren
  • Neue Dimensionen sozialer Ungleichheit und Konsequenzen für eine interkulturell und sozialräumlich kompetente soziale Diagnostik und Arbeit

2. Konstruktion sozialer Probleme, der Sozialpolitik und des Sozialen Rechts in der modernen Gesellschaft

  • Rekonstruktion kollektiver Definitionsprozesse von ausgewählten sozialen Problemen: das „Problem“ der Ausländer, der Jugend, des Alters, der Armut, der Arbeitslosigkeit, der Drogen
  • Kenntnis und kritische Reflexion der Beschreibungen moderner Gesellschaften als Postmoderne, als Kolonialisierung der Lebenswelt, als gesellschaftliche Individualisierung, als Wissensgesellschaft, als Weltgesellschaft, usw.
  • Umbau des Wohlfahrtsstaats vor dem Hintergrund endogener und exogener Herausforderungen
  • Sozialpolitik und Soziales Recht: aktuelle Trends

Lernziele

  • Einordnung des Stellenwerts der Sozialen Arbeit als Profession und Wissenschaftsdisziplin im Wandel gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen
  • Detaillierte Kenntnis der Entwicklungsstadien und gesellschaftspolitischen Diskurse auf dem Weg zu einer modernen Profession der Sozialen Arbeit
  • Kompetenz, den Wandel der Funktionen moderner Sozialer Arbeit im sich reformierenden Sozialstaat angesichts veränderter Bedarfslagen kritisch zu hinterfragen
  • Kenntnis und Reflexion der Diskurse um die Herausbildung und Akzeptanz der Disziplin Sozialarbeitswissenschaft sowie um deren Aufgaben für eine wissenschaftlich fundierte Praxis
  • Reflexion professionsethischer Grundlagen und Prinzipien Sozialer Arbeit und Handlungskonsequenzen für die Organisation und Gestaltung sozialer Dienstleistungen
  • Entwicklung eigener Beiträge zur wissenschaftlichen Diskussion aktueller Fragestellungen der Sozialarbeitswissenschaft

Inhalt

  • Antworten der Sozialen Arbeit auf veränderte gesellschaftliche Anforderungen und deren sozialpolitische Bewertung (Drogen, Behinderung, etc.)
  • Perspektiven der Nachbardisziplinen
  • Reform des Sozialstaats im Kapitalismus des 21. Jahrhunderts und Konsequenzen für die Funktion der Sozialen Arbeit
  • Spannungsfeld von Ethik und Ökonomisierung in der Gestaltung sozialer Dienstleistungen
  • Wandel des Selbstverständnisses der Profession und die Diskurse zur Entwicklung der Sozialarbeitswissenschaft als eigenständige Disziplin
  • aktuelle Diskurse und Beiträge der Sozialarbeitswissenschaft sowie Management neuerer Wissensproduktion anderer Disziplinen zur Lösung „sozialer Probleme“ im modernen Sozialstaat

Lernziele

  • Grundlegendes Wissen zu Problemen der Theoriebildung und zur Methodologie der Sozialarbeitsforschung
  • Fähigkeit, das erworbene Wissen in der Gestaltung von Forschungsprojekten einzusetzen
  • Fähigkeit, die Reichweite von Forschungsdesign und Forschungsmethoden zur Durchdringung wissenschaftlicher Fragen einzuschätzen.

Studierende erschließen sich auf der Grundlage profunder wissenschaftstheoretischer Kenntnisse einen Zugang zu erkenntnistheoretischen und methodologischen Problemen von Wissenschaft und Forschung in der Sozialen Arbeit, sie kennen die wesentlichen methodologischen Vor- und Nachteile quantitativer und qualitativer Verfahren der empirischen Sozialforschung. Sie sind in der Lage, ethische Fragen in Wissenschaft und Forschung zu beurteilen, sie können die wissenschaftstheoretischen, methodologischen und ethischen Implikationen eigener Forschungsprojekte übersehen sowie Anlage und das Design fremder Studien einschätzen, sie kennen Kontroversen um unterschiedliche Modelle der Diagnostik in der Sozialen Arbeit und vermögen Gütekriterien für diagnostische Prozesse zu formulieren und in der Beurteilung von Fällen anzuwenden.

Inhalt

  • Wissenschaftstheoretische Ansätze und Probleme der Erkenntnisbildung in der Sozialarbeitsforschung
  • Deduktion, Induktion und Abduktion in den Sozialwissenschaften
  • Erklären und Verstehen
  • Hermeneutik und Phänomenologie
  • Objektivität und Perspektivität
  • methodologische Debatten um das quantitative und qualitative Paradigma in der empirischen Sozialforschung
  • Ethische Implikationen von Theoriebildung und Forschungsstrategien zur Differenz von Entstehungs-, Begründungs- und Verwendungszusammenhang von Theorien
  • Normative Orientierung und die Bestimmung von Erkenntniszielen
  • Forschungsethik in der Feldforschung
  • Kontroversen um Modelle der Diagnostik in der Sozialen Arbeit
  • Diagnostik in Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit
  • Abschätzung der Folgen diagnostischer Modelle auf die Interventionsplanung

Lernziele

Die Studierenden kennen die grundlegende Literatur zur Praxisforschung und Evaluation in der Sozialen Arbeit, sie können empirische Untersuchungen gestalten und durchführen, sie sind methodisch in der Lage, selbstständig Wirkungsanalysen und Ergebniskontrollen von Programmen und Prozessen der Sozialen Arbeit zu gestalten und durchzuführen, sie kennen die normativen Implikationen und organisatorischen Probleme von Selbst- und Fremdevaluation und können Evaluation als Mittel der Qualitäts- und Organisationsentwicklung einsetzen, sie können Modellprojekte wissenschaftlich begleiten und auswerten, sie haben die Fähigkeit in einem Forschungsteam zu arbeiten, sie lernen, Praxisforschungs- und Evaluationsprojekte zu beurteilen, zu entwickeln und in Auftrag zu geben.

 

Inhalt

  • Strategien des Entwurfs, der Planung und Durchführung empirischer Untersuchungen und von Evaluationsprojekten
  • Qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Methoden der Selbst- und Fremdevaluation
  • Evaluation als Beitrag zur Qualitäts- und Organisationsentwicklung
  • Wissenschaftliche Begleitung von Modellprojekten
  • Analyse von Beispielen zur Praxisforschung in der Sozialen Arbeit
  • Analyse von Beispielen der Selbst- und Fremdevaluation in der Sozialen Arbeit
  • Literaturbeschaffung und Datenbankrecherchen zum Thema

Lernziele

  • Eckpfeiler der Wirtschaftsordnung, Steuerungselemente und hoheitliche Eingriffsbefugnisse für erwerbswirtschaftliche und bedarfswirtschaftliche Organisationen
  • Managementkreisläufe
  • Vor- und Nachteile öffentlicher, frei-gemeinnütziger, privat-gewerblicher und sonstiger Organisationsformen
  • Finanzierung und Kostenmanagement Sozialer Arbeit
  • Beurteilung vorherrschender Unternehmensformen nach ihrer Leistungsfähigkeit für soziale Dienste und Bewertung der jeweiligen Bedeutung für Unternehmensgründungen
  • Antizipation der Zielkonflikte zwischen der Orientierung an der Klientel und der Ausrichtung an der Wirtschaftlichkeit einer unternehmerischen Organisation
  • Bewertung der rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen einer selbstständigen Tätigkeit
  • Unternehmerisches Denken und Handeln in sozialen Organisationen und deren kritische Reflexion

Inhalt

  • Ausgesuchte Teilbereiche grundlegender wirtschaftstheoretischer Modelle in ihrer Bedeutung für die Soziale Arbeit
  • Zentrale europa-, verfassungs-, bundes- und landesrechtliche Bestimmungen des Wirtschafts-, Wirtschaftsverwaltungs- und Gesellschaftsrechts
  • Grundlegende öffentliche, frei-gemeinnützige, privat-gewerbliche und sonstige Erscheinungs- und Handlungsformen juristischer Personen und sozialwirtschaft- licher Organisationsformen,
  • Rechtliche, wirtschaftliche und persönliche Voraussetzungen, Inhalte und Folgen selbstständiger Tätigkeiten
  • Differenzierungen zwischen selbstständigen Tätigkeiten und scheinselbstständigen, verbeamteten, angestellten, geringfügigen, ehrenamtlichen und gemischten Tätigkeiten
  • Instrumente der Finanzierung der Sozialen Arbeit; Erscheinungsformen gemischter Finanzierungsmodelle sozialwirtschaftlicher Organisationen
  • Rechnungswesen öffentlicher Haushalte, betriebswirtschaftliches Rechnungswesen und der Sozialwirtschaft angepasstes Kostenmanagement

Lernziele

Kenntnisse:

  • Strategische Bedeutung sowie theoretische Grundlagen des Personalmanagements für soziale Organisationen
  • Konzepte der Organisationsentwicklung
  • Zusammenhang von Personal- und Organisationsentwicklung
  • Organisatorische und fachliche Dimensionen der Qualität Sozialer Arbeit
  • Arbeitsrechtliche Dimensionen im Bereich des Personalmanagements und der Organisationsentwicklung

Fertigkeiten:

  • Exemplarische Anwendung der Instrumente des Personalmanagements
  • Selbstständige Umsetzung von Innovationen und Veränderungen in Organisationen
  • Entwicklung von Planungs- und Controllingaufgaben in sozialen Organisationen und Beherrschung der dafür notwendigen Instrumente
  • Beurteilung von Qualitätsmanagementsystemen im Hinblick auf den Nutzen für soziale Dienstleistungen
  • Beherrschung der wichtigsten Instrumente des Projektmanagements und Fähigkeit zur selbstständigen Planung und Durchführung von Projekten

 Inhalt

  • Aufgaben und Instrumente des Personalmanagements (z. B. Personalplanung, -organisation, -entwicklung, Mitarbeiterführung)
  • Konzepte der Organisationsentwicklung, Innovations- und Change-Management
  • Normative, strategische und operative Dimensionen von Planung und Controlling
  • Arbeitsmittel und Arbeitsschritte der operativen Planung und des operativen Controllings
  • Qualitätsdimensionen und Qualitätsmodelle in der Sozialen Arbeit
  • Qualitätsmanagementsysteme und Zertifizierung
  • Funktionen und Methoden des Projektmanagements
  • ausgewählte Aspekte dienst- und arbeitsrechtlicher Rahmenbedingungen (Tarifrecht, Eingruppierung etc.)

Lernziele

Vertiefte Kenntnisse

  • des fachwissenschaftlichen Diskurses zu den Grundlagen von Bildung und Erziehung in Aufgabenfeldern der Sozialen Arbeit
  • des aktuellen Diskurses zum Bildungsverständnis und zum Bildungsauftrag insbesondere außerhalb der Schule
  • des Diskurses über Erziehungsfähigkeit, zu Erziehungsdefiziten, das „Wächteramt“ des Staates und zu Entwicklungen und Aufgaben der Erziehungshilfe
  • der Probleme und Hilfen zur Bewältigung von bildungs- und berufsbiografischen„Übergängen“
  • der sozialpädagogisch relevanten Praxisforschung zur Erziehung und Bildung
  • der Lern- und Entwicklungsprozesse in Netzwerken und Organisationen einschließlich des Veränderungsmanagements

Inhalt

  • Diskurse der Fachdisziplin und ihrer Bezugswissenschaften
  • Ergebnisse der Praxisforschung zu Bildungs- und Erziehungsprozessen
  • Bildungs- und Erziehungskonzepte in verschiedenen Aufgabenfeldern der Sozialen Arbeit
  • Lektüre und Reflexion ausgewählter Literatur
  • Normative und ethische Implikationen moderner Lerntheorien
  • Methoden aktivierenden und selbstgesteuerten Lernens in verschiedenen Praxiskontexten
  • Methoden der Weiterbildung, Personal- und Organisationsentwicklung

Lernziele

Vertiefte Kenntnisse über

  • Menschenbild, Methodik und Konzepte der Beratung
  • Verfahren der Sozialen Diagnostik
  • Stand und Entwicklung der Interventionsforschung in der Sozialen Arbeit
  • Grundlagen und Positionen zur sozialen Teilhabe und Inklusion
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Rechtsdienstleistungen

Kompetenz zur

  • Durchführung und Evaluation praxisorientierter diagnostischer Prozesse
  • Bewertung und Anwendung ressourcenorientierter diagnostischer Verfahren in der Beratung

 Inhalt

  • Grundlagen und Konzepte der Beratung
  • Grundlagen, Qualitätskriterien und Konzepte der Interventionsforschung
  • Ressourcenorientierte Verfahren der Diagnostik und Netzwerkanalyse
  • Inklusive Strategien in der Sozialen Arbeit

Ein besonderer Baustein des Studiums besteht in einer Praxisphase, in der die Studierenden die erlernten Inhalte und erworbenen Kompetenzen aus den theoretischen Studiensemestern exemplarisch vertiefen und anwenden können. Die Praxisphase kann einen besonderen Schwerpunkt in der Führungspraxis, in der Bildung, in der Praxisforschung und -entwicklung oder der Planung haben.

Der Umstand, dass das Master-Mentorat in verschiedenen Varianten durchgeführt werden kann, entspricht der Konzeption des Master-Studienganges, der sowohl auf Tätigkeiten im Bereich des Sozialmanagements und der Bildung wie auf Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung (einschließlich der Befähigung zur Promotion) vorbereitet. Die Praxisphase wird von einem persönlichen Mentor/einer persönlichen Mentorin betreut. Weitere Informationen hierzu finden Sie im aktuellen Studienführer.

Masterarbeit

Im 3. Semester vertiefen Sie Ihre fachlichen Kenntnisse durch die Masterarbeit. Sie befassen sich selbstständig mit einem aktuellen Forschungs- oder Entwicklungsthema und zeigen, dass Sie in der Lage sind, eine Aufgabenstellung aus der Sozialen Arbeit selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

Zusatzqualifikationen

Für Studierende der Fakultät werden über das grundständige Studium hinaus weitere Qualifikationen angeboten. Zum einen besteht die Möglichkeit, einschlägige Studienleistungen für den Zertifizierungsprozess zum/zur Fachsozialarbeiter/in bei der Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit (ZKS) in Coburg anerkennen zu lassen. Zum anderen werden praxisorientierte Weiterqualifizierungen angeboten, die mit einem eigenen Hochschulzertifikat abschließen. Derzeit werden folgende Zertifikatskurse angeboten:

  • Qualifikation zum/zur Onlineberater/in. Diese Qualifizierung entspricht den Richtlinien zur Ausbildung von Onlineberater/innen der Deutschsprachigen Gesellschaft für psychosoziale Onlineberatung (DGOB) und wird in Kooperation mit dem Institut für E-Beratung durchgeführt
  • Basisqualifikation Erlebnispädagogik in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik e. V.
  • Basisqualifikation Medienberatung in Kooperation mit dem Medienzentrum Parabol
  • Basisqualifikation Projektmanagement in Kooperation mit dem Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA)

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu den Zusatzqualifikationen.

Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

Der Master ist generalistisch, nicht eng spezialisiert angelegt und soll  für Tätigkeiten als Fach- oder Führungskraft in allen Berufsfeldern Sozialer Arbeit qualifizieren. Der Master Soziale Arbeit ist vor allem anwendungsorientiert, hält aber auch die Perspektive der Forschung und Promotion offen.

Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Masterabschluss

Mit dem Masterabschluss können Sie die formale Voraussetzung für eine mögliche nachfolgende Promotion erfüllen. Diese kann entweder in einem strukturierten Promotionskolleg oder als individuelle kooperative Promotion (durch einen Betreuer an einer HAW und einer Universität) im Rahmen der Vereinbarungen zwischen Universitäten und HAW im Freistaat Bayern erfolgen. Auch ist eine anschließende Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin bzw. zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut möglich.

Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

Informationen zur Zulassung

Um im Masterstudiengang Soziale Arbeit an der TH Nürnberg studieren zu können, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Bachelor- oder Diplomabschluss Soziale Arbeit (oder vergleichbar) mit 210 Leistungspunkten (LP bzw. ECTS) (7 Semester incl. Praxissemester).

    • Wenn für den von Ihnen nachgewiesenen einschlägigen Hochschulabschluss keine 210 ECTS-Punkte vergeben wurden, müssen Sie für das Bestehen der Masterprüfung den Nachweis der fehlenden Leistungspunkte aus dem fachlich einschlägigen grundständigen Studienangebot der Technischen Hochschule Nürnberg erbringen. Alternativ hierzu, kann von Ihnen der Nachweis über die erfolgreiche Ableistung eines einschlägigen Berufspraktikums im Umfang von mindestens 20 Wochen Dauer verlangt werden.
  • Abschlussnote mindestens 2,5

  • Es besteht derzeit kein Auswahlverfahren
  • Erforderliche Sprachnachweise:

    Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

    • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

    • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)
    • Telc Deutsch C1 Hochschule

    Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

Bitte reichen Sie Zeugnisse/Nachweise über Praktika, Zeiten der Berufsausbildung und Zeiten der Berufstätigkeit im Bereich der Sozialen Arbeit in Kopie ein. Die Inhalte der praktischen Tätigkeiten sind besonders zu erläutern und ggfs. anhand geeigneter Nachweise darzulegen.

 

 

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