Ziel des konsekutiven Master Soziale Arbeit ist es, berufliche Praxis in Leitungsfunktionen der Sozialen Arbeit durch Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte und Methoden mit fächerübergreifenden Bezügen und praxisbezogener Ausrichtung vorzubereiten.

Der Master Soziale Arbeit ist anwendungsorientiert, hält aber auch die Perspektive der Forschung offen. Im Studium sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, durch ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis auf dem neuesten Stand des Wissens ihre bereits erworbenen sozialarbeiterischen Handlungskompetenzen zu vertiefen oder zu erweitern, um Probleme, Bedürfnisse und Wünsche der Adressaten Sozialer Arbeit besser identifizieren und möglichst optimale Hilfen erbringen zu können.

Abschluss
Master of Arts
Regelstudienzeit
3 Semester
Zulassungsbeschränkung
studiengangsspezifisch
Besonderheiten
  • Qualifiziert für alle Handlungsfelder Sozialer Arbeit
  • im Unterschied zu eher spezialisierten Weiterbildungsmaster-Studiengängen universalistisch und breit angelegt
Interessante Zahlen und Daten

Etwa ein Drittel der Erstsemester wechselt mit Abschlüssen, die an anderen Hochschulstandorten erworben wurden, gezielt für ein Masterstudium nach Nürnberg.
Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen lag in den vergangenen Jahren (2017–2020) zwischen 30 und 40 pro Studienjahr.

Studienbeginn
Sommersemester
Bewerbungszeitraum
Für das Sommersemester: 15.11.2020 bis 15.12.2020
Zuständige Fakultät
Sozialwissenschaften
Akkreditiert

Der Masterstudiengang Soziale Arbeit an der TH Nürnberg ist auf 3 Semester Regelstudienzeit angelegt.

Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Studienführer.

Module im Studium

Lernziele

  • Die Studierenden vertiefen ihr sozialwissenschaftliches Wissen über die Entwicklung moderner Gesellschaften und sich daraus ergebender neuer sozialer Probleme.
  • Die Studierenden erwerben erweiterte Kompetenzen in der Analyse aktueller gesellschaftlicher Prozesse und deren Auswirkungen auf Handlungsfelder, Problemlagen, Ansätze und Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit .
  • Die Studierenden erweitern ihre Kompetenzen zur Sozialberichterstattung.
  • Die Studierenden erkennen und verstehen öffentliche politische Diskurse zur Definition sozialer Probleme und analysieren gesellschaftliche Prozesse.
  • Die Studierenden reflektieren aktuelle sozialpolitische und sozialrechtliche Lösungskonzepte und setzen sich aus der Perspektive Sozialer Arbeit kritisch damit auseinander.
  • Die Studierenden verstehen die Anwendung wesentlicher Instrumente des Sozialrechts in modernen Gesellschaften.

Inhalt

1. Soziale Probleme und soziale Ungleichheit in der (spät)modernen Gesellschaft

  • Die Studierenden erforschen ein Phänomen sozialer Ungleichheit oder ein Phänomen sozialer Probleme Ihrer Wahl und reflektieren, inwiefern sich aus diesem Phänomen Konsequenzen für die Soziale Arbeit ergeben.

2. Konstruktion sozialer Probleme, der Sozialpolitik und des Sozialen Rechts in der modernen Gesellschaft

  • Die Studierenden vertiefen ihr Wissen über Strukturen und aktuelle Entwicklungen in Sozialpolitik und Sozialem Recht in der modernen Gesellschaft.
  • Die Studierenden erlernen politikwissenschaftliche Analysemethoden.
  • Die Studierenden untersuchen Aufgaben der unterschiedlichen Ebenen des föderalen Staats und analysieren ausgewählte aktuelle politische Prozesse in ihren Bezügen zur Sozialen Arbeit.
  • Die Studierenden erkennen und verstehen die Garantie des Rechtsstaats durch Verfahrensrecht.
  • Die Studierende erkennen und reflektieren aktuelle Herausforderungen bei der Begleitung von Klientinnen und Klienten im Sozialverwaltungsverfahren und beim Rechtsschutz gegen Verwaltungshandeln.

Lernziele

Studierende sind in der Lage

  • den Wandel der Funktionen moderner Sozialer Arbeit im sich reformierenden Sozialstaat angesichts veränderter Bedarfslagen darzustellen und zu beurteilen,
  • Funktionsweisen verschiedener Bereiche des Sozialstaats und die mit ihm verfolgten Zwecke zu beschreiben und diese (kritisch) zu diskutieren,
  • den Stellenwert der Sozialen Arbeit als Profession und Disziplin im Wandel gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen zu erklären,
  • Entwicklungsstadien und gesellschaftspolitische Diskurse auf dem Weg zu einer modernen Profession der Sozialen Arbeit zu differenzieren,
  • Diskurse um die Herausbildung und Akzeptanz der deutschsprachigen Sozialen Arbeit als Disziplin im internationalen Vergleich sowie um deren Aufgaben für eine wissenschaftlich fundierte Praxis zu erkennen und zu reflektieren,
  • eigene Beiträge zur wissenschaftlichen Diskussion aktueller Fragestellungen der Sozialen Arbeit zu entwickeln.

Inhalt

  • Antworten der Sozialen Arbeit auf veränderte gesellschaftliche Anforderungen und deren sozialpolitische Bewertung (Drogen, Behinderung, etc.), Perspektiven der Nachbardisziplinen,
  • Reform des Sozialstaats im Kapitalismus des 21. Jahrhunderts und Konsequenzen für die Funktion der Sozialen Arbeit,
  • Spannungsfeld von professioneller Praxis und Ökonomisierung in der Gestaltung sozialer Dienstleistungen,
  • Wandel des Selbstverständnisses der Profession und die Diskurse zur Entwicklung der Sozialen Arbeit als eigenständige Disziplin,
  • Aktuelle theoretische und empirische Beiträge der nationalen und internationalen Sozialarbeitswissenschaft.

Lernziele

Studierende sind in der Lage

  • grundlegendes Wissen zu Problemen der Theoriebildung und zur Methodologie der Sozialarbeitsforschung darzustellen,
  • das erworbene Wissen in der Gestaltung von Forschungsprojekten einzusetzen,
  • die Reichweite von Forschungsdesign und Forschungsmethoden zur Durchdringung wissenschaftlicher Fragen einzuschätzen,
  • sich auf der Grundlage profunder wissenschaftstheoretischer Kenntnisse einen Zugang zu erkenntnistheoretischen und methodologischen Problemen von Wissenschaft und Forschung in der Sozialen Arbeit zu erschließen,
  • die wesentlichen methodologischen Vor- und Nachteile quantitativer und qualitativer Verfahren der empirischen Sozialforschung zu benennen und zu erläutern,
  • ethische Fragen in Wissenschaft und Forschung zu beurteilen,
  • die wissenschaftstheoretischen, methodologischen und ethischen Implikationen eigener Forschungsprojekte sowie Anlage und das Design fremder Studien einzuschätzen,
  • die Kontroversen um unterschiedliche Modelle der Diagnostik in der Sozialen Arbeit darzustellen und Gütekriterien für diagnostische Prozesse zu formulieren und in der Beurteilung von Fällen anzuwenden.

Inhalt

  • Wissenschaftstheoretische Ansätze und Probleme der Erkenntnisbildung in der Sozialarbeitsforschung,
  • Deduktion, Induktion und Abduktion in den Sozialwissenschaften,
  • Erklären und Verstehen,
  • Hermeneutik und Phänomenologie,
  • Objektivität und Perspektivität,
  • methodologische Debatten um das quantitative und qualitative Paradigma in der empirischen Sozialforschung,
  • Ethische Implikationen von Theoriebildung und Forschungsstrategien,
  • zur Differenz von Entstehungs-, Begründungs- und Verwendungszusammenhang von Theorien,
  • normative Orientierung und die Bestimmung von Erkenntniszielen,
  • Forschungsethik in der Feldforschung,
  • Kontroversen um Modelle der Diagnostik in der Sozialen Arbeit,
  • Diagnostik in Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit,
  • Abschätzung der Folgen diagnostischer Modelle auf die Interventionsplanung.

Lernziele

Die Studierenden können

  • grundlegende Konzepte und Methoden der Praxisforschung und Evaluation in der Sozialen Arbeit benennen,
  • Praxisforschungs- und Evaluationsprojekte beurteilen
  • qualitative und quantitative Untersuchungen konzipieren und durchführen,
  • Wirkungsanalysen und Ergebniskontrollen von Programmen und Prozessen der Sozialen Arbeit gestalten und durchführen,
  • Evaluation als Mittel der Qualitäts- und Organisationsentwicklung einsetzen,
  • Modellprojekte wissenschaftlich begleiten und auswerten,
  • in einem Forschungsteam arbeiten.

Inhalt

  • Strategien des Entwurfs, der Planung und Durchführung empirischer Untersuchungen und von Evaluationsprojekten
  • Qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Methoden der Selbst- und Fremdevaluation
  • Evaluation als Beitrag zur Qualitäts- und Organisationsentwicklung
  • Wissenschaftliche Begleitung von Modellprojekten
  • Analyse von Beispielen zur Praxisforschung in der Sozialen Arbeit
  • Analyse von Beispielen der Selbst- und Fremdevaluation in der Sozialen Arbeit
  • Literaturbeschaffung und Datenbankrecherchen zum Thema

Lernziele

Die Studierenden sind in der Lage

  • Eckpfeiler der Wirtschaftsordnung, Steuerungselemente und hoheitliche Eingriffsbefugnisse für erwerbswirtschaftliche und bedarfswirtschaftliche Organisationen zu verstehen und in ihren Auswirkungen auf die Soziale Arbeit zu beurteilen,
  • Managementkreisläufe zu beschreiben und zu bewerten,
  • Vor- und Nachteile öffentlicher, frei-gemeinnütziger, privat-gewerblicher und sonstiger Organisationsformen einzuschätzen,
  • Finanzierung und Kostenmanagement Sozialer Arbeit nachzuvollziehen,
  • vorherrschende Unternehmensformen Sozialer Arbeit nach ihrer Leistungsfähigkeit für soziale Dienste zu beurteilen und die jeweilige Bedeutung für Unternehmensgründungen zu bewerten,
  • Zielkonflikte zwischen der Orientierung sozialwirtschaftlicher Unternehmen an den Belangen der Klient(inn)en und der Ausrichtung an der Wirtschaftlichkeit zu verstehen, zu beurteilen und zu entscheiden,
  • die rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen einer selbstständigen Tätigkeit in der Sozialen Arbeit zu bewerten,
  • unternehmerisches Denken und Handeln in sozialen Organisationen zu begreifen und kritisch zu reflektieren.

Inhalt

  • Ausgesuchte Teilbereiche grundlegender wirtschaftstheoretischer Modelle in ihrer Bedeutung für die Soziale Arbeit
  • Zentrale europa-, verfassungs-, bundes- und landesrechtliche Bestimmungen des Wirtschafts-, Wirtschaftsverwaltungs- und Gesellschaftsrechts
  • Grundlegende öffentliche, frei-gemeinnützige, privat-gewerbliche und sonstige Erscheinungs- und Handlungsformen juristischer Personen und sozialwirtschaftlicher Organisationsformen,
  • Rechtliche, wirtschaftliche und persönliche Voraussetzungen, Inhalte und Folgen selbstständiger Tätigkeiten
  • Differenzierungen zwischen selbstständigen Tätigkeiten und scheinselbstständigen, verbeamteten, angestellten, geringfügigen, ehrenamtlichen und gemischten Tätigkeiten
  • Instrumente der Finanzierung der Sozialen Arbeit; Erscheinungsformen gemischter Finanzierungsmodelle sozialwirtschaftlicher Organisationen
  • Rechnungswesen öffentlicher Haushalte, betriebswirtschaftliches Rechnungswesen und der Sozialwirtschaft angepasstes Kostenmanagement

Lernziele

Die Studierenden sind in der Lage

  • gesamtgesellschaftliche Prozesse kritisch zu deuten,
  • Modulinhalte als Handlungswissen strategisch wie operativ  für die Soziale Arbeit einzusetzen,
  • Einschätzungen der strategischen und operativen Organisationsentwicklung und des Personalmanagements für soziale Organisationen vorzunehmen,
  • makrostrukturelle Erfordernisse der Organisationsentwicklung zu kennen,
  • Einschätzungen der arbeitsrechtlichen Dimensionen im Bereich des Personalmanagements und der Organisationsentwicklung vorzunehmen.

Inhalt

Perspektiven für die Soziale Arbeit u.a.:

  • Aufgaben und Instrumente des Personalmanagements (z. B. Personalplanung, -organisation, -entwicklung, Mitarbeiterführung)
  • exemplarische Anwendung der Instrumente des Personalmanagements;
  • Konzepte der Organisationsentwicklung
  • Sozialstrukturelle Rahmenbedingungen
  • Ausgewählte Aspekte dienst- und arbeitsrechtlicher Rahmenbedingungen (Tarifrecht, Eingruppierung etc.).

Lernziele

Die Studierenden in der Lage

  • ausgewählte Aspekte des aktuellen fachwissenschaftlichen Bildungs- und Erziehungsdiskurses in der Sozialen Arbeit zu thematisieren, differenziert darzustellen und auf der Grundlage gruppenpädagogischer und kasuistischer Methoden zu bearbeiten.
  • spezifische Probleme und Hilfen zur Bewältigung von bildungs- und berufsbiografischen Übergängen und Maßnahmen des kommunalen Bildungsmanagements wissenschaftlich einzuordnen und zu bewerten,
  • Lern- und Entwicklungsprozesse in Teams, Netzwerken und Organisationen und Instrumente des organisationalen Lernens und Wissensmanagements zielgruppengerecht zu konzeptionieren.

Inhalt

  • Diskurse der Fachdisziplin und ihrer Bezugswissenschaften,
  • Ergebnisse der Praxisforschung zu Bildungs- und Erziehungsprozessen,
  • Bildungs- und Erziehungskonzepte in verschiedenen Aufgabenfeldern der Sozialen Arbeit,
  • Lektüre und Reflexion ausgewählter Literatur,
  • Methoden aktivierenden und selbst gesteuerten Lernens in verschiedenen Praxiskontexten,
  • Instrumente und Methoden der Weiterbildung, der Personal- und Organisationsentwicklung sowie des Team- und Wissensmanagements.

Lernziele

Die Studierenden können

  • Menschenbild, Haltung, Konzepte und Methodik ausgewählter Beratungsoptionen beschreiben, reflektieren und den Einsatz situationsspezifisch begründen und anwenden,
  • zentrale Beratungsauffassungen darstellen und Beratungskonzepte der Gegenwart in den ideengeschichtlichen Kontext einordnen,
  • ausgewählte Unterstützungsansätze und Interventionen für die fallspezifische Soziale Arbeit benennen und diese vergleichend bewerten,
  • Spezifika sozialarbeiterischer Diagnostik bzgl. ihrer Inklusionsorientierung beschreiben sowie die methodische Haltung und Herangehensweise Sozialer Diagnostik darstellen und begründen,
  • zentrale diagnostische Verfahren anwenden und – ggf. kritisch – begründet bewerten,
  • fallspezifische Unterstützungsangebote evaluieren und Forschungsdesigns vergleichend bewerten,
  • die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Beobachtungs- und Befragungsmethoden erläutern und einzelne Verfahren fallspezifisch anpassen.

Inhalt

  • Beratungskonzepte im Wandel der Geschichte
  • Entwicklung und Evaluation von Beratungskonzepten im Kontext der Sozialen Arbeit
  • Konzepte und Anwendungsmöglichkeiten und -begrenzungen ausgewählter Beratungsmethoden
  • Diagnostische Verfahren der Sozialen Arbeit
  • Umgang mit Beobachtungsfehlern im diagnostischen Prozess

Ein besonderer Baustein des Studiums besteht in einer Praxisphase, in der die Studierenden die erlernten Inhalte und erworbenen Kompetenzen aus den theoretischen Studiensemestern exemplarisch vertiefen und anwenden können. Die Praxisphase kann einen besonderen Schwerpunkt in der Führungspraxis, in der Bildung, in der Praxisforschung und -entwicklung oder der Planung haben.

Der Umstand, dass das Master-Mentorat in verschiedenen Varianten durchgeführt werden kann, entspricht der Konzeption des Master-Studienganges, der sowohl auf Tätigkeiten im Bereich des Sozialmanagements und der Bildung wie auf Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung (einschließlich der Befähigung zur Promotion) vorbereitet. Die Praxisphase wird von einem persönlichen Mentor/einer persönlichen Mentorin betreut. Weitere Informationen hierzu finden Sie im aktuellen Studienführer.

Masterarbeit

Im 3. Semester vertiefen Sie Ihre fachlichen Kenntnisse durch die Masterarbeit. Sie befassen sich selbstständig mit einem aktuellen Forschungs- oder Entwicklungsthema und zeigen, dass Sie in der Lage sind, eine Aufgabenstellung aus der Sozialen Arbeit selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

Zusatzqualifikationen

Für Studierende der Fakultät werden über das grundständige Studium hinaus weitere Qualifikationen angeboten. Zum einen besteht die Möglichkeit, einschlägige Studienleistungen für den Zertifizierungsprozess zum/zur Fachsozialarbeiter/in bei der Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit (ZKS) in Coburg anerkennen zu lassen. Zum anderen werden praxisorientierte Weiterqualifizierungen angeboten, die mit einem eigenen Hochschulzertifikat abschließen. Derzeit werden folgende Zertifikatskurse angeboten:

  • Qualifikation zum/zur Onlineberater/in. Diese Qualifizierung entspricht den Richtlinien zur Ausbildung von Onlineberater/innen der Deutschsprachigen Gesellschaft für psychosoziale Onlineberatung (DGOB) und wird in Kooperation mit dem Institut für E-Beratung durchgeführt
  • Basisqualifikation Erlebnispädagogik in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik e. V.
  • Basisqualifikation Medienberatung in Kooperation mit dem Medienzentrum Parabol
  • Basisqualifikation Projektmanagement in Kooperation mit dem Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA)

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu den Zusatzqualifikationen.

Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

Der Master ist generalistisch, nicht eng spezialisiert angelegt und soll  für Tätigkeiten als Fach- oder Führungskraft in allen Berufsfeldern Sozialer Arbeit qualifizieren. Der Master Soziale Arbeit ist vor allem anwendungsorientiert, hält aber auch die Perspektive der Forschung und Promotion offen.

Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Masterabschluss

Mit dem Masterabschluss können Sie die formale Voraussetzung für eine mögliche nachfolgende Promotion erfüllen. Diese kann entweder in einem strukturierten Promotionskolleg oder als individuelle kooperative Promotion (durch einen Betreuer an einer HAW und einer Universität) im Rahmen der Vereinbarungen zwischen Universitäten und HAW im Freistaat Bayern erfolgen. Auch ist eine anschließende Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin bzw. zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut möglich.

Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

Informationen zur Zulassung

Um im Masterstudiengang Soziale Arbeit an der TH Nürnberg studieren zu können, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Bachelor- oder Diplomabschluss Soziale Arbeit (oder vergleichbar) mit 210 Leistungspunkten (LP bzw. ECTS) (7 Semester incl. Praxissemester).

    • Wenn für den von Ihnen nachgewiesenen einschlägigen Hochschulabschluss keine 210 ECTS-Punkte vergeben wurden, müssen Sie für das Bestehen der Masterprüfung den Nachweis der fehlenden Leistungspunkte aus dem fachlich einschlägigen grundständigen Studienangebot der Technischen Hochschule Nürnberg erbringen. Alternativ hierzu, kann von Ihnen der Nachweis über die erfolgreiche Ableistung eines einschlägigen Berufspraktikums im Umfang von mindestens 20 Wochen Dauer verlangt werden.
  • Abschlussnote mindestens 2,0

  • Es besteht derzeit kein Auswahlverfahren
  • Erforderliche Sprachnachweise:

    Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

    • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

    • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)
    • Telc Deutsch C1 Hochschule

    Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

Bitte reichen Sie Zeugnisse/Nachweise über Praktika, Zeiten der Berufsausbildung und Zeiten der Berufstätigkeit im Bereich der Sozialen Arbeit in Kopie ein. Die Inhalte der praktischen Tätigkeiten sind besonders zu erläutern und ggfs. anhand geeigneter Nachweise darzulegen.

 

 

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