Das Automotive Software Labor auf OIC ist darauf ausgelegt, Studierenden einen Einblick in die aktuelle Entwicklung von Softwaresystemen für Automobile, oder allgemeiner: Embedded Systems, zu geben. Hierfür bietet das Labor Softwarelizenzen für Programme, die auch von namhaften Automobilherstellern verwendet werden. Die Software wird regelmäßig aktualisiert, sodass Studierende mit dem aktuellesten Stand der Technik arbeiten können. Ergänzend gibt es eine Vielzahl an Hardware, beispielsweise Platinen, auf die sich der selbstgeschriebene Sourcecode flashen und testen lässt. Der Umgang mit Software und Hardware wird in Masterkursen gelehrt. Im Automotive Software Labor haben wir zudem mehrere Bausätze für Modellautos, welche im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Bachelor-Studierenden zu autonom fahrenden Fahrzeugen zusammengebaut und programmiert werden.

Das Automotive Software Labor beherbergt zudem einen 3D-Drucker, der von Studierenden im Rahmen von Projekten genutzt werden kann (Hinweis: die Nutzung des 3D-Druckers setzt Zugang zum Labor und eine Sicherheitsunterweisung voraus). Eine Auswahl an Büchern zu unterschiedlichen Themen von Elektrotechnik bis hin zu Machine Learning und Security können im Automotive Software Labor ausgeliehen werden.

Das Automotive Software Labor ermöglicht auch selbständiges Arbeiten: alle Studierenden, die einen dort stattfindenden Kurs besuchen oder eine von Prof. Dr. Ramin Tavakoli Kolagari betreute Abschlussarbeit oder IT-Projekt bearbeiten, können Zugang zum Labor beantragen, um ihre Arbeiten dort durch- und fortzuführen. Eine Sicherheitsunterweisung ist in jedem Falle notwendig! Ihre erste Ansprechpartnerin für alles rund ums Labor ist Alexandra Arzberger.

Die Forschungsgruppe vor dem Forschungsfahrzeug BMWi3

Forschungsfahrzeug

Seit November 2018 verfügt die Forschungsgruppe AS2E über einen BMW i3. Das Elektrofahrzeug ist Forschungsträger für mehrere Promotionen sowie Plattform für studentische Projekte und befindet sich genau wie das Automotive Software Lab auf OIC. Folgende Untersuchungen werden am Fahrzeug getätigt

  • Penetrationstests der Fahrzeugsoftware
  • Knacken und Sniffen von Geheimnissen über verschiedene Protokolle wie bspw:
    • CAN (Controller Area Network)
    • ISO-TP (ISO Transport Layer)
    • UDS (Unified Diagnostic Services)
    • ENET OBD (On-Board Diagnostics)
    • SOME/IP (Scalable service-Oriented MiddlewarE over IP)
  • Untersuchung der Funkschlüsselsicherheit (Keyless Entry)
  • weitere Forschungsarbeiten

Ansprechpartner für Themen rund um den BMW i3 ist Professor Tavakoli.