Architektinnen und Architekten beschäftigen sich mit dem Zusammenspiel von Mensch, Umwelt und dem gebauten Raum. Sie planen, entwerfen und konstruieren interdisziplinär Konzepte und Lösungen für Wohnen, Arbeiten und unser soziales und kulturelles Leben.

Mit ihrer Arbeit formen und beeinflussen Architektinnen und Architekten nachhaltig unsere Umwelt. Auf der Basis von technischen, gestalterischen und wirtschaftlichen Faktoren entwickeln sie kreative Ideen und steuern die Planung und Durchführung der Bauvorhaben. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Sicherung der Bauqualität und die Kontrolle über die Termin- und Kostenplanung.

Abschluss
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
6 Semester
Zulassungsbeschränkung
Eignungstest
Informationen zur Eignungsprüfung
Studienfachanteile
Besonderheiten
  • In Laboren, Ateliers und Computerräumen werden die Lehrinhalte aus dem Studium direkt und an aktuellen Geräten umgesetzt.

  • Die Studierenden haben die Möglichkeit, ihr Wissen in interdisziplinären Projekten aktiv einzubringen und mit Studierenden anderer Fakultäten zu diskutieren und zusammenzuarbeiten.

  • Allen Studierenden werden Arbeitsplätze in den Studios in der Fakultät angeboten. Dadurch wird der Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden optimiert.

Interessante Zahlen und Daten

Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt im ersten Fachsemester seit Jahren bei knapp über 50%

Studienbeginn
Wintersemester
Beginn Sommersemester nur für Hochschulwechsler bei Einstieg in ein höheres Semester möglich (Bewerbungszeitraum: 15.11.2018 - 15.1.2019)
Bewerbungszeitraum
Für das Wintersemester: 02.05.2019 bis 15.06.2019
Duale Studienvarianten
Architektur dual
Zuständige Fakultät
Architektur
Aufbauende Studiengänge
Architektur (M. A.)
Akkreditiert

Der Bachelorstudiengang ist auf dem Weg zur Architektin oder zum Architekten Ihr erster Teilabschnitt. In dem sechssemestrigen Studium bieten wir Ihnen eine Ausbildung in drei Schritten an: die Grundkompetenzen werden im 1. und 2. Semester, die Kernkompetenzen im 3. und 4. und die Integrationskompetenzen im 5. und 6. Semester gelehrt. 

Die angebotene Studienstruktur mit  sechs Modulen zieht sich durch alle sechs Semester und besteht aus den Modulen „Hochbaukonstruktion“, „Tragwerk und Technik“, „Entwerfen und Planen“, „Geschichte und Theorie“, „Darstellen und Gestalten“, sowie „Professionalisierung und Vertiefung“. In den beiden ersten Semestern werden in diesen Modulen die Grundlagen gelegt.

Die zentralen Inhalte des Studiums werden in den Vorlesungen und den Semesterprojekten der Module „Hochbaukonstruktion“ und „Entwerfen und Planen“ vermittelt. Die Inhalte aus „Tragwerk und Technik“ unterstützen die „Hochbaukonstruktion“, die aus „Geschichte und Theorie“ das „Entwerfen und Planen“. Im „Darstellen und Gestalten“ werden die Kompetenzen vermittelt, die erforderlich sind, um die Semesterprojekte zeichnerisch zu erfassen. In den ersten beiden Semestern entstehen die Zeichnungen durch die Hand, später mit Hilfe der CAD Programme am Computer. Im Modul „Professionalisierung und Vertiefung“ werden die Inhalte der vorher genannten  Module semesterweise vertieft.

Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch.

Module

Architektur stellt als gebautes Objekt eines ganzheitlichen Prozesses einen bedeutenden kulturellen Wert unserer Gesellschaft dar und spiegelt in ihrer qualitätsvollen Umsetzung die gleichberechtigte Betrachtung der Aspekte von Entwurf und Konstruktion wider. Im Ergebnis stellt sie also die Verschmelzung von entwurflichen und konstruktiven Themen dar. Und trotzdem, oder gerade deswegen wird im akademischen Bereich die Architektur in Entwurf und Konstruktion geteilt, um auf diesem Weg die jeweiligen Merkmale zu differenzieren, zu erklären, zu vermitteln. Die Konstruktion wird dabei als Mittel der Baukunst begriffen, die die Ästhetik des gedanklichen Entwurfsprozesses und ihre zeichnerische Visualisierung in die Realität trägt und durch Materialisierung charakterisiert.

Die Kernkompetenz der Fakultät Architektur der Technischen Hochschule Nürnberg liegt in dem Schwerpunkt „Structure and Form“, also in den anwendungsorientierten, praxisnahen und baukonstruktiven Themen. Die Grundlagen für dieses Profil werden im Modul Hochbaukonstruktion gelehrt. Hier werden Interesse an den Zusammenhängen des Fügens und Schichtens geweckt und Instrumente vermittelt, die nötig sind, die Zeichnungen in qualitative Bauten umzusetzen. 

Die Baukonstruktionslehre baut auf den Konstruktionsmaterialien Stein, Holz und Stahl auf und wird  zusammen mit den jeweils zugeordneten Tragwerkssystemen und spezifischen Fügungen sowie ihren statischen, hygrischen und thermischen Eigenschaften gelehrt. Dabei wird die Konstruktion nicht isoliert, sondern immer in einem entwurflichen Kontext integriert und ausgearbeitet. In den höheren Semestern des Bachelorstudiums werden die zugrundeliegenden Themen immer umfangreicher, bis dann in der Thesis der eigene Entwurf konstruktiv und realisierbar belegt vertieft wird.  Hier wird die Komplexität der Teile beispielhaft in einem ganzheitlichen System zusammengeführt - so wie die Studierenden in ihrem späteren Berufsleben agieren werden. 

 

 

 

 

 

 

Im ersten Semester Tragwerkslehre behandeln wir die Grundlagen von Stabilität und Festigkeit und erlernen die Berechnung von einfachen, statisch bestimmten Tragsystemen. Die Studierenden können am Ende des Semesters Lasten zusammenstellen, Auflagerreaktionen ermitteln und Schnittgrößen für Normalkraft, Querkraft und Biegemomente qualitativ und quantitativ bestimmen. 

Das zweite Semester Tragwerkslehre beschäftigt sich mit dem Thema Spannung und Dehnung sowie den geometrischen und materialabhängigen Kenngrößen für Festigkeit. Wir erlernen Spannungsnachweise für Träger und Stützen zu führen und entwurflich mit Fragen des Lastangriffs, der statischen Höhe, Knicklänge und Profilierung umzugehen.  

Das dritte Semester Tragwerkslehre behandelt schräge und geknickte Träger, Fachwerkträger und den Zusammenhang von Seil und Momentenlinie. Die Beschäftigung mit der graphischen Statik normalkraftbeanspruchter Tragwerke hilft durch ihre geometrische Anschaulichkeit die abstrakte Idee des Kraftverlaufs intuitiver zu begreifen.  

Das vierte Semester Tragwerkslehre beschäftigt sich mit Bogen- und Rahmentragwerken, Gründungarten, Aussteifung von Geschossbauten und Hallen sowie Fügungsfragen im Stahlbau. Es begleitet die Lehrveranstaltung Stahlbau in der Baukonstruktion des vierten Semesters.

 

 

 

 

 

Die Themen, mit denen sich Architektur und Städtebau beschäftigen, sind vielfältig, komplex und umfangreich. Der gesellschaftliche und soziale Wandel, der notwendige ressourcenschonende Umgang mit städtischen und ländlichen Strukturen, wirtschaftliche Umbrüche und technische Möglichkeiten verlangen nach immer wieder neuen, individuellen Lösungen. Ziel der Lehre ist es, die Studierenden auf der Suche nach diesen Lösungen und dem jeweils eigenen, gestalterisch-ästhetischen Ausdruck zu unterstützen und mit ihnen Strategien zu erarbeiten, die langfristig eine hohe gestalterische Qualität sicherstellen. Dadurch soll ein gesellschaftlich verantwortungsvolles architektonisches und städtebauliches Handeln erreicht werden.

 

 

 

 

 

Warum bauen wir? Wie setzen wir angemessen Architektur um? Diese Fragen betreffen die Architekten von heute und morgen. Die Berufspraxis besteht einerseits in der Anwendung von technischem Können. Andererseits wird die Fähigkeit, situative Zusammenhänge wahrzunehmen, zu deuten und zu beurteilen immer wichtiger. Architekten müssen ihr Wissen über das Bauen bezüglich der gegenwärtigen Herausforderungen und Wandlungsprozesse in gebautem Raum und der Gesellschaft erweitern. Das ingenieurwissenschaftliche Wissen wird durch die Architekturtheorie begründbar. Somit wird „ein reflektiertes Bewusstsein von dem praktisch Notwendigen“ zum immanenten Aspekt der baulichen Disziplinen.
 
Dabei geht die Forschung und Lehre des Lehrgebiets „Theorie der Architektur“ (TAE) von einem dreifachen Ansatz aus: 
Baugeschichte als Geschichte der Architektur, 
Gebäudekunde als Einordnung des Gebauten,
Architektur- und Stadtbautheorie als Selbst-Orientierung innerhalb der Disziplin.
 
Dies spiegelt den Fragesatz wann? wie? warum? wider und entspricht der Vermittlung von Grundlagenwissen im Bachelorstudiengang sowie aufbauendem Wissen und der Reflexion im Masterstudiengang. Hierzu dienen integrierte Lehr- und Lernformen, darunter Vorlesungen, Seminare, Entwürfe und Exkursionen. Die Nähe zur Gebäudekunde als auch zu den Geisteswissenschaften bestimmt den Charakter der Themen- und Methodenwahl.
 
Im Bachelor-Studiengang wird ein grundlegender Methodenkanon vorgestellt. Aus diesem können im Masterstudiengang eigenständig angemessene Methoden gewählt und angewendet werden. Sie dienen der Bereicherung der Entwurfsarbeit und der Erweiterung des eigenen Horizonts.
 
Nähere Informationen und Projektdokumentationen auf der Webseite des Lehrgebiets:

www.tae.ohmarch.de

 

 

 

 

 

1. Semester:  „Freihandzeichnen ist nur ein Bildchen zu schaffen.“ Diesem allgemeinen Vorurteil soll im ersten Semester inhaltlich entgegengewirkt werden, denn es ist viel mehr. Das bedeutet, pädagogisch beim Studierenden neue Erkenntnisse auf unterschiedlichen Wegen zu ermöglichen. Die Einstellung zur persönlichen künstlerischen Arbeit zu begleiten, wird wichtiger Bestandteil der Lehre. Erfolgreich kann schon die Suche nach den Zusammenhängen von Form, Proportion, Material und dessen Fügung werden, wenn sie ehrlich und mit Hingabe zur gewünschten Darstellung führt. Die notwendigen Arbeitsschritte führen über unser Gesichtsfeld hin zum perspektivischen Sehen, d.h. es geht um selektives Wahrnehmen von architektonischen Situationen, bzw. im ersten Semester um ein Verständnis für Grundlagen. Diverse Zeichengeräte und der Umgang mit ihnen als Mittel zur Wiedergabe werden erprobt; das Verständnis für die Aussagekraft im Bildwerk wird geweckt. 

2. Semester: Die Beschäftigung mit der urbanen Umwelt durch die Intensität des Zeichnens ist im zweiten Semester unser Thema. Von der Architektur werden sowohl Maßstabsgefühl als auch bildnerische Komposition wachgerufen. Intuition und Einsicht in die Welt geben sowohl dem Gefühl für den Raum als auch dem rationalen Beschreiben von Körpern ihren Platz. Die Wahl für Standpunkt und Horizont beim Zeichnen ist zu üben, denn es gibt keine standpunktfreie Erkenntnis, lehrt der Perspektivismus. Die Ernsthaftigkeit und Konzentrationsfähigkeit zeigen sich auf das Schärfste umrissen in der gleichzeitigen Beanspruchung für Körper und Geist beim Zeichnen. Mit Fehlversuchen und der eigenen Unzulänglichkeit zu leben ist schwer und muss durch Hilfestellungen ausgeglichen werden, seelisch und moralisch. 

Die Perspektivlehre mit den Verkürzungen und Fluchtungen ist ein Teil der Darstellenden Geometrie und damit die Grundlage für das räumliche Denken. Das Begreifen und zeichnerische Ertasten der Bildebene, in unserm Fall der Zeichenblock im Abstand zum Auge, ergibt das gewählte Motiv. Alles was der Block verdeckt, muss gezeichnet werden, so sagt eine Faustregel. 

3. Semester: Der Mensch als Maß aller Dinge steht beim Aktzeichnen im Mittelpunkt, mit Modellen voller Authentizität, für alle im Zeichensaal spürbar. Man kann sich dem nicht entziehen. Speziell auch in unserer modernen Zeit, die von vielen Ablenkungen und ständig wechselnden visuellen Reizen geprägt ist, wird die alte, nie ungültige Kunst des Aktzeichnens in unsere Lehre integriert. Mit großem Traditionsbewusstsein und Eifer sind alle, d.h. Modelle, Studierende und Dozenten bei der Sache.

Proportionsstudien des Menschen von Albrecht Dürer über Michelangelo Buonarotti und Leonardo da Vinci aus der Renaissance über Le Corbusiers Modulor bis heute dienen der Vorbereitung. Die schnellen Zeichnungen mit weichen Stiften trainieren die überaus wichtige Schaltung vom Kopf in die Hand. Im Umkehrschluss ist das ja auch eine wichtige Hilfe für das Entwerfen, man denke hier an „the first sketch“.

4. Semester: Das Zusammenfügen der Eindrücke von Landschaften, Architekturen und Menschen durch das Mittel der Zeichnung verlangt nach Abstraktion, d.h. der Verschränkung des Gesehenen mit der Bedeutungsfindung der gewünschten Bildaussage. Erkennen von Motiven, Reduktion auf das Wesentliche, perspektivische Richtigkeit, geglückte Bildkomposition und grafische Kompetenz sind erforderlich, um eine sehenswerte Abbildung von Gesehenem mit persönlichem Blick und Handschrift zu schaffen. Zeichnungen müssen nicht unbedingt schön sein, aber gehaltvoll und selbstbestimmt und man sollte sich damit identifizieren können. Ein Skizzenbuch wird zum Selbstzweck geführt, will sagen, nur für sich selbst, man zeigt dem Interessierten nur, was man will.

 

 

 

 

 

Gestaltung
Architektur baut auf die Gestaltungskompetenz ihrer Planer/innen. Ziel des Lehrgebiets ist die Vermittlung der Fähigkeit, formal-ästhetische Zusammenhänge zu erkennen und zu bewerten und diese als Ausgangspunkte für den eigenen architektonischen Schaffensprozess heranzuziehen. Konzeptionelle Ansätze und das Erkunden individueller Ausdrucksformen stehen im Fokus der Lehre. Gestalten, Entwerfen und Darstellen geschieht integrativ.

Entwurf
Die Untersuchung unterschiedlicher methodischer Verfahren zur Entwicklung des architektonischen Entwurfs steht im Vordergrund der Entwurfslehre. Formfindungsprozesse werden anhand von ästhetischen, inhaltlichen oder konstruktiven Fragestellungen gesteuert. Entwürfe entstehen entweder experimentell – unter künstlerischem und konzeptionellem Ansatz – und thematisieren isolierte Inhalte (BA und MA-Studiengang) oder sind kontextbasiert und im komplexeren Zusammenhang (MA-Studiengang). 

Darstellung
Das Visualisieren von Information beschränkt sich nicht auf die Produktion von Bildern. Darstellung ist Kommunikation und Schnittstelle zwischen sämtlichen Aspekten der architektonischen Disziplin. Die eingesetzten Darstellungsmedien filtern und verstärken relevante Informationen innerhalb des Planungsprozesses. In der Lehre gilt das Prinzip Mixed Media – das Zusammenspiel von digitalen und analogen Darstellungsformen – sowohl in 2D (Zeichnung) als auch in 3D (Modell) und 4D (Film). Das Erkunden individueller, persönlicher Ausdrucksformen wird ausdrücklich gefördert.

Digitale Medien
Die im Lehrgebiet eingesetzten Methoden und Werkzeuge sind vornehmlich digital – aber immer im Zusammenhang mit analogen Techniken. Insbesondere der Modellbau als Kombination von maschineller (digitaler) und manueller (analoger) Fertigung spielt eine wichtige Rolle. Im Bachelorstudiengang liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Grundlagen im Bereich des digitalen plastischen Gestaltens und dreidimensionalen Konstruierens mit CAD-Werkzeugen sowie auf Methodik und Techniken der Darstellung.
 
Der Masterstudiengang vertieft die Kenntnisse und bietet darüber hinaus Möglichkeiten zu Spezialisierungen im Bereich des parametrischen Entwerfens und freien Gestaltens.
 
Nähere Informationen und Projektdokumentationen auf der Webseite des Lehrgebiets: 
www.gedd.ohmarch.de

Die Grundstruktur des Studienplans mit sechs inhaltichen Bereichen ermöglicht, in jedem Semester eines der oben genannten Module als Schwerpunkt zu vertiefen. Diesem Konzept folgend wechseln die Themen im Modul „Professionalisierung und Vertiefung“ im Verlauf der ersten fünf Semester. Im ersten Fachsemester liegt der Focus auf der Darstellung, im zweiten auf der Konstruktion, im dritten auf dem Entwerfen, im vierten auf der Organisation und im fünften auf der Theorie. 

In der Vertiefung im zweiten Fachsemester sollen beispielsweise die Studierenden das Integrieren von künstlerisch- konstruktiven Aufgaben zu einer experimentellen Bauaufgabe im Maßstab 1:1 erlernen. Die Ausrichtung der Aufgabenstellung liegt in dem gemeinsamen Entwickeln eines Lösungskonzeptes mit realem Bezug. In Gruppen erstellen die Studierenden die Grundlage für die experimentelle Realisierung einer konstruktiv künstlerischen Bauaufgabe, deren Ziel in der Realisierung durch die Studierenden liegt. Dabei werden die Materialeignung und –wirkung erforscht, die Fügetechniken der tragwerksrelevanten Maßnahmen erprobt und das Ergebnis vor Ort erstellt. Zur Materialisierung werden gruppenweise entweder Holz, Holzwerkstoffe, Ziegel, Naturstein, Beton oder Stahl verwendet. Die Gruppen werden von Lehrbeauftragten aus den Bereichen bildende Kunst und Architektur geleitet und von externen Firmenpartnern untersützt. 

 

 

 

 

Vertiefung

Im 5. Fachsemester werden die in den ersten vier Semestern geübten Inhalte in zwei großen Projekten vertieft und angewendet. Die Studierenden erstellen sowohl in der „Hochbaukonstruktion“, als auch im „Entwerfen und Planen“ eine umfassende Semesterarbeit.  In der „Hochbaukonstruktion“ wird der Umgang mit dem Bestand thematisiert, im „Entwerfen und Planen“ sind städtebauliche Themen Grundlage der Aufgabenstellung.

Praktikum

Im Bachelorstudiengang Architektur ist kein Pflichtpraktikum integriert. Wir empfehlen Ihnen jedoch, nach dem 5. Fachsemester im Rahmen eines Freisemesters ein freiwilliges Praktikum im In- oder Ausland zu absolvieren. Um den Studierenden, die dieses Angebot nutzen, den Wiedereinstieg im Studium zu erleichtern, bieten wir die Inhalte des BA 6 – des Thesissemesters – sowohl jeweils im Sommer- als auch im Wintersemester an.

Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit wird im 6. Fachsemester bearbeitet. Die Studierenden vertiefen darin einen eigenen Entwurf in der Konstruktion und Materialität  bis zur Ausführungsreife. Sie zeigen, dass sie die erlernte gestalterische Kompetenz in Werk- und Detailplänen umsetzen  und den Entwurf technisch richtig und atmosphärisch hochwertig weiterführen können.

Mit dem Abschluss des Bachelors können Sie sich als Ingenieur/in auf den vielfältigen beruflichen Ebenen des Planungs- und Bauwesens orientieren oder sich im konsekutiven viersemestrigen Masterstudium für den nächsten Ausbildungsabschnitt zur Berufsqualifikation einer „Architektin“ oder eines „Architekten“ einschreiben.

Exkursionen, besondere Veranstaltungen

Wichtiger Teil der Lehre ist die in jedem Semester im Studienverlauf eingebundene Exkursionswoche. In dieser Woche werden im Semesterverbund wichtige gebaute Beispiele im In- oder Ausland besucht und analysiert.

Die Fachschaft veranstaltet seit vielen Jahren eine abendliche Vortragsreihe, in deren Rahmen freischaffende Kolleginnen oder Kollegen ihre Projekte vorstellen. 

Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

Mit dem Abschluss des Bachelors können Sie sich auf den vielfältigen beruflichen Ebenen des Planungs- und Bauwesens  orientieren und ganz unterschiedliche Tätigkeiten ergreifen. Die meisten Absolventen kehren jedoch direkt nach dem BA Abschluss oder nach individuell unterschiedlicher  Praxiszeit wieder an die Hochschule zurück und schließen das konsekutive Masterstudium an, das die Fakultät AR anbietet.                                    

Erst mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Masterstudiums stehen den Absolventen alle Möglichkeiten des Berufs offen. Dann haben sie die erforderliche Grundlage gelegt, um nach 2 Jahren Arbeitszeit in den jeweiligen Architektenkammern der Länder aufgenommen zu werden.

Arbeitsmarktsituation und Einstiegsgehälter?

Die Arbeitsmarktsituation ist sehr stark von der jeweiligen Konjunktur abhängig. Die möglichen Einstiegsgehälter können auf den Webseiten der Architektenkammern (byak.de oder akbw.de) recherchiert werden. 

Was machen frühere Absolventen heute?

Unsere Absolventen arbeiten im In- und Ausland und sind als Angestellte oder Freischaffende in allen Bereichen des Bauschaffens zuhause. Über den Alumni-Verein können sie engen Kontakt zur Fakultät halten. Einige der früheren Absolventen bringen ihr Wissen als Lehrbeauftragte in der Fakultät wieder ein.

Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Bachelorabschluss

Es ist empfehlenswert, nach dem Bachelorabschluss das konsekutive Masterstudium zu absolvieren. Eine Unterbrechung des Studiums, in der die Absolventen/innen Arbeitserfahrung in der Praxis erwerben, macht durchaus Sinn und hilft der persönlichen Orientierung im Berufsfeld. 

Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

Da viele der in der Fakultät Architektur tätigen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Nebentätigkeit in freischaffenden Büros Praxiserfahrung machen, können wir unseren Absolventen auf dem Weg in die Berufstätigkeit wichtige Hinweise geben. 

Für dieses Bachelorstudium gibt es formale Anforderungen, die Sie zwingend erfüllen müssen, um das Studium antreten zu können. Außerdem gibt es eine Reihe persönlicher Anforderungen, die Sie erfüllen sollten.

Formale Anforderungen

  • Erforderliche Sprachnachweise:

    Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

    • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

    • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)
    • Telc Deutsch C1 Hochschule

    Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

Persönliche Anforderungen

  • Ästhetisches Empfinden      
  • ƒFreude am Darstellen und Gestalten (freies und gebundenes Zeichnen)
  • ƒHandwerkliches Geschick (Werken)      
  • ƒGrundkenntnisse in darstellender Geometrie und technischem Zeichnen
  • ƒFachbezogene Allgemeinbildung in den Bereichen Kultur, Umwelt und Gesellschaft
  • ƒBereitschaft zur Arbeit mit dem Computer (Die  Bearbeitung der Studienleistungen erfolgt z.B. mit zunehmender Semesterzahl mit CAD Programmen)
  • Allgemein gute Kenntnisse in Mathematik
  • Gute Kenntnisse in Physik und Chemie sind wünschenswert, um das Verstehen des stofflichen Aufbaus und des Zusammenwirkens der Bauprodukte zu erleichtern.
  • Beherrschung des Deutschen in Wort und Schrift (Im Studium müssen z.B. Pläne präsentiert, Fachliteratuer exzerpiert und technische Zusammenhänge erläutert werden)

Häufige Stolpersteine

Der häufigste Stolperstein ist eine Fehleinschätzung der Intensität des Studiums. Das Studium der Architektur erfordert zeitlich und inhaltlich vollen Einsatz und kann nicht „nebenbei“ durchgeführt werden.

Sie sind sich nicht sicher, ob Architektur der richtige Studiengang für Sie ist? Die TH Nürnberg bietet Ihnen zahlreiche Angebote, die Ihnen dabei helfen, genau das herauszufinden.

Schnuppervorlesung

Es gibt im Stundenplan des 1. oder 2. Semesters durchaus Vorlesungen, die von Studieninteressenten probeweise besucht werden können, wie z.B. Einführung ins Entwerfen, Baugeschichte, Baukonstruktion oder Bautechnologie. Die Veranstaltungstermine können bei der Studienfachberatung (siehe weiter unten) erfragt werden.

Studienberatungsportal

Sie möchten sich am liebsten anonym, online und sprechzeitenunabhängig informieren und beraten lassen?

Studienberatungsportal

Studienberatung

Sie suchen individuelle Beratung und Unterstützung bei Studienorientierung und Studienwahl? Dann können Sie sich gerne an unser Team der zentralen Studienberatung wenden.

Zentrale Studienberatung

Studienfachberatung

Sie möchten sich detaillierter über Inhalte einzelner Fächer des Studiengangs Architektur informieren? Dann ist die Studienfachberatung die richtige Anlaufstelle für Sie.

Beratung auf Veranstaltungen

  • Regelmäßige Ausstellungen der besten Ergebnisse eines Semesters zu Semesterende, Hinweis über Internetseite der Fakultät Architektur.
  • Einmal im Jahr, immer am letzten Mittwoch und Donnerstag im September, finden an der TH Nürnberg die großen Studieninfotage statt. Dort werden alle Bachelorstudiengänge ausführlich vorgestellt.
    Studieninformationstage der TH Nürnberg
  • Die TH Nürnberg ist natürlich auch auf vielen Messen zur Studienwahl mit einem Infostand vertreten. Dort können Sie sich von Studierenden und Studienberatern ausführlich zu allen Studiengängen der TH Nürnberg beraten lassen. Eine Übersicht der Messen, bei denen wir regelmäßig mit dabei sind, finden Sie hier.
    Messen zur Studienwahl