Erfolgreiches Lehrforschungsprojekt: Alte Geräte – neues Wissen

Nürnberg, Februar 2018 – Zum ersten aber bestimmt nicht zum letzten Mal hat in diesem Wintersemester ein Lehrforschungsprojekt der besonderen Art stattgefunden: Technikjournalismus-Studierende haben alte technische Geräte erforscht und sie in besonderen journalistischen Formaten portraitiert. Die Ergebnisse sind auf der Querschrift nachzulesen (http://querschrift.de/category/alte-geraete-neues-wissen/). Unter Leitung von Prof. Dr. Beatrice Dernbach und Prof. Dr. Bruno Hauer wurden in Kooperation mit dem Leiter des Museums Industriekultur, Matthias Murko, bekannte (z.B. Haushaltsgeräte) oder auch unbekannte beziehungsweise unerforschte („Doktorwagen“, Feldfernschreiber) Gegenstände aus dem TH-Archiv und dem Fundus des Museums ausgewählt. Jeder Teilnehmer recherchierte in Museen und Archiven, interviewte Experten und entwickelte daraus eine Geschichte, die auf wahren Sachinformationen basiert, im Szenario aber fiktionale Elemente enthalten durfte.

Technikjournalismus-Studierende untersuchen gemeinsam mit Matthias Murko (3. v.l.) die KS 601 von Zündapp, genannt „Grüner Elephant“. Foto: Dernbach

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Die Leistungsspitze 2017 ist weiblich

Die Beste des Abschlussjahrgangs 2017 Simone Danne erhielt auch die Auszeichnung für die beste Bachelorarbeit. Der Presseclub Nürnberg zeichnet als Partner des Studiengangs die beste wissenschaftliche Abschlussarbeit aus, Siegfried Zelnhefer als Präsident gratuliert. Fotos Nützel

Nürnberg, Januar 2018 – Absolventinnen und Studentinnen im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR sind Spitze. Das hat Anfang Januar die offizielle Absolventenverabschiedung des Abschlussjahrganges 2017 eindrucksvoll bestätigt. Die beste Abschlussarbeit und die besten Abschlussnoten sind im Absolventenjahrgang 2017 alle von Absolventinnen erreicht worden. Doppelten Grund zur Freude hatte dabei Simone Danne, die nicht nur vom Präsidenten des Presseclub Nürnberg, Siegfried Zelnhefer, für die beste Abschlussarbeit, sondern auch als Notenbeste im Abschlussjahrgang 2017 ausgezeichnet wurde. Barbara Hofler und Judith Müller als zweit- bzw. drittbeste des Jahrgangs freuten sich mit ihr zusammen.

Im Marmorsaal des Presseclubs Nürnberg konnten die Absolventen ihre Studienzeit Revue passieren lassen und sich mit ihren Kommilitonen über die weiteren Wege in Beruf oder Masterstudium austauschen. Im Jahr 2017 hatten insgesamt 35 Studierende ihren Bachelorabschluss erreicht. Die Feier wurde wieder umrahmt von Ohm-Chor unter der Leitung von Moritz Metzner. Für die Fachschaft der Fakultät AMP wünschten Lea Otte und Denise Heller den Absolventinnen und Absolventen alles Gute. Einen persönlichen Blick zurück auf die Studienzeit im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR richtete für die Absolventinnen und Absolventen Daniel Ahlers.

Der Blick richtete sich aber nicht nur zurück, sondern auch nach vorne. Einerseits unterstrich der Festredner Dr. Andreas Gundelwein, Leiter Ausstellungen/Sammlungen des Deutschen Museums, wie wichtig die gesellschaftliche Diskussion von Zukunftsvisionen und Zukunftstechnologien ist. Das Deutsche Museum werde sich dieses Themas mit seinem neuen Standort in Nürnberg als #Zukunftsmuseum annehmen. Und das natürlich in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR. Im Sommersemester 2017 hatten Studierende des 4. Fachsemesters Kommunikationskonzepte für das Deutsche Museum Nürnberg entwickelt, die jetzt mit den Studierenden im Sommer 2018 umgesetzt werden.

Andererseits haben zwei Sponsoren auch die Zukunft fest im Blick. Die WEKA Verlagsgruppe (München) und die Industrial Newsgames GmbH (Würzburg) haben jeweils ihr Engagement für ein Deutschlandstipendium verlängert. Auch im Jahr 2018 können so zwei Studierende durch das Deutschlandstipendium gefördert werden. Die Stipendiaten in diesem Jahr sind Lea Urban und Denise Heller und unterstreichen damit auch die Leistungsstärke der Studentinnen im Studiengang.

Umrahmt von AMP-Dekan Prof. Walter Müller und Festredner Dr. Andreas Gundelwein die Jahrgangsbesten des Studiengangs: (v.l.n.r.) Judith Müller, Barbara Hofler, Simone Danne.
Die persönliche Bilanz für die Absolventinnen und Absolventen zog stellvertretend Daniel Ahlers.
Die WEKA Verlagsgruppe, vertreten durch Editor-at-large Meinrad Happacher (links), und Robert Weber als Inhaber der Industrial Newsgames GmbH (rechts) investieren auch in diesem Jahr in den Nachwuchs der Technikkommunikation. Die Stipendiaten in diesem Jahr sind Lea Urban (links) und Denise Heller (rechts).
Der Ohm-Chor unter der Leitung von Moriz Metzner.

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Vortrag zu internationaler Recherche von Wolfgang Mayer

Nürnberg, November 2017 – „Distanz zu den Gesprächspartnern ist das oberste Gebot“, forderte Wolfgang Mayer, ehemaliger Wirtschaftsredakteur der Nürnberger Nachrichten, bei seinem Gastvortrag über internationale Recherche im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR an der TH Nürnberg. In seinem spannenden und unterhaltsamen Vortrag machte er mit seinen Erzählungen eine Weltreise vom Ural über Südafrika, Chile und Irak bis nach Simbabwe und China.

Dabei las der Journalist auch immer wieder Episoden aus seinem Buch „Gehetzte Journalisten: Begegnungen im Dauerlauf“ vor, das im vergangenen Jahr im Hamburger tredition-Verlag erschienen ist. So berichtete er beispielsweise von seiner Begegnung mit Präsident Robert Mugabe aus Simbabwe: „Ich habe mit ihm persönlich gesprochen. Auf einmal fing er an, von Goethe zu schwärmen.“ In seiner Redaktion in Nürnberg sei er anschließend als Spezialist für Simbabwe angesehen worden: „Dabei habe ich nur einen Ausschnitt gesehen. Es gibt Journalisten, die überschätzen sich, wenn sie einmal in einem Land waren.“

Dies war einer von vielen Hinweisen, die Wolfgang Mayer den angehenden Journalisten mit auf den Weg geben konnte. Ein weiterer Tipp war „Vorsicht vor Nachrichtenfetischismus“: Nicht unbedingt müssten diese richtig liegen. So sei ihm fälschlicherweise schon einmal ein Bericht korrigiert worden, nur weil zwei Nachrichtenagenturen eine Falschmeldung verbreitet hatten. „Widerstehe der Gefahr, sich in Gefahr zu begeben“, war eine weitere Forderung. Und natürlich müsse man sich im Ausland immer entscheiden, welche Geschichte man recherchiere und erzähle: „Um Selektion kommt man nicht herum. Das ist mit Entscheidungen verbunden.“

Einen Rat gab der erfahrene Journalist mit, was Objektivität betrifft: „Eine ganz wichtige Rolle spielen die Dolmetscher. Das Problem ist, dass Dolmetscher nicht präzise übersetzen, sondern interpretieren.“ Dessen müssen man sich stets bewusst sein.

Markus Kaiser

Wolfgang Mayer sprach an der TH Nürnberg über internationale Recherche. Fotos: Markus Kaiser

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Tagung zu technischen Innovationen im Journalismus

Tutzing, September 2017 – Chatbots, künstliche Intelligenz, Personaliserung und virtuelle Welten: Diese Themen wurden auf der Tutzinger Journalistenakademie „Technische Innovationen im Journalismus“ behandelt, die die Akademie für politische Bildung Tutzing gemeinsam mit der Professur für praktischen Journalismus von Prof. Markus Kaiser der Technischen Hochschule Nürnberg im September 2017 veranstaltet hat.

Hendrik Luehrsen von der Agentur Luehrsen//Heinrich aus München zeigte den Journalistinnen und Journalisten, wie sie sich selbst einen Chatbot bauen und einsetzen können. Foto: Sebastian Meyer

Rund 70 Besucher informierten sich an den zwei Tagen über neueste Trends im Journalismus. Unter der Leitung der TH-Lehrbeauftragten und MedienCampus-Geschäftsstellenleiterin Nicole Schwertner berichteten Studierende der TH Nürnberg aus den Studiengängen Technikjournalismus/Technik-PR und Media Engineering sowie der Friedrich-Alexander-Universität aus dem Master Medien-Ethik-Religion über die Veranstaltung; die Berichte sind unter www.mediencampus.bayern abrufbar.
Hendrik Luehrsen von der Agentur Luehrsen//Heinrich aus München zeigte den Studierenden, wie sie sich einen Chatbot bauen können, und gab hilfreiche Tipps: Der Text sollte auf ein Minimum reduziert werden, der Nutzer soll mit einem klaren Vorteil wieder aus der Interaktion herausgehen, vor allem soll alles einfach gehalten werden. Dennis Meyer alias VRMeyer zeigte den anwesenden Journalisten neueste Virtual-Reality-Projekte und -Brillen.

VRMeyer hatte einige VR-Brillen und Applikationen mitgebracht, die die Besucher der Tutzinger Journalistenakademie testen konnten. Foto: Sebastian Meyer

In diesem Jahr gibt es noch eine weitere Kooperationsveranstaltung zwischen der Akademie für politische Bildung Tutzing und der Professur für praktischen Journalismus der TH Nürnberg: Am Montag, 6. November 2017, findet die Veranstaltung „Überzeugen(d) im Netz. Abgeordnete und Social Media“ speziell für Landtagsabgeordnete und Kandidaten statt, die 2018 ins Maximilianeum einziehen wollen (www.apb-tutzing.de). „Wir zeigen den Abgeordneten neueste Social-Media-Trends“, erklärt Prof. Markus Kaiser, der sich an der TH Nürnberg vor allem mit Medieninnovationen und digitalem Journalismus befasst. „Auch rechtliche Fallstricke sind ein Thema.“

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VR-Seminar zur Super Sommer Sause

Nürnberg, Juli 2017 – Interviews mit Schlagerstars wie Oli P., Mickie Krause, Mia Julia und Peter Wackel: Studierende aus den Studiengängen Technikjournalismus/Technik-PR, Media Engineering und Design haben auf der „Super Sommer Sause“ von Hitradio N1 am Flughafen Nürnberg Gespräche mit den Ballermann-Sängern geführt. Diese werden nun mit 360-Grad-Aufnahmen aus Mallorca gemischt und sind als Virtual-Reality-Erfahrung in Kürze auf der Website von Hitradio N1 abrufbar.

Vor seinem Auftritt bei der Super Sommer Sause am Nürnberger Flughafen gab Oli P. unseren Studierenden Lea Otte (links) und Denise Heller ein Interview vor dem Greenscreen.

Vor dem Dreh auf der „Super Sommer Sause“, zu der am 15. Juli rund 8000 Besucher kamen, besuchten die Studierenden unter anderem das Funkhaus Nürnberg: Morningshow-Moderator Flo Kerschner und Pressesprecher Stefan Grundler zeigten den Studierenden das Radiostudio und gaben einen Einblick in die Arbeitsabläufe des lokalen Senders. Anschließend bereiteten die Studierenden ihre Interviews vor und sammelten Begleitmaterial (wie Musikvideos, Fernsehszenen, Statistiken über die größten Hits usw.), mit denen die Interviews angereichert werden können.

Mia Julia im Interview mit Technikjournalismus-Studenten. Die Aufnahmen werden gemixt mit 360-Grad-Videos, die auf Mallorca gedreht wurden. Partner sind das Funkhaus Nürnberg und Dexperio.

Die beiden Media-Engineering-Studentinnen Belinda Räßler und Angelina Schönberger waren beispielsweise vorab zur Recherche und zum Dreh im Peter-Wackel-Museum. Kurz vor dem Interview bereiteten sie Wackelpeter zu, nach dem sich der in Erlangen geborene Steffen Peter Haas nennt, um diesen beim Interview mit ihm zu verspeisen. Wer sich die Interviews anschaut, sieht die beiden Studentinnen und Peter Wackel in einer Kulisse vor dem „Oberbayern“ und dem Strand auf Mallorca. Zusätzlich werden das Video aus dem Museum und weitere Infos eingeblendet.
Das Besondere an dem Seminar ist, dass es bislang noch relativ wenig Erfahrung gibt, wie man journalistisch Virtual Reality (virtuelle Realität) nutzt. Das Storytelling lehnt sich an die Erzählweise von Film und Fernsehen an. „Es hat immer eine Weile gedauert, bis ein neues Medium sich von einem bestehenden emanzipiert hat“, erläutert Journalismus-Professor Markus Kaiser. „Das war beim Fernsehen nicht anders, als das Visuelle zunächst vernachlässigt worden ist.“ Internetseiten seien anfangs wie eine schlecht gemachte Zeitung dahergekommen. „Und mobiles Internet hat anfangs das stationäre nur abgebildet, bevor es responsive Design und heute sogar mobile first gibt.“ Das VR-Seminar war deshalb auch ein Lehrforschungsprojekt, in dem die Studierenden Storytelling mit einer 360-Grad-Perspektive ausprobieren konnten.

Im Gespräch mit den beiden Media-Engineering-Studentinnen Belinda Räßler (links) und Angelina Schönberger verriet Peter Wackel so manches Geheimnis. Die Interviews wurden für die Website von Hitradio N1 geführt. Fotos: Markus Kaiser

Besonders an dem Seminar war auch, dass 22 Studierende aus Technikjournalismus/Technik-PR, Media Engineering und Design zusammengearbeitet haben. „Medieninnovationen funktionieren nur im Dreiklang aus Content, Programmierung und Design“, erklärt Kaiser. „Deshalb finde ich interdisziplinäre Projekte wichtig und spannend.“ Auch den Mallorca-Stars wie Peter Wackel hat das Studentenprojekt gefallen: „Gute Vorbereitung“, lobte Peter Wackel. „Es hat mir viel Spaß gemacht. Ich bin schon sehr auf die Ergebnisse gespannt.“

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Von der Vision zur Innovation

Studierende planen die Kommunikation für das Deutsche Museum Nürnberg

München/Nürnberg, Juni 2017 – Trekkies in den Hallen des Deutschen Museums! Unwahrscheinlich? Aber Realität: Studierende des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR machen es möglich. Die zweite Gruppe von Studierenden des vierten Fachsemesters unter der Anleitung von Dr. Constanze Hampp hatte die Aufgabe übernommen, für das in Gründung befindliche Deutsche Museum Nürnberg die ideale Kommunikation zu finden. Wie schon ihre Kommilitonen in der Vorwoche im österreichischen Feldkirch hatten die Studierenden als Nachwuchsagenturen Kommunikationsinhalte, Kommunikationskanäle und Kommunikationsstrategien den Auftraggebern präsentiert. Ziel der Kampagnen sollte es sein, das Deutsche Museum Nürnberg in der Metropolregion bekannt zu machen und bis zur Eröffnung im Jahr 2020 zu positionieren. Die Vorschläge reichten von klassischen Ansätzen wie Social Media Kommunikation über themenorientierte Event-Container bis hin zu intensivem Kontakt zu Schulklassen bereits in der Entstehungsphase des Museums. Dr. Andreas Gundelwein, Mitglied der Geschäftsleitung des Deutschen Museums, war sichtlich zufrieden, als die insgesamt acht studentischen Nachwuchsagenturen ihre Konzepte der Jury vorgestellt hatten.

Das Deutsche Museum Nürnberg soll keine Kopie des Mutterhauses in München werden. Vielmehr stehen die Technologien der Zukunft im Mittelpunkt. Themen wie Mobilität oder Energie sollen nicht nur unter dem Blickwinkel der Technik betrachtet werden, sondern auch unter dem Aspekt der Auswirkungen auf die Gesellschaft. Das Motto für das Deutschen Museum Nürnberg ist denn auch „Von der Vision zur Innovation“. Für den Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR und den Forschungsschwerpunkt zum Gestaltungsdiskurs Industrie 4.0 ein idealer Anknüpfungspunkt, findet Prof. Volker M. Banholzer.

Die Initiative für die Museumsneugründung in der Nürnberger Innenstadt am Jakobsmarkt geht auf den bayerischen Finanzminister Markus Söder zurück, der gerade Anfang Juni den offiziellen Vertrag unterzeichnet hat. Standesgemäß im Trekkie-Outfit, wie auf seinem Facebook-Kanal zu sehen ist.
Bilder und Impressionen von den Pitches bei Bachmann electronic in Österreich und im Deutschen Museum in München finden sie im Facebook-Kanal des Studiengangs.

Fotos: Banholzer

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Die Querschrift erscheint in neuem Gewand!

Der Relaunch der Querschrift im Juni 2017 bietet Lesern künftig Dossiers zu allen Themen rund um Technik in aufgefrischtem und übersichtlichem Design. Das neue Dossier Technikorte führt Leser und Studenten an den Albrecht-Dürer-Flughafen, den Hafen, die Hochschule und an viele Weitere Orte in Nürnberg.

Foto: Neuß

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100.000 Windräder und mehr

Viertsemester präsentieren PR-Konzepte bei Bachmann electronic

Nürnberg/Feldkirch, Juni 2017 – Wenn die Reise nach Vorarlberg geht, dann denkt man an Skifahren oder Wandern. Auf jeden Fall um Freizeit. Für das Alpenpanorama hatten die Studierenden des vierten Semesters Mitte Juni zunächst wenig Blicke übrig. Es ging um die Präsentation ihrer PR-Konzepte für ein Projekt der Bachmann electronic GmbH in Feldkrich (Österreich). Frank Spelter, Head of Corporate Communication, hatte den Nachwuchsagenturen zu Beginn des Sommersemesters die Aufgabe für ein Kommunikationskonzept gestellt. Ziel: Das Jubiläum, anlässlich der 100.000sten Windkraftanlage, die mit Bachmann Steuerungs- und Automatisierungskomponenten ausgerüstet wird, für eine nachhaltige Ansprache von Entscheidern in der Branche nutzen. Bis Mitte Juni hatten die Studierenden Zeit, unter der Leitung von Robert Weber die Konzepte auszuarbeiten.

Von den Ergebnissen und Kampagnenvorschlägen zeigte sich die Jury von Bachmann durchweg begeistert. Die Lösungsvorschläge gingen von Chatbots über programmierte Apps bis hin zu Eventveranstaltungen. Die besten Ideen will Bachmann mit den Studierenden mit Blick auf das Jubiläum umsetzen. Nach der Anspannung der Präsentation und angesichts der hohen Temperaturen ging es dann unter die Erde. In die Technikkavernen des Pumpspeicherkraftwerks Kops II. Nicht nur für das Gruppenbild, sondern um die Pumpwerke und Elektroinstallationen zu besichtigen.

Frank Spelter (Bachmann electronic), Lea Otte und Denise Heller
Fotos: Banholzer

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TH-Projekt zur Nürnberg Web Week

Nürnberg, Mai 2017 – Im Fernsehstudio fährt die Lansyn-Redaktion eine Live-Fernsehsendung mit Studiogast, über Events berichten Technikjournalismus-Studierende mit Berichten für www.nueww.de, www.lansyn.de und die Querschrift, und von manchen Veranstaltungen der Nürnberg Web Week wird live über Facebook gestreamt: Der Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR hat sich an der digitalen Woche in der Metropolregion Nürnberg mit einer Redaktionswerkstatt beteiligt.

Redaktion im Dauerbetrieb: Während der gesamten Nürnberg Web Week berichteten Technikjournalismus-Studierende in Text, Bild und Videos über die Events für www.nueww.de, Lansyn und die Querschrift. Foto: Kaiser

Über 60 Studenten berichten von den Veranstaltungen der Nürnberg Web Week unter der Leitung von Nicole Schwertner, Prof. Dr. Beatrice Dernbach, Stefan Fries, Tizian Zischler, Benedikt Hofmann und Prof. Markus Kaiser. Die Studierenden recherchieren vor Ort, sprechen mit den Referenten und Besuchern, bedienen die verschiedensten Social-Media-Kanäle, schneiden Videos und schreiben in der für diese Woche aufgebauten Redaktion ihre Berichte, Interviews und Reportagen. Eine Woche Praxis pur.

Virtuelle Welten entstehen bei uns real: Technikjournalismus- und Media-Engineering-Studierende informierten am TH-Stand auf dem VR Day im Südwestpark über die Medien-Studiengänge. Foto: Kaiser

Neben der Redaktionswerkstatt, die vorwiegend aus den Zweitsemestern besteht, hat sich der Studiengang auch mit weiteren Aktionen an der Nürnberg Web Week beteiligt. Mit einem Stand und einem Workshop über „Virtual Reality und 360 Grad im Journalismus und in der Unternehmenskommunikation“ war die TH Nürnberg beim VR Day im Südwestpark dabei. Die Studierenden informierten dort über die verschiedenen Medienstudiengänge von Design über Media Engineering und Medieninformatik bis hin zu Technikjournalismus/Technik-PR. Digitales spielt in den Studiengängen eine bedeutende Rolle, so gibt es in Technikjournalismus zum Beispiel die Fächer digitaler Journalismus, PR 2.0, Newsgames oder Virtual Reality.

Über bewusste Falschmeldungen und Social Bots sprach NN-Redakteurin Franziska Holzschuh mit Prof. Markus Kaiser auf der Fake News Night im Museum für Kommunikation. Foto: Kraus

Auch auf der Fake News Night war die TH Nürnberg vertreten. Auf der Veranstaltung der Nürnberger Nachrichten im Museum für Kommunikation ging es um bewusste Falschmeldungen, Social Bots und Filterblasen. Zwei Schüler zeigten, wie einfach es ist, eine Fake-Seite mit Hilfe von Wordpress ins Netz zu stellen. Außerdem wurde unter der Moderation von NN-Redakteurin Franziska Holzschuh über die gesellschaftlichen Auswirkungen von Fake News diskutiert.

(von Nicole Schwertner und Markus Kaiser)

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Opening Night am IT-Campus der DATEV

Studiengang Technikjournalismus mit einer Redaktionswerkstatt beteiligt

Nürnberg, Mai 2017 – Auf der Kick-off-Veranstaltung beim IT-Spezialisten DATEV am 15. Mai 2017 wurde die Nürnberg Web Week ganz offiziell eingeläutet und die Hauptthematiken vorgestellt. Die Nürnberg Web Week steht ganz unter den Leitthemen „Digitale Transformation“ und „Fake News“, was sich im diesjährigen Programm sehr deutlich widerspiegelt. „Wie entstehen Fake News?“ oder die „Digitalisierung deines Rechnungswesens“ sind nur zwei Themen, die auf den über 100 Veranstaltungen im Rahmen der Web Week genauer betrachtet werden.

Die Opening Night bildete nicht nur den Auftakt der gesamten Web Week, sondern auch für die Redaktionswerkstatt der Studiengänge Technikjournalismus/Technik-PR sowie Media Engineering. Studierende berichten während der acht Veranstaltungstage für die Veranstalter-Website www.nueww.de sowie die beiden Portale Lansyn (www.lansyn.de) und Querschrift (www.querschrift.de).

Bereits zum dritten Mal richtete DATEV die Opening Night der Nürnberg Web Week aus, zu der knapp 600 Besucher kamen. Bereits vor dem offiziellen Beginn um 19.30 Uhr konnten sich Interessierte in „Warm-up-Sessions“ zu Themen wie „Automatisieren und Digitalisieren mit Machine Learning“ informieren und an Rundgängen durch den IT-Campus der DATEV teilnehmen. Dabei erhielten die Besucher Einblicke in die Arbeitswelt der Mitarbeiter: Von höhenverstellbaren Schreibtischen über Kaffeeküchen bis hin zu von den Mitarbeitern mitgestalteten „Pausenhöfen“ war alles dabei.

Web Monday – Eröffnungsveranstaltung im „Casino“

Die Hauptveranstaltung fand im sogenannten „Casino“, dem eigentlichen großzügigen Mensabereich des Unternehmens, statt. Foto: nueww

Der Initiator der Nürnberg Web Week, Ingo Di Bella (https://lansyn.de/events/nuernberger-web-week/interview-mit-dem-webweek-initator-ingo-di-bella/), begann mit einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Jahre und den immensen Anstieg an Besuchern wie auch Veranstaltern in den letzten fünf Jahren.

Als Repräsentant der Stadt Nürnberg war Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, vor Ort und bestätigte, dass nun mehr Spezialisten als früher auf der Web Week zu finden seien. „Die Web Week ist aber nicht nur auf Experten ausgerichtet – im Gegenteil. Sie ist der Treffpunkt der digitalen Gesellschaft, also nicht nur Spezialisten. Und das spiegelt sich im gesamten Programm wider“, so Fraas. Neben dem DATEV Lab, wurden einige bekannte Startups aus der Metropolregion, wie Zero Hero, Flixbus oder der Postillion und deren Enabler, also Unterstützer, vorgestellt.

Zum Hauptthema Fake News berichtete BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs über Gerüchte und alternative Wahrheiten in der Gesellschaft und den Medien. „Der Dialog mit den Lesern wird immer wichtiger“, erklärt Hinrichs. „Dazu brauchen wir Analysen, wann welche Informationen am besten ankommen.“

Final gaben Referenten Einblicke in den Stand der 3D-Technik, Ideenpitches und Hinweise zu weiteren Veranstaltungen sowie Impulse zum Weiterdenken, wie „Was hat Kultur mit Digitalisierung zu tun?“. Dann läutete Ingo Di Bella zum „angenehmen Teil“ des Abends ein: Beim „Networking“ konnten sich die Besucher nun munter austauschen und die Veranstaltung ausklingen lassen.

Um es mit den Worten des DATEV-Vorstands Eckhard Schwarzer zu sagen, freuen sich Veranstaltern und Besucher nun auf eine „geile Veranstaltung“. Foto: nueww

Nice to know: Hintergrund zur Web Week

Die Nürnberg Web Week findet seit 2012 jährlich statt. Im vergangenen Jahr kamen rund 6.500 Teilnehmer nach Nürnberg. Knapp ein Jahr Vorbereitung und Organisation stecken in über 100 Veranstaltungen an nun acht Tagen. Eine weitere Besonderheit: In diesem Jahr findet das Programm des „Digitalen Festivals“ der Metropole nicht nur in Nürnberg, sondern auch in Fürth, Bamberg, Erlangen, Ansbach und Neumarkt statt.

(von Franziska Hofmann)

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Industrie 4.0 spielend begreifen

Studierende zeigen Serious Game zur flexiblen Fertigung auf der Hannover Messe


Nürnberg/Hannover, April 2017 – Games und B2B – ein Widerspruch? Aktuell vielleicht, aber künftig sicher nicht mehr. Auf der Hannover Messe 2017 stellen Studierende des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR ein Serious Game vor, das in einem Lehr-/Forschungsprojekt zusammen mit der Harting Technologiegruppe (Espelkamp) entstanden ist. Gleichzeitig evaluieren die Studierenden die Nutzung und den Zuspruch zum Aufbau, Inhalten des konkreten Serious Game und die generelle Haltung zu Gamification-Elementen in der B2B-Kommunikation.

Ziel des Spiels ist, das Konzept Industrie 4.0 spielerisch erlebbar zu machen. Gerade bei Konzepten oder Prinzipien, denen keine exakte Definition zugrunde liegt, können Applied Games oder Serious Games bei der Vermittlung helfen. Auch und gerade im Industriekontext. Das Game wurde von den Studierenden in Workshops bei Harting in Espelkamp konzipiert. Die Programmierung und die Umsetzung übernahmen Mitarbeiter der Firma Industrial Newsgames.

Bislang seien Gamification-Elemente in der B2B-Kommunikation nur in der Weiterbildung eingesetzt worden, so Projektleiter Prof. Volker Banholzer. Bei der Kundenkommunikation werde das noch mit Skepsis betrachtet. „Die bisherigen Reaktionen auf das Game zeigen aber, dass diese Art von Kommunikation  durchaus sowohl bei Ingenieurinnen und Ingenieuren als auch bei Vertrieb und Marketing akzeptiert ist.“ Erwartungsgemäß beurteilten jüngere Kohorten den Ansatz besser als ältere, aber insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer diesem neuen Kommunikationsinstrument gegenüber sehr aufgeschlossen. Die Ergebnisse der Evaluation werden im Sommer gemeinsam von der Harting Technologiegruppe und dem Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR vorgestellt.

Literaturhinweis:
Banholzer, V./Weber, R. (2017). Gamification und Innovationskommunikation: Konturierung von Industrie 4.0 vermittels angewandter Spielformen als Interactive Storytelling. Erscheint in: Siems, F./Papen, M.-C. (Hrsg.): Kommunikation und Technik. Wiesbaden: Springer.

Fotos: Banholzer

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Technik im Museum

Nürnberg, März 2017 – Beim Querschrift-Workshop zum Thema „Technik im Museum“ sind Technikjournalismus-Studierende in Nürnbergs Museen auf Spurensuche gewesen: Wie viel Technik steckt zum Beispiel in alten Ausstellungsstücken wie einem Zahnarztstuhl oder einer Lok aus dem 19. Jahrhundert? Beim Recherche-Training unter der Leitung von Prof. Dr. Beatrice Dernbach wurden Themenvorschläge erarbeitet und ein Kamera-Crashkurs von Stefan Fries machte die Workshop-Teilnehmer mit der notwendigen Technik vertraut. Entstanden sind außergewöhnliche Beiträge über rostige Weltrekordhalter, ein „Fräulein vom Amt“, Kameratechniken aus dem Dritten Reich und lange zurückliegende Zahnarzt- und Schulbesuche.

http://querschrift.de/category/querschrift-workshop-2017/technik-im-museum/

Das Museum für Industriekultur zeigt eine Zahnarztpraxis um das Jahr 1920. Foto: Heinrich
Historische Modelleisenbahn im Nürnberger Spielzeugmuseum. Foto: Neubauer

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Technikjournalisten gehen ins Kloster – für Design Thinking

Nürnberg/Bad Staffelstein, März 2017 – Im Kloster Banz haben sich Anfang März Studierenden aus dem Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR auf die Spuren von Scrum, Business Model Canvans, Prototyping und Nutzerorientierung begeben. Für zwei Tage standen die Methoden von Design Thinking im Mittelpunkt, um aus den Augen der Kunden und Zielgruppen neue Dienstleistungen, Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln, zu diskutieren und zu evaluieren.

Als neue kreative Methode zur Innovationsentwicklung setzt Design Thinking auf interdisziplinäre Teams, Visualisierung und klar umrissene Schritte zur Ideenfindung. Digitalisierung, Individualisierung und Dynamik bestimmen die Märkte und sind damit die bestimmenden Herausforderungen, die es mit Produkten oder Dienstleistungen zu bewältigen gilt. Die Lösungen gelingen nur, wenn die Bedürfnisse der potentiellen Kunden verstanden werden. Diese komplexen Aufgaben können nicht mehr vom einsamen Erfinder im Elfenbeinturm gelöst werden, sondern sind das Feld für Teamarbeit. Das ist ein Grund, warum kollaborative Ansätze wie Open Innovation und Open Source erfolgreich sind. Bei aller kreativen Offenheit, es stehen im Zentrum von Design Thinking Prozessen klar umrissene Schritte, die idealtypisch aufeinander folgen: Verstehen, Beobachten, Ideen generieren, Prototypen entwickeln, Testen und Präsentieren.

Das waren auch die Schritte, die die Studierenden am Beispiel eines Kommunikationsangebotes für den Studiengang nachvollziehen sollten. Ziel: potentielle Studierende für den Studiengang gewinnen und Arbeitgeber aus Medien und Unternehmen die Qualifikationen der Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR nahebringen. Die Blockveranstaltung fand zum Auftakt des Sommersemesters 2017 zum ersten Mal statt.

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Doppelter Grund zur Freude: Erstmals zwei Deutschlandstipendien

Foto: Nützel

Nürnberg, Januar 2017 – Im Jahr 2017 können erstmals zwei Studierende im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. Im Rahmen der Feier zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des vierten Jahrgangs konnten Mitte Januar Jessica Schlüter (Bildmitte rechts) und Marcel Geldner (Bildmitte links) die Zusage für ihre Stipendien entgegennehmen. Für den Nachwuchs aus Nürnberg engagieren sich die Verlagsgruppe WEKA Fachmedien mit Hauptsitz in München und die Industrial Newsgames GmbH aus Würzburg/Veitshöchheim. Die Förderzusage überbrachten WEKA-Verlagsleiter Peter Eberhard (Bild rechts) und Industrial Newsgames-Inhaber Robert Weber (Bild links).

Mit dem Deutschlandstipendium werden Studierende für ein Jahr mit einem Geldbetrag von 3600 Euro gefördert. Die Hälfte dieses Betrages wird von Unternehmen, Verbänden oder Vereinen bereitgestellt. Die andere Hälfte wird vom BMBF finanziert. Dass Stipendien ein hilfreiches Instrument sind und Bedarf besteht, zeigen Umfragen unter Studienanfängern im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR. Diese ergeben regelmäßig, dass Studierende viel Zeit neben dem Studium in Erwerbstätigkeiten oder Nebenjobs investieren, um ihr Auskommen zu sichern. Seit 2014 werden Studierende des Studiengangs mit Deutschlandstipendien gefördert. Im Jahr 2017 standen erstmals zwei Stipendiengeber zur Verfügung.

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Der Fachjournalist – Eine Eierlegende Wollmilchsau

Einige der Besten im Jahrgang 2016 des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR (vorne v.l.nr.): Martin Eberhardt, Sarah Utz, Oliver Nitzsche. Es gratulierten (hintere Reihe v.l.nr.): Peter Eberhard (Verlagsleiter WEKA Fachmedien), Prof. Dr. Walter Müller (Dekan Fakultät AMP), Gabriele Koenig (stv. Vorsitzende Presseclub Nürnberg) und Prof. Volker Banholzer (Studiengangleiter). Foto: Müller

Nürnberg, Januar 2017 – Der vierte Jahrgang von Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR ist Mitte Januar im Marmorsaal des Presseclubs Nürnberg verabschiedet worden. „Sie haben das richtige studiert“, resümierte Walter Müller, der Dekan der Fakultät AMP.

Die Absolventinnen und Absolventen seien bestens gerüstet für die Zukunft, stellte der Dekan der Fakultät AMP, Prof. Dr. Walter Müller, zufrieden fest. Der Studiengang sei international anerkannt und in Süddeutschland einzigartig, was für die Studierenden ein Alleinstellungsmerkmal sei. Müller beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zu ihrer Studienrichtung, in der sie den „Spagat aus einer naturwissenschaftlich-technischen und einer journalistischen Ausbildung“ erfolgreich bewerkstelligt hätten. Ebenso lobte er die Entwicklung des Studiengangs, der über die Jahre erfolgreich gewachsen sei. Neben inzwischen vier Journalistik-Professuren und Kollegen aus den Naturwissenschaften würden auch zahlreiche Lehrbeauftragte aus der Praxis, von Rechtsanwälten bis hin zur Sprachtrainerin für eine erfolgreiche Ausbildung sorgen. Auch in die Ausstattung mit Computerlaboren und Rundfunkstudios wurde investiert. Zum Schluss forderte Müller die abgehenden Studentinnen und Studenten auf, in Zukunft „gut zu recherchieren“ und ihren Beitrag für eine gute Technikkommunikation zu leisten.

Einen Einblick in die Ausbildung erhielten die Festgäste bei der Präsentation der Studierendenprojekte www.befootec.de und einer Live-Studiosendung. Studierende des fünften Fachsemesters hatten im Dezember einen Live Stream aus dem TV-Studio des Studiengangs zum Thema „Nerdkultur“ organisiert und produziert. Mit über 800 Aufrufen auf YouTube (https://youtu.be/mmSVjuY0oq4) war es eine erfolgreiche erste Sendung. Ebenso erfolgreich ist das Blog-Format www.befootec.de, das sich speziellen Themen widmet. Der Blog wurde 2014 in Kooperation mit dem Unternehmen SEW Eurodrive und der Messe Nürnberg ins Leben gerufen, um über die Technologien und Themen der Getränke- und Lebensmittelindustrie zu bloggen. Alleine im Jahr 2016 haben laut Chefredakteurin Kathrin Lettner 25.000 Interessenten die Beiträge den Blog besucht. Auf Facebook erreichten die Beiträge durchschnittlich 1500 Personen. Der reichweitenstärkste Artikel sei mit 7500 erreichten Personen ein Beitrag über Foodtrucks.
Von den präsentierten Studierendenprojekten zeigte sich auch Keynote Sprecher Peter Eberhard, Verlagsleiter von WEKA Fachmedien, beeindruckt. „Ein Fachjournalist muss eine Eierlegende Wollmilchsau sein“, stellte Peter Eberhard fest. Gerade in der heutigen Zeit, in der der Fokus vor allem auf der Onlinepräsenz eines Unternehmens liegt. „Journalisten müssen alle Kanäle bespielen können“, so Eberhard. Er appellierte an die Absolventinnen und Absolventen sich nicht nur auf einen Bereich zu fokussieren, sondern flexibel zu sein. Als Journalist sollte man sich heute nicht nur im Print- oder Onlinejournalismus auskennen, sondern auch beispielsweise im Vertrieb, im Marketing oder in den Social-Media-Kanälen. Ebenso ist es vorteilhaft, wenn sich Redakteure als Marke positionierten, stellte Eberhard fest. Als Verlagsleiter lobte er den Studiengang und die besondere Ausbildung. Bereits zwei ehemalige Studenten arbeiten heute bei WEKA Fachmedien und in Zukunft sollen noch mehr hinzukommen, hofft Eberhard. Dass die Förderung von journalistischem Nachwuchs der Verlagsgruppe am Herzen liegt, unterstrich Eberhard mit der Übernahme eines Deutschlandstipendiums für den Studiengang.

Im Jahr 2016 hatten über 30 Studierende ihren Abschluss im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR erlangt. Auch dieses Jahr wurden im Rahmen der Feierlichkeiten wieder die Besten unter ihnen mit Buchpreisen ausgezeichnet. Das beste Studienergebnis erzielte Julia Anja Schmitt, die leider nicht anwesend sein konnte, ebenso wie die Preisträgerin für die beste wissenschaftliche Abschlussarbeit. Erstmals zeichnete der Presseclub Nürnberg die besten wissenschaftliche Abschlussarbeit aus. Die stellvertretende Vorsitzende Gabi König würdigte die Bachelorarbeit von Katja Scholz als herausragende Bearbeitung der Pressereaktionen auf den Anschlag von Charlie Hebdo. Katja Scholz erhielt den Geldpreis und eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft. Scholz, hatte sich mit der internationalen Presseberichterstattung im Fall Charlie Hebdo beschäftigt. Gabi König, stellvertretende Vorsitzende des Presseclubs Nürnberg, unterstrich die wissenschaftliche Leistung und die herausragende Bearbeitung des Themas. Musikalisch umrahmt wurden die Feierlichkeiten traditionell vom Ohm-Chor der Technischen Hochschule Nürnberg unter der Leitung von Moritz Metzner.

Gastredner des Abends: Peter Eberhard, Verlagsleiter WEKA Fachmedien. Er hofft auf kompetente Technikkommunikatoren aus Nürnberg und das sowohl für die Unternehmenskommunikation in den Industriebranchen als auch für die Redaktionen.
Erstmals zeichnete der Presseclub Nürnberg die besten wissenschaftliche Abschlussarbeit aus. Die stellvertretende Vorsitzende Gabi König würdigte die Bachelorarbeit von Katja Scholz als herausragende Bearbeitung der Pressereaktionen auf den Anschlag von Charlie Hebdo. Fotos: Nützel