Studium der Verfahrens- und Energieprozesstechnik

Die Fakultät Verfahrenstechnik bietet zwei Bachelorstudiengänge und einen Masterstudiengang rund um Verfahrens- und Energieprozesstechnik an, in denen zum Teil unterschiedliche Studienrichtungen gewählt werden können:

Bachelorstudiengänge

Verfahrenstechnik mit 3 Studienrichtungen

  • Allgemeine Verfahrenstechnik
  • Bioverfahrenstechnik
  • Computerunterstützte Verfahrenstechnik

Energieprozesstechnik

    Masterstudiengang

    Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik mit 2 Studienrichtungen

    • Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik
    • Energieverfahrenstechnik

     

     

    Ingenieurinnen und Ingenieure im Bereich Verfahrenstechnik beschäftigen sich mit der Herstellung von Produkten des täglichen Lebens wie z. B. Lebensmittel, Kosmetika, Pharmaprodukte, Baustoffe, Energierohstoffe, Kunststoffe, etc. Sie planen, berechnen, konstruieren und betreiben Anlagen, die Ausgangstoffe in die gewünschten Produkte umwandeln. Ein Beispiel für eine Stoffumwandlung ist die Gewinnung von kristallinen Haushaltszucker, der über mehrere mechanische und thermische Verfahrensschritte aus Zuckerrüben hergestellt wird.

    Im Bereich Energieprozesstechnik stehen Energieumwandlungsprozesse, wie sie beispielsweise in Energieanlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung oder bei der Energiespeicherung stattfinden, sowie nachfolgende Prozessschritte wie z.B. die Abgasnachbehandlung in Kraftwerken im Vordergrund.

    Während des Studiums verinnerlichen die Studierenden die Grundlagen und Vorgänge bei Stoffumwandlungsprozessen und eignen sich Kenntnisse in Querschnittsfächer wie Projektmanagement oder rechtliche Rahmenbedingungen und Vertiefungsfächern wie Wasserstofftechnologien an. Zum mitunter anspruchsvollen Studium gehören auch rechnerbasierte Methoden wie Programmieren in Fortran sowie zahlreiche Laborpraktika und Exkursionen, bei denen Einblick in im industriellen Maßstab umgesetzten Prozesse möglich sind.