Die Vertiefungsrichtung Wissenschaftsjournalismus & Wissenschafts-PR im Bachelorstudiengang Unternehmenskommunikation & Journalismus vermittelt Studierenden gleichermaßen journalistische wie technische Kompetenz, um die Absolventinnen und Absolventen für Berufe in Redaktionen von Fachmedien, Wissenschaftsressorts in Nachrichtenmedien oder für die Tätigkeit in Public-Relations-Abteilungen von Forschungseinrichtungen, forschenden Unternehmen und -verbänden zu qualifizieren.

Der Studiengang bietet eine fundierte Ausbildung in Journalistik und laborwissenschaftlichen Grundlagen, eine berufsorientierte Ausbildung in Text-/ Online-/ Hörfunk-/ TV-Journalismus, eine grundlegende Einführung in die Belange von Wissenschaft und Gesellschaft und eine berufsorientierte Ausbildung in der Disziplin Public Relations / Public Affairs und wissenschaftsorientierter Marktkommunikation.

Studierende sind auch Blogger und Podcaster: auf www.befootec.de und www.futurecommunication.de sowie auf Spotify. Einen kurzen Blick in die Redaktionen gibt es hier im Video.

  • Die Vertiefungsrichtung Wissenschaftsjournalismus & Wissenschafts-PR startet zum Wintersemester 2026/27 und ist in Süddeutschland und bundesweit als Studiengang an einer HAW einzigartig.
  • Die Grundlage des Schwerpunktes an der Technischen Hochschule Nürnberg bilden Laborwissenschaften wie Biologie und Chemie.
  • Der Fokus liegt auf der Kommunikation von Ergebnissen der angewandten Wissenschaften auch aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaften und Medizin sowie der Medizintechnik.

Der Bachelorstudiengang Unternehmenskommunikation & Journalismus ist auf 7 Semester Regelstudienzeit angelegt. Das Studium im Schwerpunkt Wissenschaftsjournalismus & Wissenschafts-PR ist schematisch wie in der folgenden Grafik dargestellt aufgebaut.

In den theoretischen Semestern des zweiten Studienabschnitts (Fachsemester 3 bis 7) werden Grundlagen und Vertiefungen der Unternehmens- und Organisationskommunikation, des Wissenschaftsjournalismus sowie Grundlagen in Angewandter Chemie und Biologie vermittelt. Aspekte von Interkulturellen Kompetenzen, Gender und Technik bzw. Wissenschaft sowie Wissenschafts-/Technik-Ethik und -Philosophie runden das Spektrum ab.

Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten arbeiten selbstständig oder festangestellt für Redaktionen in allen Medienformen, von Online, Social Media, Podcast über Funk bis hin zum Fernsehen. Sie sind für die verschiedensten Formate vom populärwissenschaftlilchen bis zum fachspezifischen Bereich tätig. Als Presse-, Medien- oder PR-Referentin oder Referent sind sie für die forschende Industrie, Medizin oder Pharmaunternehmen aktiv und vertreten deren interne und externe Kommunikation. Dabei arbeiten sie eng mit Designerinnen und Designern, Grafikerinnen und Grafikern sowie Verlagen zusammen.

Wo/als was arbeiten Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten:

  • Redakteurinnen/Redakteure in Fachmedien
  • Redakteurinnen/Redakteure in Spezialressorts der Massenmedien
  • Public Relations Managerin/Manager in Agenturen oder Unternehmen oder Forschungseinrichtungen
  • Relationship Managerin/Manager in Verbänden oder NGO
  • Marketingkommunikation in forschenden Unternehmen, Agenturen oder Hochschulen

Was sind gute Startvoraussetzungen?

  • Neugierde und Interesse an journalistischer Recherche, an Interviews und am Texten für Online, Hörfunk oder Videobeiträge
  • Neugierde und Interesse an wissenschaftlicher Recherche
  • Interesse an technischer Entwicklung, neuen Technologien und ihrer möglichen Folgen sowie an angewandter Forschung an gesellschaftlichen Problemen
  • Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen

Was ist zu beachten?

Die Praxis der Kommunikation in Public Relations und in journalistischen Formaten steht gleichberechtigt neben den natur- und laborwissenschaftlichen Grundlagen. Deshalb sollten Studieninteressierte möglichst mindestens befriedigende Leistungen in den Schulfächern Mathematik oder Physik mitbringen.