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Diagnostikspace: Verstehen, wie Menschen wirklich entscheiden und handeln.

Im Diagnostikspace des TTZ werden Interviewsituationen wie Vorstellungsgespräche simuliert oder das Vorgehen von Bewerbenden im Rahmen der Berufsorientierung getestet. In Gruppen- und Netzwerkanalysen – wie beispielsweise bei Assessment Centern – werden Kommunikations- und Entscheidungsmuster in Teams untersucht. Mittels Emotional Detection werden unbewusste emotionale Reaktionen sichtbar gemacht, und per Eyetracking wird das Blickverhalten analysiert, beispielsweise bei der Sichtung von Bewerbungsunterlagen durch Fachpersonal oder bei der Analyse von Karriereseiten oder Websites durch Nutzende.

Gemessen wird, wie Menschen tatsächlich wahrnehmen, entscheiden, reagieren und interagieren – nicht, was sie im Interview darüber sagen. So entstehen fundierte Aussagen, gestützt auf Verhaltensdaten statt auf Vermutungen. Im Schwerpunkt Smart People können im Diagnostikspace für Privatpersonen, Gewerbetreibende und Bildungseinrichtungen entsprechende Konzepte im Bereich der apparativen Forschung erprobt und die gewonnenen Erkenntnisse anschließend in den Alltag der Auftraggebenden integriert werden.

Projektinhalte und Ziele

  • Niederschwelliger Technologiezugang: Stationäre und mobile Eyetracker, VR-Brillen, biometrische Sensoren und Kameras erfassen Blickverhalten, Emotionen, relevante Vitalwerte und Entscheidungsprozesse in realitätsnahen Szenarien. Mit personeller Unterstützung können auch ohne große Vorkenntnisse individuelle Fragestellungen aus der Verhaltens- und Wahrnehmungsforschung bearbeitet werden.
  • Berufswahl durch Musteranalyse: Wie verhalten sich Menschen bei der Suche nach passenden (Ausbildungs-)Stellen? Welche Kanäle und Informationen sind dabei entscheidend, und wann brechen Bewerberinnen und Bewerber einen begonnenen Prozess ab? Der Diagnostikspace hilft, solche Fragen zu beantworten: Bewerberinnen und Bewerber erhalten direktes Feedback zu ihrem Vorgehen, Unternehmen erkennen, an welcher Stelle sich ihre Bewerbungsprozesse optimieren lassen.
  • Mobilität: Ein Großteil der Ausstattung im Diagnostikspace ist mobil. Datenerhebungen können dadurch auch direkt vor Ort in Unternehmen und Einrichtungen durchgeführt werden, ohne den Arbeitsalltag zu beeinträchtigen.
  • Vernetzung und Technologietransfer: Der Diagnostikspace strebt Kooperationen mit Unternehmen, Coworking-Spaces, Gründerinitiativen und Bildungseinrichtungen in der Region an und verankert das TTZ Nürnberger Land als aktiven Partner im kommunalen Technologietransfer.
  • Laufzeit: Der Forschungs- und Transferschwerpunkt ist in der Säule Smart People des TTZ Nürnberger Land langfristig angelegt. Einzelne Formate werden bedarfsorientiert mit relevanten Zielgruppen aufgesetzt.

Ergebnisse

Der Diagnostikspace befindet sich aktuell im Aufbau. Initiale Kooperationen befinden sich in der Anbahnung. Erste Ergebnisse werden veröffentlicht, sobald sie vorliegen.

Projektbeteiligte

Name Kontakt
Sabine Fromm Sabine Fromm
Prof. Dr. rer. pol.
Raphael Verstege Raphael Verstege
Prof. Dr.
Andreas Kopp Andreas Kopp

Bildergalerie Diagnostikspace Röthenbach

Hinweis: Diese Website beinhaltet KI-generierte Bilder.