Autor: Florian Seuß

Referenzsystem mit Brennstoffzellenstapel

Entwicklung und Betrieb eines PEM-Brennstoffzellen-Referenzsystems mit generischem Brennstoffzellenstapel für die automobile Anwendung

Brennstoffzellensysteme haben das Potenzial, ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energieumwandlung in Fahrzeugen zu werden. Aus diesem Grund wird sowohl in der Industrie als auch an den Hochschulen intensiv an dieser Technologie geforscht. Diese intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat jedoch auch zur Folge, dass viele Ergebnisse dieser Arbeiten durch Patente oder vergleichbare Maßnahmen geschützt sind und ein vorwettbewerblicher Austausch, insbesondere von und mit Forschungseinrichtungen, nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist.

Ziel dieses Projektes ist es, ein PEM-Brennstoffzellen-Referenzsystem aufzubauen, das vorwettbewerbliche Forschung und den Austausch von Informationen darüber ermöglicht. Dazu ist es notwendig, auf der Basis des im FVV-Projekt 1366 - Generischer Brennstoffzellenstapel – bereits entwickelten generischen Brennstoffzellenstapels ein Brennstoffzellensystem zu konzipieren, dass für alle Interessenten in Aufbau und Betrieb realisierbar ist. Die Ausgangsleistung des Stacks soll im Bereich von 100 kW liegen.

Zusätzlich zum Prüfstand wird ein digitaler Zwilling mit einem kennfeldbasierten Simulationsansatz entwickelt. Die Systemsteuerung sowie Sicherheitsfunktionen werden simulativ sowie im Prüfstand implementiert.

 

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Florian Uhrig

Bearbeitung: Florian Seuß, M.Sc.

Projektpartner: Technische Universität Chemnitz - Institut Alternative Fahrzeugantriebe

Gefördert durch: FVV e. V.

Zeitraum: 01.01.2025 bis 31.12.2026