Sensor & Test

Sensor & Test 2026

Das Forschungsinstitut Polymer Optical Fiber Application Center (POF-AC) der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm wird vom 9. - 11. Juni 2026 wieder auf der weltweit führenden Messe für Sensorik, Mess- und Prüftechnik, der „Sensor+Test“ in Nürnberg, als Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand von Bayern Innovativ (Halle 1 Stand 430) vertreten sein.

Der Einsatz faseroptischer Sensoren ermöglicht präzise Messungen und bietet gleichzeitig eine hohe Beständigkeit gegenüber rauen Umgebungsbedingungen. Aufgrund ihrer geringen thermischen Masse, mechanischen Flexibilität, elektrischen Isolation sowie niedrigen Dämpfung eignen sich optische Fasern besonders für die Temperaturmessung in räumlich begrenzten und schwer zugänglichen Bereichen. 

Auf der Ausstellung wird ein Demonstrator zur faseroptischen Temperaturmessung in einer Polymerelektrolytmembran-Brennstoffzelle (PEM-FC) auf Basis von Faser-Bragg-Gittern (FBG) vorgestellt. Die interne Temperatur stellt einen wesentlichen Einflussfaktor für Effizienz und Lebensdauer einer PEM-FC dar und erfordert daher eine zuverlässige Überwachung während des Betriebs. Eine FBG-Kette ermöglicht dabei die Erkennung thermischer Hotspots in einem PEM-FC Stack, insbesondere aufgrund der schnellen Reaktionszeit der Sensoren unter realen Betriebsbedingungen. Neben der Temperatur ist auch die Feuchtigkeit an der Membran-Elektroden-Einheit ein wichtiger Parameter für den Betrieb einer PEM-FC und kann ebenfalls mithilfe von FBG erfasst werden. Für die Feuchtemessung werden FBG mit feuchtigkeitsempfindlichen Polymermaterialien beschichtet. Die Beschichtung nimmt Wassermoleküle auf, quillt auf und überträgt dabei mechanische Dehnung auf die Faser. Der Demonstrator veranschaulicht somit das Potenzial faseroptischer Sensorik für die In-situ-Überwachung relevanter Betriebsparameter in Brennstoffzellensystemen. 

Parallel zur Ausstellung wird das Institut POF-AC auf der GMA/ITG-Fachtagung „Sensoren und Messsysteme 2026“ mit einem Beitrag zur Temperaturmessung mittels Erbium-dotierter optischer Fasern vertreten sein. Hier werden Ergebnisse aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsimpuls „DuraFuelCell: Multiskalen-Untersuchung zur Entwicklung langlebiger und effizienter Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme für mobile und stationäre Anwendungen“ präsentiert.

Das Institut POF-AC bietet darüber hinaus umfangreiche Beratung sowie Forschungs- und Entwicklungskooperationen zu einer breiten Palette an optischen Sensortechnologien an. Der Know-How-Transfer zu regionalen KMU im Bereich der Materialien und Systeme für optische Quantentechnologien (Projekt OptiMaSyQ) sowie zur Sensorik in dezentralen Energiesystemen (Projekt BaLista) wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

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Sie finden uns am Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ 
Halle 1, Stand 430 
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Sensor & Test 2024

 

Das Forschungsinstitut Polymer Optical Fiber Application Center (POF-AC) der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm wird vom 11. - 13. Juni 2024 wieder auf der weltweit führenden Messe für Sensorik, Mess- und Prüftechnik, der „Sensor+Test“ in Nürnberg, als Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand von Bayern innovativ vertreten sein.

Polymere optische Fasern (POF) sind eine robuste und kostengünstige Alternative, um technische Strukturen auf mögliche Schäden zu überwachen. Mit einem neu entwickelten optischen Zeitbereichsreflektometer (OTDR) mit Low-Cost-Potenzial können beispielsweise Geotextilien zur Stabilisierung von Erdbauwerken mit integrierter Sensor-POF über Längen bis 200 m auf unzulässige Belastungen überwacht werden. Ein weiterer innovativer faseroptischer Sensor nutzt das optische Time-of-Flight Prinzip, um die Entstehung von Rissen an zyklisch belasteten Maschinenteilen wie beispielsweise in Windkraftanlagen frühzeitig zu erkennen.

Während etablierte faseroptische Sensoren auf Glasfaser-Basis in der Regel hochpreisige Sensorelektroniken und Interrogatoren benötigen, wird mit den polymeren optischen Fasern eine einfachere und kostengünstigere Überwachung technischer Strukturen möglich. Vorteile faseroptischer Sensoren sind das Monitoring großer Anlagen mit nur einem Messgerät und einer Sensorfaser sowie die Immunität gegenüber elektromagnetischen Feldern, Hochspannung und Blitzschlag.

Vorgestellt wird auch das vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Projekt „Optische Materialien und Systeme für Quantentechnologien – OptiMaSyQ“ mit dem Ziel, bayerischen KMU das Know-How der TH Nürnberg im Bereich der optischen Messtechnik sowie der Entwicklung und der Realisierung von optischen Materialien, Lichtquellen und optischen Systemen zur Verfügung zu stellen.

Das Institut POF-AC bietet darüber hinaus Beratung sowie Forschungs- und Entwicklungskooperationen zu einer breiten Palette an optischen Sensortechnologien an.

 

www.th-nuernberg.de/pofac

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Sensor & Test 2023

Das Forschungsinstitut Polymer Optical Fiber Application Center (POF-AC) der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm wird vom 09. - 11. Mai 2023 auf der weltweit führenden Messe für Sensorik, Mess- und Prüftechnik, der „Sensor+Test“ in Nürnberg, als Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand von Bayern innovativ vertreten sein.

 

Polymere optische Fasern (POF) sind eine robuste und kostengünstige Alternative, um technische Strukturen auf mögliche Schäden zu überwachen. Mit einem neu entwickelten optischen Zeitbereichsreflektometer (OTDR) mit Low-Cost-Potenzial können beispielsweise Geotextilien zur Stabilisierung von Erdbauwerken mit integrierter Sensor-POF über Längen bis 200 m auf unzulässige Belastungen überwacht werden. Ein weiterer innovativer faseroptischer Sensor nutzt das optische Time-of-Flight Prinzip, um die Entstehung von Rissen an zyklisch belasteten Maschinenteilen wie beispielsweise in Windkraftanlagen frühzeitig zu erkennen.

Während etablierte faseroptische Sensoren auf Glasfaser-Basis zwar eine hohe Genauigkeit der Sensorgrößen liefern, jedoch in der Regel hochpreisige Sensorelektroniken und Interrogatoren benötigen, wird mit den vorgestellten Sensorprinzipien auf Basis polymerer optischer Fasern eine einfachere und kostengünstigere Überwachung technischer Strukturen möglich.  Vorteile faseroptischer Sensoren sind das Monitoring großer Anlagen mit nur einem Messgerät und einer Sensorfaser sowie die Immunität gegenüber elektromagnetischen Feldern, Hochspannung und Blitzschlag.

Das Institut POF-AC bietet darüber hinaus Beratung sowie Forschungs- und Entwicklungskooperationen zu einer breiten Palette an optischen Sensortechnologien an.

https://www.th-nuernberg.de/pofac

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Kontakt:
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Institut Polymer Optical Fiber Application Center (POF-AC)
Prof. Dr.-Ing. habil. Rainer Engelbrecht
Prof. Dr.-Ing. Olaf ZiemannEmail: pofac@pofac.th-nuernberg.de
Telefon: +49 911 5880 – 1070

 

Sensor & Test 2022

Haben Ihre Sensoren auch Potenzialprobleme?
Das Institut POF-AC zeigt Lösungen auf der Messe "Sensor+Test 2022" in Nürnberg!
Das Forschungsinstitut Polymer Optical Fiber Application Center (POF-AC) der Technischen
Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm wird vom 10.-12. Mai 2022 auf der weltweit führenden
Messe für Sensorik, Mess- und Prüftechnik, der „Sensor+Test“ in Nürnberg, als Aussteller auf dem
Gemeinschaftsstand von Bayern innovativ vertreten sein.
Passend zum Leitthema der Messe zeigt das Team des POF-AC auf dem Messestand verschiedene
optische Sensoranwendungen. Ein Demonstrator zeigt anschaulich, wie ein optisch gespeistes
Sensornetzwerk (Power over Fiber) funktionieren kann. Hierbei wird sowohl die zur Versorgung der
elektronischen Sensoren benötigte Energie als auch deren Datenübermittlung zur Zentrale rein
optisch über eine einzige Polymerfaser im Halb-Duplex-Verfahren realisiert. Dies erlaubt besonders
kostengünstige und im Feld einfach konfektionierbare und potenzialgetrennte Sensorlösungen z.B.
im Bereich von Hochspannungsanlagen oder im Umfeld starker elektromagnetischer Felder. Durch
eine flexible Anpassung können Sensoren für vielfältige Messgrößen und unterschiedlichem
Leistungsbedarf rein optisch angebunden werden.
Weitere Beispiele aus Forschungsprojekten sind faseroptische Sensoren zur Zustandsüberwachung
von industriellen Klebeverbindungen, glasfaserbasierte Sensoren zur potenzialfreien und chemisch
inerten Temperatursensorik sowie Abstandssensoren im Umfeld energietechnischer Anlagen.
Informationen zur optischen Datenübertragung, Desinfektion mit UV-C LEDs und geschicktem Optik-
Design und zu den Industrie-Kooperationsangeboten im Bereich optischer Messtechnik und der
Entwicklung optoelektronischer Systeme runden das Messeangebot des POF-AC ab.