Bachelorarbeit, aFuE-Arbeit, Studienarbeit

Die werkstoffliche Verwertung von Kunststoffabfällen erfordert eine möglichst sortenreine Trennung unterschiedlicher Polymerarten. Dies erfordert in der Regel zunächst einen Zerkleinerungsschritt. Im Anschluss findet die Trennung in ein oder mehreren Trennschritten statt. Neben sensorgestützten Verfahren, werden in der Aufbereitungstechnik auch mechanische Trennverfahren eingesetzt. Der am Labor verfügbare Zick-Zack-Sichter ermöglicht eine Trennung von Partikeln anhand ihrer aerodynamischen Eigenschaften und ihrer Dichte.

Für die Ausbildung von Studierenden der Technischen Chemie und des Prozessingenieurwesens soll ein neuer Praktikumsversuch entwickelt werden, der den Einfluss von Materialeigenschaften und Prozessparametern auf die Trennleistung demonstriert.

 Ziele: 

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung, experimentelle Untersuchung und Bewertung eines Praktikumsversuchs zur Trennung von Kunststoffmahlgut unterschiedlicher Polymerarten mittels Schneid- oder Hammermühle, sowie nachfolgender Sichtversuche mithilfe von Siebung und Zick-Zack Sichter.

Hierzu sollen geeignete Kunststoffmaterialien ausgewählt, die Aufbereitungskette aufgebaut und die Trennleistung quantitativ bewertet werden. Die Identifikation der Kunststoffsorten in den erzeugten Fraktionen soll mittels Raman-Spektroskopie oder Pyknometrie erfolgen.

 Aufgaben: 

  • Literaturrecherche(Polymere, selektive Zerkleinerung, geeignete Mühlen)
  • Untersuchung von 3-4 geeigneten Rohstoffen
  • Vorzerkleinerung der Polymere für die ausgewählte Mühle
  • Zerkleinerung der Einzelkomponenten und deren Gemische zur versch. Zielgrößen
  • Analyse des Aufgabe-, Grob- und Feinguts (Siebung, Laserbeugungsspektrometrie, Ramanspektroskopie und Gaspyknometrie)
  • Erstellung von Trennkurven für den Zick-Zack-Sichter
  • Entwurf eines Praktikumsversuchs 

 

Kontakt:  Sebastian Wolf (sebastian.wolf@th-nuernberg.de)

               Sandra Breitung (sandra.breitung@th-nuernberg.de)

Start:      zum nächstmöglichen Zeitpunkt