Die Forschung der Fraunhofer Forschergruppe für Partikeltechnologien, Rohstoffinnovationen und Ressourceneffizienz konzentriert sich auf das Engineering partikelbasierter Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel ist es, Stoffkreisläufe zu schließen, Ressourcen effizient zu nutzen und nachhaltige industrielle Prozessrouten zu entwickeln. 

Im Mittelpunkt stehen die Aufbereitung primärer und sekundärer Rohstoffe, insbesondere durch Zerkleinerungs- und Trenntechnologien, sowie die Steigerung von Prozesseffizienz durch Optimierung, Integration und den Einsatz simulativer Methoden. Ergänzt wird dies durch die Entwicklung neuer Produkte und Prozessansätze sowie durch Arbeiten zu mechanochemischen Verfahren und zur Co-Kristallisation.

Durch die enge Verzahnung von Grundlagenforschung, anwendungsnaher Entwicklung und Kooperationen mit Industrie und Wissenschaft entstehen Lösungen für ressourceneffiziente, leistungsfähige und zukunftsfähige Produktionssysteme. 

Bei Interesse an einer Kooperation oder Dienstleistungen zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Unsere technische Ausstattung umfasst eine Reihe an Maschinen, Apparaten und Analysemethoden aus dem Bereich der Partikeltechnik.

Forschungsgebiete

  1. Aufbereitung von sekundären Rohstoffen

Die Aufbereitung sekundärer Rohstoffe wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, um Ressourcen zu schonen und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu gewährleisten. Daher forscht die FPR-Gruppe insbesondere im Bereich der Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen, wie sie z.B. über Hochofenprozesse oder als Bauschutt entstehen. Ziel ist eine möglichst vollständige Kreislaufführung von sowohl kritischen Rohstoffen als auch anderer Rohstoffen, um Abfallströme zu minimieren.

  1. Neuartige Prozesse und Produkte

Mit den wachsenden Herausforderungen an Klima und Fossilfreiheit stellt die Entwicklung neuartiger Produkte und Prozesse ein Kernthema dar. Hier geht es nicht nur um das Verständnis z.B. alternativer Synthesewege, um Rohstoffe zu schonen und CO2 zu vermeiden, sondern auch um die Entwicklung von recyclinggerechten neuen Materialien oder um Materialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften für bestimmte Prozesse.

  1. Optimierung, Skalierung und Modellierung bestehender Prozesse

Über 60 % aller in der chemischen und pharmazeutischen Industrie relevanten Prozessen enthalten Partikel. Nach wie vor ist der Betrieb mit Suspensionen, Pasten und Schüttgütern stark empirisch geprägt und nicht wenige Prozesse werden nicht optimal betrieben oder es kommt häufiger zu Ausfällen. Daher finden insbesondere mit industrieller Beteiligung Projekte zur Optimierung, Skalierung und Modellierung von Prozessen statt, mit dem Ziel Prozesse vom Labor- über den Pilot- bis zum Produktionsmaßstab zu Verstehen und zu Optimieren. Hierfür werden auch simulative Methoden genutzt.

Publikationen

Hier der Link zu den Publikationen

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