21.01.2026

Handelsblatt-Interview mit Prof. Dr. Christoph Tripp über die Erfolgsfaktoren asiatischer Shopping-Plattformen und „Lessons Learned“ für Unternehmen

Prof. Dr. Christoph Tripp, Professor für Distributions- und Handelslogistik an der Technischen Hochschule Nürnberg, gab kürzlich ein Interview mit dem Handelsblatt Live.

Darin analysiert er, welche Erfolgsprinzipien asiatischer Shopping-Plattformen – wie Temu, Shein, AliExpress oder JD.com – u.a. für den Einkauf in Unternehmen relevant sein könnten. Er erläutert, wie datengetriebene Mechanismen, effiziente Supply-Chain-Architekturen und neue Formen der Kundenansprache und Lieferantenanbindung den europäischen Handel herausfordern und gleichzeitig als Blaupause für den Einkauf dienen könnten.

Im Gespräch weist Tripp darauf hin, dass asiatische Plattformmodelle durch radikale Prozessoptimierung, flexible Logistikmodelle und einen hohen digitalen Reifegrad neue Benchmarks setzen. Er warnt davor, sich diesen Wettbewerbsveränderungen ausschließlich durch Regulierung begegnen zu wollen. Zwar seien neue EU-Maßnahmen zur Kontrolle von Importen und Plattformpraktiken richtig und wichtig, doch könne Regulierung allein nicht die Antworten auf strukturelle Marktveränderungen liefern. Man müsse sich intensiver damit auseinandersetzen, die Mechanismen zu verstehen, die hinter diesem Erfolg stehen – und was davon für europäische Unternehmen, u.a. auch im Einkauf, relevant sein könnte.
Seine Expertise bringt Prof. Tripp auch beim kommenden Handelsblatt CPO Summit 2026 ein, wo er als Redner zum Thema „Blaupause für den Einkauf der Zukunft – Was man von chinesischen Shopping-Plattformen lernen kann“ auftritt.

Das Interview findet man unter: https://live.handelsblatt.com/was-koennen-europaeische-einkaufsorganisationen-von-chinesischen-plattformen-lernen-jenseits-von-regulierung-und-vorurteilen/

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