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		<title>News-Feed der TH Nürnberg</title>
		<link>https://www.th-nuernberg.de</link>
		<description>Nachrichten, Aktuelles und Pressemitteilungen der Technischen Hochschule Nürnberg - Georg Simon Ohm</description>
		<language>de-de</language>
		
			<copyright>TH Nürnberg</copyright>
		
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 16:35:31 +0200</pubDate>
		<lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2026 16:35:31 +0200</lastBuildDate>
		
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				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6374</guid>
					<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 12:39:00 +0200</pubDate>
					<title>Aufbruch in bewegten Zeiten</title>
					<link>/news/6374-aufbruch-in-bewegten-zeiten/</link>
					<description>Von Matthias Wiedmann
</description>
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu Beginn des Sommersemesters am 15. März hat die neue Hochschulleitung an der Ohm ihre Arbeit aufgenommen. Prof. Dr. Niels Oberbeck startet mit vier Vizepräsidentinnen und -präsidenten in seine zweite Amtszeit. Und das in einer Phase tiefgreifender Veränderungen.</strong></p>
<p>Der demographische Wandel, ein spürbarer Rückgang der Studienbewerberzahlen, der anhaltende Fachkräftemangel insbesondere im MINT Bereich sowie volatile Anforderungen aus Arbeitswelt und Gesellschaft prägen die Rahmenbedingungen. Gleichzeitig muss die Hochschule mit knappen Ressourcen und steigenden Kosten handlungsfähig bleiben.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund formuliert die neue Hochschulleitung einen klaren Anspruch: Die Ohm soll ihre Stärken gezielt<br>Der Blick richtet sich dabei deutlich nach vorn. In der Vision „Die Ohm 2032“ zeichnet die Hochschulleitung das Bild einer Hochschule mit rund 14.000 Studierenden, davon etwa 20 Prozent aus dem Ausland.</p>
<p>Englischsprachige Studiengänge, interfakultative Angebote etwa in den Bereichen Energietechnik, Medien und Technik oder<br>KI und Robotik sowie ein Ausbau von Promotions- und Technologietransferzentren sollen diese Entwicklung ergänzen. Zentrales Element dieser Strategie ist nicht zuletzt die organisatorische Neuausrichtung der Hochschulleitung selbst.</p>
<p>Das bisherige Ressort Forschung und Transfer wird geteilt: Prof. Dr. Tilman Botsch aus der Fakultät Verfahrenstechnik, der in den vergangenen sechs Jahren für diesen Bereich verantwortlich war, übernimmt künftig das neu geschaffene Amt des Vizepräsidenten Transfer. Seine langjährige Erfahrung bildet die Grundlage für eine stärkere Fokussierung auf Technologietransfer und Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft sowie das Hineinwirken von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Technologien und Innovationen in die Gesellschaft.</p>
<p>Den Bereich Forschung verantwortet nun Prof. Dr. Areti Papastavrou aus der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik, die als Vizepräsidentin ihre umfassende Expertise aus nationalen und internationalen Forschungsprojekten sowie ihre Führungserfahrung in zentrale Entwicklungsprozesse einbringt.</p>
<p>Internationales und Diversität bündelt Prof. Dr. Frank Pöhlau in seinem Ressort. Der langjährige Dekan der Fakultät Elektro-<br>technik Feinwerktechnik Informationstechnik ist international vernetzt und steht für den Ausbau bestehender Kooperationen. Gleichzeitig bleibt mit Prof. Dr. Christina Zitzmann aus der Fakultät Sozialwissenschaften eine erfahrene Vizepräsidentin für Bildung im Amt. Seit 2020 prägt sie zentrale Themen der Lehr- und Kompetenzentwicklung, der Qualitätssicherung und der akademischen Weiterbildung.</p>
<p>Verabschiedet wurde Prof. Dr. Uwe Mummert, der das Ressort Internationalisierung und Diversität seit 2020 entscheidend geprägt hat. In seine Amtszeit fallen unter anderem die Gründung der Ohm International School, neue englischsprachige Studiengänge und die Anerkennung unserer europäischen Hochschulallianz DIVERSE durch die Europäische Kommission. Sein Wirken hat die internationale und diverse Ausrichtung der Hochschule nachhaltig sichtbar gemacht.</p>
<p>Gemeinsam steht die neue Hochschulleitung nun vor der Aufgabe, ambitionierte Ziele mit realen Rahmenbedingungen zu<br>verbinden.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>OHM-Journal</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6373</guid>
					<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 12:39:00 +0200</pubDate>
					<title>Wasser durch die Wüste tragen</title>
					<link>/news/6373-wasser-durch-die-wueste-tragen/</link>
					<description>Von Doris Keßler
</description>
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Starkregen führt in Wüstenregionen immer wieder zu Überschwemmungen. Wie könnten Schutzkonzepte aussehen? Anna Nilges aus der Fakultät Bauingenieurwesen erforschte die Ursache der Überschwemmungen in der archäologischen Stätte Qurh in Al-Ula. Die Masterarbeit, die daraus entstanden ist, ebnete ihr den Weg in eine wissenschaftliche Karriere an der Ohm.</strong></p>
<p>Am Anfang stand die Frage eines Professors in der Vorlesung: „Wer sucht noch ein Thema für eine Abschlussarbeit?“ – am<br>Ende zwei Aufenthalte einer Studentin in der saudi-arabischen Wüste. Nilges hat das Gebiet um die archäologische Stätte<br>Qurh in al-Ula untersucht, nachdem diese 2019 durch einen Starkregen teilweise zerstört wurde. Oberflächenwasser hatte<br>die Stadtmauer durchbrochen und Sediment in einen Grabungsschnitt gespült. Die Schäden an der Lehmarchitektur waren<br>überraschend groß und konnten nicht mit der Niederschlagsmenge allein erklärt werden. Woran also lag es?</p>
<p>„Meine Aufgabe war, ein Hochwasserschutzkonzept für die archäologische Stätte zu erstellen,“ erklärt Nilges. „Aber davor musste ich die Ursachen für das Ausmaß der Überschwemmung 2019 klären.“ Im Frühjahr und Herbst 2023 war<br>sie als Studentin vor Ort, einmal mit ihrem Hydrologieprofessor Dr.-Ing. Patrick Keilholz. Dort traf sie auf ein interdisziplinäres<br>Team des Deutschen Archäologischen Instituts, das die Organisation des urbanen Raums in früheren Besiedlungsphasen<br>erforscht.</p>
<p>„Der Austausch mit Archäologinnen und Archäologen, Botanikerinnen und Botaniker sowie Anthropologinnen und Anthropologen war für mich sehr wichtig“, erzählt die damalige Bauingenieurstudentin. „So habe ich andere Perspektiven<br>kennengelernt.“</p>
<p>Nilges betrieb zunächst Feldforschung: die Vermessung des Geländes – mit Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen – und Versickerungsversuche. Mit einfachsten Mitteln baute sie ein Doppelringinfiltrometer, um die Wasserdurchlässigkeit des<br>Bodens an unterschiedlichen Stellen zu bestimmen. Es besteht aus zwei Ringen mit unterschiedlichen Durchmessern, die etwa 10 Zentimeter tief in den Boden eingeschlagen und mit Wasser gefüllt werden. Über die zeitlich veränderte Wasserstandshöhe im inneren Ring kann Nilges diesogenannte Infiltrationsrate ermitteln.</p>
<p>Für geeignete Messpunkte musste sie das Gelände nach unterschiedlichen Bodentypen, zum Beispiel Erosionsrinnen, absuchen. „Das war der anstrengendste Teil“, verrät sie. „Wir mussten immer wieder große Wassermengen durch die Wüste tragen, teilweise an weit entfernte Orte.“</p>
<p>Schon relativ früh hatten Nilges und Keilholz die Vermutung, dass weniger die Niederschlagsmenge als menschengemachte<br>Veränderungen wie Infrastrukturbauten zu der Überschwemmung beigetragen haben. Mit Hilfe eines Wasserhaushaltsmodells (MIKE SHE) und eines digitalen Geländemodells konnten sie diese Vermutung untermauern.</p>
<p>In der Simulation zeigte sich, dass das Wassereinzugsgebiet von Qurh in al-Ula sich in jüngster Zeit fast verfünffacht hat. Das liegt, stellten sie fest, an einer neu gebauten Straße oberhalb des Geländes. Diese wurde zwar mit Durchlässen versehen,<br>damit Regen abfließen kann, aber Nilges konnte in der Simulation zeigen, dass sie falsch platziert sind und ihre Aufgabe des- halb nur unzureichend erfüllen.</p>
<p>Zu sehen ist das auch im Gelände an Erosionsbecken oberhalb und tiefen Erosionsrinnen unterhalb der Durchlässe. Eine Anordnung des kritischen Durchlasses weiter südlich würde das Problem lösen.</p>
<p>Welche Schlussfolgerungen ziehen Nilges und ihr Betreuer Keilholz aus dem Forschungsvorhaben? „Die Menschen hatten früher ein anderes, umfassenderes Naturverständnis. Wir verlassen uns zu sehr auf Pläne“, beschreibt Keilholz. „Deshalb sind wir vor Ort zuerst durch die Natur gegangen und gefahren.“ Nilges ergänzt: „Für den Hochwasserschutz ist wichtig,<br>immer das Gesamt-Einzugsgebiet im Blick zu behalten. Damals hat man eine Straße gebaut, ohne die Landschaftssituation zu beachten. An der Situation in Al-Ula sieht man deutlich, dass Kleinigkeiten über den Erfolg oder Misserfolg einer Maßnahme entscheiden können.“</p>
<p>Nilges und Keilholz haben mit ihren Untersuchungen einen wichtigen Fachbeitrag zur bisher nur wenig erkundeten Hydrologie der Oase Al-Ula geliefert. Ihre Forschungsergebnisse präsentierten sie vor der Royal Commission for AlUla, einer saudischen Regierungsbehörde, die die historisch und kulturell bedeutende Region Al-Ula im Nordwesten Saudi-Arabiens<br>schützen, entwickeln und revitalisieren soll, auch für einen nachhaltigen Tourismus.</p>
<p>Dieses Forschungsvorhaben wäre nicht möglich gewesen ohne einen starken Hydrologie-Schwerpunkt in der Fakultät Bauingenieurwesen und dem Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft und gut vernetzte Professoren. Keilholz gehört zum Vorstand der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft und ist eng mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI)<br>verbunden. Mit seiner fachlichen Expertise begleitet er immer wieder DAI-Forschungsprojekte und kann seinen Studierenden<br>deshalb interessante Perspektiven bieten.</p>
<p>„Durch den Klimawandel nimmt die Bedeutung der Hydrologieforschung deutlich zu“, erklärt er. „Es ist wichtig, dass wir dort<br>innovativ aufgestellt sind.“ Keilholz` Hauptthema in der Forschung ist die ressourcenschonende Bewirtschaftung und die<br>nachhaltige Nutzung von Wasser. Er hat sich vorgenommen, die Studierenden im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen für hydrologische Fragestellungen zu sensibilisieren: „Meine Aufgabe ist, Begeisterung für die Forschung zu entfachen“.</p>
<p>Aktuell laufen wasserhistorische Projekte mit studentischer Mitwirkung in Syrien, Jordanien, der Türkei und natürlich auch in<br>Nordbayern.</p>
<p>Nilges bleibt der Hydrologie und der Ohm treu. Aktuell besetzt sie eine wissenschaftliche Qualifikationsstelle in der Fakultät<br>Bauingenieurwesen und hat ihre Promotion in Kooperation mit der Technischen Universität München begonnen. Darin geht es um Einflüsse des anthropogenen, also menschengemachten, Wassertransports auf den natürlichen Wasserhaushalt in Franken.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>OHM-Journal</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6372</guid>
					<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 12:39:00 +0200</pubDate>
					<title>Hightech trifft Handarbeit</title>
					<link>/news/6372-hightech-trifft-handarbeit/</link>
					<description>Von Julian Hörndlein
</description>
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Roboter, ein menschlicher Vordenker und ein Hauch Retro-Gaming: Das sind die Zutaten</strong><br><strong>für einen Ort, an dem die Zukunft der Automatisierung nicht nur gedacht, sondern gebaut wird.</strong><br><strong>Wer hier vorbeischaut, wirft einen Blick in die Produktion von morgen.</strong></p>
<p>Noch ist viel Platz an der Arbeitsstätte von Fabian Sturm. Der promovierte Informatiker sitzt im neu eröffneten Ohm Innovation Center in der Brucknerstraße, genauer gesagt in einem Teilbereich davon: In der Ohm Innovation Factory erforscht er die Möglichkeiten der Fabrik der Zukunft.</p>
<p>Allein ist er bei seiner Arbeit nicht, denn ihm steht ein tatkräftiger Helfer zur Seite. Ein humanoider Roboter der Firma Unitree wartet geduldig auf seinen Einsatz, ein großes rotes „Ohm“ prangt auf seiner Brust. Der Roboter soll künftig eine wichtige Rolle in der Innovation Factory spielen und ganz autonom Aufgaben übernehmen. Was für viele Unternehmen noch nach weit entfernter Zukunft klingt, ist in Nürnberg bereits Realität.</p>
<p>„Wir sind hier die Schnittstelle vom Forschungslabor in die reale Welt“, sagt Sturm, der sein Studium an der Hochschule Darmstadt absolvierte und dort in Zusmenarbeit mit dem Automatisierungsunternehmen Bosch Rexroth promoviert hat. In der Industrie kennt er sich aus, weißum die großen Herausforderungen vieler Firmen vor allem im ländlichen Raum.</p>
<p>„Dort gibt es oft einzigartiges Domänenwissen“, sagt er mit Blick auf Branchen wie die Glas- und Holzindustrie oder den Spezialmaschinenbau. Das Problem: Qualifizierte Mitarbeitende zu finden, das wird für viele Unternehmen gerade auf dem Land immer schwieriger. Gleichzeitig möchten sich die Unternehmen technologisch weiterentwickeln, um wettbewerbsfähig bleiben zu können.</p>
<p>Dann kommt Automatisierung mit ins Spiel: Durch automatisierte Prozesse heben Unternehmen Effizienzpotenziale, können schneller produzieren. Das heißt aber nicht, dass in der Fabrik der Zukunft keine Menschen mehr anzutreffen sein werden.</p>
<p>„Vollständige Automatisierung rechnet sich wirtschaftlich meist nicht“, erklärt Sturm. Die Ohm Innovation Factory zeigt daher, wie Mensch und Automatisierung Hand in Hand gehen – und das im wörtlichen Sinne. Das Herzstück der kleinen Nürnberger Fabrik ist ein sogenannter Handarbeitsplatz, an dem ein Beispielprodukt gefertigt wird. Konkret handelt es sich um einen Bausatz, der dem Game Boy ähnelt.</p>
<p>Die klassische Spielekonsole eignet sich gut, um die neuen Konzepte in der modernen Fabrik zu demonstrieren. In mehreren Boxen befinden sich verschiedene Bauteile vom Gehäuse über die Schrauben bis hin zum Akku. Am Handarbeitsplatz werden die Teile zusammengesteckt und -geschraubt – ein kognitiv anspruchsvoller Prozess. Werkerinnen und Werker müssen jedes Bauteil richtig montieren, beispielsweise die Schrauben richtig anziehen.</p>
<p>Im Trubel der Produktion können Fehler passieren. Das möchte man in der Ohm Innovation Factory vermeiden, Sturm beweist, wie es geht: Er setzt sich eine Augmented-Reality-Brille auf, durch die das reale Bild am Arbeitsplatz mit allerhand nützlichen Informationen wie der Montageanleitung angereichert ist.</p>
<p>Sollte dennoch ein Fehler passieren, ist eine Kamera zur Stelle, die das vorhandene Produkt mit einer einwandfreien Vorlage abgleicht und den Werker oder die Werkerin auf Abweichungen hinweist. Damit steigt die Zuverlässigkeit in der Produktion, das System erleichtert aber auch den Zugang in die Produktionslinie.</p>
<p>„Neue Mitarbeitende brauchen meist mehr Unterstützung“, erklärt Sturm. Über die AR-Brille ist es möglich, auch aus der Ferne Anweisungen zu geben, zum Beispiel dann, wenn ein Montageteam auf einem anderen Kontinent im Einsatz ist.</p>
<p>Die Ohm Innovation Factory bildet den gesamten Produktionsprozess ab: Los geht es mit dem Wareneingang über eine<br>CNC-Fräsmaschine und die Montage am Handarbeitsplatz bis hin zur Qualitätsprüfung und der Verpackung. Abgebildet wird<br>der Prozess außerdem in einem Digitalen Zwilling, mit dem die Fertigung überwacht wird.</p>
<p>„In der Ohm Innovation Factory sind wir sehr anwendungsorientiert und flexibel“, betont Sturm. Das kommt bei den Partnern aus den Unternehmen gut an: „Die Nachfrage ist sehr groß.” Regelmäßig begrüßt Sturm Gäste, lädt die Firmen dazu ein, innovative Ideen direkt in der Modellfabrik in Nürnberg zu testen.</p>
<p>Derzeit befindet sich die Ohm Innovation Factory noch im Aufbau. Künftig sollen neben dem Handarbeitsplatz weitere Pro-<br>zessschritte in den Fokus rücken. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine große Rolle. Und auch der humanoide Roboter lernt<br>immer besser, sich in der kleinen Fabrik zurechtzufinden. Während er jetzt noch manuell gesteuert wird, soll er in Zukunft mit einer Seilkonstruktion unter der Decke der Fabrik hängen, sich nach Aufforderung selbstständig abseilen und seine Aufgaben<br>in der Fabrik wahrnehmen.</p>
<p>Wer also künftig einmal an der Ohm Innovation Factory vorbei geht und einen Roboter ganz allein bei der Arbeit sieht: Nicht wundern, hier wird an der Zukunft der Produktion gewerkelt.<br>www.th-nuernberg.de/ohm-inno-factory<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>OHM-Journal</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6371</guid>
					<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 07:59:00 +0200</pubDate>
					<title>Schreiben wir eigentlich noch selbst? Podcast über Lerntagebücher mit  Prof. Dr. Karin Prinzing-Hoppe</title>
					<link>/news/6371-schreiben-wir-eigentlich-noch-selbst-podcast-ueber-lerntagebuecher-mit-prof-dr-karin-prinzing-hoppe/</link>
					<description>Während KI mittlerweile Texte zusammenfasst, formuliert und strukturiert, stellt sich eine spannende Frage für die Hochschullehre: Was passiert mit dem Lernen, wenn das Schreiben verschwindet?</description>
					<content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Lehrfunk-Folge sprechen unsere Moderatorinnen Dr. Hanna Dölling und Jana Bay mit Prof. Dr. Karin Prinzing-Hoppe über Lerntagebücher als Instrument zur Reflexion des eigenen Lernprozesses. Seit mehreren Jahren setzt sie Lerntagebücher in ihrer Lehre ein, lange bevor generative KI den Hochschulalltag verändert hat. Ihre Erfahrung: Wer regelmäßig über das eigene Lernen schreibt, setzt sich intensiver mit Inhalten auseinander und entwickelt ein stärkeres Bewusstsein für den eigenen Lernprozess.</p>
<p>Dabei geht es um Fragen wie:</p><ul><li>Warum fördert Schreiben das Lernen?</li><li>Welche Rolle spielt Handschrift im digitalen Zeitalter?</li><li>Wie können Lerntagebücher einfach in Lehrveranstaltungen integriert werden?</li><li>Welche Einblicke gewinnen Lehrende dadurch in die Gedankenwelt ihrer Studierenden?</li></ul><p>Eine Folge voller praktischer Erfahrungen, konkreter Tipps und spannender Perspektiven auf Lernen in Zeiten von KI.</p>
<p>Jetzt reinhören:</p>
<p><a href="https://wissenschaftspodcasts.de/podcasts/lehrfunk-der-podcast-fuer-hochschullehre/schreiben-reflektieren-weiterdenken-lerntagebuecher-in-der-hochschullehre_10508415/" target="_blank" rel="noreferrer">https://wissenschaftspodcasts.de/podcasts/lehrfunk-der-podcast-fuer-hochschullehre/schreiben-reflektieren-weiterdenken-lerntagebuecher-in-der-hochschullehre_10508415/</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Betriebswirtschaft</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6370</guid>
					<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 15:30:04 +0200</pubDate>
					<title>TTZ Nürnberger Land beim Dualpartnertreffen der Ohm – 20 Jahre hochschule  dual</title>
					<link>/news/6370-ttz-nuernberger-land-beim-dualpartnertreffen-der-ohm-20-jahre-hochschule-dual/</link>
					<description></description>
					<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. Mai 2026 war das <a href="/einrichtungen-gesamt/wissenschaftliche-und-forschungskooperationen/technologietransferzentrum-nuernberger-land/">Technologietransferzentrum Nürnberger Land Smart People | Smart Production</a> beim Dualpartnertreffen der TH Nürnberg Georg Simon Ohm vertreten, das in diesem Jahr mit der Jubiläumsfeier „20 Jahre hochschule dual" verbunden war. Im <strong>Dialogformat „Forschung – Innovation – Kooperation"</strong> wurden zentrale Fragen rund um das duale Studium und die berufliche Bildung vertieft. Thematisiert wurden dabei die anhaltenden Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Nachwuchskräften, Erfahrungen junger Menschen in der Berufsorientierung sowie <strong>neue Wege zur Förderung zukunftsorientierter Kompetenzen</strong> – etwa durch Micro-Credentials in Kooperation mit Unternehmen.</p>
<h3><strong>Berufsorientierung und Recruiting auf dem Prüfstand</strong></h3>
<p>In ihrem anschließenden Vortrag stellten Prof. Dr. Raphael Verstege und Hannah Japp aktuelle Befunde rund um Berufsorientierung und betriebliches Recruiting vor. Unter dem Titel „20 Jahre Azubi-Mangel – und kein Ende in Sicht?" wurden gängige Annahmen – etwa zur Wirksamkeit von Social Media in der Azubi-Akquise oder zum Image der dualen Ausbildung – anhand aktueller Forschungsdaten eingeordnet.</p>
<h3><strong>Unterstützung bei beruflicher Orientierung</strong></h3>
<p>Ein Schwerpunkt lag auf dem Forschungsprojekt AzuRe plus, das den gesamten Weg von der ersten Berufsorientierung bis zum Verbleib von Auszubildenden untersucht und daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen für Schulen und Unternehmen in Bayern entwickelt. Vorgestellt wurde außerdem das Mentoringprogramm JobBuddy, das 2022 von der Bürgerstiftung Nürnberg initiiert wurde und seit März 2026 in einer Pilotphase in Kooperation mit der TH Nürnberg und dem Nürnberger Schulamt läuft. Zehn Mentorinnen und Mentoren aus sechs Unternehmen begleiten dabei Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse beim Übergang von der Schule in den Beruf.</p>
<h3><strong>Der DiagnostikSpace SPARC im Aufbau</strong></h3>
<p>Der Makerspace des TTZ bietet seit 2026 Schulen und Unternehmen niedrigschwelligen Zugang zu modernen Fertigungsverfahren – von 3D-Druck bis zu Lasercutting. Ein begleitendes Forschungsprojekt zum Potenzial von Makerspaces als Instrument der beruflichen Orientierung und Qualifizierung ist für die Laufzeit 2026–2030 geplant. Unterstützt wird dieses Angebot durch den DiagnosticSpace (SPARC), der individuelle Potenzialdiagnostik im Kontext der Berufsorientierung ermöglicht.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>TTZ-Nbg-Land</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6329</guid>
					<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 15:22:00 +0200</pubDate>
					<title>MOrFeus</title>
					<link>/news/6329-morfeus/</link>
					<description>Materialien für integrierte Optik und deren Fertigungsverfahren</description>
					<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Projektdaten</strong></h3><figure class="table"><table class="contenttable"><tbody><tr><th>Laufzeit</th><td>01.06.2026 - 30.11.2027</td></tr><tr><th>Forschungsschwerpunkt</th><td><a href="/forschung-innovation/forschungsschwerpunkte/materialien-produktionstechnik/">Materialien &amp; Produktionstechnik</a></td></tr><tr><th>Projektleitung</th><td><a href="https://www.th-nuernberg.de/person/stute-andreas/" target="_blank">Prof. Dr. rer. nat. Andreas Stute</a><br><a href="/fakultaeten/efi/">Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (efi)</a><br><a href="/fakultaeten/amp/">Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften (AMP)</a></td></tr><tr><th>Projektpartner</th><td><p><a href="https://www.th-nuernberg.de/person/soethje-dominik/" target="_blank">Prof. Dr.-Ing. Dominik Söthje</a><br><a href="/fakultaeten/ac/">Fakultät Angewandte Chemie</a></p><p><a href="https://www.th-nuernberg.de/person/frick-thomas/" target="_blank">Prof. Dr.-Ing. Thomas Frick</a><br><a href="/einrichtungen-gesamt/in-institute/institut-fuer-chemie-material-und-produktentwicklung/">Institut OHM-CMP</a><br><a href="/fakultaeten/mb-vs/">Fakultät Maschinenbau &amp; Versorgungstechnik</a></p></td></tr><tr><th>Fördergeber</th><td>STAEDTLER-Stiftung</td></tr></tbody></table></figure><h4><strong>Beschreibung</strong></h4>
<p>Die künstliche Intelligenz hat gezeigt, wie stark technologische Innovationen Gesellschaft und Wirtschaft verändern können. Nun steht mit dem Quantum Computing (QC) eine weitere Revolution bevor. Während die physikalischen Grundlagen von QC gut erforscht sind, liegt die aktuelle Herausforderung in der technischen Skalierung. Praxisrelevante Anwendungen erfordern Tausende Quanten-Bits, wofür hochpräzise, miniaturisierte Subsysteme benötigt werden. Besonders für Neutral­Atom-Quantencomputer (NAQC) sind neuartige Faserarrays entscheidend, die Tausende individuell schaltbarer Laserstrahlen ermöglichen. Bisher verfügbare Systeme aus der Telekommunikation bestehen typischerweise aus bis zu 16 Fasern und bieten kaum geometrische Anpassungsfähigkeit.&nbsp;<br>Das Projekt MOrFeus entwickelt Materialien und Fertigungstechnologien für Faserarrays, die speziell für NAQC optimiert sind. Ziel ist die Entwicklung modularer Herstellungsprozesse von Faserarrays, die langfristig eine Fertigung von Arrays mit mehreren Tausend Single-Mode-Fasern ermöglichen soll. Die Innovation entsteht aus der Kombination von Photonik, Kunststoffchemie und Lasermaterialbearbeitung. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Materialauswahl für Faserarray-Halter und Mikro-Optiken, die modulare Fertigung mittels präzisem Laserfügen sowie die additive Fertiqunq mikrooptischer Linsen auf Faserfacetten.</p>]]></content:encoded>
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6368</guid>
					<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 12:08:00 +0200</pubDate>
					<title>PwC Deals zu Gast im Master-Studiengang Finance, Banking &amp; Innovation (FBI)</title>
					<link>/news/6368-pwc-deals-zu-gast-im-master-studiengang-finance-banking-innovation-fbi/</link>
					<description>Am 1. Juni 2026 erhielten die Studierenden der Fakultät Betriebswirtschaft an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm exklusive Einblicke in die Praxis der Unternehmenstransaktionen. Das renommierte M&amp;A-Team von PwC Deals gestaltete einen intensiven Workshop im Master-Kurs „Mergers &amp; Acquisitions“ von Prof. Dr. Matthias Fischer.</description>
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>M&amp;A Deal Structuring und Bewertung</strong></p>
<p>Die Experten von PwC vermittelten den Studierenden wertvolles Praxiswissen über reale Transaktionsprozesse und strategische Entscheidungen. Der Workshop deckte ein breites Spektrum komplexer Finanzthemen ab:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li><strong>Strategie:</strong> Analyse von anorganischen Wachstumsinitiativen zur Stärkung der Marktposition</li><li><strong>Transaktionsprozess:</strong> Vertiefung des M&amp;A-Deal-Zyklus und von Carve-out-Prozessen</li><li><strong>Desinvestitionen:</strong> Definitionen, Ziele und die Identifikation potenzieller Käufer</li><li><strong>Rollenverteilung:</strong> Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Verkäufern und Käufern</li><li><strong>Bewertungsmethoden:</strong> Verfahren bei Unternehmenstransaktionen in der Praxis, Enterprise Value und Equity Value</li><li><span><strong>Cashflow-Analysen:</strong> Herleitung von Free Cash Flow (FCF), Total Cash Flow</span></li><li><strong>Carve-out-Logik:</strong> Analyse der strategischen Hintergründe einer Unternehmenstrennung.</li></ul><p>Das theoretische Fundament wurde direkt in die Tat umgesetzt. In einer Case Study erarbeiteten die Studierenden konkrete Lösungen für reale Herausforderungen:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Bewertung der strategischen Logik eines Carve-outs</li><li>Berechnung zukünftiger Free Cash Flows (FCFs) des Zielunternehmens</li><li>Schätzung der gewichteten Kapitalkosten (WACC)</li><li>Ermittlung des Enterprise Value und Equity Value</li></ul><p>Die angehenden Finanzexpertinnen und -experten schätzten die Chance sehr, direkt mit erfahrenen M&amp;A-Profis zusammenzuarbeiten und tiefe Einblicke in die analytischen und strategischen Herausforderungen der Transaktionsberatung zu gewinnen.</p>
<p><strong>Ein starker Partner für die Karriere</strong></p>
<p>PwC gehört mit einem Jahresumsatz von rund 57 Milliarden USD, mehr als 365.000 Beschäftigten und Standorten in 136 Ländern zu den weltweit führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften. Für die Studierenden der TH Nürnberg bietet das Unternehmen hervorragende Karriereeinstiege in den Bereichen Corporate Finance, Transaction Services, Valuation und Consulting.</p>
<p>Ein herzlicher Dank gilt dem Team von PwC Deals für das Engagement, den geteilten Erfahrungsschatz und den inspirierenden Austausch. Diese engen Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis sind essenziell, um die nächste Generation von Finanzexpertinnen und -experten optimal auf den Markt vorzubereiten.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Betriebswirtschaft</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6328</guid>
					<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:39:00 +0200</pubDate>
					<title>QUASAR</title>
					<link>/news/6328-quasar/</link>
					<description>QUAgga Sentinel And Removal</description>
					<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Projektdaten</strong></h3><figure class="table"><table class="contenttable"><tbody><tr><th>Laufzeit</th><td>01.06.2026 - 30.11.2027</td></tr><tr><th>Forschungsschwerpunkt</th><td><a href="/forschung-innovation/forschungsschwerpunkte/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz/">Digitalisierung &amp; Künstliche Intelligenz</a></td></tr><tr><th>Projektleitung</th><td><a href="https://www.th-nuernberg.de/person/tavakoli-kolagari-ramin/" target="_blank">Prof. Dr. Ramin Tavakoli Kolagari</a><br><a href="/fakultaeten/in/">Fakultät Informatik</a></td></tr><tr><th>Projektpartner</th><td><p><a href="https://www.th-nuernberg.de/person/carstensen-dirk/" target="_blank">Prof. Dr. Dirk Carstensen</a><br><a href="/einrichtungen-gesamt/in-institute/institut-fuer-wasserbau-und-wasserwirtschaft/">Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWWN)</a><br><a href="/fakultaeten/bi/">Fakultät Bauingenieurwesen</a></p><p><a href="https://www.th-nuernberg.de/person/may-stefan/" target="_blank">Prof. Stefan May</a><br><a href="/fakultaeten/efi/">Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (efi)</a><br>Fachgebiet: Mobile Robotik</p></td></tr><tr><th>Fördergeber</th><td>STAEDTLER-Stiftung</td></tr></tbody></table></figure><h4><strong>Beschreibung</strong></h4>
<p>Das Projekt „QUASAR - QUAgga Sentinel And Removal" hat sich zum Ziel gesetzt, die Präsenz der invasiven Unterart der Dreikantmuschel (Quagga) zu erfassen und diese zu entfernen. Gerade wegen ihrer geringen Größe stellt die Dreikantmuschel (Quagga) eine potenzielle Bedrohung für die Trinkwasserversorgung und das hiesige Süßwasser-Ökosystem dar. Eine automatisierte, zuverlässige Erfassung der Quagga-Muschel in komplexen Unterwasserumgebungen ist derzeit nicht etabliert. Der bestehende Unterwasserroboter des Wasserbaulabors wird durch das Labor für mobile Robotik konzeptionell weiterentwickelt und um anwendungsspezifische mechanische sowie hardwareseitige Erweiterungen ergänzt. Die erfassten Unterwasseraufnahmen werden im Wasserbaulabor mittels Photogrammetrie zu auswertbaren, räumlich konsistenten Datensätzen verarbeitet. Darauf aufbauend werden an der Fakultät für Informatik Verfahren zur automatisierten Erkennung und Steuerung in komplexen Umgebungen entwickelt. Die Arbeiten der drei beteiligten Partner erfolgen in enger, iterativer und interdisziplinärer Zusammenarbeit, in der Robotik, Datenverarbeitung und algorithmische Entwicklung kontinuierlich aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist die Entwicklung eines integrierten Systems zur automatisierten Detektion und Entfernung der Quagga-Muschel, zunächst unter kontrollierten Laborbedingungen, mit Blick auf eine spätere Übertragbarkeit auf natürliche Gewässer.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>ZWTT-Forschungsprojekte</category>
						
							<category>Digitalisierung &amp; KI</category>
						
							<category>Nachhaltigkeit</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-3118</guid>
					<pubDate>Thu, 28 May 2026 14:37:50 +0200</pubDate>
					<title>Bibliothek am 04.06.2026 (Feiertag) geschlossen</title>
					<link>/news/3118-bibliothek-am-04062026-feiertag-geschlossen/</link>
					<description></description>
					<content:encoded><![CDATA[<p>Fronleichnam (Donnerstag, 04.06.2026) bleibt die Bibliothek geschlossen.</p>
<p>Am Freitag, den 05.06.2026, ist die Servicetheke von 10.00–15.00 Uhr besetzt. Die Bibliothek hat wie gewohnt von 08.00–21.00 Uhr geöffnet.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Bibliothek</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6369</guid>
					<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:31:00 +0200</pubDate>
					<title>Praxisprojekt bei Sky Deutschland mit Prof. Dr. Karin Prinzing-Hoppe</title>
					<link>/news/6369-praxisprojekt-bei-sky-deutschland-mit-prof-dr-karin-prinzing-hoppe/</link>
					<description></description>
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Kohorte im Master-HR-Kurs Praxisprojekte, betreut von Prof. Dr. Karin Prinzing-Hoppe, hat am 28. Mai 2026 bei Sky Deutschland in Unterföhring bei München ihre Ergebnisse präsentiert. Im unstrukturierten und komplexen Problem, das aus dem Bereich Training im Kundenservice kam und das die Studierenden bearbeitet haben, ging es um die Frage, wie ein Einstiegs-Training für Callcenter-Agentinnen und -Agenten gestaltet werden muss, die Deutsch entweder als Zweit- oder als Fremdsprache gelernt haben.</p>
<p>In einer weiteren Fragestellung wurde von den neun Studierenden untersucht, inwiefern ein Abschlusstest diesen Bedingungen entsprechend angepasst werden muss und welche Möglichkeiten durch KI es in diesem Bereich zur Unterstützung sowohl im Training als auch im Assessment geben kann.&nbsp;</p>
<p>Die Präsentation fand vor Ort vor großem Publikum statt und das Team von Sky arbeitete direkt am folgenden Nachmittag die Ergebnisse in eine Roadmap zur Umsetzung ein. Die Studierenden wurden für ihren Arbeitseinsatz schließlich mit einer Führung durch das Skysport News Studio inklusive Begrüßung durch eine Moderatorin belohnt.</p>
<p>Das Praxisprojekt ist eine moderne und sehr effektive Lehrmethode, die den projektgebenden Unternehmen sehr viel hilfreichen Input durch einen evidenzbasierten und frischen Blick von außen liefern kann.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Betriebswirtschaft</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6362</guid>
					<pubDate>Thu, 28 May 2026 09:38:00 +0200</pubDate>
					<title>Exkursion zum Papier Carbone Festival in Charleroi und Brüssel</title>
					<link>/news/6362-exkursion-zum-papier-carbone-festival-in-charleroi-und-bruessel/</link>
					<description></description>
					<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gruppe aus der Fakultät Design mit Prof. Markus Lange besuchte gemeinsam mit Studierenden der FH Dortmund das Festival für Independent Publishing und Druckkunst “<a href="https://papiercarbone.be/en/" target="_blank" rel="noreferrer">Papier Carbone 2026</a>” in Charleroi (Belgien) und einige Design-Studios in Brüssel. Das mehrtägige Festival fand im <a href="https://www.bps22.be/en/" target="_blank" rel="noreferrer">BPS22</a> statt, einem Museum für zeitgenössische Kunst in einer ehemaligen Industriehalle, die ursprünglich für die Internationale Ausstellung von 1911 errichtet wurde. Die 2.500 Quadratmeter große Halle bot eine beeindruckende Kulisse für Ausstellungen, Workshops, Installationen und Live-Print-Events.</p>
<p>Ein Beitrag der Ohm war eine kleine Ausstellung mit Plakaten, die während des Workshops “ADRENALINE” unter der Leitung von Prof. Lars Harmsen (FH Dortmund/PosterRex) entstanden. Der Workshop fand gemeinsam mit Studierenden der ESA Saint-Luc Bruxelles und ihrem Professor Nicolas Belayev statt. Präsentiert wurde die Ausstellung in einem ehemaligen Ladenlokal im Zentrum von Charleroi.</p>
<p>Die großformatige Flaggeninstallation “EXTINCT MOMENTS” hatten Studierende aus Dortmund und Nürnberg im Rahmen des Kurses „100 Poster Battle“ gemeinsam mit dem polnischen Gastdozenten Kuki Iwanski entwickelt. Diese Installation prägte das Erscheinungsbild des Festivals auf eindrucksvolle Weise. Die Motive kreisen um die Idee „ausgestorbener Momente“ — alltäglicher Erfahrungen, die in einer zunehmend beschleunigten und optimierten Kultur beinahe verschwunden sind.</p>
<p>Weitere Workshops mit Studierenden der FH Dortmund, der Ohm und der der Kunsthochschule ESA Saint-Luc Liège fanden im Palais des Beaux-Arts statt, einem Art-Déco-Gebäude aus dem Jahr 1957. Im Mittelpunkt standen experimentelles Type Design und die Gestaltung von typografischen Plakaten.</p>
<p>An einem Abend organisierten die Studierenden mit “PRINT’N’DANCE” ein Event, das Musik und partizipatives Live-Printing miteinander verband. Die Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, gemeinsam mit dem DJ auf der Bühne zu stehen, während rundherum Live-Print-Sessions stattfanden. Dabei konnten die Gäste Motive auf Papier und Textilien wie Shirts und Taschen drucken. Die Studierenden hatten speziell für dieses Event eine Auswahl an Motiven entwickelt.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Presse</category>
						
							<category>Studium&amp;Karriere</category>
						
							<category>Internationales</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6364</guid>
					<pubDate>Fri, 22 May 2026 13:30:32 +0200</pubDate>
					<title>15 Jahre Energie Campus Nürnberg: Forschung, Vernetzung und Innovation für die Energiezukunft</title>
					<link>/news/6364-15-jahre-energie-campus-nuernberg/</link>
					<description></description>
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Energie Campus Nürnberg (EnCN) feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen und blickt auf eine beeindruckende Entwicklung zurück. Gemeinsam mit der ENERGIEregion Nürnberg e.V., die ihr 25-jähriges Jubiläum begeht, und dem NKubator, der seit fünf Jahren technologieorientierte Startups unterstützt, steht das Jubiläum ganz im Zeichen der gemeinsamen Gestaltung der Energiezukunft in der Metropolregion Nürnberg.</strong></p>
<p>Seit seiner Gründung 2011 verfolgt der EnCN ein klares Ziel: Energieforschung interdisziplinär, institutionsübergreifend und praxisnah zu gestalten. Mit seinen Partnern, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm), der Hochschule Ansbach sowie des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB bündeln sie gemeinsam ihre wissenschaftlichen Kompetenzen, um interdisziplinäre Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende zu entwickeln und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis voranzutreiben. Dieses Konzept hat sich als großer Erfolg erwiesen. Heute zählt der Energie Campus Nürnberg zu den führenden Standorten für Energieforschung in Deutschland.&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Christoph Brabec (EnCN-Sprecher FAU) sagt: „Der Energie Campus Nürnberg steht für exzellente Energieforschung mit direktem Praxisbezug. Unser Erfolg basiert dabei auf starken Partnerschaften – mit der Wissenschaft, zahlreichen Unternehmen aus der Metropolregion, der Stadt Nürnberg sowie dem Freistaat Bayern. Gemeinsam ist es gelungen, den EnCN als einen der führenden ThinkTanks der Energieforschung zu etablieren – regional verwurzelt und international vernetzt.“ Prof. Dr. Arno Dentel (EnCN-Sprecher Ohm) ergänzt: „Der gemeinsame Standort und das gemeinsame Gebäude haben weit mehr ermöglicht als nur räumliche Nähe. Sie haben echte Zusammenarbeit geschaffen, gemeinsame Projekte zwischen der Ohm, FAU, Hochschule Ansbach und Fraunhofer IISB. Hier sind Synergien entstanden, die man nicht planen kann, sondern die wachsen müssen – durch Austausch, durch Vertrauen und durch gemeinsame Ziele.“</p>
<p>In den vergangenen 15 Jahren konnten rund 152 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben werden. Mehr als 1.200 gemeinsame Projekte, 60 Patente und 16 Ausgründungen zeigen eindrucksvoll die Innovationskraft des Forschungsverbunds. Gleichzeitig ist der EnCN zu einem wichtigen Motor für die Entwicklung des Standorts „Auf AEG“ geworden, der sich zu einem Zentrum für Energie, Forschung und Technologietransfer entwickelt hat.</p>
<p>Am EnCN arbeiten heute rund 35 leitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie etwa 230 Mitarbeitende an Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft. Inhaltlich reicht das Spektrum von erneuerbaren Energien, Energiespeichern und intelligenten Netzen bis hin zu Energieeffizienz Themen, Energieinformatik und Energiewirtschaft.</p>
<p>Zu den Leuchtturmprojekten des EnCN zählen unter anderem das Projekt „HerzoBase“ mit energieautarken Reihenhäusern, das Kopernikus-Projekt „Ensure“ zur Entwicklung neuer Netzstrukturen, das Forschungsprojekt „CarbonNeutralLNG“ zur CO₂-neutralen Herstellung von Flüssigmethan sowie „Newborn“, ein Projekt zur Entwicklung eines elektrifizierten Regionalflugzeugs mit Brennstoffzellentechnologie.</p>
<p>Ein international beachteter Erfolg gelang zudem mit dem Projekt „AWESOME“: In enger Zusammenarbeit zwischen FAU und Ohm wurde ein Effizienz-Weltrekord von 14,5 Prozent für organische Solarmodule erzielt.</p>
<p>Der Erfolg des EnCN basiert dabei nicht nur auf exzellenter Forschung, sondern auch auf einem starken regionalen Netzwerk. Über 260 Unternehmen arbeiten inzwischen mit dem Energie Campus Nürnberg zusammen, um Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung zu bringen und gemeinsam Innovationen voranzutreiben.</p>
<p>Gleichzeitig setzt der EnCN bewusst auf den Dialog mit Gesellschaft und Nachwuchs. Mit Formaten wie „#FAUinsights“ oder den „Ohm Innovation Talks“, die gemeinsam mit den Partnern FAU und Ohm veranstaltet werden, macht der EnCN aktuelle Energiethemen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.&nbsp;</p>
<p>Auch die Nachwuchsförderung spielt eine zentrale Rolle: Allein im vergangenen Jahr besuchten rund 300 Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Teilnehmende der Kinderuni den Energie Campus Nürnberg und erhielten Einblicke in moderne Energieforschung.</p>
<p>Das gemeinsame Jubiläum mit der ENERGIEregion Nürnberg und dem NKubator unterstreicht zudem die besondere Stärke des Innovationsökosystems in der Metropolregion. Während die ENERGIEregion seit 25 Jahren Akteure aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft vernetzt und den Transfer innovativer Energielösungen unterstützt, begleitet der NKubator seit fünf Jahren technologieorientierte Startups auf ihrem Weg in den Markt. Gemeinsam entsteht so ein eng verzahntes Zusammenspiel aus Forschung, Netzwerk und Gründungskultur.</p>
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<p><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p>
<p><strong>Bildinformation „26-05-22_Ohm_EnCN_1.jpg“: </strong>In einem gemeinsamen Festakt feierten der Energie Campus Nürnberg (EnCN), die ENERGIEregion Nürnberg e.V. und der NKubator ihre Jubiläen. (Foto: Giulia Iannicelli)</p>
<p><strong>Bildinformation „26-05-22_Ohm_EnCN_2.jpg“: </strong>Prof. Dr. Arno Dentel, EnCN-Sprecher der Ohm, Kristin Zeug aus der EnCN-Geschäftsstelle, Dr. Andrea Heilmaier, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Nürnberg, Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck, FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger und Prof. Dr. Christoph Brabec, EnCN-Sprecher der FAU, beim Festakt zum 15-jährigen bestehen des Energie Campus Nürnberg (EnCN). (Foto: Giulia Iannicelli)</p>
<p><strong>Link zum Energie Campus Nürnberg: </strong><a href="https://www.encn.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.encn.de/</a>&nbsp;</p>
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<p><strong>Kontakt:&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Energie Campus Nürnberg</strong><br>Kristin Zeug<br>Tel: 0911/530299123<br><a href="mailto:kristin.zeug@fau.de">kristin.zeug@fau.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Pressemitteilungen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6367</guid>
					<pubDate>Thu, 21 May 2026 11:51:00 +0200</pubDate>
					<title>Paketbranche im Fokus: Prof. Dr. Christoph Tripp mit Interview auf Experten-Konferenz in Berlin</title>
					<link>/news/6367-paketbranche-im-fokus-prof-dr-christoph-tripp-mit-interview-auf-experten-konferenz-in-berlin/</link>
					<description>Die deutsche KEP-Branche (Kurier-, Express- und Paketdienste) zählt zu den zentralen Säulen moderner Wertschöpfungsketten. Sie bewegt mittlerweile mehr als 4,3 Mrd. Sendungen pro Jahr und steht, getrieben durch den E-Commerce und steigende Kundenerwartungen an Liefergeschwindigkeit und Transparenz, vor großen Herausforderungen und Chancen zugleich. Themen wie Nachhaltigkeit, urbane Logistik, Digitalisierung, Kostendruck und Fachkräftemangel prägen die aktuelle Diskussion.</description>
					<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Fachveranstaltung „KEP FUTURE“ des Bundesverbandes Paket- und Expresslogistik (BPEX) am 21.Mai 2026 in Berlin bot sich die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen der Branche aus erster Hand zu diskutieren. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien kamen zusammen, um über zukünftige Rahmenbedingungen der KEP-Logistik zu sprechen. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere regulatorische Fragestellungen, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland sowie die Rolle nachhaltiger Zustellkonzepte in urbanen Räumen. Der Vorsitzende des BPEX e.V., Marten Bosselmann, betonte die hohe Bedeutung der Branche in seiner Eröffnungsrede mit den Worten: „Wir versorgen Deutschland – täglich, geräuschlos, unverzichtbar.“</p>
<p>Prof. Dr. Christoph Tripp, Professor für Distributions- und Handelslogistik in der Fakultät Betriebswirtschaftslehre an der TH Nürnberg, wurde vor ca. 90 Gästen auf dem Podium von der Journalistin und Autorin Nena Brockhaus interviewt. Das Gespräch thematisierte u.a. die strukturellen Veränderungen im Onlinehandel, die wachsende Macht von Marktplätzen, die Rolle von Agentic Commerce und die sich daraus ergebenden Lösungen für KEP-Unternehmen. Im Anschluss daran folgten weitere Interviews von Nena Brockhaus mit den CEOs von DPD, GLS, Hermes und UPS, in denen es um die aktuellen Herausforderungen aus Sicht der Unternehmen ging.</p>
<p>Die Veranstaltung zeichnete sich durch einen intensiven Austausch und eine offene Diskussionskultur aus. Besonders wertvoll war dabei der direkte Dialog mit Branchenvertretern, die konkrete Einblicke in operative Herausforderungen und strategische Perspektiven gaben. Für die Lehre und Forschung an der TH Nürnberg ergeben sich daraus wichtige Impulse, insbesondere im Hinblick auf die Weiterentwicklung praxisnaher Inhalte im Bereich Distributions- und Handelslogistik.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Betriebswirtschaft</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6363</guid>
					<pubDate>Thu, 21 May 2026 09:38:00 +0200</pubDate>
					<title>So viele Facetten hat Robotik</title>
					<link>/news/6363-so-viele-facetten-hat-robotik/</link>
					<description></description>
					<content:encoded><![CDATA[<p>Roboter sind längst keine Zukunftsvision mehr, sondern kommen heutzutage in Fertigung, Logistik und Service zum Einsatz. Das zeigten die vielfältigen Beiträge auf dem diesjährigen efi-Fachkolloquium zum Thema Robotik, ausgerichtet von der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (efi). Das gut besuchte Fachkolloquium widmete sich der Frage, wie intelligente Robotersysteme unsere Arbeitswelt und Gesellschaft verändern werden. Dazu gab es Beiträge aus Wirtschaft und Forschung.</p>
<p>Matthias Nickl von Siemens Energy, Robotik &amp; Power berichtete, wie seine Firma Roboter für Wartungs- und Inspektionsarbeiten einsetzt, auch um dem “Silver Tsunami”, dem massenhaften Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand, zu begegnen. Dr. Jonas Graetz von Ziehm Imaging stellte den C-Bogen als Röntgen-Roboter für die 3D Bildgebung vor. Wie eine globale Community die Evolution der Humanoiden demokratisiert und voranbringt, zeigte Dr. Jürgen Baier von IsentoVier. Der komplett druckbare Roboter pip entstand aus einem ist ein Open-Source-Projekt. Er bereichert den Unterricht an vielen Schulen, weil die Schülerinnen und Schüler ihn selbst zusammenbauen können. Einblick in das Mindeset eines Gründers gab Markus Fenn. Fenn, ein Absolvent der Fakultät efi erzählte die Geschichte seines Robotik-Startups <a href="https://eduart-robotik.com/" target="_blank" rel="noreferrer">EduArt</a>, das an der Hochschule entstanden ist - Arbeitsmöglichkeit und Inspirationsquelle für viele Studierende.</p>
<p>Prof. Dr. Christian Pfitzner stellte die neue Indoor-Flughalle der Ohm mit ihren Möglichkeiten vor. Das Aerodrohm ist eine Forschungsumgebung für komplexe Flugsysteme im Ohm Innovation Center, die mit einer Fläche von 280 m² und einer Flughöhe von bis zu 12 Metern ideale Voraussetzungen für experimentelle Untersuchungen in realitätsnahen Szenarien bietet. Über aktuelle KI-Trends in der Robotik sprach Prof. Dr.-Ing. Enrico Schröder; Prof. Dr.-Ing. Thomas Sander beleuchtete den mechatronischen Stand der humanoiden Robotik - zu bestaunen beim Halbmarathon der Humanoiden in Peking.</p>
<p>Ein besonderes Highlight war der Ausblick auf den RoboCup 2027, die Weltmeisterschaft der autonomen Roboter, die im kommenden Jahr in Nürnberg stattfinden wird – ein einmaliges Ereignis für die gesamte Region. Das <a href="/news/6057-team-autonohm-erfolgreich-bei-robocup-weltmeisterschaft/">immer wieder erfolgreiche</a> Robotik-Team autonOhm aus der Ohm, steckt schon mitten in den Vorbereitungen und ist zuversichtlich, wieder eine gute Platzierung zu erreichen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Presse</category>
						
							<category>Studium&amp;Karriere</category>
						
							<category>Internationales</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="true">news-6361</guid>
					<pubDate>Thu, 21 May 2026 08:15:54 +0200</pubDate>
					<title>Wenn Drug-Checking Leben rettet: Forschende der Ohm sehen großen Bedarf für die Region Nürnberg</title>
					<link>/news/6361-wenn-drug-checking-leben-rettet/</link>
					<description></description>
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Analyse illegaler Substanzen verbunden mit einer Risikobewertung und Beratung – sogenanntes Drug-Checking – hat das Potenzial, Drogennotfälle zu reduzieren und somit das Gesundheitssystem zu entlasten. Um eine wissenschaftliche Basis für einen möglichen Einsatz in der Metropolregion Nürnberg zu schaffen, haben Forschende der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Nürnberg und weiteren Partnern verschiedene Aspekte des Drug-Checkings untersucht. Das zentrale Ergebnis: Es besteht sowohl Bedarf als auch eine hohe Nutzungsbereitschaft.&nbsp;</strong></p>
<p>Drogennotfälle stellen nicht nur ein Risiko für die konsumierenden Personen dar, sondern belasten auch das Gesundheitssystem. Drug-Checking kann diese Risiken minimieren. Dabei werden Substanzen anonym und straffrei auf ihre Zusammensetzung und mögliche Verunreinigungen analysiert.</p>
<p>„Auch in Nürnberg sind Rettungsdienste und Kliniken, vor allem im Bereich der akut- und intensivmedizinischen Versorgung, häufig an oder über der Belastungsgrenze. Drogennotfälle, die das System zusätzlich belasten, wären häufig vermeidbar. Entsprechend haben wir uns die Frage gestellt, ob Drug-Checking unter diesem Aspekt auch in der Metropolregion Nürnberg ein effektives Mittel dafür darstellen könnte“, sagt Jan Welker, Oberarzt auf der internistischen Intensivstation am Klinikum Nürnberg, Campus Nord. Er koordinierte das Projekt aufseiten des Klinikums.</p>
<p>Seit Dezember 2024 untersuchten Forschende der Ohm und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) im Forschungsprojekt „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg“ (EviDriN) Konsummuster, Bedarfe sowie mögliche Chancen und Hindernisse für die Einführung von Drug-Checking-Angeboten in der Region.&nbsp;</p>
<p>Kooperationspartner sind Lilith e. V., mudra e. V., die Hochschule Ansbach sowie das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. EviDriN ist außerdem in das „Nürnberger Drogenhilfemodell“ eingebettet, ein interdisziplinäres Netzwerk aus Wissenschaft, Medizin, Drogenhilfe und Politik. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt förderte das Projekt mit 360.000 Euro.&nbsp;</p>
<p>EviDriN umfasst mehrere Teilprojekte. Ein Forschungsteam analysierte beispielsweise die Drogennotfälle der vergangenen Jahre am Klinikum Nürnberg. Darüber hinaus wurden mehr als 1.000 Spritzenrückstände untersucht, um Erkenntnisse über konsumierte Substanzen und mögliche Verunreinigungen zu gewinnen.</p>
<p>Bei einer Fragebogenstudie unter Konsumierenden standen Konsummuster, Risikowahrnehmung, potenzielle Nutzung und die Wirkung von Drug-Checking im Fokus. Die Ergebnisse zeigen den Bedarf in der Region: 85 Prozent würden ein entsprechendes Angebot nutzen. Ein Großteil der Teilnehmenden berichtete zudem, dass sie in den vergangenen Jahren eine Zunahme von Verunreinigungen wahrgenommen haben. Besonders relevant: 65 Prozent der Befragten gaben an, bei einem unerwarteten Testergebnis die Substanz entsorgen zu wollen.&nbsp;</p>
<p>Weitere Teilprojekte umfassten qualitative Interviews mit Fachkräften bestehender Drug-Checking-Angebote im deutschsprachigen Raum, eine Machbarkeitsstudie sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse unter der Leitung von Prof. Dr. Malte Sandner. Diese legt dar, dass Drug-Checking-Angebote – je nach eingesetzter Technologie und Konzept – kosteneffizient sein können.&nbsp;</p>
<p>„In den verschiedenen Projekten wurde deutlich, dass ein zunehmender Bedarf an Drug-Checking-Angeboten und eine hohe Nutzungsbereitschaft besteht“, betont Prof. Dr. Christian Ghanem von der Fakultät Sozialwissenschaften der Ohm und Projektleiter des Forschungsprojektes EviDriN. Gleichzeitig sei die Einführung solcher Angebote jedoch komplex. Vielversprechend wäre ein modularer, zielgruppenspezifischer Ansatz, der unterschiedliche Analysemethoden kombiniert.&nbsp;</p>
<p>„Um Drug-Checking-Angebote in der Region zu erproben, brauchen wir eine wissenschaftlich begleitete Pilotphase, bei der Strafverfolgung, Suchthilfe, Medizin, Politik und Stadtverwaltung eng zusammenarbeiten“, ergänzt Ghanem. Solange keine landesweite Regelung existiere, könnten formelle Ausnahmegenehmigungen die Umsetzung ermöglichen.&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden im Rahmen einer Online-Tagung am 20. Mai vorgestellt und diskutiert.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p>
<p><strong>Bildinformation „26-05-21_Ohm_EviDriN.jpg“: </strong>Die Projektbeteiligten des Projekts EviDriN mit Oberarzt Jan Welker (3. von links) und Projektleiter Prof. Dr. Christian Ghanem (4. von links) im Frühjahr 2025 am Campus Nord des Klinikums Nürnberg. (Foto: Isabel Lauer)</p>
<p><strong>Link zum Forschungsprojekt EviDriN: </strong><a href="https://www.th-nuernberg.de/fakultaeten/sw/forschung/laufende-forschungsprojekte/evidenzbasiertes-drug-checking-in-nuernberg-evidrin/" target="_blank">www.th-nuernberg.de/fakultaeten/sw/forschung/laufende-forschungsprojekte/evidenzbasiertes-drug-checking-in-nuernberg-evidrin/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Kontakt:&nbsp;</strong></p>
<p>Matthias Wiedmann, Pressesprecher<br>T +49 911 5880-4101<br>presse@th-nuernberg.de<br>www.th-nuernberg.de</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Pressemitteilungen</category>
						
					
					
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