Wussten Sie, dass zwei Drittel aller technischen Innovationen auf Werkstoffentwicklungen basieren? Hätten Sie zudem gedacht, dass Werkstoffe einen wesentlichen Schlüssel für den Ausweg aus der Klimakrise darstellen? Wenn Sie aktiv an solch innovativen Werkstoffen für unsere Zukunft arbeiten möchten, sind Sie im Studiengang Werkstofftechnik an der TH Nürnberg genau richtig!

Im Studium lernen Sie, wie Werkstoffe und Technologien entwickelt werden, die dann etwa in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt und anderen spannenden Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen. Aspekte wie Qualität, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit spielen hierbei eine wichtige Rolle. Kompetente Köpfe aus dem Bereich der Werkstofftechnik sind dementsprechend in allen technischen Branchen hochbegehrt.

Wir legen Wert auf eine intensive und vielseitige Ausbildung mit einer Fokussierung auf spannende Anwendungen. Nahezu jede Professorin und jeder Professor arbeitet an innovativen Forschungsprojekten, die es sogar schon bis zum Mars geschafft haben. Schon früh im Studium haben Sie die Gelegenheit, Teil der Forschungsteams zu werden und hautnah an den Innovationen der Zukunft mitzuarbeiten.

Aktuelles
Studienbotschafterin Natalie (Foto: artfoto)

Studi-Talk zum Studiengang!

Werkstofftechnik-Studentin Natalie ist am Donnerstag, den 29. April von 16.30 bis 17.30 Uhr bei einem Online-Vortrag der Studienberatung mit dabei. Sie berichtet über ihren Studiengang und ihre Studienerfahrung an der TH Nürnberg und beantwortet gerne deine Fragen. Thema des Online-Vortrags: „Die TH Nürnberg stellt sich vor - Alle Infos zur Hochschule, dem vielfältigen Studienangebot und zur Bewerbung sowie Zulassung!“ Komm vorbei, wir freuen uns auf dich!

Zum Online-Vortrag bei Zoom

Abschluss
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
7 Semester
Zulassungsbeschränkung
keine
Studienfachanteile
Besonderheiten
  • Einer der wenigen Studiengänge bundesweit, bei denen Sie eine vollumfängliche Ausbildung in allen Werkstoffbereichen erhalten (Metalle, Kunststoffe, Keramiken, Verbundwerkstoffe, Nano- und Oberflächentechnik usw.)

  • Sehr große Wahlmöglichkeiten im Studium: Nach einer umfassenden Grundausbildung können Sie sich auf Ihre „Lieblingswerkstoffe“ konzentrieren und Ihr Studium durch attraktive Wahlpflichtfächer anreichern.

  • Hochmoderne Laborausstattung

  • Hervorragendes Betreuungsverhältnis

  • Sehr hoher Praxisanteil und sehr starke Anwendungsorientierung

  • Starke Forschungsorientierung bereits im Studium und bei Interesse Mitarbeit bei attraktiven Forschungsprojekten

  • Beste Kontakte in die Industrie ermöglichen einen reibungslosen Berufseinstieg.

  • Aufbauender Masterstudiengang

  • Intensive Kontakte zu in- und ausländischen Universitäten, die kooperative Promotionen für die besten Studierenden ermöglichen

    Interessante Zahlen und Daten

    80 - 100 Studienanfänger; Exzellentes Betreuungsverhältnis zwischen Professoren und Studierenden; sehr geringe Abbrecherzahlen

    Erfahrungsberichte: So bewerten unsere Studierenden den Studiengang auf studycheck

    Studienbeginn
    Wintersemester
    Beginn Sommersemester nur für Hochschulwechsler bei Einstieg in ein höheres Semester möglich (Bewerbungszeitraum: 15.11.2020 - 15.1.2021)
    Bewerbungszeitraum
    Für das Wintersemester: 02.05.2021 bis 15.08.2021
    Duale Studienvarianten
    Werkstofftechnik dual
    Zuständige Fakultät
    Werkstofftechnik
    Aufbauende Studiengänge
    Neue Materialien, Nano- und Produktionstechnik (M. Eng.)
    Akkreditiert

    In sieben Semestern Regelstudienzeit vermitteln wir Ihnen praxisnah eine umfassende naturwissenschaftliche und technische Ausbildung. Dabei werden die wichtigsten werkstofforientierten Grundlagen von den Metallen über Glas, Keramik, Polymere, Verbundwerkstoffe bis zur Nanotechnologie behandelt. Im 5. Semester absolvieren Sie ein Praxissemester.

    Praxisbezug des Studiengangs

    Das Studium der Werkstofftechnik an der TH Nürnberg ist stark praxisorientiert. Bereits während des Studiums erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Arbeitspraxis. Für Forschungs- und Übungsarbeiten gibt es auf dem Campus viele verschiedene hochmoderne Labore und Werkstätten. Zudem ist die Fakultät in zahlreiche Projekte in Kooperation mit der Industrie und den Bildungs- und Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise Energie Campus Nürnberg, Institut für Chemie, Material- und Produktentwicklung, involviert, an denen Studierende aktiv teilnehmen können.

    Ein Praxissemester außerhalb der Hochschule ist fester Bestandteil des Studiums. Wenn Sie sich entscheiden, das Studium dual zu absolvieren, können Sie das Studium außerdem mit intensiven Praxisphasen oder sogar einer Berufsausbildung verknüpfen.

    Im 5. Semester absolvieren Sie in der Regel ein Praktisches Studiensemester in Industrie, Forschungseinrichtungen oder Behörden, was Ihnen einen Einblick in das zukünftige Berufsleben verschafft. Außerdem stellen Sie das Praktikum im Rahmen eines Seminar dar.

    Lernziele

    Die Studierenden erhalten einen ersten Einblick in die Arbeitsweise von in der Praxis tätigen  Ingenieurinnen  und  Ingenieuren der Werkstofftechnik. Sie haben exemplarisch einige praktische Tätigkeiten und Arbeitsmethoden von Ingenieuren kennengelernt und konkrete Aufgabenstellungen selbst gelöst.

    Inhalt

    Mitarbeit an einer werkstofftechnischen Aufgabenstellung in einem Industrieunternehmen, einem Forschungsinstitut oder einer in der Werkstofftechnik aktiven anderen Institution. Einführungsblock: Optimierung von Versuchsplanung und Auswertung Abschlussblock: Darstellung des Praktikums im Rahmen eines Seminars

    Sie haben die Möglichkeit, das reguläre Studium Werkstofftechnik zu verknüpfen mit:

    • einem Ausbildungsberuf = Verbundstudium oder
    • vertieften Praxisphasen = Studium mit vertiefter Praxis

    Verbundstudium Werkstofftechnik

    Sie absolvieren hierbei das reguläre Bachelorstudium Werkstofftechnik und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Werkstoffprüfer/in (IHK).

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 24,5 Monate zzgl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    Hinweis zum Praxissemester

    Das Praxissemester umfasst 20 Wochen. Es wird in drei Teile geteilt, um den Vorbereitungsunterricht auf die Abschlussprüfung am BSZ Selb zu ermöglichen. Die Teilung kann innerhalb des vorgegebenen Zeitraums (1.8.–15.3.) flexibel erfolgen.

    Sie absolvieren hierbei das reguläre Bachelorstudium Werkstofftechnik und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in (IHK).

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 24,5 Monate zzgl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    Sie absolvieren hierbei das reguläre Bachelorstudium Werkstofftechnik und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Industriekeramiker/in (IHK).

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 24,5 Monate zzgl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    → verwandte Berufe sind in Absprache mit Kammer und Hochschule möglich.

    Generelle Informationen zum Verbundstudium

    Verbundstudium = Ausbildung + Studium

    Bei der dualen Studienvariante Verbundstudium erwerben Sie zwei vollwertige Bildungsabschlüsse: eine Berufsausbildung und einen Hochschulabschluss.

    Im Verbundstudium wird ein Bachelorstudium mit einer regulären Berufsausbildung in einem Unternehmen sowie einer weitergehenden betrieblichen Praxis verknüpft. Dabei absolvieren Sie die gleichen Prüfungen, als ob Sie die Ausbildung und das Studium nacheinander machen würden. Für letzteren Weg würden Sie jedoch sechseinhalb bis sieben Jahre benötigen, wohingegen Sie Ihr Verbundstudium in vier bis viereinhalb Jahren absolvieren können. Sie haben also eine Zeitersparnis von bis zu drei Jahren.

    Während der Berufsausbildung erhalten Sie von Ihrem Betrieb ein Gehalt, das sich am dort üblichen Gehalt für Auszubildende orientiert. Haben Sie Ihre Berufsausbildung abgeschlossen, vereinbaren Sie mit dem Unternehmen das weitere Gehalt. Dieses kann, je nach Branche und Unternehmen, stark variieren.

    1. Bewerben Sie sich rechtzeitig bei einem Unternehmen um einen Platz für ein Verbundstudium. Die Vorlaufzeit bei einigen Unternehmen kann über 12 Monate betragen.

    2. Schließen Sie mit dem Unternehmen den Ausbildungsvertrag (Ausbildungsverträge und weitere Formulare rund um die Ausbildung der IHK) und den Rahmenvertrag Hochschule Dual (Vertrag als Word-Datei) ab.

    3. Mit dem Ausbildungsvertrag bewerben Sie sich schließlich an der TH Nürnberg um einen Studienplatz für ein Verbundstudium. Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz. Um Ihre Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen, können Sie sich bereits vor dem Beginn der Berufsausbildung an der Hochschule um einen Studienplatz bewerben, auch wenn Sie das Studium erst ein Jahr später antreten werden. Sie beginnen also beispielsweise im September Ihre Ausbildung, bewerben sich jedoch schon zwischen dem 2. Mai und 15. Juli des gleichen Jahres (je nach Bewerbungszeitraum für Ihren Studiengang) an der Hochschule.

    Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten:

    3. a) Einmalige Bewerbung, Einschreibung an der Hochschule und Beurlaubung in den ersten beiden Semestern

    Wenn die Bewerbung an der Hochschule erfolgreich ist und Sie einen Zulassungsbescheid erhalten, nehmen Sie den Studienplatz an und immatrikulieren sich auch, obwohl Sie in den ersten beiden Semestern noch nicht an der Hochschule sind. Mit dem Antrag auf Immatrikulation beantragen Sie gleichzeitig zwei Urlaubssemester. Diese Variante hat die Vorteile, daß Sie von Beginn an den Studienplatz sicher haben und sich nur einmal an der Hochschule bewerben müssen. Sie haben also von Anfang an den Studierendenstatus. Dabei ist zu beachten, dass auch für Urlaubssemester der Studentenwerkbeitrag bezahlt werden muss, man aber im Gegenzug das Semesterticket und viele mit dem Studierendenstatus verbundene Vergünstigungen erhält.

    Hinweis: Diese Urlaubssemester werden nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet und der Anspruch auf zwei weitere Urlaubssemester bleibt Ihnen bei dieser Variante erhalten.

    Bewerbungsprozess a): hierbei sind Studierende während des Ausbildungsjahres schon immatrikuliert, müssen jedoch für diese Zeit zwei Urlaubssemester beantragen.

    3. b) Zweimalige Bewerbung an der Hochschule mit Vorwegzulassung

    Wenn die Bewerbung an der Hochschule erfolgreich ist und Sie einen Zulassungsbescheid erhalten, nehmen Sie den Studienplatz zwar an, immatrikulieren sich jedoch noch nicht. Sie haben also während des ersten Ausbildungsjahres noch keinen Studierendenstatus und müssen in dieser auch keine Studentenwerkbeiträge bezahlen. Wenn Sie sich im darauffolgenden Jahr erneut auf denselben Studiengang mit allen Unterlagen frist- und formgerecht bewerben, werden Sie bevorzugt zugelassen. Dies wird „Vorwegzulassung“ genannt. Dafür müssen Sie den früheren Zulassungsbescheid sowie eine Kopie Ihres Ausbildungsvertrags vorlegen.

    Bewerbungsprozess b): hierbei sind Studierende während des ersten Ausbildungsjahres nicht immatrikuliert.

    Hinweis

    Das Unternehmen, bei dem Sie ihr duales Studium absolvieren, muss sich außerdem bei der TH Nürnberg als Partnerunternehmen registrieren lassen. Dies erfolgt über unseren Ansprechpartner für das duales Studium, Herrn Marko Artz, mit dem Meldebogen für technische und betriebswirtschaftliche Studiengänge.

    Studium mit vertiefter Praxis Werkstofftechnik

    Sie kombinieren das reguläre Bachelorstudium Werkstofftechnik mit von Anfang an vertieften Praxisphasen.

    Variante A: Ablaufplan

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Variante A: Aufteilung der Praxisphasen

    Betriebliche Praxis: 15 Monate inkl. Praxissemester zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 3,5 Jahre

    Variante B: Ablaufplan

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Variante B: Aufteilung der Praxisphasen

    Betriebliche Praxis: 27 Monate inkl. Praxissemester zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 4,5 Jahre

    Generelle Informationen zum Studium mit vertiefter Praxis

    Im Gegensatz zum Verbundstudium erwerben Sie beim Studium mit vertiefter Praxis neben Ihrem Studienabschluss keinen zusätzlichen Berufsausbildungsabschluss. Dennoch sammeln Sie auch hier studienbegleitend wertvolle praktische Erfahrungen, denn auch in diesem Modell wechseln sich Praxisphasen im Betrieb und Phasen des Studierens systematisch ab.

    Bei der klassischen Variante des Studiums mit vertiefter Praxis schließt die interessierte Firma mit Ihnen einen Bildungsvertrag, der ab dem 1. Semester eine Zusammenarbeit vorsieht. Im Einzelfall ist nach Rücksprache mit der TH Nürnberg alternativ ein Einstieg bis zum 4. Semester in dieses Studienmodell möglich.

    1. Bewerben Sie sich rechtzeitig (ca. 6–12 Monate vor Studienbeginn) bei einem Unternehmen um einen Platz für ein Studium mit vertiefter Praxis.

    2. Schließen Sie mit dem Unternehmen einen Bildungsvertrag ab:
    3. Mit dem Bildungsvertrag bewerben Sie sich an der TH Nürnberg um einen entsprechenden Studienplatz. Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz.


    Hinweis

    Das Unternehmen, bei dem Sie ihr duales Studium absolvieren, muss sich außerdem bei der TH Nürnberg als Partnerunternehmen registrieren lassen. Dies erfolgt über unseren Ansprechpartner für das duales Studium, Herrn Marko Artz, mit dem Meldebogen für technische und betriebswirtschaftliche Bachelorstudiengänge. Im Bereich Soziale Arbeit müssen zwei Anträge gestellt werden, siehe Dokumente zum Download. Für das Studium mit vertiefter Praxis im Bereich Architektur wenden sich Firmen zwecks Registrierung bitte zunächst formlos an Herrn Marko Artz.

    Partnerunternehmen

    In unserer Unternehmensdatenbank finden Sie zu den Studiengängen passende Unternehmen, mit denen die TH Nürnberg bereits zusammenarbeitet.

    Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch.

    Module im 1. und 2. Semester

    Lernziele

    • Vermittlung von Kenntnissen in praxisorientierten mathematischen Denkweisen und Methoden
    • Beherrschung der Grundlagen ausgewählter Themen der Ingenieurmathematik
    • Grundkenntnisse von numerischen Methoden für spätere naturwissenschaftlich-technische Simulationen

    Inhalt

    • Einführung und Behandlung von ausgewählten Themen der Ingenieurmathematik wie Matrizenrechnung, Differenzial- und Integralrechnung (ein-, mehrdimensional), gewöhnliche Differenzialgleichungen und Statistik
    • Einführung und Behandlung einiger Themen der Numerischen Mathematik mit Anwendungsbezug

    Lernziel

    • Erlangung von Kenntnissen der physikalischen, chemischen, kristallographischen und technologischen Grundlagen der Werkstofftechnik
    • Fähigkeit zur Verknüpfung von Werkstoffstruktur und Eigenschaften

    Inhalt

    • Grundlagen der Werkstoffphysik und – chemie
    • Atomarer Aufbau und Wechselwirkung, Strukturen und Eigenschaften der Festkörper
    • Überblick über die wichtigsten Werkstoffklassen und Einblick in spezielle Gebiete der Werkstoffe

    Lernziel

    Fach Kristallographie:

    • Erlernen der wichtigsten Grundlagen zur Beschreibung kristalliner Stoffe
    • Kennenlernen grundlegender Kristalleigenschaften und Korrelation mit der Kristallstruktur
    • anwendungsbereites Grundlagenwissen zur Analysemethode Röntgenpulverbeugung

    Fach Heterogene Gleichgewichte:

    • Fähigkeit zum Umgang mit Phasendiagrammen (1-3 Komponenten)

    Inhalt

    Fach Kristallographie:

    • Bravais-Gitter
    • Punktgruppen
    • Realstruktur von Kristallen
    • Einführung in die Kristallchemie und –physik
    • Grundlagen der Röntgenbeugung
    • BraggBrentano-Geometrie
    • qualitative Phasenanalyse


    Fach Heterogene Gleichgewichte:

    • Thermodynamische Grundlagen zu Phasenübergängen
    • Darstellung von Ein-, Zwei- und Dreikomponentensystemen
    • Aufstellen von Abkühlpfaden (qualitativ und quantitativ)



     

     

    Lernziel

    Allgemeine und anorganische Chemie:

    • Fertigkeit zur Anwendung chemischen Grundlagenwissens auf werkstofftechnische Probleme.

    Organische Chemie:

    • Verstehen und Anwenden chemischer Formeln zur Beschreibung organischer Stoffe, ihrer Eigenschaften und Reaktionen
    • Praktische Anwendung der wichtigsten Gesetze und Reaktionstypen im qualitativen und quantitativen analytischen Bereich   

     

    Inhalt

    Allgemeine und anorganische Chemie:

    • Grundlagen der allgemeinen und anorganischen Chemie: Erscheinungsformen der Materie, Beziehungen zwischen Struktur und Eigenschaften der Stoffe, Chemische Grundgesetze, Einführung in die Atomtheorie, Elektronenstruktur der Atome, Eigenschaften der Atome und Ionenbindung, Kovalente Bindung, Molekülstruktur, Molekülorbitale
    • Stöchiometrie, Energieumsatz bei chemischen Reaktionen, Gase, Flüssigkeiten und Feststoffe, Lösungen, Reaktionen in wässriger Lösung, Redox-Reaktionen, Das chemische Gleichgewicht, Säuren und Basen
    • Säure-Base Gleichgewichte, Löslichkeitsprodukt und Komplexgleichgewichte, Elektrochemie
    • Umweltrelevante Aspekte im Bereich der Chemie

     
    Organische Chemie:

    • Chemische Bindungen in der Organischen Chemie
    • Nomenklatur
    • Isomerie
    • funktionelle Gruppen
    • Grundzüge organischer Reaktionen
    • Analytische Methoden der Organischen Chemie

     

    Konstruieren I

    Lernziel

    • Verstehen des normgerechten Zeichnens als internationales Verständigungsmittel in Konstruktion und Technik
    • Fähigkeit zum Lesen und Verstehen technischer Zeichnungen
    • Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens
    • Erlernen der Grundlagen des händischen technischen Zeichnens

    Inhalt

    • Einführung in Zeichnungsnormen
    • Darstellung geometrischer Körper in rechtwinkliger Parallelprojektion
    • Schnitte
    • Abwicklungen
    • Durchdringungen
    • Fluchtpunktprojektionen
    • Isometrie
    • Dimetrie

     

    Technische Mechanik

    Lernziel

    Fähigkeit zum Erkennen und Berechnen der Wirkung von Kräften auf ruhende und bewegte Systeme

    Inhalt

    • statisch bestimmte ebene Kräftesysteme
    • rechnerische und zeichnerische Ermittlung von Kräften
    • mehrfach gelagerte Träger
    • Rahmen
    • Fachwerke
    • Kinematik der allgemeinen Bewegung
    • Kinetik der Translation und Rotation
    • Schwingungslehre

    Lernziel

    • Verständnis grundlegender Zusammenhänge der Elektrotechnik, Elektronik und Mess- und Regelungstechnik
    • Praktisches Kennenlernen ausgewählter Messtechniken 

    Inhalt

    Einführung in die Grundlagen der Elektrotechnik, Elektronik und Messtechnik:

    • Widerstandsnetzwerke und Anwendungen in der Messtechnik
    • Wechselspannungen
    • Sensortechnik, Messtechnik
    • Einführung in die Regelungstechnik

    Praktikum dazu: Einüben des Umgangs mit elektrischen Messgeräten wie Digitalmultimetern und Oszilloskopen, Strom- und Spannungsmessung bei Gleich- und Wechselstrom, Sicherheitsaspekte bei der Durchführung von Messungen. Modellierung einer Schaltung am Computer und anschließender Vergleich mit der realen Schaltung. Handhabung eines einfachen Regelkreises.

    • Durchflussmessung
    • Messung thermodynamisch relevanter Größen
    • Optische Messtechnik

     

     

     

     

    Lernziel

    Nichtsilikatkeramik:

    • Kenntnisse der Herstellung und Eigenschaften von nichtsilikatischen Keramiken
    • Verständnis der Stoffkreisläufe

     
    Glas:

    • Verständnis der Strukturelemente in Gläsern und des Glasübergangs
    • Prinzipielle Wirkung von Anionen und Kationen auf die Eigenschaften der Glaswerkstoffe und der  Schmelzen
    • Unterscheidung der Glassysteme
    • Verständnis des Einflusses der Glaszusammensetzung auf die Eigenschaften der Schmelzen und des festen Glases
    • Messtechnik an Schmelzen und festem Glas

     

    Inhalt

    Nichtsilikatkeramik:

    • Allgemeine Verfahrensabläufe zur Herstellung nichtsilikatischer Keramikwerkstoffe
    • Wechselwirkung von Rohstoff, Struktur, Aufbau, Herstelltechnologie, Gefüge und Eigenschaften
    • Kenntnisse einzelner weit verbreiteter Qualitäten
    • Übersicht über Anwendungen
    • Aspekte des Recyclings von Nichtsilikat- und Feuerfestkeramik

     
    Glas:

    • Physikalische, chemische und thermodynamische Grundlagen des Glases
    • Temperaturabhängige Ausdehnung des festen Glases und der Schmelzen
    • Festigkeit des Glases
    • Viskoses und viskoelastisches Verhalten von Gläsern
    • Spannungsrelaxation
    • Ionenaustausch und Diffusion
    • Optische Eigenschaften
    • Färbung und Entfärbung von Gläsern
    • Oberflächenspannung und Grenzflächenspannung
    • Kristallisation von Gläsern
    • Einfluss der Zusammensetzung auf die Eigenschaften der Schmelze auf die Verarbeitungsmöglichkeiten

     

     

    Lernziel

    Fach Metalle:
    Fach Werkstoffeigenschaften:

    • Überblick zu den wichtigsten Werkstoffeigenschaften
    • Kennenlernen ausgewählter Messverfahren als Grundlage für das Praktikum „Materialprüfung"

    Inhalt

    Fach Metalle:
    M_1_Einführung:

    • Allg. Einführung
    • Werkstoffklassen (Welche Werkstoffe kennen Sie? Welche grundlegenden Eigenschaften? optisch / mechanisch / el. LF)
    • Werkstoffkennwerte (Mechanische Eigenschaften, Physikalische Eigenschaften)
    • Korrelation Eigenschaft – Anwendung

    M_2_Elastische Eigenschaften

    • Anforderungen an Flugzeugflügel / Windkraft - Rotor
    • E-Modul - Zugversuch
    • E-Modul - alternative Messverfahren
    • Bindungstheorie
    • Bedeutung der Bindungsart für die mechanischen Eigenschaften
    • Möglichkeiten zur Veränderung des E-Moduls

    M_3_Physikalische Eigenschaften

    • Korrelation physikalischer Eigenschaften mit Bindungsart
    • El. Leitfähigkeit - thermische Leitfähigkeit
    • optische Eigenschaften
    • Dichte / Gitterstrukturen / Gitterarten
    • Dichteänderung bei Phasenumwandlung, Warum schwimmt ein Eisberg, aber ein Eisenberg nicht?

    M_4_Plastizität

    • Zugversuch - Plastizität
    • Theoretische Festigkeit aus Bindungstheorie
    • Gemessene Festigkeiten Versetzungstheorie – RT

    M_5_Festigkeitsmechanismen

    • Defekte
    • Festigkeitsmechanismen in Metallen (Versetzungshärtung, Feinkornhärtung, Mischkristallhärtung)
    • Zwischengitteratome & reguläre Gitterplätze (Ausscheidungshärtung, Partikel - / Dispersionshärtung)
    • Diffusion

    M_6_Phasenumwandlungen + Erstarrung

    • Erstarrungsverhalten von Metallen

    M_7_Diffusionslose Phasenumwandlungen

    • Phasenumwandungen allgemein
    • Diffusionslose Phasenumwandlungen
    • Martensitische Umwandlung

    M_8_Stahl_1

    • Diffusionslose Phasenumwandlungen
    • Mechanismen der Beeinflussung der Eigenschaften von Stählen
    • Einteilung und Bezeichnung der Stähle
    • Eisen - Kohlenstoff – Zustandsdiagramm

    M_8_Stahl_2

    • Stahlsorten für bestimmte Anwendungen

    M_10_Diffusionskontrollierte Phasenumwandlungen

    • Diffusionsgesteuerte Phasenumwandlungen
    • Diffusion
    • Ausscheidungshärtung

    M_11_Aluminiumlegierungen

    • Einteilung der Al-Legierungen
    • Al-Legierungen für bestimmte Anwendungen

    M_12_Hochtemperaturplastizität & Hochtemperaturwerkstoffe

    Lernziele

    Polymereigenschaften
    Fertigkeit zur Anwendung von Basiswissen im Bereich allgemeine Polymereigenschaften


    Kunststoffherstellung

    • Kennen systematischer Einteilungen und Verstehen der Eigenheiten unterschiedlicher Polymerisationsreaktionen und –verfahren
    • Erkennen und Anwenden formelmäßiger Beschreibungen von Polymeren und Polymerisationsreaktionen
    • Erkennen des Zusammenhangs von Polymereigenschaften mit molekularem Aufbau und Polymerisationsverfahren


    Inhalte

    Polymereigenschaften

    • Einteilung von polymeren Werkstoffen (Struktur, Anwendung etc.)
    • Allgemeine Eigenschaften von polymeren Werkstoffen
    • Umweltrelevante Aspekte im Bereich der polymeren Werkstoffe
    • Recycling von Polymeren
    • Übergangsbereiche von Polymeren
    • Mechanisches Verhalten von Polymeren
    • Aufbau und Struktur der Makromoleküle
    • Ausgewählte Polymerwerkstoffe

    Kunststoffherstellung

    • Grundbegriffe zur Beschreibung von Polymeren
    • Systematik und Charakteristika der Polymerisationsreaktionen
    • prinzipielle Polymerisationsverfahren
    • beispielhafte technische Polymerisationsverfahren typischer Kunststoffe
    • Aufbereitung von Polymeren zu Kunststoffprodukten
    • Zuordnung wichtiger Polymere inkl. chemischer Formeln zu Polymerisationsreaktionen und
      -verfahren 

    Lernziel

    • Verständnis für physikalische Vorgänge
    • Fähigkeit diese Vorgänge mathematisch zu beschreiben, Anwendungen abzuleiten und aus der Beobachtung spezieller Vorgänge allgemeine Zusammenhänge zu erkennen
    • Fertigkeit im Umgang mit physikalischen Begriffen, Gesetzmäßigkeiten und Einheiten

    Inhalt

    • Definition und Messung von physikalischen Größen
    • SI-System
    • Mechanik: Kinematik und Dynamik der Translation und der Rotation
    • Schwingungslehre: harmonische und gedämpfte Schwingungen, erzwungene Schwingung (Resonanz), Überlagerung von Schwingungen
    • Wellenlehre: Eigenschaften, Ausbreitung und Überlagerung von Wellen, Dopplereffekt, Brechung, Reflexion und Beugung
    • Grenzen der klassischen Physik: Wellen und Quanten

    Lernziel

    • Kennenlernen der Modelle und Grundprinzipien von Thermodynamik und Kinetik
    • Anwenden von Modelvorstellungen und Gleichungen für Methoden der Werkstoffuntersuchung und praktische Fragen des Werkstoffverhaltens
    • Kennen chemisch-physikalischer Gesetze und ihrer Anwendung bei der wissenschaftlichen Untersuchung von Werkstoffen

    Inhalt

    • Hauptsätze der Thermodynamik
    • Enthalpie
    • Entropie
    • Phasenübergänge
    • Stoffgemische
    • Gleichgewichte
    • Elektrochemie
    • Kinetik
    • Grenzflächen

    Chemie Praktikum

    Lernziele

    • Erwerb der Fähigkeit zur qualitativen und quantitativen Bestimmung von Elementen und anorganischen Verbindungen
    • Transfer und Erweiterung des in der Vorlesung theoretisch erworbenen Wissens in die Laborpraxis
    • Praktische Anwendung der wichtigsten Gesetze und Reaktionstypen im qualitativen und quantitativen analytischen Bereich


    Inhalte

    • Ablauf und Wechselwirkung verschiedener Reaktionstypen (Fällung, Säure-Base, Redox, Komplex)
    • Wichtige Nachweisverfahren zur Einzelionen-Bestimmung
    • Quantitative Bestimmung mit gravimetrischen und titrimetrischen Verfahren
    • Galvanik
    • Spektroskopie 

    Beispielstundenplan 1. Semester (Wintersemester)

    Spezialisierung

    In den Semestern 4 und 6 wählen sie für das Hauptstudium aus insgesamt 10 angebotenen werkstofftechnischen Vertiefungsgebieten 6 Schwerpunktmodule aus, je 3 Module im 4. Semester (Schwerpunktmodule I - III) und im 6. Semester (Schwerpunktmodule IV - VI).

    Je nach Schwerpunktwahl spezialisieren sie sich auf bestimmte Fachgebiete der Werkstofftechnik.

    Mögliche Vertiefungsmodule

    Lernziel

    • Kenntnisse der Herstellung und Eigenschaften von Gläsern und Glaskeramiken
    • Modifikationen der Eigenschaften durch nachfolgende Prozesse
    • Messtechnik der Eigenschaften
    • Verständnis der Stoffkreisläufe

    Inhalt

    • Art der Rohstoffe und Scherbenzusatz
    • Gemenge-und Schmelzreaktionen
    • Energiezufuhr und Wärmeübergang in Schmelzaggregaten
    • Verdampfung und Abgasreinigung
    • Reaktionen mit Feuerfestmaterialien
    • Formgebung von Flach-, Hohl-, Rohr-, und Fasergläsern
    • Bewertung von Glasfehlern und Nachbehandlung von Glasprodukten
    • Spannungsoptik
    • Reaktionen polyvalenter Ionen in der Schmelze
    • Aspekte des Recyclings von Gläsern

     

     

    Lernziel

    Seminaristischer Unterricht:

    • Kenntnisse der Herstellung
    • Anwendung und Prüfung von anorganischen Bindemitteln
    • Grundlagenverständnis zum Abbindeverhalten verschiedener anorganischer Bindemittel (Zement, Kalk, Gips, …) und die sich durch verschiedene Faktoren ergebende Eigenschaften auf den Werkstoff

    Praktikum:

    • Erwerb der Grundkenntnisse zur Verarbeitung und Prüfung von verschiedenen anorganischen Bindemittel

    Inhalt

    Seminaristischer Unterricht:

    • Verfahren der Herstellung von Bindemitteln
    • Chemie und Mineralogie der Bindemittel
    • Abbindereaktionen von unterschiedlichen Bindemittel
    • Verhalten der abgebundenen Produkte
    • Normgerechte Prüfverfahren
    • Verwendung der Bindemittel als Baustoff
    • Verwendung und Wirkungsweise von Additiven
    • Aspekte des Recyclings von Bindemitteln
    • Herstellung und Eigenschaften von alternative Bindemitteln mit niedrigeren CO2-Emmisionswerten
    • Verwendung von verschiedenen Zumahl- und Reststoffen aus anderen Produktionszweigen
    • Chemie und Mineralogie der Spezialbindemitteln sowie deren Einsatzgebiete
    • Dauerhaftigkeit von zementgebundenen Werkstoffen

    Praktikum:

    • Untersuchungen an unverarbeiteten Bindemitteln (Bestimmung der spezifischen Oberfläche, Korngrößenverteilung…)
    • Untersuchungen am Zementleim (z.B.: Bestimmung der Normsteife und des Erstarrungsverhaltens, …)
    • Untersuchungen zum Abbindeverhalten hydraulischer Bindemittel (z.B.: Kalorimetrie, Ultraschall, …)
    • Untersuchungen am festen Werkstoff (z.B.: Bestimmung des E-Moduls, des Schwindens, der Carbonatisierung, der Biegezug- und Druckfestigkeiten, …)
    • Normgerechte Charakterisierung der Bindemittel

    Lernziel

    Seminaristischer Unterricht:
    Vertiefung der Kenntnisse der Metallkunde und der Technologie der Metalle

    Technologisch wichtige Metallische Werkstoffe:

    • Stähle
    • Aluminiumlegierungen
    • Kupferwerkstoffe
    • Titan
    • Magnesium

     
    Praktikum:
    Praktische Versuche zu grundlegenden Verarbeitungsschritten einer metallischen Prozesskette:

    • Gießen
    • Umformen
    • Wärmebehandeln
    • Mechanische Werkstoffprüfung
    • Metallographische Werkstoffuntersuchung

     

    Inhalt

    Herstellung von Metallen
    Eisenbasis-Werkstoffe
    Kupfer-Werkstoffe - Eigenschaften, Anwendungen, Legierungsklasse

    Leichtmetalle

    • Einführung
    • Kennwerte & Eigenschaften von Leichtmetallen
    • Physical metallurgy of Aluminum alloys 
    • Aluminum Alloys compositions and designation
    • Wrought Aluminum Alloys
    • Cast Aluminum Alloys
    • Magnesium Alloys: physical metallurgy, designation & alloy systems; processing & applications
    • Titanium Alloys

    Lernziel

    Vertiefte Kenntnisse wichtiger Werkstoffeigenschaften sowie Erlernen und Anwenden der entsprechenden Analysemethoden


    Inhalt

    Vorlesung:

    • Spezielle Eigenschaften von Nanomaterialien
    • Aufbauwissen Kristallographie 
    • Spezielle Methoden der Röntgenbeugung
    • Mikrostrukturanalyse mit Lichtmikroskopie und Beugungsmethoden
    • Quantitative Phasenanalyse
    • Rietveld-Verfahren

     
    Praktikum

    • Versuche zur vertiefenden Analytik

     

     

    Lernziel

    Vertiefte Kenntnis unterschiedlicher Verfahren zur Herstellung, Test und Analytik von Oberflächenbeschichtungen und nanostrukturierten Bulkmaterialien


    Inhalt

    Die Grundlagen des Moduls Technologie der Werkstoffe werden als bekannt vorausgesetzt und erweitert.

    In enger Koordination mit anderen Modulen (z.B. Mikro- und Nanoeigenschaften) werden die Fähigkeiten der Studierenden in den Feldern

    • Applikationsbezogene Recherche
    • Herstellung und Analytik von Schichten
    • Herstellung und Analytik nanostruktuierter (Bulk-)materialien ausgebaut.

    Diese werden theoretisch erarbeitet (Vorlesung) und im Praktikum erfahren.

     

    Lernziel

    Vorlesung:

    • Vertiefte Kenntnisse der Herstellung, des Aufbaus und Eigenschaften der nichtsilikatischen Keramik
    • Überblick über die am häufigsten hergestellten nichtsilikatischen Keramikwerkstoffe
    • Erwerb der Grundkenntnisse und Fähigkeiten zur Herstellung und Charakterisierung keramischer Massen und Keramiken

    Praktikum:

    • Erwerb der Grundkenntnisse und Fähigkeiten zur Herstellung und Charakterisierung keramischer Massen und Keramiken

    Inhalt

    • Einfluss der physikalisch-chemischen Grundlagen auf die Verfahrens-, Prozess- und Festkörperabläufe bei der Herstellung der wichtigsten nichtsilikatischen Keramikwerkstoffe, sowie deren Konsequenzen auf Gefüge und Eigenschaften
    • Kenntnisse einzelner weit verbreiteter Qualitäten (Zirkonoxid, Siliziumnitrid, Siliziumcarbid) und Übersicht über Anwendungen
    • Aspekte des Recyclings von Nichtsilikat- und Feuerfestkeramik.
    • Versuche zur Herstellung und Charakterisierung nichtsilikatischer Keramikwerkstoffe

     

     

    Lernziel

    Seminaristischer Unterricht:
    Erlangung von vertieften Kenntnissen auf den Gebieten:

    • Mechanische Eigenschaften von Polymeren
    • Thermische Eigenschaften von Polymeren


    Praktikum:
    Erwerb der Grundkenntnisse zum Spritzgießen von Thermoplasten sowie der Prüfung von thermischen und mechanischen Eigenschaften von Polymeren als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit in kunststoff- bzw. kautschukverabeitenden Branchen.

     

    Inhalt

    Seminaristischer Unterricht:

    Mechanische Eigenschaften von Polymeren:

    • Einführung, Thermisch-mechanische Zustandsbereiche, Zug-DehnungsEigenschaften,  Kriechfunktion,  Boltzmannsches Superpositionsprinzip, Kriechexperiment, Zeit - Temperatur - Verschiebung, Viskoelastizität / Kenngrößen, Dynamisch-mechanische Analyse (DMA)

    Thermische Eigenschaften von Polymeren:

    • Spezifische Wärmekapazität, Wärmeleitfähigkeit, Ausdehnungskoeffizient, Differential Scanning Calorimetry (DSC)

     
    Praktikum:
    Vertiefung der Vorlesungsinhalte durch begleitende Praktikumsversuche:

    • Kunststoffverarbeitung am Beispiel Spritzgießen von Thermoplasten
    • statisches Deformationsverhalten von Thermoplasten: Zugversuche
    • thermisch-mechanisches Zustandsdiagramm von Polymeren: Dynamisch-mechanische Analyse (DMA)
    • Zeit-Temperaturverschiebungsprinzip (DMA)
    • Glasübergang, Kristallisation bei Thermoplasten: Differential Scanning Calorimetry (DSC)  

    Lernziel

    • Vertiefung und Anwendung der Kenntnisse zur Herstellung von Polymeren
    • Kennenlernen und Anwenden grundlegender Verfahren additiver Fertigung / Rapid Prototyping mit Kunststoffen
    • Verstehen und Anwenden des Rezepturaufbaus von Kunststoffen unter Verwendung von
      Additiven und Füllstoffen
    • Kunststoffverarbeitungsverfahren mit Schwerpunkt Compoundierung, Extrusion und Spritzguss

     

    Inhalt

    • Theoretische Vorstellung und praktische Anwendung von Duromeren
    • Theoretische Vorstellung und praktische Anwendung von Verfahren additiver Fertigung / Rapid Prototyping mit Kunststoffen
    • Theorie und Praxis der Anwendung und Prüfung von Füllstoffen und Additiven in Kunststoffen
    • Praktische Verarbeitung von Thermoplasten und Vorstellung derer theoretischen Grundlagen

    Lernziel

    Vorlesung:

    • Verständnis der Produktion von Keramik
    • Kenntnisse der technologischen Verfahrensschritte und ihre Kombination zu Verfahrenskonzepten
    • Grundlagenverständnis zum Hochtemperaturverhalten von silikatischen fein- und grobkeramischen sowie feuerfesten Werkstoffen
    • Verständnis der Stoffkreisläufe


    Praktikum:

    • Erwerb der Grundkenntnisse zur Herstellung und Charakterisierung keramischer Massen und Keramiken

     

    Inhalt


    Grobkeramik I:

    • Kenntnisse über die Rohstoffgewinnung, Aufbereitung, Formgebung,Trocknung, Brand, thermische Nachverbrennung, Umweltschutz und Produkteigenschaften von Dach- und Mauerziegeln sowie verwandter Produkte
    • Kenntnisse über die Durchführung von Produktprüfungen und Einhaltung von Umweltauflagen Luft, Wasser, Boden und Rohstoff- und Produkt-Recycling, Arbeitsaufgaben eines Werkleiters


    Silikat- und Feuerfestkeramik:

    • Überblick über den gesamten Fertigungsablauf von keramischen Produkten vom keramischen Rohstoff bis zum Endprodukt (Aufbereitung, Formgebung, thermische Behandlung, Nachbearbeitung)
    • Betonung der Strukturen und Verfahrenstechnologie silikatkeramischer Werkstoffe und deren charakteristischer Eigenschaften
    • Überblick über die wichtigsten silikatkeramischen Werkstoffe und ihre Anwendung
    • Aspekte des Recyclings von Silikat- und Feuerfestkeramiken

     

    Praktikum:

    • Herstellung und Charakterisierung von keramischen Massen und Schlickern zur Ermittlung mechanischer und rheologischer Kenngrößen
    • Formgebung, Trocknung und Sintern von silikatkeramischen Massen
    • Mechanische und physikalische Charakterisierung von keramischen Werkstoffen (z.B. Sinterverhalten, Schwindung, Porosität)

    Lernziel

    Vorlesung:

    • Tiefes Verständnis des synergetischen Zusammenwirkens verschiedener Werkstoffkomponenten und resultierender Chancen und Probleme
    • Kenntnis der technisch und historisch wichtigen Arten von Verbundwerkstoffen gemäß Struktur und Zusammensetzung
    • Verständnis neuer Entwicklungsrichtungen im Bereich der Verbundwerkstoffe
    • Verständnis der Stoffkreisläufe

    Praktikum:

    • Umsetzung der theoretisch erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in die Herstellung von Verbundwerkstoffen und deren Prüfung.


    Inhalt

    Vorlesung:

    • Überblick über das gesamte Spektrum der Verbundwerkstoffe gemäß Struktur und chemischer Zusammensetzung (keramische, polymere und metallische Verstärkungskomponenten und Matrixwerkstoffe).
    • Wichtige Herstellungsverfahren und Anwendungen
    • Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf den Materialien und Herstellungsverfahren faserverstärkter thermoplastischer und duroplastischer Verbundwerkstoffe
    • Prüfung von Verbundwerkstoffen
    • Aspekte des Recyclings von Verbundwerkstoffen.

     
    Praktikum:

    • Herstellung verschiedener Verbundwerkstoffe mittels RTM/RIM, Prepregverfahren, Handlaminieren, Emaillierung
    • Prüfung von Verstärkungsfasern und erstellten Verbundwerkstoffen mittels zerstörender und zerstörungsfreier Prüfmethoden

     

     

    Module 3. und 4. Semester

    Technologie der Werkstoffe IV

    Lernziele

    • Grundkenntnisse der Herstellung, Anwendung und Prüfung von Grob-, Silikat- und Feuerfestkeramik sowie der anorganischen Bindemittel
    • Verständnis für die Stoffkreisläufe und die Möglichkeiten des Recyclings sowie des Einsatzes von sekundären Rohstoffen


    Inhalte

    Grobkeramik

    • Verfahren zur Herstellung ziegeleitechnischer Produkte
    • Chemie und Mineralogie der Einsatzstoffe, Rohstoffrecycling
    • Formgebung, Trocknen, Brennen, Prozessüberwachung
    • Produkt-Kenngrößen und Vergleich mit anderen Bauprodukten,
    • DIN-gerechte Produktprüfung, Produktrecycling und Kreislaufwirtschaft


    Bindemittel

    • Verfahren der Bindemittelherstellung
    • Chemie und Mineralogie der Bindemittel
    • Abbindereaktionen
    • Verhalten der abgebundenen Produkte
    • Normgerechte Prüfung der Bindemittel
    • Aspekte des Recyclings von Bindemitteln

     
    Silikat- und Feuerfestkeramik

    • Überblick über den gesamten Fertigungsablauf von keramischen Produkten ausgehend von keramischen Rohstoffen bis zu den Endprodukten (Aufbereitung, Formgebung, thermische Behandlung, Nachbearbeitung)
    • Betonung der Strukturen und der Verfahrenstechnologie silikatkeramischer Werkstoffe und deren charakteristischer Eigenschaften
    • Überblick über die wichtigsten silikatkeramischen Werkstoffe und ihre Anwendung
    • Aspekte des Recyclings von Silikat- und Feuerfestkeramiken

     

    Lernziele

    Verbundwerkstoffe

    • Verständnis des synergetischen Zusammenwirkens verschiedener Werkstoffkomponenten und deren Probleme
    • Kenntnis der technisch wichtigsten Arten von Verbundwerkstoffen gemäß Struktur und
    • Zusammensetzung
    • Verständnis der Stoffkreisläufe


    Nano- und Oberflächentechnik

    • Verständnis erster Konzepte bei der Herstellung von Nanoobjekten, Dispersionen und
    • vorzugweise dünnen Schichten
    • Erste Einführung in die damit direkt notwendige Analytik


    Inhalte

    Verbundwerkstoffe

    • Überblick über das gesamte Spektrum der Verbundwerkstoffe gemäß Struktur (Partikelverstärkung, Kurzfasern und Whisker, Langfasern, Schichtverbunde) und chemischer Zusammensetzung (keramische, polymere und metallische Verstärkungskomponenten und Matrixwerkstoffe)
    • Wichtige Herstellungsverfahren und Anwendungen
    • Aspekte des Recyclings von Verbundwerkstoffen


    Nano- und Oberflächentechnik

     
    In diesem Modul wird eine Einführung in wesentliche Grundlagen gegeben. Die hier vorgestellten (insbesondere die analytischen) Methoden werden dabei mit anderen Modulen (auch anderer Dozenten) einander ergänzend koordiniert.

    • Definition Nanotechnologie, Reaktivität und spezifische Oberfläche, Einführung in die Sicherheitsaspekte
    • Techniken der Oberflächenanalytik (Oberflächenspannung, Infrarotspektroskopie, Glimmentladungsspektroskopie,...)
    • Techniken zur Herstellung von Nanoobjekten
    • Schlicker, insbesondere mit Nanoobjekten: Herstellung, Rheologie, Stabilisierung, Bedeutung Zetapotential
    • Einführung in klassische Techniken der Oberflächenbeschichtung

    Lernziel

    • Verständnis der engen Verknüpfung von Werkstoffen und Physik

    Praktikumsinhalt

    • Versuche mit Bezug zu werkstofftechnisch relevanten Fragestellungen

    Lernziel

    Teil mechanische Verfahrenstechnik (MVT):

    • Kenntnisse mechanischer Grundoperationen u. Verfahrensabläufe einschließlich theoretischer Grundlagen
    • Fähigkeit zum Berechnen von Verfahren, Apparaten und Maschinen

    Teil technische Verfahrenstechnik (TVT):

    • Kenntnisse der Wärmeübertragungsmechanismen und Verfahren einschließlich theoretischer Grundlagen
    • Fähigkeiten zur Berechnung und Auslegung technischer Anlagen und energieeffiziente Isolierung von Wänden

     

    Inhalt

    Teil mechanische Verfahrenstechnik (MVT):

    • Nomenklatur der Grundoperationen
    • Grundlagen der Hydrostatik und Hydrodynamik
    • Ähnlichkeitslehre
    • Zerkleinern
    • Darstellung von Korngrößenverteilungen
    • Kennzeichnung getrennter Kornhaufwerke.
    • Trennverfahren wie Sieben, Sichten, Filtrieren, Sedimentieren, Hydroklassieren, Flotieren, Zyklonisieren
    • Verfahren zur Stoffvereinigung von Gasen, Flüssigkeiten und Feststoffen


    Teil technische Verfahrenstechnik (VTV):      

    • Grundlagen der Wärmeübertragungsmechanismen Leitung
    • Strahlung
    • Konvektion
    • Wärmeleitzahlen
    • Wärmeübergangskoeffizienten
    • Emissionskoeffizienten
    • Ähnlichkeitstheorie
    • U-Werte von Wänden und Isolierungen
    • Zusammenhänge zwischen Wärme- und Stoffaustausch
    • Wärmetechnische Berechnungen an praktischen Beispielen, u.a. Auslegung von Wärmetauschern

    Lernziel

    Englisch Vorlesung:

    • Fähigkeit zur Kommunikation über relevante fachliche Situationen in englischer Sprache

    Englisch Seminarvortrag:

    • Die Studierenden sollen einen eigenen, englischsprachigen Vortrag ausarbeiten
    • Sie sollen folgende Schwerpunkte einüben: Anwenden moderner Präsentationstechniken, Zeitmanagement in Vortragssituationen, halten eines Vortrages in einer anderen Sprache als der Muttersprache
    • Umgang mit einer an den Vortrag anschließenden Diskussion

     

    Inhalt

    Englisch Vorlesung:

    • The course is designed to improve the student’s ability to survive in a technical environment where English is the language of communication
    • It provides a general revision of basic grammar and technical vocabulary through current technical readings
    • Students learn to make contacts and exchange basic information, handle technical language, work with numbers, understand simple requests and instructions, and be able to communicate with other technical people on an adult and academic level


    Englisch Seminarvortrag:

    • Ausarbeitung und Präsentation eines werkstofftechnischen Vortrags, bevorzugt in englischer Sprache

    Lernziel

    Erlernen des Umgangs mit den wesentlichen Analyse- und Prüfmethoden der Werkstoffe

    Praktikumsinhalt

    Laborversuche zu:

    1. Pulvercharakterisierung
    2. Schichtdickemessung mit Ultraschall
    3. Zugversuch
    4. Thermoanalyse
    5. Röntgenfloureszenzansalyse
    6. Bestimmung von Dichte und Porosität
    7. Röntgenbeugung
    8. Rheologie
    9. Mikroskopie
    10. Farbmessung
    11. Infrarotspektroskopie
    12. Grenzflächenspannung

     

    siehe Beschreibung unter Mögliche Vertiefungsmodule

    siehe Beschreibung unter Mögliche Vertiefungsmodule

    siehe Beschreibung unter Mögliche Vertiefungsmodule

    Module im 6. Semester

    Siehe Beschreibung unter Mögliche Vertiefungsmodule

    Siehe Beschreibung unter Mögliche Vertiefungsmodule

    Siehe Beschreibung unter Mögliche Vertiefungsmodule

    Wahlfplichtmodule (1. bis 7. Semester)

    Zahlreiche allgemein- und fachwissenschaftliche Wahlpflichtmodule bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, sich mit speziellen Gebieten der Werkstofftechnik, aber auch mit ergänzenden Bereichen wie Sprachen, Betriebswirtschaft, Management usw. zu beschäftigen.

    Projekt- und Bachelorarbeit (7. Semester)

    Ihr Studium schließen Sie durch eine Projekt- und Bachelorarbeit im 7. Semester ab. Diese Kombination bietet Ihnen die Gelegenheit, 5 Monate an einer anspruchsvollen Aufgabenstellung in einer Hochschule, einer Forschungseinrichtung oder einem Industrieunternehmen im In- und Ausland zu arbeiten.

    Exkursionen, besondere Veranstaltungen

    Exkursionen zu interessanten Firmen und Instituten, die in engem Bezug zur Werkstofftechnik stehen, finden regelmäßig statt.

    Praxisbezug des Studiengangs

    Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften legt die TH Nürnberg großen Wert auf praxisbezogene Lehre. Die Professorinnen und Professoren bringen hierfür teils langjährige Erfahrung aus der Wirtschaft mit. Im Studium werden die Studierenden dazu befähigt, wissenschaftliche Methoden und künstlerische Konzepte in der Praxis anzuwenden.

    Ein Praxissemester außerhalb der Hochschule ist in fast allen Studiengängen fester Bestandteil des Studiums. Mit dem umfangreichen dualen Studienangebot besteht darüberhinaus die Möglichkeit, das Studium mit intensiven Praxisphasen oder sogar einer Berufsausbildung zu verknüpfen.

    Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

    Die Absolventen/-innen der Fakultät Werkstofftechnik sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gesucht und in vielen Branchen und Tätigkeiten erfolgreich:

    als Bachelor of Engineering in:

    • Industrieunternehmen
    • Forschungs- und Entwicklungsinstituten
    • staatlichen Einrichtungen
    • techn. Überwachungsvereinen

    ... auf den Arbeitsgebieten

    • Fertigung
    • Verfahrens- und Prüftechnik
    • Forschung- und Entwicklung
    • Planung und Konstruktion
    • Qualitätsmanagement
    • techn. Vertrieb
    • Sicherheitswesen
    • Management

    Die Absolventen/-innen der Fakultät Werkstofftechnik sind in allen Branchen tätig, wo Werkstoffe hergestellt oder eingesetzt werden:

    • Elektronik und Elektrotechnik
    • Fahrzeug- und Energietechnik
    • allgemeiner Maschinenbau
    • Chemie
    • Keramik
    • Glas
    • Baustoffe
    • Kunststoffverarbeitende Industrie
    • Kautschukverarbeitende Industrie Biomedizinische Technik
    • Umweltschutz
    • Luft- und Raumfahrt
    • Optik und Mikrosystemtechnik
    • Rohstoffindustrie
    • Anlagenbau
    • Telekommunikation
    • Lehre

    Arbeitsmarktsituation und Einstiegsgehälter?

    Die Arbeitsmarktsituation ist für grundständig ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure gut bis sehr gut. Die Einstiegsgehälter liegen direkt vergleichbar mit denen anderer Ingenieurdisziplinen wie Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen.

    Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Bachelorabschluss

    Im Anschluss an ein Bachelorstudium der Werkstofftechnik können Sie an der TH Nürnberg ein Masterstudium absolvieren. Folgende passenden Masterstudiengänge werden angeboten:

    • Master Neue Materialien, Nano- und Produktionstechnik (Fakultät Werkstofftechnik)
    • Master of Applied Research
    • Master Angewandte Chemie

    Promotionsmöglichkeiten in der Fakultät Werkstofftechnik werden regelmäßig in Kooperation mit Universitäten angeboten.

    Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

    Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

    Für dieses Bachelorstudium gibt es formale Anforderungen, die Sie zwingend erfüllen müssen, um das Studium antreten zu können. Außerdem gibt es eine Reihe persönlicher Anforderungen, die Sie erfüllen sollten.

    Formale Anforderungen

    • Erforderliche Sprachnachweise:

      Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

      • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

      • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)
      • Telc Deutsch C1 Hochschule

      Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

    Persönliche Anforderungen

    • Neugierde und Interesse an ingenieurtechnischen Fragestellungen
    • Freude an praxisbezogenem Arbeiten
    • Interesse an Materialien und Werkstoffen

    Häufige Stolpersteine

    • Nötiges Durchhaltevermögen: Bei Versuchen im Labor ist es beipsielsweise nötig, sich über einen langen Zeitraum mit einer Aufgabenstellung zu befassen und mit Rückschlägen umgehen zu können
    • Grundlagenfächer Mathematik, Physik und Chemie

    Erfülle ich diese Anforderungen und wie kann ich mich vorbereiten?

    Sie sind sich nicht sicher, ob Werkstofftechnik der richtige Studiengang für Sie ist? Die TH Nürnberg bietet Ihnen zahlreiche Angebote, die Ihnen dabei helfen, genau das herauszufinden.

    Studieneinblick durch Studierende

    Studi-Talks: Frag die, die’s wissen müssen!

    Erfahrungsberichte auf www.studycheck.de

    Studiengangstest

    Sie können direkt online überprüfen ob dieser Studiengang zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passt.

    Schnuppervorlesung

    Besuchen Sie unsere Schnuppervorlesungen im Studiengang Werkstofftechnik. So können Sie einen ersten Eindruck von einer Vorlesung in diesem Studiengang bekommen und dabei die Atmosphäre an unserer Hochschule gleich live miterleben.

    Schnuppervorlesungen

    Studienberatungsportal

    Sie möchten sich am liebsten online und sprechzeitenunabhängig informieren und beraten lassen?

    Studienberatungsportal

    Studienberatung

    Sie suchen individuelle Beratung und Unterstützung bei Studienorientierung und Studienwahl? Dann können Sie sich gerne an unser Team der zentralen Studienberatung wenden.

    Zentrale Studienberatung

    Studienfachberatung

    Sie möchten sich detaillierter über Inhalte der einzelnen Fächer des Studiengangs Werkstofftechnik informieren? Dann ist die Studienfachberatung die richtige Anlaufstelle für Sie.

    Beratung auf Veranstaltungen

    • Einmal im Jahr, immer Ende September finden an der TH Nürnberg die großen Studieninfotage statt. Dort werden alle Bachelorstudiengänge ausführlich vorgestellt.
      Studieninformationstage der TH Nürnberg

    • Die TH Nürnberg ist natürlich auch auf vielen Messen zur Studienwahl mit einem Infostand vertreten. Dort können Sie sich von Studierenden und Studienberatern ausführlich zu allen Studiengängen der TH Nürnberg beraten lassen. Eine Übersicht der Messen, bei denen wir regelmäßig mit dabei sind, finden Sie hier.
      Messen zur Studienwahl